Gedanken „Die Königin des Universums spricht zu uns“

von Stefania Caterina und Pater Tomislav Vlašić

(übersetztes Audio)

  1. Mai 2017

Pater Tomislav: Liebe Schwestern und Brüder, „Die Königin des Universums spricht zu uns“ ist der Titel unserer Gedanken. Ihr wisst alle, dass zu Beginn der Feierlichkeiten zu Ehren des 100. Jahrestages der Erscheinungen der Muttergottes in Fatima Papst Franziskus den Journalisten gewisse Antworten über die Erscheinungen der Muttergottes in Medjugorje gegeben hat, viele Kommentare waren zu hören. Das hat jene, die an die Erscheinungen glauben, sowie jene, die nicht daran glauben verwirrt, doch in dieser Situation hat die Königin des Universums ihre Stimme erhoben. Wir haben euch die Botschaft[1] zur Verfügung gestellt und euch der Botschaft überlassen, damit ihr darüber nachdenken, beten und euch entscheiden könnt.

Heute möchten wir diese Botschaft in die Ereignisse des ganzen Universums und der Erde einordnen, was angebracht ist. Zu Beginn möchten wir sie bei den Erscheinungen der Muttergottes, Königin des Friedens in Medjugorje ansiedeln. Erinnert euch, dass am 13. Mai 1981 Papst Johannes Paul II verletzt wurde. Luzifer wollte ihn tot sehen, aber trotz seiner körperlichen Schwäche war er zäh und sehr entschlossen, was Luzifer provoziert und seine Wut hervorgerufen hat.

Hören wir uns einige Abschnitte aus dem Buch „Das Universum und seine Bewohner“[2] an, das wir veröffentlicht haben.

Stefania Caterina: Wir nehmen einige Punkte von den Seiten 311 bis 313, nur einige Abschnitte:

Unter dem Druck Luzifers entschieden sich die Illuminaten also, ihre Pläne zu beschleunigen und so schnell als möglich den Dritten Weltkrieg auszulösen, bevor Russland geweiht und der Welt die Existenz des Lebens im Universum offenbart würde. Gott aber hatte ganz andere Gedanken, Gedanken des Friedens.

So geschah es, dass am 31. Mai, dem Tag, an dem die Kirche des Besuchs Mariens bei Elisabeth gedenkt, der Heilige Erzengel Michael auf den Befehl Gottes hin in die Unterwelt hinabstieg, um Luzifer und seinem ganzen Hof zu verkünden, dass Gott noch einmal seine Mutter, die Königin des Friedens auf die Erde senden würde.

[…]

Schließlich sind die Erscheinungen von Medjugorje in doppelter Weise an jene von Fatima geknüpft, deren natürliche Folge und Vervollständigung sie sind. Im Anschluss an das Attentat auf Johannes Paul II, eine Kampfansage gegen Gott vonseiten der Hölle von beispielloser Schwere, beschleunigte Gott seine Pläne und sandte die Muttergottes, da Er die Kirche und die Menschheit in Gefahr sah.

Das Pontifikat Johannes Paul II war in besonderer Weise mit den Erscheinungen von Medjugorje verbunden, die wenige Jahre nach seiner Wahl zum Papst begonnen hatten. Er glaubte sofort an die Realität von Medjugorje und verstand dessen Tragweite für diese Zeiten. Es fehlte ihm nicht am Licht des Heiligen Geistes, denn wenn Gott verschiedene Personen in ein Werk miteinbezieht, handelt Er in allen Personen auf harmonische Weise. In diesem Fall waren nicht nur die Seher und die Pfarrmitglieder von Medjugorje dazu berufen, dieses große übernatürliche Ereignis zu verstehen, sondern auch der Papst, dem die Verantwortung oblag, die gesamte Kirche dahin zu führen, die Stellung einzunehmen, auf die die Muttergottes hinwies.

Daher verstand der Papst nur zu gut, was in Medjugorje vor sich ging, unabhängig von der offiziellen Anerkennung durch die Kirche, die Gott übrigens nicht benötigt. Es sind die Menschen nicht Gott, die sie benötigen, da sie schwach im Glauben sind. […] Daher hat die mangelnde Stellungnahme vonseiten der Amtskirche diesen Ereignissen gegenüber häufig ein Drama für die gesamte Kirche dargestellt. Dem Volk Gottes wurde nicht dabei geholfen, die Zeiten der Gnade zu erkennen (Lk 19,44) mit der Konsequenz, dass viele Gläubige den Zeichen des Himmels keinerlei Aufmerksamkeit geschenkt haben.

Zum Zeitpunkt als die Erscheinungen begannen, war alles im Plan Gottes bereit. Medjugorje stellte den Höhepunkt der Eingriffe Gottes und der Muttergottes zugunsten der Kirche und der Menschheit der Erde dar. Gleichzeitig war es der letzte Aufruf der Muttergottes für ihr Volk auf der Erde.

Pater Tomislav: Bereits aus diesen Worten, die ihr gehört habt, wird deutlich, dass sich sowohl die Erscheinungen der Muttergottes in Fatima als auch jene in Medjugorje in einem kosmischen Rahmen ansiedeln. In diesem Jahr, dem 100. Jahrestag der Erscheinungen der Muttergottes hat Luzifer, wie wir euch gesagt haben, den Antichristen ausgewählt, der versteckt ist und mächtig wirkt und mit ihm wirkt auch der Falsche Prophet.

Das andere Ereignis ist die Evangelisierung des unteren Universums, die voranschreitet und nicht lange dauern wird. Der letzte Punkt des Universums ist schließlich die Erde, die eine Entscheidung treffen muss: entweder für Christus, für Jesus Christus oder für Luzifer und sie hat nicht mehr viel Zeit, denn es sind zwei Jahrtausende vergangen seit Jesus Christus auf die Erde gekommen ist, seine Kirche gegründet hat und ihr die Aufgabe überlassen hat, die Menschheit auf den Dreifaltigen Gott auszurichten.

Ich frage Stefania, wie es kommt, dass sich die Muttergottes, wenn sie zu ihr spricht, als Mutter der Menschheit vorstellt?

Stefania Caterina: Zunächst hat mich die Muttergottes schon vor einiger Zeit gebeten bereit zu sein und wenn ja, für ihr Werk bereit zu sein, ohne genauer zu erklären, was dieses Werk sei, aber Sie hat mich mehrmals gefragt, ob ich bereit sei zu akzeptieren, bis Sie mir schließlich zu Beginn dieses Jahres offen gesagt hat, dass Sie beginnen würde, mir am 13. jedes Monats eine Botschaft zu geben, um ihren kleinsten Kindern zu helfen. Das hat Sie gesagt: ihren kleinsten Kindern zu helfen, die in dieser Zeit verwirrt und verirrt sind. Und Sie hat mich noch einmal gefragt, ob ich bereit sei, das für Sie zu tun, um die Kinder zu Gott zu rufen und auch, um sie zu unterweisen.

Die Muttergottes hat gesagt: „Ich muss den Kleinsten helfen, ich muss grundlegende Dinge lehren, die den Menschen häufig fehlen, auch in der Kirche“; ganz grundlegende Dinge wie, wer ist Gott, über das Leben mit Gott, um allmählich zu immer tiefer gehenden Themen zu gelangen. Und so haben die Botschaften des 13. jedes Monats begonnen.

Pater Tomislav: In der Botschaft vom 13. Mai hat sich die Muttergottes als Königin des Universums vorgestellt. Das, was wir gehört bzw. gelesen haben, scheint die Einleitung des Triumphes des Unbefleckten Herzens Mariens zu sein. Wie siehst du das?

Stefania Caterina: Das würde ich auch sagen aus verschiedenen Gründen: Vor allem muss ich sagen, dass diese Botschaft mit dieser Kraft gerade nach all den Kommentaren bezüglich des Interviews des Papstes und seinen Worten gekommen ist und die Muttergottes hat sich wahrhaftig als Königin des Universums gezeigt, mit einer Macht, die ich selten gespürt haben, wenn Sie zu mir spricht, wahrhaftig eine Macht der Königin. Sie hat bekräftigt, dass sie das Recht habe, zu ihren Kindern zu sprechen, denn niemand dürfe Sie zum Schweigen bringen, wenn Sie zu den Kleinen sprechen möchte, vor allem zu den Kleinen, die von den Anmaßenden dieser Welt und auch der Kirche erdrückt werden.

Die Muttergottes hat gesagt: „Ich habe die Macht, ich habe die Macht erhalten, den Kopf des Bösen zu zertreten und das werde ich tun. Ich werde es für meine Kinder tun, damit sie nicht erdrückt werden. Ich möchte die Stimme dieser kleinsten Kinder sein, die heute, so scheint es, von wenigen gegen die Arroganten verteidigt werden.“ Und so hat Sie uns dazu aufgerufen – zuallererst hat sie mich aufgerufen, an die Sie sich direkt gewandt hat, aber uns alle – an diesem, ihrem Werk teilzunehmen, das jenes ist, in ihrem Sohn alles zu vereinen, denn das ist das Werk Gottes, das Werk Gottes in dieser Zeit, alles in Jesus Christus zu vereinen und die Muttergottes ist natürlich die Erste, die sich darum kümmert, ihre Kinder in Christus zu vereinen.

Es gibt noch einen anderen, sehr wichtigen Punkt. Die Muttergottes hat gesagt, dass Sie einerseits durch diese Botschaften des 13. andererseits auf andere Weise, was Sie nicht genauer erklärt hat, all das sagen möchte, was Sie in Fatima und in Medjugorje nicht sagen konnte, gerade deshalb, weil einerseits die Kirche immer zögert und andererseits das Volk häufig passiv ist. Und die Muttergottes hat gesagt: „Es ist an der Zeit, dass ich diese Dinge sage“. Daher ist in dieser Offenbarung, die unweigerlich durch die Offenbarung des Lebens im Universum geht, auch der Triumph ihres Herzens enthalten, denn das Herz Mariens triumphiert im Triumph ihres Sohnes, im Triumph Der Wahrheit.

Pater Tomislav: Es ist zu ergänzen, dass sich die Muttergottes an uns gewandt hat, um uns zu fragen: „Seid ihr bereit, bis zum Äußersten zu gehen?“. Wir wenden uns an euch alle, die ihr zuhört: Seid ihr bereit, bis zum Äußersten zu gehen? Sie bittet darum, ihre Stimme anzunehmen und darum, dass das neue Volk in diesem Augenblick seine Stimme erhebt und eine Stimme ist, die jene ausrichtet, die verwirrt sind. Wie verstehst du das, worum uns die Muttergottes gebeten hat?

Stefania Caterina: Ich muss sagen, dass die Muttergottes in all meinen Erfahrungen über die Jahre hinweg immer wieder gesagt und hervorgehoben hat, dass Sie ein Volk braucht, auf das Sie sich stützen kann, ein Volk, das die Gnaden Gottes verkörpert, lebt und bezeugt, denn sonst bleibt das Wort Gottes etwas Abstraktes, Theoretisches, während es verkörpert werden muss. Die Gnade muss gelebt werden, sie muss Frucht bringen. Und die Muttergottes möchte sich jetzt all jener, die mit einem aufrichtigen Ja antworten, Sie möchte sich dieses Volkes bedienen in ihrem Werk alles, all ihre Kinder in Christus zu vereinen; ein Volk, das mit Ihr zu Jesus Christus geht, das vollkommen auf ihren Sohn ausgerichtet ist und bereit ist, mit Ihr diesen Weg zur neuen Schöpfung zu gehen. Die Muttergottes bittet hier also nicht um eine einfache Verehrung, Sie bittet nicht darum, gewisse Gebete zu sprechen, sondern Sie bittet um eine völlige Hingabe, Sie bittet darum, Ihr als Mutter und Königin das Leben aufzuopfern, damit Sie uns Gott übergeben und uns Ihm anvertrauen kann, so wie die Muttergottes sagt: „Das Beste, das ich für euch tun kann, ist euch Gott anzuvertrauen“.

Es ist mir auch wichtig zu erwähnen, dass ihr in der Botschaft, die ihr gelesen habt, seht, dass in Großbuchstaben geschrieben steht: ICH BIN DIE, DIE IN DER ALLERHEILIGSTEN DREIFALTIGKEIT LEBT. Und kurz bevor die Muttergottes mir diese Worte diktiert hat, hielt Sie mich auf und fragte mich: „Seid ihr bereit, bis zum Äußersten zu gehen?“, und ich antwortete mit Ja, auch in eurem Namen, auch im Namen jenes Volkes, das vorwärtsgehen  möchte, und da sagte Sie: „Dann schreibe Folgendes: ICH BIN DIE, DIE IN DER ALLERHEILIGSTEN DREIFALTIGKEIT LEBT.“ Das gibt mir also zu verstehen, dass das etwas Großes ist, etwas, das wir möglicherweise als selbstverständlich annehmen, aber so ist es nicht.

Pater Tomislav: Wir befinden uns in der Novene zum Heiligen Geist. Habt ihr euch überlegt, dass die Gabe des Heiligen Geistes für die Menschheit die Unbefleckte Mutter ist, die Königin des Universums? Möglicherweise bittet ihr um eure alltäglichen Dinge, vielleicht wünscht ihr euch irgendeine Gnadengabe. Ich wünsche mir, dass wir uns alle an die Allerheiligste Dreifaltigkeit wenden, um dieses Geschenk der Unbefleckten Mutter, der Königin des Universums annehmen zu können, die heute mit der dreifaltigen Macht im ganzen Universum wirkt. Ohne Sie werden wir Jesus Christus nicht erreichen können. Nach Jesus Christus wurde Sie in den vielen, vielen Erscheinungen unter uns gelassen, ungeachtet des vielen Widerstands auch vonseiten der Christen.

Bitten wir um dieses Geschenk und bereiten wir uns darauf vor, ihre Stimme zu sein und Sie wird zu uns sprechen, aber wir dürfen nicht zögerlich sein und ihre Worte in unsere Interpretationen, in unsere Interessen legen. Wie wir gehört haben, bittet Sie darum, Ihr unser Leben hinzugeben, denn Sie wird unsere Seelen in uns darauf vorbereiten, die Gabe des Heiligen Geistes zu empfangen, das Volk, die Kirche des ganzen Universums zu sein, das sich im Heiligen Geist durch Jesus Christus vereint, um mit Gott Vater in Beziehung zu treten, der der Ursprung des Lebens ist.

Und mit der Allerheiligsten Jungfrau Maria, mit dem Heiligen Josef, ihrem jungfräulichen Bräutigam, mit dem ganzen Mystischen Leib Christi segne ich euch, damit auch ihr diese machtvolle Schwingung Ihres Herzens, Ihrer Stimme spüren und in jene machtvolle Stimme des Heiligen Geistes umgewandelt werden könnt zugunsten aller Verirrten, der Letzten, der Verwirrten und Verlorenen in dieser Zeit, in der eine klare Ausrichtung auf Gott fehlt, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Stefania Caterina: Rufen wir gemeinsam unsere Königin an:

Sei gegrüßt, o Königin,

Mutter der Barmherzigkeit,

unser Leben, unsre Wonne

und unsere Hoffnung, sei gegrüßt!

Zu dir rufen wir verbannte Kinder Evas;

zu dir seufzen wir

trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen.

Wohlan denn, unsre Fürsprecherin,

wende deine barmherzigen Augen uns zu

und nach diesem Elend zeige uns Jesus,

die gebenedeite Frucht deines Leibes.

O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria.

[1] Vgl. Botschaft der Muttergottes vom 13. Mai 2017 mit dem Titel „Ich werde die Stimme der Armen Gottes sein“, die am 18. Mai 2017 auf http://unterwegszurneuenschoepfung.org veröffentlicht wurde.

[2] Verlag Luci dell’Esodo, verlag@lucidellesodo.com

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