Gedanken „Der neue Mensch in Christus – Einführung“

von Stefania Caterina und Pater Tomislav Vlašić

(übersetztes Audio)

  1. Februar 2017

Pater Tomislav: Liebe Schwestern und Brüder, beginnen wir einen Zyklus unserer Gedanken mit dem Titel „Der neue Mensch in Christus“. Diese Folge beinhaltet unsere einführenden Gedanken und mit dem Beginn der Fastenzeit starten wir mit unseren wöchentlichen Gedanken.

Ihr alle, die ihr diesem Weg gefolgt seid, habt Botschaften erhalten und das Programm verstanden, dem wir folgen; natürlich können wir dieses Programm jeden Tag immer vertiefter leben. Dennoch sind die Offenbarungen, die wir erhalten haben, mehr oder weniger zu Ende; wir halten Gott und seine Werkzeugen nicht davon ab einzugreifen, aber der Weg ist gemacht. Auf diesem Weg müssen wir insbesondere in diesem Jahr, das reich an Gnaden ist, schneller vorwärtsgehen. Wie wir gesagt haben findet in diesem Jahr der hundertste Jahrestag der Erscheinungen der Muttergottes in Fatima statt, der reich an Gnade ist, und das, was in Fatima begonnen hat und nicht einmal in all dem, was die Seher dargelegt haben, ausgedrückt ist, all das muss ans Licht kommen.

Unsere wichtigsten Punkte sind also folgende: die Wiedervereinigung aller Dinge des Universums in Christus. Der Mensch ist der zentrale Punkt. Jesus Christus spricht mit dem Menschen, um auch die Schöpfung durch den Menschen, durch die neue Menschheit in das Neue zu führen. Sprechen wir also vom neuen Menschen in Christus, aber wenn wir vom neuen Menschen in Christus sprechen, so sprechen wir nicht nur von einer Einzelperson, sondern auch von einem Volk, das teilnimmt. Darüber haben wir vergangenes Jahr gesprochen: das Volk, das teilnimmt und sich einfügt, fügt sich automatisch in das Volk des ganzen Universums ein, in die Kirche des Universums und nimmt am Wirken Gottes im Geist teil, und wir gehen auf die neue Schöpfung zu, wo wir die Familie Gottes sein werden.

Es ist auch wichtig hervorzuheben, wie die Kirche sagt, dass die Mutter Gottes ein Mitglied der Kirche ist, aber Sie ist das Mitglied schlechthin, Sie ist die Mutter unseres Lebens und auch dieses Antlitz muss in diesen Zeiten aufleuchten und in der ganzen Menschheit gegenwärtig werden.

Neben diesen für uns sehr wichtigen Punkten, die uns sehr viel Freude schenken, gibt es auch den schlechten Menschen und den Geist Luzifers, der sich insbesondere im Falschen Propheten und im Antichristen zeigen wird. Das neue Volk muss im Heiligen Geist erwachen, um zu unterscheiden, zu sehen und zu handeln. Die Konfrontation wird letztlich zwischen der neuen Menschheit und der Menschheit sein, die Luzifer angehört und vom Falschen Propheten, vom Antichristen mitgerissen wird.

Wir sind uns dessen wenig bewusst, dass uns der Geist Luzifers erstickt und dass wir gerade wegen seines Einflusses nicht kraftvoll erwachen können. Es ist uns wenig bewusst, dass wir in vielen Käfigen stecken, in vielen Strukturen, die uns verpflichten und unser Leben gemäß der gnadenlosen Propaganda, die es heute als schöne, demokratische Formen gibt, normal erscheinen lassen, aber Jesus Christus wird in die Ecke verbannt, unter längst vergangene Menschen, aber Er wird mit seiner ganzen Macht auftreten und gerade dieses sein verherrlichtes Offenbarwerden, an das wir glauben und worauf wir uns vorbereiten, entfesselt den schlechten Menschen. Hören wir uns einige Abschnitte aus dem Zweiten Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher an, Kapitel 2, 9-12.

«Der Gesetzwidrige aber wird, wenn er kommt, die Kraft des Satans haben. Er wird mit großer Macht auftreten und trügerische Zeichen und Wunder tun. Er wird alle, die verloren gehen, betrügen und zur Ungerechtigkeit verführen; sie gehen verloren, weil sie sich der Liebe zur Wahrheit verschlossen haben, durch die sie gerettet werden sollten. Darum lässt Gott sie der Macht des Irrtums verfallen, sodass sie der Lüge glauben; denn alle müssen gerichtet werden, die nicht der Wahrheit geglaubt, sondern die Ungerechtigkeit geliebt haben.»

Stefania Caterina: Liebe Schwestern und Brüder, hinsichtlich dieser Aussicht, die düster und tragisch erscheint, müssen wir vor allem daran denken, dass wir nicht alleine sind; wir sind nicht alleine und noch weniger werden wir im Stich gelassen, denn Gott greift immer und wird immer zu unseren Gunsten eingreifen, indem Er sich seines äußeren Wirkens bedient, aber auch seines inneren Wirkens, in uns, im Menschen. Mit diesem Zyklus möchten wir euch gerade dabei helfen zu verstehen, wie Gott im Menschen wirkt und wie der Mensch am Wirken Gottes mitarbeiten kann und muss. Wir werden die Heilige Schrift und die Offenbarungen verwenden, die wir erhalten haben und ihr werdet sehen, dass sie nicht im Gegensatz zueinander stehen, denn alles läuft auf einen einzigen Plan zu, dem, alles in Christus zu vereinen.

Pater Tomislav: Wir sind nicht alleine. Wir können alleine bleiben, wenn wir nicht in Gemeinschaft mit dem Geist Gottes eintreten, mit dem Geist Christi. Wenn wir in den Geist Christi eintreten und nach den Gesetzen des Geistes Christi leben, dann treten wir in die universale Gemeinschaft ein und dann arbeitet der ganze Mystische Leib Christi mit uns, er beschützt uns und hilft uns und wir können schnell vorwärts gehen. Aber wir müssen an dem teilnehmen, was Gott durch Jesus Christus in seinem Mystischen Leib im ganzen Universum bewirkt.

Fürchtet euch nicht, ihr alle, die ihr an dieses Programm glaubt. Ihr seid seit eurer Erschaffung für diese Zeit vorgesehen und für euch sind alle kraftvollen Gnaden dieser Zeit vorgesehen: fürchtet euch nicht. Wichtig ist, dass ihr aufbrecht.

Wenn wir in die universale Gemeinschaft eintreten, dann wirkt die dreifaltige Macht in jedem von uns und in unserer Gemeinschaft hier auf der Erde, wo sich der Rest des Volkes befindet, das Jesus Christus treu ist und dieses Volk, das Jesus Christus treu ist und seine Treue Ihm gegenüber in dieser Zeit erneuern möchte, fügt sich in das von Anbeginn der Welt treue Volk im Universum ein.

Stefania Caterina: An diesem Punkt fragen wir uns also: Was ist es, was den Menschen neu macht und wovon müssen wir ausgehen, um in Gott umgewandelt zu werden? Der neue Mensch entsteht durch einen neuen Gedanken.

Hört euch an, was der Heilige Paulus in seinem Brief an die Römer in Kapitel 12, 1-3 sagt: «Angesichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch, meine Brüder und Schwestern, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt; das ist für euch der wahre und angemessene Gottesdienst. Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist. Aufgrund der Gnade, die mir gegeben ist, sage ich einem jeden von euch: Strebt nicht über das hinaus, was euch zukommt, sondern strebt danach, besonnen zu sein, jeder nach dem Maß des Glaubens, das Gott ihm zugeteilt hat.»

Ihr seht also, Schwestern und Brüder, dass der Heilige Paulus von einer Umwandlung unseres Gedankens spricht und sagt, dass wir zulassen müssen, dass Gott unseren Gedanken umwandelt. Er gibt uns auch eine Verständnishilfe: wenn wir uns selbst Gott als lebendiges Opfer darbringen, dann wird Gott in uns angenommen, Er tritt in uns ein, wirkt in uns und teilt uns seinen Gedanken mit. Jesus, dem wir unser Leben durch Maria hingegeben haben, schenkt uns seinen Gedanken, teilt ihn uns mit und dieser Gedanke macht uns dazu fähig, den Willen Gottes zu unterscheiden, zu verstehen, was gut ist, was recht ist für uns; er macht uns auch fähig, uns selbst auf rechte Weise zu beurteilten, ohne zu hart oder zu weich zu uns zu sein, ohne uns zu über- oder unterschätzen. Das deshalb, weil uns der Gedanke Gottes, vereint mit unserem Gedanken, das rechte Maß für alles gibt, und dann beginnt unser Gedanke im Einklang mit dem Gedanken Gottes zu funktionieren, der die Dinge auf eine andere Weise sieht, der nach anderen Kriterien urteilt, der das sieht, was wir nicht sehen und daher teilt Er uns eine neu Art mit, durch die wir uns selbst und die Wirklichkeit betrachten können.

Pater Tomislav: Wir müssen gut verstehen, was es bedeutet, sich aufzuopfern, sich durch das Unbefleckte Herz Mariens Jesus Christus hinzugeben. Christus ist beim Vater und erfüllt seinen Willen. Unsere Hingabe in jeder Situation ist das Uns-Erheben zum Willen des Vaters und macht uns dazu fähig, den Willen des Vaters anzunehmen. In uns wird also der Gedanke des Sohnes Gottes eingeprägt, aber auch der Gedanke des Vaters, des Heiligen Geistes, und die Gnade beginnt zu wirken. Wir haben erklärt, dass der Gedanke Gottes bedeutet, dass Gott denkt und handelt, gleichzeitig. Wir sind dazu aufgerufen, in dieser Macht zu erwachen. Wenn unsere Hingabe in jeder Situation, in jeder Schwierigkeit, aber auch in unseren Freuden uneingeschränkt ist, dann steigen wir mit Christus zum Vater hinauf und sind Christus ähnlich und der Vater prägt in uns seinen Gedanken ein, jenen Gedanken, den Er zu Anbeginn in unsere Identität, in unsere Mission eingeprägt hat; und der Heilige Geist erweckt diese Macht durch Jesus Christus, sodass wir immer mehr im Einklang mit der Macht Christi denken und handeln können. Auf diese Weise ist es die Allerheiligste Dreifaltigkeit, die in uns wirkt und wir nehmen an diesem Wirken teil.

Wir werden uns bemühen, euch beginnend mit der Vorbereitung auf die Fastenzeit insbesondere bis zum Hochfest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit jede Woche darauf vorzubereiten, einen Schritt nach vorne zu tun und in jedem Schritt möchten wir unseren Bund mit Gott durch Jesus Christus im Heiligen Geist erneuern. Und diese Schritte werden uns erheben und die dreifaltige Macht wird in uns wirken können, uns umwandeln und uns dazu befähigen, dem Tod, dem Bösen und allen Provokationen entgegenzutreten, die wir erleben. In diesem Sinn möchte Gott uns in diesem Jahr erwecken und uns auf das Zeugnis vorbereiten, dem schlechten Menschen in uns, zuallererst in uns, und um uns mit der dreifaltigen Macht entgegenzutreten.

Wir möchten diese Gedanken nicht ausdehnen, sondern euch vielmehr darum bitten nachzudenken und euch auf diesen Weg vorzubereiten, den wir vor der Fastenzeit beginnen werden, damit ihr mit uns jede Woche der Fastenzeit durchlaufen könnt und die Schritte für den österlichen Durchgang tun könnt, der uns frei macht, uns innerlich auferstehen lässt und während der Osterzeit fortzufahren, um die dreifaltige Macht in uns zu spüren. Wir beten für euch und opfern uns für euch auf.

Wir segnen euch alle und wir segnen euch fortwährend, in jeder Situation, damit ihr unsere Gegenwart im Geist spüren könnt, damit ihr die Gegenwart der erhabenen Werkzeuge, der Allerheiligsten Jungfrau Maria, des Heiligen Josefs, der außerordentlichen und ordentlichen Werkzeuge wahrnehmen und erfahren könnt, damit das Volk Gottes im dreifaltigen Geist, in jener Kirche vereint sei, die Jesus Christus von Anfang an gewollt hat, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

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