Gedanken „Vorbereitung auf Weihnachten“

Kirche Jesu Christi des Universums

von Stefania Caterina und Pater Tomislav Vlašić

30.November 2017
(übersetztes Audio)

Pater Tomislav: Liebe Schwestern und Brüder, diese Woche, die Christkönig gewidmet ist, führt uns unmittelbar in den Advent, in dem wir uns auf das Kommen des kleinen Jesus vorbereiten, der aber immer noch Christus, der Erlöser ist. Wir sagen „den kleinen Jesus“, weil wir uns innerlich verneigen müssen, um jene göttlichen Impulse in uns wahrnehmen zu können, die in uns entstehen und ihre Reife erlangen müssen, so weit, bis wir fähig sind, den neuen Himmel und die neue Erde, also die Neue Schöpfung zu erreichen.

Im Advent ist der Morgenstern die Unbefleckte Muttergottes, die vor uns den Raum öffnet, daher schlage ich für unsere Gedanken, für unseren Advent einen Text vor, der uns auf konkrete Weise begleitet, um die Zeiten, in denen wir uns befinden, verstehen zu können.

Stefania Caterina: Wir lesen einen Abschnitt aus der Botschaft der Muttergottes vom 15. August 2013[1].

„Meine Unbeflecktheit ist ein ganz besonderes Privileg, geknüpft an meine göttliche Mutterschaft; dennoch seid ihr alle zur Unbeflecktheit aufgerufen. Euer gesamter geistiger Weg muss auf die schrittweise Reinigung von der Sünde und der Verdorbenheit ausgerichtet sein bis zur Erreichung des Zustands der Unbeflecktheit, der euch an der göttlichen Gnade teilhaben lässt und euch würdig macht, der neuen Menschheit anzugehören. Die gesamte menschliche Art im ganzen Universum wird diesen Zustand der Reinheit erreichen müssen, um in die neue Schöpfung einzutreten: Das neue Geschöpf wird unbefleckt sein und so auch die neue Menschheit.

Ich bin die Unbefleckte, das neue Geschöpf schlechthin. Deshalb wurde ich in den Himmel aufgenommen: um an der Herrlichkeit des Schöpfers teilzunehmen, bei dem ich für euch alle eintrete und um euch den Weg zur neuen Schöpfung zu öffnen, so wie Jesus ihn für mich geöffnet hat. Jesus hat für euch alle einen neuen Weg geöffnet, den des Geistes; es war aber ein Geschöpf vonnöten, das im Namen der ganzen Menschheit als Erstes nach Jesus mit Geist, Seele und Körper die Große Barriere durchschreitet, ein reines und treues Geschöpf. Gott wollte, dass ich dieses Geschöpf sei, da ich die Unbefleckte bin, die Mutter Gottes und der Menschheit. Ich habe euch den Weg aus Liebe und mit Liebe geöffnet; mit meinem Gehorsam und meiner Fügsamkeit heilte ich im Voraus eure oftmalige Untreue, vor allem jene des Volkes Gottes. Hätte ich meine Mutterschaft euch gegenüber und meinen Übergang in den Himmel nicht angenommen, wäre es für euch viel schwieriger, den Weg Jesu zu gehen: Ich war und bin eure Garantie vor Gott, dass ihr eines Tages mit mir über der Großen Barriere sein werdet.

Als ich in den Himmel aufgefahren bin, durchquerte ich die Große Barriere, die aus Licht besteht. Auf diese Weise wurde ich vom Licht und der Allmacht meines Sohnes umfangen, der mich in seine Arme aufnahm. Beim Durchqueren der Großen Barriere des Lichts wurde ich Königin. Ich stieg zum Himmel hinauf als unbeflecktes Geschöpf und trat als Königin in die Dimension des reinen Geistes ein. So wird es auch für das Volk Gottes sein: Es wird als neues Volk hinaufsteigen und indem es die Große Barriere des Lichts durchquert, wird es zum königlichen Volk werden und für immer mit seinem Gott regieren.

Liebe Kinder, ich habe euch diese Dinge gesagt, um euch dabei zu helfen, meine Gegenwart und meine Rolle in eurem Leben besser verstehen zu können. Ich erwarte mir von euch einen Weg der Umwandlung.“

Pater Tomislav: Ich denke, liebe Schwestern und Brüder, dass ihr die Botschaft Jesu mit dem Titel „Der Countdown beginnt“[2] erhalten habt, in der sich große Szenarien im ganzen Universum geöffnet haben, insbesondere für uns auf der Erde. Ich möchte diese Botschaft nicht kommentieren, sie ist sehr klar und konkret, und es haben sich viele Ausblicke aufgetan. Ich möchte mich lediglich auf unser Herz, unseren Geist und unsere Seele konzentrieren, denn ausgehend von der Antwort in uns, vom Weg in uns, öffnen sich neue Wege. Wir können den Anweisungen Jesu folgen und durch die Ereignisse hindurchgehen, die uns erwarten und die bereits im Gang sind.

In diesem Überblick, den Jesus gemacht hat, siedelt sich die Königswürde von Maria an, unserer Mutter und Königin. Sie wurde im Himmel verherrlicht, Sie ist die Königin des Himmels und der Erde, aber Sie muss von uns verherrlicht werden, von uns in ihrer Königswürde verstanden und angenommen werden, um rasch auf die Versprechen zugehen zu können, die Jesus erklärt hat.

Die Muttergottes sagt in der Botschaft: Beim Durchqueren der Großen Barriere des Lichts wurde ich Königin, ich wurde zur Königin, als ich die Große Barriere des Lichts durchquerte.“ Wir haben in der Taufe die Gnade erhalten, ein königliches Volk zu sein, aber diese Gnade ist ein Samen. Wenn wir nicht glauben und uns nicht frei im Glauben bewegen, so bleiben alle Vorstellungen, alle Gnaden, die wir erhalten haben, fern von uns, von Wolken verschleiert, weil wir nicht vollständig daran teilnehmen. Die Große Barriere zu durchqueren bedeutet, jeden Schmutz zurückzulassen und uns selbst vollständig loszulassen. In gewissem Sinn bedeutet es, indem wir am Licht teilnehmen, wird unser ganzes Sein zu Licht und es gibt kein Hindernis mehr, um uns mit der Seele und dem Körper zu erheben. Unser ganzes Sein muss umgewandelt und erhoben werden. Es mag uns schwierig erscheinen, unerreichbar, aber das ist es nicht. Unser Glaubensweg ist einfach, wie auch unsere Mutter und Königin einfach ist. Es ist also wichtig, gewisse Dinge zu verstehen und gewisse Schritte zu tun.

In der Botschaft[3] bittet Jesus alle, die diesen Programmen folgen, sich im Gebet zu erheben, an einem großen Gebet teilzunehmen und auf die menschlichen Intentionen, auf die menschlichen Absichten zu verzichten, wie Jesus in der Botschaft sagt, da diese wertlos sind. Insbesondere auf diesem Weg verschwimmen sie, sie bringen uns nicht weiter und helfen uns nicht, uns zu erheben. Jesus bittet uns daher, unsere Gebete und all unsere Intentionen in das Herz von Maria zu legen. Hier möchte ich auf etwas hinweisen, und zwar, wenn wir in unseren Gebeten der Unbefleckten Mutter alle Intentionen anvertrauen und sie dort lassen, werden wir frei von all unseren Absichten im Vertrauen, dass Gott entsprechend seiner Weisheit, Gerechtigkeit und Güte handelt und nicht darauf vergessen wird. Dann können wir uns erheben und uns jenem Werk von Maria widmen, das uns zu Jesus Christus führt. So befinden wir uns in einem Prozess, in dem wir uns fortwährend erheben.

Wenn sich in dieser Zeit unsere Intentionen, unsere Gebete, unsere Art und Weise, auf die wir an den Sakramenten teilnehmen nicht zu Maria erheben, werden wir Schwierigkeiten haben. Wir haben verkündet, dass es die Bestimmung der Menschheit sowie des übrigen Universums ist, eins mit Gott zu werden, eine einzige Kirche Jesu Christi zu werden, apostolisch im ganzen Universum. Wir haben verkündet, dass in diesem Sinn alle Mächte des Universums, jene des Himmels und des Fegefeuers sowie der verschiedenen Universen an diesem Werk teilnehmen. Wir haben gesagt, dass uns die Engel und Erzengel unterstützen, dass uns die treuen Schwestern und Brüder unterstützen, aber das einzige Geschöpf, das sich mit Seele und Körper erhoben hat und in die Dreifaltigkeit eingetaucht lebt, Maria ist und Sie bietet sich an, unsere Mutter zu sein. Die ganze Kirche, das ganze Volk müsste wie ein Kind im Schoß der Mutter sein. Wie viel Schutz würden wir haben!

In dieser Zeit ist die Allerheiligste Jungfrau Maria als Königin unter uns, um unser Schwächen zu öffnen, zu begleiten und zu überwinden, um uns zu Christus, dem König des Universums zu bringen und Er wird uns dem Vater übergeben. In diesem Ausblick, den Jesus in dieser Zeit durch seine Werkzeuge geöffnet hat, ist es notwendig, die Königswürde von Maria in dieser Zeit in ihrer vollen Bedeutung zu verstehen, nicht als Worte, die wir in unseren Gebeten verwenden, sondern indem wir an jener Macht der Königin teilnehmen, an der Einzigen, die uns in dieser Zeit beschützen kann, wie es die großen Erzengeln ausgedrückt haben: Sie ist mächtiger als die Macht des Mystischen Leibes Christi.

In diesem Augenblick müssen wir innerlich verstehen, wie wir uns von unseren Sorgen befreien können. Es ist gut, wenn uns bewusst ist, dass wir uns nicht alleine erheben können, aber es ist auch gut zu wissen, dass wir uns mit der Gnade Gottes erheben können, denn für Gott ist alles möglich, «für Gott ist nichts unmöglich.»[4] Ebenso ist es wichtig zu verstehen, dass Gott nicht alleine handelt, sondern alle seine Kinder und alle Geschöpfe einbezieht, um sie an der Erlösung teilnehmen zu lassen und die Engel und die Menschen in jene ursprüngliche Dimension zurückzuführen, in der sie seine Helfer sind, um das ganze Universum zu regieren und wo kein Platz mehr für Satan ist.

Vor allem legt jede Überzeugung ab, dass diese Bitte Jesu schwierig sei: sie ist einfach. Wenn ihr diese Programme liebt, an sie glaubt, wenn ihr hofft und auf sie ausgerichtet seid, so stehen euch alle Werkzeuge, die Gott hat, zur Verfügung, um euch fortwährend und immer mehr zu erheben. Satan wird euch immer weniger behindern können. Es gibt ein tatsächliches Hindernis, und zwar, wenn ihr euch an der Erde festklammert und ein verdorbenes Leben lebt, das in ein paar Jahren, in ein paar Jahrzenten zu Ende sein wird und ihr sterben werdet. In dem Ausmaß, in dem ihr am Geist der Welt hängt, in dem Ausmaß seid ihr schwach und von Gott entfernt und umso mehr müsst ihr euch abmühen und könnt euch nicht erheben, weil euch der Geist des Bösen umfängt. Seid ihr aber offen für das Reich Gottes, für dieses Programm, so wirkt in euch und unter euch die Vorsehung Gottes mit aller Macht und ihr könnt euch all jenen Werkzeugen Gottes anvertrauen, die Gott euch zur Verfügung stellt.

In diesen Tagen lasse ich euch alleine. Weshalb alleine? Weil ihr nicht von den Worten abhängig sein sollt, die ein Priester oder sonst jemand sagt. Jetzt besteht eure Aufgabe darin, das Wort Jesu im Evangelium zu begreifen, an sein Wort und an jene Wahrheiten zu glauben, die grundlegend sind für unseren Glauben. Wacht auf! Das schwierigste Erwachen für den Menschen besteht darin, immer vor dem Angesicht Gottes zu stehen, so wie die Engel: sie hören und tun. Ihr könnt sehen und verstehen, dass im Laufe der Heilsgeschichte insbesondere von der Kirche viele, sehr viele Worte und Gnaden, viele Impulse des Heiligen Geistes vorübergegangen sind, ohne uns zu ändern. Jetzt ist der Moment, in dem jeder von uns in seinem Innersten eine Entscheidung treffen muss. Wir werden für euch beten und uns für euch aufopfern – und wisst, dass alle von den Engeln besucht werden, die reine Geister sind – und alle, die guten Willens sind, werden die Gnaden erhalten, um sich auf den Weg zur Neuen Schöpfung zu machen.

Auch wenn wir an Jesus Christus glauben, so ist es nicht unsere Bestimmung, auf der Erde zu bleiben, zu verfaulen und das war’s. Erheben wir unseren Blick zu Gott, der uns hilft. Er hilft uns wirklich und dann können wir Jesus Christus an diesem Weihnachten in der Macht des Heiligen Geistes annehmen.

Ich segne euch, ich segne diese Zeit, in der wir leben, ich segne die Situationen, in denen ihr euch befindet und in denen wir uns befinden. Ich segne euren Kummer, eure Schwierigkeiten, eure täglichen Mühen, damit es euch gelingt, die Gnade einzuatmen und zu fühlen, dass euch geholfen wird, dass ihr gestärkt werdet, dass ihr das Eingreifen Gottes fühlen könnt, der euch alles Notwendige zur Verfügung stellt, damit ihr euch erheben, euer Leben ändern und glücklich sein könnt. Ich segne euch in Gemeinschaft mit dem ganzen Mystischen Leib Christi und heute insbesondere mit dem Segen der Königin des Himmels, der Erde und des ganzen Universums, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Vgl. Botschaft der Muttergottes mit dem Titel „Maria, Pforte des Himmels“, veröffentlicht auf https://unterwegszurneuenschoepfung.org in der Rubrik „Botschaften nach Jahren – 2013“

[2] Vgl. Botschaft Jesu vom 26. November 2017, veröffentlicht auf unserer Webseite in der Rubrik „Botschaften nach Jahren – 2017“.

[3] Siehe Fußnote 3

[4] Lk 1, 37

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