Gedanken „Unbefleckt mit der Unbefleckten“

von Stefania Caterina und Pater Tomislav Vlašić

  1. Oktober 2016

Pater Tomislav: Liebe Schwestern und Brüder, wir grüßen euch und fahren gemeinsam mit unseren Gedanken fort. Das Thema des heutigen Tages ist „Unbefleckt mit der Unbefleckten“. Dieses Thema fügt sich, wie ihr sofort verstehen werdet, gut in das ein, was wir das letzte Mal gesagt haben: „Die Zeit des Antichristen – die Zeit des Triumphes des Unbefleckten Herzens Mariens“. Wir werden euch eine Botschaft vorlesen, die die Muttergottes dem Volk der Stiftung „Festung der Unbefleckten“ gegeben hat, das sich in besonderer Weise der Muttergottes zur Verfügung gestellt hat, um dieses Programm umzusetzen, aber wenn ihr dieser Botschaft zuhört, werdet ihr auch für euch Platz finden, denn die Muttergottes möchte alle versammeln, damit jeder seinen Platz finden kann, um an diesem Programm teilzunehmen und unbefleckt zu sein.

In den Mittelpunkt unserer Gedanken stellen wir die Vorbereitung des Volkes, die seit einigen Jahren im Gang ist und in dieser Zeit ihren Abschluss findet, und gerade für dieses neue Volk wird das unbefleckte Leben von Maria, der Unbefleckten, in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gestellt.

Erinnert euch auch daran, dass im Buch „Über die Große Barriere hinaus“ gesagt wurde, dass, ausgehend von den Erscheinungen in Međugorje, der Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens[1] beginnt. Hören wir uns diese Botschaft an.

Die Botschaft ist vom 8. Dezember 2014

Die Muttergottes sagt:

„Meine lieben Kinder,

ich segne euch alle, die ihr meinem Herzen nahe seid und euch im Namen meines Sohnes versammelt habt, und alle, die diesem kleinen Rest angehören, wo auch immer sie sich befinden, mögen gesegnet sein.

Ich bin eure Mutter und eure Königin. Als solche habt ihr mich ausgerufen und das möchte ich unter euch sein: eure Mutter, die euch alle in ihrem Herzen trägt und eure Königin, die euch zu Christus führt.

Meine Kinder, mein Ja zum Zeitpunkt der Empfängnis hat sich vor dem Engel und unter dem Kreuz wiederholt; es wiederholt sich ununterbrochen bis in alle Ewigkeit für jeden von euch. Mein Ja war so machtvoll, dass es das gesamte Universum aufgerüttelt hat. Die Hölle ist vor meinem Ja erzittert. Aufgrund der Makellosigkeit meiner Antwort hat mir der Herr die Gnade gewährt, über die Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg an meine Reinheit all jene anzuschließen, die mir angehören. Alle Kinder, die mich mit Liebe anrufen, die mich lieben und mich als Mutter und Königin ausrufen, erhalten von Gott durch mein Herz die Gnade, an meine Reinheit angeschlossen zu werden, um durch einen Weg der Prüfungen und der Reinigung unbefleckt zu werden. Das ist notwendig.

Ihr wisst, dass es im Universum Gott treue Schwestern und Brüder gibt, die die Erbsünde nicht begangen haben. Es ist nur recht, dass auch ihr, die ihr auf der Erde lebt und Teil einer sündigen Menschheit seid, dieselbe Möglichkeit habt zur Unbeflecktheit zu gelangen, wenn ihr an Christus glaubt und mein Herz liebt. Natürlich ist der Weg für euch viel schwerer, aber ihr dürft niemals die Hoffnung verlieren, denn mein Sohn hat euch den Weg geöffnet. Indem Jesus eure Menschheit angenommen hat, hat Er euch allen die Möglichkeit gegeben, zur Unbeflecktheit zu gelangen, das heißt zur Reinheit der Beziehung mit Gott und den Menschen, denn das ist die Unbeflecktheit, die Reinheit der Beziehung, der Liebe und der Treue Gott und den Menschen gegenüber.

Daher wurde euch, meinen Kindern, eine große Gelegenheit gegeben und gerade ihr, die ihr euch dazu entschieden habt, euch „Stiftung Festung der Unbefleckten“ zu nennen, müsst umso mehr als oberstes Ziel jenes haben, durch mich zur Reinheit der Beziehung mit Gott und den Menschen zu gelangen.

Es wurde euch auch gesagt, dass die Zeit des Antichristen eine Erschütterung des ganzen Universums hervorrufen wird. Auch im Paradies werden die Auswirkungen des Antichristen zu spüren sein, denn die Heiligen werden noch mehr dazu aufgerufen werden für euch, die ihr auf dieser Erde im Auge des Zyklonen seid, zu beten und sich Gott aufzuopfern. Und gerade in meinen Kindern, jenen des ganzen Universums und insbesondere in jenen hier auf der Erde, wird der Triumph meines Herzens sichtbar werden. Der Antichrist wird euch nichts anhaben können, wenn ihr durch mich vollkommen mit meinem Sohn vereint seid. Daher wird es auch auf dieser Erde, wo sich der Antichrist als Herr aufspielen wird, einen kleinen Rest geben, gegen den weder der Antichrist noch die gesamte Hölle ankommen wird. Dann werdet ihr wirklich eine wahre Festung sein, meine Festung.

Ich bitte euch, meine Kinder, in dieser Zeit Gott gegenüber ein völliges und endgültiges Ja auszusprechen. Es dürfen keine Schatten mehr in eurem Ja sein. Wer sich nicht dazu bereit fühlt, ziehe sich zurück. Er wird nicht im Stich gelassen werden, aber er wird nicht unbedingt an vorderster Front stehen. Wer Teil dieser Stiftung und an diesem kleinen Rest teilhaben möchte, muss bereit sein, ohne Wenn und Aber an vorderster Front zu stehen und alles zu geben. Ich wiederhole: wer sich nicht sicher ist, der ziehe sich zurück. Er wird nicht im Stich gelassen werden. Gott wird für jene, die sich nicht dazu geeignet fühlen, an vorderster Front zu stehen, einen anderen Platz finden, wo sie ebenfalls Gott dienen können. Wenn ihr nicht bereit seid, lügt nicht vor Gott. Seid einfach, klein wie Kinder. Stellt euch vor Gott hin und sagt aufrichtig: ich schaffe es nicht. Gott wird euch nicht im Stich lassen, sondern euch den richtigen Platz geben, wo ihr vollkommen an diesem Programm mitwirken könnt. Ansonsten werdet ihr erdrückt werden, denn die Zeiten werden hart und ich möchte nicht, dass sich jemand von diesem Programm erdrückt fühlt. Ihr alle sollt frei, glücklich und erfüllt daran teilnehmen. Daher lade ich euch zur absoluten Klarheit und Ehrlichkeit vor Gott ein. Wer mit Ja antwortet, muss ein völliges Ja geben, wie das Ja meines Sohnes und wie mein Ja.

Ich verspreche euch, dass ich immer an eurer Seite sein werde und dass die Gnade, die Gott mir gewährt hat, immer für euch wirksam sein wird, aber ich brauche eure Aufrichtigkeit und eure vollkommene Treue.

Ich segne euch und begleite euch auf diesem Weg, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Unsere Gedanken beginnen bei der Erschaffung des Universums. Gott hat die Engel und Menschen dazu geschaffen, zusammenzuarbeiten und der ganzen Schöpfung zu dienen. Es ist wichtig, diese Ordnung zu sehen, zu verstehen und sie auch bei der Erlösung zu akzeptieren, denn alles muss in diese Ordnung, die in Gott herrscht, zurückkehren. Nach der Erbsünde wird in der Genesis, Kapitel 3, eine Frau versprochen. Wir sehen die Allerheiligste Jungfrau Maria, ihren Sohn Jesus und alle ihre Kinder, die sich durch den Sohn zum Vater erheben. Die Kirche sieht den neuen Adam, Jesus Christus, aber sie sieht auch die neue Eva. Warum die neue Eva? Ein unbeflecktes Geschöpf, das sich vollkommen mit Gott vereint hat, Sie ist es, die sich gegen den Antichristen stellt, der ein von Satan besessenes Geschöpf ist. Vergessen wir das nicht.

Die Kirche sieht in Maria ihre Mutter und gleichzeitig das Mitglied der Kirche schlechthin. Also ist die Mutter, die das Werkzeug schlechthin ist, ein Geschenk für uns. Wir wissen, was das Geschenk der Mutter für unser Leben bedeutet. Wenn dieses Geschenk nicht akzeptiert wird, dann entsteht in einer Seele, in einem Menschen Unordnung. Wie viel Neid, wie viel Eifersucht, wie viel Anmaßung gibt es der Unbefleckten Mutter gegenüber, die bei Gott ist! Es muss uns klar sein, dass, wenn wir den neuen Adam, die neue Eva nicht so akzeptieren, wie es die Ordnung Gottes vorsieht, sich in uns Unordnung bildet. Wer die Unbefleckte Mutter nicht akzeptiert verfällt leicht dazu, auch Jesus Christus nicht zu akzeptieren. Er akzeptiert Ihn als historische Figur, als Figur des Gründers einer Religion, einer Ideologie, aber nicht als lebendigen Gott.

Die Erfahrungen, die wir in diesen Jahren gemacht haben, zeigen – und auch verschiedene Apostel, Petrus, Johannes, Jakobus haben mit uns darüber gesprochen, sowie kürzlich der Heilige Matthäus, der uns erzählte, wie er das Evangelium geschrieben hat – dass, während die Muttergottes unter ihnen war, sie beschützt waren und unter den Aposteln Harmonie herrschte, sie fühlten sich sicher. Und dies ist ein historischer Augenblick für das ganze Universum, in dem die Unbefleckte Mutter unter ihr Volk herabsteigt und mit ihrem Volk den Antichristen besiegen will.

Stefania Caterina: Ich möchte über die Schwingungen der Unbefleckten sprechen. Wie ihr wisst, und das haben wir auch in vielen Büchern und Botschaften geschrieben, ist die ganze Schöpfung aus jener großen Schwingung entstanden, die von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit ausgeht, allen Geschöpfen das Leben schenkt und das Geschöpf auch am Leben erhält, denn das Leben, das wir jeden Augenblick leben, ist nichts anderes, als dieses ununterbrochene Mitteilen von Schwingungen von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit an alle Geschöpfen, an uns. Würde diese Schwingung abreißen, würde das Leben aufhören. Das gilt für jedes Geschöpf und für das gesamte Universum.

Jedes Lebewesen, insbesondere der Mensch, sendet also eine Schwingung aus, die höher oder niedriger sein kann, je nach seiner Lebensentscheidung. Wir wurden nach dem Abbild und Gleichnis Gottes erschaffen, was bedeutet, dass wir in uns die göttliche Prägung tragen, die uns zum Schwingen bringt, weil die Liebe Gottes in uns hineingelegt wurde. Wenn wir diese Liebe also akzeptieren und pflegen, dann steigt unsere Schwingung, ansonsten sinkt sie bis sie zurückgeht.

Jetzt könnt ihr euch also vorstellen, welche Schwingung von der Muttergottes ausgeht, eine machtvolle Schwingung. Die Erzengel haben uns gesagt, dass Sie nach Gott jenes Geschöpf ist, das die höchste Schwingung aussendet, viel höher als jene der Erzengel und der reinen Geister im Allgemeinen. Ihre Schwingung ist einfach unbefleckt, sie ist vollkommen rein; es gibt keine Spur von Unreinheit, von Negativität in dieser Schwingung.

Was geschieht also? Diese hohe Schwingung umfängt uns. Wenn wir mit der Muttergottes vereint sind, dann berührt uns diese Schwingung tief im Inneren und stärkt gleichzeitig auch äußerlich unsere Aura, also jenen Schild sozusagen, den wir als äußeren Schutz erhalten haben. Die Unbeflecktheit Mariens, ihre Schwingung verstärkt unsere Aura, sie macht sie unbefleckt und undurchdringbar für die Hölle. Die Erhabenheit Mariens ist also vollkommen rein.

Was geschieht auf der anderen Seite? Auch die Dämonen, auch die Menschen, die sich Satan geweiht haben, senden eine Schwingung aus, natürlich eine sehr niedrige, eine negative Schwingung. Aus dieser Art von Schwingung geht kein Leben hervor, sondern der Tod, der sich ausbreitet, der sich umwandelt und sich in Form von existenziellem Tod, von Depression und Verzweiflung mitteilt.

Auf der Erde sind wir sozusagen im Zentrum des Gewirrs an diesen Schwingungen, die aufeinanderprallen und sich überschneiden, weil wir einerseits Seelen haben, die sich Gott aufgeopfert haben, weshalb es eine große Heiligkeit auf der Erde gibt, aber andererseits gibt es viel Negativität. Daher prallen diese Schwingungen aufeinander und es bildet sich so etwas wie ein Netz, in dem sich die schwächsten Seelen, die Seelen, die, sagen wir so, keine Hilfe aus dem Glauben erhalten, die sich Gott nicht hingegeben haben, in einer gewaltigen Konfusion befinden, denn durch diese Schwingungen gelangen natürlich auch Impulse und Informationen zu uns, die unser Geist entschlüsseln und lebbar machen muss. In diesem Gewirr an Schwingungen, die sich also überschneiden – negative, positive, erhabene und sehr niedrige – befinden sich die schwächsten Seelen in einer gewaltigen Konfusion und sind unfähig, diese Impulse und diese Informationen, die ihren Geist erreichen, zu entschlüsseln. Es geschieht Ähnliches wie heute in der Technologie, im Internet, wo eine Reihe von Informationen von der einen und der anderen Seite herumschwirren und oft im Gegensatz zueinander stehen, sodass die Menschen unfähig sind zu unterscheiden. Das Gleiche geschieht auf der Ebene des Geistes. An diesem Punkt, in dieser gewaltigen Konfusion können weder die Technologie noch die Wissenschaften, die religiösen miteingeschlossen, dem Menschen helfen oder eine Antwort geben, weil sie nicht wissen, was auf der Ebene des Geistes geschieht und die Herkunft und Art dieser Schwingungen nicht kennen, und so befindet sich der Mensch in diesem Wirbel, in diesem Sturm an Schwingungen. Daher seht ihr, warum es umso wichtiger für uns ist, uns mit dem Herzen Mariens zu vereinen und diese erhabenen Impulse, diese Schwingungen zu erhalten, die uns vor dieser Konfusion bewahren.

Pater Tomislav: Ich füge eine Erfahrung hinzu, die ich in Međugorje gemacht habe, als ich in der Pfarre meinen Dienst versah. In den ersten Jahren der Erscheinungen der Muttergottes kamen Gelehrte aus Italien, um die Schwingungen – sie nannten sie Energie – während die Muttergottes erschien in der Nähe der Seher, 100 Meter entfernt und vier Kilometer von dem Ort entfernt zu messen, wo die Muttergottes erschien. In der Nähe der Seher zeichneten sie während der Erscheinungen maximale Schwingungen auf; gemäß ihren Kriterien befand sich die maximale Schwingung auf der Skala bei sieben. Je weiter sie sich vom Erscheinungsort entfernten, umso geringer wurden die Schwingungen.

Dieses Beispiel füge ich dem hinzu, was Stefania gesagt hat, und daraus ergibt sich eine praktische Frage: haben die Pilger verstanden, dass sie, um der Muttergottes wirklich zu begegnen, in ihr Herz eintreten und mit diesen Schwingungen in Einklang leben müssen, sie bewahren müssen? Die Kommissionen, die nachforschten, sind sie in diese Schwingungen eingetreten, in das Geheimnis Mariens, das groß ist wie jenes von Gott? Das glaube ich nicht. Wie können sie also unterscheiden? Wenn man nicht in dieses Geheimnis, in diese Schwingungen eintritt, kann man nicht einmal den Plan Gottes verstehen.

In dieser Botschaft ruft die Muttergottes also zu einer treuen Antwort auf, zu einer reinen Antwort ohne Lüge vor Gott. Sie richtet sich an das Volk der Stiftung, das sich entschieden hat, diesem Plan zu dienen, an vorderster Front zu stehen und zu bezeugen, aber Sie richtet sich an jedes ihrer Kinder, denn für jeden gibt es Platz in diesem Plan für die neue Schöpfung durch das glorreiche Kommen des Herrn Jesus Christus.

An der Unbeflecktheit Mariens teilzunehmen und darin einzutauchen bedeutet, am Leben des lebendigen Gottes teilzunehmen, der die Allerheiligste Dreifaltigkeit ist. Die Unbefleckte Muttergottes wurde uns als Mutter geschenkt, um uns wie eine Mutter mit zärtlicher, reiner Liebe zu begleiten, aber Sie wurde uns auch als Königin geschenkt, die mit dem Herrn Jesus Christus regiert. Die Kirche ruft Sie als Königin an, als Mutter und Königin, aber es ist ein Unterschied, Sie oberflächlich anzurufen oder in Ihr Unbeflecktes Herz einzutreten, in das unbefleckte Leben. Das ist kein magisches Geschenk. Es verlangt von einem jeden von uns die freiwillige Teilnahme daran, mit Hilfe der Mutter umgeformt zu werden und uns mystisch mit dem Herrn Jesus Christus zu vereinen, durch den wir im Heiligen Geist Zugang zum Vater erhalten.

Im Laufe der Geschichte hat es viele Heilige gegeben, die mit der Unbefleckte Mutter Maria und Ihr treu durchs Leben gegangen sind. Wir sind in einer Zeit angelangt, in der Gott um ein Volk bittet, in der Er ein Volk haben möchte, und letztendlich möchte Er, dass alle Kinder Gottes diesem Plan beitreten, damit sie in die neue Schöpfung eintreten können.

Stefania Caterina: An diesem Punkt fragen wir uns, was wir im Konkreten tun können, um unbefleckt zu werden? Wir geben euch also ein paar Hinweise. Vor allem müssen wir Maria als Geschenk annehmen. Maria ist ein Geschenk Gottes, daher müssen wir es mit Verehrung, mit Respekt und mit Dankbarkeit Gott gegenüber annehmen, weil es ein sehr großes Geschenk ist. Eine Mutter ist für jedes Kind immer ein Geschenk, eine Unbefleckte und machtvolle Mutter ist für jeden Christen eine Garantie, wahrhaftig ein großes Geschenk. Wir müssen Sie in uns handeln lassen, wir müssen Sie vollkommen in uns handeln lassen, uns Ihr weihen und unser ganzes Leben in ihre Hände legen mit der Gewissheit, dass Sie die Pläne Gottes für uns kennt, dass Sie weiß, was gut für uns ist. Sie weiß, was Gott sich von uns erwartet und wie Sie uns helfen muss, um das zu erreichen, was Gott möchte. Daher ist unsere Weihe an Sie keine Zauberformel, sondern bei vollem Bewusstsein vertrauen wir uns Ihr, dem erhabenen Werkzeug in dieser Zeit an, das uns zu Jesus führt. In uns muss selbstverständlich der Wunsch sein, uns vollkommen Jesus anzugleichen, genau nach dem Beispiel Mariens, die seine erste Jüngerin war und immer seinen Willen getan hat, immer, von Betlehem bis zum Kalvarienberg und darüber hinaus.

Dann müssen wir auch verstehen und uns merken, dass die Muttergottes keine schöne Statue ist, sondern dass die Muttergottes lebendig gegenwärtig ist, Sie ist eine Person; Sie ist eine Person, die in ihrer ganzen Fülle in der Herrlichkeit Gottes lebt. Wenn wir Sie also annehmen, müssen wir davon überzeugt sein, dass neben uns kein Wesen, keine Energie ist, sondern eine lebendige Person, wie Jesus Christus eine lebendige Person ist. Wir müssen Sie also lebendig vor allem neben uns und in uns annehmen und auch, ich würde sagen vor allem in dieser Zeit, in all den Orten, wo Sie ihre Gegenwart völlig offenbaren wollte, in den Orten ihrer großen Erscheinungen und vor allem in Međugorje. Für uns in der Stiftung stellt Međugorje einen unbestreitbaren Ausgangspunkt dar, von dem unser Weg losgeht, und daher haben wir Međugorje angenommen und glauben daran.

Es wurde uns gesagt, dass es die letzten Erscheinungen sind, aber es wurde uns auch gesagt, dass dort die Muttergottes gerade deswegen erschienen ist, um das Volk insbesondere für diese Zeit vorzubereiten, denn von Međugorje musste und muss die letzte Phase der Vorbereitung des Volkes für die glorreiche Wiederkehr Christi ausgehen. Daher sind es die letzten Erscheinungen. Das müssen wir verstehen und nicht über Međugorje diskutieren, ob es ist oder nicht ist…, was dieser oder jener sagt…, sondern wir müssen verstehen, dass, wenn der Himmel sagt: „Es sind die letzten Erscheinungen“, wir uns vorbereiten müssen, sie annehmen, uns bedanken und uns zur Verfügung stellen müssen.

Pater Tomislav: Es ist schön, dass sich die Muttergottes in dieser Botschaft an alle ihre Kinder wendet, an jene, die an vorderster Front stehen und jene, die danach kommen, je nach ihren Möglichkeiten und ihrer Einzigartigkeit. Es ist wichtig, dass Sie hervorhebt: der, der an vorderster Front steht, muss alles geben; aber der, der an vorderster Front steht, möge dies mit Großzügigkeit tun, mit Dankbarkeit gegenüber Gott und mit Liebe gegenüber den Letzten, gegenüber allen. Die Letzten können die Ersten sein und die Ersten die Letzten. Wir werden alle in die neue Schöpfung eintreten, wenn wir alle dafür bereit sind. Das ist die Schönheit der Botschaft und die Größe Gottes, und hier wird die Menschheit ihre Harmonie finden, wenn sich zwischen dem Ersten und dem Letzten, zwischen dem Schwachen und dem Starken Beziehungen bilden, die in Gott vollkommen sind. Das hat der Heilige Paulus insbesondere im Brief an die Römer erklärt, und in der neuen Schöpfung wird Gott in allen sein.

Stefania Caterina: Bevor wir uns von euch verabschieden möchten wir euch sagen, dass wir für euch beten. Wir versichern euch unser Gebet und unseren beständigen Segen. Der Herr hat uns auf diesem Weg als einen Vater und eine Mutter für euch alle eingesetzt und das ist keine Überspanntheit von uns, sondern es ist unser Dienst, den wir ausüben möchten. Wir möchten ihn auf die Weise ausüben, wie ihn jeder Vater, jede Mutter ausübt, indem wir beten, uns aufopfern, jedes Leid, jede Schwierigkeit, jede Verfolgung aufopfern, damit jeder von euch vorwärtsgehen kann. Aber es ist auch unsere Freude zu sehen, dass dieses Volk wächst und noch anwachsen wird. Daher lassen wir euch in den Händen der Unbefleckten, damit Sie in euch all das tun kann, was notwendig ist, damit ihr für diese Zeiten und für den Herrn bereit seid.

Pater Tomislav: Und gemeinsam mit Maria, der Unbefleckten und gemeinsam mit dem ganzen Himmel und allen Seelen, allen Kindern Gottes, die sich freuen, segnen wir euch für den Triumph Ihres Unbefleckten Herzens in euch, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Vgl. Kapitel 2, S. 42

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