„Ich bin nicht gekommen um aufzuheben, sondern um zu erfüllen“ (Mt 5,17)

Liebe Leser,

all das, worüber wir gesprochen und was wir euch angekündigt haben, wird immer konkreter. Wer sich darum bemüht hat, es in die Praxis umzusetzen, konnte sich von dessen Wahrheit überzeugen. Das machtvolle Wirken des Dreifaltigen Gottes bezieht alles mit ein…Die Ereignisse haben begonnen, folgen aufeinander und gehen alle und alles an. Die Gläubigen können die Gnaden berühren und sehen, wie sich die Verheißungen Gottes erfüllen.

Der Heilige Michael ist uns mit seinen Engeln sehr nahe und Gott setzt seine Heiligen und die Werkzeuge, die Er uns in dieser Zeit zur Verfügung gestellt hat, im höchsten Ausmaß ein. Dafür reicht es, über die letzten Botschaften des Heiligen Michaels nachzudenken, jene vom 1. März 2013 und jene, die wir euch heute anbieten, in denen deutlich hervorgeht, dass der Heilige Michael unter uns ist. Er war dem Volk Gottes während der Wahl des Papstes Franziskus nahe, jetzt öffnet er anderen Ereignissen den Weg, während er an der Spitze des Volkes geht. Folgen wir ihm bereit und schnell.

Wir wünschen euch, dass ihr die machtvolle Gegenwart Jesu Christi unter uns genießen könnt. Er tut gewaltige Horizonte vor uns auf, um uns zur neuen Schöpfung hinzuführen. Wir sind euch mit dem Opfer unserer Selbst an Christus und unserem lebendigen Gebet für euch und eure Familien nahe.

Frohe Ostern euch allen!

Stefania Caterina und Tomislav Vlašić

Botschaft des Heiligen Erzengels Michael vom 17. März 2013

„Ich grüße dich, Kirche der Erde, heiliges Volk Gottes! Der Herr sendet mich noch einmal, um dir seine Worte der Wahrheit und seine Zärtlichkeit dir gegenüber zu verkünden.

Ich wende mich an euch, Schwestern und Brüder der Erde, die ihr an den Dreifaltigen Gott glaubt, die ihr den Herrn Jesus Christus annehmt und mit dem Leben bezeugt. Ich wende mich insbesondere an Papst Franziskus, von Gott gewählt, um Hirt einer Vielzahl von Christen zu sein.

Heute beginnt für euch alle ein bedeutender Weg der geistigen Erneuerung gemäß den Wünschen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Nachdem die lange Vorbereitungsphase dieser letzten Jahre beendet ist, sind wir 2013, wie euch schon erklärt wurde,[1] in die Zeit des großen, dreifaltigen Wirkens eingetreten, durch das Gott die gesamte Menschheit und alle Geschöpfe in die neue Schöpfung einführen wird. In diesem Wirken sind und werden immer mehr alle lebendigen und wirksamen Wirklichkeiten des Universums miteinbezogen: Engel und Menschen jedes Planeten, Lebende und Verstorbene. Dieses Miteinbezogen-Werden wird durch die vollkommene Hingabe an Gott geschehen, durch das Gebet, den Glauben, die Hoffnung und die Liebe des Volkes Gottes, die heilige Kirche des Herrn, Eine im ganzen Universum.

Am dreifaltigen Wirken arbeiten vor allem die drei außergewöhnlichen Werkzeuge dieser Zeit mit: die Engel, die Zentrale Zelle und die Schwestern und Brüder des Universums, die Gott treu sind. Sie gehen mit ihrem Wirken dem Volk Gottes voraus, um ihm den Weg zu öffnen und begleiten es auf dem Weg hin zur neuen Schöpfung; auch davon wurde euch erzählt.[2] Das Wirken dieser Werkzeuge kann dennoch auf keine Weise das Volk Gottes ersetzen, das heißt seine Kirche, das das wesentliche Werkzeug ist, dessen Gott sich bedient, um seine Pläne zu verwirklichen. Das Volk ist Empfänger der Gaben Gottes, aber es ist gleichzeitig dazu aufgerufen, vollkommen mit dem göttlichen Wirken zusammenzuarbeiten, durch das alles Gute kommt. Denn unser Gott wünscht, dass seine erhabensten Geschöpfe, das heißt die Engel und die Menschen, seine Mitarbeiter seien; Er bestimmte sie dazu, mit Verstand und in völliger Freiheit an seiner Seite zu handeln und dabei seine Gesetze zu beachten.

Das Volk Gottes ist groß und im ganzen Universum gegenwärtig. Menschheiten sind Teil davon, die sich Gott gegenüber nicht aufgelehnt haben; über diese Tatsache erhieltet ihr sehr viele Erklärungen und deshalb halte ich mich nicht länger dabei auf. Ich unterstreiche lediglich, dass diese Brüder und Schwestern seit Anbeginn an mit dem göttlichen Wirken zusammenarbeiten. Sie warten darauf, dass die Menschheit des ganzen Universums endgültig in Christus vereint ist, um einen einzigen Leib zu bilden und in die neue Schöpfung eingeführt zu werden. Ihre Hilfe den schwächeren Menschheiten wie der euren gegenüber war im Laufe der Geschichte immer diskret und in Stille. Gott hatte sie sofort dazu berufen, euch zu helfen und sie erfüllten euch gegenüber einen wertvollen Dienst: Auch heute fahren sie fort, euch mit Rücksichtnahme und in Stille zu helfen. Sie erwarten von Gott den Auftrag, sich offen eurer Menschheit zu zeigen, und dann werdet ihr sie sehen.

Gott wartet darauf, dass die Kirche, das heißt sein Volk der Erde, bereit ist, sie auf die rechte Weise anzunehmen; deshalb erlaubte Er ihre vollkommene Offenbarung bisher nicht. Dennoch wird Er nicht gestatten, dass sich die Zeiten zu sehr verzögern, denn Er wünscht, alle Völker des Universums zur Einheit zurückzuführen, wie sie zu Beginn war, bevor die Erbsünde die Harmonie der Schöpfung zerbrochen hat. Darüber hinaus hat die Kirche der Erde absoluten Bedarf an der Hilfe dieser treuen Schwestern und Brüdern, um eure Menschheit zu evangelisieren.

Die Mächtigen der Erde, die religiösen Häupter und die kirchlichen Hierarchien, auch der katholischen Kirche, bremsten bis jetzt die Verkündigung der Existenz anderer Menschheiten im Universum. Ich halte mich damit nicht auf, euch die Motive dieses Verhaltens zu erklären. Ich glaube, dass ihr von euch selbst aus fähig seid zu verstehen, was es bedeuten würde anzuerkennen, dass es Menschheiten gibt, die besser sind als ihr, bessere Regierende, bessere Gläubige: dafür bedarf es einer großen Demut und Fügsamkeit, äußerst seltene Eigenschaften auf eurem Planeten.

Gott, der gut und geduldig ist, fährt fort, auf einen Akt des Mutes vonseiten jener zu warten, vor allem in der Kirche, die diese Wirklichkeiten kennen, und glaubt mir, es sind nicht wenige. Eine klare Verkündigung dieser Wirklichkeit vonseiten des Papstes hätte einen solchen Wert auf der Erde, der jenen aller Regierenden zusammen übersteigen würde; deshalb erwartet Gott, dass seine Kirche an die Öffentlichkeit tritt. Wisst aber, dass Er nicht bis in alle Ewigkeit warten wird, denn eure Langsamkeit verzögert seine Pläne und verursacht viel Leiden im gesamten Universum. Er wird deshalb seinen treuen Kindern den Auftrag erteilen, sich offen zu zeigen. Jenen, die in der Kirche Ämter mit großer Verantwortung innehaben, mögen gut über diesen Punkt nachdenken.

Kehren wir zum Volk Gottes zurück. Auf der Erde ist es die katholische Kirche, die die größte Anzahl an Christen vereint. Deshalb ist ihr Wirken in den Plänen Gottes für eure Menschheit wichtig und unersetzbar. Meine Worte richten sich deshalb insbesondere an diese Kirche; dennoch ziehen sie Gläubige aller anderen christlichen Konfessionen mit ein, die dazu aufgerufen sind, nach dem Evangelium zu leben, das eines ist für alle und alle für die Evangelisierung der Erde verpflichtet. Sie richten sich auch an jene, die anderen Religionen angehören oder sich als Atheisten bezeichnen, aber ehrlich und guten Willens sind.

All jene, die das Gute wünschen und die Wahrheit suchen, sind in dieser Zeit zu einem Weg der tiefgreifenden, geistigen Wiedergeburt aufgerufen. Dieser wird notwendigerweise zur Vereinigung aller Dinge in Christus führen; das bedeutet, dass alle Jesus annehmen, kennen und lieben werden und Teil seines heiligen Volkes sein müssen.

Die Vereinigung aller Dinge in Christus betrifft die gesamte Schöpfung. Es ist der einzige Weg für alle Menschen des Universums. Die Menschheit jedes Planeten lebt und setzt sie gemäß der jeweiligen Einzigartigkeit und Erfahrungen um, aber das Ziel ist immer eines: einen Leib zu bilden, dessen Haupt Jesus Christus ist; dieser Leib wird die Kirche Gottes sein, Eine im ganzen Universum. Jesus Christus wird auch die Verstorbenen ins Leben zurückrufen, die im Glauben an ihn eingeschlafen sind, um sich mit den Lebenden zu vereinen; es wird ein gewaltiges Volk sein, ein Volk der Lebenden.[3] Er wird für immer das Gute vom Bösen trennen.

Wenn alles in Christus vereint sein wird, wird der Vater einen neuen Himmel und eine neue Erde erschaffen und sie seinen Kindern geben; es wird die neue Schöpfung sein. In sie wird nichts Unreines eintreten können. Jesus Christus wird sein Volk in die neue Schöpfung einführen und sie dem Vater aufopfern. Er selbst wird sich dem Vater unterwerfen und mit Ihm für immer in der Macht des Heiligen Geistes regieren. Ein einziger Gott und ein einziges Volk; Gott für immer inmitten seines Volkes.[4]

Das ist der wunderbare Plan der Allerheiligsten Dreifaltigkeit für jeden von euch und für die gesamte Menschheit. Er ist bereits in vollem Gange. Gott ist dabei, in dieser Zeit sein Wirken zu verstärken, um seinen Kindern zu helfen, die im ganzen Universum stöhnen und auf die vollkommene Erfüllung der göttlichen Verheißungen und auf die endgültige Befreiung vom Bösen warten.

Jesus kam auf die Erde, um jede Verheißung des Vaters zugunsten aller Menschen des Universums zu erfüllen. In Jesus, Sohn Gottes, erfüllte sich alles. Der Weg der Erlösung wurde für jeden Menschen, jedes Kind Gottes geöffnet. Jetzt muss sich all das auch in jedem von euch und in seinem Volk erfüllen. Es wird keine vollkommene Erfüllung der Erlösung geben, bis nicht die Menschheit in Christus vereint sein wird, bis nicht auch der letzte Mensch guten Willens sich dazu entschieden hat, Christus anzugehören. Nur dann wird alles vollbracht sein!

Christus wird glorreich auf die Erde zurückkommen, von wo seine Sendung als Erlöser begonnen hat. Seine Wiederkehr wird das Zeichen für das ganze Universum sein, dass die Erlösung vollbracht ist. Es wird auch das Zeichen für Luzifer sein, dass sein Reich für immer zerstört ist.

Gott hat mich dazu berufen, der Vorläufer der glorreichen Wiederkehr Christi zu sein. Es ist meine Aufgabe, die höllischen Kräfte zu bekämpfen und den Weizen vom Unkraut zu trennen, so wie es geschrieben steht (Mt 13,41). Gott sendet mich, sein Volk aus jedem Teil des Universums zu versammeln, um es Jesus aufzuopfern. Vereint euch mit mir in diesem Werk. Euer Gebet ist wertvoll und begleitet mich bei meiner Sendung. Gehen wir gemeinsam voran gemäß dem Willen Gottes. Nichts wird uns fehlen.

Seid demütig und fügsam, und ich werde euch helfen zu verstehen, worum der Herr seine Kirche in dieser Zeit bittet, damit sie ein heiliger Tempel wird, das Haus des Gebets für alle Völker (Jes 56,7), dem Herzen Christi entsprechend. Ich werde mehrmals zu euch sprechen, um euch die Richtung zu zeigen, der zu folgen ist; dann werden andere, von Gott gewählte Werkzeuge verschiedene Themen vertiefen, indem sie sie aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Auf diese Weise werdet ihr eine umfassende und vollständige Vorstellung des Wirkens Gottes und der Schritte haben, die euch erwarten.

Beginnen wir also unseren Weg der geistigen Wiedergeburt. Vorher bitte ich euch aber, einen Augenblick innezuhalten und den Heiligen Geist anzurufen, damit Er euren Verstand öffnen möge, um das zu verstehen, was ich euch ab heute sagen werde; ihr müsst von neuem geboren werden (Joh 3,3),[5] daher benötigt ihr das Licht des Heiligen Geistes, der zu eurem Geist spricht. Weiht euch auch dem Unbefleckten Herzen Mariens und dem glühenden Herzen des Heiligen Josef; ihre Gegenwart und ihr Gebet sind für euch unentbehrlich.

Ich beginne also mit einem Ereignis, das in diesen Tagen auf der Erde geschehen ist, das aber auch von großer Bedeutung für das ganze Universum ist: die Wahl des Papstes Franziskus. Der Herr hatte sich diesen Papst sehr gewünscht. Während des Konklaves war ich mit meinen Engeln ständig gegenwärtig, wie ich euch angekündigt hatte,[6] aber es waren auch viele Heilige gegenwärtig. Während meine Engelsscharen die dunklen Mächte zurückdrängten, beteten die Heiligen und segneten die Kardinäle, die dazu berufen waren, den Papst zu wählen. Ein Heiliger wachte und betete auf besondere Weise: der Heilige Franz von Assisi. Er bat Gott um Vergebung für die Sünden seines Volkes und flehte um Barmherzigkeit und Frieden für die ganze Kirche Gottes. Seine Gegenwart war lebendig und greifbar; es ist nicht verwunderlich, dass der Papst den Namen Franziskus gewählt hat.

Wohl dir und Frieden, Papst Franziskus! Der Herr, der dich gewählt hat, segnet dich. Meinerseits und vonseiten meiner Engel versichere ich dir Gebet und Schutz. Der Herr ruft mich dazu auf, innerhalb der Mauern des Vatikans gegenwärtig zu sein, um deine Sendung zu beschützen. Mögen also Luzifer und seine Anhänger wissen, dass die Zeit ihrer dunklen Intrigen ihrem Ende zugeht: die Kirche gehört Gott und niemand anderem; Gott wird sie verteidigen.

Was bedeutet für eure Menschheit die Figur des Papstes? Ich sage euch, dass heute auf der Erde keine einflussreichere Stimme existiert als jene des Papstes. Zu ihm blicken Gläubige und Nicht-Gläubige, Verwirrte und Verirrte im Dschungel des leeren Geredes und der falschen Versprechungen eurer Regierenden. Eure Menschheit erwartet sich vom Papst Worte der wahren Hoffnung und der glühenden Liebe, die aus dem Glauben entspringen; sie erwartet sich vor allem, dass der Papst die wahren Werte des menschlichen Lebens, die vielen Menschen heute so fremd sind, verkündet und lebt.

Woher kommt die Autorität des Papstes? Weder von Vorschriften, der zeitlichen Macht noch von einer menschlichen Amtseinführung; sie kommt hingegen vom Wirken des Heiligen Geistes vereint mit dem Glauben des Volkes Gottes. Das ist die Grundlage jeder Autorität in der Kirche. Die Autorität in der Kirche drückt sich durch den Dienst aus, sie hat keinen Selbstzweck, denn sie wurde von Gott im Hinblick auf einen Dienst gegeben. Deshalb ist es die Treue dem Dienst gegenüber, die jede Autorität glaubhaft macht. Daher kann in der Kirche keine Autorität existieren, die von Gott und vom Volk getrennt ist, denn es wäre eine falsche Autorität, der jede Grundlage fehlt.

Das Volk müsste sich um den Papst drängen wie eine Herde um seinen Hirten. Jeder Gläubige ist dazu aufgerufen, sich für den Papst und mit ihm aufzuopfern, damit der Heilige Geist den Weg der ganzen Kirche heiligen möge. Der Papst müsste eng mit Christus, dem obersten Hirten vereint sein und in Christus mit seinem Volk. Wie ein Vater müsste er über die Kinder Gottes wachen, indem er ihnen in der Wahrheit den Weg zu Christus öffnet: in der Wahrheit der Doktrin und des Lebens. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass der Papst der erste unter den Dienern Gottes ist, jener, der sich Christus aufopfert, wie Christus sich dem Vater aus Liebe zum Volk aufgeopfert hat. Sein Leben müsste heilig und mustergültig sein, jenseits jedes menschlichen Interesses, jeder Berechnung und jedes Geltungsdrangs. Das bedeutet nicht, dass er vollkommen sein muss, er ist immer noch ein Mensch mit seinen Schwächen: Unbeflecktheit in Gott bedeutet nicht absolute Vollkommenheit sondern Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Einfachheit, Fügsamkeit Gott und seinen Gesetzen gegenüber, Gehorsam der Stimme des Bräutigams gegenüber. Gott vergibt das menschliche Elend, aber Heuchelei toleriert Er nicht.

Es ist nötig viel zu arbeiten, Schwestern und Brüder der Erde, denn nicht immer war das Verhalten der Hirten und der Gläubigen heilig und mustergültig: Die Geschichte der Kirche besteht aus Licht und Schatten. Ihr müsst darüber nicht schockiert sein, denn ihr seid alle Menschen, schwache Geschöpfe. Jeder Fehler dient euch als positiver Impuls, um euch zu ändern, um wiedergutzumachen, um das Leben des Volkes, dem ihr angehört, zu heiligen. Jeder von euch ist ab dem Augenblick, in dem er sich dazu entscheidet, Teil des Volkes Gottes zu sein, für dessen Weg verantwortlich. Daher ermahne ich euch zu einem großen Verantwortungsbewusstsein: Hört auf damit zu kritisieren und beginnt aufzubauen, beginnend mit euch selbst. Gott wartet auf eure Antwort.

Ich wende mich an den Papst und an jeden Hirten: Erinnert euch daran, dass das Volk dem Herrn gehört! Jesus sendet euch, um seine Herde zu weiden, aber die Herde gehört euch nicht: Ihr dürft sie behüten aber nicht besitzen. Indem Er euch sein Volk anvertraut, gibt Er euch ein Feld, um darauf den Samen des Lebens Gottes auszustreuen, aber weder der Samen noch das Feld gehören euch.

Ich wende mich an euch, Gläubige: Liebt und unterstützt eure Hirten, sie sind eine Gabe der Güte Gottes, aber macht keine Idole aus den Hirten; stellt sie nicht an die Stelle Gottes, ihr würdet ihnen und euch schaden. Weder der Papst, noch die Bischöfe, noch die Kardinäle können Gott ersetzen. Ihr seid dazu aufgerufen, über die Hirten zu wachen, wie sie es über euch tun: Wenn ihr in ihnen Fehler seht, wendet euch nicht ab, sondern bessert sie in Liebe aus. Erinnert euch daran, dass der Glaube des Volkes das letzte Kriterium jeder geistigen Unterscheidung ist. Wenn das Verhalten der Hirten für Empörung sorgt und den Glauben des Volkes in Gefahr bringt, müsst ihr euch ernste Fragen stellen und könnt im Namen des Gehorsams nicht so tun, als sei nichts geschehen. Seid nicht wie die Heuchler, die mit den Lippen loben und im Herzen kritisieren; wenn ihr unaufrichtig seid, ist auch euer Gehorsam unaufrichtig. Wenn das Volk heuchlerisch ist, wird auch die Autorität, die euch regiert, heuchlerisch sein. Ich sagte euch, dass Hirten und Volk vereint voranschreiten müssen, deshalb beeinflussen sie sich gegenseitig. Ein in Gott reifes Volk verhält sich auf reife Weise und hat das Recht dazu, von den Hirten ein Verhalten zu verlangen, das der erhaltenen Autorität würdig ist. Gleichzeitig haben die Hirten das Recht, vom Volk Integrität im Glauben zu verlangen, das eine Hilfe für ihre Autorität ist. Der Gehorsam ist gegenseitig, wenn es wahrer Gehorsam ist. Er ist vor allem gegenseitiges Vertrauen, Respekt gegenüber dem Wirken Gottes in jedem, in den Hirten wie in den Gläubigen.

Gott hat euch einen neuen Papst gegeben, dem es obliegt, den Weg für das Volk Gottes in diesen schwierigen Zeiten, die aber auch reich an Gnade sind, zu öffnen. Er wird es nicht ohne euch tun können, wenn ihr nicht entschlossen voranschreitet. Gott erwartet sich vom Papst und von seinem Volk der Erde einige Dinge, über die euch einlade nachzudenken:

  1. Gott wünscht, dass die Christen der Erde endlich untereinander vereint sind. Der Herr wartet darauf, sein Gebot: liebt einander, wie Er euch geliebt hat verwirklicht zu sehen. Ich ermahne euch dazu, mit Entschlossenheit den Dämon der Spaltung aus euren Herzen zu verjagen, der sich aus eurem Egoismus, euren Ängsten und Ambitionen nährt. Bereut und bittet Gott um die Kraft, Werkzeuge des Friedens und der Einheit zu sein.
  2. Gott wünscht, dass die Kirche Christi zur Menschheit spricht und bis in die Abgründe jedes Menschen hinabsteigt. Jesus tat das für euch: Er ist in euer Elend hinabgestiegen, nicht um euch zu verdammen, sondern um euch zu retten; Er erwartet sich, dass ihr das Gleiche für eure Schwestern und Brüder tut.
  3. Gott erwartet sich, dass die Zeugen Christi keine Theorien bringen sondern den lebendigen Christus. Er erwartet sich von seinem Volk, vom Papst bis zum Kleinsten unter den Gläubigen, dass Jesus lebendig und wirksam in euch und unter euch ist. Das kann nur dann geschehen, wenn ihr Ihm, jeder von euch und ihr alle gemeinsam, füreinander euer Leben aufopfert.
  4. Gott wünscht, dass sein Volk ein Volk ist, das betet. Im tiefen und fortwährenden Gebet begegnet ihr Gott und den Antworten Gottes auf jedes eurer Probleme und jener der Menschheit. Es ist Zeit, weniger zu reden und mehr zu beten.
  5. Gott erwartet sich, dass sein Volk segnet und selbst Segen ist. Die Menschheit der Erde, schwach und verzweifelt, hat es nötig, in jedem von euch der Hand Gottes zu begegnen, die segnet, heilt und aufrichtet. Seid Segen für die anderen! Seid es auch für die Schöpfung, die von der höllischen Verfluchung belastet ist! Ihr könnt nur dann segnen, wenn ihr den Segen Gottes, der ununterbrochen für euch da ist, sucht, annehmt und in euch hütet. Ihr könnt nur das an die anderen weitergeben, was ihr bereit seid, von Gott zu empfangen. Die Christen der Erde haben den Sinn des Segens verloren. Sie bitten nicht darum und geben ihn nicht weiter.
  6. Gott wünscht, dass sein Volk alle Völker tauft. Die Taufe ist kein Ritus sondern die Grundbedingung, um in das Leben Gottes einzutreten. Jeder Christ ist dazu aufgerufen zu taufen, auch im Geist, wie euch beigebracht wurde.[7]
  7. Gott erwartet sich, dass sich die Kirche der Erde endlich als Teil des gewaltigen Volkes Gottes fühlt, das im ganzen Universum gegenwärtig ist. Die Kirche der Erde wird nicht vollkommen voranschreiten können, wenn sie die Wirklichkeit des Lebens im Universum nicht vollständig versteht, wenn sie die universale Gemeinschaft nicht lebt. Es ist keine Zeit mehr dafür, diese Wahrheit der Welt zu verschweigen. Wenn die Kirche verweigert, diese Wahrheit zu verkünden, wer sonst könnte es tun? Etwa die Mächtigen dieser Erde?
  8. Gott wünscht, dass die Kirche mit Überzeugung verkündet, dass Jesus Christus der Herr ist. Möge sie diese Wahrheit zu verkünden wissen, auch wenn es unbequem ist. Es gibt keine Erlösung ohne Jesus Christus und die ganze Schöpfung wird in Ihm vereint sein müssen. Ohne diese grundlegende Klarheit wird es niemals einen wahren Dialog mit anderen Religionen geben oder mit dem, der nicht glaubt. Jeder wahre Dialog entspringt dem demütigen Zeugnis der Wahrheit und nicht Kompromissen.

Denkt über diese Punkte nach und setzt das, was ich euch sage, in die Praxis um, auch wenn euch etwas neu erscheinen möge. In Gott ist alles ständig neu, aber es ist etwas Neues, das wachsen lässt und niemals das erdrückt, was bereits existiert. Gott ist ein unermüdlicher Baumeister und seine Kirche ist sein Bauwerk: Er fügt neue Dinge hinzu ohne zu beunruhigen, Er verschönert ohne zu belasten. Jesus sagte: „Ich bin nicht gekommen um aufzuheben, sondern um zu erfüllen“ (Mt 5,17) und so ist es. Seid daher bereit für das Neue in Gott! Es wird euch erstaunen, aber es wird euch nicht vor den Kopf stoßen, im Gegenteil: Wenn ihr guten Willens seid, wird es euch zu neuen Geschöpfen machen. Dann werdet ihr Tag für Tag sehen, wie sich der wunderbare Plan Gottes verwirklicht. Ihr werdet wissen, dass Er Vater jedes Wunders ist.

Ich segne euch im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

 

[1] Vgl. Botschaft des Heiligen Geistes vom 12. Dezember 2012 mit dem Titel: „Es ist vollbracht“, die auf dieser Webseite veröffentlicht wurde.

[2] Jesus sprach über die außergewöhnlichen Werkzeuge in der Botschaft vom 5. September 2011 mit dem Titel: „Die Werkzeuge Gottes in dieser Zeit“, die auf dieser Webseite veröffentlicht wurde.

[3] Vgl. Joh 5

[4] Vgl. Offb 21

[5] Der italienische Originaltext lautet: ihr müsst von oben geboren werden.

[6] Vgl. Botschaft des Hl. Erzengels Michael mit dem Titel „Die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen“ vom 1. März 2013, die auf dieser Webseite veröffentlicht wurde.

[7] Es handelt sich um die Taufe im Heiligen Geist und im Feuer, von der im Buch „Über die Große Barriere hinaus“ in Kapitel 9 die Rede ist.

 

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