Gedanken zum Buch „Das Universum und seine Bewohner” – Die Begegnung mit der Allerheiligsten Jungfrau Maria und den Aposteln

von Stefania Caterina und Tomislav Vlašić

 

Liebe Schwestern und Brüder, das letzte Mal sprachen wir von der Teilnahme der treuen Schwestern und Brüder des Universums am Werk Christi und dass sie durch diese Teilnahme Teil der universalen Kirche wurden. Heute bringen wir einen Text, der erklärt, dass diese Schwestern, diese Brüder des oberen Universums den Heiligen Petrus, die Allerheiligste Jungfrau Maria und die Apostel getroffen haben, da sie von Gott gesandt wurden, um der Kirche der Erde zu helfen, das untere und das ganze Universum zu evangelisieren. Schon von Anfang an war vorgesehen, dass die treuen Schwestern und Brüder gemeinsam mit den Aposteln, gemeinsam mit den Christen die Verkündigung des Heils in das ganze Universum tragen sollten. Hören wir uns diesen Abschnitt an.

Aus dem Buch „Das Universum und seine Bewohner“, Seite 200:

Die Begegnung mit der Allerheiligsten Jungfrau Maria und den Aposteln

Die treuen Schwestern und Brüder erreichten die Erde und begegneten der Mutter Jesu, den Aposteln mit einigen Jüngerinnen und Jüngern, die im Gebet vereint waren. Es war eine Begegnung erfüllt von Liebe[1]. Die aus dem All gekommenen Schwestern und Brüder verehrten die Jungfrau Maria als ihre Mutter und Königin; sie stellten sich Petrus und den Aposteln zur Verfügung, um ihnen in ihrer Sendung zu helfen. Sie erklärten sich dazu bereit, der Kirche der Erde zur Seite zu stehen, indem sie all ihr Wissen über das Universum zur Verfügung stellen würden: sie würden die Missionare der Erde vorbereiten, um sie körperlich fähig zu machen, im Weltraum zu reisen; sie würden sie mit ihren Raumschiffen überall dorthin bringen, wo es notwendig wäre. Der Heilige Petrus und die übrigen Anwesenden waren Gott und den Schwestern und Brüdern dankbar und erklärten sich freudig bereit zusammenzuarbeiten.

Dennoch wünschte Jesus, dass nicht die Apostel entschieden, sondern sein ganzes Volk, denn die Zusammenarbeit mit den Schwestern und Brüdern des Universums würde für die Kirche ein ernsthaftes geistiges und menschliches Bemühen mit sich bringen, eine Umwandlung der Art zu denken und zu handeln, einen Qualitätssprung, der die freiwillige und bewusste Zustimmung aller voraussetzte. Aus diesem Grund kehrten die Schwestern und Brüder des Universums in Erwartung einer Antwort auf ihre Planeten zurück, während die Apostel das Volk über die erfolgte Begegnung unterrichten würden.

Die Apostel begannen, das Volk mit Vorsicht schrittweise zu informieren. Die Reaktion war allerdings heftig: die Apostel wurden beschuldigt, Fantasten zu sein und ihre Reden wurden unter Anklage gestellt. Den Aposteln wurde bewusst, dass all dies das Leben der Kirche selbst in Gefahr gebracht hätte; so sprachen sie nicht mehr vom Universum, noch von den treuen Schwestern und Brüdern. Letztere besuchten die Apostel noch einmal und Petrus berichtete ihnen von der Antwort des Volkes. Die Schwestern und Brüder kehrten dorthin zurück, woher sie gekommen waren und die Kirche machte sie auf zu ihrer irdischen Sendung. Die Kirche sprach nie wieder offiziell vom Universum.

Gott erlaubte all das und wartete ab. Er wartete darauf, dass sich die Kirche festigen und der Mensch der Erde einen wissenschaftlichen Gedanken entwickeln würde, der es ihm erlauben würde, zumindest zum Teil das Universum zu beobachten. Auch wenn Gott die Freiheit des Menschen respektierte, hörte Er dennoch nicht auf, der Erde die treuen Schwestern und Brüder zu Hilfe zu schicken. Sie haben immer auf diskrete Weise gehandelt: sie haben einzelne Menschen besucht; sie haben gezielt eingegriffen, um viele Katastrophen zu verhindern bedingt durch die Bosheit des Menschen der Erde; sie haben eurer Menschheit in vielen Situationen im Verborgenen geholfen, während sie aus der Distanz die Errungenschaften des Menschen auf der Ebene des Fortschritts verfolgten; immer Gott treu, Freunde der Menschheit, Schwestern und Brüder in Christus. Ihr verdankt diesen euren Schwestern und Brüdern viel.

Gott respektiert die Freiheit seines Volkes. Er zwingt niemals etwas auf, sondern wartet auf eine freiwillige und bewusste Antwort; deshalb hat Er erlaubt, dass die Wirklichkeit des Lebens im Universum von der Kirche offiziell verschwiegen wurde. Das bedeutet aber nicht, dass Er nie mehr Zeichen diesbezüglich gegeben hätte, im Gegenteil. Über die Jahrhunderte hinweg wurde diese Wahrheit vielen Gläubigen geoffenbart, wobei Gott zu einigen von ihnen die treuen Schwestern und Brüder des Universums gesandt hat. Diese Wahrheit ist daher nicht unbekannt und noch mehr heute, wo die Wissenschaft viele Schritte nach vorne getan hat und das Leben im Universum für möglich hält. Sie ist auch der Autorität der Kirche nicht unbekannt, die ihrerseits die notwendigen Zeichen erhalten hat.

Die Zeichen reichen aber nicht, wenn die Antwort fehlt. Die Gläubigen, um solche zu sein, sind dazu aufgerufen, jeder für sich die Wahrheiten des Glaubens anzunehmen und jeder einzelne muss antworten. Es gibt aber Wahrheiten, die zusätzlich zu den Einzelnen unweigerlich vom ganzen Volk Gottes angenommen werden müssen, und zwar dann, wenn eine offenbarte Wahrheit von einer derartigen Tragweite ist, dass sie eine epochale Wende in der Geschichte der Menschheit bedeutet. An die Existenz des Lebens auf anderen Planeten zu glauben ist eine Wahrheit, die die Geschichte der Erde ändern kann, deshalb ist eine Antwort von all jenen notwendig, die sich als Christen bekennen. Gott hat seinem Volk Zeit zugestanden, aber diese Zeit wird nicht ewig sein. Jene Wahrheit, die Petrus und die anderen Apostel aufgrund der Reaktion der damaligen Kirche nicht offen erklären konnten, wird verkündet werden müssen. Das Volk Gottes ist aufgerufen, heute wie damals, diese Wahrheit zu kennen und anzunehmen. Gott ändert seine Pläne nicht.

Heute gibt es viele auf der Erde, die an die Existenz des Lebens im Universum glauben, es mangelt aber an einer Gesamtsicht einer derartigen Wirklichkeit, die nur aus dem Glauben an den Dreifaltigen Gott, Schöpfer und Herrn des Universums gegeben werden kann. Es fehlt vor allem die Kenntnis über die Gott treuen Menschheiten und ihre Rolle in der Geschichte des Universums. Hinzu kommen die negativen Erfahrungen vieler von euch, die Menschheiten des unteren Universums begegnet sind, die sich Gott gegenüber aufgelehnt haben.

Der Mensch der Erde ahnt die Wahrheit über die Existenz des Lebens im Universum, tastet sich aber nur voran und bleibt verwirrt zurück. Niemand unterrichtet ihn. Deshalb erwartet sich Gott, dass es die Kirche sei, die diese Wahrheit annimmt und den Menschen der Erde verkündet. Sie ist auf Der Wahrheit gegründet, die Jesus Christus ist. Ein Akt des Glaubens und guter Wille vonseiten des Papstes würden ausreichen: würde er die Existenz des Lebens im Universum verkünden, würde Gott unmittelbar für alles Weitere sorgen, denn alles ist seit Jahrtausenden bereit und Gott wartet nur mehr auf die Antwort seines Volkes. Aber wenn eine derartige Antwort ausbleibt oder eine ausdrückliche Ablehnung ist, dann wird Gott anders handeln. Weh jenen aber, die eine derartige Wahrheit verschwiegen haben! In jedem Fall wird Gott die Existenz des Lebens im Universum offenbaren, wie auch immer die Antwort der Christen sei. Würde Er es nicht tun, würde sich der Weg der Menschheit zur neuen Schöpfung hin zu sehr verzögern. Alle von Gott geschaffenen Menschen müssen ein einziges Volk bilden, deshalb ist es notwendig, dass sie sich untereinander kennen unabhängig der Distanzen, die sie im Universum trennen. Gott ist allmächtig und Er wird es nicht daran fehlen lassen, all das zu verwirklichen, was Er möchte.

In diesem Text gibt es viele wertvolle Hinweise, um die Bedeutung der Antwort der Kirche, der Christen für diesen Plan der Vereinigung des ganzen Universums in Christus zu verstehen. Ich möchte mit euch einige Abschnitte durchgehen: „In jedem Fall wird Gott die Existenz des Lebens im Universum offenbaren, wie auch immer die Antwort der Christen sei“, aber es wäre tragisch, wären die Christen für das Wirken Gottes nicht offen. Heute haben wir in der Liturgie von der Heilung eines Wassersüchtigen gehört. Jesus fragte die Gesetzeslehrer, die Pharisäer: «Ist es am Sabbat erlaubt zu heilen, oder nicht?»[2]. Seht, dass in jener Epoche auch die Vertreter der Religion das Wirken Gottes nicht verstanden haben. Wenn wir in diesem Augenblick nicht für Gott offen sind – denn Er bittet uns um nichts, was wir nicht erreichen können, was wir nicht verstehen können – wenn wir nicht für Gott, für sein Wirken offen sind, wo werden wir enden? Gott sucht ein Volk, das antwortet und es ist mit starken Worten ausgedrückt: Es gibt aber Wahrheiten, die zusätzlich zu den Einzelnen unweigerlich vom ganzen Volk Gottes angenommen werden müssen, und zwar dann, wenn eine offenbarte Wahrheit von einer derartigen Tragweite ist, dass sie eine epochale Wende in der Geschichte der Menschheit bedeutet“, und diese Ereignisse, die wir im ganzen Universum verkündet haben, gehen in diese Richtung, die Geschichte der Menschheit zu verändern und den Christen, der Kirche der Erde dabei zu helfen, eine umfassende Kenntnis im Glauben zu haben von dem, was Jesus Christus als Erbe hinterlassen hat, damit die Kirche die Vereinigung des Universums in Christus bekennen möge, aber seien wir vorsichtig: wir sind nicht dazu berufen, im Universum herumzuschnüffeln, noch geht es darum, viele Dinge zu kennen, die es im Kosmos gibt. Es wird uns das gegeben, was uns dazu dient fortzuschreiten. Die Antwort des Volkes kann kein bloßes Hersagen sein. Es wurde uns gesagt: „denn die Zusammenarbeit mit den Schwestern und Brüdern des Universums würde für die Kirche ein ernsthaftes geistiges und menschliches Bemühen mit sich bringen, eine Umwandlung der Art zu denken und zu handeln, einen Qualitätssprung, der die freiwillige und bewusste Zustimmung aller voraussetzte“. Der Punkt ist der: als im Jahr 2012 von den Prophezeiungen der Maya gesprochen wurde, vom Ende einer Epoche, vom Ende der Welt, gab es viele Neugierige und Passive, die sich eine magische Umwandlung erwartet hatten und das geschieht im Glauben nicht. Im Glauben ist der Kernpunkt der Mensch, der umgewandelt, gefördert werden muss, gefördert im Sohn Gottes und das verlangt vom Volk eine Antwort mit Wert, von der wir in den nächsten Folgen sprechen werden.

Ich möchte am Ende unterstreichen, dass wir in sehr ernsten Zeiten leben, die von den Christen Verantwortungsbewusstsein verlangen. Denkt nach. Die Christen der Erde sind aufgerufen, in Gemeinschaft mit dem Volk der treuen Planeten des oberen Universums zu sein, die uns in ihrer Entwicklung, in ihren Erkenntnissen, insbesondere in ihrer Vereinigung mit Gott um Lichtjahre voraus sind, und Gott offenbart diese Dinge und wir sind dazu aufgerufen, sie zu offenbaren und zu sagen. Wir sind dazu berufen, diese Dinge zu bezeugen und die anderen darüber zu informieren.

Ich segne euch, damit jeder von euch Gott eine Antwort geben möge und der Heilige Geist wird zu euren Herzen sprechen, wenn sie für Gott frei sind, wenn sie bereit sind, das Wirken Gottes anzunehmen, das uns aus den Krisen herausziehen will, die die Erde zerstören, dem Menschen schaden, die Identität des Menschen, der Familie, der Gesellschaft zerstören. Und die Macht des Dreifaltigen Gottes wirke in euch allen, die ihr guten Willens seid, um eine Antwort auf diesen Ruf, auf diese Einladung Gottes zu geben, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] In der Botschaft vom 21. August 2012 mit dem Titel „Die universale Sendung der Kirche“ hat der Heilige Apostel Petrus ausführlich über die Begegnung mit den Gott treuen Schwestern und Brüdern gesprochen. Diese Botschaft wurde auf http://unterwegszurneuenschoepfung.org und im Buch „2012 – Die endgültige Entscheidung der Menschheit“ („2012 – la scelta decisiva dell’umanità“; dieses Buch ist noch nicht auf Deutsch erhältlich), Verlag Luci dell’Esodo veröffentlicht.

[2] Lk 14,1-6

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