Gedanken zum Buch „Das Universum und seine Bewohner” – Die Erscheinungen der Muttergottes in Medjugorje

von Stefania Caterina und Tomislav Vlašić

 

Wir grüßen euch, liebe Zuhörer und setzen unseren Bericht fort. In den letzten beiden Folgen haben wir euch zwei leuchtende Päpste vorgestellt und in ihnen eine enge, aber leuchtende Türe, durch die Gott ungehindert wirken und die Kirche weiterbringen konnte. Gott bringt jeden von uns weiter, wenn er durch diese enge Türe hindurchgeht. Ihr habt sicher verstanden, dass es sich um die Liebe zu Gott handelt und daher haben sich beide aus Liebe zur Muttergottes ihr geweiht und waren große Verehrer der Muttergottes. Beide haben sich durch die Allerheiligste Jungfrau Maria Jesus aufgeopfert. Wir können also diesen Bericht nicht beginnen ohne zu unterstreichen, dass das was wir euch erzählt haben und das, was wir euch heute und das nächste Mal erzählen werden, ein großartiges Ereignis ist, das wir mit derselben Haltung annehmen müssen, mit der es Johannes Paul II angenommen hat. So wurde er in dieses Ereignis eingebunden und durch ihn hat sich die Kirche einer großartigen Wirklichkeit geöffnet.

Zur Einführung zitieren wir den Heiligen Paulus aus dem Brief an die Philipper, Kapitel 2: „Er [Jesus Christus] war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: «Jesus Christus ist der Herr» – zur Ehre Gottes, des Vaters.“

Wir wünschen uns, dass ihr diese Haltung in euch annehmen könnt und mit dieser Haltung fortfahren, zuhören und über die Ereignisse nachdenken könnt, von denen wir erzählen.

Der Abschnitt ist auf Seite 294.

Die Erscheinungen der Muttergottes in Medjugorje

Am 25 Juni 1981 erschien die Muttergottes sechs Kindern in Medjugorje, einem Dorf in Bosnien-Herzegowina. Ein schwerer Schlag gegen Luzifer und die Illuminaten: die Mutter Gottes erschien gerade in jenem Osten Europas, von dem aus der Funke eines neuen Weltkrieges überspringen sollte und stellte sich als Königin des Friedens vor. Die Botschaft des Himmels war eindeutig.

Die Mutter Gottes wählte dieses, der Welt fast unbekannte Dorf, um noch einmal auf der Erde zu erscheinen. Sie wählte es aufgrund seines Glaubens an Gott und an Sie, den seine Bewohner, die der kroatischen Volksgruppe angehören, seit jeher gezeigt hatten. Diese Menschen hatten den Türken widerstanden und dann den Kommunisten ohne jemals zurückzuweichen noch den Glauben an Jesus Christus aufzugeben. Im Gegenteil, sie waren ein Schild in Osteuropa gegen den Vormarsch zuerst der Ottomanen und dann der kommunistischen Atheisten. Daher ist Gott das kroatische Volk lieb.

Die Muttergottes erschien, um ihre Kinder vor den bevorstehenden Gefahren zu warnen und lud sie ein, ihren Glauben durch Bekehrung, Fasten und Gebet neu zu entfachen. Bis hierher nichts Neues verglichen mit den anderen Erscheinungen. In Wahrheit stellten die Erscheinungen von Medjugorje einen Eingriff der Jungfrau Maria der ganz besonderen Art dar, und zwar aufgrund verschiedenere Aspekte.

Vor allem durch die Dauer. Gott bestimmte, dass es für die Dauer dieser Erscheinungen keinen vorgegebenen Zeitraum geben sollte. Sie sollten nämlich dazu dienen, den Weg der Menschheit zu bestimmten Ereignissen hin zu begleiten, die eintreten würden, sobald die Kirche die Existenz des Lebens im Universum offenbaren würde, was der Papst beabsichtigte. Daher kam die Mutter, um dem Papst und der Kirche zu helfen und das Volk darauf vorzubereiten, die Wirklichkeit des Universums zu verstehen.

Zweitens war die Muttergottes sechs Kindern unterschiedlichen Alters erschienen, aber durch sie hatte sie die gesamte Pfarre von Medjugorje gerufen. Sie wünschte nämlich, die Pfarrangehörigen durch ihre Botschaften direkt zu führen mit dem Ziel, einen Nukleus, eine Zelle zu bilden, nämlich den der Pfarre, der kompakt sei und wünschte, die Wirklichkeit so zu kennen, wie sie in Gott ist. Dieser Nukleus, diese Zelle hätte der ganzen Menschheit das bezeugt, was die Muttergottes offenbaren würde. Um ihn herum hätten sich andere ihrer Kinder aus der ganzen Welt angeschlossen, um weitere Nuklei, lebendige Zellen der Kirche zu bilden.

Die Botschaft von Medjugorje war daher nicht im Allgemeinen für die Menschheit bestimmt, sondern vielmehr für die Pfarre, von der ein großes Zeugnis erwartet wurde. Zum ersten Mal wandte sich die Muttergottes an eine Pfarre im Besonderen und vertraute ihr eine Mission an. Auch aus diesem Grund hatte Gott keine Frist gesetzt, um seinen Kindern die notwendige Zeit zu lassen zu verstehen und bezeugen zu können. Die Botschaft von Medjugorje war dazu bestimmt, eine Botschaft von großer Tragweite zu werden. Die anfänglichen Aufrufe zur Bekehrung und zum Gebet stellten die unumgänglichen Grundlagen dar für die Vorbereitung und Reinigung der Pfarrmitglieder. Nur auf diesen Grundlagen hätte die Muttergottes ihre Belehrungen gestützt.

Der dritte besondere Gesichtspunkt der Erscheinungen ist die Tatsache, dass diese Erscheinungen der Allerheiligsten Jungfrau Maria die letzten auf der Erde sind. Sie sind nämlich an die Entscheidung der Kirche der Erde gebunden, das Leben im Universum zu offenbaren: wenn die Kirche das, was sie weiß, offenbaren wird, dann werden die Erscheinungen aufhören, weil sie ihre Aufgabe erfüllt haben. Wird sie es innerhalb der von Gott bestimmten Frist nicht tun, werden die Erscheinungen trotzdem aufhören, weil Gott andere Wege gehen wird.

Schließlich sind die Erscheinungen von Medjugorje in doppelter Weise an jene von Fatima geknüpft, deren natürliche Folge und Vervollständigung sie sind. Im Anschluss an das Attentat auf Johannes Paul II, eine Kampfansage gegen Gott vonseiten der Hölle von beispielloser Schwere, beschleunigte Gott seine Pläne und sandte die Muttergottes, da Er die Kirche und die Menschheit in Gefahr sah.

Das Pontifikat Johannes Paul II war in besonderer Weise mit den Erscheinungen von Medjugorje verbunden, die wenige Jahre nach seiner Wahl zum Papst begonnen hatten. Er glaubte sofort an die Wirklichkeit Medjugorjes und verstand die Tragweite für diese Zeiten. Es fehlte ihm nicht am Licht des Heiligen Geistes, denn wenn Gott verschiedene Personen in ein Werk miteinbezieht, handelt Er in allen Personen auf harmonische Weise. In diesem Fall waren nicht nur die Seher und die Pfarrmitglieder von Medjugorje dazu berufen, dieses große übernatürliche Ereignis zu verstehen, sondern auch der Papst, dem die Verantwortung oblag, die gesamte Kirche dahin zu führen, sich auf das auszurichten, was die Muttergottes aufzeigte.

Daher verstand der Papst nur zu gut, was in Medjugorje vor sich ging, unabhängig von der offiziellen Anerkennung durch die Kirche, die Gott übrigens nicht benötigt. Es sind die Menschen nicht Gott, die sie benötigten, da sie schwach im Glauben sind. Ein Beweis dafür ist, dass viele große Eingriffe Gottes auf der Erde von der Kirche nie offiziell anerkannt wurden, und doch hat Gott nicht aufgehört, durch sie zu handeln. Die Anerkennung der Erscheinungen ist also nicht notwendig, damit diese Erscheinungen ihre Wirkung entfalten. Das bedeutet nicht, dass die Anerkennung nicht nützlich wäre. Sie ist in der Tat für das Volk Gottes nützlich, um ermutigt zu werden, den Einladungen des Himmels zu folgen und sich zu bekehren. Daher hat die mangelnde Stellungnahme vonseiten der Amtskirche diesen Ereignissen gegenüber häufig ein Drama für die gesamte Kirche dargestellt. Dem Volk Gottes wurde nicht dabei geholfen, die Zeiten der Gnade zu erkennen (Lk 19,44) mit der Konsequenz, dass viele Gläubige den Zeichen des Himmels keinerlei Aufmerksamkeit geschenkt haben.

Zum Zeitpunkt als die Erscheinungen begannen, war alles im Plan Gottes bereit. Medjugorje stellte den Höhepunkt der Eingriffe Gottes und der Muttergottes zugunsten der Kirche und der Menschheit der Erde dar. Gleichzeitig war es der letzte Aufruf der Muttergottes für ihr Volk auf der Erde.

Das, was die Muttergottes in Medjugorje tun wollte, war außergewöhnlich[1]: ein direkter Eingriff auf die Pfarre und die Pfarrangehörigen durch Belehrungen, die Sie selbst erteilen würde. Die Mutter Gottes hätte die Menschen allmählich und ohne Zwang dazu gebracht, das schöpferische, erlösende und heiligende Werk Gottes im ganzen Universum zu verstehen. In Medjugorje wären viele Pilger zusammengeströmt, denen die Pfarrangehörigen Zeugnis gegeben und ihnen geholfen hätten, ihrerseits in die Wirklichkeit Gottes einzutreten. Von Medjugorje wäre auf diese Weise ein Gnadenstrom auf die ganze Kirche Gottes ausgegangen und kaskadenartig auf die gesamte Menschheit.

Es handelte sich also um einen großen Plan Gottes, verwirklicht durch die Allerheiligste Jungfrau Maria, zu dem alle hätten beitragen müssen: Seher, Priester, Pfarrmitglieder, Pilger. Vom Baum Medjugorjes wären viele Triebe hervorgesprossen: die Belehrungen der Mutter Gottes hätten nämlich viele Gaben, gewöhnliche und außergewöhnliche, in den Gläubigen der ganzen Welt erblühen lassen mit dem Ziel, die Kirche tiefgehend zu erneuern.

Im Gegenzug zu all dem bat Gott um Treue und das Aufgeben materieller Interessen und spiritueller Ambitionen vonseiten aller. Von allen wurde die Weihe des Lebens an Gott durch die Hände der Mutter erbeten; nicht in dem Sinn, wie es die Menschen verstehen, und zwar ein Ordensleben zu führen, sondern im Sinn einer fügsamen Hingabe in die Hände der Allerheiligsten Jungfrau Maria, um Gott an die erste Stelle zu stellen, über jedes andere Gut und jede andere Liebe.

Die Muttergottes würde den Sehern einige Geheimnisse anvertrauen, die zum geeigneten Zeitpunkt und auf die geeignete Weise geoffenbart werden würden, die Sie selbst aber den Pfarrangehörigen erklären würde, je weiter sie auf dem Weg fortschreiten würden. In der Zwischenzeit würde Gott die Engel und die treuen Schwestern und Brüder des Universums nach Medjugorje senden, um die Pfarre zu besuchen und den Belehrungen der Allerheiligsten Jungfrau Maria durch ihr Wirken auf spiritueller und physischer Ebene zur Seite zu stehen. Medjugorje würde zum Schauplatz eines noch nie dagewesenen vereinten Handelns des Mystischen Leibes Christi auf der Erde werden.

In Anbetracht der Tragweite eines derartigen Ereignisses erzitterte Luzifer und löste eine groß angelegte Offensive gegen Medjugorje, die Kirche, den Papst und das kroatische Volk aus.

Liebe Zuhörer, es wurden euch eindeutige Dinge und konkrete Elemente gezeigt. Bis jetzt wurde nicht von Medjugorje gesprochen und es wurde euch nicht erklärt, was Gott durch die Erscheinungen der Muttergottes in Medjugorje erreichen wollte: Er wollte durch die Pfarre von Medjugorje die gesamte Menschheit der Erde miteinbeziehen und sie mit der universalen Kirche vereinen, indem Er die Existenz des Lebens im Universum offenbaren wollte, insbesondere der Gott treuen Schwestern und Brüder, die im Plan Gottes dafür vorgesehen sind, der Erde zu helfen sich zu erheben, einen Qualitätssprung zu machen und aus dieser Konfusion der Verdorbenheit herauszutreten. Und ich denke, dass all das, was ihr über Medjugorje gesehen, gehört und gelernt habt, nützlich für euch ist, doch was ist im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit? Die Muttergottes anzunehmen. Wir alle sind bis zu einem bestimmten Punkt bereit, Phänomene, Wunder und Sensationen anzunehmen, aber sind wir bereit, Sie anzunehmen, die in der Dreifaltigkeit ist, die die Pläne Gottes kennt und uns kennt und uns führen möchte? Nur mit einer tiefen Liebe, die der Heilige Johannes Paul II und auch der Heilige Johannes Paul I für die Muttergottes gehabt haben, durch eine Weihe Totus Tuus vollkommen der Muttergottes anzugehören und sich vorbereiten und zu Jesus Christus begleiten lassen, ist es möglich den Plan Gottes durch Medjugorje zu begreifen.Von allen wurde die Weihe des Lebens an Gott durch die Hände der Mutter erbeten; nicht in dem Sinn, wie es die Menschen verstehen, und zwar ein Ordensleben zu führen, sondern im Sinn einer fügsamen Hingabe in die Hände der Allerheiligsten Jungfrau Maria, um Gott an die erste Stelle zu stellen, über jedes andere Gut und jede andere Liebe.“

Durch die Pfarre von Medjugorje beabsichtigte die Muttergottes ein neues Volk hervorzurufen, das durch ihr Unbeflecktes Herz vollkommen Jesus angehört. Im Buch „Über die Große Barriere hinaus“[2], das viele von euch gelesen haben, hat die Muttergottes festgehalten, dass der Triumph ihres Unbefleckten Herzens in Medjugorje begonnen hat. Möchtet ihr diese Tiefe der Belehrungen der Muttergottes begreifen? Möchtet ihr mit den Erzengeln, den Engeln vereint sein, im Geist vereint mit den Gott treuen Schwestern und Brüdern, die euch auch aus der Ferne helfen? Möchtet ihr durch die enge, aber leuchtende Türe gehen, die wir zu Beginn des heutigen Berichts erwähnt haben, die euch zur Erlösung, zur Erhebung führt? Ich wünsche euch, dass ihr über diesen Text nachdenken könnt. Es ist notwendig, euch über die Meditation, das Gebet zur Muttergottes auf die nächste Folge vorzubereiten, die reich an Licht ist, um die Ereignisse, die uns berühren und die wir ansprechen werden unterscheiden zu können.

Ich segne euch mit dem Licht Gottes, von dem die Lesungen sprechen, die wir in der Liturgie der Weihnachtszeit jeden Tag hören; jenes Licht Gottes, das durch Jesus Christus geht und unsere Herzen, unseren Geist erleuchtet, möge euch den Frieden, die Freude und den Wunsch schenken, die Muttergottes so anzunehmen, wie sie in Gott ist, damit sich euch jenes Leben, das göttliche, das Sie überbringt, fortwährend mitteilen möge. Das, was die Muttergottes in Medjugorje tun wollte, das möchte sie heute in einem neuen Volk tun, das wünscht, auf die Impulse des Heiligen Geistes zu hören, die die Muttergottes überbringt. Ich segne euch, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Vgl. Botschaft der Muttergottes vom 25. Mai 2013 mit dem Titel: „Der Plan der Muttergottes in Medjugorje“, die auf http://unterwegszurneuenschoepfung.org veröffentlicht wurde.

[2] Verlag Luci dell’Esodo, Bestellung über verlag@lucidellesodo.com

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