Gedanken – „Ostersonntag – Tag der Auferstehung“

von Stefania Caterina und Pater Tomislav Vlašić

(übersetztes Audio)

  1. April 2020

Pater Tomislav: Liebe Schwestern und Brüder, ich wünsche euch allen, die ihr unseren Worten zuhört, ein Frohes Osterfest.

Wir werden euch die neueste Botschaft Jesu senden, der eine Anweisung insbesondere für diese Osterzeit gegeben hat, damit die Macht der Auferstehung im ganzen Volk explodieren möge; nicht nur im Volk, das schon der Kirche des ganzen Universums beigetreten ist, sondern in allen Menschen guten Willens, die sich das Heil wünschen. Ich möchte nur einige Worte aus pädagogischer Sicht hinzufügen.

Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, eine Haltung einzunehmen. Die erste Art ist: innerlich zu verfaulen, nur auf sich selber zu sehen, um sich selbst zu bewahren, und dabei haben wir schon verloren. Das führt dazu, dass uns jede Prüfung des Lebens hart trifft, uns niederschlägt und unser Schicksal ist der Tod. Man sieht nichts mehr und das verschließt das Leben. Es gibt eine andere Haltung: uns selbst abzusterben, unserem Egoismus, um zum Leben wiedergeboren zu werden und das ist die Haltung Jesu. Das ist der Anspruch des Gesetzes der Liebe. Aber ihr wisst gut, dass ein Samen, der keimt, auch welk werden kann, dass eine Pflanze, die zu wachsen begonnen hat, vertrocknen kann. Wir kommen also zum dritten Punkt: die Fähigkeit, den Tod, die Sinnlosigkeit und die Krankhaftigkeit zu besiegen.

Jesus hat, wie ihr wisst, die Apostel gesandt, die Toten aufzuerwecken und die Kranken zu heilen. Auch wenn jemand etwas Giftiges trinken würde und dabei Glauben hat, würde es ihm nicht schaden. Leider haben auch die Prediger und die Kirche das als das Höchste verstanden, als Zeichen von Heiligkeit, aber dem ist nicht so. Das sind alles nur Zeichen. Die positive Haltung ist die Fähigkeit, Leben hervorzurufen, das nicht stirbt. Das haben wir von Jesus erhalten. Auch wenn wir dem Tod begegnen, sterben wir nicht und das teilen wir mit. Das lässt die Menschen vom Verfaulen, von den Krankhaftigkeiten auferstehen. Wir haben die Fähigkeit, alle gebrochenen Menschen anzunehmen und sie nicht auszugrenzen, denn Jesus ist gerade gekommen, um alle anzunehmen. Wir haben die Fähigkeit, jeden zu verstehen und einem anderen Menschen nicht auch nur einen Krümel an Last hinzuzufügen, sondern eine neue Kraft zu geben, mit unserer Haltung, mit unseren Augen ein Erwachen zu ermöglichen.

Ich denke, dass ihr alle über die Botschaft Jesu nachdenken werdet. Sie führt uns zu einer spirituellen Feinsinnigkeit und erlaubt uns nicht zu verfaulen. Sie erlaubt uns nicht einmal nur zu reifen, sondern zu leben. Viele Christen sind dabei zu reifen und so wie zum Zeitpunkt, als Jesus das erste Mal gekommen ist, fahren sie fort, es zu tun. Diese bringen das Leben nicht hervor. Es scheint, als wären sie nicht bösartig. Die Menschen, die gegenüber Gott kalt sind, sind auch einander gegenüber kalt. Die Kälte überbringt früher oder später den Tod. Wenn Jesus in dieser Zeit also um eine endgültige Entscheidung bittet, so nicht als irgendeine Auferlegung, wie wir es von den hierarchischen, sei es religiösen oder sozialen Strukturen gewohnt sind, sondern Er ruft dazu auf, das völlige Leben zu leben. „Versteht, dass ich möchte, dass ihr das völlige Leben lebt, ein Leben, das hervorbringt und erneuert und die Erde und das ganze Universum erneuert.“ In diese Richtung möchte der Heilige Geist in dieser Zeit voranschreiten, insbesondere in der Osterzeit, die uns zu Pfingsten, zum Fest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und zum Sommer bringt.

Ihr seht, was in diesen Tage geschehen ist. Auch wenn ihr im Fernsehen Predigten gehört habt, worauf liegt die Betonung? Alles dreht sich um das Virus, um eine Krankhaftigkeit und man fragt sich, wann die Diskotheken wieder aufmachen, wann man sich wieder in dieser sogenannten Normalität bewegen kann. Für uns ist es nicht normal und danken wir Gott, dass Er alles in Ordnung bringen wird. Jesus hat uns versprochen: „Es wird euch an nichts fehlen“. Ich glaube daran. Wir müssen also unseren Blick erheben. Auch die Christen bleiben auf einer sozialen Ebene. Es fehlt der Blick nach oben. Es gibt nur einen schüchternen Blick, aber wir sind dazu berufen, in uns das Leben explodieren zu lassen. Beginnen wir unter uns und mit jenen, denen wir begegnen.

Seht, heute ist ein schöner, sonniger Tag. Wie würdet ihr euch fühlen, wenn sich alle Blumen, alle Pflanzen in sich selbst verschließen würden, wenn das Gras sich niederlegen würde? Wir müssen das Gegenteil tun. Offenbaren wir das Angesicht Gottes, das in Jesus Christus ausgedrückt ist, der der Anfang ist. Das bedeutet, dass wir alle aus diesem Anfang erschaffen wurden, dass wir aus Gott Vater hervorgegangen sind. Jesus ist das Beispiel und dieses Beispiel hat den Weg vorgezeichnet, Er hat dieses Verfaulen besiegt, dieses Überleben, Er hat den Weg für die Zukunft durchbrochen und Er wird sich zu unseren Gunsten in der Fülle offenbaren, so wie wir aus dem Vater hervorgegangen sind.

Ich wünsche euch also allen, dass ihr Jesus Christus folgen könnt. Alle sozialen, religiösen Dinge werden dann in Ordnung kommen. An einem klaren Tag sind die Dinge sichtbar. Gibt es keine Sonne, ist es ein trüber Tag, dann sind die Dinge nicht sichtbar. Gehen wir also geradeaus weiter, um im Licht, in der Freude zu leben, um das völlige Leben zu leben, dessen gewiss, was unsere Seelen fühlen. Ich denke, dass alle, auch die Atheisten eine Sehnsucht verspüren. Leider haben auch die Satanisten eine krankhafte Sehnsucht, durch die sie glauben, dass ihnen Luzifer das geben kann, was Gott ihnen geben kann, aber Luzifer wird es ihnen nicht geben. Sie werden getäuscht werden. Lassen wir uns also nicht ablenken, seien wir gelassen, ohne Sorgen, damit unser Leben erblühen und weiteres Leben hervorbringen möge.

Ich segne euch im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

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