Gedanken „Die Bedeutung der christlichen Berufung“

von Stefania Caterina und Pater Tomislav Vlašić

(übersetztes Audio)

  1. Februar 2018

Pater Tomislav: Liebe Schwestern und Brüder, das Thema unserer Gedanken ist „Die Bedeutung der christlichen Berufung“. Wir befinden uns in der Fastenzeit; diese Fastenzeit wird durch die ganze Liturgie bereichert. Dieses Volk wird auch durch die Gnaden, die uns geschenkt wurden und durch die Erklärungen bereichert, wohin, in welche Richtung die Kirche Christi, die Evangelisierung der Erde und die Vorbereitung auf die glorreiche Wiederkehr Christi geht. Die Mutter der Menschheit ist bei uns, um uns zu führen, und ich möchte insbesondere mit Ihren Worten, die Sie Stefania mitgeteilt hat, diese Fastenzeit beginnen.

Diese Themen, die uns bereichern, werden uns die ganze Fastenzeit über und in der Osterzeit begleiten. Bemühen wir uns, unseren Weg auf intensive Weise bis zum Fest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit zu gehen, aus der alles entsprungen ist und in die alles zurückkehrt. Es ist sehr wichtig, diesen Weg einzuschlagen.

Der Leitfaden der Botschaft der Muttergottes „Das Leben in Gott ist ein Leben der Liebe und der Gemeinschaft“[1] erklärt uns den Beginn der Menschheit, als die ganze Menschheit und das Universum diese Liebe, die Harmonie spürten; dann kam die Sünde, zuerst durch Luzifer, dann durch jene, die sich ihm angeschlossen haben, Engel und Menschen, unter anderem die Menschheit der Erde, die eine Allianz mit Luzifer abgeschlossen hat. Das hat zwei große Leiden hervorgerufen: das erste ist der Tod des Menschen, das zweite die Zerstreuung der menschlichen Art, ihre Spaltung. Aber die Liebe und die Gemeinschaft, die seit jeher und unablässig in Gott sind, haben die Menschheit ständig begleitet, auch die Menschheit, die gesündigt hat; und Gott Vater hat seinen Sohn gesandt, um die Sünde der Menschheit des ganzen Universums auf sich zu nehmen und den Weg wieder zu öffnen, um in die Liebe Gottes und in die universale Gemeinschaft zurückkehren zu können.

Nach dieser kurzen Einführung durch die Muttergottes hat Sie sich an uns gewandt, die wir an diesen Plan glauben:

„Ich habe mit euch kurz die Geschichte eurer Wurzeln zurückverfolgt, damit ihr die Bedeutung und Großartigkeit eures christlichen Wegs besser verstehen könnt. Die von Jesus erwirkte Erlösung beschränkt sich nicht nur auf die Erde, sondern umfasst das gesamte Universum. Ihr seid also Teil eines großartigen Plans der Liebe und der universalen Gemeinschaft, jenes Plans, den die Ursünde befleckt aber nicht zerstört hat. Denn Gott Vater wird am Ende der Zeiten seinen Kindern ihre ursprüngliche Schönheit und Würde zurückgeben durch seinen Sohn Jesus Christus und in der Macht des Heiligen Geistes. Jetzt seid ihr auf dem Weg und ich bin hier, um euch dabei zu helfen zu verstehen und mit euch den Weg zu gehen.“

Hier gibt es einige Elemente, die uns unweigerlich auf diesem Weg begleiten. „Ihr seid also Teil eines großartigen Plans der Liebe und der universalen Gemeinschaft“, von dem wir gesprochen haben und wir werden euch auf eurem weiteren Weg begleiten, um den Plan der Kirche Jesu Christi des ganzen Universums verstehen zu können.

Unter uns als Pilgerin ist die Muttergottes, denn Sie ist die Mutter und das Mitglied schlechthin der Kirche, und Sie ist unter uns. Sie begleitet uns mit der ganzen Kraft, die Ihr der Dreifaltige Gott gegeben hat. Da ist die universale Gemeinschaft, die sich in uns immer mehr entfalten muss, aber all diese Themen richten sich, wie ihr gehört habt, an uns, an uns Christen, an uns, die wir an diesen Plan glauben. Jesus hat den Weg wieder geöffnet, jetzt müssen wir zu handeln beginnen. Das ist die Evangelisierung der Erde.

Unser Weg folgt immer Jesus nach, so wie wir Ihn kennen, wie Er in der Liturgie der Fastenzeit, der Osterzeit gezeigt wird, aber wie wir wissen und wie wir oft erklärt haben, bleibt Er nicht am Karfreitag stehen, sondern geht als Auferstandener Christus weiter, und ich füge hinzu als in den Himmel Aufgefahrener Christus. Wir sind dazu bestimmt, uns zu erheben und mit Ihm in der neuen Schöpfung zu leben.

„Hebt den Blick, Kinder und denkt daran, wie viele Schwestern und Brüder im Universum leben. Fühlt euch mit ihnen in Gemeinschaft. Ihr habt Gott treue Schwestern und Brüder, die rein und mächtig sind und euch unermesslich lieben; sie beten für euch und warten darauf, euch zu treffen, sobald Gott es erlaubt. Ihr habt Schwestern und Brüder, die wie ihr leiden, wie ihr an Gott glauben und auf Ihn hoffen; vereint eure Gebete und eure Opfer mit den ihren und erhebt mit ihnen all eure Leiden zu Gott.“

In diesen Worten unterstreicht die Muttergottes die Gemeinschaft mit den Gott treuen Schwestern und Brüdern, mit der Macht, die durch sie hindurchgeht, aber Sie berührt auch ein Thema, das uns betrifft. Sie berührt das Thema des Leidens vieler Kinder und auch unser Leiden, die wir auf der Erde, im unteren Universum sind. Das ist der Schwerpunkt unserer Gedanken für die Fastenzeit. Jesus Christus ist Mensch geworden, hat unsere Sünden, die Last der Sünde der Menschheit auf sich genommen, hat uns den Weg geöffnet, aber wie im ursprünglichen Plan Gottes – Gott ist Liebe in Gemeinschaft – wünschte Gott, dass die Menschheit gemeinsam mit den Engeln regieren würde, dass sie an der Regierung des ganzen Universums teilnehmen würde. An diesem Punkt angelangt haben die Gott treuen Menschheiten, wie auch die anderen Menschheiten, die im Universum evangelisiert wurden, alle ihren Blick auf uns gerichtet.

Wie ihr wisst, hat sich Gott an die Mächtigen der Erde gerichtet, aber auch an die Päpste. Er hat darum gebeten zu verkünden, dass im Universum Leben existiert, dass es die treuen Menschheiten gibt. Bis jetzt war ihre Stimme nicht zu hören. Es ist jetzt Aufgabe des Volkes, das glaubt, gemeinsam mit der Muttergottes, die weiterhin sprechen wird, diese Stimme zu sein; Sie wird so lange sprechen, bis ihr Plan verwirklich ist. Aber wie können wir sprechen? Wir können uns mit der Mutter vereinen, die vollkommen mit dem Opfer Christi vereint ist und deshalb die Mutter schlechthin ist. Durch Sie wird die menschliche Art erneuert, und dementsprechend müsste die ganze Kirche Christi sein. Niemand kann sich dem entziehen. Jesus ist gekommen, die Sünde und die Konsequenzen der Sünde auf sich zu nehmen, aber Er kann uns nicht ohne unsere Teilnahme, gegen unseren Willen erlösen. Gott übt keine Gewalt aus.

Die Kirche sollte das Werk Christi weiterführen, jedes Leid zu Ihm erheben und der Menschheit dabei helfen, von der tödlichen Wunde geheilt zu werden. Unser Aufgabe, jener, die an diesen Plan glauben, ist es, mit allen Kindern Gottes im Universum vereint zu sein – natürlich auch mit jenen, die im Paradies, im Fegefeuer und auf der Erde sind – ein einziges, wohlgefälliges Opfer zu Gott zu erheben, während wir uns durch das Unbefleckte Herz Mariens mit Christus vereinen, der sich in jeder Feier der Heiligen Messe aufopfert. Mit dieser Haltung, vereint mit dem Unbefleckten Herzen Mariens, werden wir alles, was uns belastet, alles, was diese Menschheit belastet aufopfern, und eines müssen wir verstehen: in erster Linie ist uns allen bewusst, dass es auf der Erde Leiden gibt. Der Mensch kann auf technische, wissenschaftliche Weise Fortschritte machen, aber wie wir sehen ist das Leiden überall und auf neue Weise macht sich jede Art von Sklaverei breit.

Das Leiden, das nicht Jesus Christus dargebracht wird, ist eine zerstörerische, rückläufige Kraft. Daher verfällt die Menschheit, anstatt Fortschritte zu machen, in jede Art von Krankhaftigkeit, die zerstört. Wir haben eindeutig vor Augen, dass die ganze Erde unter Spannung steht. Alle haben Angst, aufgrund der Spannungen durch den Hass, des Prestiges und des Egoismus zu explodieren. Leider sind viele Kinder Gottes in diese Falle geraten, denen geholfen werden muss. Daher müsste die Kirche jenes Werkzeug sein, das ihnen dabei hilft, sich zu Christus zu erheben.

Unsere Aufgabe in dieser Fastenzeit ist es, in unseren Gebeten, in unseren Anbetungen, in unserer Hingabe gemeinsam mit Maria zu beten, Jesus darum zu bitten, die Schmerzen der Erde und des Universums und all das auf sich zu nehmen, was die Menschheit zerstört. Wir haben die Gnade erhalten, und wie gesagt sind alle Augen des Universums auf die Erde gerichtet. Hört zu.

„Wisst, dass Gott in dieser Zeit dabei ist, seine Kinder zu rufen, um eine neue Menschheit zu bilden und es gibt bereits ein Volk, das im Universum gemäß den Gesetzen Gottes lebt. Dieses wächst immer mehr. Vereint euch mit diesem Volk und ihr werdet die Bedeutung und die Großartigkeit der universalen Gemeinschaft spüren! Es ist nicht wichtig, dass ihr derzeit nicht alles sehen und verstehen könnt, denn Gott hat euch den Heiligen Geist geschenkt, der in euch wirkt und euch alles, was ihr benötigt, zu verstehen gibt. Euer Geist ist intelligent und besitzt eine Sicht, die jener der Teleskope weit überlegen ist. Eure innere Sicht wird durch den Glauben geschärft: wer glaubt, sieht, was andere nicht sehen. Daher macht es nicht den Menschen ohne Glauben gleich, die alles verstehen möchten, bevor sie glauben und nichts erreichen. Glaubt und ihr werdet verstehen.

Ich bin euch nahe, um euch dabei zu helfen zu verstehen, was ihr benötigt. Habt Vertrauen in Gott und in meine Liebe als Mutter. Ich segne euch im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Dieser Abschnitt enthält einen sehr wichtigen Punkt. Wir haben die Gnade in der Taufe erhalten, alle jene, die Christen sind, haben die Gnade erhalten, aber wir haben die Vollendung noch nicht erreicht. Wir sind in der Zeit, in der alle Gnaden zur Vollendung führen. Alle Kinder Gottes müssen von der dreifaltigen Macht umfangen werden. Wenn all jene, die zum Zeitpunkt der Empfängnis Ja gesagt haben, eine vollständige Antwort gegeben haben, werden wir alle zur Vollendung geführt werden, aber diese Vollendung wird, wie ihr wisst, durch die Großzügigkeit des Volkes erfolgen, das diesen Weg gehen möchte. Im Laufe der Geschichte haben viele Einzelpersonen, dann der Rest des Volkes der Menschheit geholfen. Jetzt befinden wir uns in der Zeit, in der das dreifaltige Wirken immer mächtiger wird, weil das ganze Universum, das Jesus Christus angehört, alle Menschen im Universum, in diesem Augenblick der Erde zur Verfügung stehen, damit der Menschheit der Erde dabei geholfen wird, das Leiden zu Jesus Christus zu bringen, damit Jesus Christus die Erde und das ganze Universum heilen kann.

Das können wir nur in der universalen Gemeinschaft bewerkstelligen, denn die dreifaltige Allmacht wird nur dann vollkommen zur Wirkung kommen, wenn das letzte Kind Gottes erreicht und vorbereitet wurde, um völlig am Liebesplan Gottes in Gemeinschaft mit allen anderen teilzunehmen. Das ist das Gesetz, das die Allerheiligste Dreifaltigkeit regiert, das ist das Gesetz, das das ganze Universum regiert.

In dieser Fastenzeit werden wir euch also auf besondere Weise mit Gebeten und Opfern begleiten. Wir werden euch mit diesen Gedanken begleiten, aber wir bitten euch, eure Leiden, Gebete, Anbetungen durch das Unbefleckte Herz Mariens zu einer einzigen Gebetsintention zu vereinen: dass wir und all jene, die zum Zeitpunkt der Empfängnis Ja gesagt haben, erweckt und in den Schoß des Vaters gebracht werden. Das ist die Gnade dieser Zeiten. Verlieren wir keine Zeit. Je mehr wir uns in dieser Zeit mit dieser Aufgabe beschäftigen, umso mehr wird die Menschheit in die Nachfolge Mariens erhoben werden, die als erstes Geschöpf erhoben wurde und in der Allerheiligsten Dreifaltigkeit ist.

Und ich segne euch, damit euch bewusst wird, dass die Muttergottes, Mutter und Königin, an eurer Seite ist, damit euch bewusst wird, dass der Heiligen Josef, der euch hilft, an eurer Seite ist, und alle Heiligen, alle Engel, alle Kräfte, die im ganzen Universum wirken; damit die Erde von dieser Liebe der universalen Gemeinschaft umfangen wird und gleichzeitig eine Antwort der Liebe für alle Schwestern und Brüder im Universum geben möge, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Vgl. Botschaft der Mutter der Menschheit vom 13. Februar 2018 an Stefania Caterina, veröffentlicht auf https://unterwegszurneuenschoepfung.org

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