Das dreifaltige Wirken in der „Kirche Jesu Christi des Universums“ – Das Antlitz der Allerheiligsten Jungfrau Maria – Teil 2

von Stefania Caterina und Tomislav Vlašić

Kapitel 3

Das Antlitz der Allerheiligsten Jungfrau Maria

(Teil 2)

 

  1. Die Allerheiligste Jungfrau Maria spricht über sich selbst

Im ersten Teil dieses Kapitels haben wir die Vorzüge der Allerheiligsten Jungfrau Maria hervorgehoben: Sie ist Mutter, Königin und Miterlöserin. In diesem zweiten Teil fahren wir fort über Maria, die Miterlöserin zu sprechen und bedienen uns dessen, was uns die Mutter selbst in einigen Gesprächen, die wir mit Ihr hatten, gesagt hat.

Als Mitglieder der Zentralen Zelle sind wir damit beschäftigt, einen ständigen und lebendigen Kontakt mit Gott und seinen Werkzeugen zu haben, beginnend mit der Heiligen Jungfrau Maria, um unsere Mission auszuführen. Die Gespräche mit dem Herrn und seinen Werkzeugen kommen daher häufig vor. Wir können konkrete Fragen stellen und wenn Gott es für richtig hält erhalten wir Antworten, die nicht nur für uns nützlich sind, sondern für das ganze Volk, das uns anvertraut wurde und auf die Fülle des Lebens in der Allerheiligsten Dreifaltigkeit zugeht. Auf diese Weise erfahren wir bestimmte Ereignisse oder erhalten Erklärungen, die den Botschaften vorausgehen, die das Volk daraufhin erhalten wird. Unsererseits beten wir und geben uns Gott hin, um das, was wir erhalten, verstehen und dem Volk erklären zu können.

Im Gespräch, das wir euch überbringen, nimmt die Allerheiligste Jungfrau Maria einige Inhalte der Botschaft für das Volk vom 22. Februar 2020 vorweg, die wir im ersten Teil angeführt haben. Sie vertieft hierauf einige spezifischere Aspekte, die mit ihrer Mission als Miterlöserin verbunden sind und spricht von ihrer Beziehung zur Kirche Jesu Christi des Universums.

Hier also die Fragen, die wir der Mutter gestellt haben und die jeweiligen Antworten.

  • Gespräch vom 2. Februar 2020

Das Werk der Miterlöserin verkünden

Frage: Du hast vollkommen am Opfer deines Sohnes teilgenommen. Hat Dir das erlaubt, in deine Mission als Miterlöserin einzutreten?

„Gerade heute habt ihr im Evangelium die Worte verkündet, die der alte Simeon an mich richtete: „Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.“[1] Seine prophetischen Worte wurden als Hinweis auf den Schmerz interpretiert, den ich unter dem Kreuz Jesu erlebte, einen spirituellen Schmerz.

Mein Schmerz war sicherlich spirituell, aber auch physisch. Er hat meine Seele durchbohrt und mein Herz zerrissen. Die Lanze, die die Seite Jesu durchbohrte, durchbohrte wahrhaftig auch meine. Viele Heilige machten die gleiche Erfahrung in der Transverberation oder Durchdringung des Herzens.[2]

Meine Teilnahme, auch auf physische Weise, am Opfer des Kreuzes war notwendig, damit ich meine Mission der Miterlöserin annehmen konnte. Mein Schmerz war nicht nur und konnte nicht nur geistig sein. Ich durchlebte völlig jede Phase der Passion meines Sohnes: als sie Ihn geißelten, als sie Ihn mit Dornen krönten, fühlte ich in meinem Körper seinen eigenen Schmerz. Ich kann sagen, in meinem Körper die Zeichen der Passion Jesu getragen zu haben.[3]

Mit der Auferstehung meines Sohnes erneuerte sich alles in mir bis zu meiner Aufnahme in den Himmel, als mein Körper verherrlicht wurde wie der Körper Jesu.“

Frage: Welche Beziehung müsste die Kirche mit Dir, Mutter, Königin und Miterlöserin leben?

„Die Kirche kann ohne mich nicht leben. Ich möchte, dass ihr das versteht und verkündet. Meine Mission besteht nicht einfach nur darin, euch eine Botschaft zu übermitteln oder die Kranken zu heilen. Alles, was ich während meiner Erscheinungen auf der Erde vollbracht habe, sind Früchte meines Werkes als Miterlöserin. Die Tatsache, dass ich die Kinder Gottes hervorbringe, die der Heilige Michael dann versammeln wird, ist mein Werk der Miterlöserin. Ich opfere dem Vater weiterhin die in der Passion erlebten Schmerzen auf, gemeinsam mit jenen von Jesus, um viele Kinder zu befreien.“

Frage: Haben die Christen der Erde das verstanden?

„Nicht völlig. Im Gegenteil, einige glauben sogar, dass ich mich über meinen Sohn stellen möchte, aber das ist absurd. Wenn die Teilnahme am Opfer Jesu von allen Christen verlangt wird, wie viel mehr musste es von mir, seiner Mutter, verlangt werden, die dazu bestimmt war, Mutter der Menschheit zu sein und in die Allerheiligste Dreifaltigkeit aufgenommen zu werden. Klarerweise musste ich durch all das hindurchgehen, wodurch mein Sohn hindurchgegangen ist.

Seit meiner Empfängnis habe ich akzeptiert, Mutter Gottes, Mutter der Menschheit und Miterlöserin zu sein. Alles andere war eine Konsequenz davon. Es war nicht leicht für mich, so jung schwanger zu werden und vor allem noch nicht verheiratet. Deshalb haben mein Sohn und ich viele Beleidigungen erhalten.“

Frage: Was möchtest Du von uns?

„Die Passion meines Sohnes und meine erneuern sich im Mystischen Leib, der die Kirche ist.[4] Auf diese Weise dehnt sich meine Mission der Miterlöserin über die Zeit hinaus aus. Das ist mein Werk, meine Kinder. Eure Aufgabe ist es nicht nur, irgendeine meiner Botschaften zu übermitteln, sondern mein Werk zu fördern und zu verkünden. Eure Mission ist jene, am Werk der Miterlöserin teilzunehmen, so wie ihr am Werk des Erlösers teilnehmt. Das ist das Kennzeichen der Kirche Jesu Christi des Universums.[5]

Viele suchen mich, um etwas zu erhalten und das ist recht so, denn ich bin die Mittlerin aller Gnaden. Wenn ihr betet, erheben sich eure Gebete nämlich durch mein Herz zu Gott. Es gibt aber euch einige, die mich nur um Heilungen oder materielle Güter bitten, sich aber nicht zu Gott erheben möchten. In diesem Fall werde ich wie eine Göttin, eine Götze behandelt, an die sich die Menschen wenden, um ihre Probleme zu lösen. Aber ich bin keine Göttin und noch weniger eine Götze. Ich bin die Mutter des wahren Gottes und die Miterlöserin.“

Frage: Wenn wir uns im Gebet an Dich wenden, möchtest Du uns in die völlige Gemeinschaft mit Gott führen?

„So ist es. Aber wenn man weder den tiefen Sinn der Sakramente noch die Hingabe des Lebens an Gott und all das lebt, was euch erklärt wurde, wenn man die tiefe Vereinigung mit Jesus durch mich nicht lebt, dann gleitet alles in die Götzenanbetung ab. Auch die oberflächliche Religiosität ist aus vielen Gesichtspunkten Götzenanbetung.“

Frage: Es erscheint uns offensichtlich, dass dein Wirken als Miterlöserin unerlässlich ist auf dem Weg zur Fülle des Lebens in Gott.

„Ohne die aufrichtige Hingabe an Jesus durch mein Herz, ohne die Integrität des Lebens in Gott und die universale Gemeinschaft kann man die mystische Vereinigung mit Christus nicht leben. Ohne mich wird alles schwierig und verschwommen, wie es bei vielen Christen der Erde der Fall ist, aber so sollte es nicht sein. Der Kirche Jesu Christi des Universums wurde der ganze Reichtum der Gnade und auch das Verständnis der tiefsten Geheimnisse geschenkt. Gerade die Teilnahme am Opfer Jesu durch mich ist eines der tiefen Geheimnisse des christlichen Lebens. Wenn dieses Geheimnis nicht gelebt wird, reduziert sich das Christentum auf eine Anhäufung „menschlicher Gebote“, wie es im Evangelium geschrieben steht[6].

Ohne mich wäre es für euch sehr schwierig, am Opfer des Herrn teilzunehmen. Ich habe einen Großteil eurer Schwierigkeiten und Leiden auf mich genommen. Mit meinem Glauben habe ich vorweg eure Zweifel besiegt. Ich bin den schmerzhaften Weg für euch gegangen, um euren Weg zu erleichtern. Ihr geht denselben Weg, begleitet von mir, die ich gleichzeitig Lehrerin und Jüngerin bin.“

Frage: Das, was du bekräftigst, ist die Verkündigung, die diese Kirche der Menschheit überbringen muss?

„Selbstverständlich. Das, was ich euch sage, ist Teil der Verkündigung, die die Kirche Jesu Christi in das ganze Universum bringt, aber es ist auch grundlegender Teil eurer Verkündigung auf der Erde. Euch wurde nämlich das Portal meines Herzens in Medjugorje anvertraut, das gerade den Durchgang durch mich versinnbildlicht. Daher könnt ihr, die ihr die Programme dieser Kirche verkündet, diesen innerlichen Weg nicht vermeiden.“

Frage: Leider sind die Christen der Erde geteilter Meinung hinsichtlich deiner Erscheinungen in Medjugorje und viele nehmen dich nicht als Miterlöserin an.

„Euch wurde in der Vergangenheit gesagt, dass sich auf meinem Unbefleckten Herzen die Kirche spalten wird. Jetzt versteht ihr den Sinn, gerade im Licht dessen, was ich euch sage: es kann keine Kirche Christi geben ohne der Teilnahme an seinem Opfer durch mich. Jener Teil der Kirche, der nicht am Opfer meines Sohnes durch mich teilnehmen möchte und mich auch nicht als Miterlöserin akzeptiert, ist dem Vater nicht wohlgefällig und nicht seine Kirche.“

Frage: Was wird geschehen, wenn deine Erscheinungen in Medjugorje enden?

„Wenn meine Erscheinungen in Medjugorje, die meinen letzten Erscheinungen auf der Erde sind, zu Ende gehen, werde ich in der Kirche Jesu Christi des Universums erscheinen. Ich werde bei euch bleiben, in meiner Kirche, die die Kirche meines Sohnes ist. Mein Antlitz und das Antlitz meines Sohnes Jesus werden auf dem Antlitz meiner Kinder, im neuen Volk erstrahlen.[7]

Ich segne euch im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

  • Gespräch vom 8. Februar 2020

Die Miterlöserin annehmen

Die Kirche Jesu Christi des Universums hat sich feierlich:

  • am 3. August 2019 Jesus geweiht, sich Ihm durch das Unbefleckte Herz Mariens hingegeben und am darauffolgenden Tag hat sie Gott Vater die ganze Erde geweiht;
  • am 7. Dezember 2019 dem Heiligen Geist geweiht, um Ihm die völlige Macht zu geben, sich unser aller gemäß seines Willens zu bedienen und um Ihm das liturgische Jahr 2020 zu weihen;
  • am 31. Dezember 2019 der Allerheiligsten Jungfrau Maria geweiht;
  • am 19. Januar 2020 durch die Allerheiligste Jungfrau Maria der Allerheiligsten Dreifaltigkeit geweiht.

Diese Weihen waren feierliche Akte und keine einfachen Akte der Frömmigkeit. Das Volk hat sich verpflichtet, das Leben in Gott zu leben und zu bezeugen.

In der Folge all dessen kamen die Worte der Muttergottes im Gespräch, das wir euch unterbreiten.

„Ihr habt gesagt, dass ihr durch mich die Kirche sein wollt, die der Allerheiligsten Dreifaltigkeit angehört. Mein Herz ist in der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, von der es nicht getrennt werden kann. Wenn ihr daher durch mein Herz dem Dreieinigen Gott dargebracht seid, tretet ihr in mein Herz ein und seid automatisch in Gemeinschaft mit der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Ihr habt auch noch mehr getan, weil ihr mich als Miterlöserin anerkannt habt.“

Frage: Warum akzeptieren einige Christen deine Autorität als Miterlöserin nicht?

„Das ist durch verschiedene Faktoren bedingt: durch das Verhalten eines bestimmten Teils der katholischen Kirche, der meine Figur nicht ins wahre Licht gerückt hat; durch den Hass dieser Menschheit auf die Frau; durch die Angst, dass die weibliche Figur die männliche Macht schmälert. Das wird auch über mich gesagt: viele glauben, dass meine Verehrung der Verehrung meines Sohnes etwas wegnehmen würde.“

Frage: Wir haben Dich als Mutter und Königin angenommen.

„Ja, ihr habt mich als Königin anerkannt. Wenn ich Königin bin, dann besitze ich die Autorität einer Königin. Meine Mutterschaft drückt sich nicht nur in der Liebe aus, die ich für euch habe, sondern auch in der Macht, das Böse von euch zu verjagen. Vergesst nicht, dass mir Gott die Macht geschenkt hat, den Kopf der Schlange zu zertreten.[8] Es handelt sich nicht nur um ein Bild, das in der Bibel überliefert wird, sondern um die Macht und die Autorität, die Gott mir dank meiner Teilnahme am Opfer meines Sohnes Jesus geschenkt hat. Ich bin die Miterlöserin und daher zertrete und entferne ich das Böse. Wenn ihr meine Macht und Autorität nicht anerkennt, bringt ihr euch um eine mächtige Kraft gegen das Böse.“

Frage: Welche Auswirkungen können sich für die Christen ergeben, wenn sie Dich nicht als Miterlöserin annehmen?

„Wenn sich die Christen von mir loslösen, lösen sie sich von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit; indem sie sich von Ihr lösen, lösen sie sich noch mehr von mir. Viele Christen haben mich aus ihrem Leben ausgeschlossen; indem sie das getan haben, werden sie früher oder später auch meinen Sohn beiseite lassen. Für einige Christen ist meine Figur undurchsichtig; bei anderen überwiegt mir gegenüber der Gefühlsaspekt: sie suchen bei der Mama Zuflucht vor den Schwierigkeiten. Ungeachtet all dessen halte ich für euch Fürsprache. Jetzt müsst ihr aber meine Autorität als Miterlöserin, Mutter und Königin annehmen.“

Frage: Die Christen nennen Dich „Pforte des Himmels“

„Es wäre richtiger zu sagen „Zugangspforte zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit“. Gott hat mich erschaffen und ausgewählt, um die Zugangspforte zu sein, durch die ihr zum Thron Gottes gelangen und die Fülle des dreifaltigen Lebens erfahren könnt.[9]

Ich segne euch im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

  • Gespräch vom 9. Februar 2020

Die Gnade der Allmacht

In diesem Gespräch weitet die Muttergottes das Thema aus, indem Sie von ihrer Teilnahme aus Gnade an der Allmacht Gottes spricht.

„Ich habe schon von meiner Autorität als Miterlöserin gesprochen. Heute spreche ich von der Gnade der Allmacht, die ich als Miterlöserin erhalten habe. Dank meiner völligen Teilnahme am Opfer meines Sohnes und meiner Aufnahme in die Allerheiligste Dreifaltigkeit, hat mir Gott gewährt, aus Gnade allmächtig zu sein.

Ich bin als Geschöpf auf die Welt gekommen, weshalb ich von Natur aus nicht allmächtig sein könnte. Aber dank meiner Unbeflecktheit und der mir anvertrauten Mission, aufgrund meiner Antwort an Gott und durch meine völlige Teilnahme an der Erlösung, habe ich die besondere und einzigartige Gnade der Allmacht erhalten, durch die ich seit Jahrhunderten Wunder und Heilungen bewirke.“

Frage: Stammt diese Gnade von der völligen Harmonie deines Seins mit der Allerheiligsten Dreifaltigkeit?

„Es ist wichtig, dass ihr versteht, was ich euch sage, denn viele könnten einwenden, dass nur Gott allmächtig ist. Aber ich wurde in die Allerheiligste Dreifaltigkeit aufgenommen und könnte nicht nicht allmächtig sein. Das bedeutet aber nicht, dass ich nach meinem Ermessen handeln kann. Im Gegenteil, alles, was ich tue ist in völligem Einklang mit dem Willen der Drei Göttlichen Personen. Auf diese Weise halte ich bei Gott Fürsprache und handle vollkommen im Volk. Ich wirke Zeichen und Wunder, die viele von euch in meinen Heiligtümern und in den Orten, wo ich erschienen bin, erfahren haben. Deshalb habt keine Angst, das zu offenbaren, noch als exaltiert und fanatisch erachtet zu werden, was meine Person angeht. Meine Allmacht ist Frucht meiner völligen Teilnahme am Opfer meines Sohnes und meiner Aufnahme nicht nur in den Himmel, sondern in die Allerheiligste Dreifaltigkeit.

Ihr nehmt an meinem Werk teil, um durch mich zu Jesus zu gelangen. Ich bin die Zugangspforte zum Himmel und öffne vor euch neue Dimensionen eures Wegs, damit ihr das Leben findet. Ich öffne den Weg zu meinem Sohn nicht nur für das Volk Gottes, sondern auch für die Engel, die meine Allmacht, die auch zu ihren Gunsten wirkt, anerkennen.

All das bedeutet aber nicht, dass ich mich wie Gott mache. Ich möchte, dass euch sehr klar ist, dass ich nicht wie Gott bin. Ich bleibe von Ihm verschieden, entsprechend meiner Natur, aber ich wurde in die Dimension der Allmacht gezogen, weil ich die Mutter Gottes bin. Seit meiner Schwangerschaft habe ich mit meinem Sohn sein Leben geteilt, wie kein anderes Geschöpf es hat tun können. Ich bin nicht wie Gott, aber ich habe die Gnade erhalten, an der göttlichen Natur auf eine Weise teilzunehmen, die den Engeln und Menschen überlegen ist, weil ich die Mutter Gottes bin.“

Frage: Nimmt diese Kirche, die Dich als Miterlöserin annimmt, an deinem Werk teil?

„Ich fahre fort als Miterlöserin zu wirken, so wie mein Sohn noch immer als Erlöser wirkt. Mein Werk hat sich nicht mit meiner Aufnahme in den Himmel erschöpft, sondern fährt inmitten des Volkes fort und bereitet die glorreiche Wiederkehr meines Sohnes vor. Mir fehlte bis jetzt eine Kirche, die meine Vorzüge völlig anerkennen und mir zur Seite stehen würde, indem sie an meinem Wirken als Miterlöserin teilnimmt. Auch ihr konntet nicht völlig an meinem Handeln teilnehmen, weil ihr noch nicht fähig wart, es zu verstehen. Jetzt könnt ihr mein Werk als Miterlöserin verstehen und daran teilnehmen.

Mein Werk besteht nicht einfach nur darin, euch irgendeine Botschaft zu überlassen, damit meine Verehrung verbreitet wird, wie es viele Male in meinen zahlreichen Erscheinungen auf der Erde geschehen ist. Mein Wirken ist viel umfassender und muss im Licht meiner Aufnahme in die Allerheiligste Dreifaltigkeit und des dreifaltigen Wirkens in dieser Zeit gesehen werden. Es ist notwendig zu verstehen, wie ich heute in der Kirche Jesu Christi des Universums handle.“

Frage: Im Licht dessen, was du bekräftigst, was erwartest Du Dir von dieser Kirche?

Ich erinnere euch daran, dass ihr euch in der letzten Phase des Plans der Wiedervereinigung des ganzen Universums in Christus befindet, und die Ereignisse folgen schnell aufeinander. Ihr habt die Existenz der Kirche Jesu Christi des Universums auf der Erde und mich als Miterlöserin verkündet. In dieser Zeit muss all das Gute und all das Böse ans Licht kommen. All das Gute, das in der Kirche Jesu Christi des Universums vorhanden ist, muss offenbart werden. Meine Gegenwart unter dem Volk ist ein großes Geschenk Gottes an die gesamte Menschheit. Dennoch wurde dieses Geschenk noch nicht vollkommen offenbart noch angenommen. Gott respektiert die Freiheit seiner Kinder, auch wenn sie seine Geschenke ablehnen.

Daher erwarte ich mir von euch, dass ihr mir geweiht weitermacht und mein Werk der Miterlöserin fördert. Rechnet aber mit großer Gegenwehr. Sie werden euch sagen, dass nicht ich es bin, die zu euch spricht, da ich demütig und still bin. Aber ich möchte mich nicht zur Schau stellen und noch weniger mich meines Vorzuges als Miterlöserin und meiner Allmacht in Gott rühmen. Ich möchte lediglich, dass ihr euch bewusst seid, dass ich eure Mutter, Königin und Miterlöserin bin und dass ich euch helfen kann. Gestattet mir daher, euch zu helfen, indem ihr mir erlaubt, alle Gnaden, die Gott mir gewährt hat, zu eurem Besten zu verwenden. Bereitet euch auf Kritik vor, die ihr erhalten werdet, weil es vielen Christen lieber wäre, ich würde still bleiben. Denkt aber daran, dass ich mich keinem Geschöpf unterwerfe, sondern nur Gott.

Ihr habt die Aufgabe, was euch offenbart wurde so zu verkünden, wie es euch offenbart wurde. Ihr seid nicht mehr den menschlichen Autoritäten unterworfen, so wie auch ich es nicht bin. Mein Sohn hat euch von der Unterdrückung jeglicher Autoritäten befreit, die Gott überlagern und gemäß dem Geist der Welt leben. Geht weiter und fürchtet euch nicht.

Ich segne euch im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

  • Gespräch vom 1. März 2020

Die Schwangerschaft von Maria

Während dieses Gesprächs erklärt die Muttergottes, was in Ihr in der Zeit ihrer Schwangerschaft geschehen ist und erklärt den Unterschied zwischen Prüfung und Versuchung.

„Kinder, ich möchte mit euch über meine Schwangerschaft sprechen. Neun Monate lang habe ich den Sohn Gottes in meinem Schoß getragen. Daher war meine Schwangerschaft nicht so wie jene aller anderen Frauen der Erde. Jesus wirkte von seiner Empfängnis an in meinem Schoß, auch wenn das der Welt verborgen geblieben ist. Die dreifaltige Macht ist in mich eingetreten. Noch bevor ich in die Allerheiligste Dreifaltigkeit aufgenommen wurde, trat die Allerheiligste Dreifaltigkeit in mich ein. Das, was Jesus in mir wirkte, war eine tiefgehende Vorbereitung meines Wesens. Jesus wuchs in meinem Schoß heran und ich wuchs mit Ihm. Das Geheimnis, das ich in mir trug, enthüllte sich immer mehr vor meinen Augen und das bereitete mich auf die Prüfungen vor, durch die ich hindurchzugehen hatte.

Während meiner Schwangerschaft erlebte ich die Gegenwart Gottes in mir. Neun Monate lang lebte ich mit der in mir eingeschlossenen dreifaltigen Macht. Es war ein tiefgehender Weg. Ich begegnete Elisabeth, Zacharias. Johannes der Täufer nahm im Schoß seiner Mutter die Macht Jesu in mir wahr.[10] Was geschah in meinem Bräutigam Josef? Wir wuchsen miteinander und zwischen uns bildete sich die erste Zelle der Kirche.

Wenn von meiner Mutterschaft gesprochen wird, so wird mehr an die Geburt Jesu gedacht als an die Zeit meiner Schwangerschaft. Und dennoch war das, was in mir von der Verkündigung bis zur Geburt Jesu geschehen ist, mit nichts vergleichbar, was in anderen Frauen geschieht.

Die Prüfung und die Versuchung

Ich möchte euch jetzt dabei helfen, einen weiteren wichtigen Aspekt des spirituellen Lebens zu verstehen. Für gewöhnlich denkt ihr, dass das Nichtvorhandensein von Versuchungen in mir der Abwesenheit von Sünde geschuldet sei. Das stimmt, denn ich bin Unbefleckt. Dennoch blieben mir die Prüfungen nicht erspart. Die Prüfung unterscheidet sich von der Versuchung.

Die Versuchung verleitet den Menschen zur Sünde, das heißt zur Auflehnung gegen Gott und seine Gesetze. Die Prüfung hingegen bringt den Menschen aus dem Gleichgewicht, sie verleitet zum Zweifel und zur Qual. Ich konnte nicht sündigen, noch eine Erinnerung an die Sünde haben, auch nicht an die Erbsünde, da ich ohne Sünde empfangen wurde. Ihr hingegen werdet zum Zeitpunkt der Empfängnis Gott und Satan von Angesicht zu Angesicht gegenübergestellt und diese Erinnerung bleibt in euch, wie auch die Erinnerung an die Sünde eurer Stammeltern. Das ist unvermeidbar, daher bleibt im Geist jedes Menschen die Erinnerung an die Sünde. In mir gab es das nicht und deshalb konnte Satan mich nicht versuchen.

In mir, wie auch in Jesus, gab es keinen Impuls, der mich zur Sünde verleitet hätte. In der Wüste erlebte Jesus als wahrer Mensch eine große Prüfung: Satan wollte seine Menschlichkeit aus dem Gleichgewicht bringen und sie unruhig machen. Jesus erlebte nur die Prüfung, hart und tiefgehend, aber nicht die Versuchung, die zur Sünde verleitet. Jesus sagte zu Satan als wahrer Gott: „Du sollst deinen Herrn und Gott nicht versuchen“ (Mt 4,6). Man kann Gott nicht versuchen und Den zur Sünde verleiten, der das Höchste Gute ist, der König des Universums. Auch ich konnte der Versuchung nicht verfallen; was nicht für euch gilt, die ihr hingegen zusätzlich zur Prüfung auch die Versuchung erfahrt. Jesus und ich sind von jedem anderen Geschöpf des Universums verschieden und das ist ein großes Geheimnis, das ihr rational nicht verstehen könnt.“

 

Frage: Was geschieht in uns während der Versuchung und während der Prüfung?

„Wenn ihr zum Zeitpunkt der Empfängnis Ja zu Gott gesagt und euch entschieden habt, Ihn zu lieben und Ihm zu dienen, dann beschützt euch der Heilige Geist und wirkt in euch vom ersten Augenblick an eures Lebens. Während des irdischen Lebens, nachdem ihr die Sakramente der Taufe, der Firmung und der Eucharistie erhalten habt, durch die ihr eure Entscheidung, mit Gott vereint zu leben, neuerlich bekräftigt, überlässt die Versuchung allmählich der Prüfung den Platz.

Das geschieht, weil, wenn ihr euch durch mein Herz Gott hingebt, die Erinnerung an Satan und an die Sünde eurer Stammeltern, die ihr seit eurer Empfängnis in euch tragt, immer schwächer wird. Sie kann nicht vollständig aus der Erinnerung eurer Menschheit entfernt werden. Nur in der neuen Schöpfung wird sie endgültig ausgelöscht sein. Dennoch wird die Erinnerung an die Sünde während ihr auf eurem spirituellen Weg weitergeht immer schwächer.

Auch ihr, die ihr durch mein Herz Gott aufgeopfert seid, werdet auf die Probe gestellt. Satan greift euch an, er belästigt und manchmal quält er euch, aber er kann euch nicht zur Sünde verleiten, weil die Erinnerung an die Sünde nicht mehr so stark ist, um euch dazu zu bringen zu sündigen.

Wenn ihr Gott liebt und euch Ihm hingebt, werden der Wunsch und der Wille zu sündigen in euch immer weniger.[11] Daher muss sich das Wirken Satans euch gegenüber zwangsläufig auf die Prüfung beschränken. Auch wenn ihr schwache Geschöpfe bleibt und Fehler begehen könnt, so ist in euch der Wunsch nicht mehr vorhanden, euch gegen Gott und seine Gesetze aufzulehnen.[12] Euer Ja zu Gott zum Zeitpunkt der Schöpfung aktiviert in euch die dreifaltige Macht, die die Versuchung allmählich in Prüfung umwandelt.

Dennoch gibt es auf der Erde viele externe Faktoren, die euch beeinflussen: familiäre Bindungen, die Erziehung, die Zugehörigkeit zu verschiedenen Völkern oder verschiedenen Religionen, usw. Das alles hat einen Einfluss auf euch. Auch den großen Heiligen ist es nicht gelungen, die Pläne Gottes während ihres irdischen Lebens vollkommen zu verwirklichen. Wer sich aber Gott öffnet, fährt fort sich weiterzuentwickeln, ungeachtet der externen Einflüsse.“

 

Frage: Was bedeutet unsere Teilnahme an der Kirche Jesu Christi des Universums für uns?

„Die Teilnahme an der Kirche Jesu Christi des Universums ist von grundlegender Bedeutung für euer Leben, weil ihr den äußerlichen Faktoren nicht mehr erlaubt, die Pläne Gottes in euch zu durchkreuzen. Durch das Werk der Kirche fließt das machtvolle Wirken der Allerheiligsten Dreifaltigkeit zugunsten eines jeden von euch und der gesamten Menschheit. In der Folge lässt euch das, was sich in der Welt Gott widersetzt, immer unberührter. Nichts kann mehr die Erinnerung an Gott und seine Liebe, an das, was ihr von Ihm erhalten habt, auslöschen, noch kann es euch zu Kompromissen mit der Wahrheit verleiten. Auch wenn ein starker Widerstand des Bösen gegen euch bleibt, beschützt euch die Gemeinschaft mit der ganzen Kirche des Universums und schwächt den Zusammenstoß mit dem Bösen. Niemand kann euch mehr beeinflussen.

Ich segne euch im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

  1. Die Allerheiligste Jungfrau Maria spricht von der Kirche

Am 13. Mai jedes Jahres feiert die Kirche Jesu Christi des Universums, die auf der Erde gegenwärtig ist, feierlich die Erscheinungen der Allerheiligsten Jungfrau Maria von 1917 in Fatima, Portugal. Es handelt sich für uns um Erscheinungen von grundlegender Bedeutung, die auf besondere Weise mit den Erscheinungen von Medjugorje (BiH) verbunden sind:

„Oft haben die Erscheinungen der Allerheiligsten Jungfrau Maria der Geschichte an bestimmten Orten, in besonderen historischen Momenten eine Wende gegeben, wie es zum Beispiel bei den Erscheinungen in Guadeloupe der Fall war. Es hat aber auch Erscheinungen der Mutter Gottes gegeben, die eine ganz besondere Stellung eingenommen haben, sei es vor dem geschichtlichen Hintergrund, vor dem sie anzusiedeln sind, sei es aufgrund des bedeutungsvollen und heiklen Inhalts der überbrachten Botschaft. Unter diesen nehmen die Erscheinungen von Fatima einen ganz besonderen Platz ein, die das 20. Jahrhundert eröffnet und nicht nur die Ereignisse jener Epoche erleuchtet haben, sondern auch der zukünftigen Geschichte der Menschheit der Erde und des Universums.“[13]

Am 13. Mai dieses Jahres hat uns die Muttergottes die Botschaft überlassen, die wir euch im Folgenden übermitteln. Sie folgt der Botschaft vom 22. Februar 2020, in der die Muttergottes der Menschheit der Erde verkündet hat, die Miterlöserin der Menschheit zu sein.

In dieser Botschaft drückt sich die Mutter mit ihrer Autorität als Miterlöserin und Königin aus. Durch ihre Worte haben wir in unserem Geist die sehr machtvolle Schwingung der Allerheiligsten Jungfrau Maria gespürt. Es ist dieselbe Schwingung, die die Muttergottes in jeden von uns und in der ganzen Menschheit der Erde einprägen möchte in dieser letzten Schlacht, die der glorreichen Wiederkehr ihres Sohnes Jesus vorausgeht.

Die Kirche, die Jesus Christus eingesetzt hat, ist dem Gedanken Gott Vaters entsprungen und Simon Petrus und den Aposteln anvertraut, die in Jesus Christus den Messias, den Sohn Gottes erkannten. In Kapitel 16 des Evangeliums nach Matthäus tadelt Jesus Petrus, weil er dem Gedanken des Vaters nicht treu war: «Weg mit dir, Satan. Du bist ein Hindernis für mich, denn du denkst wie die Menschen und nicht wie Gott».[14] Denselben Tadel richtet Er an uns, wenn wir gemäß der Welt und nicht gemäß Gott denken. Im selben Kapitel zeigt uns Jesus, wie wir seinen Spuren folgen können und verweist auf das Ziel: seine glorreiche Wiederkehr.

Die Apostel mussten sich mit dem Leiden Christi vereinen, um auch an seinem Leben als Auferstandener teilnehmen zu können. Sie wurden vierzig Tage lang von Jesus nach seiner Auferstehung unterrichtet;[15] darauf vorbereitet, im Heiligen Geist getauft zu werden[16]. Schließlich wurden sie am Pfingsttag von der dreifaltigen Macht umfangen.[17] Ab diesem Zeitpunkt begannen der Heilige Petrus und die Apostel mit der Kraft des Heiligen Geistes freimütig das Wort zu bezeugen und zu verkünden.[18] Die Apostel waren dem Heiligen Geist unterworfen, der sie in allem führte: «Denn der Heilige Geist und wir haben beschlossen …»[19] Wenn sich die Kirche davon entfernte, verdarb sie.[20]

In der Kirche der Erde ist im Laufe der Jahrhunderte, ungeachtet der Heiligkeit vieler Einzelner, das Werk Satans und des Geistes der Welt sichtbar, die in die Kirche eingedrungen sind, um sie zu verderben. Jetzt bringt Gott sein Werk zur Vollendung, indem Er aus der Kirche den Geist Judas vertreibt[21] und seine Güte und seine Gerechtigkeit offenbart[22], um jenen den Weg zu öffnen, die an der Hochzeit des Lammes[23] teilnehmen möchten.

Um all jene an sich zu ziehen, die sich zur Verfügung stellen, hat der Herr Jene unter uns gelassen, die unverdorben ist, damit Sie uns für die glorreiche Wiederkehr Christi und die neue Schöpfung hervorbringen und vorbereiten möge.

Im Licht all dessen offenbart sich das glorreiche Antlitz von Maria, der Miterlöserin in dieser Zeit. In ihrem Antlitz sehen wir das neue, vollkommene Geschöpf, das auf die Kirche das Antlitz ihres Sohnes Jesus zurückwirft.

Gemeinsam mit Maria und durch Sie wird Gott auch das Antlitz seiner wahren Kirche offenbaren, «geschmückt wie eine Braut, die bereit ist, ihrem Bräutigam entgegenzugehen».[24]

Hier also die Botschaft. Wir haben sie unterteilt und jedem Abschnitt einen Titel gegeben, um euch dabei zu helfen, sie besser zu verstehen.

Botschaft der Allerheiligsten Jungfrau Maria vom 13. Mai 2020

  • Die Kirche ist eine und unteilbar

„Mit Freude segne ich euch, liebe Kinder, und die ganze Kirche Jesu Christi des Universums, die auf der Erde gegenwärtig ist, dieser armen Erde, die weint und in der Spirale der Schlange gefangen ist.

Ich möchte, dass ihr euch an diesem Punkt der Geschichte bewusst seid, dass nur eine Kirche existiert. Es kann nicht mehr als eine geben. Existieren andere, so sind das religiöse Konfessionen, Ausprägungen einer Religion unter anderen.

Das bedeutet nicht, dass es in diesen Konfessionen keine Heiligen gibt; es gibt sie, aber sie gehören der Kirche Jesu Christi des Universums an. Sie gehören von Ewigkeit her dieser Kirche an, ab dem Zeitpunkt ihrer Empfängnis. In diesem Augenblick erhielten sie die Lehre des Vaters mit allen notwendigen Unterweisungen, um eines Tages zu dieser Kirche zu gelangen. Jetzt besteht euer Werk darin, die Existenz dieser Kirche zu bezeugen, damit jene, die die Lehre des Vaters zum Zeitpunkt der Empfängnis erhalten haben, in euren Worten das Echo dieser Lehre finden können, erwachen und den richtigen Weg zu finden wissen.“[25]

 

  • Die Spaltungen sind Gott nicht wohlgefällig. Christus kann nicht geteilt werden (1Kor 3)

„Es ist gut, dass ihr euch auch in der Sprache daran gewöhnt, als Kirche nur die Kirche Jesu Christi des Universums zu bezeichnen. Das ist sehr wichtig, denn die Menschheit der Erde muss verstehen, wo sich die wahre Kirche befindet.

Eine gespaltene und zersplitterte Kirche ist in den Augen Gottes keine Kirche. Seine Kirche kann nicht gespalten sein, weder im Universum noch auf der Erde. Das Zeichen der Kirche ist die universale Gemeinschaft, ohne die die Kirche nicht existiert. Zwei Christen im Krieg miteinander sind keine Kirche: es sind zwei Menschen, die einer Religion angehören, sie sich als christlich bezeichnet.“

  • Wir befinden uns in der letzten Schlacht

„Ihr befindet euch inmitten der letzten Schlacht eines jahrtausendelangen Krieges. Der Krieg hat in dem Moment begonnen, in dem sich Luzifer gegen Gott aufgelehnt und ihn der Heilige Michael herausgefordert hat, indem er sich ihm entgegensetzte. Dann gab es in der Geschichte viele Schlachten zwischen dem Guten und dem Bösen. Jetzt wohnt ihr der letzten Schlacht bei, die diesen langen Krieg abschließen wird. Dieser Krieg wird von meinem Sohn und seinem Volk gewonnen.“

  • Es gibt nur eine Kirche und für sie müsst ihr leben

„Ich wiederhole es, damit es in eurem Verstand klar ist: es gibt nur eine Kirche und für sie müsst ihr leben. Zeigt das Antlitz der wahren Kirche. Unterweist jene, die euch zuhören wollen, dass nur eine Kirche existiert. Es ist Zeit, diese Wahrheit zu verkünden, damit sich die Kinder Gottes entscheiden können. Das ist es, was ich mir von euch erwarte.

Ich bitte euch jedoch, mit niemandem in Konflikt zu treten, denn das ist nicht christlich. Verkündet mit Einfachheit, dass das die Kirche Jesu Christi ist, die einzige Kirche, die existiert, die existiert hat und auf ewig existieren wird. Sie umfasst das ganze Universum, denn Jesus ist gekommen, die Menschen aller Planeten zu retten. Verkündet das ohne Diskussionen und unnötiger Polemiken. Das ist die größte Hilfe, die ihr dem Volk Gottes geben könnt. Die anderen werden frei sein das zu akzeptieren, was sie möchten. Überlasst es Gott, sich um die zu kümmern, die sich dieser Wahrheit entgegensetzen. Denkt daran, dass die Erde sehr wichtig ist. Sie ist das Szenarium der letzten Schlacht. Hier muss Gott seine Heerscharen versammeln und wo würde Er dies tun, wenn nicht in seiner Kirche?“

  • Sich vom Geist der Welt lösen

„Ich bitte euch, euch nicht mehr für das zu interessieren, was die Welt tut. Wenn sich ein Heer auf die Schlacht vorbereitet, bleibt es auf seinem Territorium. Es wagt sich nicht in jenes des Feindes. Das müsst auch ihr tun. Sorgt euch nicht um die Welt. Überlasst es der Welt, sich um sich selbst zu sorgen und dass Gott sich darum kümmert, die Welt in Ordnung zu bringen. Ihr, beobachtet die Ereignisse, betet für die Kinder Gottes, die in der Welt leben, für die guten Menschen, damit sie sich vor der Verdorbenheit retten. Alles andere lasst los. Was kümmert es euch, was die Regierenden der Erde tun? Was interessiert es euch, den Ursprung des Virus zu kennen, der diese Pandemie verursacht?[26] Um all das kümmern sich die Heerscharen Gottes mit dem Heiligen Michael an der Spitze, die wissen, was zu tun ist. Ihr, erhebt vielmehr die Leiden dieser Welt zu Gott und vertraut sie Ihm an.“

  • Verkündet die Schönheit und Größe dieser Kirche

„Verkündet die Größe und Schönheit der Werke Gottes. Offenbart mit eurem Leben die Macht und die Heiligkeit dieser Kirche. Sammelt all das Gute, das sich in ihr befindet und lasst es zur Geltung kommen. Erlaubt, dass sich in euch und durch euch die Verheißungen der Propheten und die Gebete der Heiligen im Laufe der Geschichte verwirklichen. Mischt euch nicht mehr in die Dinge der Welt ein. Der Herr braucht eure Verfügbarkeit, um sein Werk im Volk Gottes zu verwirklichen, nicht in der Welt. An die Welt denkt Gott.“

  • Feierlicher Segen

„Mit der Macht, die Gott mir geschenkt hat, segne ich heute feierlich euch und die ganze Kirche Jesu Christi des Universums, die ihr auf der Erde darstellt. Ich segne diese Menschheit, damit sie sich bekehrt; die in der Welt verstreuten Kinder Gottes, die ein Zuhause suchen, damit sie es finden. Ich segne die Stiftung, dieses ganze Volk und das gesamte Universum, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

  1. Mit Maria auf allen Altären der Erde dargebracht

Zum Abschluss sind wir Mitglieder der Kirche Jesu Christi des Universums glücklich, das verherrlichte Antlitz der Allerheiligsten Jungfrau Maria all ihren Kindern zu offenbaren. Wir freuen uns darüber, der Miterlöserin eine Stimme zu geben, die alle Christen einlädt, konkret an ihrem Werk der Miterlösung teilzunehmen, um all das Gute, das auf der Erde vorhanden ist, zurückzuholen.

„Der Herr sendet mich heute, um jeden von euch und dieses ganze Volk um einen großen Akt der Liebe zu bitten: dass ihr euch von heute an gemeinsam mit mir auf allen Altären der Erde darbringt, wo auch immer die Eucharistie gefeiert wird. Es ist nicht wichtig, ob der Priester würdig ist oder nicht. Mein Opfer gemeinsam mit jenem der Kirche Jesu Christi des Universums wird viele Wunden heilen. Von jedem Altar der Erde wird sich ein würdiges Opfer zu Gott erheben, das der Vater gemeinsam mit dem Opfer Christi annehmen wird.

Das ist ein sehr wichtiger Schritt, der auf der Erde eine große Welle der Gnade erzeugen wird, und eine große Kraft wird sich von jedem Altar erheben. Es wird die Kraft Gottes und seines Volkes sein. Nicht nur ihr, die ihr hier anwesend seid und jene, die der Stiftung angehören, werdet euch aufopfern: die ganze Kirche Jesu Christi des Universums wird sich mit mir auf jedem Altar darbringen. Es wird keine Altäre mehr geben, wo sich mein Sohn alleine aufopfert, sondern sein Volk wird immer um Ihn sein. Ein Gnadenstrom wird auf die ganze Erde ausströmen.

Ich möchte euch auch noch einen anderen sehr wichtigen Aspekt erklären. Ihr müsst wissen, dass es auch in den anderen Religionen viele Kinder gibt, die zum Zeitpunkt der Empfängnis Ja zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit sagten, aber akzeptiert haben, in anderen Religionen, in Völkern auf die Welt zu kommen, die meinen Sohn nicht kennen. Sie taten es aus Liebe, sie opferten sich auf. Gott hat ihr Opfer gerne angenommen, aber jetzt möchte Er diese seine Kinder zurückholen, Er möchte sie zu sich zurückbringen, denn sie gehören Ihm.

Daher werden ihr und ich uns gemeinsam mit der ganzen Kirche des Universums auch in den heidnischen Tempeln darbringen, dort, wo es euch unmöglich scheint, dass Christus gegenwärtig ist, aber wo seine Kinder sind, die zu erwecken, zu erheben, zu nähren und zu pflegen sind. Auf diese Weise werdet ihr mir helfen, das Reich Satans zu zerbröckeln, denn auch von den heidnischen Tempeln wird sich die Macht des Dreifaltigen Gottes und der ganzen Kirche des Universums erheben. Das Reich Satans wird von innen her geleert werden. Ohne Lärm, ohne spektakuläre Handlungen, sondern Tropfen für Tropfen, Tag für Tag wird sich das Opfer meines Sohnes und seines Volkes von der Erde erheben und die Reiche des Feindes zerstören.

Das ist ein großes Werk Gottes, das ihr nicht alleine vollbringen könnt, sondern mit mir und mit der ganzen Kirche Jesu Christi des Universums, die sich mit euch und für euch aufopfern wird. Die Erde ist der letzte Planet, der geheilt werden muss; sie ist der schwierigste, aber sie muss erhoben werden. Gott möchte die Erde nicht zerstören. Satan möchte sie zerstören, nicht Gott. Gott möchte sie zurückholen und heilen, da Er alle liebt.

Kinder, fürchtet euch nicht wegen dem, worum ich euch bitte. Fürchtet nicht, dass ihr auf pathologische Weise leiden müsst, darum geht es nicht. Mit der Weihe, die ihr in Kürze an den Heiligen Geist[27] macht, gebt ihr Ihm völlige Macht in euch. Auf diese Weise wird der Heilige Geist euren Geist verwenden und ihn dorthin senden, wo er Ihm am meisten nützt. Das ist das Wirken im Geist: euer Geist wird vom Geist Gottes dorthin gebracht, wo er nützlich ist. Der dreifaltige Wirbel ergreift euch, richtet euch auf, bringt euch hin und zurück und ihr durchquert die Erde und auch das Universum, obgleich ihr euer tägliches Leben lebt. Das ist das Wunder Gottes, dass Er im alltäglichen Leben und in der Stille seine Wunder in euch, für euch und durch euch verwirklicht.

Kinder, ich bitte euch, als Gerechte zu leben. Ich meine damit nicht vollkommen. Niemand von euch kann das sein, denn die Erde, auf der ihr lebt, ist es nicht und die Lasten, die ihr tragt, sind vielfältig. Ich bitte euch, gerecht zu sein, das heißt erfüllt von der Gerechtigkeit Gottes. Die Gerechtigkeit Gottes ist das für Christus gelebte Leben, denn der Gerechte ist jener, der für Christus lebt. Seid gerecht, lebt für meinen Sohn und für mich. Lebt mit unseren beiden Herzen und dem Herzen des Heiligen Josef. Dann wird mein Herz in eurem schlagen und eures in meinem. Auf diese Weise werden wir viele Dinge gemeinsam für das Reich Gottes tun.

Erinnert euch an die Worte des Erzengels Gabriel: «Für Gott ist nichts unmöglich»[28]. Ich versichere euch, dass dem so ist. Gott kann alles in euch verwirklichen. Er benötigt euer Ja, kein oberflächliches Ja, sondern ein Ja, das bedeutet: „Herr, ändere mein Leben, mache mich so, wie Du mich willst“. Heute möchte ich mit euch wiederholen: «Ich bin die Magd des Herrn», und ich möchte, dass ihr jeden Tag mit mir wiederholt: „Ich bin die Magd/der Knecht des Herrn. Hier bin ich Herr, ich komme, deinen Willen zu tun und ich möchte nichts anderes“. Ihr benötigt nichts anderes, Kinder, denn im Willen Gottes ist alles enthalten, was ihr braucht.

Ich danke euch, weil ich auf euch zählen kann. Gemeinsam mit der ganzen Kirche meines Sohnes des Universums segne ich euch heute feierlich. Möge eure Weihe an den Heiligen Geist ein großer Schritt in Richtung Auferstehung der Erde sein.

Ich segne euch, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“[29]

[1] Cfr. Lk 2,33-35

[2] Die Transverberation, aus dem Lateinischen trasverberare, das heißt durchbohren, bezeichnet in der katholischen Mystik die Durchdringung des Herzens mit einem scharfen Gegenstand wie einem Pfeil oder einer Lanze durch ein Engelswesen oder Christus selbst. Unter den Heiligen, die diese Erfahrung machten, erinnern wir zum Beispiel an die Heilige Theresa von Avila und den Heiligen Pater Pius von Pietrelcina.

[3] Viele Heilige nahmen in ihrem Körper am Leiden Christi teil und trugen davon Zeichen, wie im Fall der Stigmata. Manchmal können diese Zeichen nicht sichtbar sein. In diesem Fall ist der Schmerz noch zerreißender, weil er sich nicht nach außen entladen kann.

[4] Vgl. Kol 1,24

[5] Botschaft der Allerheiligsten Jungfrau Maria vom 25. November 2019 „Das Reich Christi in euch und unter euch“

[6] Vgl. Mt 15,9; Mk 7,7

[7] Vgl. 1Joh 3,1-3; Röm 8,19

[8] Vgl. Gen 3,15

[9] Der Zugang zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit durch die Jungfrau Maria identifiziert uns nicht mit ihrer Einzigartigkeit, die einzig ist im ganzen Universum, sondern öffnet uns den Weg, um unsere Identität und Mission in Gott zu erreichen.

[10] Vgl. Lk 1,39-45

[11] Vgl. 1Joh 3,3

[12] Vgl. 1Joh 3,6-9

[13] „Die Geschichte neu schreiben – Band 2 – Das Universum und seine Bewohner“, S. 266

[14] Vgl. Mt 16,23-23

[15] Vgl. Apg 1,3

[16] Vgl. Apg 1,5

[17] Vgl. Apg 2,1-11

[18] Vgl. Apg 4,31

[19] Vgl. Apg 15,28

[20] Vgl. Rm 8,6-8

[21] Botschaft Jesu vom 5. April 2012 „Neue Priester für ein neues Volk“ veröffentlicht auf https://unterwegszurneuenschoepfung.org

[22] „Über die Große Barriere hinaus“, S. 225-244

[23] Vgl. Offb 21

[24] Vgl. Offb 21,2

[25] Vgl. Joh 6,43-46

[26] Das bezieht sich auf das Virus Covid19, das die Erde befallen hat und auf die Diskussionen um seine Herkunft, ob es ein natürliches Virus oder im Labor geschaffenes ist.

[27] Während der Eucharistiefeier weihte sich das Volk der Stiftung feierlich dem Heiligen Geist.

[28] Lk 1,37

[29] Botschaft der Allerheiligsten Jungfrau Maria vom 7. Dezember 2019 „Mit Maria auf allen Altären der Erde dargebracht“

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