Das Neue Volk im ganzen Universum

Stefania Caterina und Pater Tomislav Vlašić sprechen über das Neue Volk im ganzen Universum

(übersetztes Video)

  1. Mai 2016

Stefania Caterina: Liebe Schwestern und Brüder, wir begrüßen euch und möchten heute mit unseren Gedanken fortfahren, indem wir über das neue Volk im ganzen Universum sprechen.

Pater Tomislav: In den letzten beiden Folgen haben wir von den zwei Säulen des Reiches Gottes gesprochen, und zwar von der ersten, Jesus Christus durch die Allerheiligste Jungfrau Maria das Leben aufzuopfern und der zweiten, der Unbeflecktheit, die gleichbedeutend ist mit der Integrität des Lebens. Dieses und das nächste Mal sprechen wir von der universalen Gemeinschaft.

Wenn wir von der universalen Gemeinschaft sprechen – und wir möchten unterstreichen, dass es sich nicht um einen allgemeinen Begriff handelt, um ein energetisches, spirituelles Konzept, das im Esoterismus, im medialen oder in verschiedenen alternativen Bereichen verwendet wird, die sich unserer Menschheit heute anbieten – wenn wir von der universalen Gemeinschaft sprechen, so sprechen wir von der Gemeinschaft, die von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit ausgeht, alle Kinder Gottes miteinbezieht und sie durch Jesus Christus zur Vollendung und zur Vollkommenheit führt. Der Heilige Paulus sagt im Brief an die Römer, Kapitel 8, dass das ganze Universum sehnsüchtig auf den Augenblick wartet, in dem Gott das wahre Angesicht seiner Kinder offenbart[1]. Es ist also kein abstraktes Konzept mehr, sondern konkret, dem eine Dynamik innewohnt, die alle Kinder Gottes miteinbezieht, um sie zu erheben und zur Vollendung zu führen.

Wenn wir von der Geschichte der Menschheit sprechen, so kennen wir deren Fall und Wiederaufstieg, aber wir müssen auch die Erhebung der Menschheit entdecken. Den Fall kennen wir vom Augenblick der Erbsünde. Stefania wird jetzt vom Wiederaufstieg sprechen, und wir gehen in dieser Richtung weiter, um an den Punkt zu gelangen, an dem wir verstehen können, wie unsere Zukunft in der universalen Gemeinschaft aussieht.

Stefania Caterina: Nach der Erbsünde befand sich die Menschheit, wie wir schon mehrmals sagten, in einer sehr schwierigen Lage, in erster Linie aus spiritueller Sicht, weil sie in eine Art Zustand gefallen war, in dem sie Gott, das Lebens Gottes und seine Gesetze vergessen hatte; sie befand sich aber auch aus körperlicher Sicht in einer schwierigen Lage, denn sie war auf allen Ebenen zurückgeschritten. Der Mensch auf der Erde war also in der Folge der Erbsünde sehr zurückgeschritten, daher begann Gott aus Liebe zu seinen Kindern einen Weg des Wiederaufstiegs mit unseren Stammeltern, mit dieser Menschheit zu Beginn unserer Geschichte. Vor allem begann Er gewissen Seelen, die für treue Menschheiten bestimmt gewesen wären, zu erlauben auf der Erde geboren zu werden, und so hat die Erde eine Generation von Menschen gesehen, die wir bis zu Abel, dem Gerechten, zurückverfolgen können, von dem die Bibel spricht: den Spross einer neuen Menschheit, die Gott treu war und dazu fähig, nach den Gesetzen Gottes zu leben. Und diese Gerechten bereiteten im Laufe der Geschichte Jesus Christus den Weg, denn aus dem Spross dieser Gerechten entstand das Volk Israel, da Gott sich nicht auf einzelne Personen beschränken konnte, sondern sich ein Volk bilden musste, ein Volk, das nach den Gesetzen Gottes leben und das vor allem die Verheißung des Retters, die Gott unseren Stammeltern sofort nach der Erbsünde gemacht hatte, lebendig erhalten würde. Das Volk Israel, das sich auf Abraham und auf den Verheißungen gründet, wird zu einem Spross der Menschheit, aus der Gott Jesus Christus hervorkommen lassen wird, den Mensch gewordenen Gott.

In weiterer Folge und durch das Kommen Jesu Christi hat Gott den neuen Bund zwischen Gott und dem Menschen endgültig gemacht, der durch das Blut Jesu Christi besiegelt wurde. Während das Bündnis mit Israel auf dem Gesetz basierte, das Mose übergeben worden war, treten wir hier in einen Bund ein, den Gott durch Jesus Christus direkt mit der Menschheit abgeschlossen hat. Dadurch kehrt die Menschheit in die Gnade zurück, die sie durch die Erbsünde verloren hat. Jesus öffnet den Weg; um diese Gnade nutzen zu können, müssen wir selbstverständlich Jesus Christus eine Antwort geben.

Jesus Christus hat auf der Erde auch die Kirche gegründet, die den Tod und die Auferstehung Jesu bewahren und bezeugen musste und muss. Sie muss bezeugen, dass Jesus der Herr ist, der Einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen und dass in Jesus der Weg des Heils geöffnet ist. An dieser Stelle ist hinzuzufügen, dass Jesus die Kirche, nachdem Er sie gegründet hatte und nach seiner Auferstehung selbstverständlich nicht ohne Hilfe zurückgelassen hat: vor allem blieb Jesus nach seiner Auferstehung und vor seiner Himmelfahrt vierzig Tage bei seinen Aposteln und Jüngern, und in diesen vierzig Tagen sprach Jesus, wie uns die Apostelgeschichte berichtet[2], ausführlich über das Reich Gottes. Er sprach unter anderem auch von der universalen Gemeinschaft, von der Existenz anderer Menschen und von der Tatsache, dass sich das Reich Gottes durch die Kirche auf das gesamte Universum ausdehnen sollte.

Nach Pfingsten und nach dieser Unterweisung der Apostel wissen wir – es wurde uns offenbart – dass sich auch die treuen Schwestern und Brüder direkt zeigten, dass sie kamen, um den Heiligen Petrus, die Apostel und die mit der Allerheiligsten Jungfrau Maria im Abendmahlsaal versammelten Jünger zu besuchen[3]. Sie waren gekommen, die Apostel und die entstehende Kirche zu besuchen, um ihnen vor allem ihre Freundschaft, ihre Brüderlichkeit zu überbringen und auch, um sich der entstehenden Kirche zur Verfügung zu stellen, um sie in der Sendung zu unterstützen, die Verkündigung Christi in das ganze Universum zu bringen; eine wirklich essenzielle Unterstützung für die Kirche in ihren Anfängen, denn klarerweise konnten diese Menschen eine derartige Mission nicht alleine in Angriff nehmen, aber gleichzeitig hat Gott mit dieser Begegnung die Basis und den Samen für die universale Gemeinschaft gelegt, von der wir sprechen.

Pater Tomislav: In den Briefen des Heiligen Apostels Paulus, insbesondere in gewissen Briefen wie dem Brief an die Epheser oder dem Brief an die Kolosser, finden wir Spuren dieses Gedanken Gottes. Der Heilige Paulus sagt im Brief an die Epheser, Kapitel 1: «Er hat beschlossen, die Fülle der Zeiten heraufzuführen, in Christus alles zu vereinen, alles, was im Himmel und auf Erden ist.»[4]

Wir wissen, dass zum Zeitpunkt des Kommens Jesu Christi, als die Kirche gegründet wurde, die Situation und die Mentalität viel enger, viel geschlossener war; die Menschen hatten keine Kenntnisse über den Kosmos so wie heute, weshalb es der Kirche nicht gelang, die Menschen zu dieser Offenheit hinzuführen, aber die Realität des Universums existierte, das Leben existierte. Heute glaubt der Großteil der Menschheit der Erde an die Möglichkeit eines Lebens im Universum.

Im Rahmen unserer Gedanken über die universale Gemeinschaft stellt sich jetzt eine sehr wichtige Frage: die Menschheit der Schwestern und Brüder des Volkes, das von Beginn der Schöpfung an Gott treu geblieben ist, ist sie Teil der Kirche? Hören wir uns von Stefania die Antwort an.

Stefania Caterina: Im Buch „Das Universum und seine Bewohner“, das wir als Grundlage für all diese Gedanken heranziehen, sagt der Heilige Geist auf Seite 197 – für jene, die das Buch haben: „Können die Gott treuen Menschheiten des Universums als Teil der Kirche betrachtet werden? Ja, in jeder Hinsicht. Die Tatsache, dass die Kirche auf der Erde gegründet wurde, bedeutet in der Tat nicht, dass sie auf die Erde beschränkt ist, denn die Kirche ist keine menschliche Institution, die auf einem bestimmten Gebiet wirkt und bestimmte Ziele verfolgt: sie ist das Volk Gottes. Als solches umfasst sie unweigerlich all jene, die aufgrund ihres Glaubens Gott angehören und Ihm treu sind; und wer könnte Gott treuer sein als diese Schwestern und Brüder? Sie lehnten sich Gott gegenüber weder auf noch überschritten sie seine Gesetze und Gebote. Sie durchqueren seit jeher das Universum, um den Schwestern und Brüdern schwächerer Menschheiten zu helfen, um ihnen von Gott zu erzählen und sie vor dem Bösen zu warnen.

Die Kirche ist Werk Gottes, von Gott gegründet, der alle Kinder Gottes angehören, die Ihn lieben und Ihm dienen. Überall im Universum, wo es Gott treue Menschen gibt, sind sie Kirche Gottes, denn sie wurden alle erschaffen, erlöst und geheiligt von Gott Vater durch den Sohn Jesus Christus in der Macht des Heiligen Geistes. Ob ein Mensch der Kirche Gottes angehört oder nicht entscheiden nicht die Menschen, sondern Gott, der die Herzen erforscht, die Gedanken und Wege jedes Menschen kennt und mit Gerechtigkeit und Barmherzigkeit urteilt. Der Kirche anzugehören oder von ihr ausgeschlossen zu sein hängt davon ab, ob man das Leben Gottes annimmt oder nicht, ob man sich als Teil der universalen Gemeinschaft fühlt, gemeinsam mit dem ganzen Volk Gottes im ganzen Universum, oder eben nicht. Der Mensch steht in dem Augenblick außerhalb der Kirche, wenn er es ablehnt, Gott anzugehören, sich Ihm hinzugeben, die Schwester, den Bruder im Namen Gottes anzunehmen, und wenn er gemäß den Gesetzen des Egoismus, der Verdorbenheit und des Todes lebt.

Gebt acht, Christen der Erde, wenn ihr glaubt, Teil der Kirche zu sein und euch dann wie Heiden benehmt! Ihr, die ihr den Nächsten mit Bosheit, Oberflächlichkeit oder dem Hörensagen nach beurteilt. Ihr, die ihr euch für gerecht haltet und sagt, der Autorität der Kirche zu gehorchen und euch auf sie beruft, während ihr im Herzen eure Hirten kritisiert und sie alleine lasst. Ich sage euch, dass es im Universum bessere Menschen gibt als euch.“

Pater Tomislav: Hier sehen wir einige Probleme: diese Menschen, die besser sind als wir, werden verheimlicht, verschleiert. Die Massenmedien sprechen nicht von diesen Schwestern und Brüdern und auch die Ufologen sind dagegen, darüber zu sprechen. Es ist die Art Luzifers, die Wahrheit zu verheimlichen, und es fehlt euch ein Bild, ein wahres Bild des Universums, ein wahres Bild der Gemeinschaft im Universum. Leider belastet auch der kirchliche Geozentrismus sehr und schränkt die Mentalität der Menschen auf die Erde ein. Die offenbarten Wahrheiten bleiben abstrakt, weil die Menschheit und die Kirche der Erde einen Weg des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe gehen müssen und Jesus nicht mehr lebendig in Fleisch und Blut unter uns sehen können.

Gott hat der Menschheit der Erde über Jahrhunderte Zeit gegeben, um sich vom Geozentrismus der Universalität in Gott zu öffnen. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts hat eine Beschleunigung des Wiederaufstiegs der Menschheit, der Geschichte der Menschheit hin zur universalen Gemeinschaft begonnen.

Stefania Caterina: Das 20. Jahrhundert, das vergangene Jahrhundert war ein leidgeprüftes Jahrhundert, in dem die Erde wirklich blutdurchtränkt war, durchzogen von Kriegen und jeder Art von Trauer, und in gewisser Weise war ein Sichaufbäumen des Wirkens Satans und jener zu bemerken, die ihm angehören; andererseits war auch die Macht der außergewöhnlichen Eingriffe Gottes sichtbar. Und tatsächlich beginnt das 20. Jahrhundert mit den Erscheinungen von Fatima, mit Erscheinungen von weitreichender Tragweite und von sehr großer Bedeutung, denn gerade zu diesem Anlass zeigt sich die Muttergottes mit den treuen Schwestern und Brüdern. Natürlich wird in der offiziellen Berichterstattung darüber nicht gesprochen, auch deshalb nicht, weil die Situation der Erde, die Kenntnisse, die die Menschen zum damaligen Zeitpunkt von den Wirklichkeiten im Universum hatten, es den Menschen nicht erlaubte, das zu verstehen; aber in den Erscheinungen von Fatima ereignete sich das sogenannte „Sonnenwunder“, und zwar rotierte die Sonne, die Scheibe vor der Sonne rotierte, usw. Heute wird das ufologischen Phänomenen zugeschrieben, die im Bereich der Ufologie bekannt sind. Unabhängig von all dem, unabhängig von dem Phänomen bleibt die Tatsache bestehen, dass Gott der Welt durch diese großen Marienerscheinungen die Existenz der treuen Schwestern und Brüder, die Existenz des Lebens im Universum und insbesondere dieser treuen Schwestern und Brüder offenbaren wollte, um den Auftakt zu dieser universalen Gemeinschaft und auch zur Evangelisierung durch die Kirche zu geben. Wir wissen alle, dass die Seher das Dritte Geheimnis von Fatima erhalten hatten – das Dritte Geheimnis beinhaltete gerade die Offenbarung der Existenz des Lebens im Universum – aber nicht nur das: die Muttergottes bat zusätzlich darum, Russland, das gerade dabei war, die kommunistische Diktatur anzunehmen, ihrem Unbefleckten Herzen zu weihen; Russland, das für die Menschheit große Tragödien vorbereitete. Die Mutter bat also darum, Russland ihrem Unbefleckten Herzen zu weihen, um es vor der ganzen Tragödie des Kommunismus zu bewahren. Sie bat darum, der Papst möge dies in Gemeinschaft mit allen Bischöfen der Erde tun. All das ist nie wirklich geschehen.

Was das Dritte Geheimnis von Fatima angeht, in dem die Muttergottes gerade die Existenz der anderen Menschheiten offenbarte, so bat die Muttergottes den Papst, dieses Geheimnis der ganzen Welt nicht später als 1960, einem sehr wichtigen Jahr, zu offenbaren. Die 1960er, 1970er-Jahre sind sehr wichtig, weil das Wirken Satans auch im Universum an Stärke zunahm. Leider wurde auch diese Bitte der Muttergottes nicht erfüllt und so blieben die Erscheinungen von Fatima bedauerlicherweise etwas Unvollständiges, nicht völlig Verwirklichtes, obwohl sich viele Kleine, viele gläubige Menschen um ein geweihtes Leben, ein Leben des Gebetes bemühten, worum die Muttergottes unter anderem gebeten hatte und wie Sie es in all ihren Erscheinungen tut: das Gebet und die Reue kennzeichnen immer alle Marienerscheinungen.

Jesus musste nach den Erscheinungen von Fatima also noch einmal eingreifen – immer noch im vergangenen Jahrhundert – um der Menschheit einen weiteren Anstoß zu geben. Er tat es durch die Heilige Faustyna Kowalska und der großen Offenbarung über die Barmherzige Liebe. Hier bat Jesus die Amtskirche ein Fest einzuführen, das den Menschen von Seiner Barmherzigkeit sprechen sollte; ein Fest, das genau am Sonntag in albis, dem Weißen Sonntag nach Ostern einzuführen gewesen wäre. Jesus versuchte mit allen Mitteln die Menschheit dazu aufzurufen, sich Gott anzunähern, umzukehren und zu beten, auch deshalb, weil die Dinge in der Welt nicht gut liefen: Russland war Opfer der kommunistischen Diktatur geworden; mit dem Zweiten Weltkrieg stand viel Unheil bevor; durch Hitler und den Nationalsozialismus kriselte es. Daher griff Gott mit diesen bedeutenden Offenbarungen über Seine Barmherzigkeit ein, um der Menschheit die Möglichkeit zu geben, ihre Sünden wiedergutzumachen und einen Weg zu Gott und zu dieser universalen Gemeinschaft zu beginnen. Leider müssen wir sagen, dass auch dieser Bitte Jesu nicht nachgekommen wurde. Das Fest wurde ungefähr siebzig Jahr später durch Johannes Paul II eingeführt, aber in den Jahren, in denen Gott seine Bitte ausgesprochen hatte,  war die Erde leider in der Tragödie des Zweiten Weltkriegs versunken, was Jesus verhindern wollte.

Während wir weitergehen – ich gebe nur einen Überblick; wer Genaueres wissen möchte findet Details im Buch „Das Universum und seine Bewohner“ – kommen wir in eine Zeit, die in unserer näheren Vergangenheit liegt, mit den großen Erscheinungen von Medjugorje. In den großen Erscheinungen von Medjugorje, die immer noch andauern, zeigt sich die Muttergottes noch einmal. Sie zeigt sich noch einmal der Menschheit, und Sie zeigt sich zu einem sehr heiklen Zeitpunkt, zur Zeit des Kalten Krieges, der immer stärker werdenden Feindschaft zwischen Ost und West, zwischen der Sowjetischen Union, Westeuropa und den Vereinigten Staaten, also beinahe am Vorabend eines Nuklearkriegs. Die Muttergottes zeigt sich in Medjugorje, gerade in Osteuropa, in einem kleinen, unbekannten Dorf. Dieses Mal zeigt Sie sich sechs Kindern, aber durch die Kinder ruft Sie die ganze Pfarre von Medjugorje auf und das stellt eine wichtige Neuheit dar. Die Muttergottes wählt sich ein kleines Volk aus, warum? Weil Sie durch dieses kleine Volk das ganze Volk Gottes unterrichten möchte, Sie möchte die bedeutenden Dinge offenbaren, die Gott Ihr anvertraut, unter anderem noch einmal dieses große Geheimnis des Lebens im Universum und der universalen Gemeinschaft, und Sie hat die Absicht, diese Unterweisungen durch die Pfarre auf die ganze Welt auszudehnen, große, mächtige Seelen in der ganzen Welt aufzuwecken, die reich an Gaben sind, um allmählich die ganze Erde zu evangelisieren und zu Jesus zurückzubringen.

Wenn wir die Realität betrachten, wie sie heute in Medjugorje ist, müssen wir sagen, dass es auch hier nicht gelungen ist, den Plan Gottes umzusetzen, und zwar aus vielen verschiedenen Gründen, wobei es zu lange dauern würde, all diese Gründe jetzt aufzuzählen, aber auch weil die Kirche leider über die Wahrhaftigkeit dieser Erscheinungen immer noch unschlüssig ist und sich noch nicht dazu geäußert hat, und damit bleibt auch Medjugorje wiederum etwas Unbestimmtes. Aber Gott hat nicht aufgegeben. Trotz allem fuhr Er fort, kleine Gruppen, Einzelne und Gemeinschaften aufzurufen, um seinen Plan, wenn nicht in der Pfarre von Medjugorje, so doch in einem anderen Volk, in einem kleine Rest zu verwirklichen. Die Muttergottes erwartete sich natürlich auch eine Antwort von der Kirche, von der katholischen Kirche, aber wie wir gesagt haben, hat sich diese bis heute noch nicht dazu geäußert, womit alles noch sehr vage bleibt. An diesem Punkt angelangt musste Gott der Geschichte der Menschheit eine jähe Wendung geben, um seinen Plan nicht anhalten zu müssen, und damit gelangen wir zu den außergewöhnlichen Werkzeugen.

Pater Tomislav: Ich möchte hinzufügen, dass hinsichtlich gewisser Themen wie das Dritte Geheimnis von Fatima Untersuchungen gemacht wurden, Diskussionen über die Wahrhaftigkeit und die Vollständigkeit dieses Geheimnisses; Diskussionen über die Figur von Lucia, ob diejenige, die der Öffentlichkeit gezeigt wurde, tatsächlich die richtige gewesen sei oder nicht. Wir möchten euch sagen, dass Gott ausführlich zu uns gesprochen hat, um die Dinge zu offenbaren. Warum? Weil Er nicht möchte, dass die Menschheit im Dunkeln bleibt, daher hat Er auch ausführlich über Medjugorje gesprochen, das an einem gewissen Punkt stehengeblieben ist, aber wie uns insbesondere durch die Botschaften der Muttergottes, die wir erhalten haben, erklärt wurde, hatten alle ihre Erscheinungen das Ziel, zur Vereinigung des ganzen Universums in Christus hinzuführen.

Wir sind am Beginn des Großen Jubiläums des Jahres 2000 angelangt. Nachdem was wir durch Offenbarungen aus vielen verschiedenen Blickwinkeln erhalten haben, wollte Gott die Kirche auf ein viel höheres spirituelles Niveau bringen, um die Menschheit der Erde und auch die Menschheit des ganzen Universums in die letzte Phase der Vereinigung des ganzen Universums in Christus führen zu können.

Papst Johannes Paul II war bereit, das Leben im Universum zu offenbaren, aber es gelang ihm nicht. Aus welchen Gründen? Wir möchten auf diese Gründe nicht eingehen oder davon sprechen, wir möchten weder kritisieren noch darüber diskutieren, aber Tatsache ist Tatsache. Gott wandte sich also an ausgewählte Personen, an Gruppen, insbesondere an neue Gemeinschaften, um ein kleines Volk, eine Zelle eines Volkes zu bilden und dieses vorwärts zu bringen, damit dieses Volk ein Sauerteig für die Kirche der Erde sein konnte. Leider haben weder die Einzelnen, die Gruppen, noch die Amtskirche eine umfassende Antwort gegeben, sodass Gott keine Gruppe als erste Zelle auf der Erde bilden konnte. Wir sind also an dem Punkt angelangt, an dem Gott die Zentrale Zelle gebildet hat, die erste Zelle der universalen Kirche, der Kirche des Universums, die sich aus Vertretern der verschiedenen Planeten, Frauen und Männern und den sieben großen Erzengeln, die die sieben großen Priester sind, die vor Gott stehen, zusammensetzt. In der Zentralen Zelle befinden sich auch die Mutter Gottes, die Allerheiligste Jungfrau Maria und der Heilige Josef. So hat sich also die erste Zelle gebildet, der die Gnade geschenkt wurde als Bindeglied zu dienen, das die anderen beiden außergewöhnlichen Werkzeuge, die Engel und die Gott treuen Menschheiten angliedert, die gemeinsam mit der Zentralen Zelle die Evangelisierung des ganzen Universums beginnen würden.

An diesem Punkt ist es sehr wichtig die Notwendigkeit zu verstehen, warum Gott an diesem Punkt angelangt ist: es ist ein Reifegrad erreicht worden, eine historische Reife, nennen wir es so, die Fülle der Zeiten und die Notwendigkeit, für die Erde und das ganze Universum eine Wende herbeizuführen – und die Kirche benötigt diese Gemeinschaft.

Stefania Caterina: Nach diesem Ereignis hat sich das Szenario radikal geändert: während zuvor der Papst und die Kirche an der Spitze der universalen Mission hätten stehen sollen, gemeinsam mit den treuen Schwestern und Brüdern, so ist die Rolle der Menschheit der Erde durch das Auftreten der drei großen Werkzeuge, vor allem der Zentralen Zelle, nur mehr jene der Mitwirkenden. Die Kirche der Erde hat nicht mehr, sagen wir so, die Führungsrolle inne. Aber Gott hat 2013 mit seinem Werk der Evangelisierung des Universums begonnen, was seit jeher seine Absicht war, und anstelle des Papstes und der Kirche hat Er die treuen Menschheiten an die Spitze dieser Mission gesetzt. Natürlich auch mit unserer Teilnahme, denn die Menschheit der Erde nimmt im Geist durch ihr Gebet, durch ihr Opfer an der Mission teil, aber Gott hat die Verantwortung für die Umsetzung den treuen Menschheiten übertragen, die 2013 in das mittlere Universum aufbrachen, wo sie das Wirken und das Heilswerk Jesu Christi ausführlich verkündeten, vom Volk Gottes sprachen und ihr Zeugnis überbrachten. Und diese Schwestern und Brüder des mittleren Universums haben sich bekehrt – es war eine regelrechte Massenbekehrung – und man kann sagen, dass die Evangelisierung überreiche Früchte getragen hat. Aus spiritueller Sicht war es ein wahrer Erfolg.

2013 gab es aber auch ein weiteres wichtiges Ereignis auf der Erde, für die Christenheit: den Rücktritt von Papst Benedikt XVI und die Wahl von Papst Franziskus. Der Heilige Erzengel Michael meldete sich vielfach zu Wort, sei es vor dem Beginn des Konklaves für die Wahl von Papst Franziskus, sei es danach direkt an Papst Franziskus, und bat die Kirche der Erde noch einmal das zu offenbaren, was sie über die Existenz des Lebens im Universum wisse, insbesondere über die treuen Schwestern und Brüder und die universale Gemeinschaft. Auch wenn der Papst und die Kirche der Erde nicht mehr, sagen wir, Leader in dieser Evangelisierung sind, so ist ihre Teilnahme und auch ihre Teilnahme als Kirche an dieser Evangelisierung dennoch sehr wichtig. Vor allem würde die Offenbarung des Lebens im Universum die Kirche dazu führen, eine gewaltige Aufgabe auf der Erde ausführen zu können, denn eine derartige Offenbarung vonseiten des Papstes wäre, wie ihr sicher gut verstehen könnt, ein epochales Ereignis, geradezu eine epochale Wende für die Geschichte der Menschheit.

Leider gab es auf diese Aufrufe keine Antworten und Gott machte weiter. Zu Beginn dieses Jahres, also 2016, hat Gott den treuen Schwestern und Brüdern den Befehl erteilt, auch mit der Evangelisierung des unteren Universums zu beginnen, wo sich die Erde befindet. Und ihr wisst, dass die Evangelisierung des unteren Universums auch beachtliche Auswirkungen auf uns auf der Erde haben wird. Die Ereignisse werden sich beschleunigen, da Satan sich eingeengt und immer eingeschränkter fühlen wird. Je weiter die treuen Schwestern und Brüder im Universum voranschreiten, umso mehr verringert sich sein Handlungsspielraum und daher verursacht das auch eine Explosion seines Handelns.

Pater Tomislav: Kommen wir zum Jahr 2012 zurück. Wir haben die Bitte Gottes, die Bitte Jesu Christi, seine Einladung, innerhalb jenes Jahres eine Antwort zu geben, veröffentlicht. Danach begann die Evangelisierung des mittleren Universums und hier gab es eine Wende, weil weder die Erde noch die Amtskirche eine Antwort gegeben hatten, die Existenz der treuen Schwestern und Brüder und das Leben im Universum anzuerkennen. Die Wende lag darin, dass Gott die Zentrale Zelle und die außergewöhnlichen Werkzeuge an die Spitze des Volkes Gottes gesetzt hat; sie führen das aus, was die Kirche der Erde von Anfang an als ihre Aufgabe hätte ausführen sollen. Und in seiner Geduld wartete Gott und wartete und wartete, und wie ich gesagt habe ist der Zeitpunkt gekommen, an dem das Eingreifen Gottes notwendig geworden ist. Ich möchte hier unterstreichen, dass wir niemanden verurteilen, aber wir müssen unterscheiden und haben von Gott das Licht und Erklärungen erhalten. Gott hat uns darum gebeten, euch zu informieren, wir sind einfache Zeugen. Und wie verstehen wir diese Wende, diese Veränderung? Wir verstehen sie als Barmherzigkeit Gottes, der eingegriffen hat, weil wir so schwach und verletzlich sind auf der Erde und uns dieser Schwachheit und Verletzlichkeit, unseres wiederholten Falls nicht bewusst sind, auch nach dem Kommen Jesu Christi nicht und nach 2000 Jahren des Weges, den die Kirche zurückgelegt hat.

Stefania Caterina: Auf Seite 304 des Buches „Das Universum und seine Bewohner“ bekräftigt der Geistes Gottes die Bedeutung dieser universalen Gemeinschaft: „Die Kirche der Erde braucht die Gemeinschaft mit dem Mystischen Leib Christi, der im ganzen Universum wirkt. Daher möchte Gott, dass ihr mit allen Mitgliedern des Mystischen Leibes in Gemeinschaft seid. Er wünscht, dass ihr die Engel annehmt und liebt, die Heiligen und eure Schwestern und Brüder im Universum, die Gott treu dienen und euch lieben. Jedes eurer Gebete erhält eine andere Kraft, wenn es in Gemeinschaft mit allen Mitgliedern des Mystischen Leibes erfolgt. Dies ist die universale Gemeinschaft, die viel weitreichender und erhabener ist als die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen der Erde, die überdies nicht völlig gelebt wird. Die Gemeinschaft unter den Christen ist in der Tat schwach, weil sie untereinander gespalten sind. Sie müsste hingegen ihre Stärke sein. Daher ist es für euch notwendig, die Hilfe anderer Kräfte anzunehmen, die über die Erde hinausgehen.“

Pater Tomislav: Zusammenfassend möchte ich euch dazu aufrufen nachzudenken. Jeder Mensch, der nicht aus sich herauskommt, aus der Tatsache, auf sich selbst zurückgeworfen zu sein, sei es auf die eigene Krankhaftigkeit oder auf die eigenen Ambitionen, wird nicht reifen und keine Reife erlangen. Auch die Bewohner der Erde und die ganze Erde selbst wird ihre Reife nicht erlangen, wenn sie sich nicht dem Universum öffnet. Die Offenheit führt immer zur Einheit in der Unterschiedlichkeit. Das ist nur im Dreifaltigen Gott zu erreichen. Dort erreicht die geeinte Unterschiedlichkeit ihre Fülle und ihre Vollkommenheit. In den Systemen, in denen wir uns befinden, gibt es eine materialistische Auffassung, in der dies nicht zu erreichen ist. Jetzt ist also der Augenblick, in dem die Kirche der Erde und infolge die Bewohner der Erde ihre Haltung des Geozentrismus zugunsten des Universums ändern und sich für die universale Gemeinschaft öffnen müssen.

In unseren Ausführungen sprechen wir immer von Jesus Christus, von unserem Glauben und von unserer Erfahrung, dass alles durch Ihn in Gott vereint wird, wo die Menschheit neu wird und in die neue Schöpfung eintreten wird. Die Gelehrten der Erde, die Ufologen, die Mediziner, alle werden umgewandelt und alles wird neu sein. In der Offenbarung des Johannes steht im Kapitel 21: «Seht, ich mache alles neu»[5], Gott sagt dies und so wird es sein.

Und ich segne euch, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Vgl. Röm 8,19

[2] Vgl. Apg 1,3

[3] Vgl. Botschaft des Heiligen Apostels Petrus mit dem Titel „Die universale Sendung der Kirche“, die am 7. Februar 2013 veröffentlicht wurde.

[4] Eph 1,10

[5] Vgl. Offb 21,5

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