Gedanken zum Buch „Das Universum und seine Bewohner” – Die Erscheinungen der Allerheiligsten Jungfrau Maria in Fatima – Das Dritte Geheimnis

von Stefania Caterina und Tomislav Vlašić

 

Liebe Schwestern, liebe Brüder, für den heutigen Tag haben wir die Gedanken über die Erscheinungen der Allerheiligsten Jungfrau in Fatima angekündigt und werden einen Teil dieses Textes betrachten. Neben den Erscheinungen der Muttergottes in Fatima möchten wir uns heute auch ansehen, was Jene sein müsste, die die Kirche die Mutter nennt, die im wahrsten Sinn des Wortes Mitglied der Kirche ist, was müsste sie für unser Leben sein? Die Erscheinungen dienen dazu, uns ihrer Person und dem Leben anzunähern, in dem sie sich befindet: Sie befindet sich in der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und lebt ein erfülltes Leben in der Herrlichkeit.

Die Erscheinungen der Allerheiligsten Jungfrau Maria in Fatima – Das Dritte Geheimnis (S. 251)

Zum bedeutendsten Eingreifen Gottes zählen sicherlich die Erscheinungen der Allerheiligsten Jungfrau Maria, Mutter Gottes. In der Geschichte des Christentums auf der Erde hat der Herr seine Mutter oft gesandt, um seinem Volk beizustehen und ihm zu helfen. Wunderheilungen sind bekannt, die sich in den Marienheiligtümern zugetragen haben und noch zutragen, die an den Orten der Erscheinungen entstanden sind. Dennoch erschöpft sich der Zweck der Marienerscheinungen nicht in den Heilungen oder in anderen, besonderen Gnaden, wie bedeutend sie auch sein mögen: jede Erscheinung der Muttergottes bringt eine Botschaft, die für das Volk bestimmt ist. Es kann sich um eine Einladung zur Umkehr handeln, einen Aufruf, mit dem die Mutter Gottes die Gläubigen vor bestimmten Übeln warnt, und so fort. In ihren Erscheinungen hat die Muttergottes häufig den Sehern Geheimnisse anvertraut, von denen einige die Seher selbst betreffen, andere hingegen für die gesamte Menschheit bestimmt sind.

Wie werden die Seher ausgewählt? Es ist immer die Muttergottes, die sie auswählt, denn so wünscht es der Herr. Was ist der Sinn der Geheimnisse? In Wahrheit hat Gott keine Geheimnisse, denn Er ist das Licht und handelt immer im Licht, im Gegensatz zu Luzifer, der völlig in finstere Geheimnisse gehüllt ist. Es handelt sich nicht um Geheimnisse wie ihr sie versteht: es handelt sich um Wahrheiten, die den Sehern für eine bestimmte Zeit anvertraut werden in der Erwartung, dass die Zeit reif wird und sich bestimmte Umstände verwirklichen, die notwendig sind, damit jene Wahrheit vom Volk verstanden und angenommen werden kann. Erst dann kann sie geoffenbart werden. Leider konzentrieren sich die Menschen der Erde auf die Geheimnisse, sie widmen ihnen eine krankhafte Aufmerksamkeit und versuchen mit allen Mitteln zu verstehen, worum es sich handelt. Auf diese Weise verlieren sie den tiefen Sinn der Geheimnisse aus den Augen, der nicht zu verstehen ist, bereitet man sich nicht durch Gebet und die Heiligkeit des Lebens darauf vor, die Wahrheit zu empfangen, die in den Geheimnissen selbst enthalten ist. Kein Geheimnis wird vom Volk verstanden werden können, wenn die Heiligkeit des Volkes fehlt.

Der Großteil der Geheimnisse, die die Muttergottes den Sehern während ihren Erscheinungen anvertraut hat, wurde dem Volk niemals enthüllt, da das Volk seine Zeit damit verloren hat, den Sehern hinterherzulaufen, um sich die Geheimnisse verraten zu lassen, anstatt sich darauf vorzubereiten das anzunehmen, was die Muttergottes durch die Geheimnisse offenbaren wollte. Zu all dem kam die übertriebene Vorsicht, um nicht zu sagen Feindseligkeit der katholischen Hierarchien, die immer ängstlich sind, Anlass zu übermäßiger Frömmigkeit zu geben. Das hat dazu beigetragen, dass das Volk angesichts des großen Mysteriums der Erscheinungen von seinen Hirten alleine gelassen wurde. Die Konsequenz davon war, dass das, was die Muttergottes wirklich hatte mitteilen wollen, häufig verborgen geblieben ist, verschleiert von den Geheimnissen, die die Seher mit sich ins Grab genommen haben. Und das ungeachtet des Glaubens vieler einfacher Menschen, die an die Botschaften, die die Muttergottes während der Erscheinungen hinterlassen hat, geglaubt und sie verbreitet haben. Die Geheimnisse aber sind solche geblieben.

Oft haben die Erscheinungen der Allerheiligsten Jungfrau Maria der Geschichte an bestimmten Orten, in besonderen historischen Momenten eine Wende gegeben, wie es zum Beispiel bei den Erscheinungen in Guadeloupe der Fall war. Es hat aber auch Erscheinungen der Mutter Gottes gegeben, die eine ganz besondere Stellung eingenommen haben, sei es vor dem geschichtlichen Hintergrund, bei dem sie anzusiedeln sind, sei es aufgrund der Bedeutung der überbrachten Botschaft und der darin ausgedrückten Zärtlichkeit. Unter diesen nehmen die Erscheinungen von Fatima einen ganz besonderen Platz ein, die das 20. Jahrhundert eröffnet und nicht nur die Ereignisse jener Epoche erleuchtet haben, sondern auch der zukünftigen Geschichte der Menschheit der Erde und des Universums.

Ich werde die Geschichte der Erscheinungen nicht wiederholen, die euch sicher allen bekannt ist. Ich beschränke mich darauf, die für diese Abhandlung wichtigsten Aspekte hervorzuheben.

In der Zeit vom 13. Mai bis zum 13. Oktober 1917 erschien die Muttergottes drei Kindern in Fatima in Portugal. Auf der Erde wütete der Erste Weltkrieg, einer der schlimmsten eurer Geschichte. So sandte der Herr Jesus Christus seine Mutter, um der Menschheit den Weg zu zeigen, nicht nur diesen Krieg, sondern den ganzen Hass Luzifers aufzuhalten, der dabei war, weitere tragische Ereignisse für die Menschheit vorzubereiten. Die Mutter Gottes erklärte den Kindern, dass der Krieg eine Strafe für die Sünden der Welt sei, dass der Herr aber Frieden gewähren würde, würde die Menschheit mit Gebet, der Wiedergutmachung der Sünden und der Weihe an ihr Herz zu Gott zurückkehren. Würde die Menschheit hingegen nicht auf seine Aufrufe hören, würde die Menschheit fortfahren Gott zu beleidigen und seinem Willen nicht gehorchen, würde Gott die Menschheit weiter bestrafen und dabei Russland als „Werkzeug der Strafe“ einsetzen. Russland würde auf der Erde Atheismus und Materialismus verbreiten und sich dabei selbst und vielen anderen Völkern schaden. Die Muttergottes sagte, dass sie im Anschluss um die feierliche Weihe Russlands an ihr Unbeflecktes Herz durch den Papst bitten würde, in Gemeinschaft mit allen katholischen Bischöfen der Erde, um all das zu verhindern. Mit der Weihe würde sich Russland bekehren und der Welt würde der Friede geschenkt werden. Die Muttergottes erschien der Seherin Lucia noch einmal 1929, um wie angekündigt um die Weihe Russlands an ihr Unbeflecktes Herz zu bitten.

Im Juli 1917 vertraute die Muttergottes den drei kleinen Sehern das an, was den Kern der Botschaft von Fatima ausmacht und später als „Geheimnis“ bezeichnet wurde und aus drei Teilen besteht. Die beiden ersten Teile wurden veröffentlicht und betreffen einerseits eine Vision der Hölle und andererseits den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, mit der Bitte um die feierliche Weihe Russlands als Bedingung, um den Frieden für die Welt zu erlangen. Der dritte Teil, bekannt als das Dritte Geheimnis von Fatima sollte gemäß der Bitte der Muttergottes niedergeschrieben, dem Bischof und somit dem Papst anvertraut werden, um schließlich den Gläubigen nicht später als 1960 offenbart zu werden. Das geschah nicht: 1960 entschied der Papst, das Dritte Geheimnis nicht zu offenbaren, das ein solches bis zum Jahr 2000 blieb, in dem die katholische Kirche es veröffentlichte. Der veröffentlichte Text betrifft die Vision, die die drei Seher von einem „weißgekleideten Bischof“ hatten, der inmitten von Leichen zu einem Kreuz hinaufsteigt, wo er von einigen Soldaten getötet wird. In den Erklärungen, die die Kirche abgab, wurde diese Vision mit dem Attentat auf Papst Johannes Paul II am 13. Mai 1982 in Verbindung gebracht.

Soweit die offizielle Geschichte; aber es gibt auch eine andere, nicht offizielle. Genau von dieser Geschichte beabsichtige ich zu sprechen.

Die Erscheinungen von Fatima erfolgten zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Diese Tatsache ist sehr wichtig, denn mit dem Beginn des letzten Jahrhunderts nahm das Wirken Luzifers im unteren Universum eine ganz bestimmte Richtung. Wir haben gesagt, dass Luzifer mit allen Mitteln versuchen musste, einen physischen Kontakt zwischen seinen irdischen Verbündeten und jenen anderer rebellischer Planeten herzustellen, ohne den es für ihn schwierig werden würde, das Universum zu beherrschen. Der Erste Weltkrieg, der vom Hass Luzifers und der Komplotte seiner Anhänger entfesselt wurde, hatte den Dämonen dazu gedient, einen Großteil an Menschen zu beseitigen, die als unnütz eingestuft worden waren und um wie gewohnt die Illuminaten zulasten aller anderen zu bereichern. Dazu dienen die Kriege, alle zusammen und das ist der Grund, warum Luzifer und seine Freunde sie regelmäßig auslösen. Die offiziellen Beweggründe der Kriege machen keinerlei Sinn; das auslösende Moment liegt im Hass und in den Interessen, die in den Dämonen und den Menschen schwelen, die Freunde der Dämonen sind.

Der Erste Weltkrieg hatte also den Plänen Luzifers gedient, der neue Ziele hatte: immer mehr Macht auf der Erde zu erlangen und die Massen zu unterwerfen. Zu diesem Zweck bereiteten die Illuminaten der Erde, die Diener Luzifers, den unmittelbaren Anbruch des Kommunismus in Russland vor mit der Oktoberrevolution von 1917, der sich dann auf die Welt ausdehnen würde. Ein Regime, das den Dämonen sehr nützlich ist: totalitär, atheistisch und materialistisch. In der Zwischenzeit bereiteten sich die Verbündeten der anderen rebellischen Planeten darauf vor, sich der Erde zu nähern. Luzifer war dabei seine Heere zu bewegen, um ein dichtes Netz aus Bündnissen zu schaffen. All das wird später in der Schaffung der Konföderation des Lichts münden.

Im Mai 1917 war die Erde rückständig, ausgehungert, vom Ersten Weltkrieg verwüstet. Auf die Menschheit breiteten sich die Schatten des Todes aus mit dem gärenden Russland, das nur weitere Schmerzen versprach und mit der Bedrohung aus dem Universum. In diesem dramatischen Szenario zeigte sich die Mutter Gottes und Mutter der Menschheit. Sie kam, um den Willen Gottes zu überbringen, der die Menschheit retten wollte. Sie kam, um ihren leidenden Kindern die Hand zu reichen und der Erde den Frieden zu bringen. Das Kommen der Allerheiligsten Jungfrau Maria in Fatima war für Luzifer und die Seinen der Anfang vom Ende, eine Glocke, die sein Begräbnis einläutete.

Von diesem Augenblick an begann eine furchtbare Schlacht zwischen Licht und Finsternis, nicht nur auf der Erde, sondern im ganzen unteren Universum. Vorher geschah aber noch etwas anderes. Unmittelbar vor den Erscheinungen von Fatima ereignete sich eine wichtige Tatsache in der geistigen Dimension, die, wie wir gesagt haben, immer den Ereignissen in der realen Welt vorausgeht: die sieben großen Erzengel mit dem Heiligen Michael an der Spitze wurden von Gott in die Tiefen der Hölle gesandt, wo der Heilige Michael Luzifer das bevorstehende Kommen der Mutter Gottes auf die Erde ankündigte, sowie den Beginn des machtvollen Wirkens Gottes zugunsten des ganzen unteren Universums.

Wir bleiben für heute an diesem Punkt stehen, weil zwei Ereignisse zu betrachten sind: das Ereignis der Erscheinungen der Muttergottes und das Ereignis des Hinabsteigens der sieben großen Erzengel in die Hölle. Über letzteres sprechen wir das nächste Mal, weil es sehr wichtig ist.

Ich möchte gerne, dass wir über die Rolle der Muttergottes in unserem Leben, im Leben der Kirche nachdenken, aber nicht auf theoretische, sondern grundlegende, praktische Weise. Ihr habt gehört: „So sandte der Herr Jesus Christus seine Mutter, um der Menschheit den Weg zu zeigen, nicht nur diesen Krieg, sondern den ganzen Hass Luzifers aufzuhalten, der dabei war, weitere tragische Ereignisse für die Menschheit vorzubereiten.“ Einige der tragischen Ereignisse sind euch bekannt, aber warum sendet Jesus seine Mutter? Warum kommt nicht Er? Wir müssen verstehen, dass hierin die ganze Theologie, die ganze Mariologie liegt: Maria befindet sich in der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Ich kehre zu dem Text zurück, den wir das letzte Mal gehört haben, in dem wir von der Gnade gesprochen haben und wie man sie annehmen kann. Ein Mensch, der sich dazu entscheidet, sein Leben Gott zu geben – das heißt natürlich nicht, sich des Lebens zu berauben, sondern sich bewusst zu sein, dass der Mensch nur in Gott das Leben erhalten kann – diesem Menschen kommt sofort der Heilige Geist zu Hilfe, der ihn unterrichtet, vorbereitet und zu Jesus Christus führt. Derjenige, der Jesus Christus annimmt, wird von Jesus, dem Hohenpriester, dem Vater dargebracht. Zuerst vergibt Jesus diesem Menschen die Sünden, heilt ihn und dann heißt es: Dann bringt Jesus als Hohepriester den Menschen dem Vater dar, damit der Vater, der Schöpfer, dem Menschen den Überfluss an Leben gebe. An diesem Punkt angelangt erhält der Mensch die Gnade, die aus dem Gedanken und dem Wirken der Allerheiligsten Dreifaltigkeit entstammt und ist dazu fähig, mit der ganzen Macht zu handeln, um den Willen Gottes zu verwirklichen.“ Ich sage euch, dass sich hierin der ganze spirituelle Weg befindet. Es reicht nicht, Jesus zu begegnen und Ja zu sagen. Auch Luzifer hat zu Gott Ja gesagt. Ein Weg ist notwendig, wie ihn die Apostel gegangen sind: von der Berufung bis hin zum Martyrium, um den Tod zu besiegen. Der Heilige Petrus sagt in den Offenbarungen an Stefania Caterina, dass die Apostel ohne das Gebet der Muttergottes zu nichts fähig waren. In dieser Dynamik der Gnade und in unserem Annehmen der Gnade liegt also dieser Durchgang, wo ein Mensch Jesus Christus annimmt, wo Jesus Christus ihm verzeiht und das ist die anfängliche Gnade, um den Weg, die Barriere zu öffnen, wo Jesus ihn heilt, aber der Mensch muss sich jetzt auf den Weg machen. Mit wem? Mit der Allerheiligsten Jungfrau Maria, denn sie ist die Mutter der Kirche, die Mutter eines jeden von uns. Die Unbefleckte Mutter ist diesen Weg gegangen. Ungeachtet der Gnade unbefleckt zu sein, hat sie vollkommen an diesem Weg teilgenommen. Zu Füßen des Kreuzes ist sie die neue Eva geworden und dort bringt sie jedes Kind Gottes hervor in der Gnade, die Gott schenkt. Dieser Weg ist also zu gehen und kein Geschöpf, weder Engel noch Menschen, kann dem Menschen helfen, diesen Weg hin zu Jesus Christus zu gehen. Maria ist in die vollkommene Vereinigung mit ihrem Sohn Jesus eingetreten und durch Ihn in die vollkommene Vereinigung mit der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Wie Jesus uns zum Vater führt, so führt uns Maria zu Jesus, sie bereitet uns vor und tut alles für uns.

Wir haben also von dem Ereignis der Erscheinungen der Muttergottes in Fatima gehört und dieses Ereignis erschöpft sich nicht einmal darin, den Krieg aufzuhalten und die Hungersnot zu besiegen. In den Erscheinungen der Muttergottes geht es um mehr: zu Gott hinzuführen, in die Vereinigung mit Gott. Das ist der Sinn der Umkehr, zu der Sie uns aufruft und Sie hilft uns dabei.

Die Erscheinungen dienen nicht nur als Effekt, als Erfolg, als etwas Nützliches. Die Erscheinungen der Muttergottes bringen das Leben Gottes, das die Muttergottes in sich selbst trägt, das vollkommene, erfüllte, verwirklichte Leben, die neue Schöpfung. Es ist notwendig, Sie anzunehmen, dieses Leben und mit Ihr diesen Weg zu gehen, um dieses Leben zu haben. Wenn wir das nicht verstehen, bleibt unsere Beziehung mit der Muttergottes oberflächlich, denn seht, der Heilige Geist wirkt in den Guten und den Bösen. Die Menschen empfangen einen starken Impuls des Heiligen Geistes, vor allem sensible Menschen, und sie wälzen ihn in ihren Gedanken, sie interpretieren ihn auf ihre Weise oder man ist völlig enthusiastisch über die Erscheinungen, aber die weiteren Schritte werden nicht gemacht und man gelangt nicht zu dem, was die Muttergottes schenken und offenbaren wollte. Hier wird uns erklärt, dass der Großteil der Geheimnisse, die den Sehern offenbart wurden, für immer solche geblieben sind, denn um die Geheimnisse verstehen zu können, muss mit der Heiligkeit des Lebens geantwortete werden und wie uns gesagt wurde, verliert sich der Großteil der Pilger in Interpretationen und in der Neugier darüber, was jene Geheimnisse sein könnten. Durch die Geheimnisse führt die Muttergottes die Menschheit wie eine Mutter zum fortschreitenden Verständnis des Glaubens hin, um den großen Ereignissen entgegentreten zu können, die die Menschheit erwarten.

Wenn wir von den Erscheinungen der Muttergottes sprechen, müssen wir uns in dieser Zeit mit einer Wahrheit auseinandersetzen: Akzeptiert die Kirche die Muttergottes vollkommen oder nicht? Akzeptiert sie Sie im Plan Gottes, der vorsieht, Sie der Menschheit als Mutter zu geben? Wir begegnen dieser Wahrheit, wenn wir uns fragen, ob wir die Muttergottes als Gnade für unser Überleben akzeptieren, um irgendein Hindernis zu überwinden, oder ob wir die Muttergottes als Mutter akzeptieren, die in Gott ist, die Königin, akzeptieren wir ihr Leben?

In weiterer Folge werden wir auch zu den Erscheinungen der Muttergottes in Medjugorje kommen. Warum sind es die letzten? Denkt darüber nach, warum es die letzten sind, wenn sich die Gnade zurückzieht? Weil die Menschheit vor etwas Endgültigem steht. Die Menschheit muss eine endgültige Entscheidung treffen, in Christus vereint zu sein oder nicht, eine entscheidende Wende. Es wird nicht mehr von einem Ereignis auf der Erde gesprochen, sondern von einem endgültigen Ereignis im ganzen Universum, von einer endgültigen Schlacht und hier kann man nicht mit einer oberflächlichen Frömmigkeit an Maria spielen, sondern die Muttergottes hat um die Umkehr gebeten, um heilig zu leben, um unseren Glauben, unser Leben vollkommen zu leben. Seht also, dass sich in Maria die ganze Kirche vereint. Wir hören auch die Ermahnungen Gottes für die Kirche von heute – aber Kirche sind auch wir; Ermahnungen, weil die Kirche vollkommen teilnehmen müsste, wie es die Muttergottes getan hat, um zu Füßen des Kreuzes anzukommen und sich mit der Muttergottes aufzuopfern und mystisch vollkommen mit Christus vereint zu werden. Dann wird sie die Mutter werden, die Mutter im wahrsten Sinne.

Ich segne euch heute, damit die Gnade in euch wirksam sei, damit die Muttergottes euch in diesen Tagen nahe sei, in denen wir uns auf das Hochfest der Unbefleckten Jungfrau und Mutter vorbereiten. Ich bitte Gott, Er möge uns die Gnade schenken, die Unbefleckte annehmen zu können, ihr unbeflecktes Leben annehmen zu können, uns zu heiligen, Gott und auf all seine Gnaden, die Er uns gibt, eine Antwort geben zu können. Nach Jesus Christus ist die größte Gnade, die uns geschenkt wurde, die Allerheiligste Jungfrau Maria, die uns zu Christus bringt. Seid alle von der Liebe der Heiligen Jungfrau Maria gesegnet, die das Leben Gottes mit einer mütterlichen Zärtlichkeit überbringt, damit alle Wunden unserer Seelen geheilt werden können, damit das Leben durch den Heiligen Geist in Christus, unserem Herrn, auferstehen möge, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

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