Die Geschichte neu schreiben – Band II – „Das Universum und seine Bewohner” – Die Dimension des Nicht-Erinnerns

von Stefania Caterina und Tomislav Vlašić

12. September 2014

Gestern sprachen wir von der zersetzenden Energie. Mit der Auflehnung eines Teils der Engel mit Luzifer an ihrer Spitze, mit der Auflehnung eines Teils der Menschheit und des Bündnisses, das der Mensch der Erde, unsere Stammeltern, mit Luzifer abgeschlossen hat, ist diese zersetzende Energie in das ganze Universum eingetreten in unterschiedlichem Ausmaß entsprechend der Entscheidung der Menschheit. Das ist die Verdorbenheit, die wir auf der Erde sehr gut kennen. Folgen wir also dem, was uns der Dreifaltige Geist zeigt, in welchem Zustand wir uns befinden und was wir tun müssen.

Lesen wir einen Teil aus dem Buch „Das Universum und seine Bewohner“, Seite 47:

Die Dimension des Nicht-Erinnerns

Die gesamte Menschheit wurde aus der Dimension oberhalb der Großen Barriere entfernt in Erwartung, dass Gott die Schöpfung seinem Willen entsprechend umformen würde. Die Stammelten, die Gott treu geblieben waren, wurden gemeinsam mit den Engeln von Gott dazu berufen, mit Ihm an seinem Werk der Umwandlung der Schöpfung zusammenzuarbeiten. Er vertraute ihnen ganz bestimmte Aufgaben an, die sie mit großem Verantwortungsbewusstsein und großer Sorgfalt ausführten. Gott lohnte es ihnen, indem Er die ursprünglichen Fähigkeiten ihrer Seelen fast unberührt ließ. Er gab Ihnen die Intelligenz die Gesetze zu verstehen, die die Schöpfung regieren. So begannen sie ihre Sendung, die bis heute andauert.

Die unentschlossenen und untreuen Stammeltern wurden in eine vorübergehende und undefinierte Dimension unterhalb der Großen Barriere verbannt, die Dimension des Nicht-Erinnerns. Hier verloren die unentschlossen gebliebenen und die rebellischen Stammeltern die Erinnerung daran, was sie zu Beginn gewesen waren. Die Unentschlossenheit genauso wie die Untreue hatten den Zustand der ursprünglichen Reinheit verändert und so waren sie sich ihrer Identität nicht mehr bewusst. Die Fähigkeiten ihrer Seelen erloschen allmählich, in den unentschlossenen Stammeltern weniger als in den anderen. Die Stammeltern der Erde degenerierten mehr als die anderen aufgrund ihres Bündnisses mit Luzifer, das sie sofort zu den schwächsten Menschen des Universums machte.

Als Gott sein Werk beendet hatte, begann die Menschheit ihren Weg von Neuem in einer Schöpfung, die sich von der ursprünglichen maßgeblich unterschied. Die Gott treu gebliebenen Menschheiten brachen begünstigt, froh und auf Gott ausgerichtet aus in einem fortwährenden geistigen und menschlichen Fortschritt. Die unsicher gebliebenen Menschheiten begannen ihren Weg ohne Enthusiasmus, entschlossen, nur ihr eigenes Wohlergehen zu suchen. Die untreuen Menschheiten trugen die schwere Last der Erbsünde mit sich, die ihren Weg sehr mühsam machte. Sie begannen auf einer sehr niedrigen Ebene der Erkenntnis; daher mussten sie alles neu erlernen, was sie vergessen hatten. Auch die Beziehung zur Natur war beeinträchtigt und erschwert worden: der gegenüber Gott rebellische Mensch musste nun die Auswirkungen seiner Entscheidung ertragen und sich sehr abmühen, um seine Instinkte und die Natur in Schach zu halten, die ebenfalls von den Auswirkungen der Sünde betroffen und nicht mehr fügsam war.

Was war mit den unentschiedenen und rebellischen Stammeltern geschehen? Sie hatten sich von Gott losgelöst; wenn auch mit unterschiedlichen Abstufungen, so hatten sie entschieden, alleine zu leben und auf ihre Fähigkeiten zu vertrauen. Die Stammeltern der Erde vertrauten auch auf Luzifer und auf seine falschen Versprechen, sie wie Gott zu machen. Wenn sich der Mensch von seinem Schöpfer trennt, verliert er seine Identität, er entfernt sich von der Quelle des Lebens und erinnert sich nicht mehr daran, Kind Gottes zu sein. Das ruft in ihm ein Gefühl der Verlorenheit und Leere hervor. Er sucht Halt und schafft sich falsche Sicherheiten soweit, dass er Idole erschafft, die er an die Stelle des wahren Gottes setzt. Aber nicht einmal das kann seine Leere füllen. Gott erlaubte, dass diese Menschen ihre Erinnerung daran verloren, was sie gewesen waren, denn Er wusste, hätten sie sich daran erinnert, die Schuldgefühle hätten sie für immer erdrückt. Gott löschte weder ihre Identität aus, noch nahm Er ihnen die Würde als Kinder, aber Er erlaubte nicht, dass die Fähigkeiten ihrer Seelen jene von vorher blieben, denn sie wären für das Böse verwendet worden, um ihren Egoismus zu befriedigen. Das hätte nicht nur ihnen noch mehr geschadet, sondern auch ihren Nachkommen und dem gesamten Universum. Ihre Fähigkeiten „schliefen ein“, sie wurden wie in ihnen versiegelt in Erwartung, dass Jesus Christus, der Retter, eines Tages diese Siegel öffnen würde. Jesus ist unter euch gekommen, hat sein Werk vollbracht, aber der Großteil eurer Menschheit hat Ihn abgelehnt und lehnt Ihn ab. Daher bleiben eure Fähigkeiten weiterhin inaktiv. Sie werden nur in jenen erwachen, die an Jesus geglaubt haben und fähig waren, sich selbst zu verleugnen und Ihm nachzufolgen. Unabhängig aller Versuche des Menschen, der auch die Hilfe Luzifers sucht, um machtvoll zu sein, werden die Fähigkeiten eurer Seelen nicht vollständig erweckt werden außer in den Kindern Gottes, in jenen wahren und nicht in jenen, die sich als solche bezeichnen, es aber nicht sind.

Das Werk des Schöpfers das Universum umzuformen war großartig aber nicht endgültig: Gott bestimmte, dass die gesamte Schöpfung eines Tages zu ihrem ursprünglichen Glanz zurückkehren sollte: nicht nur der Mensch, sondern alle Geschöpfe würden eines Tages wieder über die Große Barriere hinausgehen, in die Dimension des reinen Geistes. Der versprochene Retter würde all jenen den Weg zur NEUEN SCHÖPFUNG öffnen, die von Herzen Gott zu dienen wünschen.

Jesus Christus, Sohn Gottes und Retter, hat sich für die gesamte Menschheit aufgeopfert. Er hat die Schuld der Göttlichen Gerechtigkeit gegenüber bezahlt, Er hat das Schicksal der gesamten Schöpfung wiederhergestellt, Er hat sie von der Sklaverei Luzifers befreit. Nach dem Tod und der Auferstehung Jesu hat jeder Mensch, welchem Planeten auch immer er angehört, die Möglichkeit, ein neues Leben zu leben, aber unter einer Bedingung: Jesus Christus als Gott und Retter anzuerkennen und zu akzeptieren, mit Ihm vereint zu sein. Alles, was Gott erschaffen hat, muss zu Ihm zurückkehren, aber nichts kann ohne Jesus Christus zurückkehren, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Daher wird die Verkündigung des Heils in jeden Winkel des Universums gelangen, damit alles, was existiert, in Christus vereint sein wird.

In dieser Botschaft des Buches haben wir die Tiefen des Abgrundes berührt, in den wir gefallen sind. Wir haben auch die große Hoffnung berührt, die uns Freude darüber schenkt, was Gott für uns vorbereitet hat: ein Universum, eine schönere Schöpfung als jene zu Beginn, als noch keine Sünde begangen worden war. Stellt euch einmal vor, ihr würdet die Erinnerung verlieren: was für eine tragische Situation für einen Menschen, wenn er seine Sinne verliert; die Sinne zu verlieren, sich selbst und seine Umgebung nicht mehr zu fühlen. Durch die Erbsünde ist der Mensch, insbesondere auf der Erde, auf diese Weise gefallen. Er hat seine Identität verloren. Die Fähigkeiten seiner Seele wurden eingeschläfert. Das Schlimmste ist, dass ihm nicht einmal Gott helfen konnte. Warum? Weil der Mensch wie ein Kind geworden war, das nicht mehr fähig war zu unterscheiden und seine Fähigkeiten nicht zu nutzen wusste. Das wird dem Menschen in Atlantis widerfahren, wie wir später sehen und ich sage euch, dass die Erde so wie sie ist, sehr weit fortgeschritten ist nicht dank der Wissenschaftler der Erde, sondern dank der Heiligen. In Erwartung des Kommens Jesu Christi und der Heiligkeit vieler Kinder Gottes auf der Erde hat sich die Erde weiterentwickelt, und Gott wird die Menschen guten Willens erwecken, all jene, die erweckt werden möchten.

Die Tatsache, dass auch Gott uns nicht helfen kann, muss uns wirklich nachdenklich machen. Wir können rufen: „Schenke uns Gnaden, schenke uns Gaben, schenke uns außergewöhnliche Dinge“ und Er kann sie uns nicht geben, weil wir gefährlich sind, selbstzerstörerisch und zerstörerisch den anderen gegenüber. Hier beginnt unsere Verantwortung uns zu erheben, viel zu beten, damit Jesus den Heiligen Geist in unsere Herzen senden und uns Schritt für Schritt umwandeln möge, damit die Wünsche des Heiligen Geistes nicht die Wünsche des Egoismus in uns seien, damit der Wunsch in uns sei, wieder nach den Gesetze des reinen Geistes zu leben. Seht, alle Worte des Evangeliums sind Gesetze des reinen Geistes. Wie sehr entgehen sie uns, wenn wir sie lesen, weil wir all das weglassen, was uns unbequem ist. Es reicht auch nicht getauft zu sein. Es ist notwendig, die Taufe zu leben und die mystische Vereinigung mit Christus zu erreichen. Das Problem des Menschen der Erde, der seine Erinnerung, seine Identität verloren hat, ist, dass er eine falsche Sicherheit besitzt, sich autonom fühlt, und manchmal fühlt sich der Christ seinem Meister Jesus Christus ebenbürtig: wir müssen demütig werden und Jesus mit Demut um die Gnade bitten, uns aufzuerwecken, uns umzuwandeln und in die neue Schöpfung zu bringen. Wir müssen die Verantwortung für uns selbst und für die anderen wiedererwecken. Wir tragen die Folgen des Falls unserer Stammeltern, wir tragen die Folgen des Bösen, das die Satanisten tun, die Erde und das ganze Universum tragen die Folgen unserer Gleichgültigkeit und Oberflächlichkeit. Hört dem Heiligen Paulus im ersten Brief an die Korinther, Kapitel 9, Vers 18-19.22b-23 zu: «Was ist nun mein Lohn?», weil er das Evangelium verkündet. «Dass ich das Evangelium unentgeltlich verkünde und so auf mein Recht verzichte. Da ich also von niemand abhängig war, habe ich mich für alle zum Sklaven gemacht, um möglichst viele zu gewinnen. Allen bin ich alles geworden, um auf jeden Fall einige zu retten. Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an seiner Verheißung teilzuhaben».

Ich segne euch, damit der Geist des Dreifaltigen Gottes auf euch kommen und beginnen möge, auf machtvolle Weise euer Leben zu erwecken, damit ihr euch allmählich dessen bewusst werde, was es bedeutet, Christ zu sein, was es bedeutet, Kind Gottes zu sein, welchen Glanz ein Kind Gottes offenbart. Ich segne euch, damit ihr versteht, was es bedeutet, das Leben Gott zu geben, das Leben Jesus Christus zu geben, das Leben aufzuopfern. Es ist der einzige Weg, über die Grenzen der eigenen Horizonte der Verlorenheit hinauszugehen und Er bringt uns über die Grenzen der Wissenschaft und aller menschlicher Weisheit hinaus. Das, was sich im Universum außerhalb von Gott bewegt, erdrückt uns, lässt uns zurückschreiten. Nur das, was aus der Quelle des Lebens kommt, nährt uns, wandelt uns um, macht uns lebendig, bis es uns eines Tages in der Auferstehung, auch der unserer Körpers, über die Große Barriere hinausbringt, in das Reich Gottes. Ich segne euch alle, die ihr zuhört und die euch zuhören werden, damit die überreiche Gnade in diesen Zeiten überall verbreitet werden möge, im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

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