Gedanken „Die Feier des Osterfestes im ganzen Universum“

von Stefania Caterina und Tomislav Vlašić

  1. April 2016

Liebe Schwestern und Brüder, noch einmal wünschen wir euch allen Frohe Ostern. Wir waren mit euch vereint auf dem Weg durch die Karwoche, zu Ostern und auch danach, und sind auch weiterhin mit unserem Gebet, mit unseren Informationen und Erklärungen an eurer Seite, um euch auf dem Weg zu begleiten, den Jesus für das ganze Universum aufgezeigt hat.

Diese Gedanken nehmen ein großes Ereignis zum Anlass, das an diesem Osterfest stattgefunden hat: das erste Mal wurde im ganzen Universum das Osterfest des Herrn gefeiert, in allen drei Universen; sie haben dieses Fest vereint gefeiert und wir mit ihnen. Es ist ein großes Ereignis. Vom Ereignis der Auferstehung des Herrn, von seinem Osterfest nimmt alles seinen Anfang, eine sehr, sehr starke Dynamik der Gnade wird freigesetzt und breitet sich im ganzen Universum aus. Zum ersten Mal wird im unteren Universum infolge der Evangelisierung durch die dem Herrn treuen Schwestern und Brüder und gemeinsam mit den Schwestern und Brüdern des mittleren Universums das Osterfest des Herrn gefeiert. Natürlich haben auch wir im Geist daran teilgenommen. Ich werde nicht beschreiben, was und wie sie gefeiert haben, aber wir versuchen euch den Weg zu erklären und euch in dieser Osterzeit noch konkreter in diesen Heilsplan des ganzen Universums einzuführen, denn ihr seid alle dazu aufgerufen, Teil des Volkes des ganzen Universums zu sein.

Um diesen, unseren Weg verstehen zu können, müssen wir an den Anfang des Jahres 2016 zurückkehren. Ich beziehe mich auf zwei Botschaften, die auf unserer Webseite zu finden sind: die erste ist vom Heiligen Erzengel Michael vom 5. Jänner[1], die von der Evangelisierung des unteren Universums spricht, einschließlich der Erde. Die zweite Botschaft, eine Botschaft von Jesus, ist vom 6. Jänner mit dem Titel „Eure Mission auf der Erde“. Ich gehe von diesen Botschaften aus, damit verständlich wird, was geschieht, in welche Richtung wir gehen, denn das, was sich an diesem Osterfest ereignet hat, ist die Bestätigung dieser beiden Botschaften, die in die Zukunft weisen und wir werden euch alle nötigen Erläuterungen geben.

Kehren wir zurück zu den Botschaften von Anfang Jänner. Hier gibt es drei große Ereignisse, die zusammenhängen: das erste Ereignis ist die Evangelisierung des unteren Universums, einschließlich der Erde; das zweite Ereignis ist das neue Priestertum. Ihr wisst, dass das Priestertum in der Zentralen Zelle vollkommen wirksam ist. Davon werden wir noch sprechen, ebenso wie vom neuen Priestertum auf der Erde und im Universum. Das dritte Ereignis folgt auf die beiden anderen: die Zeit des Antichristen und des Falschen Propheten. Diese drei Ereignisse sind miteinander verbunden.

Jesus sagte in seiner Botschaft vom 6. Jänner: „Ich möchte euch an diesem Tag segnen, der ein Festtag für das ganze Universum ist, denn heute beginnt eine ganze neue Phase für die menschliche Geschichte. Ihr seid euch dessen nicht völlig bewusst, denn ihr seht wenig im Vergleich zu anderen Menschheiten. Das ist aber nicht von Bedeutung. Es gibt nämlich eine viel tiefere Schau, jene des Geistes und im Geist werdet ihr immer an allen Ereignissen teilnehmen, denn ich werde euch die Möglichkeit dazu geben.“ Unsere Ausführungen werden in diese Richtung gehen, und zwar für den, der sich auf den Weg machen und an dieser Gnade teilhaben möchte.

Die Evangelisierung des Universums schließt, wie wir gesagt haben, auch die Erde mit ein. Ich zitiere aus der Botschaft des Heiligen Erzengels Michael, weil es wichtig ist: Gott hat entschieden, dass die Evangelisierung des unteren Universums beginnt, da Er das Leiden und die ernste Lage gesehen hat, in der sich seine Kinder nicht nur im unteren Universum, sondern auch auf der Erde befinden.“; Er hat gesehen, beobachtet; wir lesen im Anschluss, dass Gott wie beim Auszug aus Ägypten das Leiden seines Volkes gesehen und es herausgeführt hat[2]. Ich fahre fort: „In diesem vergangenen Jahr hat Er insbesondere das Verhalten aller Christen auf der Erde beobachtet; Er hat vor allem das Verhalten der katholischen Hierarchie und des Papstes abgewogen, die dazu berufen sind, den Großteil des Christentums der Erde auszurichten. Sie haben seine Erwartungen nicht erfüllt und so hat Er entschieden, ohne Zögern fortzufahren, bevor es zu spät ist und die Erde im Chaos versinkt. Die katholischen, orthodoxen, protestantischen und alle anderen Hierarchien, die an der Spitze der vielen, zu vielen christlichen Konfessionen stehen, werden mit dem Rücken an die Wand gestellt: sie werden zwischen Jesus Christus und ihren Ambitionen, zwischen dem Allmächtigen und den Mächtigen wählen müssen. Wenn sie dies nicht tun oder wenn sie falsche Entscheidungen treffen, wird sich die katholische Kirche spalten und die anderen Konfessionen werden im völligen Durcheinander versinken. Die Christen hingegen, die Jesus Christus lieben und Ihm treu dienen, welcher Konfession sie auch angehören mögen, werden zum neuen Volk hingezogen werden, das dabei ist, sich im ganzen Universum zu bilden und dies wird die Kirche Gottes sein, eine im ganzen Universum, ohne weitere Spaltungen und Falschheit. Die anderen werden dem Weg folgen, den sie gewählt haben, aber ich sage euch, dass sie leichte Beute für den Antichristen und seinen Falschen Propheten sein werden.“ Dieser Abschnitt ist von grundlegender Bedeutung, um einen Überblick zu haben, um zu verstehen, um die Wirklichkeit, in der wir uns befinden und in der wir uns bewegen unterscheiden zu können. Nur wenn ihr die Situation der Erde und der Kirche mit Klarheit seht, könnt ihr unterscheiden und euch auf den Weg machen.

Der Heilige Michael fügt hinzu: „Das ist die Barmherzigkeit Gottes, der seine Kinder vor dem Bösen rettet. Sie ist unentgeltlich, aber nicht billig zu haben. Die Barmherzigkeit Gottes setzt die Umkehr und die Bereitschaft voraus, sich von Gott umwandeln zu lassen. […] Heute mehr denn je lade ich euch zur Umkehr und zum Gebet ein.“ Diesen Blick Gottes, diese Betrachtung der Barmherzigkeit haben wir euch bereits gezeigt, als der Heilige Erzengel Michael im Jahr 2009 die Menschen getrennt hat; 2010 hat er die Menschheit und die Kirche auf genauere Weise abermals getrennt[3]. Das fortschreitende Wirken der Gnade dieser Zeit trennt die Spreu vom Weizen und diese Trennung ist Frucht der Gnade zugunsten der Kinder Gottes und zwingt die Menschen dazu ihre Wahl zu treffen.

In diesen Tagen, am ersten Sonntag nach Ostern, feiern wir auch die Göttliche Barmherzigkeit und wir fragen uns, warum Jesus der Heiligen Faustyna gerade diesen Sonntag angegeben hat, an dem die Osteroktav endet. Weil alles seinen Ausgang im Ostergeheimnis nimmt, darin, den siegreichen, auferstandenen Jesus Christus anzunehmen. Die Christen unterscheiden sich von den Nicht-Christen dadurch, dass sie dem auferstandenen Christus angehören und sie haben im auferstandenen Christus die Macht, das Böse zu besiegen. Fragen wir uns was es bedeutet, den Sonntag der Barmherzigkeit zu feiern? Wir wissen, dass dieses Jahr das Jahr der Barmherzigkeit ist. Es bedeutet nicht, ein Steinchen aus dem Schuh, vom Gewissen zu entfernen – das würde bedeuten, Gott auszunutzen. Es ist auch das nützlich, um das, was uns irritiert, die Last der Sünde zu entfernen, aber die gefeierte Barmherzigkeit ist die Umkehr dahin, die Person Jesus Christus zu akzeptieren, an seinem Plan und an seinem auferstandenen Leben teilzunehmen; es bedeutet, am Osterereignis im ganzen Universum teilzunehmen, an dieser Gnade. Es bedeutet dann auch, dass sich das Volk ausrichten kann, weil es in sich das Wirken des auferstandenen Christus wahrnimmt, wie es die Apostel wahrgenommen haben. Durch sie floss das Wort des Herrn und Er vollbrachte Wunder. Mit der Ausrichtung des neuen Volkes erhebt es sich gleichzeitig, alle Kinder Gottes, die guten Willens sind, erheben sich und werden Gnaden erhalten, und auf diese Weise erhalten wir die machtvolle Hilfe zugunsten all jener, die zerbrechlich und schwach sind, aber auch jene müssen wie der Gelähmte aufstehen und aufrecht weitergehen.

In dieser Situation fragen wir uns: was müssen wir tun? Zuerst nehmen wir das an, was uns Jesus Christus anvertraut hat. Gerade am 5. Jänner hat Er uns gesagt: „Heute vertraue ich euch völlig meiner Mutter und dem Heiligen Josef an. Ihre Herzen werden euch lehren, euch führen und euch schützen. Ihr werdet nicht viele Botschaften und viele Worte benötigen, denn mein tiefgehendes Wirken im Heiligen Geist wird euch auf vollkommene Weise lehren. Das, worum ich euch bitte, ist dem Dämon unter euch keinen Platz zu lassen: lasst euch aus keinerlei Grund untereinander aufspalten, bewahrt immer die Einheit im Geist und das Band der Liebe, ansonsten werdet ihr sehr schwach sein.“ Die Ausrichtung des neuen Volkes ist also die Ausrichtung durch den Geist Gottes, der uns auf den auferstandenen Christus ausrichtet, damit die christliche Gemeinschaft im Frieden Gottes leben kann. Das Band des Friedens, das Band der Liebe wird vom Heiligen Apostel Paulus sehr hervorgehoben[4]. In diesem Augenblick beziehen wir uns auf das Band des Friedens unter uns, das wir weiter ausführen während wir weitergehen, aber hier wird vor allem die Einheit mit dem Volk im ganzen Universum, mit dem neuen Volk hervorgehoben.

Was ist also zu tun? Als erstes: „Ich bitte euch mit mir vereint zu sein, dann werde ich alles in euch und durch euch tun können.“ Unsere vorrangige Aufgabe in dieser Osterzeit ist es, mit dem lebendigen Jesus Christus vereint zu sein. So wie Er die Apostel vor Pfingsten, vor der Himmelfahrt unterrichtete, so wird Er uns, sein Volk auf der Erde und im ganzen Universum, innerlich unterrichten, und zwar denjenigen, der sich öffnet, der Ihn annimmt, nicht auf oberflächliche Weise, sondern der antwortet.

Zweitens bittet Er uns, uns mit dem neuen Volk des ganzen Universums zu vereinen, Er sagt: „Geht weiter! Es ist nicht wichtig, wo ihr seid und was ihr tut; wenn ihr mit diesem Volk vereint seid, betrachtet euch als für immer vereint. Brecht dieses Band nicht, denn ihr würdet ins Leere fallen. Ich sage euch das zu eurem Besten. Ihr seid zu jedem Zeitpunkt frei zu gehen, aber diese Freiheit würde euch zu teuer zu stehen kommen und ich möchte euch nicht verloren sehen. Wer heute die Seite wechselt, wird wenig Chancen haben zurückzukehren. Ich weiß, dass das bei euch nicht zutrifft, aber ich möchte es euch sagen, denn ich bin immer aufrichtig mit euch.“

In derselben Botschaft sagt Jesus, was wir im Konkreten tun müssen und fährt fort zu beschreiben, was vor uns liegt. Gleichzeitig – das heißt gleichzeitig mit der Evangelisierung des unteren Universums – werdet ihr sehen, wie die Erde im Chaos versinkt. Die Kinder, die meinen Gesetzen nicht folgen und rebellisch, niederträchtig und verräterisch sind, werden immer mehr versinken. Dennoch gibt es auf der Erde auch viele kleine, einfache Seelen, die guten Willens sind und diesem Volk angehören möchten, aber nicht wissen, wie sie dies anstellen und wohin sie gehen sollen. Verstärkt euer Gebet und euer Opfer zugunsten dieser Seelen! Ich wiederhole: es sind einfache, kleine Seelen, aber sie haben zu Gott JA gesagt und benötigen Mütter und Väter. Das ist jetzt eure große Mission. So, wie die treuen Schwestern und Brüder ein Volk im unteren Universum vorbereiten, so bereitet ihr ein Volk auf der Erde vor. Eure Sendung ist grundlegend, denn die Erde wird der Schauplatz meiner Wiederkehr sein. Seht zu, dass ich ein Volk vorfinde, wenn ich zurückkomme. Bemüht euch, nicht den Geschichten der Welt nachzulaufen, ihren Sorgen. Geht geradewegs auf eurem Weg, gelassen und glücklich und es wird euch an nichts fehlen, das verspreche ich euch.“

Wie ich also gesagt habe, möchten wir euch informieren, euch Erläuterungen geben, aber wenn ihr euch nicht auf den Weg macht und euch nicht bemüht, diesen Weg zu gehen, dann ist alles nutzlos. Wir geben euch keine oberflächlichen Informationen, sondern Erläuterungen um vorwärtszugehen und umgewandelt zu werden, um in euch das Wirken des auferstandenen Christus, das Wirken des Heiligen Geistes verstehen zu können. Unsere Aufgabe ist es, euch in dieser Zeit mit klaren Worten und auf konkrete Weise zu informieren, damit die Mitglieder des neuen Volkes eine Gemeinschaft bilden können – vor allem im Geist, aber auch physisch – damit sich die Mitglieder der Zellen immer besser kennenlernen und in der Tiefe und in der Macht der Gemeinschaft fortschreiten können.

Unterwegs zu sein führt uns zum kosmischen Pfingsten und dann werden wir dazu fähig sein, den glorreichen Jesus anzunehmen. Vereinen wir uns, gehen wir vorwärts. Ich lege euch noch einmal die Großzügigkeit Jesu Christi ans Herz. Gott war in Jesus Christus großzügig zu uns allen, um uns zu retten. Ich lade die Menschen zur Großzügigkeit diesem Plan Christi gegenüber ein, ich lade die Jugendlichen erneut ein, sich zur Verfügung zu stellen, um den lebendigen und wahren Gott anzubeten, um dem lebendigen Jesus Christus anzugehören, die Götzen loszulassen, die nach unten ziehen und in den Ruin, ins Verderben führen. Unser Gebet und unser Opfer begleiten euch jeden Tag und in jedem Augenblick.

Und ich segne euch mit der ganzen Kraft der universalen Kirche. Möge sich diese Kraft der Gnade in euch einprägen, damit ihr euch auf den lebendigen Jesus Christus ausrichten könnt, der in euch und unter euch wirksam ist, um ein neues Volk zu sein, das Gott Vater feiert, das den auferstandenen Christus feiert, das das Herabkommen des Heiligen Geistes feiert, um ein in Gott geeintes Volk zu sein, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Vgl. Botschaft mit dem Titel: „Die Evangelisierung des unteren Universums“; beide Botschaften wurden auf http://unterwegszurneuenschoepfung.org veröffentlicht.

[2] Vgl. Ex 3,7-10

[3] Vgl. das Buch „Das Universum und seine Bewohner“, 5. Teil, Kap. 3 „Die Ereignisse dieser Zeit“, S. 330

[4] Vgl. Eph 4,3; Kol 3,14

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