Gedanken zum Buch „Das Universum und seine Bewohner” – Das 20. Jahrhundert und das Einschreiten Gottes – Die vielfältige Gnade Gottes

von Stefania Caterina und Tomislav Vlašić

 

Liebe Schwestern und Brüder, ich grüße euch und lade euch ein, jetzt besonders aufmerksam zu sein, denn wir möchten die letzten hundert Seiten des Buches betrachten, die historische Ereignisse waren. Anhand dieser Ereignisse werden wir auf die noch folgenden hingeführt. Welche Ereignisse werden in diesem Buch erzählt? Die Erscheinungen der Muttergottes in Fatima, die Erscheinungen der Muttergottes in Ghiaie di Bonate, die Barmherzige Liebe durch die Heilige Faustina Kowalska, der Heilige Johannes XXIII und das Zweite Vatikanische Konzil, die Machenschaften Luzifers und der Illuminaten im Jahr 1966, und dann der große Papst Johannes Paul II, der heiliggesprochen wurde und uns in das dritte Jahrtausend eingeführt hat. Und im dritten Jahrtausend finden wir die Erscheinungen der Muttergottes in Medjugorje, der Königin des Friedens, die mit dieser Zeit verbunden sind. Nach dem Eintritt in das dritte Jahrtausend hat Gott Seine Werkzeuge geoffenbart, um in Christus das ganze Universum zu vereinen und hat ihr Wirken im ganzen Universum erklärt.

Jetzt ist es für uns sehr wichtig, genau dem zuzuhören, was geoffenbart wird. Heute sprechen wir von Der Gnade. Alle diese Ereignisse sind eine Gnade. Gott handelte machtvoll in seiner Kirche und durch seine Kirche und lud seine Kirche ein, an der Gnade teilzuhaben. Die Gnade wird als Energie gezeigt, als Treibstoff, ohne den man nicht vorwärts kommt, aber sie kann in denen handeln, die sie annehmen, verstehen und Verantwortung dafür übernehmen. Das war also der rote Faden durch diese Ereignisse und wird es für uns sein, die wir unterwegs sind, um diese Zeit verstehen zu können und in sie eintreten zu können; dieser rote Faden öffnet uns für die großen Ereignisse auf der Erde und im Universum.

Das 20. Jahrhundert und das Einschreiten Gottes – Die vielfältige Gnade Gottes (S. 248)

Das Einschreiten Gottes in die menschliche Geschichte hat sich nicht im Kommen Jesu Christi erschöpft. Im Gegenteil, nachdem Jesus in den Himmel auffuhr, schritt Gott oft und mit großer Tragweite ein. Während Luzifer und die Seinen ihre Komplotte im unteren Universum schmiedeten, handelte Gott gerade da mit größerer Macht, insbesondere auf der Erde, um der Kirche zu helfen und um die so schwache Menschheit zu verteidigen. Gott hatte den rebellischen Menschheiten gestattet, auch gegen seine Gesetze zu handeln, Er hatte ihre Freiheit respektiert, aber Er hatte sich nicht darauf beschränkt, lediglich zuzusehen. Gott handelt ständig zugunsten seiner Kinder, die Dynamik seines Wirkens ist unerschöpflich.

In der ersten Phase der Geschichte nach Christus, die von Pfingsten bis in das dritte Jahrtausend reicht, folgten die Eingriffe Gottes einander ohne Unterbrechung, um dem Wirken Luzifers und seiner Anhänger entgegenzuwirken. Die Engel und die Gott treuen Schwestern und Brüder wurden der Menschheit der Erde laufend zu Hilfe geschickt, vor allem der Kirche, die ständig von innen und außen angegriffen wurde. Dem Großteil eurer Menschheit ist das nicht bewusst, auch wenn es nicht an Einzelnen gefehlt hat, denen Gott das Wirken der Engel und der treuen Schwestern und Brüdern geoffenbart hat. Zum Beispiel haben viele Heilige der Geschichte der Kirche dieses Wirken gesehen, auch wenn sie es nicht immer zu erklären wussten; manchmal wurden sie zum Schweigen gebracht. Jedenfalls hat es Gott der Kirche niemals an klaren Zeichen über die Gegenwart seiner Kinder im Universum fehlen lassen. Im Übrigen hätte es auch nicht anders sein können: Gott erwartete sich vonseiten der Kirche, dass sie sich über die Gegenwart des Lebens im Universum und ihrer universalen Sendung der Evangelisierung bewusst werden würde; es lag daher auf der Hand, dass sie all das bestätigen musste.

Das Wirken Gottes nimmt viele Nuancen an. Es ist vielfältig wie die Gnade, die der Antrieb jedes göttlichen Wirkens ist. Gott handelt durch die Gnade. Was ist also die Gnade? Sie ist die Macht, die ununterbrochen vom göttlichen Gedanken ausströmt und immer auf das Gute ausgerichtet ist, da Gott das Höchste Gute ist. Jeder Gedanke Gottes hat in sich die Macht, sich in Handlungen umzuwandeln; diese Macht ist die Gnade. Gott könnte also alles alleine machen, ohne die Geschöpfe zu benötigen, aber genau hierin liegt die Größe der göttlichen Liebe: Gott hat bestimmt, dass seine erhabensten Geschöpfe, das heißt die Engel und die Menschen, vollkommen an seinem Wirken teilnehmen. Damit das geschieht, erfüllt Gott seine Geschöpfe mit Gnade, das heißt mit der zur Verwirklichung seiner Pläne notwendigen Macht. Es ist, als würde Gott seine Macht jedem von euch übertragen, damit ihr dazu fähig seid, eure Sendung zu vollenden, durch die sich seine Pläne verwirklichen.

Menschen und Engel ihrerseits müssen die Gnade annehmen. Wie? Hier kommt das dreifaltige Wirken durch einen Prozess ins Spiel, der die Drei Personen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit miteinbezieht. Der göttliche Gedanken entsteht in der vollkommenen Harmonie der Drei Göttlichen Personen: man kann sagen, dass der göttliche Gedanke dreieinig ist, so wie es Gott selbst ist. Aus diesem Gedanken entspringt die dreifaltige Macht, das heißt die Gnade, durch die Gott seinen Willen ausführt. Hier kommt das Geschöpf ins Spiel. Nehmen wir zum Beispiel einen Menschen, dem Gott beabsichtigt, eine bestimmte Aufgabe zu übertragen. Der Heilige Geist, Jener, der heiligt, wirkt im Geist dieses Menschen, um ihn zu befähigen, den Willen Gottes zu erkennen, zu verstehen und anzunehmen. Der Mensch muss antworten: er muss Gott annehmen und sich Ihm hingeben, Ihm dadurch erlauben zu handeln, der Mensch muss sich also heiligen. Nur so wird er fähig sein zu verstehen, worum Gott ihn bittet. Geschieht das, so führt der Heilige Geist den Menschen zu Jesus Christus und offenbart ihm das Wirken des Sohnes Gottes, des Erlösers, das in erster Linie jenes ist, den Menschen von der Sünde zu befreien und ihn im Innersten zu heilen. Dann bringt Jesus als Hohepriester den Menschen dem Vater dar, damit der Vater, der Schöpfer, dem Menschen den Überfluss an Leben gebe. An diesem Punkt angelangt erhält der Mensch die Gnade, die aus dem Gedanken und dem Wirken der Allerheiligsten Dreifaltigkeit entstammt und ist dazu fähig, mit der ganzen Macht zu handeln, um den Willen Gottes zu verwirklichen.

Dieser Prozess ist in den Engeln, die reine Geister sind, gut sichtbar: sie verstehen den göttlichen Willen sofort und antworten sofort darauf, deshalb sind sie dazu fähig, den Willen Gottes rasch auszuführen. Die Gnade findet vollkommenen Platz in ihnen und so folgen die Sendungen der Engel ohne Unterlass aufeinander; daher wirken die Engel ununterbrochen.

Auch die Gott treuen Schwestern und Brüder sind sehr schnell darin, den Willen Gottes zu verstehen, anzunehmen und umzusetzen. In ihnen kann die göttliche Gnade handeln ohne Hindernissen zu begegnen. Das ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass sie die Erbsünde nicht begangen haben und deshalb nicht von den Auswirkungen der Schuld beschwert und begrenzt sind.

Der Mensch der Erde hingegen ist langsam darin, den Willen Gottes zu verstehen, weil er unter den Auswirkungen der Erbsünde leidet, die ihn schwach machen. Die schwerwiegendste von allen ist die Angst vor Gott. Das ist es, was eure Stammeltern nach der Sünde empfunden haben. Spuren dieser Angst sind in eurer Menschheit zurückgeblieben: der Mensch der Erde versteckt sich vor Gott. Deshalb ist es für ihn so schwierig, sich Gott hinzugeben, weil er befürchtet, dass ihm das Entbehrungen und Strafen einbringt, während dem nicht so ist. Jesus Christus ist gekommen, um euch die Möglichkeit zu geben, das Drama der Erbsünde zu überwinden. Leider hat Ihn nur ein kleiner Teil der Menschheit der Erde angenommen, deshalb bleibt sie so schwach und unfähig, die Gnade Gottes zu verstehen und anzunehmen. Der Mensch der Erde fährt fort, alleine zu entscheiden was gut und böse ist, er bringt sich um die Hilfe der Gnade und verstrickt sich deshalb in tausend Schwierigkeiten, die er sich zum Großteil selber schafft. Zusätzlich wird er vom Geist des Bösen belagert, von dem die Erde gesättigt ist und der ihn verwirrt und verführt.

Es ist der Wille Gottes, dass seine Pläne durch die Mithilfe der Engel und der Menschen ausgeführt werden. Das Wirken Gottes verwirklicht sich also durch seine Geschöpfe, auf die Gott seine Gnade, das heißt seine Macht ergießt. Gott hat für sich nur die drei großen Werke vorbehalten, die kein Geschöpf je wird verwirklichen können: DIE SCHÖPFUNG, DIE ERLÖSUNG UND DIE HEILIGUNG, die von der erhabenen Macht und Fülle des Lebens der Allerheiligsten Dreifaltigkeit ausgehen.

Kein Geschöpf kann diese Werke ausführen, geschweige denn daran denken, sie ausführen zu können und noch weniger versuchen sie auszuführen. Das ist eine unüberschreitbare Grenze für die Engel genauso wie für den Menschen. Nichtsdestotrotz versucht Luzifer, der ein rebellischer Geist ist, diese Grenze zu überschreiten, unterstützt von Menschen, die so rebellisch und böse sind wie er selbst. Gott erlaubt manchmal diese Grenzüberschreitungen aus Gründen, die der Mensch nie bis ins Letzte verstehen wird können; aber Er wird es nicht für immer erlauben.

In der Zeit, von der wir sprechen, hat das Wirken Gottes viele Übel der Erde behoben. Auch im unteren Universum hat Gott gehandelt, um die Tiefschläge Luzifers abzuwehren, der immer darauf lauert, das zu zerstören, was Gott geschaffen hat. Dennoch hat die Geschichte der Erde im vergangenen 20. Jahrhundert eine herbe Wendung erfahren. Das 20. Jahrhundert war finster und hat das Sichaufbäumen des Wirkens Luzifers und der Seinen erlebt, das, nach den vorhergehenden Jahrhunderten voll von medialen Kontakten zwischen der Erde und dem unteren Universum von der Gründung der Konföderation des Lichts gekrönt wurde. Aus diesem Grund tritt das Wirken Gottes gerade in diesem Jahrhundert noch eindringlicher hervor. Sehen wir also, was die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahrhunderts gewesen sind.

Bemühen wir uns nicht nur, uns diese Ereignisse zu merken und auch nicht, nur die Seiten zu lesen, die über diese Ereignisse berichten: ich lade euch ein, diesen Text, den wir gehört haben wieder und wieder zu lesen, um in euch die Langsamkeit zu finden, die Hindernisse, eure Haltung Dinge zu lösen, die nur Gott mit seiner Gnade lösen kann, jene egozentrische Haltung, die Gott nicht um Rat fragt oder jene Gebetshaltung, die nur vorgetragen ist ohne den Menschen in eine Haltung zu bringen, in der die Gnade in diesen Menschen fließt, damit dieser Mensch wie der Heilige Paulus sagen kann: „Aus Gnade sind wir gerettet.“[1], aus Gnade leben wir heute, aus Gnade sind wir vor vielen Ereignisse bewahrt worden, mit denen Luzifer gedroht hat. Ich lade euch ein, diesen Text noch einmal zu lesen und darüber nachzudenken, denn während wir weitergehen, werden die Ereignisse – Ereignisse Gottes – die folgen werden, in den Christen, in der Kirche, in der ganzen Kirche, in der offiziellen Kirche, auch in den abgespalteten Kirchen viele Fragen hervorrufen. Schon jetzt möchte ich euch sagen: seht nicht auf die Schuld der Kirche, weder auf jene der offiziellen, noch der gesamten Kirche, sondern lest diesen Text mit innerlicher Beteiligung, um fähig zu werden, an der Gnade teilzuhaben und als Mitwirkende in die neuen Ereignisse einzutreten. Gott erwartet sich ein neues Volk, das mitwirkt, ein Volk, das kraftvoll von den Engeln, von den treuen Schwestern und Brüdern des Universums unterstützt wird und vor allem von der Heiligen Muttergottes und dem Heiligen Josef. Das nächste Mal beginnen wir, über die Erscheinungen der Muttergottes in Fatima nachzudenken.

Ich segne euch, damit die Gnade des Herrn, die vom Schoß des Vaters ausgeht, eure Seelen überflute, alle Fähigkeiten eurer Seele, alles, was ihr vermögt. Er schenke euch die Möglichkeit zu verstehen, wie ihr an der Gnade teilnehmen könnt. Er schenke euch die Kraft, eine Antwort zu geben, Verantwortung für die Ereignisse zu übernehmen, die auch in der Zeit, die vor uns liegt, aufeinanderfolgen werden, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Vgl. Eph 2,5

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