Gedanken zum Buch „Das Universum und seine Bewohner” – Die treuen Menschheiten und die Kirche der Erde

von Stefania Caterina und Tomislav Vlašić

Liebe Schwestern und Brüder, bis jetzt haben wir die Geschichte der Gott treuen Schwestern und Brüder im Universum erzählt, wie sie von Beginn an der Menschheit geholfen haben und mit den anderen Gerechten das Kommen des Retters vorbereiteten. Sie haben ihn durch die Verkündigung des Heiligen Erzengels Michael erkannt und kamen in der Gestalt der Weisen, der Könige, Ihn anzubeten und niemand konnte erklären, wer sie waren. Sie nahmen an der Passion des Herrn teil, erhielten dann die Verkündung der Auferstehung Christi durch den Heiligen Michael und Christus, in den Himmel aufgefahren, hat jene Schwestern und Brüder besucht und Er besucht sie häufig und ist wirklich unter ihnen gegenwärtig, während wir auf der Erde den Retter nur in Zeichen sehen können, wie zum Beispiel in der Eucharistie. Das ist die Gerechtigkeit Gottes.

Heute betrachten wir ein sehr, sehr wichtiges Thema: die Frage ist, ob diese Schwestern und Brüder Teil der Kirche sind? Wenn wir hier nicht verstehen, dass diese Schwestern und Brüder Teil der Kirche sind, die mit uns in Gemeinschaft sein wollen, um uns dabei zu helfen, aus dieser Krise, aus den Prüfungen herauszukommen, die die Kirche der Erde erwarten, denn auf die Kirche der Erde werden unausweichlich Ereignisse und Prüfungen zukommen, weil der Herr, der Bräutigam beschlossen hat, seine Kirche zu reinigen und sie dem Bild der Braut anzugleichen, wie sie in seinem Herzen, im Gedanken Gottes gezeugt wurde. Mit Aufmerksamkeit folgen wir also dieser Verkündigung, die uns der Geist Gottes, der dreifaltige Gott überbracht hat und setzen dann unsere Überlegungen fort.

Aus dem Buch „Das Universum und seine Bewohner“ nehmen wir den Abschnitt auf Seite 197:

Die treuen Menschheiten und die Kirche der Erde

Nach dem Besuch Jesu begann für die Menschheiten des oberen Universums eine neue Phase ihrer Geschichte: ab diesem Zeitpunkt würden sie Jesus Christus zu Diensten sein, um das Reich Gottes, das Jesus Christus ausgerufen hat, auf das ganze Universum auszudehnen. Sie würden wie immer gemeinsam mit den Engelsscharen handeln mit dem Heiligen Erzengel Michael an der Spitze.

Die treuen Menschheiten handeln immer in enger Zusammenarbeit mit allen Engeln und vor allem mit den sieben großen Erzengeln. Eine besondere Rolle obliegt dem Heiligen Erzengel Michael als Haupt aller Engelsscharen: er ist es, der die Befehle Gottes allen Schwestern und Brüdern mitteilt, die an den verschiedenen Sendungen im Universum beteiligt sind. Das vereinte Handeln der Engel und treuen Schwestern und Brüder ist schnell und sehr wirksam. Jeder weiß, was er zu tun und auf welcher Ebene er zu handeln hat: die Engel auf spiritueller Ebene, die Schwestern und Brüder auf jener materiellen. In den Plänen Gottes fließt alles auf geordnete Weise und daher gelangen sie zur Verwirklichung. In den Plänen Luzifers hingegen ist alles Unordnung: niemand ist mit dem zufrieden, was er tut und legt anderen Hindernisse in den Weg; daher verwirklichen sich seine Pläne nie vollkommen. Sie beginnen im Chaos und im Egoismus und enden im Nichts.

Die treuen Menschheiten würden auch in Gemeinschaft mit der Kirche der Erde handeln, deren Aufgabe es war, durch ausdrücklichen Auftrag Jesu Christi das gesamte Universum zu evangelisieren. Der Herr Jesus Christus wusste gut, dass ein derartiges Unterfangen ohne die Hilfe der treuen Schwestern und Brüder für die Kirche der Erde nicht möglich sein würde, die schon seit jeher das Universum mit ihren machtvollen Raumschiffen durchqueren. Daher war die erste Aufgabe, die Jesus diesen Menschheiten anvertraute jene, die Kirche der Erde zu besuchen und den Christen bei ihrer Mission zu helfen.

Können die Gott treuen Menschheiten des Universums als Teil der Kirche betrachtet werden? Ja, in jeder Hinsicht. Die Tatsache, dass die Kirche auf der Erde gegründet wurde, bedeutet in der Tat nicht, dass sie auf die Erde beschränkt ist, denn die Kirche ist keine menschliche Institution, die auf einem bestimmten Gebiet wirkt und bestimmte Ziele verfolgt: sie ist das Volk Gottes. Als solches umfasst sie unweigerlich all jene, die aufgrund ihres Glaubens Gott angehören, weil sie Ihm treu sind; und wer könnte Gott treuer sein als diese Schwestern und Brüder? Sie lehnten sich Gott gegenüber weder auf noch überschritten sie seine Gesetze und Gebote. Sie durchquerten und durchqueren immer noch das Universum, um den Schwestern und Brüdern schwächerer Menschheiten zu helfen, um ihnen von Gott zu erzählen und sie vor dem Bösen zu warnen.

Die Kirche ist Werk Gottes, von Gott gegründet, der alle Kinder Gottes angehören, die Ihn lieben und Ihm dienen. Überall im Universum, wo es Gott treue Menschen gibt, sind sie Kirche Gottes, denn sie wurden alle erschaffen, erlöst und geheiligt von Gott Vater durch den Sohn Jesus Christus in der Macht des Heiligen Geistes. Ob ein Mensch der Kirche Gottes angehört oder nicht entscheiden nicht die Menschen, sondern Gott, der die Herzen erforscht, die Gedanken und Wege jedes Menschen kennt und mit Gerechtigkeit und Barmherzigkeit urteilt. Der Kirche anzugehören oder von ihr ausgeschlossen zu sein hängt davon ab, das Leben Gottes anzunehmen oder nicht, sich Teil der universalen Gemeinschaft zu fühlen gemeinsam mit dem ganzen Volk Gottes im ganzen Universum oder nicht. Der Mensch ist in dem Augenblick außerhalb der Kirche, wenn er es ablehnt, Gott anzugehören, sich Ihm hinzugeben, die Schwester, den Bruder im Namen Gottes anzunehmen und wenn er gemäß den Gesetzen des Egoismus, der Verdorbenheit und des Todes lebt.

Gebt acht, Christen der Erde, wenn ihr glaubt, Teil der Kirche zu sein und euch dann wie die Heiden benehmt! Ihr, die ihr den Nächsten mit Bosheit, Oberflächlichkeit oder dem Hörensagen nach beurteilt. Ihr, die ihr euch für gerecht haltet und sagt, der Autorität der Kirche zu gehorchen und euch auf sie beruft, während ihr im Herzen eure Hirten kritisiert und sie alleine lasst. Ich sage euch, dass es im Universum bessere Menschen gibt als euch.

Gebt auch ihr acht, Hirten der Kirche der Erde! Mit zu großer Leichtigkeit und Arroganz habt ihr Heilige und Propheten vor die Tür gesetzt: ihr habt sie exkommuniziert, sie der Verachtung und der Lächerlichkeit preisgegeben, da sie nicht akzeptierten, sich den Kompromissen mit der Wahrheit zu beugen, Kompromisse, die ihr nur zu gut kennt, ihr, die ihr Freunde der Mächtigen seid, da ihr die Macht liebt. Ihr habt unrechterweise den Völkern der Erde die Wahrheit über das Leben im Universum verheimlicht, eine Wahrheit, die euch von Anfang an offenbart wurde und an die ihr unzählige Male erinnert worden seid; ihr habt sie nicht angenommen und es auch den Menschen nicht ermöglicht, sie anzunehmen aus Angst, eure Privilegien zu verlieren. So habt ihr auf schändliche Weise viele andere Völker im Universum um das Heil gebracht, die immer noch auf die Verkündigung des Heils warten. Die Geduld Gottes euch gegenüber ist fast an ihre Grenzen gestoßen! Er wird eure Launen nicht mehr lange erlauben.

Nachdem sich die Schwestern und Brüder auf ihre Mission vorbereitet hatten, machten sie sich zur Erde auf, wie es zuvor schon ihre Vorfahren getan hatten. Dieses Mal würden sie keinen primitiven Menschen begegnen, die unfähig waren zu sprechen, sondern von Gott dafür ausgewählte Menschen, Zeugen der außergewöhnlichsten Ereignisse der Geschichte des Universums zu sein: der Geburt Jesu, seines Todes und seiner Auferstehung. Bevorzugte Menschen, die mit Jesus, Mensch und Gott, gelebt hatten, sie hatten ihn predigen gehört und seinen Wundern beigewohnt. Menschen, die auf einem von Luzifer dominierten Planeten lebten und bereit waren, ihr Leben aus Liebe zu Gott hinzugeben. In den Augen der treuen Schwestern und Brüder waren diese Menschen edel.

Die treuen Menschheiten sehen Jesus regelmäßig und hören seinem Wort zu; sie sind sich vollkommen seiner Gottheit und Macht bewusst. Dennoch empfinden sie eine tiefe Bewunderung und Wertschätzung für die Heiligen der Erde, die dem Anschein nach schwächer sind als sie. Weshalb? Weil die Heiligen der Erde einen mutigen Kampf gegen das Böse kämpfen, um ihren Glauben zu bewahren und wachsen zu lassen; sie leiden Drangsal an Seele und Körper, um ihren Glauben an Gott und an Jesus, den Sohn Gottes zu bezeugen. Sie sind Jesus ähnlich, da sie auf besondere Weise die Dimension des „erlösenden Leides“ erfahren. Die Heiligen der Erde haben gelitten und ihren Schmerz dem Vater vereint mit dem Opfer Christi im Heiligen Geist aufgeopfert, während sie über die Jahrhunderte hinweg ununterbrochen den österlichen Durchgang vom Tod zur Auferstehung durchlaufen. Und das ist das große Zeugnis der Kirche der Erde an das gesamte Universum, die Kraft, die von der Erde ausgeht, insbesondere in der Eucharistiefeier, dem Gedächtnis des Todes und der Auferstehung Christi. Die Heilige Messe, vonseiten des Priesters und des Volkes mit lebendiger Teilnahme gefeiert und dargebracht, setzt eine gewaltige Macht frei, die sich auf das ganze Universum ergießt. Eure Leiden aus Liebe zu Jesus erlitten und mit seinem Opfer vereint machen euch edel in den Augen der treuen Menschheiten und großen Respekts würdig. Eure vollkommene Hingabe an Jesus und eure Treue Ihm gegenüber auch inmitten der Schwierigkeiten eures Planeten sind die grundlegende Aufgabe der Christen der Erde, die die treuen Menschheiten nicht erfüllen können, da sie die Dimension des erlösenden Leides nicht kennen, denn ihre menschliche Erfahrung wurde nicht von der Erbsünde berührt. Ihre Teilnahme am Leben Jesu und ihre Mission sind vielmehr durch die Dimension der Kraft und Macht gekennzeichnet, die sie mit der Auferstehung Christi vereint, so wie euch euer Leiden mit seiner Passion vereint. Daher ergänzen sich euer Weg und der ihre bis sich in allen vollkommen das Leben Gottes offenbaren wird: am Ende der Zeiten wird die Menschheit, die für würdig beurteilt wurde, in die neue Schöpfung eintreten, wo es kein Leiden mehr geben wird. Dort werden die Kinder Gottes im Reich Gott Vaters strahlend wie die Sonne sein (Mt 13,43), erfüllt von Gnaden, Kraft und Schönheit. Bis jetzt regiert das Leiden noch auf der Erde, wie auf vielen anderen Planeten, aber es wird nicht immer so sein. Wer von euch heute aus Liebe zu Christus leidet, wisse, dass er seinem Herzen sehr nahe ist; sein Leiden wird nicht verschwendet sein, sondern wie eine Perle von unschätzbarem Wert in den Augen Gottes leuchten, zugunsten jedes Geschöpfs. All das verstehen die Gott treuen Menschheiten und sind den wahren Christen der Erde mit ihrer Liebe und ihrem Gebet nahe.

Einige Schwestern und Brüder verschiedener Gott treuer Menschheiten wurden ausgewählt, um sich auf die Erde zu  begeben und die Kirche zu besuchen, die damals ihre ersten Schritte tat, aber am Pfingsttag mit einer großen Macht von oben bekleidet worden war.

Dieser Text ist sehr reich und enthält viele Stellen des Lichts. Ich denke, dass ihr sie euch noch einmal anhören und über die Worte nachdenken werdet. Ich möchte zwei Stellen aus diesem Stück herausheben, das wir gelesen haben – die erste ist: „Die Kirche ist Werk Gottes, von Gott gegründet, der alle Kinder Gottes angehören, die Ihn lieben und Ihm dienen. Überall im Universum, wo es Gott treue Menschen gibt, sind sie Kirche Gottes, denn sie wurden alle erschaffen, erlöst und geheiligt von Gott Vater durch den Sohn Jesus Christus in der Macht des Heiligen Geistes“. Die Zugehörigkeit zur Kirche ist sehr bedeutsam. Leider hält sich in der Mentalität der Kirche ein Großteil der Christen als solche, weil sie rechtlich der Kirche angehören, und der heilige Paulus sagt: «Wer den Geist Christi nicht hat, der gehört ihm nicht an.»[1] In diesem Text sagt der Heilige Geist deutlich: „Der Kirche anzugehören oder von ihr ausgeschlossen zu sein hängt davon ab, das Leben Gottes anzunehmen oder nicht, sich Teil der universalen Gemeinschaft zu fühlen gemeinsam mit dem ganzen Volk Gottes im ganzen Universum oder nicht. Der Mensch ist in dem Augenblick außerhalb der Kirche, wenn er es ablehnt, Gott anzugehören, sich Ihm hinzugeben, die Schwester, den Bruder im Namen Gottes anzunehmen und wenn er gemäß den Gesetzen des Egoismus, der Verdorbenheit und des Todes lebt.“ Und dann sagt Er: „Gebt acht, Christen der Erde, wenn ihr glaubt, Teil der Kirche zu sein und euch dann wie die Heiden benehmt!“, und das ist wichtig für uns. Es ist auch die Stelle wichtig, wo der Heilige Geist unsere Beziehung mit den Gott treuen Menschen erklärt, mit den Gott treuen Menschheiten: sie sind insbesondere mit der Auferstehung Christi verbunden, da sie die Kraft und Macht des Auferstandenen haben und am Bösen nicht leiden; wir sind mit der Passion Christi verbunden und dazu aufgerufen, dieses Kreuz zu tragen, weil wir Teil dieser Menschheit sind, die gesündigt und dadurch Konsequenzen zu tragen hat. Die Kirche der Erde strahlt also eine Macht aus, die das ganze Universum nährt, wenn sie am Gedächtnis der Leidens, des Todes und der Auferstehung Christi teilnimmt. Deshalb sehen wir in der Folge, dass die Christen der Erde Gott hingegeben leben müssen, Gott aufgeopfert, Jesus durch Maria aufgeopfert, in Gemeinschaft mit allen Gott treuen Schwestern und Brüdern, den Engeln unterworfen und das garantiert uns die Krisen zu überwinden, gereinigt zu werden und als gesamte Kirche Braut Christi zu werden.

Ich segne euch, damit der Heilige Geist, der alle Herzen erleuchtet, euren Geist, eure Herzen erleuchte, in euch die Erinnerung erwecke, um das Gedächtnis zu feiern. Wenn in euch das Gedächtnis des leidenden, gekreuzigten, gestorbenen und auferstandenen Christus nicht wiedererwacht, könnt ihr nicht einmal das Gedächtnis feiern, wie es zu feiern ist. Ich segne euch, damit ihr zu Gott alle Leiden der Menschheit erheben könnt, alle Kreuze und alles, was eure Seele, euer Körper fühlt, und so lebt ihr das allgemeine Priestertum und opfert gemeinsam mit den Amtspriestern ständig das Opfer Christi auf, das die Menschheit erlöst. Ich segne euch, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Ich möchte hinzufügen, dass wir uns in diesen Tagen, in dieser Woche als Volk für die Bekehrung der Sünder aufopfern.

[1] Röm 8,9

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