Die Anbindung des neuen Volkes der Erde an das Volk des Universums

Stefania Caterina und Pater Tomislav Vlašić sprechen über die Anbindung des neuen Volkes der Erde an das Volk des Universums

(übersetztes Video)

  1. Mai 2016

Stefania Caterina: Wir begrüßen euch, liebe Schwestern und Brüder. Im heutigen Video möchten wir über die Anbindung des neuen Volkes der Erde an das Volk des Universums sprechen. Es ist ein sehr wichtiges Thema, das uns alle in dieser Zeit betrifft.

Pater Tomislav: Das Thema unserer heutigen Gedanken ist: „Die Anbindung des neuen Volkes an das ganze Universum“. In Bezug auf die Anbindung des neuen Volkes werden wir heute über konkrete Aspekte sprechen.

Wir befinden uns im Jahr 2016. Der Inhalt, über den wir heute sprechen – auch wenn schon einige Jahre vergangen sind – stellt einen Weg dar: die Botschaft, die wir im ersten Teil heranziehen werden, „Die Allerheiligste Jungfrau Maria, Miterlöserin der Menschheit“[1] stammt aus dem Jahr 2008; die Botschaft im zweiten Teil hinsichtlich des neuen Priestertums im neuen Volk stammt aus dem Jahr 2012[2]. Was hat sich im Laufe dieses Wegs ereignet? Insbesondere seit 2013, als die Evangelisierung des mittleren Universums begonnen hat, sind viele Dinge geschehen: das Volk Gottes hat sich vergrößert. Das Volk des mittleren Universums hat sich vollkommen mit dem Volk des oberen Universums vereint, und zwar in der dreifaltigen Macht. Das neue Volk ist gewachsen, und in diesem Jahr sind seit dem Beginn der Evangelisierung des unteren Universums schon fünf Monate vergangen; das Volk wächst also ständig an. Am Ende der Evangelisierung des unteren Universums wird direkt auf die Erde eingegangen werden, während die Evangelisierung, wie bereits gesagt wurde, die Erde in der Zwischenzeit bereits aufrüttelt. In dieser Zeit befinden wir uns also. Wir möchten euch die Augen öffnen.

Was ist geschehen? Die Initiative Jesu Christi geht sehr schnell voran und Ihm folgen jene nach, die sich dazu bekannt haben, Ihn als Sohn Gottes, als Retter, als Herrscher über das ganze Universum anzuerkennen. Auf der anderen Seite steht Luzifer, der mit seinen Anhängern den Plänen Gottes auf entgegengesetzte Weise folgt. Wir haben euch im Buch „Das Universum und seine Bewohner“[3] viel erklärt, insbesondere, was seit Beginn des letzten Jahrhunderts bis heute geschehen ist; wir sprachen über die Konföderation des Lichts, das heißt über die Verbündeten Luzifers der Erde und der Planeten des unteren Universums, und auch diese gehen schnell voran, weil sie in die Enge getrieben werden. Es ist ihnen bewusst, dass sie nichts gegen Gott unternehmen können, aber das Böse ist das Böse, es gibt nicht auf, es tut Böses und zerstört. Ihr könnt die Konsequenzen mit eigenen Augen sehen, auch in unseren Zeiten.

Aber es gibt noch eine dritte Position: die unentschlossenen Menschen, die sich weder für das Eine noch für das Andere entscheiden. Weder Gott noch Luzifer kann diese Menschen verwenden, denn diese Masse an Menschen wird hierhin und dorthin geworfen werden. Die Frage an euch alle, an uns alle lautet: wofür habt ihr euch entschieden, wenn ihr eine Entscheidung getroffen habt? Und was ist jetzt zu tun?

Stefania Caterina: Um diese Frage zu beantworten, verwenden wir einen Abschnitt aus dem Buch „Das Universum und seine Bewohner“, Seite 337. Der Geist Gottes sagt: „Wir sind in der heutigen Zeit angelangt. Seht, wie viele Dinge sich im Universum ereignet haben seit jenem fernen Augenblick der Schöpfung. Wie viele Dinge hat Gott für euch getan und wird Er noch tun! Diese Erzählung hat euch dabei geholfen zu verstehen, dass die Menschheit der Erde nicht die einzige im Universum ist, sie ist es nie gewesen. Sie ist nicht einmal die beste, ganz im Gegenteil! Eines ist sicher: Gott hat sie immer geliebt. Er hat die Menschen der Erde mit der zärtlichen Liebe geliebt, die ein Vater für seine schwächsten Kinder hegt. Daher war Er so geduldig: Er hat euch seinen Sohn Jesus Christus gesandt; in seinem Namen hat Er euch den Heiligen Geist geschenkt. Er hat euch eine Mutter, die Allerheiligste Jungfrau Maria, geschenkt, die euch auf ganz besondere Art und Weise liebt und euch gut zu verstehen weiß, weil sie Tochter eurer Menschheit ist. Er hat euch die Engel zur Seite gestellt, um euch zu beschützen; Er hat euch mit den Gebeten der Heiligen des Paradieses umgeben; Er hat euch die Schwestern und Brüder im Universum geschenkt. Er hat euch in dieser Zeit außergewöhnliche Werkzeuge geschenkt.

Vor allem hat Er euch seit jeher dazu aufgerufen, Teil seines Volkes zu sein, eines gewaltigen Volkes, das sich von einem Ende des Universums bis zum anderen um seinen Hirten Jesus Christus versammeln wird, um eine einzige Herde zu werden. Ein Gott und ein Volk. Ein priesterliches, unbeflecktes, Gott hingegebenes Volk, das eines Tages einstimmig seinen Lobgesang zu Gott, seinem Schöpfer erheben wird.

Wenn ihr diese Wirklichkeiten betrachtet, werdet ihr euch über die Erde und ihre Enge hinaus erheben. Eure Menschheit ist eingezwängt in die Fesseln der materiellen Not und der Bedürfnisse des Instinkts, die zu viel Platz in euren Seelen einnehmen und sie immer mehr zusammenschüren. Die Zeit ist gekommen, den Blick zu heben! Ihr seid wie alle anderen dazu aufgerufen, an der Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes teilzunehmen. Ihr seid nicht geringer als eure Schwestern und Brüder des Universums; ihr alle seid nach dem Abbild und Gleichnis Gottes erschaffen und seid Geschwister in Christus.

Was fehlt euch also noch? Euch fehlt die selbstlose Liebe zu Gott und die Treue eurem Schöpfer gegenüber, der euch gegenüber immer gerecht gewesen ist, während ihr Ihm gegenüber nicht immer gerecht gewesen seid. Oft habt ihr ein falsches Spiel gespielt, ihr habt das Spiel manipuliert und seid nicht ehrlich gewesen. Seid euch aber dessen bewusst, dass man Gott nicht täuschen kann. Versucht ihr es dennoch, werdet ihr euch verletzen.

Euch fehlt die Entscheidung, nur Gott anzugehören und die Tür dem Feind gegenüber zu schließen. Jener bietet euch nur Rauch an und mit diesem Rauch macht er euch blind. Öffnet die Augen und das Herz! Gott erwartet euch an der Schwelle seines Hauses, um aus euch ein königliches Volk zu machen. Entscheidet euch also, bevor es zu spät ist und sich die Türe seines Hauses vor euch verschließt.

Gott hat eure Freiheit immer respektiert, aber eines Tages wird das Gericht Gottes kommen, das das Ende der Zeiten bezeichnen wird. Dann wird von euch für eure Freiheit Rechenschaft verlangt werden. Sie ist eine große Gabe, die Gott euch geschenkt hat. Versucht also, sie gut einzusetzen (Mt 25,14-30).“

Seht also: das ist der Weg, den Gott uns zeigt, um uns an das Volk anzubinden, das im Universum bereits existiert, das für Gott lebt und Ihm dient und durch die Evangelisierung immer größer wird. Unsere Integrität, unsere Fähigkeit, uns für Gott zu öffnen und uns dem Bösen zu verschließen, kann uns an das Volk des Universums anschließen; aber wir müssen das Unsere tun, wir müssen vor allem aufwachen, die Realität um uns so sehen, wie sie ist und mit der Hilfe Gottes versuchen, die Täuschungen des Bösen zu sehen. Es ist notwendig, die Augen für die Lage der Erde zu öffnen, die leider völlig vom Geist Luzifers durchdrungen ist, und wir müssen uns auch die Situation der Christen ansehen, die auf der Erde eher lau geworden sind. Ja sie haben sich sogar dem Geist der Welt angepasst: sie suchen die Dinge der Erde, sind genauso besorgt oder besorgter als die anderen hinsichtlich nebensächlicher Situationen, materieller Bedürfnisse, der Finanzkrise und allem, was heute die Menschheit erdrückt. Aber wir wissen, wenn wir unsere Augen zu Gott erheben und aufwachen, dann gibt uns Gott die Möglichkeit, uns auch von den materiellen Bedürfnissen zu befreien, weil Gott für alles sorgt. Unsererseits müssen wir aber das Reich Gottes, die Suche nach Ihm und unsere aufrichtige Liebe für Ihn an die oberste Stelle unserer Werte setzen.

Pater Tomislav: Sprechen wir über die Anbindung. Die Anbindung ist keine Anbindung der Massen. Stefania hat das Wort „wacht auf“ verwendet. Wenn wir vom Erwachen sprechen, so erfolgt das grundlegende Erwachen im Innersten des Seins, wie eine Pflanze, die im Frühling aus ihrer Essenz heraus erwacht. In diesem Sinn spüren die Christen, die Kinder Gottes, all jene, die zur absoluten Wahrheit, die zu Gott zum Zeitpunkt der Empfängnis Ja gesagt haben, in dieser Zeit die Gnade, sie fühlen die Impulse. Zuerst muss der Mensch also erwachen und sich für Gott entscheiden. Der zweite Schritt ist, sich mit der Schwester, dem Bruder zu vereinen. Jesus hat gesagt: «Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt bin, da bin auch ich.»[4], aber heute ist es schwierig, zwei oder drei Menschen zu finden, die einmütig in Gott sind. Es ist schwer, jene Harmonie zwischen Mann und Frau, zwischen Männern oder unter Freunden zu finden, die Gott gewollt hat, weil die Verdorbenheit in die Menschheit eingedrungen ist und weil die Menschen innerlich verletzt und den anderen gegenüber verschlossen sind. Die Anbindung erfolgt also immer in diesem grundlegenden Gesetz: Gott mit dem ganzen Sein zu lieben und den Nächsten zu lieben wie sich selbst[5], mit der Liebe Gottes. Die Anbindung erfolgt durch den ersten Schritt, durch den wir in Gemeinschaft mit dem Nächsten eintreten, Ehemann – Ehefrau, Eltern – Kinder, Kinder – Eltern, die Christen untereinander. Die Anbindung, die es heute in der Kirche gibt, ist häufig eine Massenanbindung und in dieser Masse ist es nicht möglich, sein Innerstes zu öffnen. Sie geschieht über kleine Schritte, die diese Gemeinschaft unter den Menschen fördern. In diesem Sinn haben wir von den Zellen gesprochen, denn dadurch, dass man in einer Zelle wie in einer Familie unterwegs ist, entsteht Vertrauen, es öffnen sich immer neue Räume und man geht vorwärts. Aber um weitergehen zu können reichen auch die Zellen nicht; die Zellen können in sich verschlossen bleiben, dann sind sie eine Sekte. Im Gegensatz dazu soll die Gemeinschaft wachsen, um ein Volk zu bilden. Jede Zelle geht also in der Gemeinschaft mit dem Volk weiter, wächst, bereichert sich und auf diese Weise bilden die Zellen ein Volk, das die Basis für die Gemeinschaft mit dem Volk im ganzen Universum ist.

Es ist sehr wichtig, diese Schritte zu fördern, weil jetzt, wie wir gesagt haben, die Heiligkeit und die Antwort eines Einzelnen nicht mehr ausreichen. Die Erde muss dahin gelangen, ein Volk zu bilden, das eine Antwort gibt, sich mit dem neuen Volk des ganzen Universums vereint und sich wünscht, neu zu sein, vollkommene, erhabene Menschen zu sein, Kinder Gottes, um jenes Erbe antreten zu können, von dem die Heilige Schrift spricht.

Stefania Caterina: Genau das steht jetzt im Zentrum: die Bildung dieses Volkes. In Wahrheit wollte Jesus durch die Gründung der Kirche ein Volk auf dieser Erde bilden, aber schon zuvor suchte Gott das Volk in Israel. Auch die treuen Menschheiten machen die Erfahrung, dass jede Menschheit ein Volk ist, das sich mit anderen Völkern vereint, daher ist die Bildung des Volkes grundlegend in dieser Zeit; ein Volk, das Gott eine einhellige Antwort gibt und ein Herz und eine Seele ist.

Das Volk muss also vor allem heilig sein, was nicht „perfekt sein“ bedeutet, sondern ein Volk zu sein, das die Heiligkeit anstrebt, das dahin strebt, den Gesetzen Gottes gemäß zu leben und heilig zu sein, wie Gott heilig ist[6]; also nicht verdorben, sondern untadelig zu sein, ein untadeliges Volk, das keine Kompromisse mit der Welt, mit den falschen Wahrheiten eingeht. Es muss ein priesterliches Volk sein, ein Volk also, das mit dem Hohenpriester Jesus Christus vereint ist, der das Opfer zum Vater erhebt und das geschieht für uns der Erde vor allem in der Eucharistiefeier, wo das Volk, vereint mit dem Priester, der, wie wir später sehen werden, der Feier vorsteht, die ganze Wirklichkeit zu Gott erhebt und sie zu Christus zurückbringt. Wenn jeder von uns an diesem eucharistischen Opfer teilnimmt, dann erhebt er die ganze Menschheit, die er repräsentiert, und das ist die Priesterlichkeit des Volkes.

Aber das Volk ist auch aufgerufen, ein prophetisches Volk zu sein; so wie jeder von uns seit der Taufe Priester, Prophet und König sein muss und ist, so setzt sich das Volk gleichzeitig aus vielen und unterschiedlichen Individuen zusammen, das aber diesen prophetischen Geist haben muss. Hier müssen wir vor allem klarstellen, dass Propheten zu sein nicht, wie viele glauben, bedeutet, die Zukunft zu erraten oder gewisse Ereignisse vorherzusagen. Auch das ist Teil der Prophezeiung, aber Prophezeiung im engeren Sinn bedeutet, im Namen Gottes zu sprechen. Der Prophet ist derjenige, der das überbringt, was Gott ihm diktiert, was Gott ihm sagt. In diesem Sinn ist ein prophetisches Volk ein Volk, das die Dinge Gottes verkündet, das in Gemeinschaft mit Gott lebt, von Gott die Offenbarung erhält und sie der Welt überbringt, sie der Welt bezeugt. Ich denke, es ist euch selbst schon aufgefallen, dass es heute sehr schwierig ist, in den Christen, so wie sie heute auf der Erde sind, wahre, authentische Zeugen Christi zu sehen; nicht so sehr, dass sie sagen, dass Christus ihr Gott ist, sondern dass sie bereit sind zu bezeugen, dass Er der Einzige Retter der Welt ist, der Einzige, in dem uns das Heil geschenkt wird. Es ist nicht so, dass es viele Götter gibt, dass Jesus Christus einer unter vielen Göttern dieser Erde ist, noch ist Jesus Christus der Gott der Christen: Jesus Christus ist Gott aller Menschen, Er ist der Einzige Retter, Er ist nicht der Gründer der christlichen Religion. Seht, das ist sehr, sehr wichtig, denn wenn wir der Menschheit der Erde, auch jenen, die anderen Religionen angehören, das nicht verkünden, … wir sind gegen niemanden, aber wir haben die Pflicht zu sagen, was wir wissen, und wir wissen und haben auch das Zeugnis der Apostel und der Heiligen, dass Jesus Christus der Einzige Retter und Herr ist. Er ist nicht einfach ein abstrakter Gott. Jesus Christus ist auf die Erde gekommen, um den unsichtbaren Gott sichtbar zu machen, und jetzt haben die Menschen keine Entschuldigung mehr zu sagen: „Aber wir haben Ihn nicht gesehen, wir wissen nicht, wer Er ist, wo Er ist, …“ – nein, Jesus Christus ist gekommen, hat Zeugen zurückgelassen und diese Zeugen sind wir, daher müssen wir zu verstehen beginnen, dass es keine Einheits-Weltreligion geben wird und kann, in der alle einem einzigen Gott dienen, der alle zufriedenstellt, aber niemanden rettet. Zu denen gehören wir nicht: wir verkünden Jesus Christus, der gestorben und auferstanden ist, der verherrlicht zur Rechten des Vaters sitzt und Gott und Herr ist.

Daraus ergibt sich, dass das Volk Gottes ein königliches Volk ist, weil das Volk, das an der Königswürde Christi teilnimmt, der König des Universums ist, nichts anderes als ein königliches Volk sein kann; ein königliche Volk bedeutet ein Volk, das mit seinem Herrn regiert. Ich frage euch jetzt, seht euch um und sagt mir, ob man die Menschheit heute als eine königliche Menschheit bezeichnen kann, die mit ihrem Herrn regiert? Es gibt jene, die mit ihrem Herrn regieren, aber das sind jene, die Luzifer angehören. Aber allgemein gesprochen ist die Menschheit heute versklavt, sie ist versklavt und von tausend Dingen abhängig: sie ist abhängig vom Geld, vom Vergnügen, von dieser einschneidenden Technologie, die unser Leben bestimmt. Wir sind nicht frei, die Menschheit der Erde ist nicht frei! Aber wer nicht frei ist, kann nicht regieren. Es regieren nur jene, die frei sind, daher sind wir dazu aufgerufen, ein königliches Volk zu sein, ein freies Volk also, das in die Würde seines Herrn eintritt und mit seinem Herrn regiert. Das heißt, es regiert mit Liebe und tyrannisiert niemanden, es regiert die Schöpfung und das Leben in ihr, sowie das Leben des Volkes durch die Gesetze der Liebe und der Gerechtigkeit Gottes. All diese Dinge fehlen heute leider auf der Erde, weil ein königliches Volk fehlt.

Pater Tomislav: Wir sind am Ende dieser Gedanken angelangt, in denen wir euch gezeigt haben, dass euch dieser Prozess der Anbindung an das neue Volk des ganzen Universums zu Priestern, Propheten und Königen macht. Er macht euch erhaben und würdig, er macht euch zu Kindern Gottes und erweckt die Hoffnung, dass alles Positive in euch gefördert wird; Gott wird auch jene geheimnisvollen Aspekte erleuchten und sie an den für sie vorgesehen Platz geben.

Ich muss hier einen Punkt hervorheben, den wir schon erwähnt haben, der aber in diesem Zusammenhang sehr wichtig ist: die Zentrale Zelle gemeinsam mit den außergewöhnlichen und erhabenen Werkzeugen. Wir haben gesagt, dass sich in der Zentralen Zelle die apostolische Nachfolge erfüllt, sie vervollkommnet sich. Die Zentrale Zelle arbeitet mit den Aposteln zusammen und gemeinsam mit den Aposteln fördert sie auch das, was die Kirche bis jetzt nicht angenommen und verstanden hat. Es gibt viele Elemente, die beiseitegelassen wurden, und in dieser Zeit muss alles ans Licht kommen. So wie es in uns einen Teil des Unbewussten gibt, der in uns und in unseren Wurzeln gleich ist, so gibt es auch im Volk Gottes viele Dinge, die sich hinter den Masken der Menschen und der Mittelmäßigkeit, man könnte auch sagen, hinter der Schwachheit der Erde verbergen, weshalb es ihr nicht gelungen ist, diese Elemente zu verstehen und anzunehmen. Das haben wir vor unseren Augen. Nur die Heiligen sind sich dessen wirklich bewusst, denn im Licht Gottes sehen sie auch ihre Grenzen und in diesem Sinn sagt der Heilige Paulus: «Aus Gnade sind wir gerettet.»[7] Jetzt wirkt die Gnade machtvoll durch die Zentrale Zelle und das Kollegium der Apostel, um die Menschheit in Richtung Fülle und das Volk Gottes zu seiner Vollendung zu führen.

Wir überbringen das Zeugnis, dass die Zentrale Zelle im ganzen Universum wirkt. Wir sind es gewohnt, Kirchen zu sehen, wo sich die Christen treffen, aber wir wissen, dass Gott im ganzen Universum Heiligtümer eingerichtet hat, wo die Seelen im Geist teilnehmen und sich auf Jesus Christus ausrichten können. Hier wirken die außergewöhnlichen Werkzeuge in besonderer Weise: die Engel, die auf geistiger Ebene eingreifen; die treuen Schwestern und Brüder, die gemeinsam mit den Engeln wirken und vorwärtsgehen und dabei die Verkündigung in das ganzen Universum bringen; der ganze Mystische Leib Christi, der vom Gebet und vom liturgischen Lobpreis aller Heiligen unterstützt wird und zuletzt die Allerheiligste Jungfrau Maria, Miterlöserin der gesamten Menschheit gemeinsam mit dem Heiligen Josef. Wenn wir also das Volk der Erde dazu aufrufen sich anzuschließen, dann rufen wir es auf, es in dieser Richtung zu tun.

Die Zellen, die Häuser, in denen die Mitglieder des neuen Volkes leben und wo sie einen Dienst erfüllen, sind wahre Heiligtümer. Schon vor 20 Jahren lehrte uns die Muttergottes in Medjugorje, dass die Auswirkungen der Hingabe einer Zelle, einer Bruderschaft oder einer Gruppe an Jesus Christus durch die Unbefleckte Mutter in der ganzen Umgebung spürbar sind. Indem ihr euch also dem neuen Volk des ganzen Universums anschließt, tretet ihr in eine außergewöhnliche Kraft ein, die in euch und durch euch zugunsten der ganzen Kirche, aller Menschen und aller Geschöpfe der Erde wirkt. Und das ist unserer Meinung nach die einzige Hoffnung, die sich vor uns auftut.

Es hängt von eurer Entscheidung ab, auf welche Seite ihr stehen möchtet: auf der Seite Jesu Christi – und hier gibt es keine Heuchelei, keine Kaltherzigkeit, keine Oberflächlichkeit mehr in der persönlichen Teilnahme an Jesus Christus und in der als Volk Gottes – oder auf der Seite Luzifers. Leider gibt es auch eine weitere Möglichkeit: in der Mitte zu bleiben und sich weder für das Eine noch für das Andere zu entscheiden. Wisst aber, dass der, der dort bleibt, den Geist der Welt gewählt hat, der Satan gehört.

Und ich segne euch, damit der Heilige Geist euer Leben, euren Geist, eure Seele und euren Körper erleuchten möge. Er schenke euch die Kraft und die Gnade, damit ihr die richtige Entscheidung treffen könnt und euch mit dem neuen Volk des ganzen Universum vereint, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Diese Botschaft wurde auf http://unterwegszurneuenschoepfung.org am 2. Februar 2010 veröffentlicht.

[2] Vgl. Botschaft Jesu vom 5. April 2012 mit dem Titel Neue Priester für ein neues Volk“, die am 9. März 2013 auf unserer Webseite veröffentlicht wurde.

[3] Verlag Luci dell‘Esodo

[4] Vgl. Mt 18,20

[5] Vgl. Mk 12,30-31

[6] Vgl. Lev 11,44

[7] Eph 2,5

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