Gedanken „Das wahre Antlitz Gottes“

von Stefania Caterina und Pater Tomislav Vlašić

(übersetztes Audio)

  1. November 2017

Pater Tomislav: Liebe Schwestern und Brüder, das Thema unserer Gedanken ist „Das wahre Antlitz Gottes“. Wir befinden uns am Ende des Liturgischen Jahres vor dem Hochfest Christkönig, Christus, dem König des Universums. Ein Liturgisches Jahr geht zu Ende und ein neues beginnt. Wir, die wir diesen intensiven Weg in diesen Jahren gegangen sind, haben begriffen, dass dieses Fest, das Hochfest Christkönig immer eine Wende bedeutet. Dieses Mal können wir sagen, dass wir uns in der Zeit einer Jahrtausendwende befinden, einer Wende, wo der Mensch innerlich eine Entscheidung trifft: entweder er geht auf den wahren Gott zu oder entfernt sich von Ihm.

Seit dem Jahr 2008 schreiben wir euch und sprechen zu euch. Wenn ihr diesen Weg zumindest im Allgemeinen verfolgt habt, konntet ihr in all diesen Jahren allmählich den Leitfaden dessen sehen, was der Herr im ganzen Universum tut. Wie ihr gehört habt, geht die Evangelisierung des ganzen Universums voraussichtlich in diesen Monaten zu Ende, es bleibt noch die Erde übrig[1], und hier nehmen alle Szenarien ihren Ausgang, von denen wir gesprochen haben, die ganze Dynamik der Gnade und auch der Ablehnung Gottes.

Wir sprechen also in diesem Zusammenhang, und ich möchte mit euch näher auf die Botschaft der Muttergottes vom 13. November dieses Jahres[2] eingehen, weil es notwendig ist, dass das ganze Volk, das diesem Weg folgt und vorwärtsgehen möchte, in den Überlegungen, in den Orientierungshilfen, die der Himmel in dieser Zeit schenkt, vereint ist, damit sich niemand verliert, mehr noch, damit alle Menschen versammelt werden können.

Ich muss euch etwas sagen, was in dieser Botschaft nicht gesagt wird, es steht nicht geschrieben, aber ich sage euch, dass ihr die Botschaft unter dem Blickwinkel lesen müsst, dass kein Journalist zu euch spricht, kein Prediger, kein Theologe und auch kein Priester: zu euch spricht die Mutter des Lebens Gottes, die in jedem von euch das Leben annimmt, es auf Jesus Christus ausrichtet und es beschützt. Ihr wisst, was die Mutter in einem Leben bedeutet. Ich möchte keine biologischen, psychologischen Prozesse erklären, das überlasse ich euch, aber das ist die Wahrheit unseres Glaubens. Wenn wir die Muttergottes nicht mit all der Macht annehmen, die Sie uns in dieser Zeit übermitteln kann, verlieren wir den Weg. Beginnen wir also unsere Gedanken.

Die Muttergottes sagt: „Heute möchte ich euch sagen, dass DAS LEBEN OHNE GOTT KEIN LEBEN IST“; Leben und Nicht-Leben. „Wenn ihr Gott nicht in euer Leben lasst, lebt ihr nicht, sondern beschränkt euch darauf zu überleben. Nur Gott gibt eurem Sein Sinn, denn nur in Ihm versteht ihr, wer ihr seid, woher ihr kommt und worauf ihr zugeht.“ Heute spricht man – und darauf weist die Muttergottes hin – vom leeren Leben, das mit Behelfen und falschen Gesichtern Gottes erfüllt ist, die nicht Gott sind. Es wird vom Menschen gesprochen, der gestresst und psychisch labil ist; er wird von den Anmaßenden beherrscht, wobei die Anmaßenden noch schwächer sind als die anderen. Sie haben sich nur den Händen Satans übergeben, um stärker zu erscheinen und die anderen zu erdrücken. Aber wenige sprechen über einen furchtbaren Stress in uns, den furchtbaren Stress in uns darüber, das Antlitz Gottes nicht zu kennen, den Ursprung, unseren Weg, unsere Bestimmung nicht zu kennen. Dieser Stress, dieser Super-Stress ist nichts anderes als die Erbsünde zu leben, sich von Gott loszulösen und sich alleine orientieren zu müssen. Vielleicht können wir das anhand der armen Immigranten veranschaulichen: entwurzelt aus ihren Ländern, ihren Familien, ihren Bräuchen, ihrem Glauben sehen wir sie herumirren; sie träumen von Europa, von Amerika und lassen sich in die Irre führen. Das ist ein Bild, aber ein Bild, das uns sagt: ohne Gott sind wir orientierungslos.

Hinzu kommt heute ein weiteres Problem, und zwar, dass das öffentliche Leben nicht von Gott spricht. Wenn im öffentlichen Leben davon gesprochen wird, dann wird von einem Gott gesprochen, einem einzigen Gott,… es ist wahr, dass es einen einzigen Gott gibt, aber Gott ist für uns nicht abstrakt, unbekannt. Wofür brauchen wir einen Gott, den wir nicht kennen, der uns nicht kennt, der sich nicht für uns interessiert, der über den Wolken, weit weg von uns ist? Das ist die Leere! Daher ruft uns die Muttergottes auf, Sie ermahnt uns: „Es ist Zeit, dass ihr zu Gott zurückkehrt; nicht zu irgendeinem Gott, sondern zum wahren Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist.“ Aber was sagen uns der Vater, der Sohn und der Heilige Geist? Was sagt Er uns Christen, was können wir den anderen sagen? Der Schöpfer, der Vater, in dem alle Geheimnisse sind, der uns aber das Licht für alle Geheimnisse mitteilt, und unser Leben entspringt dieser Liebe, die alles in uns entwickelt, alles zur Verfügung stellt und allem einen Sinn gibt. Aber diesen Vater können wir nur durch den Sohn Jesus Christus kennenlernen, der die Sünde hinweggenommen und den Weg geöffnet hat, daher sagt die Muttergottes: „Im Antlitz meines Sohnes könnt ihr das wahre Antlitz Gottes sehen.“

Aber wir kennen einen Heiligen, der als Alter Christus bezeichnet wurde. Und wir sagen: „Wir haben einen Heiligen“, aber jeder von uns muss ein Alter Christus werden, in jedem von uns muss das Antlitz Gottes wie es ist zum Vorschein kommen, und jeder von uns, der die neue Schöpfung erwartet, das glorreiche Offenbarwerden Gottes, muss auf eine Weise unterwegs sein, in der er dieses Antlitz liebt und wenn Er sich offenbart, explodiert in uns die Freude und das Leben. Es wird keine zweite Chance geben. Auf diesem Weg kommt jeder von uns in der ganzen Dynamik des Lebens zum Vorschein, erfüllt von Frieden, Hoffnung, Lebendigkeit und Sicherheit und die Probleme, auch große Probleme im Leben, berühren ihn fast nicht, denn das Leben, das in uns ist, ist Das Leben großgeschrieben.

Es gibt einen weiteren Aspekt, und zwar, dass wir sagen: „Es ist wahr, dass der Heilige Michael am Ende der Zeiten die Unterwelt schließen muss“, aber er schließt sie im Namen Gottes und im Namen des ganzen Volkes, das in die neue Schöpfung eintreten wird. Auf dem Gesicht aller Kinder Gottes muss sich das Antlitz Christi offenbaren, das die Hölle für immer schließt.

Der erste Aspekt, über den ich spreche, ist der Aspekt unserer Dynamik, die uns mit dem Leben erfüllt; der andere Aspekt betrifft unsere Verantwortung für die ganze Erde, für das ganze Universum: zu offenbaren, dass Jesus der Herr ist, der alles regiert und uns zum Vater führt. Wir leben in diesen Zeiten. Ich spreche darüber, weil die Menschheit der Erde gezwungen sein wird, eine Antwort zu geben. Wer sich auf das Antlitz Christi ausrichtet und durch Ihn auf das Antlitz des Vaters, wird alle Macht haben zu leben, und das sind die Zeiten, von denen die Muttergottes gesprochen hat, diese wunderbaren Zeiten. Aber der, der sich davon entfernt, wird immer mehr Stress, mehr Angst, mehr Sorgen haben, er wird von einer innerlichen Dynamik verzehrt werden, die von Satan kommt. Er wird dieses Böse, das im Menschen und unter den Menschen wirkt, nicht beseitigen können.

„Als Mutter fordere ich euch alle auf, sagt die Muttergottes, verlasst die falschen Wege und macht euch entschieden auf den Weg zu meinem Sohn, der Der Weg, Die Wahrheit und Das Leben ist. Er wird euch den Vater offenbaren und ihr werdet Ihn kennen und lieben.“ Bleiben wir hier stehen! Wenn wir uns im Innersten für Jesus Christus entscheiden, werden wir erleuchtet und in uns erwacht die Liebe zu Gott Vater, die niemand aufhalten kann. Denkt über die Erfahrungen der Apostel nach der Auferstehung Jesu Christi nach. Sie fährt fort: „Der Vater wird euch im Namen Jesu den Heiligen Geist schenken, der euch auf neue Wege führen wird, die einzigen, die zur wahren Glückseligkeit führen. Ihr werdet Das Leben kennen und werdet leben.“

Kehren wir erneut zur Mutter Gottes zurück. Wir haben von der Botschaft gesprochen, die sich auf die Mutter, die Miterlöserin[3] bezieht, die Mutter, die Frau, die das Leben in sich wahrnimmt, es verteidigt, dem Kind Lebendigkeit vermittelt und es ausrichtet. Das, was in der Natur gilt, gilt auch für die Gnade. Aber haben wir Christen das verstanden? Die Muttergottes mit einer Aufrichtigkeit anzunehmen, damit Sie uns ausrichten kann. Deshalb wirkt in Ihr der Heilige Geist, deshalb ist Sie die vollkommene Mutter. In Ihr ist das Leben Gottes vollendet, wie es zum Zeitpunkt der Empfängnis bis zur Aufnahme in den Himmel vorgesehen war, aber Sie wandelt nicht über den Wolken, Sie ist unter uns, Sie ist die Mutter eines jeden von uns. Sie bezeugt: „Wer hat euch gelehrt zu lieben und euch geliebt zu fühlen?“ Ihr wisst, dass ein Mensch, wenn er keine Liebe erhält, frustriert wird; wenn ein Mensch die anderen nicht liebt, ist er bedauernswert. Das grundlegende Bedürfnis jedes Menschen ist es, geliebt zu werden, zu lieben, ein erfülltes Leben zu haben, und Gott hat uns in seiner Güte die Mutter geschenkt, die das Leben Gottes in jedem von uns wahrnimmt und uns vor unseren Schwächen beschützt, uns verteidigt, und Sie hat gesagt, dass Sie uns in diesen Zeiten verteidigen wird und niemand anderer wird uns verteidigen können. Es ist die Mutter, die in uns für den Heiligen Geist offen ist und all das wahrnimmt, was Das Leben in Großbuchstaben jedem von uns seiner Einzigartigkeit entsprechend mitteilt. Und wir, in Liebe auf Sie ausgerichtet, werden auf den Sohn Jesus Christus ausgerichtet. Das ist der innerliche Prozess, der diesen furchtbaren Stress heilt, die Erbsünde, die nur im Geheimnis der Beziehung jedes Einzelnen von uns mit der Allerheiligsten Dreifaltigkeit beseitigt wird, mithilfe der Mutter Gottes und selbstverständlich in Gemeinschaft mit dem ganzen Mystischen Leib Christi.

Wir können diese Botschaften also nicht mehr als irgendeine Nachricht betrachten, sondern müssen offen dafür sein, dass der Heilige Geist in uns den Glauben in all seiner Dynamik erweckt, worin alle Wahrheiten des Lebens vermittelt werden, auch über die Geschichte der Kirche hinweg; es gibt keine anderen, weil es die Gesetze des Lebens sind. Und wir werden auf Den ausgerichtet, der der Ursprung unseres Lebens ist, der Vater, auf Den, der unser Leben heilt – und wir sehen sehr viele Probleme in der Gesellschaft, im Leben, die nur Gott heilen kann – unser Leben wird auf den Heiligen Geist ausgerichtet, der alles heiligt, auch unsere Leiden, wo wir Misserfolge erlitten haben, Schicksalsschläge. Er weiht alles, was wir darbringen und gibt unserem Leben den wahren Sinn.

Ich schließe mit den Worten, die sich auf die Jugendlichen beziehen: „Ich wende mich vor allem an euch, liebe Jugendliche: Während für euch die Sonne des Lebens noch hoch am Himmel steht, vergesst Gott nicht! Liebt Ihn, hofft auf Ihn und glaubt an Ihn und ihr werdet von Liebe und Mut erfüllt sein, um eure schönsten Ideale zu verwirklichen.“ Und ich wende mich wirklich an die anwesenden und nicht anwesenden Jugendlichen, jene die zuhören: investiert hier das Leben, damit eine neue Menschheit hervorkommt, investiert euer Leben in dieses Programm, das Gott für euch hat und auf eurem Gesicht wird das Antlitz Gottes zu sehen sein, denn heute ist es schwer, das Antlitz Gottes auf den Menschen der Erde zu sehen, es ist selten zu sehen. Natürlich gilt das Gesetz, das für die Jugendlichen gilt, auch für jeden von uns, auch für einen Sterbenden. Wir sprechen von den Jugendlichen, die das Leben vor sich haben, dass sie sich für das Leben entscheiden, um es für sich und zugunsten der anderen zu verwirklichen, um der Menschheit Licht zu bringen.

Ich möchte also, dass wir alle gemeinsam nachdenken und betend in diese Richtung weitergehen, unser Gebet von allen Punkten der Erde, des Universums erheben, um Gott zu ersuchen, uns die Gnaden zu schenken, aber wir müssen uns auch selbst bemühen, wir müssen erlauben, dass sich das, was wir uns wünschen, durch das Wirken des Heiligen Geistes verwirklicht wird.

Ich segne euch, damit der Segen euch in eurem Nachdenken, in eurem Gebet, in eurem täglichen Leben begleite, damit eure Leben auf Den ausgerichtet werde, der der Ursprung ist, Alpha und Omega, der Ursprung und das Leben, damit ihr in jedem Augenblick, in jeder Situation aus dem Ursprung schöpfen und euch in die richtige Richtung ausrichten könnt, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Vgl. Botschaft Jesu vom 14. Oktober 2017 mit dem Titel: „Die Zeit der Ernte beginnt“, die am 24. Oktober 201718 auf http://unterwegszurneuenschoepfung.org veröffentlicht wurde.

[2] Vgl. Botschaft der Muttergottes an Stefania Caterina, veröffentlicht auf http://unterwegszurneuenschoepfung.org

[3] Vgl. Botschaft Jesu vom 22. März 2008 mit dem Titel: „Die Allerheiligste Jungfrau Maria, Miterlöserin der Menschheit“, die am 2. Februar 2010 auf http://unterwegszurneuenschoepfung.org veröffentlicht wurde.

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