Die geschichtliche Entwicklung des PRIESTERTUMS – Mein Priestertum in der Zentralen Zelle – Teil 2

Pater Tomislav Vlašić spricht über sein Priestertum in der Zentralen Zelle, mit dem Priestertum Jesu Christi im ganzen Universum im Mittelpunkt
(übersetztes Video)

  1. April 2016

Ich grüße euch, liebe Schwestern und Brüder. Setzen wir uns Programm fort. Das Thema meiner heutigen Gedanken oder besser meines Zeugnisse ist „Mein Priestertum in der Zentralen Zelle“. Warum bin ich in der Zentralen Zelle? Das weiß Gott, ich weiß es nicht. Er rief mich und ich sträubte mich wie Jona[1], da ich keine Ambitionen hatte, ich sah andere, Bessere um mich herum. Insbesondere hinsichtlich dieser Pläne Gottes fühlt sich jeder von uns wie Petrus und sagt wie er, «Geh weg von mir; ich bin ein Sünder»[2], aber Gott war beharrlich und so nahm ich an. Als Er mich bat, Ihm mein Leben durch die Unbefleckte Mutter Maria aufzuopfern, war ich in Medjugorje und akzeptierte diese, seine Bitte gerne. Jedes Mal, wenn Er eine Gnade schenkt, gibt es etwas, das einen innerlich antreibt, aber der Weg mit Ihm, jeder Weg geht immer durch die Dunkelheit, häufig gegen alle Hoffnung hoffend, wie Abraham auf Gott zu hoffen. Wie ich in der letzten Folge sagte, wenn es sich um das Wirken im Heiligen Geist handelt, ist es notwendig alles loszulassen, sich aller Dinge zu entledigen, bereit zu sein, entblößt wie Jesus zu sein, bis hin zum Kreuz. Ich habe angenommen und der ganze Weg, den ich gehe, ist ein Weg im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe Gottes. Natürlich schenkt Gott entlang des Weges Erklärungen, Er schenkt Licht, aber der Weg ist immer ein Weg im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe.

Meine Berufung innerhalb meiner priesterlichen Berufung hat in Medjugorje begonnen und ich gab Gott eine Antwort und gerade deshalb brachte Er mich fort, weit weg, um einem Weg zu folgen. Ich bin diesem Weg in erster Linie gefolgt, um diese Berufung zu verstehen und zu leben, die sich nicht auf selbstverständliche Weise aus den theologischen Studien, auch nicht aus geistigen Übungen oder aufgrund all dessen ergibt, was die Kirche der Erde zur Verfügung stellt. Als die Zeit gekommen war, in der die Bedingungen, in denen ich mich befand, für diesen Dienst, um den Jesus mich bat, nicht mehr geeignet waren, stellte Er mich unter seine direkte Autorität und bat mich, mich zurückzuziehen, um besser in diese Dimension des Dienstes eintreten zu können. Daher verbrachte ich die ersten Jahre in Stillschweigen, ich verbrachte sie im Nachdenken und im Gebet. Dann habe ich wie ihr wisst begonnen, durch das Internet zu sprechen und nicht nur. Es gab sofort und auch in weiterer Folge Menschen, die kamen, da sie Klarheit und Erklärungen benötigten. Sie hatten von Gott Impulse erhalten und wollten auf diesem Weg von jemandem begleitet werden. So hat sich ein Volk um die Stiftung „Festung der Unbefleckten“ gebildet und in diesem Sinn haben sich auch Mitarbeiter gebildet. Das Volk hat sich durch das Internet und die Übertragungen vergrößert und bittet um Erklärungen. Es sucht nach einem Priester, der das Volk auf diese Dimension ausrichten kann.

Worum geht es bei unserem Dienst, dem von Stefania und von mir, der in die Zentrale Zelle eingegliedert ist? In erster Linie ist er in die Dimension des Geistes eingebettet. Mein Dienst, als Priester, ist der Dienst des Priesters, wie ihr in von der Erde kennt und wie er von der Kirche erklärt wird, der aber aufgrund einer reinen Gnade in eine Dimension des Geistes gebracht wurde. In dieser Dimension wirkt er mit allen Mitgliedern der Zentralen Zelle. Meine Aufgabe ist es, so wie es Aufgabe jedes Priesters sein müsste, mich selbst Jesus durch das Unbefleckte Herz Mariens als Opfergabe darzubringen, in mir alle Situationen, alle Personen, alle Menschen, die ganze Menschheit und alle Geschöpfe Gott darzubringen. Natürlich stehe ich hier vor der Freiheit der Seelen der Menschen und kann die Grenze nicht überschreiten, denn Gott erlaubt es nicht, ich muss die Freiheit respektieren. Ich befinde mich hier aber auch dem Feind des Guten gegenüber und Tag und Nacht wartet der Kampf auf mich. Aus den Erfahrungen der Heiligen könnt ihr erahnen, welche Prozesse einen Menschen erwarten, der sich vollkommen Gott hingibt.

Meine Aufgabe ist die priesterliche Aufgabe, während Stefania als Frau, als Mutter jene Sensibilität und jene Fähigkeiten zum Ausdruck bringt, die eine Mutter hat. Ihr könnt eine Mutter verstehen, bei der, wenn sich ein Kind in Schwierigkeiten befindet, der Adrenalinspiegel steigt und sie bereit ist, mit der ganzen Hölle einen Krieg zu beginnen. Und Gott verwendet gerade in der Zentralen Zelle die Mütter, um das Leben im Universum zu verteidigen, um denen beizustehen, die leiden, die Beistand nötig haben und ich sage euch, dass gerade sie, die Mütter der Zentralen Zelle, an der Grenze zur Hölle stehen. Die Frau wird auf der Erde, aber auch in der Kirche unterschätzt. Zu Beginn waren das Priestertum des Mannes und der Frau ein gemeinsames Priestertum, natürlich der Einzigartigkeit des Mannes und der Frau entsprechend, aber in vollkommener Harmonie. Unter den Gott treuen Schwestern und Brüdern drückt sich diese Harmonie in der Ehe, aber auch auf spiritueller Ebene aus. Auf der Erde ist das anders. Stefania und ich sind kein Ehepaar, wir sind zwei einander ergänzende Aspekte der Mission Christi zugunsten der ganzen Menschheit. Wie wir euch erklärten, insbesondere indem wir über die mystische Einheit der Muttergottes mit Christus sprachen, ist die Muttergottes allen Frauen des Universums ein Beispiel, und die Frauen des oberen Universums weihen sich immer der Muttergottes. Dieses Beispiel stellt den Weg für die ganze Menschheit dar, denn die Allerheiligste Jungfrau Maria, die neue Eva, die vollkommen mit ihrem Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, dem neuen Adam, vereint ist und in völliger Gemeinschaft mit Ihm lebt, hat die Herrlichkeit in Gott erreicht. Das ist der Weg des neuen Priestertums, alles muss wertgeschätzt werden. Die Grundlage des Priestertums Christi ist es zu vereinen und zu Gott zu führen, damit alles den Gesetzen des reinen Geistes unterworfen ist.

Unser Dienst in der Zentralen Zelle hat uns zur Fülle geführt, ich sage aber, nicht zur Vollkommenheit, sondern zur Fülle, denn aufgrund der Gnade Gottes spüren wir die ganze Kraft Gottes in uns, die Gewissheit, dass alles, was für die Menschheit vorgesehen ist, zur unmittelbaren Kenntnis Gottes, zur geistigen Schau und zur wahren und mystischen Einheit führt – das wurde der Zentralen Zelle durch Gnade geschenkt, um euch allen zu Diensten sein zu können. Und es ist unsere Aufgabe den Weg zu öffnen, den Weg  zu den immer erhabeneren Dimensionen zu zeigen, bis hin zur neuen Schöpfung.

Die Zentrale Zelle handelt wie gesagt vor allem in der Dimension des Geistes. Zusätzlich befinden wir uns in einem Jahr, das als das Jahr der Barmherzigkeit Gottes ausgerufen ist. Ich sage euch, dass ihr euch nicht vorstellen könnt, was Gott im Universum vollbringt. Es entstanden sehr viele Heiligtümer im Universum, wo jede Seele guten Willens Zutritt hat, aber nicht als eine Art kosmischer Tourismus. Es gibt Heiligtümer, wo nur jene Menschen eintreten, die bereit dazu sind, ihr Leben Gott hinzugeben, mit Gott mystisch vereint zu sein und am Ende müssen all jene, die in die neue Schöpfung eintreten und dem reinen Geist unterworfen sein möchten, durch diese Heiligtümer hindurchgehen. Wenn man von den Dimensionen der Finsternis und des Lichts spricht, so ist in der Dimension des Geistes das Wirken sehr konkret und allen wird eine Chance gegeben. Ich sage euch etwas, was euch Erleichterung verschaffen wird: der Abstand zwischen der Hölle und dem Fegefeuer wird größer, weil das Wirken Gottes durch seine Werkzeuge die Hölle erdrückt, es entfernt die Hölle. Es scheint, als würde das nicht stimmen, weil die Situation auf der Erde schlimm ist. Wisst ihr weshalb? Weil Luzifer verrückt wird. Er sieht das Volk Gottes, das ihm entkommt und sich erhebt. Die Erde nimmt das leider nicht wahr, weil sie in ein derartiges Chaos eingetaucht ist und eine umfassende Sicht des Priestertums Christi in seiner Ganzheit und seiner Fülle fehlt. Dazu sind alle Priester aufgerufen, die Christus dienen möchten, denn alle werden die Gnade erhalten, wenn sie das möchten, vollkommen am Priestertum Christi teilzunehmen. Darüber werde ich in den nächsten Folgen sprechen, weil es notwendige Elemente sind. Ihr findet sie in allen Schriften der Kirche, aber das reicht nicht: ein geistiger Weg ist notwendig.

Dieses Wirken des neuen Priestertums – neu in dem Sinn, dass es insbesondere in der Zentralen Zelle jenen Dimensionen dient, die Gott den Mitgliedern der Zentralen Zelle geöffnet hat – führt zur Vollendung der Zeiten. Es ist eine besondere Dynamik, die in der Theologie als Dynamik der eschatologischen Realität bezeichnet wird. Wir sagten euch, dass diese Ereignisse drei Elemente haben: das neue Priestertum, die Evangelisierung des unteren Universums, die Erde miteingeschlossen, also des ganzen Universums und die Zeiten des Antichristen und des Falschen Propheten. Wir treten in Zeiten ein und befinden uns schon darin, in denen Entscheidungen getroffen werden müssen, aber im Innersten, nicht, weil jemand sagt: „Das ist es, jenes ist es“. Die neuen Priester müssen das Volk ins Licht führen. Die Allerheiligste Dreifaltigkeit ist nicht dunkel, sie ist ein Geheimnis, aber der, der Gott dienen möchte, tritt in dieses Licht ein und das ist unsere Aufgabe.

Warum erzähle ich euch heute von meinem Priestertum? Weil Jesus es mir aufgetragen hat und weil die Menschen auf der Erde, die sich in dieser Zeit vollkommen Gott zur Verfügung stellen möchten, unterrichtet werden müssen und um das Volk zur neuen Schöpfung zu begleiten. Es ist nicht meine Aufgabe, jemanden zu überreden, sondern meine Aufgabe ist es, mich für euch aufzuopfern, für euch zu beten. Das Gleiche tut auch Stefania, das Gleiche tun auch jene, die mit mir zusammenarbeiten, jenes Volk, das sich schon gebildet hat und in Gemeinschaft mit ihnen ist der ganze Mystische Leib Christi.

Und ich segne euch, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Vgl. Jona 1

[2] Lk 5,8

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