Das neue Volk feiert das Leben – Folge 4

Begegne Gott in Jesus Christus

Liebe Brüder und Schwestern,

ich beginne diese Gedanken mit den Worten des Heiligen Erzengels Michael, die seiner Botschaft vom 17. März 2013 entnommen sind. Sie öffnen jedem Menschen den Weg der Suche nach Gott und werden den Christen helfen, die sich auf Ostern vorbereiten, ihre Kenntnis von Gott zu vertiefen:

„All jene, die das Gute wünschen und die Wahrheit suchen, sind in dieser Zeit zu einem Weg der tiefgreifenden, geistigen Wiedergeburt aufgerufen. Dieser wird notwendigerweise zur Vereinigung aller Dinge in Christus führen; das bedeutet, dass alle Jesus annehmen, kennen und lieben werden und Teil seines heiligen Volkes sein müssen. Die Vereinigung aller Dinge in Christus betrifft die gesamte Schöpfung. Es ist der einzige Weg für alle Menschen des Universums… Wenn alles in Christus vereint sein wird, wird der Vater einen neuen Himmel und eine neue Erde erschaffen und sie seinen Kindern geben; es wird die neue Schöpfung sein. In sie wird nichts Unreines eintreten können… Das ist der wunderbare Plan der Allerheiligsten Dreifaltigkeit für jeden von euch und für die gesamte Menschheit. Er ist bereits in vollem Gange.“[1]

1. Betrachten wir Jesus in der Episode seiner Vorbereitung auf das öffentliche Leben, wie sie vom Evangelisten Matthäus dargestellt wird (Mt 4,1-11). Jesus zieht sich in die Wüste zurück, in die Stille. Er lässt jeden Kontakt mit den Menschen und den Aktivitäten zurück. Er macht seinen Kopf frei von allem, um sich in das Innerste seiner Natur, seines Geistes zu versenken. Ein wahres Fasten! So, in der inneren Freiheit, betrachtet Er Gott, der Ihn in die Gesetze des reinen Geistes einführt. Und Er erkennt sich als DER, DER IST. Diese Identität wird Er den Menschen offenbaren und in den Prüfungen bestätigen, indem Er das Böse und den Tod besiegt und aufersteht.

In diesem Zustand wird Er von Satan versucht. Satan will Ihn von Gott ablenken, entfernen und Ihn dazu bringen, seine Identität zu verlieren. Satan verwendet seine Schlauheit, zitiert die Bibel und will Ihn dazu führen, außerhalb von Gott zu leben und zu handeln. Aber Jesus bleibt fest in Gott Vater im Heiligen Geist: sein Sein und Handeln entsprechen dem Willen Gottes. In diese Richtung wird sein ganzes, öffentliches Leben gehen, bis zum Sieg über das Böse und über den Tod durch seine Auferstehung von den Toten.

Betrachten wir aufmerksam die drei Prüfungen Jesu, die in dem oben zitierten Abschnitt des Evangeliums überliefert werden, da sie uns viel zu sagen haben. Auch wir sind im Geist Christi dazu eingeladen, uns von den menschlichen Anschauungen zu lösen, in den reinen Geist einzutauchen, um in Beziehung mit Gott einzutreten und so unsere wahre Identität zu finden, um neue Geschöpfe zu sein.

Nach vierzig Tagen des Fastens hat Jesus Hunger. Satan schlägt Ihm vor, seine außergewöhnliche Macht zu verwenden, um Steine in Brot zu verwandeln und so seine Göttlichkeit zu beweisen. Aber durch das Hinaustreten aus den Gesetzen Gottes beweist man seine Zugehörigkeit zu Gott nicht. Außerdem, wer gemäß der göttlichen Ordnung lebt, lebt in Harmonie mit Gott, und dem Menschen fehlt keinerlei Nahrung. Das soll die Aussage Jesu bedeuten:

„Der Mensch lebt nicht nur von Brot,

sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.“

Satan würde wollen, dass Jesus seine Sohnschaft zu Gott dafür verwendet, um ein Schauspiel zu geben: Er führt Jesus auf den höchsten Punkt des Tempels und schlägt Ihm vor, sich hinunterzustürzen und zu zeigen, dass die Engel kommen würden, Ihn zu retten. So denkt Satan, der immer versucht, alles zu zerstören und aus dem Gleichgewicht zu bringen. Aber Jesus, der den Gesetzen des reinen Geistes unterworfen bleibt, lebt in Harmonie mit Gott und bringt kein Gesetz aus dem Gleichgewicht. Wenn Er außergewöhnliche Dinge tut, überwindet Er unsere Dimension, aber Er bringt weder etwas aus dem Gleichgewicht noch zerstört Er etwas. Deshalb antwortet Er:

Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.“

Satan ist beharrlich. Er zeigt Jesus die ganze Pracht der Reiche der Welt und sagt: „Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.“ Aber Jesus, in der Betrachtung Gottes versunken, sieht die ganze Wirklichkeit so wie sie ist; Er sieht das Scheitern Satans und all das, was er bieten kann und antwortet ihm:

„Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht:

«Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen

und ihm allein dienen».“

Auf diese Worte hin verschwand Satan.

2. Nicht aus der Ordnung Gottes, aus den Gesetzen des reinen Geistes heraustreten! Wenn du dich davon entfernt hast, kehre zur Gemeinschaft mit Gott zurück und teile dein Leben mit Ihm.

Die Menschheit hat viele Gesetze Gottes übertreten und aus dem Gleichgewicht gebracht. Gott wird beleidigt, verachtet und seine Gaben ausgenützt. Aus diesem Grund leidet der Mensch: Die Krankheiten und der Tod sind die Früchte seines Verhalten und auch sein Schicksal. Die Menschheit und die Schöpfung stöhnen. Welchen Ausweg gibt es aus diesem Zustand? Es gibt zwei Lösungen.

a) Satan bläht auf, lügt, bringt aus dem Gleichgewicht und zerstört. Die militärische Macht stellt keine Lösung dar, sondern ist eine furchtbare, zerstörerische Gefahr. Auch das Finanz- und Wirtschaftssystem geben keine Hoffnung: Sie vergrößern die Erwartungen, die an den Konsum gebunden sind und so vermehren sich auf der Welt die Hungrigen. Vergnügungen, Spektakel und ausschweifendes Leben machen die Menschen leer. Der wissenschaftliche Fortschritt verspricht, aber auch er ist häufig in korrupten Händen; der Tod beendet jeden Erfolg. Demnach kann der verdorbene Geist der Menschheit nicht nur durch menschliche Gesetze und Autoritäten geheilt und korrigiert werden.

Auch der Gläubige wird wie schon Jesus von Satan auf die Probe gestellt. Der Geist des Bösen verlässt ihn nie. Er führt die Einzelnen und die Gemeinschaft in Versuchung, er schleicht sich in die innersten Schichten der Seele ein, da er ein Geist ist und über die mentalen Barrieren des Menschen hinweggeht. Daher müssen wir unsere Aufmerksamkeit wieder auf ein paar wichtige Punkte richten.

Der gläubige Mensch muss aus seinem Zurückgeworfen-Sein auf sich selbst heraustreten. Das Zurückgeworfen-Sein auf sich selbst führt ihn zu einem Überlebenskampf; der Mensch handelt von sich aus, auf seine Weise. Er beginnt eine innere Betriebsamkeit, die ihn verzehrt ohne sich dessen bewusst zu werden, dass Gott ihm helfen, ihn führen, ihm neue Mittel und Horizonte zeigen möchte. Auf diese Weise sieht der Gläubige nichts, er nimmt die Hand Gottes nicht wahr und ergreift sie nicht. Es geschieht schnell, dass er ein religiöses Leben führt, das zum Leben Gottes parallel oder gar entgegengesetzt verläuft. Er wehrt sich gegen die Impulse des Heiligen Geistes, die zur Umwandlung führen, oder projiziert sich in außergewöhnliche Erfahrungen, wobei er egozentrisch und egoistisch bleibt. Leider wird man durch verzerrten, religiösen Aktivismus nicht korrigiert, und so wird man zur leichten Beute Satans.

Wir befinden uns am Vorabend des machtvollen Wirkens Gottes im unteren Universum. Dieses Wirken strahlt auch sehr auf die Erde aus: Es hilft jenen, die an ihm teilnehmen wollen und schwächt jene, die sich ihm entgegensetzen.

Satan setzt sich dem Plan Gottes, das ganze Universum in Christus zu vereinen, entgegen. Er ist sich bewusst, dass er ihn nicht verhindern kann, dennoch behindert er ihn, indem er sich gegen die Menschen stürzt: er lügt, verwirrt, verzögert den Plan Gottes, schadet, zerstört und lässt die ganze Schöpfung leiden. Ihm stehen die Rebellion, der machtvolle Esoterismus und der heidnische Kult im unteren Universum zur Verfügung. Das esoterische Wirken, das im unteren Universum gegenwärtig ist, vereint sich mit dem der Verräter Jesu auf der Erde, den Satanisten und den Medium, die eine interplanetare Kraft darstellen.

Dieses bösartige Wirken wird immer mehr von denen wahrzunehmen sein, die sich gegen Christus stellen, von jenen, die unentschieden und oberflächlich im Glauben bleiben wollen. Das wird die Menschheit zur äußersten Entscheidung führen: mit Christus oder mit Luzifer.

Gebt acht vor einer besonderen Strategie Luzifers in dieser Zeit. Er verfälscht und täuscht: Er stellt die Menschen der Gott treuen Planeten in einem schlechten Licht dar: die Medium und heidnischen Priester der Planeten, die sich Gott gegenüber aufgelehnt haben, stellen sich als treue Schwestern und Brüder des oberen Universums vor. Mit ihrer telepathischen Kraft wirken sie auf den Verstand der Gläubigen ein: Sie stellen sich als einfühlsame Personen vor, als an Jesus Glaubende, als Kenner Gottes; sie erwecken gewisse Kräfte in den egozentrischen und egoistischen Menschen, die nach außergewöhnlichen Dingen süchtig sind. In welcher Gefahr befinden sich all jene, die in den Mittelpunkt ihres geistigen Lebens sich selbst stellen und sich in das projizieren, was außergewöhnlich ist!  Auch unbewusst werden sie zu Werkzeugen der Medium. Zusätzlich versucht Satan, Menschen von rebellischen Planeten unter uns zu bringen, die seine Verbündeten sind; er möchte sie als Retter der Menschheit und als einzige, menschliche Wesen vorstellen, die im Universum abgesehen von der Erde existieren. So versucht er, sich die Menschheit der Erde zu unterwerfen. Satan denkt, auf diese Weise den Plan Gottes aufzuhalten, die treuen Schwestern und Brüder fernzuhalten und die Menschheit der Erde zu verwirren. In diese Richtung scheinen die ganze Propaganda und die falschen Informationen über das außerirdische Leben zu gehen, die unsere Massenmedien vorantreiben.

Satan aber täuscht sich!

b) Jesus zeigt und öffnet euch den Weg zu Gott Vater und offenbart Ihn euch im Heiligen Geist: Er erwartete von jedem, sich von sich selbst zu lösen, um Gott begegnen zu können. Das ist das Werk Gottes: sich der Menschheit des ganzen Universums durch Jesus Christus zu nähern, um ihr seinen Heiligen Geist zu geben, damit sie umgewandelt wird und aufersteht und gemeinsam mit der ganzen Schöpfung zur neuen Schöpfung wird. Gott erwartet sich von jedem die Antwort auf seine Gnade in Jesus Christus.

Schwestern und Brüder in Christus, hört den Lesungen am Beginn der Fastenzeit zu und beachtet sie. In ihnen werdet ihr finden, was das wahre Fasten, das wahre Gebet, die wahren Almosen und die wahre Teilnahme an den christlichen Geheimnissen sind. Lebt auf diese Weise und ihr werdet vom Heiligen Geist geführt werden, der euch vor dem satanischen Wirken beschützt. Euer Geist wird sich erneuern und ihr werdet zu jenen werden, die die Ruinen wiederherstellen. Gute Vorbereitung auf Ostern!

Auch euch, Schwestern und Brüder, die ihr nicht an Christus glaubt, wünsche ich eine gute Vorbereitung auf Ostern, auf den Weg zu Gott, der Quelle von allem Guten. Ihr werdet es nur in Christus schaffen: Er wird allen in seiner Herrlichkeit erscheinen trotz allem Widerstand.

„Siehe, er kommt mit den Wolken

und jedes Auge wird ihn sehen,

auch alle, die ihn durchbohrt haben;

und alle Völker der Erde werden seinetwegen jammern und klagen.

Ja, amen.

Ich bin das Alpha und das Omega, spricht Gott, der Herr,

der ist und der war und der kommt,

der Herrscher über die ganze Schöpfung.“

(Offb 1,7-8)

Wir begleiten euch mit dem Gebet und dem Segen und wünschen euch, dass ihr Gott begegnet.

Tomislav Vlašić


[1] Botschaft des Hl. Erzengels Michaels vom 17. März 2013 mit dem Titel „Ich bin nicht gekommen um aufzuheben, sondern zu erfüllen“, die auf dieser Webseite veröffentlicht wurde.

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