Weihnachten

Kirche Jesu Christi des Universums

von Mauro

(übersetztes Audio)

25.12.2022
Jes 52, 7-10; Ps 98; Hebr 1, 1-6; Joh 1, 1-18

Frohe Weihnachten euch allen!

Ihr müsst wissen, dass in Medjugorje die Allerheiligste Jungfrau Maria am Weihnachtstag immer mit dem Kind im Arm erscheint und in gewisser Weise, wie es ihre Art ist, zur Seite tritt und Jesus im Mittelpunkt lässt.

Wir haben in den Lesungen und auch im heutigen Evangelium gehört, dass Jesus als „der Erstgeborene“ bezeichnet wird. Maria hat „den Erstgeborenen“ hervorgebracht und einige haben diesen Satz verwendet um zu sagen, dass Maria weitere Kinder hatte. Die anderen Kinder, die Maria hatte, sind jene, die sich von Ihr haben hervorbringen lassen. Wir müssen unter jenen Kindern sein. Der Erstgeborene ist Jesus, der Sohn Gottes und wir können, wenn wir Jesus annehmen, durch Maria Kinder Gottes werden, Kinder von Maria.

Im Buch „Über die Große Barriere hinaus“ bittet uns Jesus am Weihnachtstag um eine Geschenk: dass wir verstehen, wie sehr Er uns liebt[1]. Vor zwei Jahren bat Er uns, Seelen des Bräutigams zu sein[2]. Wir können dann zu Seelen des Bräutigams werden, wenn wir verstehen, wie sehr Er uns liebt. Auch Maria sagt in einer Botschaft: „Wenn ihr wüsstet, wie sehr ich euch liebe, würdet ihr vor Freude weinen.“ Seht, wie eine einfache Sache – zu wissen, dass wir geliebt werden, diese Liebe zu spüren – unser Leben verändern kann. Das sind keine schwierigen, geheimen Dinge. Es ist das Einfachste: die Liebe. Daher ist im Evangelium sehr häufig zu finden: «Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen»[3], denn die Kinder spüren die Liebe, wenn sie aufrichtig ist. Die Kinder haben die Gabe zu unterscheiden, ob die Liebe aufrichtig ist oder nur etwas Oberflächliches, Heuchlerisches, etwas, das einen möglicherweise besitzen möchte, eine menschliche Liebe, die einen festhält, die einen bindet oder zu etwas zwingt. Diese Liebe lehnen sie ab.

Ich möchte also heute euch allen sagen und es auch dem Universum verkünden, dass es dennoch ein Volk gibt, das auf diesem Weg der Kenntnis der Liebe Gottes unterwegs ist. Wir wissen bereits, dass sich der Herr von uns für 2023 weitere Schritte erwartet. Es ist jetzt drei Jahre her, seit Er mit seinem zweiten Kommen[4] hier gegenwärtig ist und so wird auch 2023 ein Jahr von Neuheiten sein; Neuheiten, die uns, wenn wir sie in einer Offenheit annehmen, befreien und uns weiterbringen, die uns diese Liebe immer mehr spüren lassen, die uns den Vater kennen lassen. Wenn wir das Neue nicht annehmen, so wird alles, was neu ist, zu einem Stolperstein. Wir werden durch das, was neu ist, fallen, nichts mehr verstehen und zu zweifeln beginnen.

Ich bitte euch also alle – und ich weiß, dass ihr es tun werdet – dieser Liebe gegenüber großzügig zu sein. Messen wir nicht, wie viel wir geben sollen oder wie viel wir uns hingeben sollen: Geben wir uns völlig hin, so wie Er es getan hat. Es ist viel einfacher, denn jedes Mal, wenn wir abzuwägen und zu bemessen beginnen, legen wir uns eine Last auf die Schulter. Wir binden uns und auch Gott. Wir müssen großzügig sein, um uns in jenen Plan einzufügen, den Er seit jeher hat und den Er uns gerade offenbart, den Plan mit dem Titel: „Alles in Christus zu vereinen“[5], also alles zu Christus zurückzuführen. Wir müssen bereits sein, diesem Weg zu folgen, aber auf großzügige Weise.

Ich möchte euch auch allen wirklich danken. Danken für alle Mühen, die ihr in diesen Jahren hattet, für alle persönlichen Kämpfe und jene, die wir gemeinsam gekämpft haben. Jene Kämpfe, um uns selbst abzusterben, um all jenen Ideen abzusterben, die in uns hineingelegt wurden, jene Lasten, die uns auferlegt wurden. Wir haben gekämpft aus Liebe zu Gott und ich danke euch dafür. Wir haben es nicht für eines unserer Vorhaben getan, vielmehr mussten wir jedes Mal sterben, wenn wir ein eigenes Vorhaben hatten. Wir haben es aus Liebe zu Gott getan. Ich möchte all jenen danken, die Prüfungen entgegengetreten sind, Krankheiten, dafür, wie ihr ihnen entgegengetreten seid. Dieses Volk ist wirklich ein Beispiel dafür, wie es in den Schwierigkeiten und den Krankheiten mit Glauben weitergegangen ist, ein Beispiel an Mut, diese Herausforderungen zu leben, die Gott uns, euch gegeben hat, denn es waren Herausforderungen. Mit Glauben ernste Situationen anzunehmen ist eine Herausforderung. Es ist Mut notwendig, um einen neuen Weg zu öffnen.

Ich danke also allen. Ich danke unseren Kindern, denn unsere Kinder sind wirklich ein Beispiel der Einfachheit, des Glaubens, des Muts, denn auch sie erleben in Bezug auf Gleichaltrige Prüfungen. Ich danke allen bis zu den älteren Menschen, die den Schritt getan haben, die letzten Tage ihres Lebens damit zu verbringen, Gott zu suchen, sie im Gebet zu leben, einen Weg zu öffnen für jene, die nach ihnen kommen und ihr Leben damit zu beschließen, ihm einen Sinn zu geben. Ich danke also allen und mit diesem Blick auf all das, was wir getan haben, versuchen wir, großzügig zu sein. Alles wird schön sein, denn das, was Gott öffnet, ist schön, aber Er bittet immer um Treue und Großzügigkeit.

Möge die Allerheiligste Jungfrau Maria uns gemeinsam mit dem Heiligen Josef segnen, sie mögen all jene segnen, die mit euch verbunden sind, alle Wege, die bereits für uns vorbereitet sind. Sie mögen all jene Prüfungen segnen und mit ihrem Segen von uns fernhalten, die nicht notwendig sind, all jene Prüfungen, die nur von der Boshaftigkeit stammen. All das, das für die Miterlösung nicht notwendig ist, möge von uns ferngehalten werden, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] „Über die Große Barriere hinaus“, Kap. 1 „Die Liebe muss geliebt werden“, Botschaft Jesu vom 25. Dezember 1998, S. 25; Verlag Luci dell’Esodo, verlag@lucidellesodo.com

[2] Vgl. Botschaft Jesu vom 24. Dezember 2020 „Seelen des Bräutigams“, veröffentlicht im Buch „Unterwegs zur Neuen Schöpfung – Band VII, 2020“, S. 141, und auf unserer Webseite https://unterwegszurneuenschoepfung.org

[3] Vgl. Mt 18, 3; Mk 10, 14-15; Lk 18, 16-17

[4] Das ZWISCHENZEITLICHE KOMMEN Jesu wurde uns das erste Mal in der Botschaft der Allerheiligsten Jungfrau Maria am 7. Dezember 2020 „Die messianische Zeit“ angekündigt. Diese Botschaft wurde im Buch „Unterwegs zur Neuen Schöpfung – Band VII, 2020“, S. 135, und auf unserer Webseite veröffentlicht.

[5] Vgl. Eph 1, 8-12

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