Gehen wir Jesus Christus, dem König des Universums entgegen

Kirche Jesu Christi des Universums

von Mauro

(übersetztes Audio)

12.12.2020

Dieses Jahr, das dem Heiligen Geist geweiht war, geht zu Ende; ein Jahr, in dem wir auf entschiedene, starke und schnelle Weise auf die Ereignisse hingeführt wurden, die uns für das nächste Jahr, das Jesus, dem König des Universums geweiht ist, angekündigt wurden. Ein Jahr, in dem wir begleitet und auch auf alle Ereignisse vorbereitet wurden, die wir jetzt erleben, von der Pandemie bis zur Exkommunikation. Alles war vorgesehen, alles vorbereitet und geführt.

Die letzten Worte der Allerheiligsten Jungfrau Maria[1] und die Worte Jesu[2] verkünden uns, dass wir in „eine messianische Zeit, in ein Gnadenjahr und ein Jahr der Barmherzigkeit“ eintreten. Es ist ein Jahr, das, wie gesagt, Jesus, dem König des Universums geweiht ist, ein Jahr, in dem die lebendige Gegenwart Jesu in seiner Kirche sehr mächtig und königlich sein wird. Die Allerheiligste Jungfrau Maria hat diese Gegenwart als „zwischenzeitliches Kommen, das die glorreiche Wiederkehr vorbereitet“[3] definiert.

Wir befinden uns in den letzten Zeiten, Zeiten besonderer Gnaden und Stärken, die sogar größer sind als zur Zeit der Apostel, wie uns dieses Mal mitgeteilt wurde, denn zu all jenen Gnaden kommen die Gnaden aller Heiliger hinzu, die über die Jahrtausende gelebt haben.

Dieses Jahr, das mit solcher Macht kommt, wird alle Systeme Luzifers erschüttern und Luzifer dazu zwingen, sich zu offenbaren: die große Schlacht. Die Offenbarung Luzifers kennen wir, glaube ich, alle. Sie ist nicht so wie die Offenbarung Jesu Christi, die mit seinem Weihnachten, auf das wir zugehen, begonnen hat, in Demut und Stille. Die Offenbarung Luzifers wird Wut, Gewalt, Bosheit und Zerstörung sein. Er wird versuchen, alles nur Mögliche zu zerstören, auch die Erde, aber das wird ihm nicht gestattet werden. Es ist eine Bosheit, auf die Gott, wäre es möglich gewesen, gerne verzichtet hätte, die hingegen notwendig ist. Gott erlaubt sie und auch sie wird ein Werkzeug sein, um all das Böse anzuziehen und es schließlich dorthin zu schicken, wo es für immer hingehört, in das kosmische Nichts. Es ist eine Bosheit, die notwendig ist, das Gute und das Böse zu trennen; notwendig, weil wir in die Zeit der Gerechtigkeit Gottes eintreten. Bei all jenen, die die Barmherzigkeit nicht angenommen haben, die sie auch jetzt nicht annehmen, wo Gott durch seine Werkzeuge, durch sein Wirken alles nur Mögliche tut, wird der Gerechtigkeit halber auch diese Gerechtigkeit Gottes zum Tragen kommen, sonst hätte auch die Barmherzigkeit keinerlei Sinn.

Wir befinden uns in dieser Vorbereitungszeit auf Weihnachten, das in diesem Jahr mehr denn je ein Weihnachten sein wird, das einer neuen Schöpfung den Auftakt gibt, denn eine neue Welt wird geboren und eine alte Welt stirbt. Weihnachten war der Beginn der Barmherzigkeit Gottes, der Beginn der Erfüllung aller Versprechen, die Gott durch die großen Propheten angekündigt hatte. Mit Weihnachten, mit der Geburt Seines Sohnes gab Er dazu den Auftakt. Mit Weihnachten hat die neue Schöpfung ihren Ausgang genommen, es hat die Zeit der Erfüllung begonnen.

In allen Versprechen Gottes, die mit der Geburt Jesu begannen, waren auch bereits die außergewöhnlichen Werkzeuge, die gewöhnlichen Werkzeuge, alles, was Gott im Laufe der Geschichte geschenkt hat, vorgesehen, und bereits zu diesem Zeitpunkt war das Zeichen vorgesehen, von dem die Allerheiligste Jungfrau Maria kürzlich gesprochen hat.[4] Dieses Zeichen, das getragen und verteilt wird, war für diesen Weg der Erfüllung der Verheißungen vorgesehen, mit dieser Macht und mit dieser Gnade.

Jedes Geschenk Gottes, vom kleinsten bis zum größten – das größte war das Geschenk Jesu Christi, das Geschenk DES Lebens; in dieser Zeit der Erfüllung wird uns auch der Heilige Geist geschenkt, der uns am Leben erhält und uns heiligt – ist für uns, für jeden Menschen der Beginn eines Wegs, aus uns selbst herauszugehen, es ist der Beginn der Befreiung, da die Erfüllung seiner Versprechen gerade zum neuen Geschöpf führt. Die Versprechen werden mit dem Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens, den das Zeichen darstellt, vollkommen verwirklicht, aber durch das neue Geschöpf, zu dem jeder von uns werden muss. Jedes Geschenk ist im Hinblick darauf vorgesehen: damit wir aus unserer Welt, aus unseren Vorstellungen und Ideen, aus unseren Erkenntnissen und Sicherheiten heraustreten können. Seht, Jesus, seine Geburt, sein Kommen, seine Erlösung, sind alles Ereignisse, die dazu dienen, uns zu erlauben, aus dem Geist der Welt herauszutreten, weil Er gekommen ist, um die Welt zu besiegen.

Jesus ist die Barmherzigkeit. Seine Barmherzigkeit annehmen bedeutet, Ihn annehmen, Ihn, der die Barmherzigkeit ist. Ihn annehmen gibt den Auftakt zu unserem Exodus, zu unserer Bekehrung, zu unserer Umwandlung. Die Barmherzigkeit annehmen, die unsere Sünden vergibt, schenkt uns erneut die Möglichkeit, noch einmal als diejenigen zu beginnen, die wir seit der Empfängnis sind, nach dem Abbild und Gleichnis Gottes erschaffen. Wir beginnen einen Weg, aus dem Geist der Welt, dem Gedanken der Welt herauszutreten, bis wir neue Geschöpfe sind, bis sich alle Versprechen erfüllen.

Betrachten wir Jesus, was hat Er von Anfang an, von seiner Geburt an überbracht? Etwas Neues. Das ganze Leben Jesu, alle Ereignisse, die mit Seinem Leben verbunden sind und ihm folgen, wie auch das gesamte Leben jedes wahren, heiligen Christen – denn alle müssten wir heilig sein, weil wir Kinder Gottes sind, der heilig ist – sind etwas Neues für den Menschen, für die Zeit, für den Ort. Sie sind immer etwas Neues. Sie sind immer eine Öffnung, die uns über das hinausbringt, was die Normalität ist.

Der Sohn Gottes wird geboren, was den Hirten verkündet wurde, und es gab niemanden auf der Erde, der gesellschaftlich unter ihnen gestanden hätte, sie waren ein Nichts. Und dennoch gingen die Engel zu den Hirten; dennoch waren die Hirten die Ersten, die Ihn annahmen; dennoch waren sie jene, die keine Schwierigkeiten damit hatten zu glauben, weil sie eine Frau und ein Kind gesehen hatte. Die Hirten. Sie glaubten in einer Weise, dass sie für jenen Blick, der ein paar Tage oder vielleicht ein paar Monate gedauert hat, bis die Heilige Familie nach Ägypten fliehen musste, und dank dieses Augenblicks ihr Leben hingaben. Einige jener Hirten wurden verfolgt, einige umgebracht, aber sie blieben dem treu, was sie gesehen hatten.

Jene, die sich in der damaligen Zeit für „normal“ hielten, nahmen Maria und Josef und in der Folge auch Jesus nicht an: «Es gab keinen Platz für sie»[5], sie mussten in einer Grotte übernachten. Betrachten wir das Ausweichen auf die Grotte nicht nur als Zeichen von Armut, das ist nicht der springende Punkt. Der springende Punkt ist, dass in dieser Welt kein Platz für Jesus war, dass diese Welt nicht für die Kinder Gottes gemacht ist. Seht, würde Jesus heute zurückkehren – und Er wird zurückkehren –, und wäre es nicht schon wegen Seiner Macht, mit der Er zurückkommt, so wird Er auch in seiner Herrlichkeit zurückkehren und nicht demütig oder klein, aber man würde Ihn dennoch nicht annehmen. Diese Welt möchte auch nicht, dass Er zurückkehrt. Diese Welt versucht auf jede erdenkliche Art und Weise Ihn aufzuhalten, aber es wird ihr nicht gelingen.

Das Neue, das Er überbracht hat, ist das, wozu Er sich im Laufe seiner ganzen Predigttätigkeit, seiner Verkündigung und seines Lebens bekannt hat. Wenn ihr euch anseht, was Er gesagt hat: «Wer mir nachfolgen möchte, verleugne sich selbst […], wer sein Leben retten will, wird es verlieren»[6]. Ich möchte nicht das ganze Evangelium anführen, aber, wenn ihr euch seine Worte ins Gedächtnis ruft bis hin zum letzten Abendmahl, wo Er in seinem Gebet sagt: «Ich bin nicht von der Welt, sie sind in der Welt, aber nicht von der Welt»[7] und für uns zum Vater betet. Die Kinder Gottes sind nicht von dieser Welt, weshalb sie aus ihr heraustreten müssen.

Wer hat Jesus als kleines Kind angebetet? Die drei Könige. Die Hirten haben Ihn angenommen, die drei König angebetet. Wer waren diese drei Könige? Die drei Könige waren treue Brüder aus dem Oberen Universum. Von Anfang an eine große Neuheit: sofort, kaum geboren, hat Jesus begonnen, vom Leben im Universum zu sprechen. Seht, alle fragten sich damals, wer diese drei Könige seien. «Sie kommen aus dem Orient.» Gut, aus dem Orient. «Sie folgen einem Stern.»[8] Jesus in dem zu folgen, was neu ist, bedeutete, wenn wir Maria und Josef betrachten, von Anfang an eine Flucht vor der Welt, sich gegen die Welt zu verteidigen und von der Welt zurückgewiesen zu werden. Und das bereits ausgehend von der Notwendigkeit, in eine Grotte zu gehen, dann nach Ägypten zu fliehen und aus Ägypten zurückzukehren; in Nazaret verfolgt zu werden, verfolgt von den Verwandten und während ihres ganzen Lebens ständig verfolgt zu werden. Es bedeutete, aus der Welt, der Logik der Welt herauszutreten und sich führen zu lassen. Denkt an den Weg, den Maria gegangen ist, während Sie in Ihrem Herzen über alles nachgedacht hat, ein Weg auf das Neue hin, das die neue Schöpfung ist.

Wir befinden uns jetzt in der Zeit, in der wir mit Nachdruck Seine Wiederkehr und die neue Schöpfung verkünden müssen. Mit jedem Blick, den wir auf Weihnachten, auf die Ereignisse und die Propheten der Vergangenheit werfen, wird deutlich, dass sie bereits auf die neue Schöpfung hingewiesen haben. Alle wären, wenn die glorreiche Wiederkehr Jesu nicht wäre und alles erfüllen würde, unvollständig, es würde etwas fehlen. Auch die Erlösung ist bis zu seiner glorreichen Wiederkehr nicht vollständig.

Wenn wir betrachten, wie es weitergeht – auch als Er beginnt, die Apostel und Jünger zu berufen –, so wird ersichtlich, dass jede Berufung ein Ruf dafür ist, alles loszulassen, die Welt, die Familie, das eigene Leben zu verlieren. Das ganze Leben Jesu ist so, es ist ein «Richtet euren Sinn auf das Himmlische und nicht auf das Irdische.»[9] Verzeiht, wenn ich darauf poche, aber hierin liegt der Schlüssel, um in DAS Leben eintreten zu können. Das Leben ist nichts anderes. Wenn wir dieses „Heraustreten“ nicht leben, dann begegnen wir DEM Leben nicht. Wenn die Kirche Jesu Christi des Universums, die auf der Erde gegenwärtig ist, dieser kleine Rest, nicht auf diese Weise lebt, wird sie die Verheißungen der alten Propheten und jene, die wir erhalten haben, nicht völlig leben. Die große Schlacht, die wir schlagen müssen[10], ist dieses Heraustreten. Hier schlagen wir die Schlacht, die Jesus mit uns schlagen wird.

Dieser Ruf gilt für jedes Kind Gottes, für jeden, der sich als Christ bezeichnet, und die Basis für diesen Ruf ist immer, aus der Welt herauszutreten. Es sind immer jene Worte, die Er uns beim letzten Abendmahl gesagt hat: «Ihr seid nicht von dieser Welt.»[11] Wenn wir möchten, dass dieses Gebet Jesu in uns funktioniert – und es funktioniert, Er hat also gebetet: «O Vater, ich bitte dich für diese, die in der Welt, aber nicht von der Welt sind, und ich bitte dich auch für jene, die dank ihrer glauben werden»[12] -, dann müssen wir glauben, dass wir nicht von dieser Welt sind und uns nicht mit dieser Welt messen. Es ist kein Ruf, um etwas zu verlieren, sondern ein Ruf, um zum Leben zu gelangen. Es ist kein Ruf zum Verzicht, was wir leider häufig als Christen vermitteln: Es ist ein Ruf zur Fülle, ein Ruf, uns für jene Dinge zu entscheiden, die wirklich wichtig sind, und das ganze Evangelium geht in diese Richtung.

Wir können uns nicht für Gott und den Mammon entscheiden[13]. Mammon bedeutet nicht nur Geld, sondern alles, was von dieser Welt ist. Hinter jedem Idol verbergen sich immer Dämonen. Idole sind nicht nur Idole der Heiden, „Idol“ ist alles, woran wir uns festklammern, woran wir uns binden, und hinter jedem Idol steht ein Dämon.

Nehmt die Antwort auf den Ruf Gottes von den Hirten, den Aposteln, den Jüngern, den drei Königen, die vom Oberen Universum herunterkamen: jede Antwort lässt einen Weg, einen Prozess beginnen. Dieser Prozess ist ein Prozess der Befreiung, ein Prozess der Auferstehung, der beginnen muss, um vollendet werden zu können. Er besteht aus verschiedenen Etappen und nichts geschieht auf magische Weise. Es ist notwendig, daran teilzunehmen, aber mit der Erlösung Jesu, damit, Sein Leben anzunehmen, jetzt seine Geburt anzunehmen. Wir haben alle Gnaden, um unseren jeweiligen Prozess zu durchlaufen und um jedes unserer „Ja’s“ zu sagen. Es reicht nicht, nur ein „Ja“ zu sagen, sondern es ist wichtig, weiterzugehen.

Nicht einmal Maria sagte nur ein „Ja“! Sie sagte „Ja“ zum Zeitpunkt der Empfängnis, Sie erneuerte ihr „Ja“, um Mutter Gottes zu werden, denkt an alle Schritte in allen Ereignissen, die wir aus dem Evangelium kennen. Und schließlich sagte Sie „Ja“ unter dem Kreuz. Dieses „Ja“ war bereits in dem der Empfängnis enthalten, aber Sie musste es noch einmal erneuern. Sie wurde ohne Sünde empfangen und hatte all diese Gnaden dank des Opfers des Sohnes, aber es wurde Ihr nicht abgenommen, hindurchzugehen. Vielmehr wurde Sie dadurch zur Miterlöserin. Sie musste wie der Sohn hindurchgehen, nicht mehr und nicht weniger, um jeden von uns und um die Kirche hervorzubringen.

Das Zeichen, das uns die Allerheiligste Jungfrau Maria gegeben hat[14], trägt eine weitere Hilfe für das Jahr 2021 in sich, um diese Schlacht der Befreiung eines jeden von uns und all jener zu schlagen, die dieses Zeichen erhalten. Sie alle werden erneuerte Gnaden erhalten, um diese Schlacht der Befreiung zu schlagen. Versteht, dass das ein, ich würde sagen, kosmischer Exorzismus ist, weil es ein Exorzismus ist, der in einem jeden von uns und in vielen erfolgt; ein Exorzismus in dem Sinn, dass er die zersetzende Energie abwehrt. Kein Exorzismus im Sinne von „Weiche Satan!“, das geschieht automatisch, dass er zurückweichen muss, weil dort, wo ein Kind Gottes in uns, in jedem Kind Gottes, in jedem Mann, in jeder Frau hervorkommt und befreit wird, muss er weichen. In dem Ausmaß, in dem die Himmlische Kirche herabkommt, muss er weichen, er kann nicht bleiben.

Wenn wir Jesus also erlauben, uns für diesen Kampf, den Er kämpft, zu verwenden, dann werden all diese Schritte zu Schritten unserer Befreiung und für uns als Kirche, die wir vom Zeitpunkt der Taufe an Priester, Propheten und Könige sind, sind es Schritte der Befreiung für die Menschheit. In dem Ausmaß, in dem wir an seine glorreiche Wiederkehr glauben, an ihr teilnehmen und sie verkünden, wird sich dieses Zeichen verbreiten und die Gnaden werden zunehmen, denn auch das ist ein Kreislauf, ein Wirbel. Wenn er durch unser „Ja“ und durch unsere Teilnahme zunimmt, so nehmen auch die Gnaden zu, die Kraft und der Segen und es werden mehr befreit.

Die Muttergottes, die Allerheiligste Jungfrau Maria hat von der Heilung gesprochen, die dieses Zeichen mit sich bringt[15]. Die erste Heilung, die es mit sich bringt, ist jene von der Sünde. Es hilft uns, uns vor Gott zu stellen und zu sehen, was wir loslassen müssen. Die erste Heilung ist das Licht, das uns die Kraft schenkt, uns zu betrachten. Die erste Heilung befreit unseren Geist, denn ohne einen funktionierenden Geist kann auch der Körper nicht heilen. Die erste Heilung hilft uns, unseren Gedanken zu befreien, denn seht, der Mensch ist gefangen in vielen Systemen, er ist Sklave dieser Systeme. Auch davon spricht Jesus im Evangelium, als Er sich an jene Juden wendet, die an Ihn geglaubt haben. Er sagt zu ihnen: «Ihr müsst befreit werden.» Daraufhin sagen sie: «Nein, wir sind frei. Wir sind frei geboren. Wir sind Kinder Abrahams und keine Sklaven.» So ist Er gezwungen, Ihnen zu sagen: «Ihr seid Kinder eures Vaters, der der Dämon ist.»[16] Sie hatten aber an Ihn geglaubt.

Jesus ist gekommen, um etwas Neues zu überbringen und es ist fortwährend neu und entwickelt sich ständig weiter. Diesem Neuen gegenüber müssen wir offen sein, denn ab dem Zeitpunkt, ab dem wir dieses Neue in unsere Vorstellungen zwängen wollen und glauben, es verstanden zu haben und alles darüber zu wissen, verlieren wir es. Gott ist allmächtig, Er ist ewig und erschafft fortwährend. Er ist in ständiger Weiterentwicklung, man kann Ihn in kein Schema zwängen.

Ich sage diese Dinge jetzt, vor Weihnachten, denn, wenn wir Jesus annehmen, dann hält Weihnachten ein unermessliches Geschenk für uns bereit. Und so wie ich euch auf unserem Weg mit der Allerheiligsten Jungfrau Maria gebeten habe[17], so bitte ich euch, jeder von euch möge sich von Jesus hervorbringen lassen. Wenn Jesus hervorgebracht wird, so führt Er uns in diese Neuheit. Bleiben wir nicht dabei stehen, das Jesuskind zu sehen, bei der Freude über das Jesuskind, bei unseren Gefühlen. Diesem Kind wird als Jesus, König des Universums und Hoherpriester das Jahr 2021 geweiht. Bleiben wir also nicht bei unseren Gefühlen stehen.

In allen Worten von Maria, von Jesus, aber auch von allen Werkzeugen, die in diesem Jahr 2020 zu uns gesprochen haben, wird uns gesagt: „Ihr werde eine Welt sehen, die stirbt und eine Welt, die hervorkommt, eine Schöpfung, die stirbt und Schöpfung, die hervorkommt. Ihr werdet Gnaden sehen, wie es sie noch nie zuvor gegeben hat.“ Aber wir müssen offen bleiben, denn wie viele wollten Christus und seiner Neuheit im Laufe der Geschichte nicht begegnen! Ausgehend bereits von seiner Geburt, weil jene Menschen in den alten Dingen verharrten; ausgehend von den Juden, von Betlehem. Und Er sagt weiter: «Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht, hören, was ihr hört…» – seht, das gilt auch für uns, das gilt für jeden Augenblick der Geschichte – «… und sahen es nicht.»[18]

Er lädt uns zu einem Bankett ein und wir ziehen es vor zu verhungern. Er bereitet die neue Schöpfung vor und, wie das Evangelium sagt, muss Er Engel und seine Werkzeuge schicken, um uns dazu zu bringen hineinzugehen, weil jeder seine Entschuldigung hat: «Ich habe Ochsen gekauft, entschuldige mich; ich habe geheiratet…»[19], ihr kennt diese Stelle. Die ersten, die dabei verlieren, sind wir: Wir verzichten auf DAS Leben. Der Ruf Gottes, ausgehend von Weihnachten, ist der Ruf, aus uns selbst herauszutreten. Denkt auf diese Weise über dieses Weihnachten nach!

Die Allerheiligste Jungfrau Maria und der Heilige Josef, die Vater und Mutter der neuen Menschheit sind, Vater und Mutter der Kirche Jesu Christi, mögen jeden von uns so begleiten, wie sie Jesus begleiteten. Sie mögen jeden von uns so beschützen, wie sie Jesus beschützten. Sie mögen uns vor dem Geist der Welt beschützen, jenem Geist der Welt, der uns umgibt und uns von allen Seiten erdrückt, vor jenem Geist der Welt, dem es manchmal gelingt, in uns einzutreten. Mögen die lebendige Gegenwart von Maria und Josef, der Blick Marias und ihre Zärtlichkeit sowie die Fürsorge des Heiligen Josefs das Böse mit seiner ganzen zersetzenden Energie von euch und dieser Kirche entfernen. Mögen sie jeden falschen Propheten und den Gedanken der Welt mit ihrem Geist entfernen und all jene, die zu sich selbst und nicht zu Gott führen, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Vgl. Botschaft der Allerheiligsten Jungfrau Maria vom 7. Dezember 2020 „Die messianische Zeit“, veröffentlicht auf https://unterwegszurneuenschoepfung.org

[2] Vgl. Botschaft Jesu vom 21. November 2020 „Seid bereit für die Schlacht“, veröffentlicht auf https://unterwegszurneuenschoepfung.org

[3] Siehe Fußnote 1

[4] Siehe Fußnote 1

[5] Vgl. Lk 2, 7

[6] Vgl. Mk 8, 34-35

[7] Vgl. Joh 17, 11

[8] Vgl. Mt 2, 1-2

[9] Vgl. Kol 3, 1-2

[10] Vgl. Fußnote 2

[11] Vgl. Joh 17, 14

[12] Vgl. Joh 17, 15-20

[13] Vgl. Mt 6, 24; Lk 16, 13

[14] Siehe Beitrag „Das Zeichen ist ein Kreuz …“ veröffentlicht auf unserer Webseite am 1. November 2016.

[15] Siehe Fußnote 1

[16] Vgl. Joh 8, 30-44

[17] Siehe Gedanken von Mauro vom 24. November 2020 „Lasst euch von der Allerheiligsten Jungfrau Maria hervorbringen“, veröffentlicht auf https://unterwegszurneuenschoepfung.org

[18] Vgl. Lk 10, 23-24

[19] Vgl. Lk 14, 19-20