Die Frau, mit der Sonne bekleidet[1]

Kirche Jesu Christi des Universums

von Mauro

(übersetztes Audio)

23.07.2022

Es ist fast ein Jahr vergangen, seit sich die Allerheiligste Jungfrau Maria in die Stille zurückgezogen hat. Sie hat sich, wie Sie uns mitgeteilt hat, dorthin zurückgezogen, was Ihr eigen ist: die Allerheiligste Dreifaltigkeit[2]. Dennoch können wir von diesem Jahr der Stille sagen, dass die Allerheiligste Jungfrau Maria in jedem von uns (ich denke, das trifft auch auf euch zu) gearbeitet hat; auch der Heilige Geist und alle Werkzeuge Gottes haben in uns gearbeitet.

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Wir haben uns dieses Jahr dazu entschlossen, das Buch zu schreiben, das ihr in diesen Tagen auf unserer Webseite gesehen habt[3]. Der Beweggrund es zu schreiben war, Maria damit zu danken und es Ihr zu widmen; ein Dank für ihre Begleitung, für ihre lebendige Gegenwart auch in dieser Zeit; ein Dank für das, was Sie ist: die Allerheiligste Jungfrau Maria, Die Mutter. Das Buch ist das Ergebnis des Wegs, den uns die Allerheiligste Jungfrau Maria hat gehen lassen; es ist das Ergebnis ihrer Gebete, ihrer Hingabe und ihrer Gegenwart.

Das Buch – wer es liest, wird sich dessen bewusst werden – ist die Wirklichkeit, die in jedem von uns geschrieben steht, jene Wirklichkeit, die wir in ihrer Gesamtheit, in ihrer Fülle nur schwer erfassen können, die wir aber jedes Mal wahrnehmen können, wenn wir die Worte Marias hören, wenn wir an einer Liturgiefeier teilnehmen, wenn wir beten oder wenn wir mit Ihr in Kontakt treten.

In uns ist alles aufgesplittert, aber wir sind auf dem Weg hin zur Fülle. Wir haben viele Eingebungen, aber ich glaube, dass wir sagen können, dass wir diesen klaren Weg, diesen Weg des ständigen Sich-Erhebens, des ständigen Wachsens, des fortwährenden Neu-Schreibens der Geschichte erst dann sehen, wenn wir ihn zum Beispiel in einem Buch wiederfinden. Wir erkennen uns in diesem Buch wieder. Das sind wir. Ich sage nicht, dass wir ohne Begrenztheit oder ohne Sünden sind, vielmehr sehen wir unser ganzes Leben, die Mühen.

Es ist der Weg eines Volkes, eines Volkes, das Maria mit ihrer Gegenwart in Medjugorje vorbereitet hat. Bereits letztes Jahr sagte Sie anlässlich des Jahrestages ihrer Erscheinungen erneut, weshalb Sie nach Medjugorje gekommen ist: um ein Volk vorzubereiten, ein Volk, das fähig sei, den Ereignissen entgegenzutreten[4]. Die Ereignisse haben wir vor unseren Augen. Das Ereignis schlechthin ist die glorreiche Wiederkehr des Herrn Jesus Christus; wir befinden uns bereits in seinem zweiten zwischenzeitlichen Kommen und bereiten seine glorreiche Wiederkehr vor. Die Allerheiligste Jungfrau Maria wollte die Menschheit darauf vorbereiten.

Im Buch finden sich alle Etappen dieses Wegs, eines Wegs, den Sie mit uns zurückgelegt hat, gemeinsam mit den vielen Werkzeugen, den außergewöhnlichen und den erhabenen, den treuen Schwestern und Brüdern. Wir können sagen, dass es der Weg der Kirche war, jener Kirche, die es seit 2018 endlich auch auf der Erde gibt, wie uns gesagt wurde[5]. Im Buch sind alle diese Etappen gut herausgearbeitet.

Ihr werdet in dem Buch auch Dialoge finden zwischen Pater Tomislav, Stefania und der Allerheiligsten Jungfrau Maria, die auf der Webseite nie veröffentlicht wurden; Dialoge, in denen beide Fragen stellen und die Muttergottes antwortet. Ihr werdet Botschaften des Heiligen Johannes und des Heiligen Petrus finden, und alle überbringen ihre Erfahrungen aus ihrer Beziehung mit der Allerheiligsten Jungfrau Maria, was ihr Leben mit der Allerheiligsten Jungfrau Maria bedeutet, auch jetzt und nicht nur, als sie auf der Erde lebten.

Was bedeutet das für uns? Der Heilige Petrus und der Heiligen Johannes lebten mit Ihr– insbesondere der Heilige Johannes bis zu ihrer Aufnahme in den Himmel – und durch die Beziehung mit Maria und in Gemeinschaft mit Ihr legten sie einen Weg zurück. Dasselbe gilt auch für uns. Wenn ihr diese Jahre betrachtet, so hat uns in gewisser Weise unser Weg mit Maria dazu gebracht zu begreifen, dass Sie Miterlöserin, die Mutter der Menschheit ist; er hat uns dahin geführt zu erkennen, dass Sie die Mutter und Königin der Neuen Schöpfung ist; er hat uns dahin geführt noch besser zu erkennen, dass Sie die Mutter ist. Dieser Weg hat uns wirklich zu einer Beziehung mit Ihr gebracht, durch die wir Sie immer besser im wahren Licht sehen konnten und das darf nicht vernachlässigt werden. Die Allerheiligste Jungfrau Maria ist keine Zugabe, wie häufig gemeint wird.

Wir haben verstanden, dass die Allerheiligste Jungfrau Maria die Mutter ist und dass es ohne die Mutter auch keine Kirche gibt. Ich sage: Die Allerheiligste Jungfrau Maria ist die Kirche. Wenn es niemanden gibt, der die Kinder hervorbringt, gibt es auch keine Kinder, aber die Allerheiligste Jungfrau Maria ist die Kirche und unsere Beziehung mit Ihr muss gerade in dieser Dimension, in dieser Gewissheit noch reifen. Es geht nicht darum, zu Ihr zu beten, sich Ihr zu weihen und Sie zu verehren (das sind alles gute Dinge), sondern es geht darum, zum Glauben, zur Gewissheit zu gelangen, dass Maria die Kirche ist, dass uns Maria hervorbringt, dass Maria die Mutter ist, dass Maria alles ist. Sie ist Jene, die uns zu Jesus führt, denn ohne Maria gelangen wir nicht einmal zu Jesus. In dieser Wahrheit müssen wir unsere Beziehung mit Ihr leben.

Wir haben uns im Buch bemüht, ihre Mutterschaft hervorzuheben. Wir haben versucht, ihre Demut und ihre unendliche Liebe noch deutlicher zu machen, die zwar nicht größer ist als die Liebe Jesu, aber auch nicht kleiner. Ich glaube, dass sich in dieser Kenntnis von Maria viele Hinweise wiederfinden, die Sie in diesen 41 Jahren in Medjugorje geschenkt hat. Man versteht, warum Sie 41 Jahre bei uns geblieben ist. Man beginnt ihren Gedanken zu verstehen, der dieser unendlichen Güte entspringt, aus der Sie bei uns geblieben ist, obwohl Sie von den Christen abgelehnt wurde. Sie ist geblieben, obwohl Sie nicht angenommen wurde, obwohl Sie sogar manipuliert, auf die menschliche Ebene reduziert und nicht als die angenommen wurde, die Sie hingegen ist. Jetzt sagt Maria (Sie hatte es bereits versprochen): „Wenn meine Erscheinungen enden, werde ich in meinem Haus bleiben, dem Antlitz Marias, inmitten meines Volkes.“[6] Maria also in der Dreifaltigkeit, Maria inmitten ihres Volkes.

Versuchen wir einen Augenblick zu überlegen, was das bedeutet. Es bedeutet, da Maria unter uns ist, dem Volk, das sich als Kirche Jesu Christi bezeichnet, auch automatisch die ganze Dreifaltigkeit gegenwärtig ist. Das ist das Jerusalem, das vom Himmel herabkommt, das ist die Offenbarung.[7] Wo Maria ist, ist die Kirche und dort ist auch die Dreifaltigkeit, Gott unter uns. Das ist unser Heiligtum in Medjugorje. Das sind die Prophezeiungen, die sich verwirklichen, das sind alle Verheißungen Gottes, die sich erfüllen. Das bedeutet weiterzugehen, auf die Neue Schöpfung zu und die Geschichte neu zu schreiben. Es ist alles ein Wirken Gottes, an dem wir lediglich teilnehmen können.

Ich wiederhole, wir können teilnehmen und daran glauben, teilnehmen und jene lieben, die dieses Werk ausführen, Maria und Gott; teilnehmen und, ausgehend von diesen Zeiten, von diesen Momenten, von diesen Dingen, die wir wissen, unsere Wahl treffen. Wenn wir daran glauben, können wir nicht sagen, sie nicht gewusst zu haben. Hier stehen wir vor jener Entscheidung: „Hiermit lege ich dir das Leben und den Tod, das Gute und das Böse vor.“[8]

Ich habe gesagt, dass Maria die Kirche ist, dass Maria Leben hervorbringt. Wir können nicht sagen, dass Sie jetzt aufgehört hat, Leben hervorzubringen, weil Sie nicht mehr spricht. Jetzt ist Sie unter uns, damit auch wir damit beginnen, Leben hervorzubringen. Sie hat uns hervorgebracht, Sie hat uns ihrem Sohn ähnlich gemacht. Was müssen wir jetzt tun? Wir müssen uns verhalten wie der Sohn, wie Kinder der Allerheiligsten Jungfrau Maria. Das ist eine große Verantwortung.

Sie hat uns in der Vorbereitung, die wir von Ihr erhalten haben, alles gegeben. Wir haben alles erhalten, um den Ereignissen entgegentreten zu können. Wir sind nicht mehr aber auch nicht weniger als der Heilige Petrus, der Heilige Johannes, der Heilige Matthäus, der Heilige Bartholomäus: Wir sind Apostel, und mit Maria müssen wir all das voranbringen, wie es die Apostel mit Maria und um Maria getan haben. Das ist die Kirche.

Dem Sohn zu folgen bedeutet, wie Er zu handeln. Im Zentrum steht: „Liebt einander, wie ich euch geliebt habe“[9], das Leben für die Freunde und für die Feinde hinzugeben. Im Zentrum stehen auch unsere Säulen, im Zentrum steht das, was wir – abhängig von den Jahren, die ihr uns folgt, der eine zwanzig, der andere zehn und der nächste fünf Jahre – gehört haben und doch immer dasselbe ist: Hingabe, Unbeflecktheit, Gemeinschaft, auf sich selbst verzichten, den alten Menschen loslassen. Und das wird bis zum Ende der Zeiten so bleiben. Aber seht, die Tatsache, dass diese Dinge im Zentrum stehen, ist der Beweis, die Garantie dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind, unabhängig von all dem, was man über uns sagt. Wenn im Zentrum steht, die Allerheiligste Jungfrau Maria in unserer Mitte zu haben, uns von Ihr hervorbringen zu lassen, wie ihr Sohn, Jesus Christus zu werden, das Leben für die anderen hinzugeben, für die Guten und die Bösen, uns selbst abzusterben, dann könnt ihr beruhigt sein, dass der, der so lebt – hingegeben, makellos und in Gemeinschaft – kein Häretiker ist. Jeder ist ein Original, aber kein Häretiker.

Im Buch haben wir auch angeführt, wie wir durch die Ereignisse geführt wurden. Denkt an die Pandemie mit dem Coronavirus, als uns gesagt wurde, was wir tun sollen.[10] Das Opfer, das wir machten, indem wir uns impfen ließen, ist unter diesem Aspekt zu betrachten: aufgeopfert, aufgeopfert mit dem Sohn zugunsten der Menschheit; aufgeopfert, weil wir glauben, dass Gott machtvoller ist, als all das Böse, das Luzifer vollbringen kann; aufgeopfert, weil wir von Jesus gelernt haben, wie Er den Dämon, wie Er die Welt besiegt hat: Er besiegte sie auf dem Kreuz, Er besiegte sie, indem Er sich ans Kreuz schlagen ließ. Er besiegte sie nicht mit menschlicher Kraft, nicht durch eine Schlacht aus Worten, sondern Er besiegte sie, indem Er in der Stille sein Leben hingab und sich ans Kreuz schlagen ließ. Dasselbe taten wir mit der Impfung.

Jetzt befinden wir uns in diesem Krieg. Es gibt derzeit viele Kriege, aber es ist ein Krieg in Europa, zwischen Christen. Auch hier wurde uns gesagt, was wir tun sollen: alle Opfer sammeln, sie auf dem Altar darbringen, uns für alle aufopfern, zu allen Altären gehen und jene, die guten Willens sind sammeln, den Schmerz und alle Märtyrer erheben. Wir haben also einen klaren Weg.

Maria unter uns ist also nicht still. Maria, die unter uns ist, wirkt mehr als zuvor, gemeinsam mit Jesus in seinem zweiten Kommen, damit seine Kirche jetzt pulsiert, vibriert und handelt. Unsere Haltung könnt ihr meines Erachtens auf den ersten Seiten des Buches finden. Es ist die Haltung eines Heiligen Petrus, eines Ijob und ich empfehle euch, stets diese Haltung zu haben.

Ich zitiere: „Unser Gott bittet uns um die Verfügbarkeit von Ijob: uns Ihm zu öffnen, um umgewandelt zu werden und wie Ijob zu sagen: «Vom Hörensagen nur hatte ich von dir gehört, jetzt aber hat mein Auge dich geschaut. Darum widerrufe ich. Ich bereue in Staub und Asche.»[11] Und, wie Petrus, von Gott erleuchtet zu werden, damit aus uns der göttliche Gedanke hervorquillt, und wie Petrus zu sagen: «Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!»[12] Uns Christus zu öffnen, um von seiner Liebe in DIE LIEBE umgewandelt zu werden. Und noch einmal Petrus: «Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich liebe.»[13] Mit dem Heiligen Petrus bereit zu sein, dorthin geführt zu werden, wohin der Herr es möchte, wie und wann Er es möchte. Vor allem durch einen inneren Weg, der uns zu einer lebendigen Haltung führt. Dann werden wir das Wort Gottes hören, das uns sagt: «Folge mir nach!»[14] Der Herr wird uns in seine Herrlichkeit führen, die Er mit dem Vater im Heiligen Geist teilt.

Mit diesen Worten verabschiede ich mich und segne euch, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Offb 12, 1

[2] Vgl. Botschaft der Heiligen Jungfrau Maria vom 14. August 2021 „Ich habe euch alles gesagt“, veröffentlicht in „Unterwegs zur Neuen Schöpfung – Band 8 – 2021“, S. 79 und auf unserer Webseite https://unterwegszurneuenschoepfung.org

[3] Es handelt sich um das Buch „Die Geschichte neu schreiben – Band III – Die Frau, mit der Sonne bekleidet – Die Allerheiligste Jungfrau Maria in der „Kirche Jesu Christi des Universums“, Verlag Luci dell’Esodo. Dieses Buch ist derzeit nur auf Italienisch erhältlich. An der Übersetzung auf Deutsch wird gearbeitet.

[4] Vgl. Botschaft der Allerheiligsten Jungfrau Maria vom 24. Juni 2021 „Vierzig Jahre mit mir in der Wüste dieser Erde“, veröffentlicht in „Unterwegs zur Neuen Schöpfung – Band 8 – 2021“, S. 63 und auf unserer Webseite.

[5] Vgl. Botschaft des Heiligen Geistes vom 19. Mai 2018 „Das Siegel der Allerheiligsten Dreifaltigkeit“, veröffentlicht in „Unterwegs zur Neuen Schöpfung – Band 6 – Botschaften und Gedanken 2018-2019“, S. 35 und auf unserer Webseite.

[6] Sie bezieht sich auf unser Haus-Heiligtum in Medjugorje

[7] Vgl. Offb 21, 2.10

[8] Vgl. Deut 30, 15-16

[9] Vgl. Joh 15, 12-17

[10] Vgl. Botschaft des Heiligen Josef vom 19. März 2020 „Bewahren, um zu leben“; Botschaft der Allerheiligsten Jungfrau Maria vom 24. März 2020 „Die Gegenwart Jesu“; Botschaft des Heiligen Erzengels Michael vom 2. April 2020 „Appell an die Menschheit der Erde“; Botschaft Jesu vom 12. April 2020 „Ich vertraue euch all das Gute an, das auf der Erde vollbracht wird“; Botschaft des Heiligen Geistes vom 30. Mai 2020 „Die Kenntnis ist Liebe“; Botschaften der Allerheiligsten Jungfrau Maria vom 24. Juni 2020 „Die Menschheit der Erde wieder aufbauen“ und vom 1. August 2020 „Geht auf die Vergebung zu“; Botschaft Gott Vaters vom 7. August 2020 „Dieses Hochfest sei der Beginn eures liturgischen Jahres“; Botschaft Jesu vom 21. November 2020 „Seid bereit für die Schlacht“; Botschaft Gott Vaters vom 16. Januar 2021 „Die Zeit, die kommen wird“ und Botschaften der Allerheiligsten Jungfrau Maria vom 21. Februar 2021 „Jesus ist hier, unter euch“ und vom 12. Mai 2021 „Erlaubt, dass mein Herz in euch triumphiert“. Alle Botschaften wurden in unseren Büchern „Unterwegs zur Neuen Schöpfung – Band 7 2020 und Band 8 2021“, sowie auf https://unterwegszurneuenschoepfung.org veröffentlicht.

[11] Vgl. Ijob 42, 5-6

[12] Vgl. Mt 16, 13-20

[13] Vg. Joh 21, 15-18

[14] Joh 21, 19