Gedanken – „Die Fülle des Lebens leben“ – Hochfest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit

von Stefania Caterina und Pater Tomislav Vlašić

(übersetztes Audio)

  1. Juni 2019

Pater Tomislav: Liebe Schwestern und Brüder, das Thema unserer heutigen Gedanken ist „Die Fülle des Lebens leben“. Wir feiern das Hochfest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, an dem das Leben geboren wurde, an dem alles geboren wurde und an dem alles in die Fülle zurückkehrt vereint mit dem Leben der Allerheiligsten Dreifaltigkeit.

Deshalb haben wir einen Weg mit der Fastenzeit begonnen, durch die Osterzeit hindurch bis zu diesem Hochfest. Das schließt nicht aus, dass wir weiterhin bei euch sind, aber wir werden euch heute erklären, wie wir bei euch sein können.

Ihr habt die Botschaft des Heiligen Geistes vom 8. Juni 2019[1] gelesen, in der der Heilige Geist sagt: „Ich komme, um euch eine neue Zeit für mein Volk des ganzen Universums zu verkünden, eine Zeit, in der ich wünsche, dass sich alle Gaben, die ich zu jeder Epoche und an jedem Ort des Universums auf mein Volk ausgegossen haben, entfalten, triumphieren und die Macht Gottes unter euch und durch euch offenbaren.“

Dieses Programm, das der Heilige Geist angegeben hat, wird schnell und intensiv vorwärtsgehen und bis zur Erfüllung, bis zur Fülle gehen. Er sagt: Die Gaben, von denen ich spreche, sind nicht die Charismen, die in manchen Personen vorhanden sind. Ich spreche von meinen sieben Gaben[2], die sich leider noch nicht vollkommen in den Christen der Erde entfaltet haben. Das ist aus verschiedenen Gründen geschehen: vor allem aufgrund der Ambitionen der Menschen und dem Wunsch, diese Gaben zu besitzen. Meine Gaben entfalten sich nur in der Demut; sie werden euch gewährt, wenn ihr aufhört, sie für euch selbst zu suchen und sie zur Ehre Gottes erbittet. Ich möchte, dass sich diese Herrlichkeit in meinem Volk offenbart.“ Und dann zeigt Er uns den Weg: die Seligpreisungen, die Worte Jesu verkörpern, die die ganze Verkündigung zusammenfassen, die Er dem ganzen Universum gegeben hat; dort werden sich die sieben Gaben des Heiligen Geistes in uns entfalten.

Heute feiern wir die Allerheiligste Dreifaltigkeit. Wie wir wissen, hat sich der Heilige Geist auf besondere Weise in diesem Pfingstfest auf die ganze Kirche des Universums ausgegossen, denn die ganze Kirche des Universums hat mit uns das Pfingstfest gefeiert; das ganze Universum, dort, wo es Christen gibt, hat sich das gewünscht und auch wir, die wir Christen der Erde sind, haben uns das gewünscht.

Wie können wir das Leben in der Allerheiligsten Dreifaltigkeit leben? Fern von uns jede Spekulation, jede Vorstellung: wir haben ein einziges Beispiel, ein einziges Modell, das einzige Geschöpf, das in die Allerheiligste Dreifaltigkeit eingetaucht ist: die Allerheiligste Jungfrau Maria, das einzige Geschöpf, das einen Weg zurückgelegt hat, das von Anfang seiner Erschaffung an eine Haltung der völligen Zusammenarbeit mit der Allerheiligsten Dreifaltigkeit gehabt hat. Versuchen wir, das konkreter zu verstehen.

Wir alle sind für das Reich Gottes erschaffen und vorgesehen, zumindest all jene, die das gewollt und ihr schwaches oder reines Ja ausgedrückt haben. Für alle ist die Gnade vorgesehen und im Hinblick auf die Schwachheit von uns allen, der Menschheit, insbesondere der Erde und des übrigen Universums, ist die vollkommene Mutter vorgesehen, das Geschöpf, das auf vollkommene Weise die Liebe Gottes, das Wort Gottes in sich verkörpert hat. Das ist auch die Zusammenfassung der heutigen Liturgie[3]: Die Weisheit Gottes, die vor jedem Geschöpf existiert hat, hat sich in Jesus Christus, natürlich durch die Unbefleckte Mutter Maria, verkörpert und sich bei unserer Erschaffung in uns eingeprägt. Sie kann jetzt völlig durch Jesus Christus ausgedrückt werden, durch den die Rettung für die ganze Menschheit und jedes Geschöpf gekommen ist.

Wenn wir den Elementen folgen, die im Evangelium nach Lukas über die Verkündigung durch den Erzengel Gabriel an Maria enthalten sind, den Sohn Gottes zu empfangen, dann sind dort alle Elemente enthalten: Gott geht uns mit der Gnade voraus, bereitet uns in unserem Inneresten vor, wenn wir offen sind, handelt durch den Heiligen Geist und erweckt uns, wie Er Maria erweckt hat, den Sohn Gottes anzunehmen, der vom Vater gesandt wurde gemäß der Macht des Heiligen Geistes, der auf Maria herabgekommen ist. Im gleichen Prozess befinden auch wir uns und der Heilige Geist drängt uns auf Jesus Christus hin, der das vollkommene Abbild Gottes ist, das lebendige, pulsierende Abbild, der uns all das mitgeteilt hat, was wir benötigen und am Ende seines Weges, wo Er den Zugang zum Leben mit dem Dreieinigen Gott geöffnet hat, hat Er uns den vom Vater versprochenen Heiligen Geist gesandt, der uns innerlich und durch Ihn zum Vater führen möge.

Wenn wir an diesem Weg so teilnehmen wie die Allerheiligste Jungfrau Maria – den Sohn Gottes annehmen, dem Sohn Gottes das Leben schenken, dem Sohn Gottes die menschliche Existenz schenken, damit Er unter uns sei – wenn wir teilnehmen wie Maria bis zu Füßen des Kreuzes teilgenommen hat, dann werden in uns das göttliche Leben, die sieben Gaben des Heiligen Geistes explodieren, jene Fülle des dreifaltigen Wirkens, das das Böse, den Tod, die Krankheiten, die Ungleichgewichte hinwegfegt und den Menschen, die Menschheit zurückbringt. Machen wir uns also auf den Weg, wie sich auch die Allerheiligste Jungfrau Maria auf den Weg gemacht hat: Sie ist in den Himmel aufgenommen, die Erstgeborene nach Jesus Christus, das einzige Geschöpf, das in die Allerheiligste Dreifaltigkeit aufgenommen wurde und mit ihre Hilfe, durch Jesus Christus, sind wir dazu berufen, in die neue Schöpfung einzutreten.

Hier stellen wir die Frage: wie sollen wir an diesem dreifaltigen Wirken in uns teilnehmen? Wie müssen wir uns bemühen, damit sich die sieben Gaben des Heiligen Geistes in uns entfalten, die uns zur Fülle und zur Integrität führen gemeinsam mit allen Kindern Gottes? Wie sehr sind wir bereit teilzunehmen?

Aus dem Evangelium wird klar: in den Aposteln, die zu dem Punkt gelangt sind, am Sieg Christi teilzunehmen, ist diese Gnade, sind die sieben Gaben des Heiligen Geistes explodiert. Es ist also normal, dass dieses Leben, das explodiert ist, zu sehen war. Das war die Mission der Apostel. Und das geschieht gerade in der Kirche des ganzen Universums, in der Kirche, die durch die Unbefleckte Mutter am diesem Prozess teilnimmt, der von unserem Hirten Jesus Christus geführt wird und uns in das Leben der neuen Schöpfung führen möchte.

Ihr seht also, dass die Richtung folgende ist: wir müssen uns wie die Muttergottes mit Jesus Christus messen, der aus dreifaltiger Liebe pulsierte, der bis ins Letzte ging, um zu retten und wir sind dazu aufgerufen, an diesem machtvollen Pulsieren teilzunehmen, das uns zum Sieg führt. Und hier entdecken wir durch den Heiligen Geist auch hier auf der Erde die Gegenwart der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, auch wenn wir die Vollkommenheit erst in der neuen Schöpfung finden werden, nach dem glorreichen Kommen Christi. Aber auch indem wir durch die Prüfungen hindurchgehen, die ein Hintergrund der Seligpreisungen sind, können wir selig sein, können wir ein erfülltes Leben leben.

Jesus Christus ist das vollkommene Abbild des unsichtbaren, pulsierenden Gottes. Die ganze Menschheit muss also durch die mystische Vereinigung mit Christus gehen, mit Hilfe der Allerheiligsten Jungfrau Maria und allen Werkzeugen Gottes, um sich in die Allerheiligste Dreifaltigkeit zu erheben. Und die Kinder Gottes müssen das erfüllte Leben, das uns der Dreieinige Gott geschenkt hat, offenbaren. Wir sind dazu aufgerufen teilzunehmen, um in die völlige mystische Vereinigung einzutreten, da wir in dieser Zeit dazu aufgerufen sind, bis ins Letzte zu gehen, die Erfüllung des Gesetzes zu erfüllen, von der Jesus in den Seligpreisungen gesprochen hat: «Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen»[4]. Unsere Entscheidung daran teilzunehmen, alles zur Erfüllung zu bringen, erfüllt uns mit allen notwendigen Gnaden, um das Werk Christi als seine Kirche des Universums weiter zu bringen.

Ich möchte euch einige Fragen stellen: das, wovon ich spreche, erfahrt ihr es in euren Gebeten oder bleiben sie leere, oberflächliche Gebete? Erfahrt ihr es, wenn ihr die Kinder zur Taufe, zur Firmung bringt, wenn ihr an der Eucharistie teilnehmt? Kommt eurer Meinung nach aus den Kirchen ein leuchtendes Volk, das die Situation der Gesellschaft der Erde ändern kann? Gott handelt heute und antwortet ihr Ihm damit, dass ihr Zeit für den lebendigen und wahren Gott habt, der sich in Jesus Christus offenbart hat, dass ihr dafür bereit seid, in diesen Gott zu investieren, Ihm zu begegnen, Ihm zu folgen und diesen Gott der Menschheit zu offenbaren? Antwortet selbst.

Ich versichere euch und sage euch eines: mit diesem Pfingstfest ist die Kirche des ganzen Universums mit aller Kraft aufgebrochen, um all das zur Erfüllung zu bringen, wovon ich spreche und versammelt alle Seelen aller Planeten, von jedweder Herkunft, von allen Religionen, von allen Ideologien, alle Seelen, die guten Willens Sinn. Ich sage euch, dieses Gesetz gilt für den Papst und für den letzten Christen auf der Erde. Wer sich zu diesem Zeitpunkt diesem Gesetz nicht beugt, verliert die Gnade, denn die Kirche ist eine und Gott ist dabei, sein Angesicht im ganzen Universum zu offenbaren. Er handelt jetzt machtvoll in den Seelen guten Willens und wer guten Willens ist möge darauf antworten, damit dieses Licht, dieses Wirken zugunsten auch der Letzten wachsen kann, die sich in diesem satanischen Wirbel verlieren, der die Menschheit und die Geschöpfe auf der Erde zerstört.

Wir laden euch ein, dort wo ihr seid, dort, wo ihr an den Sakramenten teilnehmt, ernsthaft teilzunehmen. Wir haben euch die Werkzeuge erklärt, die jetzt völlig im Einsatz sind. Wir haben euch die Art gezeigt, wie ihr beten sollt, wie ihr leben, teilhaben und die Gemeinschaft unter den Gläubigen bilden sollt. Ihr habt alle Anweisungen, alle Möglichkeiten, aber jetzt wird sich als wahr erweisen, was sich mit dem Kommen Jesu bewahrheitet hat: es kamen die Letzten, die Heiden und in den Heiden waren die Wunder sichtbar, aber bei jenen, die jeden Tag im Tempel waren, konnte Jesus keine Wunder, keine großen Dinge tun. Die Barmherzigkeit Gottes, die immer Gerechtigkeit ist, geht vorüber und zieht all jene an sich, die guten Willens sind und verantwortungsvoll am Heilswerk teilnehmen, das durch dein Einzigen Mittler Jesus Christus geht und zur Fülle im Leben der Allerheiligsten Dreifaltigkeit führt.

Ich lade euch alle ein, mit uns teilzunehmen, vereint im Unbefleckten Herzen Mariens, im Geist, verantwortungsbewusst und guten Willens, auch wenn ihr nicht an den Treffen teilnehmen könnt. Zusätzlich zu diesen Anweisungen können wir euch nichts anderes geben, als nachzufolgen und zu versuchen, eure Herzen durch unsere Predigten zu erwärmen. Vergesst nicht, wenn sich die Herzen nicht erwärmen lassen, ist es viel schwieriger, dass die Gnade eindringt.

Ich wünsche euch alles Gute für dieses Hochfest und auch für das Hochfest der Eucharistie, Fronleichnam und brecht von diesem Hochfest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit mit dem Bewusstsein auf, dass ihr nur dadurch, dass ihr vollkommen am österlichen Durchgang Jesu teilnehmt und dort euer ganzes Leben, jede Situation einfügt, zu einem seligen, erfüllten Leben gelangen und Zeugnis für die anderen ablegen könnt.

Und ich segne euch und die Gnade des Herrn begleite euch jeden Tag und wirke in euch gemeinsam mit der ganzen Kirche des ganzen Universums, die zugunsten aller wirkt und die Macht der Allerheiligsten Dreifaltigkeit zu jeder Seele guten Willens bringt. Ich segne euch insbesondere, weil diese liebevolle Aufmerksamkeit der Kirche des ganzen Universums auf die Erde ausgerichtet ist, auf jene, die zum himmlischen Jerusalem aufsteigen möchten, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Vgl. Botschaft des Heiligen Geistes mit dem Titel: „Die Zeit der Seligpreisungen“ veröffentlicht auf https://unterwegszurneuenschoepfung.org

[2] Die sieben Gaben des Heiligen Geistes sind: Weisheit, Verstand, Rat, Stärke, Wissenschaft, Frömmigkeit und Gottesfurcht

[3] Vgl. Hochfest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit – Lesejahr C: 1. Lesung: Pr 8,22-31; 2. Lesung: Röm 5,1-5; Evangelium: Joh 16,12-15

[4] Vgl. Mt 5,17

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