Gedanken zum Buch „Das Universum und seine Bewohner” – Die Kirche und ihre universale Sendung

von Stefania Caterina und Tomislav Vlašić

 

Liebe Schwestern und Brüder, fahren wir mit unseren Gedanken fort. Die heutigen Erläuterungen sind sehr wichtig und bereiten uns auf die nächsten vor. Sie sind beide sehr stark miteinander verbunden: wir sprechen von der Gründung der Kirche. Jesus wurde Mensch, starb, ist auferstanden, in den Himmel aufgefahren, sitzt zur Rechten des Vaters, aber Er ist auf der Erde zugunsten des ganzen Universums in jenen geblieben, die Ihn angenommen haben, die durch den inneren Tod, den Egoismus, der Verdorbenheit hindurchgegangen sind, in Christus leben und Christus leben. Und diese Botschaft, dieses Bemühen gilt nicht nur für die Erde, sondern für das ganze Universum. Hören wir also zu.

Aus dem Buch „Das Universum und seine Bewohner“, Seite 185:

Die Kirche und ihre universale Sendung

Das Volk Israel, das als erstes dazu berufen war, das Kommen des Retters zu bezeugen, hatte sich selber ins Abseits gebracht, indem es Jesus Christus ablehnte. Ein neues Volk war vonnöten, das an Jesus Christus glaubte und fähig war, dem Rest des Universums das zu bezeugen, was Jesus vollbracht hatte. Gott bedient sich immer eines Volkes, weil Er möchte, dass seine Kinder aktiv an seinem Werk mitarbeiten. Aus diesem Grund hatte Jesus zwölf Apostel zu sich gerufen. Darüber hinaus folgten Ihm viele Jünger während seines irdischen Lebens nach. Sie stellten einen kleinen Rest Israels dar, der Jesus angenommen und an Ihn geglaubt hatte. Ihnen hatte Jesus vieles im Hinblick auf ihre Sendung erklärt. Unter ihnen Simon, genannt Petrus, der auf Wunsch Jesu zuerst an der Spitze der zwölf Apostel und dann der entstehenden Kirche stand. Nach dem Tod Jesu versammelte sich dieser kleine Rest Israels, das dem Herrn gefolgt war und an Ihn geglaubt hatte, um Petrus. Er war es, der den Aposteln und Jüngern Kraft gab, die sich verloren fühlten, da sie Jesus für tot hielten. Wiederum war Er es, der zum Grab lief, in das Jesus gelegt worden war und es leer vorfand. Schlussendlich war es Petrus, der öffentlich die Auferstehung Jesu verkündete mit seiner bemerkenswerten Rede vor den Juden, die in der Bibel überliefert ist (Apg 2,14-41). Petrus war der Fels, auf den Jesus sein neues Volk gründete. Ihn ereilte das gleiche Martyrium wie seinen Meister und Herrn.

Jesus wählte Petrus als Fundament seiner Kirche nicht aufgrund persönlicher Sympathien oder wegen irgendwelcher besonderen persönlichen Verdienste aus. Er wählte ihn, weil Petrus als Erster unter den Aposteln jene Wahrheit begriff und offen bekannte, die die Kirche über die Jahrhunderte verkünden würde. Petrus sagte:Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!“ (Mt 16,16). Petrus gab ein außerordentliches Glaubensbekenntnis ab, zu dem er gelangte, da sein Geist in diesem Augenblick tief mit Gott vereint war. Er war es, weil er Christus liebte und durch Ihn mit dem Vater im Heiligen Geist vereint war und weil sein Geist über die menschliche Erfahrung hinaus erhoben war. Jesus antwortete ihm: „Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche[1] bauen.“ Diese Gemeinschaft ist die Kirche, das Volk Gottes, das aus dem Opfer Christi hervorgegangen ist.

Jesus gründete die Kirche auf der Erde zugunsten des ganzen Universums. So wie Jesus auf der Erde geboren wurde, um das gesamte Universum zu retten, so wurde im gleichen Sinn die Kirche auf der Erde gegründet, um das Reich Gottes auf das gesamte Universum auszudehnen. Es war die erste Zelle des Reiches Gottes, dazu bestimmt viele weitere Zellen an sich anzugliedern, um schließlich einen einzigen Leib zu bilden: die universale Kirche. Daher wünschte Gott, dass die Kirche der Erde allen anderen Menschheiten des Universums das Heil verkündete. Der große Plan, das gesamte Universum in Christus zu vereinen hatte begonnen.[2]

Jesus hatte mit den Aposteln offen über die Existenz anderer Schwestern und Brüder im Universum gesprochen und sie ausführlich unterrichtet.[3] Übrigens war die Existenz anderer Menschheiten den Israeliten bekannt: das Volk hatte die Gott treuen Menschheiten handeln gesehen. Sie hatten ihnen mehrmals während ihres Auszugs aus Ägypten geholfen. Die Erinnerung an die Wunder während des Auszugs waren unter dem Volk lebendig gehalten worden, auch wenn die Figuren der treuen Schwestern und Brüder mit der Zeit häufig mit denen der Engel verwechselt wurden. Dennoch war die Vorstellung eines Lebens außerhalb der Erde den Israeliten nicht fremd.

Jesus hatte den Aposteln klargemacht, dass das von Ihm erwirkte Heil dazu bestimmt sei, jeden Menschen guten Willens zu erreichen und dass die Kirche das Fundament, die erste Zelle seines Reiches sei, dazu bestimmt, sich im ganzen Universum auszubreiten.

Warum ist im Evangelium von all dem nichts zu finden? Weil das Evangelium die öffentliche Lehre Jesu überliefert und Jesus nicht mit der Menge über die Geheimnisse des Universums gesprochen hatte, sondern nur mit den Aposteln und mit einigen vertrauteren Jüngern. Jesus wusste nämlich gut, dass das Volk nicht dazu fähig war, eine derartige Realität sofort zu verstehen, belastest wie es war von den Schwierigkeiten des täglichen Lebens. Das arme Volk war im Großen und Ganzen von der religiösen Lehre der Rabbiner ausgeschlossen. Die Kenntnis der Religion war etwas für die Elite geworden, während das Volk an den gewöhnlichen Riten teilnahm; jeder lernte das Wenige des Gesetzes, das nötig war, um an der Gemeinschaft teilzuhaben. Daher waren die öffentlichen Predigten Jesu darauf ausgerichtet, dem Volk in den Angelegenheiten des täglichen Lebens, den irdischen Dingen zu helfen und verwendete dabei eine einfache Sprache, die oft auf Beispiele des Alltags zurückgriff.

Jesus war sich dessen bewusst, dass die tieferen und brisanteren Wahrheiten des Universums langsam aufgenommen werden mussten. Der Großteil des Volkes hätte sie nicht verstanden. Und noch weniger die Oberhäupter und Lehrer Israels, die die Lehren Jesu von Beginn an nicht akzeptiert hatten. Deshalb sagte Jesus zu Nikodemus: „Was wir wissen, davon reden wir, und was wir gesehen haben, das bezeugen wir, und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an. Wenn ich zu euch über irdische Dinge gesprochen habe und ihr nicht glaubt, wie werdet ihr glauben, wenn ich zu euch über himmlische Dinge spreche?“ (Joh 3,11-13).

Jesus hätte Zeichen der Existenz der Brüder des Universums geben können; wer hätte es Ihm verboten? Er hätte zum Beispiel die gesamte Raumschiffflotte des oberen Universums rufen können und diese wäre sofort gekommen und hätte sich gezeigt. Aber das ist nicht die Art, wie Gott handelt: Gott möchte nicht verblüffen, faszinieren, wie es Luzifer mit den schwachen und ehrgeizigen Menschen tut. Gott möchte, dass sich der Mensch zu Ihm auf den Weg macht und dahin gelangt, aus einem Akt aus Glaube und Freiheit zu glauben. Der Glaube an Gott ist nicht nur ein Geschenk, sondern auch eine Errungenschaft. Wenn sich der Mensch dem Glauben öffnet, akzeptiert er im Glauben auch das, was er nicht sofort zu verstehen fähig ist. Gott sieht den Glauben des Menschen und schenkt ihm Zeichen, die den Glauben bestätigen und ihn dahin führen zu verstehen. Die Zeichen Gottes haben niemals einen reinen Selbstzweck, sondern setzen einen Glaubensweg voraus. Die oberflächlichen Menschen verstehen das nicht: sie warten auf Zeichen, um ihr Verhalten zu ändern und bleiben enttäuscht zurück.

Gott gibt den Lauen und Gleichgültigen keine Zeichen. Es ist wahr, dass Er manchmal eklatante Zeichen gibt, wenn Er einen Menschen zu einer besonderen Sendung erwecken oder wenn Er ein ganzes Volk anspornen muss. Das ist zum Beispiel bei der Bekehrung des Heiligen Paulus geschehen oder während der marianischen Erscheinungen. Das dient als anfänglicher Impuls, dann zieht Gott seine Zeichen zurück und bittet um einen Weg im Glauben. Während der Mensch auf seinem Weg allmählich Sicherheit erlangt, so fährt Gott fort ihn zu bestätigen, aber die Zeichen zeigen sich immer mehr im Inneren, da der Heilige Geist im Inneren wirkt und die geistige Intelligenz öffnet, die in jedem von euch ist. Jene, die nicht glauben, verachten hingegen die Zeichen Gottes, aber erbitten sie genauso, nur um den Herrn herauszufordern: „Er ist doch der König von Israel! Er soll vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn glauben.“ (Mt 27,42). Das sagten die Hohenpriester, die Schriftgelehrten und die anderen Autoritäten, die zu Füßen des Kreuzes lachten, während Jesus im Todeskampf war. Gott antwortet nicht auf die Bitten jener.

Vor der Himmelfahrt und der Rückkehr in seine Herrlichkeit beim Vater hatte Jesus den Aposteln ihre Sendung mit Klarheit aufgezeigt: „Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.“ (Mt 28,19-20).

Die Verkündigung des Heils musste also in das ganze Universums gebracht werden. Wie sollte das geschehen, angesichts des Zivilisationsgrades der Erde und der geringen Mittel, die der entstehenden Kirche zur Verfügung standen? Um diese Frage beantworten zu können ist es notwendig, zuerst das zu verstehen, was sich nach dem Tod und der Auferstehung Jesu Christi im Rest des Universums ereignet hat.

Denken wir über diese Worte nach. Ihr könnt das Buch „Jesus, UFOs, Aliens: Außerirdische Intelligenz als Herausforderung für den christlichen Glauben“ von Armin Kreiner lesen, Professor der Fundamentaltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät in München. Er analysiert alle Zeichen, die der Mensch auf der Erde in der letzten Zeit wahrnehmen konnte. Er sagt, dass 40% der Deutschen an das Leben im Universum glauben. Er schließt, dass es von Vorteil sei sich zu öffnen, aber begegnet Schwierigkeiten. Zwei Schwierigkeiten sind für ihn besonders schwerwiegend: der Geozentrismus der Kirche der Erde, die sich nicht öffnet und das Fehlen des experimentellen Wissens, das heißt empirischer Erfahrungen, Kenntnis über das, was im Universum ist. Auf die Fragen des Theologen könnt ihr in diesem Buch Antworten finden. Vor allem der Heilige Petrus und der Heilige Paulus haben uns bezeugt, den Gott treuen Schwestern und Brüdern des Universums begegnet zu sein. Wie ihr wisst, sprach der Heilige Paulus von seiner Sendung für die Heiden – er verstand darunter die Sendung im ganzen Universum. Er spricht in seinen Erfahrungen davon, in den dritten Himmel[4] gebracht worden zu sein. Wir haben unsere Erfahrungen überbracht, dass uns Gott verschiedene Planeten des unteren und des oberen Universums hat besuchen lassen, die Begegnung mit den treuen Schwestern und Brüdern, die Begegnung mit bestimmten Völkern des unteren Universums, die Jesus Christus nicht kennen. Sie haben ihre Erinnerung verloren, kennen weder ihre Identität, ihren Ursprung, noch kennen sie den wahren Gott. Wir haben des Langen und Breiten geschrieben und bezeugt, aber ich zeige euch das alles nicht, damit ihr glaubt, noch möchte ich, dass es für euch eine Last wird.

Heute möchte ich euch Christen einige Fragen stellen: Warum sind so viele getaufte, gefirmte Christen aus der Kirche ausgetreten? Warum treten viele Jugendliche in geistige Bewegungen des Orients ein, die außerhalb der Kirche sind und der Kirche mangelt es an Berufungen? Wenn die Kirche glaubt, dass Jesus Christus der Herr ist, der Herr des Universums, wie ist das möglich? Ich möchte euch fragen, ob ihr als Christen mit dem Heiligen Paulus sagen könnt: «Nicht ich lebe, sondern Christus lebt in mir»[5]? Ich stelle euch noch eine andere Frage: Bemühen sich die Christen der Erde darum, das Leben, die Auferstehung Christi zu bezeugen oder sorgen sie sich ums Überleben und unter ihnen sind verdorbene Menschen zu finden wie alle andern, manchmal vielleicht sogar schlimmer? Jene, die aus der Kirche ausgetreten sind sagen, dass sie das Angesicht Christi in der Kirche nicht wiedererkannt haben. Die Nicht-Gläubigen rechtfertigen sich damit, Christus nicht gesehen zu haben. Wir haben euch bezeugt, dass wir im Geist Mahatma Gandhi getauft haben. Er zeigte sich im Geist und bat uns: „Ich möchte getauft werden. Als ich auf der Erde war, habe ich in der Kirche, in den Christen nicht das Angesicht Christi gesehen. Als ich ins Jenseits gekommen bin und euch Jesus Christus bezeugen sah, habe ich mir gewünscht, getauft zu werden und mich für mein Volk aufzuopfern. Opfert auch euch auf für mein Volk.“ Denkt darüber nach.

Überlegen wir also gemeinsam. Was ist diese Kirche, die von Jesus Christus gegründet wurde? Konzentrieren wir uns auf die zwölf Apostel. Was ist das Kennzeichen dieser Menschen? Sie lebten nicht für sich selbst, sondern für Christus. Sie sind alle Märtyrer, sie waren alle sich selbst abgestorben. Die getauften Christen müssten jene sein, die in Christus gestorben sind, sich selbst abgestorben und in Christus, für Christus lebendig. Sie müssten das Angesicht Christi in ihrem Leben ausstrahlen. Seien wir Christen. Der rote Faden all unserer Botschaften ist, dass wir zu Christus zurückkehren müssen, uns durch das Unbefleckte Herz Mariens Christus hingeben, wie Er sich für uns hingegeben hat. Häufig erwarten sich die Christen von Gott, dass Er ihre Probleme löst. Ein Rosenkranz also, ein kleines Gebet wie am Bankomat, um ihre Probleme zu lösen, anstatt für Christus zu leben. Unser Opfer an Christus durch Maria bedeutet lediglich unsere Offenheit über die Grenzen unserer Möglichkeiten hinauszugehen, Gott zu erlauben, uns durch Christus über unsere Grenzen hinauszubringen. Ohne das gibt es keine Erkenntnis in uns.

In dem Abschnitt, den wir gelesen haben und in dem der Heilige Petrus Jesus erkannt hat: „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!“ wird erklärt, dass es Petrus deshalb geschehen ist „weil er Christus liebte und durch Ihn mit dem Vater im Heiligen Geist vereint war und weil sein Geist über die menschliche Erfahrung hinaus erhoben war. Jesus antwortete ihm: „Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel.“ Warum sollte man besorgt sein, auf wissenschaftliche Weise zu erkennen, was im Universum ist, wenn es uns geoffenbart, geschenkt wird? Gott offenbart das Geheimnis dem, der Ihn liebt, der an seinem Leben teilhaben möchte. Wenn der Mensch nicht aus seinem Egozentrismus heraustreten, wenn der Christ nicht aus dem Geozentrismus der Kirche heraustreten will, wie kann ihm Gott etwas offenbaren? Gott kann nicht sein Leben geben und dann in der Vorstellung eines Egoisten, eines Egozentrikers eingesperrt werden. Möchten wir also zur Verfügung stehen, um das Licht über das Universum zu erhalten und all das verstehen zu können, was die Propheten gesagt haben – und die gibt es auch heute noch – dann müssen wir authentische Christen sein, die sich selbst absterben, um für Christus zu leben.

Es gibt noch einen anderen Punkt und ich stelle euch eine weitere Frage, die heute gefragt wird: Es wird gesagt, dass sich die heutige Kirche der Welt nähert, aber bringt sie eurer Meinung nach Jesus Christus dem Menschen näher? Bringt die Kirche den Menschen zu Christus, verweist sie auf Christus? Das ist eine große Frage! Die Christen können sich im menschlichen Denken, in den menschlichen Bedürfnissen verlieren. Sich dem Menschen zu nähern, um den Menschen anstelle von Gott ins Zentrum zu stellen, ist nicht der Weg Jesu Christi, der uns zum Vater gebracht hat.

Es gibt noch ein weiteres Kennzeichen der Kirche: Gott hat die erste Zelle gemacht, Jesus Christus hat die erste Zelle gegründet: die zwölf Apostel. Warum die zwölf Apostel? Er hat die Personen nicht ausgesucht, um sie zu begünstigen, sie zu Königen, zu Mächtigen, zu Regierenden zu machen, um ihren Ehrgeiz zu befriedigen, sondern um die Gemeinschaft in Christus zu leben. Gott benötigt ein Volk, ein christliches Volk, das in Christus zu leben weiß. In diesem Sinn haben wir von den Nuklei, den Zellen gesprochen, die sich bilden müssen. Niemand, der in seinem Individualismus bleibt, ist als Christ gereift. Der Sinn der Kirche ist es, gemeinsam in der Allerheiligsten Dreifaltigkeit zu sein, den Dreifaltigen Gott hier auf der Erde zu vermitteln. Seht euch an, wie viele Personen heute miteinander leben können, auch unter den verheirateten Christen, unter den Geschiedenen, in den Gemeinschaften, den Bewegungen.

Ich möchte gerne, dass ihr über all diese Kennzeichen, die ich aufgezeigt habe, in diesen Tagen nachdenkt, betet. Unsere nächste Folge wird über das Herabkommen des Heiligen Geistes auf die Allerheiligste Jungfrau Maria, auf die Apostel und die Jünger sein, aber das kann in uns nur dann geschehen, wenn wir nicht für uns, sondern für Christus und wie beim Abendmahl vereint leben und das führt uns zum kosmischen Pfingsten, damit alle und alles in Christus vereint ist. Ohne diese inneren Schritte wird das ganze Universum für uns ein Geheimnis bleiben und Gott wird es uns nicht offenbaren können. Es wird am Ende der Zeiten wie ein Urteil offenbart werden, weil wir nicht geglaubt haben. In diesem Abschnitt ist der Übergang vom Glauben zur Erkenntnis sehr gut erklärt, wo der Geist Gottes den Menschen führt und seine Schritte bestätigt, aber wenn kein Glaube, wenn kein Vertrauen des Menschen in sich, in ein Werk da sind, wird er sich niemals bewegen. Und der Glaube an Gott ist das Zeichen, dass die Seele, die nach dem Abbild Gottes geschaffen wurde, sich dem nähert, was ihr ähnlich ist: dem Abbild, das in Gott ist. Ohne dieses Erwachen, das Gott uns geschenkt hat, weil Er die Siegel in uns geöffnet hat als wir getauft wurden, ohne diesen Durchgang können wir aus unserer geozentrischen, egozentrischen Schale nicht heraustreten. Denkt gut nach, bereitet euch durch das Gebet vor und versucht, an diesem Werk teilzunehmen, denn die Kirche der Erde muss dem ganzen Universum Zeugnis abgeben.

Ich segne euch mit allen Heiligen, mit allen Gerechten, gemeinsam mit der Allerheiligsten Jungfrau Maria, mit dem Heiligen Josef. Ich segne euch mit allen positiven Kräften des Universums, die Gott zur Verfügung stehen, mit der dreifaltigen Kraft, die in dieser Zeit kraftvoll handelt, damit ihr erwachen könnt und euch gleichzeitig dafür entscheiden könnt, Teil der lebendigen Kirche zu sein, in der Christus in euch lebendig, auferstanden ist, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Anm. d. Übersetzung: im italienischen Bibelzitat wird anstelle des Wortes „Kirche“ das Wort „Gemeinschaft“ verwendet.

[2] Vom Plan, in Christus alles zu vereinen, haben wir in all unseren Büchern gesprochen. Er ist der rote Faden der Offenbarungen, die wir in all diesen Jahren erhalten haben.

[3] Vgl. Botschaft des Hl. Apostels Petrus vom 21.08.2012 mit dem Titel: „Die universale Sendung der Kirche“ (veröffentlicht am 07.02.2013 auf http:// unterwegszurneuenschoepfung.org); Botschaft des Hl. Apostels Paulus vom 30.08.2013 mit dem Titel: „Eine neue Zeit für die Kirche Gottes“ (veröffentlicht am 23.02.2013 auf http://unterwegszurneuenschoepfung.org).

[4] Vgl. 2Kor 12,2

[5] Vgl. Gal 2, 20

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