Gedanken zum Buch „Das Universum und seine Bewohner” – Die Antwort Luzifers

von Stefania Caterina und Tomislav Vlašić

 

Liebe Schwestern und Brüder, mit dieser Folge machen wir einen weiteren Schritt vorwärts. Ich möchte gerne, dass ihr euch den Zustand der Erde in dieser Zeit vor Augen haltet. Es gibt verschiedene Interpretationen, verschiedene Analysen. Man spricht vom Konflikt zwischen den Gesellschaften, zwischen den Religionen, zwischen den Kulturen. Das sind die Auswirkungen, aber was ist die Ursache? Die Ursache liegt im Konflikt zwischen zwei Geistern. Wir haben das letzte Mal verkündet, dass Gott mit dem Jahr 2000, mit dem Eintritt in das dritte Jahrtausend, entschieden hat, für die Menschheit eine Wende herbeizuführen, eine endgültige Wende. Er hat die Zeiten für diese Wende der Menschheit als reif erachtet. In der letzten Folge wurde angekündigt, dass mit dem Jahr 2000 die letzte Phase der Vorbereitung auf die glorreiche Wiederkehr Christi begonnen hat und dass Gott die Vereinigung des ganzen Universums in Christus beschleunigt, dass Er die notwendigen Gnaden schenkt und wie wir in weiterer Folge sehen werden, schenkt Er die Werkzeuge, um diese Gnaden in die Praxis umzusetzen.

Gleichzeitig, und davon sprechen wir heute und das nächste Mal, hat Satan entschieden, das Universum zu erobern und alles in sich zu vereinen. Zwei Geister prallen hier aufeinander: der Geist Gottes, der die Quelle des Lebens im ganzen Universum ist, die Quelle der Liebe, der Harmonie und des Friedens, denn Gott ist vollkommen. Aus seiner Vollkommenheit schenkt Er dem Universum das Leben im Überfluss. Im Gegensatz dazu ist Satan der Egoist. Luzifer erträgt Gott nicht, da er größer als Gott sein möchte und so stößt er mit Dem zusammen, der das Universum regiert. Er ist egoistisch, zerstört, liebt das Leben nicht und ist die Ursache des Todes und der Krankhaftigkeiten. Diese beiden Werkzeuge prallen aufeinander. Auch Luzifer hat seine Werkzeuge und gibt seinen Anhängern gewisse Kräfte. Während wir dem Inhalt dieser Seite, die wir lesen werden, zuhören, versuchen wir, die Verantwortung zu übernehmen, auf welcher Seite wir stehen, welchem Geist wir angehören und in welchem Ausmaß wir diesem Geist angehören, denn wir haben schon verkündet, dass wir bereits in die Zeiten der Trennung eingetreten sind und die Trennung der Geister wird ganz deutlich sein, denn Gott führt die Menschheit in die Vereinigung in Christus im Heiligen Geist, der derselbe Geist ist, der den Vater und den Sohn eint. Lesen wir auf Seite 310.

Die Antwort Luzifers

Der Befehl Gottes durch den Heiligen Michael erschütterte die Hölle. Luzifer verstand, dass der Plan Gottes bereits unaufhaltsam war. Es war ihm klar, dass auch er dazu gezwungen war, mit der letzten Phase seines Planes fortzufahren, wollte er das Universum erobern. Er entschied, das Wirken der Konföderation des Lichts zu verstärken und sich dem Wirken Gottes im ganzen Universum auf das Möglichste entgegenzusetzen. Vor allem auf der Erde beabsichtigte Luzifer seine Macht zu festigen, indem er der Kirche so weit wie möglich von innen als auch von außen zu schaden und die Menschheit immer mehr zu Sklaven zu machen gedachte. Ungeachtet des Verbots von Seiten Gottes, den auserwählten Seelen nicht zu schaden, gab Luzifer, der immer rebellisch ist, seinen Medium und den Anhängern der Sekten den Befehl, ein Werk der Verfluchung und der Missetaten gegen Einzelpersonen, Gruppen, Gemeinschaften und Völkern zu beginnen, die sich Gott aufzuopfern wünschten.

Darüber hinaus hatte Luzifer die Idee des Dritten Weltkrieges auf der Erde noch nicht aufgegeben. Es war ihm noch nicht gelungen ihn zu provozieren, ungeachtet des Kalten Krieges, des israelisch-palästinensischen Konflikts und der zahlreichen Zündschnüre, die er hier und dort auf der Erde gelegt hatte. Alle seine Pläne hatten sich regelmäßig kurz vor ihre Verwirklichung aufgelöst. Luzifer benötigte einen verheerenden Krieg auf der Erde, um den Widerstand der Völker zu brechen, um die Menschen dahin zu bringen, Gott als den Schuldigen anzusehen und Ihn zu hassen und um all das zu zerstören, was nicht gebrochen werden konnte.

Betrachtet die Hartnäckigkeit des Bösen: gegenüber der eindeutigen Überlegenheit Gottes und dem Verbot, gegen die Auserwählten vorzugehen, antwortete Luzifer mit Auflehnung und begab sich mit noch größerer Heftigkeit auf den Weg der Verdorbenheit. Wie damals verfolgt er auch heute die Idee des Dritten Weltkriegs. Er ist dazu bereit, die Erde vollkommen zu zerstören, um seine Herrschaft über sie nicht zu verlieren und obwohl er weiß, dass es ihm nichts bringen wird.

So handeln alle Rebellen, die Gott nicht akzeptieren: wenn sie sich vor der Mauer befinden, die Gott aufbaut, um seine Kinder zu schützen, dann versuchen sie, diese Mauer einzureißen obwohl sie wissen, dass es ihnen nicht gelingen wird und den Auswirkungen ihres Handelns gegenüber gleichgültig. Der Egoismus überwiegt über den guten Menschenverstand und über die Vernunft selbst. Viele Menschen der Erde leben auf diese Weise und fordern Gott und das eigene Schicksal heraus, indem sie auf gefährlichen Wegen gehen, ohne jemals den Blick zu heben. Tut es ihnen nicht gleich, sondern lasst euch von Gott führen. Erlaubt Ihm, eure Gräber zu öffnen und euch zum Leben zurückzuführen. Es gibt nur ein Leben, das wert ist, gelebt zu werden: das Leben Gottes. Ihr werdet es im Überfluss haben, wenn ihr Den liebt, der dessen Ursprung ist: der Dreifaltige Gott.

Luzifer hasst Gott, aber versucht Ihn zu imitieren. Nachdem er glaubt wie Gott zu sein, fühlt er sich verpflichtet das zu tun, was Gott tut, nur dass er es aus entgegengesetzten Absichten tut: während Gott zum Wohl der Menschen und der Schöpfung handelt, handelt Luzifer zum Verderben aller und von allem in völliger Verachtung dessen, was Gott erschaffen hat. Gerade um Gott nachzuahmen zeigt Luzifer sich seinen Anhängern auf verschiedene Weisen, vor allem jenen, die ihm am treusten sind. Er versucht so, das nachzuahmen, was der Heilige Michael tut, wenn er ihm die Pläne Gottes verkündet. Luzifer zeigt sich zum Beispiel während satanischer Riten oder spiritistischer Sitzungen, wenn er durch Medium spricht und sich ausdrückt. Manchmal erscheint er in menschlicher oder tierischer Form und so fort. Auf diese Weise zeigt er seinen Willen oder hilft seinen Anhängern das zu verstehen, was zu tun ist. Er tritt direkt oder durch seine Werkzeuge in Erscheinung: durch die Dämonen oder die Geister der Verdammten. Das geschieht regelmäßig auf der Erde, die eine Schlangengrube ist und wo sich viele Luzifer weihen.

Luzifer hat seine Geweihten, die ihm das Leben aufopfern, wie es die Gläubigen bei Gott tun oder tun müssten. Unter den dem Dämon Geweihten befinden sich die Illuminaten und die Mitglieder der Konföderation des Lichts, die „Spezialabteilungen“ seiner Heerscharen sind und an der Spitze der satanischen Machtpyramide stehen. Es gibt noch andere Geweihte, die nicht so weit oben stehen, aber genauso hinterhältig und mächtig sind.

Woher stammt die Macht derer, die Luzifer geweiht sind? Von den Gaben, die Luzifer ihnen gibt. Vergesst nicht, dass Luzifer ein sehr mächtiger Engel gewesen ist, der von Gott für das Gute geschaffen wurde. Zu dem Zeitpunkt, als er Gott verriet, war er sehr stark und diese Stärke ist ihm geblieben, da Gott sie ihm gelassen hat, denn Gott zerstört nie etwas, was Er geschaffen hat. Ist ein Geschöpf bösartig, dann schränkt Gott es ein, damit es nicht weiter Böses tun kann. So behielt Luzifer viele seiner besonderen Eigenschaften, die ihn sofort zu einem sehr starken Gegner machten. Das wissen jene gut, die sein Wirken erfahren haben. Luzifer behütet auf eifersüchtige Weise seine Kräfte, dank derer er über die rebellischen Menschen herrscht und die Kinder Gottes quält.

Um die Menschen an sich zu ziehen, verwendet Luzifer seit jeher seine Kräfte und verspricht sie den Menschen: er verspricht ihnen, sie so stark zu machen wie sich selbst, stärker als alle anderen. In Wahrheit hat er nie auf seine Kräfte verzichtet, um sie den Menschen zu übergeben, die er im Übrigen hasst: er beschränkt sich darauf, ihnen einige Krümel abzugeben. Aus seiner Vergangenheit als Engel des Lichts bewahrt er nämlich die Kenntnis vieler geistiger und physischer Gesetze, was ihm erlaubt, in den Menschen einfach gewisse schlummernde Fähigkeiten zu erwecken wie zum Beispiel die Telepathie. Er erweckt sie aus Interesse nicht aus Liebe, denn er braucht die Menschen, um seine Pläne zu verwirklichen. Im Gegensatz dazu gewährt Gott freizügig den Menschen seine Gaben, Er überlässt ihnen nicht nur einige Krümel. Er erweckt keine Fähigkeiten der Seele, wenn Er sieht, dass es für den Menschen gefährlich sein könnte. Gott gibt aus Liebe, um dem Menschen die Möglichkeit zu geben, sich zu erheben und zu verstehen, dass er Kind Gottes ist.

Die egoistischen und oberflächlichen Menschen, die Gott nicht lieben, laufen Luzifer hinterher und sind dazu bereit sich ihm zu verkaufen, um irgendeine Gabe zu erhalten. Auf der Erde geschieht das viel häufiger als ihr glaubt, daher gelingt es eurer Menschheit nicht, aus der Sackgasse der Verdorbenheit herauszukommen. Die Gaben Luzifers werden mehr geschätzt als die Gaben Gottes, da sie sofort materiellen Wohlstand garantieren, den die Menschen am meisten wünschen. Diese Gaben lassen aber den Geist nicht wachsen, im Gegenteil, sie erdrücken ihn immer mehr, während die Gaben Gottes den Geist des Menschen erheben und heiligen. Da der Großteil eurer Menschheit sich keine Gaben ersehnt, die den Geist erheben, sondern jene, die materiellen Wohlstand garantieren, könnt ihr das Resultat mit eigenen Augen sehen: die Menschheit wird von der Last ihrer Bedürfnisse und ihrer unstillbaren Wünsche erdrückt. Je erdrückter sie ist, umso mehr nähert sie sich Luzifer, der sie noch mehr an sich bindet.

Welchen Ausweg gibt es aus all dem? Der Ausweg liegt im Vertrauen auf die Vorsehung und der Suche nach erhabeneren Gütern, jenen wahren, die dem Menschen dienen gemäß den Worten Jesu: «Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: „Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen?“ Denn um all das geht es den Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht. Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben.» (Mt 6,31-33). Leider stellt eure Menschheit an erster Stelle nicht nur die Suche nach Essen und Kleidung, sondern auch nach Vergnügen, der eigenen Bequemlichkeit und dem unbändigen Wunsch, die Welt zu beherrschen. So verliert sie das grundlegende Gut aus den Augen: ein einfaches und glückliches Leben in Harmonie mit dem Nächsten und der Schöpfung unter dem liebevollen Blick Gottes. Ihr benötigt nichts anderes, ihr Menschen, um glücklich zu sein! Der Rest ist Verlust[1].

In dieser Folge möchte ich, dass wir nicht bei dem stehenbleiben, was Satan, was Luzifer tun möchte. Konzentrieren wir uns auf uns selbst, auf das, was wir wählen. Im Hinblick auf die neue Schöpfung, im Hinblick auf die glorreiche Wiederkehr Christi, im Hinblick auf die Umwandlung der Menschheit ist der Mensch zur Umwandlung aufgerufen. Die Umwandung kann nur erfolgen, wenn wir uns dem Geist Gottes öffnen. Die Christen wissen sehr gut, dass die Kirche zu Pfingsten entstanden ist. Der Geist ist gegenwärtig, aber wenn die Teilnahme der Christen am Leben des Geistes fehlt, haben sie keine Kraft und kein Licht. Wie wir euch andere Male erklärt haben, ist die Menschheit dazu bestimmt, das kosmische Pfingsten zu erreichen, wenn alles von Gott angezogen den Gesetzen des reinen Geistes unterworfen sein wird. Das ist der Wille des Vaters, aber Gott kann nichts ohne unser Mitwirken tun.

Unsere Entscheidung und unsere Entschlossenheit müssen gewisse Gesetze kennen, die das geistige Leben regieren. Wir haben euch schon gesagt, dass, nimmt ein Mensch oder eine Institution, eine Gruppe oder eine Gemeinschaft eine Gnade nicht an, die Gott schenkt, dann zieht Gott diese Gnade aus Gerechtigkeit zurück, damit der Mensch die Bitterkeit der Konsequenzen erfährt und sich bekehrt. Dann kommt auch Luzifer ins Spiel, der den Menschen auf die Probe stellt und versucht, ihn zu verführen und wenn der Mensch auf seinem Standpunkt bleibt die Gnaden abzulehnen, verliert er sie. Wir haben euch erzählt, dass das vergangene Jahrhundert reich an Gnaden war, die dem Volk Gottes also auch den Einzelnen angeboten wurden und wir müssen darüber nachdenken, ob sie angenommen wurden oder nicht. Welche Konsequenzen haben wir erlebt, weil wir die Gegenwart der Muttergottes und die Gnaden, die Jesus durch die Heilige Faustyna geschenkt hat, nicht ernsthaft angenommen haben? Wer sind wir Christen, wer ist die Kirche, wer ist das Volk Gottes? Das Volk Gottes müsste die Gemeinschaft der Kinder Gottes sein. Wer sind die Kinder Gottes? Wenn wir ein Kind sehen und dessen Eltern kennen, dann sagen wir sofort, dass es das Kind von diesem oder jenem ist, weil es Ähnlichkeiten mit ihnen hat. Wir sind nach dem Abbild und Gleichnis Gottes geschaffen. Unsere Aufgabe in diesen Zeiten ist die Entscheidung dafür, das Angesicht Gottes zu offenbaren, das Angesicht Christi und so wie Christus zu handeln. Sind wir nicht bereit dazu, dann haben wir nicht den Geist Christi. Der Heilige Paulus sagt: «Wer den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm.»[2] Wozu dient es also, der Form halber der Kirche anzugehören? Wozu dient es, unter den zwölf Aposteln zu sein und dabei Judas zu sein? Wir leben in einer Zeit, in der Jesus über den Heiligen Michael sagt, dass er niemandem etwas erlässt, denn alles wird auf die Gemeinschaft im und durch den Geist Christi ausgerichtet sein und dem Willen des Vaters unterworfen. In Gott sind alle Gesetze des Geistes vollkommen. Aus unserer Umwandlung heraus müssen wir den Punkt erreichen, an dem wir uns fragen, wie wir diese Krise der Erde lösen können. Der einzige Weg ist im Geist Christi vereint zu sein. Die Christen müssen eins mit dem Geist Christi werden. Von ihrer formellen Zugehörigkeit zu einer Struktur können wir uns keine Hilfe erwarten.

Wir können also vom Konflikt der Kulturen, der Religionen und so fort sprechen. Ihr müsst wissen, dass sich in diesen Zeiten Ideen wie Schlangen einschleichen und verderben: wir und sie haben denselben Gott und wir bringen einander um. Was soll das: denselben Gott? Also weder die einen noch die anderen kennen den wahren Gott. Gott bringt niemanden um, Er zerstört nicht! Es wird davon gesprochen, dass die Zukunft ein friedliches Zusammenleben der Religionen sein wird, alles gleich – eine schöne Kultur! Wir werden uns gegenseitig auffressen, wenn wir unterschiedlichen Geistern angehören. Man kann in keiner Ehe leben, wo unterschiedliche Geister herrschen; man kann in keiner Gemeinschaft leben, wo unterschiedliche Geister herrschen. Diese Unruhen, die wir auf der Erde haben, sind Unruhen aufgrund des Konflikts zwischen den Geistern. Daher ist jetzt die Zeit gekommen sich dafür zu entscheiden, Jesus Christus im Geist anzugehören. Wenn wir das Angesicht Christi, das Angesicht Mariens nicht auf unserem Angesicht ausdrücken, wenn wir nicht wie Christus handeln, dann drückt sich der Heilige Geist nicht durch uns aus, dann findet Er keinen Platz, denn Gott zwingt niemanden, Er bittet um Mitwirkung.

An diesem Abend habe ich die Absicht euch, die ihr zuhört, zu bitten nachzudenken und euch zu entscheiden. Die Schlachten werden heute nicht mehr mit Gewehren und modernsten Waffen gewonnen. Die Zerstörung der Menschheit ist die gleiche, aufseiten der Terroristen und auf der anderen Seite. Wir sind dazu berufen Gott zu offenbaren, der erneuert, umwandelt und den Menschen vollständig macht. Seien wir wachsam gegenüber den Gaben Satans. Es handelt sich nicht nur um Gaben, die jene erhalten, die sich auf besondere Weise ihm gegenüber bekennen, sondern alle Egoisten sind davon betroffen. Auch Egoisten der geistigen Güter sind davon betroffen, jene, die Charismen, erhabenen Erkenntnissen hinterherlaufen, jene, die die Macht in ihren Händen halten wollen, um zu regieren. Wie wir gehört haben, bietet uns Gott die Gemeinschaft mit Ihm an. Die Vorsehung ist das Gesetz des Universums. Durch die Gemeinschaft Gottes mit uns und durch unsere Gemeinschaft mit Gott können wir die Hand Gottes in dem wirken sehen, wozu wir fähig sind, aber auch in dem, was wir nicht zu lösen und zu tun fähig sind, denn Gott regiert das Universum. Wir nennen Jesus den König des Universums, viele rufen Ihn als König an, aber es ist notwendig, Ihm zu erlauben in uns und durch uns zu regieren. Der egoistische Mensch läuft jenen Impulsen nach, die seinen Egoismus reizen und auch ohne es zu wollen geht es schlecht aus. Den einzigen Weg, den wir haben, ist jener Gott das Leben hinzugeben, damit Gott es umwandeln, vervollkommnen und unverdorben machen kann. Dann erreichen wir das unbefleckte, unverdorbene, fehlerlose Leben und besiegen die Verdorbenheit. Wenn wir so mit Gott eins sind, dann fließt die Gemeinschaft unter uns allen, denn in Gott ist Harmonie, da gibt es keine Religionskriege, keine Kriege der Kulturen, der Charaktere – alles ist im Einklang. Das Christentum ist in diesen Zeiten also aufgerufen, aus ihrem Formalismus herauszutreten und sich Christus erneut zur Verfügung zu stellen, bereit, die Gnaden zu erhalten und mit den Gnaden, mit der Macht des Heiligen Geistes zusammenzuarbeiten, so wie auch die Apostel, die Jünger vorbereitet wurden, um die Gabe des Heiligen Geistes zu erhalten. Gott wünscht, Ihn der ganzen Kirche zu geben, dem ganzen Volk Gottes und all jenen, die mit Gott leben möchten. Die Entscheidungen sind lebenswichtig. Denkt darüber nach! Wir werden für euch beten.

Ich segne euch alle, damit der Heilige Geist euch die Gnade schenke, die Zeiten, in denen wir leben, verstehen zu können, damit ihr verstehen könnt, was ihr tun müsst. Er schenke euch die Kraft, euch zu entscheiden, am Leben Christi im Heiligen Geist teilzunehmen, was die Aufgabe jedes Christen, jedes Kindes Gottes ist, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Vgl. Phil 3,8

[2] Röm 8,9

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