Gedanken – „Unsere Mission ist, die Schlacht des Lebens zu gewinnen“

von Stefania Caterina und Pater Tomislav Vlašić

(übersetztes Audio)

  1. März 2020

Pater Tomislav: Liebe Schwestern und Brüder, am ersten Fastensonntag haben wir über die Haltung Christi gegenüber Gott Vater im Heiligen Geist und gegenüber Luzifer nachgedacht und wie Jesus Christus gesiegt hat. Von dieser Haltung ausgehend müssen wir eine Schlacht beginnen. Unsere Mission ist, die Schlacht zu gewinnen. Ich würde sagen, dass der Titel dieser Gedanken „Unsere Mission ist, die Schlacht des Lebens zu gewinnen“ ist.

Wir lesen schnell Botschaften und lernen ein bisschen daraus. Wir interpretieren sie mit unserem Verstand, aber wenn die Prüfungen kommen, die Gott erlaubt, verschließen wir uns in uns selbst. Daher lesen wir heute das, was Jesus in der Woche vor dem Jahreswechsel verkündet hat – genauer zu Weihnachten[1] – die Richtung, die Er uns aufgezeigt hat hinsichtlich einer Schlacht, die zu gewinnen ist. Wir können sie also gewinnen.

„Vor euch öffnet sich nicht nur ein neues Jahr, sondern eine neue Zeit: die Zeit der Wiedergeburt des ganzen Universums in mir. Es wird ein Jahr des Kampfes gegen Satan sein. Die letzte Schlacht wird beginnen, die auf der Erde stattfinden wird und ihr werdet sie gemeinsam mit mir schlagen. Die Heerscharen Gottes und jene Satans sind bereits aufgestellt: das Lamm und der Drache treten einander entgegen.

[…] Nur Mut, Kinder, ich sende euch mit der Macht der Propheten, der Heiligen, der Märtyrer und all jener, die in der Heilsgeschichte die Schlacht gegen den Drachen geschlagen haben. Ihr werdet gesandt, um zu siegen und das gelingt euch im Heiligen Geist und in der universalen Gemeinschaft. Ab dem kommenden Jahr wird sich die ganze Macht des Universums auf die Erde und auf euch ausgießen. Ich werde euch wie Pfeile abschießen, die von meinem Herzen und dem Herzen meiner Mutter ausgehen. Ihr müsst für diese neuen Zeiten, die die Erde noch nie gesehen hat, aber sehen wird, wiedergeboren werden, in denen Die Frau, Maria, mein Volk gebären und den Drachen für immer besiegen wird. Die Kinder Mariens werden diese Schlacht kämpfen, eingetaucht in den Heiligen Geist, mir geweiht und dem Vater hingegeben.

[…] Kämpft gemeinsam mit dem ganzen Volk Gottes und gewinnt diese Schlacht. Exorziert die Erde, weil sie es nötig hat, denn so steht es geschrieben und so wird es sein.“

Welche Schlacht zeichnet sich in dieser Zeit vor uns ab? Sicherlich sehen wir alle die Schlacht gegen das Virus COVID-19. Es herrscht große Verwirrung. Niemand weiß, wo er Hand anlegen soll, aber wir müssen es wissen, wir, die wir der Kirche Jesu Christi des ganzen Universums angehören, wo alle Werkzeuge zur Verfügung gestellt werden und wir die Mutter Gottes, unsere Mutter, Miterlöserin der Menschheit und Königin des Universums an unserer Seite haben. Was ist die Ursache für das Virus COVID-19? Es ist der verdorbene Geist des Menschen. Dieser besteht von Anfang an und der Tod ist ins Spiel gekommen, weil sich der Mensch vom Geist Gottes, der das Leben, die Fülle des Lebens schenkt, losgelöst hat. Der Mensch fand sich alleine wieder und da er nicht überleben konnte, stützte er sich auf den falschen Verbündeten, Luzifer. Ihr müsst also verstehen, dass unsere Schlacht bedeutet, uns in den Geist Gottes zu erheben und der ganzen Menschheit den Geist mitzuteilen, der die Menschheit belebt und sie zur Dimension des ewigen Lebens bringt.

Wir haben euch in diesen Jahren den Weg geöffnet und wir können den geöffneten, klaren Weg in der Heilsgeschichte sehen. Es reicht, die Lesungen dieses zweiten Fastensonntags zu betrachten[2]: die Berufung Abrahams: «Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein.» Das gilt für jeden von uns. Wir müssen aus der Welt, in die wir uns mit unseren Ängsten, mit unseren Unsicherheiten verschließen, hinausgehen. Es ist real, diese Situation zu sehen, es ist real, eine Haltung anzunehmen, die sich der Gesellschaft, den Regeln anpasst, die gegeben werden, aber gleichzeitig ist es notwendig, die Schlacht zu sehen, die wir gegen den verdorbenen Geist schlagen müssen, wo wir aus uns selbst hinausgehen müssen und wir können unseren Geist nicht von uns aus ändern. Wir müssen uns zu Gott erheben.

Im Psalm beten wir: «Das Auge des Herrn ruht auf allen, die ihn fürchten und ehren, die nach seiner Güte ausschaun; denn er will sie dem Tod entreißen und in der Hungersnot ihr Leben erhalten.» Der Weg, der sich in Abraham geöffnet hat, ist der Weg des Hoffens gegen jede Hoffnung und das erhebt uns zur reinen Liebe in Gott. Und der Heilige Paulus sagt, dass Jesus den Tod besiegt hat. «Er hat dem Tod die Macht genommen und uns das Licht des unvergänglichen Lebens gebracht durch das Evangelium», um an der Pracht des Lebens im auferstandenen Christus Anteil nehmen zu können, um uns in jene Dimension zu erheben, wo unser Geist durch Jesus Christus vollkommen im Geist Gottes teilnimmt. Auch leidend, kämpfend können wir gewinnen.

Das Evangelium zeigt uns eine der grundlegenden Erfahrungen von Petrus, Jakobus und Johannes: die Verklärung des Herrn, die von der Kirche in die Messfeier des zweiten Fastensonntags eingebettet wird. Am ersten Fastensonntag haben wir den Heiligen Geist auf Jesus herabkommen sehen. Wir haben den Heiligen Geist gesehen, der Jesus in der Wüste geführt und Ihn unterstützt hat und Jesus hat sich für den Vater entschieden und den Vater angebetet. Jetzt sind die Augen der drei Apostel auf die Zukunft gerichtet, aber die Vision ist schnell vorüber gegangen und die Versuchung des Menschen besteht darin, sich in jener Erfahrung zu verschließen, dort zu bleiben. All jene, die sich im Laufe der Heilsgeschichte in ihre Erfahrungen verschlossen haben, sind gestorben wie jene in der Wüste, die nicht weitergingen, um das verheißene Land zu erreichen. Sie erschwerten den anderen den Weg, auch für Moses. Unsere Aufgabe ist es, nicht stehenzubleiben.

Diese Prüfung, die die Menschheit mit dem Virus COVID-19 erlebt, ist eine Gelegenheit für das Volk Gottes. Ihr wisst gut, dass Gott im Laufe der Geschichte die Menschheit, die in die falsche Richtung ging, aufgerüttelt hat. Anstatt in Richtung Heil zu gehen, gingen sie auf die Zerstörung zu. Erinnern wir uns an Noah oder Einzelne, an König David und jene Pest, die das Volk reinigte. Meines Erachtens ist das Virus COVID-19 eine Neuordnung, die Gott auf der Erde macht. Auch die Analysten und Journalisten sprechen davon. All das bringt uns dazu, unsere Art zu leben zu ändern und uns auf die essenziellen Dinge zu besinnen. Aber wir Christen, jene, die der Kirche Jesu Christi angehören, müssen alle Mittel sehen, die uns zur Verfügung stehen. Wir können nicht auf der Ebene der Erfahrungen aus der Vergangenheit stehenbleiben. Wir müssen sie in dieser Zeit verstehen. Wir dürfen auch nicht bei unseren persönlichen Erfahrungen stehenbleiben.

Jesus Christus führt uns zum Vater und sein Gebet erhebt sich, weil wir in die Gemeinschaft des Lebens mit dem Vater eintreten. Er hat den Weg der Auferstehung, der Himmelfahrt geöffnet und wir müssen am dreifaltigen Wirken teilnehmen, das machtvoll auf die Erde herabkommt und siegen.

Und genau in diesem Zusammenhang hat uns Gott Maria, die Miterlöserin, offenbart und uns erklärt, dass Sie unter uns ist, dieses Volk versammelt und es beschützt. Es ist ein Mittel, an dieser dreifaltigen Macht, die heute wirkt, teilzunehmen und mit Maria die ganze Kirche des ganzen Universums; nicht nur des Kosmos, sondern alle Heiligen, alle Seelen des Fegefeuers. Die ganze Macht ist mit uns.

Ich möchte die letzten Worte hervorheben, die wir in der Botschaft Jesu vom 25. Dezember des vergangenen Jahres gelesen haben: „Ihr müsst für diese neuen Zeiten, die die Erde noch nie gesehen hat, aber sehen wird, wiedergeboren werden, in denen Die Frau, Maria, mein Volk gebären und den Drachen für immer besiegen wird. Die Kinder Mariens werden diese Schlacht kämpfen, eingetaucht in den Heiligen Geist, mir geweiht und dem Vater hingegeben.“ Das ist die Definition unseres Lebens, unserer Haltung, unseres Wirkens. Es ist das Licht auf dem Weg der Schlacht. Die Mitglieder der Kirche des ganzen Universums können es sich nicht bequem machen. Sie befinden sich in der Schlacht und müssen die Schlacht und die Waffen wählen.

„Was müssen wir tun?“, könnt ihr euch fragen. Ihr seid alle Christen, die ihr mir zuhört und ihr versteht zu beten. Der Heilige Geist wird es euch lehren. Ab dem Jahr 2012 haben wir euch viele Dinge erklärt, wir haben euch die Natur der Zellen erklärt. Jetzt, wo viele Kirchen geschlossen sind und, wenn Gott es erlaubt, vielleicht noch vermehrt geschlossen werden, wandelt eure Familien in Kirchen um. Warum beschwert ihr euch über die Langeweile, wenn ihr in der Kirche seid? Fangt an, die Liturgie dort zu feiern, wo ihr seid, ihr selbst. Lest Botschaften, lest die Lesungen und unterrichtet eure Kinder. Profitiert ihr Ehepaare davon, euch in Gott zu treffen, damit eure Familien, eure Ehen sich im Geist Gottes erheben und ihr euch die Dinge wünscht, die in Gott sind und die Gnade wird sich automatisch auf euch, auf eure Kinder, auf die Gesellschaft ausgießen. Es ist keine Zeit mehr, sich zu fragen: „Was mache ich?“. Das Volk Gottes ist unterrichtet. Beginnen wir und bringen wir den Geist Gottes zu allen Seelen in allen Dimensionen und zu allen Geschöpfen und das Virus wird verschwinden und das Leben hervorkommen, und das ewige Leben und die neue Schöpfen werden sich für alle öffnen.

Ich segne euch, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Vgl. Botschaft Jesu vom 25. Dezember 2019: „Ich sende euch, die Erde zu exorzieren“.

[2] Vgl. 1. Lesung: Gen 12,1-4a; Psalm 33 (32); 2. Lesung: 2Tim 1,8b-10; Evangelium: Mt 17,1-9

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