Gedanken zum Buch „Das Universum und seine Bewohner” – Mit Johannes Paul II unterwegs in das Dritte Jahrtausend – Der polnische Papst / Totus tuus / Die verabsäumte Weihe Russlands / Das Attentat auf den Papst

von Stefania Caterina und Tomislav Vlašić

Liebe Schwestern und Brüder, in unseren letzten Gedanken haben wir einen Giganten unserer Geschichte aufgezeigt: den Heiligen Johannes Paul II. Heute Abend werden wir von ihm sprechen und nicht nur heute Abend. In den Augen Gottes ist dieser Gigant jener, der die Kirche darauf vorbereiten sollte, in das Dritte Jahrtausend einzutreten und es zu beginnen. Wir haben nicht die Absicht, über die chronologischen Ereignisse vor und im Dritten Jahrtausend zu sprechen. Dieses Buch spricht über die Ereignisse, die Gott auf der Erde und im ganzen Universum hervorgerufen hat. Durch diesen Papst hat Er der Kirche die Gnade geschenkt, sich auf die Vereinigung des ganzen Universums in Christus auszurichten, Er hat den Weg zur universalen Kirche geöffnet und wie wir im Folgenden sehen wird Gott mit dem neuen Volk, das mit seinen außergewöhnlichen, gewöhnlichen und erhabenen Werkzeugen vereint ist, handeln und sich nicht mehr aufhalten lassen, bis Er das Volk Gottes in die Vereinigung mit Christus und in weiterer Folge in die neue Schöpfung geführt hat. Hören wir zu.

Der Abschnitt ist auf Seite 288.

Mit Johannes Paul II unterwegs in das Dritte Jahrtausend – Der polnische Papst

Gott liebt das polnische Volk auf besondere Weise. In Wahrheit liebt Gott alle Völker des Universums ohne Bevorzugung, da Er Vater aller ist. Dennoch hat Gott auf der Erde, wo Jesus Mensch geworden ist und wo auch die satanische Gegenwart viel stärker ist, einige Völker ausgewählt, denen Er in dieser Zeit die Mission anvertraut hat, den Glauben, die Hoffnung und die Liebe für Jesus Christus lebendig zu erhalten. Es sind Völker, die dazu berufen sind, Sauerteig der christlichen Heiligkeit nicht nur für die Kirche zu sein, sondern für gesamte Kontinente und die ganze Erde. Es sind Lieblingsvölker Gottes, aber die göttliche Vorliebe muss immer von Treue, Reinigung und Verantwortung hinsichtlich der Antwort begleitet werden. Daher sind diese Völker durch schwere Leiden gegangen und tun es auch heute noch; aus ihnen sind viele Heilige hervorgegangen. Es sind drei Völker: das kroatische, das italienische und das polnische Volk. Heute mehr denn je, wo der christliche Glaube in vielen Völkern schwindet, sind diese drei Nationen aufgerufen, die authentischen Werte des Christentums zu leben und zu hüten.

Aus dem polnischen Volk ging also Johannes Paul II hervor, einer der größten und am meisten geliebten Päpste der Geschichte. Über sein Leben wurde viel geschrieben und deshalb erzähle ich euch nicht das, was ihr schon wisst, sondern das, was ihr nicht wisst. Das ist das Ziel unserer Erläuterungen: euch das zu zeigen, was die menschlichen Augen nicht gesehen haben, sondern was Gott in den Herzen der Menschen und zwischen den Zeilen der Geschichte gelesen hat.

Johannes Paul II wurde gegen Ende 1978 gewählt; es ging nicht nur dieses Jahr zu Ende, sondern eine Epoche, denn Gott war dabei einzugreifen, um eurer Geschichte eine entscheidende Wende zu geben. Luzifer wütete mit seiner Konföderation des Lichts, die auf Hochtouren im unteren Universum handelte. Der losgelöste Angriff ab 1966 trug seine Früchte: Unruhen, soziale Spannungen, Chaos, Sittenlosigkeit und Perversion breiteten sich auf der Erde aus. Vor allem die siebziger Jahre hatten grausame Diktaturen kommen und gehen sehen. Die Spannung zwischen Ost- und Westeuropa hatte sich durch das Positionieren gefährlicher Waffen auf beiden Seiten wieder verschärft.

Luzifer und die Seinen hatten für die achtziger Jahre einen Dritten Weltkrieg geplant, der zwischen den beiden Supermächten USA und Sowjetunion hätte ausbrechen und sich dann auf den Rest der Welt ausbreiten sollen. In den Konflikt wären auch die Verbündeten des unteren Universums verwickelt gewesen, die den Illuminaten dabei geholfen hätten, die berühmte Neue Weltordnung einzuführen. Daher musste eure Menschheit zusätzlich zu einem verheerenden Atomkrieg mit dem üblichen Ziel, unnötige Menschen zu beseitigen, die Illuminaten zu bereichern und die geopolitische Ordnung der Erde zu verändern, auch mit einer Invasion durch andere Menschheiten des Universums rechnen, die sicher nicht als Freunde kommen würden.

1967 starb außerdem Mao Tse Tung, der grausame Diktator des kommunistischen Chinas. Über ihn wird wenig gesprochen und man weiß wenig über ihn. Er wird als revolutionärer Held gesehen, als Freund des Volkes. Aus unserer Sicht gibt es nicht viel über ihn zu sagen: er war einer der vielen Diener Luzifers und der Illuminaten, nicht anders als Hitler, Stalin, Mussolini, usw. Eure Geschichte ist voll von düsteren Figuren wie dieser. Wenn ihr eine kennt, kennt ihr sie alle, da das Böse immer auf dieselbe Art handelt, denn es ist nicht schöpferisch sondern zerstörerisch. Die Methoden ändern sich, aber das Ziel ist immer dasselbe: verderben, täuschen, zerstören und beherrschen.

Totus tuus

In dieses trostlose Panorama schaltete sich Gott mit einem Überraschungsmanöver ein: dem polnischen Papst, der den Nationalsozialismus und den Kommunismus erlebt hatte und Sohn eines der Lieblingsvölker Gottes war. Ein der Allerheiligsten Jungfrau Maria vollkommen hingegebener Papst, der als Leitspruch „Totus tuus“[1] angenommen hatte; ein wahrer Hirt, ein großer Mystiker mit außergewöhnlicher Begabung zu kommunizieren. Sein Pontifikat wurde von Gott auf außerordentliche Weise durch die Ereignisse der Geschichte geführt.

Gott war auf besondere Weise an der Seite dieses Papstes, nicht weil Gott diesen oder jenen Menschen bevorzugt. Der Heilige Geist hat immer über alle Päpste gewacht, auch wenn sie menschlich ihrer Aufgabe nicht gewachsen waren. Die Geschichte hat in der Tat Päpste gekannt, die dieses Namens nicht würdig waren. Und dennoch hat Gott auch durch sie zum Wohl seines Volkes gehandelt, nicht, weil Er gewisse Verhaltensweisen nicht gesehen hätte, sondern um die Gläubigen weder leiden zu lassen noch vor den Kopf zu stoßen. Das bedeutet nicht, dass Gott die Schuld der schlechten Hirten rechtfertigt: es bedeutet, dass Gott über die Armseligkeit der Menschen hinausgeht und dass sein Wirken die Menschen übersteigt. Wäre dem nicht so, hätte die Kirche nicht überlebt. Aber nachdem die Kirche nicht Menschenwerk ist, überlebt sie den Menschen und seine Bosheit. Verwechselt niemals die Struktur der Kirche, die aus Menschen besteht, mit der Kirche als dem Leib Christi. Das sind zwei grundlegend verschiedene Dinge.

In der Geschichte hat es besondere Päpste gegeben, die Gott auswählte und führte, damit sie Hirten nicht nur der Kirche, sondern der gesamten Menschheit seien. Sie waren Leuchttürme für alle, für Gläubige und Nicht-Gläubige. Johannes Paul II war einer von diesen. Als Lieblingssohn der Allerheiligsten Jungfrau Maria, der er sich seit seiner Jugend anvertraut hatte, wusste er in sich die Kraft und die Zärtlichkeit zu vereinen. Sein tiefgehender Verstand vereinte sich mit den besonderen Gnaden seiner Seele. Er war Gott treu und Freund der Menschheit, aber er verbog sich nicht vor den Mächtigen und noch weniger vor den Anmaßenden. Und das zeigte er auch.

Das Pontifikat Johannes Paul II bewegte sich auf sehr genauen Bahnen: der Barmherzigkeit Gottes, sich Maria anzuvertrauen und der Liebe für die Menschheit. Von einigen wurde er als hart und konservativ beurteilt. Er war lediglich gerecht und unnachgiebig hinsichtlich der Werte, die die Grundlage des zwischenmenschlichen Zusammenlebens sind. Seine feste Hand führte die Kirche und die Menschheit zu einem heiklen und äußerst wichtigen Ziel: das Dritte Jahrtausend.

Die verabsäumte Weihe Russlands

Von den ersten Tagen seines Pontifikats an spürte Johannes Paul II die Dringlichkeit, Russland der Allerheiligsten Jungfrau Maria zu weihen, worum die Muttergottes in Fatima gebeten hatte. Als Kind des Ostens hatte er aus nächster Nähe die Fehler Russlands erfahren, von denen die Allerheiligste Jungfrau Maria gesprochen hatte. Er entschied, ohne weiteren Aufschub die Weihe durchzuführen, stieß aber auf eine Mauer der Ablehnung bedingt durch die Angst, das sowjetische Regime zu provozieren und so die Beziehungen zwischen Russland und dem Heiligen Stuhl weiter zu erschweren. Das waren die menschlichen Überlegungen. Aber die menschlichen Überlegungen sind nur die Projektion dessen, was sich in der spirituellen Welt ereignet: Luzifer und seine Illuminaten konnten es nicht erlauben, dass Russland, eine so wichtige Figur in ihrem Spiel, der Muttergottes geweiht werden würde. Daher widersetzten sie sich dem Papst auf jede Weise, vor allem durch ihre Verbindungsmänner im Vatikan.

Die Menschen verstehen leider nicht in vollem Umfang was es bedeutet, ein Volk der Muttergottes zu weihen. Die Dämonen und ihre Helfershelfer wissen es hingegen. Wenn ein Volk der Muttergottes geweiht wird, steht es unter ihrem besonderen Schutz. Die Mutter Gottes richtet es auf den Sohn aus und tritt bei der Allerheiligsten Dreifaltigkeit für die Bedürfnisse dieses Volkes ein. Sie bringt Kinder Gottes inmitten dieses Volkes hervor und schützt es vor den Verwüstungen Luzifers, indem sie die Integrität des Volkes bewahrt und die Hinterhalte des Bösen entfernt. Die Geschichte ist voll von Episoden, in denen gesamte Völker von Kriegen oder Epidemien verschont geblieben sind dank des außergewöhnlichen Eingriffs der Muttergottes, die als Patronin angerufen wurde. Je mehr sich ein Volk Maria anvertraut, umso mehr wird es vom Bösen bewahrt. Dies ist einer der Gründe, warum Gott insbesondere das kroatische, das italienische und das polnische Volk gewählt hat: aufgrund ihrer besonderen Verehrung der Muttergottes, die sich über die Jahrhunderte bewahrt hat. Ungeachtet des Atheismus, der sich mittlerweile auch unter den Kroaten, Italienern und Polen ausbreitet, ist der Glaube dieser drei Völker noch lebendig und hat sich eine starke marianische Ausprägung erhalten, die es ihnen ermöglicht, weiterhin den Glauben Europas zu nähren.

Dennoch, je mehr ein Volk Maria geweiht ist, umso mehr wird es von Luzifer und seinen Verbündeten ins Visier genommen; das ist im Fall der drei angeführten Völker sehr deutlich, die viele Prüfungen erlebt haben. Gott hat sie erlaubt, um in ihnen die Treue zu Gott und die Liebe zur Allerheiligsten Jungfrau Maria zu stärken.

In Anbetracht der Entschlossenheit Johannes Paul II, mit der Weihe Russlands fortzufahren, griff Luzifer zu anderen Mitteln. Er wusste nämlich, dass sich der Papst nicht so leicht entmutigen lassen würde. So begannen die mächtigsten Medien der Erde und der anderen Planeten gegen Johannes Paul II zu wirken: Verwünschungen jeder Art, schwarze Messen, satanische Riten und schwarze Magie gegen seine Person und sein Werk; ein wahrhaftiger Ansturm, der bis zu seinem Tod nicht mehr aufhörte. Aber die Mutter Gottes bedeckte ihren so besonderen Sohn mit ihrem Mantel, der sich selbst und sein Pontifikat Ihr geweiht hatte. Alle Prüfungen, die Gott erlaubte, bezwangen diesen Papst nicht, im Gegenteil, sie machten ihn noch stärker, bis er zu einem Giganten im Glauben wurde. Gott sprach auf besondere Weise zu seinem Herzen und er war ein wahrer Mystiker, aber er lebte seine außergewöhnlichen Erfahrungen im Stillen, er wahrte das Geheimnis des Königs (Tob 12,7).

Die Muttergottes hatte in Fatima darum gebeten, der Papst möge Russland gemeinsam mit allen Bischöfen der Erde feierlich weihen. Viele weigerten sich hingegen aus den unterschiedlichsten Gründen, dies zu tun. So begann die Gemeinschaft zwischen dem Papst und den Bischöfen Abhanden zu kommen, die eine Kraft in der Kirche ist. Dies verhinderte, dass die Weihe auf die von der Muttergottes empfohlenen Art und Weise erfolgen konnte. Für Johannes Paul II war dies ein großer Schmerz, der sich selbst ab diesem Augenblick als Sühneopfer für den schweren Ungehorsam aufopferte, den viele Bischöfe gegen die Muttergottes, gegen Gott und gegen den Papst gezeigt hatten.

Nach diesem Akt des Opfers vervielfachten sich die Attacken der Kräfte des Bösen. Luzifer tolerierte die Gegenwart dieses unbequemen Papstes nicht, der in der Zwischenzeit mit all seiner Macht handelte, um den Völkern Osteuropas zu helfen, sich von der kommunistischen Diktatur zu befreien. Die Wut Luzifers und der Illuminaten gegen diesen Papst erreichte ihren Höhepunkt.

Das Attentat auf den Papst

Am 13. Mai 1981, dem Tag, an dem den Erscheinungen von Fatima gedacht wird, geschah ein noch nie dagewesenes Ereignis, durch das die Welt den Atem anhielt: ein Attentäter schoss am Petersplatz auf Johannes Paul II. Die höllischen Kräfte hatten die Kirche in ihrem Herzen getroffen. Der Papst war in Lebensgefahr. Darüber hat euch die offizielle Geschichte ausreichend informiert, daher halte ich mich nicht bei der Berichterstattung dieses Tages auf.

Gott wachte aber über den Papst und erlaubte den Verbündeten Luzifers nicht, ihre Absicht den Pontifex zu töten, zu Ende zu führen. Das christliche Volk hätte durch das Gefühl, verlassen worden zu sein, ein zu großes Trauma erlitten. Das Gebet der Muttergottes und der Heiligen, vereint mit dem der Gott treuen Menschheiten verhinderte das Schlimmste. Die Mutter Gottes bat ihren Sohn darum, dass die Engel und treuen Schwestern und Brüder während des Attentates anwesend seien und jeder auf seiner Ebene handeln möge und ihr Sohn gewährte es. Das Projektil wurde auf wundersame Weise abgelenkt. Der Papst litt viel, aber er blieb am Leben.

Nach diesem Ereignis reifte in Johannes Paul endgültig der Entschluss, Russland zu weihen und das Dritte Geheimnis von Fatima zu offenbaren. Er hielt es nicht für einen Zufall, dass der Tag des Attentats mit dem Tag der Erscheinungen von Fatima zusammenfiel. Ihm war klar, dass ihn die Muttergottes nicht nur aus Liebe zur Kirche gerettet hatte, sondern auch weil er sich als ihr geliebter Sohn bezeichnet hatte, von dem sich die Mutter die Erfüllung ihrer Wünsche erwartete.

Luzifer war wütender denn je: nicht nur, dass das Attentat fehlgeschlagen war, er hatte einzig und allein erreicht, den Papst noch mehr zu motivieren. Die Illuminaten und die Verbündeten der Konföderation des Lichts waren völlig aus dem Konzept gebracht und mussten zusätzlich die Wut Luzifers ertragen, der sie hart bestrafte.

Luzifer handelt nicht wie Gott, der seinen Kindern verzeiht und ihre Schwächen versteht. Im Gegenteil, Luzifer ist unnachgiebig und nachtragend und duldet keine Fehler vonseiten jener, die sich ihm geopfert haben. Das ist der Grund, warum das Reich der Finsternis auf der Erde viel schneller voranschreitet als das Reich Gottes: wer einen Pakt mit Luzifer eingeht weiß, dass er im Fall von Ungehorsam oder Scheitern seinem Schicksal überlassen wird oder schlimmer noch getötet oder dazu gezwungen wird, sich selbst zu töten. So enden viele dem Dämon Geweihte. Gott hingegen übt keinen Druck auf die Freiheit des Menschen aus, sondern wartet, dass in ihm die Entscheidung reift, nach den Gesetzen des Geistes zu leben. Und während die Söhne Luzifers unter Androhung schwerer Bestrafung pausenlos handeln, schlafen die Christen und denken, dass Gott ihnen bis in Ewigkeit Zeit gibt und verschieben ihre Entscheidung für Gott immer wieder auf Morgen. So verhält sich der Großteil der Menschheit der Erde: sie packt nur an, wenn ein Herr sie dazu zwingt; ist sie frei, so schweift sie ziellos umher und bleibt passiv.

Unter dem Druck Luzifers entschieden sich die Illuminaten also, ihre Pläne zu beschleunigen und so schnell als möglich den Dritten Weltkrieg auszulösen, bevor Russland geweiht und der Welt die Existenz des Lebens im Universum offenbart sei. Gott aber hatte ganz andere Gedanken, Gedanken des Friedens.

So geschah es, dass am 31. Mai, dem Tag, an dem die Kirche des Besuchs Mariens bei Elisabeth gedenkt, der Heilige Erzengel Michael auf den Befehl Gottes hin in die Unterwelt hinabstieg, um Luzifer und seinem ganzen Hof zu verkünden, dass Gott noch einmal seine Mutter, die Königin des Friedens auf die Erde senden würde.

Im Heiligen Vater, einem Giganten unserer Geschichte sehen wir den Weg durch die sehr schwierigen Zeiten am Ende des vergangenen Jahrhunderts. Wir sehen auch den Weg für die Zukunft, den Weg in unseren Herzen, welche Gesinnung wir einnehmen müssen: „Ich bin ganz dein und alles, was mein ist, ist dein. Ich nehme dich an als mein größtes Gut. Schenke mir dein Herz, o Maria.“ In diesen Zeiten muss unsere Weihe an Maria eine Tiefe annehmen, um uns zu einer Reinheit zu führen, einer spirituellen Korrektheit vor Gott, sodass Gott in uns mit all seiner Macht handeln kann. Es wurde oft gesagt: „Nur Ihr Mantel wird euch beschützen.“ Was ist Ihr Mantel? Es ist eine Macht des unbefleckten Geistes, der uns umgibt und wo Satan sich nicht einschleichen kann. Er kann jeden von uns in dem Ausmaß prüfen, in dem Gott es ihm erlaubt, aber er kann jene nicht zu Fall bringen, die sich aufrichtig Maria geweiht haben.

Der zweite Punkt ist, dass der Papst sein Leben als Opfer hingab, um die Sünden der Kirche wiedergutzumachen, für die fehlende Liebe der Bischöfe und des Volkes der Allerheiligsten Jungfrau Maria gegenüber und für den fehlenden Gehorsam dem Papst gegenüber, warum dem Papst gegenüber? Weil er das Geheimnis von Fatima offenbaren wollte, weil er die ganze Welt, nicht nur die Sowjetunion der Allerheiligsten Jungfrau Maria weihen wollte. Welchen Wert diese Weihe hat, könnt ihr aus dem Text verstehen: ein Volk, das Maria geweiht ist und diese Weihe an Maria lebt, ist auf besondere Weise beschützt; und auf diese Weise hätte die Kirche, die ganze Menschheit der Erde von Maria beschützt werden können.

Ich habe gesagt, dass wir im Papst den Weg sehen, der durch diese Zeiten führt und uns zeigt, welche Gesinnung wir einnehmen müssen: Maria geweiht und Jesus durch Maria, der Unbefleckten, hingegeben sein. Das neue Volk, das sich gerufen und inspiriert fühlt, mache sich auf diesen Weg. Wenn ihr nicht wünscht passiv zu sein und im religiösen Leben, auch dem christlichen umherzuschweifen – man kann auch in der christlichen Religion umherschweifen, wenn man die völlige Führung des Heiligen Geistes in sich nicht erlaubt – aber wenn ihr Giganten dieser Zeit sein wollt, dann ist es wichtig, dass ein neues Volk hervorkommt, das ganze Volk, das Lieblingsvolk von Maria, der Unbefleckten, dass ein Volk entsteht, das den Tod, Luzifer und die Verdorbenheit besiegt.

Wir werden noch einmal von diesem Papst sprechen, aber haltet eure Augen fest auf diesen Weg gerichtet, betrachtet ihn gut und folgt diesem Weg. Weiht die Kirche ständig Maria, weiht eure Völker, eure Familien, eure Liebe ständig Maria, aufrichtig – Totus tuus – gebt alles Maria hin. Es ist wunderschön in der Figur von Johannes Paul II Isaak zu sehen. Wenn ein Mensch sich hingibt bedeutet das nicht, dass dieser Mensch das Martyrium erleidet, es bedeutet auch nicht, dass dieser Mensch zerstört wird, es bedeutet, dass er gereinigt, erhoben und in einen Giganten verwandelt wird, der niemanden fürchtet, weil er vollkommen Jesus Christus durch die Allerheiligste Jungfrau Maria unterworfen ist.

Ich segne euch, damit dieses Licht des Heiligen Geistes euer ganzes Sein erleuchte, eure Beziehung mit Gott, eure gegenseitigen Beziehungen. Er möge die Kirche der Erde und des ganzen Universums erleuchten, Er erleuchte vor euren Augen alle Ereignisse, die auf der Erde geschehen, die sich vor euren Augen ereignen und weitere, noch viel mächtigere werden sich vor euren Augen ereignen; möget ihr bereit sein, ihnen mit Heiligkeit und der Kraft Gottes entgegenzutreten, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Dieser Ausdruck geht auf den Heiligen Ludwig-Maria Grignion von Montfort zurück. Es ist die Abkürzung von „Totus tuus ego sum et omnia mea tua sunt. Accipio te in mea omnia. Praebe mihi Cor tuum, Maria“, ein Weihegebet an Maria, das auf Deutsch so klingt: „Ich bin ganz dein und alles, was mein ist, ist dein. Ich nehme dich an als mein größtes Gut. Schenke mir dein Herz, o Maria.“

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