Gedanken „Eine Herde unter Einem Hirten“

von Stefania Caterina und Pater Tomislav Vlašić

(übersetztes Audio)

  1. Februar 2018

Pater Tomislav: Liebe Schwestern und Brüder, für unsere heutigen Gedanken habe ich als Titel die Worte Jesu aus dem Evangelium nach Johannes genommen, Kapitel 10, Vers 16: «Eine Herde unter Einem Hirten». Ich möchte, dass wir den Weg, der uns erwartet, gut verstehen, wenigstens die Anweisungen, die uns dabei helfen sollen, den Weg weiter zu gehen, um die Vollendung zu erreichen, die Verheißungen unseres Herrn Jesus Christus, als Er unter uns gekommen ist und die von den Propheten angekündigt wurden.

Die Weihnachtsfeierlichkeiten liegen hinter uns. Halten wir uns gut vor Augen, dass der Herr zu uns gekommen ist und uns sehr bedeutsame Anweisungen für dieses Jahr gegeben hat[1], die darauf hinweisen, dass dieses Jahr ein Jahr der Ereignisse, der großen Gnaden sein wird und all das bedarf unseres Einsatzes. Bald beginnt die Fastenzeit, die in die Osterzeit übergeht und wir werden uns bemühen, diese Zeit auf intensive Weise zu leben. Ich möchte, dass ihr alle daran teilnehmen könnt, sodass sich das ganze Volk darin vereint nachzudenken, den Geist in Gott zu erheben, zu beten, sich selbst hinzugeben und um die Gnaden zu bitten.

Die tiefgehende Erfahrung, die wir in diesen Jahren gemacht haben und die zur Vereinigung des ganzen Universums in Christus führt, ist die Umarmung Gottes, die sich in der Evangelisierung des ganzen Universums ausdrückt, wie uns vom Heiligen Michael gesagt wurde[2]. Es fehlt nur noch die Erde. Die Umarmung muss also ausgeweitet werden. Was ist diese Umarmung? Es ist die dreifaltige Macht, wo im Zentrum der Evangelisierung der Einzige Gott steht, der Dreifaltige, sowie die Mutter Gottes, die vollkommen mit der Allerheiligsten Dreifaltigkeit vereint und daher auch die Königin des Himmels und der Erde ist. Indem wir durch das Unbefleckte Herz Mariens auf den Dreifaltigen Gott ausgerichtet leben und durch die Unbefleckte Mutter immer tiefer in diese Beziehung mit Gott eintreten, treten wir immer mehr in eine höhere Dimension ein und die dreifaltige Macht bezieht uns immer mehr mit ein.

Betrachten wir einige Abschnitte der Botschaft Jesu vom 7. Januar dieses Jahres, in der Er hervorhebt, dass die Evangelisierung der Erde beginnen muss, aber keine wie auch immer geartete Evangelisierung der Erde, sondern die Evangelisierung der Erde, die die dreifaltige Macht in Hinblick auf die glorreiche Offenbarung Jesu Christi, des Herrn Jesus Christus erhalten muss. Hören wir uns diesen Abschnitt an.

„Heute beginnt eure Mission, das heißt die Evangelisierung der Erde. Sie beginnt an dem Tag, an dem ihr meiner Taufe gedenkt, mit der ich selbst mein großes öffentliches In-Erscheinung-Treten und meine Mission begonnen habe. Auch eure Mission ist zur selben Zeit ein In-Erscheinung-Treten vor der ganzen Menschheit der Erde und des Universums.

Die Evangelisierung der Erde ist notwendiger denn je, denn auf diesen Planeten werde ich zurückkehren und mich in meiner Herrlichkeit offenbaren. Daher wird die Evangelisierung der Erde die Vorbereitung auf meine Wiederkehr abschließen.

Die treuen Schwestern und Brüder haben für die Evangelisierung des restlichen unteren Universums gesorgt und ihr seid ihnen mit eurem Gebet und eurem Opfer zur Seite gestanden. Jetzt muss das Gegenteil geschehen: Ihr müsst mit der Mission beginnen und die Schwestern und Brüder werden euch auf jene Weise zur Seite stehen, die ich für euch als notwendig erachte.“

Wer sendet uns aus, um zu evangelisieren? Jesus Christus sendet uns im Namen des Vaters mit der Macht des Heiligen Geistes. Daher ist der erste Punkt, den wir für die Evangelisierung der Erde verstehen müssen der, das Leben des Dreifaltigen Gottes anzunehmen, dieses Leben in uns eintreten zu lassen, wie es in den Schoß der Allerheiligsten Mutter eingetreten ist. Die logische Konsequenz ist: dieses Leben muss sich in der Kirche Gottes offenbaren, die auf der Erde Jesus Christus angehört gemeinsam mit der Kirche des ganzen Universums. Das bedeutet also annehmen, leben und offenbaren.

Jesus unterstreicht noch einmal, was annehmen bedeutet.

„Die wahre Evangelisierung ist die Offenbarung der Macht des Heiligen Geistes. Er wird in euch wirken, daher geht nicht von euch aus, sondern von mir. Ich bin es, der die Erde durch euch evangelisieren wird, so wie ich das untere Universum durch die treuen Schwestern und Brüder evangelisiert habe. Ich werde handeln, ihr werdet meine Werkzeuge sein; keine passiven Werkzeuge ohne eigenen Willen, sondern fügsame und offene Werkzeuge, die sich wünschen, mir zu dienen.“

Dann wird Jesus in uns wirken, in uns gegenwärtig sein. Wir Christen erinnern uns an das Zeugnis der Evangelisten, insbesondere an das Zeugnis des Evangelisten Lukas in der Apostelgeschichte, wie Jesus Christus in der Macht des Heiligen Geistes durch die Apostel wirkte. Seine Offenbarung wird in diesen Zeiten immer stärker, sie wird immer spürbarer, weil sie alle Versprechen zur Vollendung bringt, die Ihm gegeben wurden. Deshalb ist es sehr wichtig zu verstehen, dass von uns eine immer erhabenere Spiritualität verlangt wird, um im Heiligen Geist bei Jesus Christus zu sein und durch Ihn beim Vater. Jesus Christus ist das Haupt der Kirche und ist unter uns, Er ist bei uns und möchte, dass der ganze Leib, sein Mystischer Leib mystisch mit Ihm vereint und bei Ihm ist.

Da ist ein weiteres Element: die Offenbarung Jesu Christi wird nicht nur durch seine Person erfolgen, es wird auch eine Offenbarung in den Gliedern des Mystischen Leibes Christi sein. Es werden sich die triumphierenden Werkzeuge der triumphierenden Kirche offenbaren: die Heiligen, die Engel, auch die treuen Schwestern und Brüder. Jedes Werkzeug, das Gott dient, die erhabenen und die außergewöhnlichen Werkzeuge, die Gott für diese Zeit geschenkt hat, wird sich offenbaren, unabhängig davon, ob wir es annehmen möchten oder nicht. Wenn die Christen das nicht verstehen, können sie die Kirche nicht verstehen. Sie verschließen sich im Panzer der Erde und die Kirche des ganzen Universums und des Paradieses ist für sie ein Geheimnis, über das spekuliert werden kann. Aber diese Kirche, die herabkommt, wie die Offenbarung sagt[3], die vom Himmel herabkommt, muss sich mit der Kirche vereinen, die auf der Erde Jesus Christus wirklich akzeptiert.

An diesem Punkt müssen alle Werkzeuge in den Händen Gottes, alle Teile des Mystischen Leibes Christi offenbart werden. Auch wir Christen der Erde müssen alles, was Jesus Christus in uns verwahrt hat offenbaren, alles, was im Ostergeheimnis konzentriert ist. Hier müssen wir hervorheben, was Jesus in der Botschaft vom 7. Januar dieses Jahres hervorgehoben hat: die Bedeutung und die Verpflichtung, durch das Unbefleckte Herz Mariens zu gehen. Hören wir zu.

„All das muss geschehen, damit ich auf die Erde zurückkehren kann. Der Heilige Michael und seine Scharen werden euch vorausgehen, denn er ist der Vorläufer, aber es gibt noch etwas, das noch wichtiger ist und das ihr in dieser Zeit verstehen müsst, und zwar die Weihe an das Unbefleckte Herz meiner Mutter. Sie ist ein unersetzbares und unerlässliches Element im Mosaik des Heils.

Viele Heilige haben im Laufe der Geschichte bekräftigt, dass ich das erste Mal durch Maria auf die Erde gekommen bin und dass ich durch Maria das zweite Mal kommen werde. Das ist wahr und so wird es sein. Daher ist das ganze Volk Gottes in dieser Zeit zur völligen Weihe an das Unbefleckte Herz meiner Mutter aufgerufen. Ich werde nicht auf die Erde kommen, bevor ihr Unbeflecktes Herz in meinem Volk triumphiert hat. Der Triumph des Unbefleckten Herzens meiner Mutter ist der unerlässliche Auftakt für meine Wiederkehr. Vor dem Kommen der treuen Schwestern und Brüder ist es notwendig, dass das Herz meiner Mutter in euch triumphiert.“

Wir haben oft über dieses Thema nachgedacht und während wir unseren Weg fortsetzen, werden wir weiter darüber nachdenken. Während wir durch das Unbefleckte Herz Mariens weiter in die Tiefe gehen, müssen wir viele Dimensionen entdecken, die für uns wichtig sind.

Ich möchte einige Dinge klarstellen: Der Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens ist nicht etwas Unbestimmtes. Der Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens hat zwei Ebenen, eine Ebene ist: durch Sie können wir zum unbefleckten, vollständigen Leben in Gott erhoben werden, ohne das wir nicht in die neue Schöpfung eintreten können. Wir befinden uns also in der Zeit, in der wir diesen Weg gehen und uns immer mehr im Unbefleckten Herzen Mariens erheben. Unbefleckt und vollständig in Maria können wir durch ihr Herz mit dem lebendigen und wahren Gott kommunizieren, wie Jesus sagt: „Meine Mutter und ich sind eins, ein Herz“. Die zweite Ebene ist: wenn wir alle in das Unbefleckte Herz Mariens eintreten, wenn das ganze Volk mit Hilfe aller Werkzeuge, des ganzen Mystischen Leibes Christi in das Herz eintritt, dann erheben wir uns in die neue Schöpfung. So wie Maria in Leib und Seele in den Himmel aufgenommen wurde, so wird die ganze Menschheit, die Jesus Christus angehört, in Ihr erhoben werden. Wo unsere Mutter ist, werden auch wir sein.

Haltet euch diesen Punkt gut vor Augen! Heute sieht der Mensch lediglich die Erde, um zu überleben. Leider auch die Christen. Der Aspekt der Himmelfahrt des Herrn und der Aufnahme der Allerheiligsten Jungfrau Maria in den Himmel wird wenig in Betracht gezogen. Diese Zeiten sind Zeiten, die den ganzen Mystischen Leib Christi des ganzen Universums auf diese Erhebung vorbereiten. Am 10. März 2014 hat uns der Heilige Josef gesagt: „Maria ist der Weg zur Gemeinschaft mit Gott. Das Ziel ist die Gemeinschaft mit Gott.“[4] Habt ihr verstanden? Durch Sie gelangen wir zu unserem Herrn Jesus Christus, erfüllt vom Heiligen Geist und mit Ihr, die im Himmel ist, werden wir durch ihren Sohn Jesus Christus zum Vater erhoben.

Jesus sagt in der Botschaft, dass die Muttergottes in ihrem Triumph alle Völker versammeln wird, die Jesus Christus angehören, alle Kinder Gottes. Erinnert euch daran, dass sich die Mutter Stefania, mit den Botschaften, die vergangenes Jahr begonnen haben, mit folgendem Titel vorgestellt hat: „Ich bin die Mutter der Menschheit“. Die ganze Menschheit muss durch ihre Fürsprache, durch ihre Unbeflecktheit zurückgewonnen und zu Jesus Christus gebracht werden. Das ist der Plan Gottes, der Ablauf des Heilsplans. Man kann darüber diskutieren, so viel man will, aber das ist der Weg.

Da gibt es noch einen weiteren praktischen, pädagogischen und pastoralen Punkt. Wir befinden uns in der Zeit, in der alle Christen, alle, die Gott angehören möchten, von den Zeichen zur wahren Gemeinschaft mit der Mutter Gottes gelangen müssen. Wer sich in seinen Erfahrungen, auch mystischen verschließt, täuscht sich selbst. Alle Erfahrungen, auch außergewöhnliche, dienen dazu, uns dahin zu führen, der Mutter und Königin zu begegnen, mit Ihr in eine Vertrauensbeziehung einzutreten und durch Sie dem Dreifaltigen Gott zu begegnen, den Sie unermüdlich verkündet. Niemand lasse sich davon täuschen Gott zu kennen, weil er die ganze Theologie, alle Theorien, alle Dekrete kennt. Die Mutter bringt das Leben Gottes hervor und lehrt uns, in die Beziehung mit der Quelle des Heils und der Quelle unseres Lebens einzutreten.

Jesus sagt seit langem, seit Jahrzehnten, dass alle Mächtigen der Erde, des Universums, jede Autorität allmählich zusammenbrechen wird. Das konntet ihr auch insbesondere in dem Buch „Das Universum und seine Bewohner“[5] erkennen und auch in allem, was Jesus uns erklärt hat. Zuletzt wird der Falsche Prophet zusammenbrechen, auch der Antichrist wird zusammenbrechen. Wie wird er zusammenbrechen? Er wird zusammenbrechen, weil Luzifer, der das Böse schlechthin ist, verdirbt und von seinem Auserwählten verdorben wird, und er, der den Menschen von Anbeginn an gehasst und ihn verdorben hat, weiß, dass er die Macht dem verdorbenen Menschen anvertraut, der sich ihm entgegensetzten wird und sie sich gegenseitig entleeren werden. Und es wird zu einem Zusammenbruch aller Autoritäten kommen, jener politischen, sozialen, auch religiösen, die glauben, ohne Gott auszukommen und sich selbst in den Mittelpunkt stellen. Hören wir uns also die Worte Jesu an.

Aus dem Evangelium nach Johannes, Kapitel 10, Vers 11.

«Ich bin der gute Hirt. Ein guter Hirt ist bereit, für seine Schafe zu sterben. Einer, dem die Schafe nicht selbst gehören, ist kein richtiger Hirt. Darum lässt er sie im Stich, wenn er den Wolf kommen sieht, und läuft davon. Dann stürzt sich der Wolf auf die Schafe und jagt die Herde auseinander. Wer die Schafe nur gegen Lohn hütet, läuft davon; denn die Schafe sind ihm gleichgültig.

Ich bin der gute Hirt. Ich kenne meine Schafe und sie kennen mich, so wie der Vater mich kennt und ich ihn kenne. Ich bin bereit, für sie zu sterben.

Ich habe noch andere Schafe, die nicht zu diesem Schafstall gehören; auch die muss ich herbeibringen. Sie werden auf meine Stimme hören, und alle werden in einer Herde unter einem Hirten vereint sein».

Es gibt viele Personen, die ihr Leben opfern, um es zu zerstören, die ihr Leben opfern, um die anderen zu verwirren und wenn sie sagen, dass sie ihr Leben hingeben, dann opfern sie sich selbst, aber Jesus opfert für uns das göttliche Leben, das ewige Leben und alle Interessen. In seinem Leib hat Er alle menschlichen Interessen aufgeopfert, um sein Leben im Heiligen Geist mit dem Vater auszudrücken. Wer nicht mit Ihm handelt, wer sich nicht vollkommen Ihm unterwirft, wird außer Acht gelassen, denn das Volk muss Einen Hirten haben, der auf sichere Weise führt. Seht, wir befinden uns in den Zeiten, in denen uns der Heilige Geist zum Einzigen Hirten führt und wir werden Eine Herde im ganzen Universum sein, die Kirche Jesu Christi im ganzen Universum. Die wahre Kirche Christi kann nicht entzweit und gespalten sein.

Ihr tut gut daran, euren Blick auf diesen Weg auszurichten, damit alle Übungen, Gebete, Opfer, eure Hingabe euch dabei helfen, diesen Weg zu gehen, um vollkommen Jesus Christus unterworfen zu sein – alle, die Kleinen wie die Großen, damit der Herr das ganze Volk an sich ziehen kann und das ganze Volk zu seinem Mystischen Leib werden kann. Diese Dinge sind nicht abstrakt. Durch die Ereignisse, die sich dieses Jahr verwirklichen, werdet ihr verstehen und unterscheiden können und auf den Einzigen Priester, den Hohepriester und König des Universums ausgerichtet werden, der uns im Heiligen Geist zum Vater bringt.

Und ich segne euch, damit die dreifaltige Macht auf euch alle herabkomme, damit euch alle Werkzeuge Gottes, die Gott zur Verfügung stehen, die Engeln, die Heiligen, die treuen Schwestern und Brüder, nahen seien, und damit wir alle in Christus füreinander leben, wie alle Teile des Mystischen Leibes Christi für denselben Leib leben, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Vgl. Botschaft Jesu vom 7. Januar 2018 mit dem Titel „Die Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens“, die auf http://unterwegszurneuenschoepfung.org veröffentlicht wurde.

[2] Vgl. Botschaft des heiligen Erzengels Michael vom 6. Januar 2018 mit dem Titel „Die Evangelisierung der Erde“, die auf http://unterwegszurneuenschoepfung.org veröffentlicht wurde.

[3] Vgl. Offb 3,12

[4] Vgl. Botschaft des Heiligen Josef mit dem Titel: „In Gemeinschaft mit Gott sein“, die auf http://unterwegszurneuenschoepfung.org veröffentlicht wurde.

[5] Verlag Luci dell’Esodo; verlag@lucidellesodo.com

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