Die Geschichte neu schreiben – Band II – „Das Universum und seine Bewohner“ – Die zersetzende Energie

von Stefania Caterina und Tomislav Vlašić

11. September 2014

 

Lesen wir ein Stück aus dem Buch „Das Universum und seine Bewohner“, Seite 32:

Die zersetzende Energie

Auch das Wirken des Bösen verursacht einen Wirbel, den satanischen Wirbel. Aus dem satanischen Wirbel strömt negative Energie aus, denn in ihm gibt es kein Leben sondern Tod; er ist Frucht des böswilligen Handelns der Dämonen, der Verdammten und der Menschen, die Luzifer dienen. Jeder Gedanke und jede Handlung, sei es von den Geistern oder Menschen, verursachen bestimmte Auswirkungen, die sich auf das Universum in Form von physischer und geistiger Energie ergießen. Sind ein Gedanke oder eine Handlung gut und im Einklang mit den Gesetzen Gottes, breiten sie sich im Universum in Form von heilsamer Energie aus. Diese Energie schweift nicht im Kosmos umher, sondern vereint sich mit dem Dreifaltigen Wirbel, wo sie verstärkt und im Universum durch die fortwährende Bewegung des Wirbels selbst weiterverteilt wird. Auf diese Weise gelangt das Gute, das von jedem und von allen getan wird, zu den Geschöpfen zurück und bringt wieder Gutes hervor. Sind ein Gedanke oder eine Handlung hingegen böse und den Gesetzen des Lebens entgegengesetzt, verbreiten sie eine schädliche Energie, die sich im satanischen Wirbel sammelt und sich durch das Wirken des Wirbels selbst erneut auf die Schöpfung ergießt.

So wie aus dem Dreifaltigen Wirbel Primärenergie fließt, die die gesamte Schöpfung erfüllt und ihr Leben schenkt, so entspringt dem satanischen Wirbel eine Energie, die Leid und Tod verursacht. Diese Energie ist zersetzend, denn sie hat gegenüber der Primärenergie, die aus dem Dreifaltigen Wirbel stammt, genau entgegengesetzte Auswirkungen. Die zersetzende Energie bringt Spaltung, entfernt die Geschöpfe von Gott und ändert die physischen und geistigen Gesetze.

Der satanische Wirbel und die zersetzende Energie, die daraus entspringt, sind die Konsequenz der Auflehnung Luzifers und seiner Engel zu Beginn der Schöpfung. Von da an treten der Dreifaltige Wirbel und jener satanische unaufhörlich einander entgegen. Dennoch ist der satanische Wirbel, im Unterschied zum Dreifaltigen Wirbel, nicht überall im gleichen Ausmaß aktiv.

Im unteren Universum, wo das Wirken der Dämonen stärker ist, wirkt der satanische Wirbel mit höchster Macht und die zersetzende Energie ist sehr aktiv. Sie ruft dramatische Auswirkungen auf physischer Ebene hervor: zum Beispiel verursacht sie die ständige Ausbreitung des Universums, wodurch die Galaxien sich immer mehr voneinander entfernen; sie verdirbt hochgradig die Materie, verursacht Krankheiten, beschleunigt den Alterungsprozess der Organismen und so fort. Auf spiritueller Ebene ruft sie Hass und Auflehnung gegenüber Gott hervor, provoziert Gegensätze und Kriege zwischen den Menschen, nährt Kaltherzigkeit, Arroganz, Verkommenheit, usw.

Im mittleren Universum ist der satanische Wirbel nicht so machtvoll wie im unteren Universum. Demnach wirkt die zersetzende Energie in geringerem Ausmaß; ihre Auswirkungen sind jedoch denen im unteren Universum ganz ähnlich.

Im oberen Universum kann der satanische Wirbel hingegen nicht wirken, aufgrund der Tatsache, dass die Menschheiten, die es bevölkern, die Erbsünde nicht begangen haben. Deswegen haben sie das Böse nicht in sich aufgenommen und das hat das Wirken Luzifers und seines Wirbels vom oberen Universum entfernt. Luzifer hat keinen Zutritt zu diesem Universum und fürchtete dessen Bewohner ungemein.

Wer Christ ist, möge in diese Worte eintauchen oder in die Lektüre des 6. Kapitels des Evangeliums nach Lukas, wo Jesus von den Seligpreisungen spricht. Die Christen haben den reinen Geist Gottes wie einen Samen erhalten, sie haben den Gedanken Gottes erhalten, der alles kennt und von selbst auf positive Weise wirkt, schafft und erneut erschafft. Was ist zersetzend in uns? Jeder Impuls von Neid, Eifersucht, Urteil, Verdammung und ihr könnt feststellen, dass alles von Inneren des Menschen ausgeht. All jene, denen es nicht gelingt zu vergeben, rechtfertigen sich damit, dass der andere Schuld sei, aber die Vergebung hat positive Auswirkungen in erster Linie für den, der vergibt, denn er wird geheilt, er ist nicht mehr verletzt, sein Leben beginnt überzufließen. In diesem Sinn sagt der Heilige Lukas: «Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist! Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtete werden. Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden. Erlasst einander die Schuld, dann wird auch euch die Schuld erlassen werden. Gebt, dann wird auch euch gegeben werden. In reichem, vollen, gehäuftem, überfließendem Maß wird man euch beschenken; denn nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird auch euch zugeteilt werden».[1] Was müssen wir tun? Wir müssen uns unseres Gedanken entledigen und uns für den Gedanken Gottes öffnen.

Im ersten Brief an die Korinther sagt der Heilige Paulus, dass die Erkenntnis aufgeblasen macht[2]. Im Zusammenhang, in dem er spricht, meint er die religiöse, christliche Erkenntnis, «wer aber Gott liebt, der ist von ihm erkannt», wird von Gott im Ausmaß seiner Einzigartigkeit, im Ausmaß seines Weges auf vollkommene, weise Art durchdrungen, von der Erkenntnis Gottes, vom Gedanken Gottes, der reine Liebe ist und unseren Geist erweckt. Wenn unser Geist aufwacht, kann er auch die Seele erwecken und zuletzt wird auch unser Körper auferweckt sein. Wenn wir von Gott erkannt sind, wie der Heilige Paulus sagt, dann können wir auch unsere Feinde lieben, können wir rechtschaffen und integer, selig sein, auch wenn wir von den Situationen der Welt gekreuzigt sind. Eine Frage: Lebt ihr so? Das sind die Worte Jesu, das ist das Evangelium, denn durch die Taufe gehören wir Christus an. Welchen Verdienst haben wir, wenn wir als Christen nicht selig sind? Was können wir der verdorbenen Welt geben, wenn auch wir verdorbene Gedanken, Wünsche, Worte und Handlungen haben?

Ich wende mich an euch, die ihr zuhört: Als Jesus die Apostel aussandte, um zu predigen, sandte Er sie, um aufzuerwecken, zu heilen und Dämonen auszutreiben. Diese Macht ist jedem von uns im Ausmaß seiner Einzigartigkeit und seiner Sendung gegeben. Jeder von uns hat die Fülle in seiner Einzigartigkeit. Durch jeden von uns, wenn er rechtschaffen und integer ist, der den Gedanken Gottes in sich trägt, der immer Liebe und Gerechtigkeit ist, erschafft Gott, erlöst und erschafft erneut – es ist ein Wunder. Jeder also, der diesem Weg folgt und der Ohren hat, um zu hören, tauche in diesen Gedanken Gottes ein und werde Miterlöser wie die Allerheiligste Jungfrau Maria zu Füßen des Kreuzes. Der Mensch kann nicht neutral sein: entweder er nimmt den Impuls des Geistes Gottes an oder er nimmt einen anderen, verdorbenen Impuls an.

Wozu dienen wir also, wir Christen, wenn wir nicht Miterlöser mit Christus sind? Warten wir darauf, dass sich die Welt ändert, warten wir darauf, dass die verdorbenen Menschen ins Gefängnis kommen, warten wir, dass die Militanten, die zerstören, von den Bomben erdrückt werden? Das ist nicht Miterlösung. Wir haben die Fähigkeit, die Welt zu ändern, die Situationen zu ändern. Seid wachsam, ihr Priester, ihr könnt jeden Tag mit dem Volk Wunder tun. Ihr, die ihr die Ehe lebt, ihr könnt das Leben glücklich machen, ihr könnt erfahren, wie eure Kinder sich ändern. Die Gebetsgruppen, jene, die sich zusammenfinden, um zu beten, zu meditieren, werden nichts zu Wege bringen, wenn sie nicht in diese Wirklichkeit eintauchen möchten, dass ihr Gedanke die Menschheit wieder aufbaut, die Menschheit ändert. Diese Gebete gelangen nicht zu Gott, sie werden nicht angenommen, da sie nicht den Gleichklang mit dem Gedanken Gottes, mit dem Geist Gottes suchen. Es reicht uns also nicht zu sehen, was im Universum geschieht. Ist es wahr, dass es Gott treue Menschheiten gibt, ist es nicht wahr? Das sind unnütze Diskussionen. Taucht in Christus ein und ihr werdet alles verstehen, denn Gott wird euch erkennen und ihr werdet Gott und sein Wirken erkennen, ihr werdet das Universum erkennen, wie Gott es geschaffen hat, wie es von Gott begleitet wurde und wie es am Ende sein wird.

Ich segne euch mit dem Gebet, das auch ihr beten könnt:

„Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz,

prüfe mich, und erkenne mein Denken!

Sieh her, ob ich auf dem Weg bin, der dich kränkt,

und leite mich auf dem altbewährten Weg!“

(Ps 138, 23-24)

Ich segne euch, damit in euch der Wunsch nach Veränderung wachsen möge, danach, vom Gedanken Gottes durchdrungen zu sein, damit euer Gedanke der Gedanke Christi sei, der die Menschen berührt, der die Schöpfung berührt und zur Harmonie zurückbringt. Ich segne euch, damit ihr euch bemüht, die Ehen, eure Familien, die Gebetsgruppen wieder aufzubauen und aufzuerwecken, eure Pfarren, das christliche Volk wieder aufzuerwecken, die Gesellschaft zu ändern und der Geist Gottes begleite euch, im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

 

[1] Lk 6, 36-38

[2] 1Kor 8,1b-13

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