Gedanken „Die Umkehr zum Lebendigen Gott“

von Stefania Caterina und Tomislav Vlašić

  1. März 2016

Liebe Schwestern und Brüder, das Thema des heutigen Abends ist „Die Umkehr zum Lebendigen Gott“. In diesen Tagen der Fastenzeit hören wir oft „das Gesetz halten, Gott gehorchen[1], auf Seine Stimme hören[2]“. Auf Seine Stimme hören ist etwas mehr. Hören wir einem Freund oder einem Feind zu, so sind die Reaktionen verschieden. Wenn wir vom Freund sprechen, dann werden wir von der Liebe des Freundes miteinbezogen, von seinem ganzen Leben. In gleicher Weise, wenn wir das Wort des Lebendigen Gottes hören, dann bezieht uns dieses Wort mit ein, es durchdringt uns; diese Schwingungen der Stimme Gottes, die voll Liebe ist, verändern unser Leben.

Wenn wir die Geschichte des Heils betrachten, so wollte sich Gott dem Menschen nach der Erbsünde auf jede erdenkliche Art und Weise nähern, aber der Mensch floh, er versteckte sich, er hatte Angst vor Seiner Stimme, er zog die Stimme der Götzen, die er missbrauchen konnte und jene Satans vor, der ihn täuschte, denn aufgrund jener Wunde, die sich der Mensch zugezogen hat und aufgrund seiner Hartherzigkeit, durch die er sein Leben nicht ändern will, hat er sich immer mehr von der Stimme Gottes entfernt. Gott hat durch Mose sein Gesetz offenbart[3] und jenes in Stein gemeißelte Gesetz wurde später auf Schriftrollen, in Bücher niedergeschrieben, aber die Stimme Gottes geriet in Vergessenheit, sie hallte im Inneren des Menschen nicht mehr wieder und das Volk vergaß auch die befreienden Ereignisse des Volkes in Ägypten. Von diesem Wort, das vergessen, auf falsche, egoistische Weise ausgelegt, für politische Zwecke und für Interessen ausgenutzt wurde oder auch, um sich zu verstecken: davon sprechen die Propheten, sie sprechen von Heuchelei. Es war also eine lebendige Stimme notwendig und Gott sandte die Propheten. Den gesamten Weg Israels hindurch waren es die Propheten, die die lebendige Stimme überbrachten, Menschen, die Gott gegenüber offen waren und seine lebendige Stimme hörten und das Gesetz gemäß dem Willen Gottes auslegten. Dann, dank Gott Vater ist der Sohn gekommen, das vollkommene Abbild Gott Vaters und hat uns Sein Angesicht offenbart und zu uns gesprochen. Die Apostel haben seine Stimme gehört, nicht nur während seiner Zeit auf der Erde, sondern auch als sie bei Ihm, dem Auferstandenen waren. Und nach Pfingsten war diese Stimme Gottes in den Aposteln lebendig und daher konnten sie sprechen, verkünden und bezeugen.

Wir sind in einer Zeit angelangt, in der Gott den Plan hat, die gesamte Menschheit des ganzen Universums zu versammeln, daher könnt ihr euch vorstellen, dass machtvolle Stimmen notwendig sind. Wir haben von den sieben großen Erzengeln, von den Engeln und von den erhabenen Werkzeugen sprechen hören. Heute Abend möchten wir die Stimme der Gott treuen Schwestern und Brüder im Universum vertiefen. Darüber wird Stefania sprechen.

Stefania Caterina: Ich grüße euch, liebe Zuhörer. Wie Pater Tomislav vorher gesagt hat, hat die Erbsünde leider einen großen Bruch zwischen einem Teil der Menschheit und Gott verursacht, weshalb es den rebellischen Menschheiten nicht mehr gelungen ist, auf jenes Wort Gottes, auf Seine Stimme in ihnen zu hören. Jener Teil der Menschheit aber, der treu geblieben ist, der die Erbsünde nicht begangen hat, ist eine Menschheit, die sich nicht von Gott getrennt hat – in Wahrheit sind es mehr Menschheiten, denn verschiedene Planeten sind Gott im oberen Universum treu geblieben. Und das ist sehr wichtig zu verstehen, denn da sie keine Erbsünde begangen haben, haben sie sich auch nicht von Gott getrennt. Diese Menschheiten haben sich weiterentwickelt, sie haben sich gemeinsam mit Gott, mit den Engeln auf den Weg gemacht, sie haben ihre Sendung ausgeführt und tun dies immer noch gemeinsam mit den Engeln. Es ist also eine Menschheit, die den ursprünglichen Auftrag, die Schöpfung im Namen Gottes gemeinsam mit den Engeln zu regieren, nicht verloren hat.

Diese Menschheiten haben aber nicht nur das getan: sie haben Jesus Christus angenommen. Sie haben Ihn als Gott angenommen, als Retter, als Sohn des rettenden Gottes und sie dienen Ihm treu. Nach seiner Auferstehung hat Jesus diese Menschheiten auch im Körper besucht, Er hat ihre Planeten besucht und tut dies immer noch. Ihr versteht also, dass diese Menschheiten nicht nur die Stimme Gottes hören, sondern Jesus Christus leibhaftig sehen, der das sichtbare Abbild des unsichtbaren Gottes ist[4], wie uns die Bibel sagt. Die Stimme Gottes zu hören ist für diese Menschheiten also etwas Normales. Es ist, was es auch für uns hätte sein müssen und so wird es in der neuen Schöpfung sein, wenn wir Gott von Angesicht zu Angesicht sehen, seine Stimme hören und seiner Stimme gehorchen werden.

Ich habe euch schon gesagt, dass sie in Gemeinschaft mit den Engeln leben und ihre Sendungen gemeinsam ausführen. Warum? Weil die Engel in einer mehr spirituellen Dimension handeln, während diese Menschheiten, da sie auch einen Körper haben, auch in der greifbaren, materiellen Sphäre handeln.

Die Gott treuen Menschheiten sind auf spiritueller Ebene sehr machtvoll und ebenso auf technologischer, wissenschaftlicher und physischer Ebene, denn ihre Körper sind zu Leistungen fähig, die wir noch nicht haben und noch nicht ausführen können. Es handelt sich also um sehr mächtige, aber auch um sehr demütige Menschheiten, denn sie verhalten sich nicht wie Götter, sie drängen sich nicht auf. Wenn sie die anderen Menschheiten besuchen – sie besuchen sie oft und ihr wisst, dass sie im unteren Universum in Mission sind – verhalten sie sich als Geschwister, obwohl sie in allen Bereichen überlegen sind. Sie besuchen die schwächsten Menschheiten und unterstützen sie, sie helfen ihnen, essen mit ihnen, setzen sich an ihre Tische,… wir können also sagen, ein demütiges Verhalten.

Obwohl diese Menschheiten so machtvoll sind, brauchen sie auch uns. Die Menschheit wurde von Gott als EINE erschaffen und sie muss dahin zurückkehren, EINE zu sein. Die Sünde hat uns voneinander getrennt, sie hat uns auf verschiedene Planeten, in verschiedene Dimensionen gebracht, aber der Plan Gottes ist jener, die ganze Menschheit zurückzubringen – wie Pater Tomislav zuvor gesagt hat – alle zu vereinen, aus den vielen Menschheiten eine einzige Menschheit zu machen, eine Herde und ein Hirte Jesus Christus. Wir werden in die neue Schöpfung also nicht alleine eintreten, sondern wir werden in Gemeinschaft mit allen anderen Schwestern und Brüdern des Universums eintreten, natürlich nur mit dem, der akzeptiert hat einzutreten, der Jesus Christus akzeptiert hat, der versucht hat, der Stimme des Lebendigen Gottes zu folgen.

Was vermitteln diese Menschheiten? In meinen persönlichen Erfahrungen haben mir diese Menschheiten immer den Glauben an den Dreifaltigen Gott vermittelt und das Bewusstsein, dass wir eins sind in Gott, dass es keine Distanzen gibt; auch wenn wir körperlich so weit voneinander entfernt sind, in der Realität des Geistes gibt es keine Entfernungen. Das sagen sie immer wieder: die Distanz ist nur physisch, aber diese Entfernung kann von Gott in einem Augenblick überwunden werden. Die physische Entfernung ist kein Problem, das Problem ist, dass die Menschheit der Erde die Gemeinschaft mit anderen Lebewesen im Universum nicht akzeptiert, sie hat Angst vor ihnen. Das, was diese Menschen vermitteln, ist immer eine große Harmonie. Man sieht, dass es Menschheiten sind, die im Einklang mit den Gesetzen Gottes leben und diese Harmonie macht sie schön, sie macht sie fast vollkommen im Körper. Es gibt keine Kranken, keine Missgebildeten, keine körperlich oder geistig eingeschränkte Personen und diese Harmonie, die sie haben und die von ihnen ausgeht, ist die Harmonie, die sie im Inneren haben, denn ihre Art zu sprechen, ihre Art zu kommunizieren ist immer friedlich, immer sanft und harmonisch. Sie zwingen nie etwas auf, kritisieren nicht, urteilen nicht; sie wünschen sich aufrichtig, dass sich die ganze Menschheit immer mehr und mehr erhebt und stellen sich auf Wunsch Gottes den Schwestern und Brüdern zur Verfügung, um dem zu helfen, der am schwächsten ist. Unsere Geschichte hat viele ihrer Eingriffe erfahren, auch wenn sie nicht offensichtlich waren, denn Gott hat es nicht auf, sagen wir, offensichtliche Weise erlaubt, aber vor allem zu Beginn unserer Geschichte haben sie uns sehr viel geholfen. Sie haben uns auch geholfen, viele Krankheiten zu besiegen, sie haben uns in gewissem Sinn geholfen, uns weiterzuentwickeln und uns im Geist zu stärken, denn alles, was sie tun, tun sie ausgehend vom Geist. Sie sind deshalb machtvoll im Körper, weil sie es im Geist sind und es ist der Geist, der unseren Körper und unser ganzes Leben, auch das körperliche, regiert.

Diese Menschheiten sind unterwegs, so wie wir es sind. Sie streben immer die Vollkommenheit an, aber ihr großer Wunsch ist es, dass auch die anderen Menschheiten diese Vollkommenheit erreichen, dass sie dahin gelangen, Kinder Gottes zu sein, denn sie zeigen sich als Kinder Gottes und sie sind es, sie sind es wirklich. Sie haben eine große Liebe für die Muttergottes, sie erkennen sie als ihre Mutter an und verehren sie als Königin. Sie sind Ihr dankbar, dass Sie uns Jesus geschenkt hat durch ihren Gehorsam Gott gegenüber, der sie so groß, so vollkommen gemacht hat.

Falls es euch aufgefallen ist, ungeachtet der großen Reden, die vor allem heutzutage über die Existenz oder Nicht-Existenz der sogenannten „Außerirdischen“ gehalten werden, so wird doch nie von diesen Gott treuen Menschheiten gesprochen. Man zieht es vor, von grünen Männchen mit langen Nasen zu sprechen, wie es auch der Papst tut, aber es wird hingegen nie von den Kindern Gottes gesprochen, die es im Universum gibt. Es wird versucht, den Menschen eine Angst einzutrichtern über das, was sein wird, Invasionen, Kriege. Es ist wahr, dass es jetzt heikle Situationen im unteren Universum gibt; es ist wahr, dass es rebellische Menschheiten wie die unsere gibt, die uns gegenüber sicherlich kein freundschaftliches Verhalten an den Tag legen und auch Absichten zu expandieren haben, aber die Existenz der treuen Schwestern und Brüder zu verneinen bedeutet, kein wahres Bild der Situation abzugeben und vor allem keine Hoffnung zu geben.

Das, was ich euch heute sagen möchte ist, dass Gott am Werk ist und mit Ihm sind seine Engel und seine treuen Kinder am Werk, und unterscheidet gut zwischen den Kindern Gottes und den Kindern der Menschen: zwischen den Kindern Gottes, die sich dazu entschieden haben, Kinder Gottes zu sein, weil sie den Sohn Gottes angenommen haben und jenen, die sich darauf beschränken Geschöpfe zu sein, aber Gott nicht mehr kennen, kein Verlangen nach Ihm haben, Jesus Christus nicht akzeptieren und einem abstrakten Gott dienen, einem Gott, der ein Götze wird.

Unser Zeugnis ist also jenes, dass treue Menschheiten existieren, Kinder Gottes, die früher oder später mit uns in Kontakt treten werden. Gott wir ihr Offenbarwerden erlauben, es ist nur eine Frage der Zeit. Gott muss noch verschiedene Dinge ordnen, bevor dieses Offenbarwerden geschehen kann, aber es wird eintreten und für den, der geglaubt hat, wird es ein schöner Tag werden und wir erwarten ihn mit Hoffnung und Liebe. Danke.

Pater Tomislav: Wie ich schon gesagt habe, sind wir alle dazu bestimmt, die Stimme Gottes zu hören, alle sind wir dazu bestimmt, dem verherrlichten Jesus zu begegnen und mit Ihm werden wir leben. Die Frage ist jetzt: was müssen wir tun? Es gibt zwei sehr wichtige Punkte: uns vor Gott hinstellen und anerkennen, dass Er der Einzige Gott ist[5], wie es die Schrift sagt, der Wahre Gott; uns vor einen Gott hinstellen, der sich für uns interessiert, der unser ganzes Wesen kennt und uns besser kennt, als wir selbst uns kennen; Er möchte sich um uns kümmern, um uns zu erheben, uns umzuformen.

Der Psalm 139 sagt: «Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich. Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir. Von fern erkennst du meine Gedanken. Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt; du bist vertraut mit all meinen Wegen. Noch liegt mir das Wort nicht auf der Zunge – du, Herr, kennst es bereits. […] Denn du hast mein Inneres geschaffen, mich gewoben im Schoß meiner Mutter. Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast.» Diese Haltung, Gott auf diese Weise zu entdecken, als Gott der Liebe, als Gott Vater, als Gott den Retter öffnet uns, sodass wir Ihn herbeisehnen. Dann betet der Psalmist: «Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz, prüfe mich und erkenne mein Denken! Sieh her, ob ich auf dem Weg bin, der dich kränkt, und leite mich auf dem altbewährten Weg!» Diese Haltung, die in ein Gebet mündet, in die Suche nach Gott, führt uns zur Umkehr. Je mehr ein Herz dazu bereit ist, Gott mit dem Herzen zu sehen, je mehr wird es seine Gegenwart wahrnehmen, je mehr wird es Seine Stimme wahrnehmen. Ich meine nicht die Stimme im physischen Sinn, sondern vielmehr können wir jene Schwingung der unendlichen Liebe Gottes wahrnehmen, die unser Innerstes durchdringt, unsere Eingeweide, wie die Heilige Schrift sagt, sie durchdringt unser ganzes Sein.

Jesus hat uns im Kapitel 10 von Johannes gesagt: «Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen und niemand wird sie meiner Hand entreißen. Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen. Ich und der Vater sind eins.» Gerade das führt uns zu einer völligen Öffnung, damit die Liebe Gottes durch den Sohn, der uns rettet, uns völlig durchdringen kann und damit seine Stimme jene Schwingung überbringen kann, die in der Dimension des Geistes alle Regeln unseres Lebens enthält, die auch unseren Körper und unser ganzes Sein, unseren Verstand, unseren Willen umfassen und unsere Erinnerung aufwecken.

Und ich segne euch, damit ihr euch auf den Weg macht, dem Lebendigen Gott zu begegnen, die lebendige, wahre Stimme des Lebendigen Gottes für die anderen zu sein, damit das Universum die Verkündigung des Wortes Gottes erhalten möge, damit es die Stimme Gottes hören möge. Ich segne euch alle, die ihr euch das wünscht, damit jede Angst in euch verschwinden möge und euch immer bewusst ist, dass Gott die Liebe ist und uns aufheben und in die neue Schöpfung bringen möchte, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Vgl. Dt 4,1.5-9

[2] Vgl. Jer 7,23-28

[3] Vgl. Ex 24,12

[4] Vgl. Kol 1,15

[5] Vgl. Dt 7,9

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