Gedanken „Maria, Mutter und Königin der Kirche und des Universums“

Fest der Geburt der Muttergottes

von Stefania Caterina und Tomislav Vlašić

  1. September 2015

Liebe Schwestern, liebe Brüder, ich begrüße euch und hoffe, es geht euch gut. Die Ferien sind vergangen und der Sommer geht bald zu Ende, ein neuer Jahreskreis beginnt. Für gewöhnlich geht mit dem Schuljahr auch die Liturgie weiter. Wir bereiten uns auf das Ende des liturgischen Zyklus vor und diese Vorbereitung auf Christkönig öffnet den Weg für einen neuen Zyklus, für das, was im neuen liturgischen Jahr geschehen wird.

Wir beginnen mit unserer neuen Abfolge an Gedanken. Ich muss einige Dinge zusammenfassen, damit wir gemeinsam losgehen können. Die Offenbarungen, die wir erhalten haben, haben wir unverändert an euch weitergegeben. Wir haben nichts verschwiegen und das, was uns der Herr gesagt hat und was Gott durch seine Werkzeuge für alle Menschheiten und alle Geschöpfe im ganzen Universum tut, haben wir dem ganzen Universum zur Verfügung gestellt. Die Punkte, die hervorzuheben sind, sind folgende: im Mittelpunkt steht die Vereinigung aller Dinge in Christus; darauf folgt die neue Schöpfung, in die Jesus Christus nach seiner glorreichen Offenbarung all jene führen wird, die in Ihm vereint sein möchten. Das ist das große Werk Gottes, der Barmherzigkeit und der Gnade Gottes, und gleichzeitig ist es die große Verpflichtung der Christen, die dazu aufgerufen sind, an dieser Gnade teilzunehmen und zu erlauben, dass in ihnen eine Umwandlung des Lebens erfolgt, denn die neue Schöpfung ist nichts Magisches, sondern die Zusammenarbeit mit der Gnade, die vom Dreifaltigen Gott kommt. Ich möchte insbesondere hervorheben, dass euch Informationen von außen nicht retten werden. Ihr werdet sie zwar hören, aber wenn euer Geist nicht dazu fähig ist sie zu verstehen und wenn ihr nicht dazu bereit seid, dann treffen auf euch die Worte des Evangeliums bezüglich jener zu, die Augen haben und nicht sehen, Ohren, aber nicht hören, ein Herz, aber fühlen nicht, die nicht verstehen und ihr Leben nicht ändern möchten. In dieser Zeit sind wir also zu dieser Veränderung aufgerufen, um zu einer inneren Umwandlung zu gelangen, die uns zur unmittelbaren Erkenntnis, zur erhabenen Erkenntnis, zur inneren Schau führt, von der die Propheten schon im Alten Testament gesprochen haben, und der Heilige Geist, der auf die Allerheiligste Jungfrau Maria und auf die Apostel herabgekommen ist, hat die Herzen der Gläubigen geöffnet, und so hat ein Weg für die ganze Kirche begonnen.

Die Menschen stellen für gewöhnlich die Frage, was im Universum geschieht, aber darüber wird nicht gesprochen. Wir können euch sagen, dass Gott in diesem Rahmen, den wir euch erklärt haben, alles beschleunigt. Die Dinge werden immer schneller. Die Macht Gottes nimmt im ganzen Universum zu, aber Gott folgt den Gesetzen, die uns zur neuen Schöpfung führen. Gott ist nicht wie Satan, der zerstört, dann aufbaut, um neuerlich zu zerstören. Gott handelt mit Liebe, um nichts zu erdrücken, um auch den letzten kümmerlichen Rest aus dem Sumpf zu ziehen, und alles zurückzuholen. Seine Gerechtigkeit und seine Allmacht sind also die Liebe, die Geduld; es ist eine unendliche Weisheit, die jeden von uns auf vollkommene Weise kennt, jedes Land, jedes Volk, jeden Planeten und alles, was sich darin bewegt. Seine Achtsamkeit nimmt Tag für Tag zu, denn die außergewöhnlichen und erhabenen Werkzeuge, sowie alle himmlischen Heerscharen wurden gestärkt und gehen vorwärts. Die Ereignisse geschehen vor euren Augen und vor den Augen der Menschen. Jene Menschen, die nicht sehen, die nicht in das Licht Gottes eintreten wollen, werden nichts sehen und nichts verstehen – möge das nicht auf euch zutreffen!

Im Buch „Das Universum und seine Bewohner – Band 2 von Die Geschichte neu schreiben“, steht auf Seite 37: „In der materiellen Realität geschieht nichts, was nicht vorher in der geistigen Realität geschehen ist. Die geistigen Ereignisse gehen den realen immer voraus; das, was sich im Geist ereignet, wirkt sich auf die Materie aus. Das ist das erste Gesetz, das im Universum wirkt. Daher sind jene selig, die fähig sind, die Ereignisse im Geist zu lesen, da sie niemals verwirrt werden.“ Jetzt sind wir also in besonderer Weise zur Umkehr unserer Herzen aufgerufen. Gemeinsam mit David können wir beten: «Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen Geist. Betrachte mich, erforsche mich»[1], sieh bis in mein Innerstes auf all das, was in mir ist. Die Ereignisse,  die sich im ganzen Universum auf der Ebene des Geistes zutragen, wirken sich auf unseren Geist aus und wenn wir aufnahmefähige Antennen sind, dann nehmen wir in dieser Zeit jene Macht auf, die die Menschheit umwandelt. Wenn uns unsere Spiritualität nicht zu dieser Offenheit bringt, dann geschehen die Ereignisse um uns herum, vor unseren Augen und wir verstehen sie nicht. Dann werden wir angesichts der Welle von Millionen von Flüchtlingen entmutigt, der die Regierungschefs der Länder hilflos gegenüberstehen und zumachen. Alles ist in Bewegung, nicht nur auf der Erde, sondern im ganzen Universum, um nicht davon zu sprechen, dass auch gewisse Völker von bestimmten Planeten überlegen, auf andere Planeten zu flüchten – alles ist in Bewegung. Wenn wir alles im Geist lesen, wenn wir uns dem Heiligen Geist anvertrauen, dann erklärt Er uns in unserem Inneren diese Ereignisse.

Wir haben auf die außergewöhnlichen und erhabenen Werkzeuge verwiesen. Es sind Werkzeuge, die für euch da sind. Gott hat ihnen für die Menschheit Gnaden gewährt. Das Werkzeug ist Werkzeug, es ist nicht Gott, es liegt in den Händen Gottes. Wir haben euch auch erklärt, wie ihr persönlich weitergehen könnt, was ihr tun müsst, damit sich durch die Zellen, durch das neue Volk die universale Gemeinschaft entwickelt. Es gibt keine Möglichkeit, in der Masse unterwegs zu sein, denn die Masse tritt nicht in die neue Schöpfung ein. In die neue Schöpfung treten untadelige Menschen ein, die eine Gemeinschaft im Heiligen Geist entwickelt haben, denn im Heiligen Geist wird man makellos, der zu Jesus Christus führt und durch Ihn zum Vater, den Gesetzen des reinen Geistes unterworfen.

Ich möchte euch noch etwas anderes sagen: es ist sehr wichtig, dass ihr euch bemüht das zu lesen, was wir euch weitergegeben haben, dass ihr zuhört, betet und nachdenkt. Ihr dürft nicht von meinen Predigten, von unseren Ankündigungen abhängig sein. Es ist wichtig, dass in euch die geistige Kreativität erwacht, eine neue Sichtweise, denn wie wollt ihr sonst zur unmittelbaren Erkenntnis Gottes, zur erhabenen Erkenntnis, zur inneren Schau gelangen? Die ganze Menschheit, die in die neue Schöpfung eintreten wird, muss zu dieser seligen Schau gelangen.

Ich freue mich sehr, gerade heute mit diesen Gedanken zu beginnen, weil die Kirche die Geburt Mariens feiert. Ich möchte jetzt daher gemeinsam mit euch dem zuhören, was der Dreifaltige Geist über die Geburt der Muttergottes sagt.

Der Abschnitt stammt aus dem Buch „Das Universum und seine Bewohner“, Seite 45.

Ein außergewöhnliches Eingreifen Gottes war erforderlich. Ein Retter war notwendig, der die Macht besaß, die Kraft Luzifers zu vernichten, und dazu fähig war, das Joch dieser Menschheit zu zerbrechen. Es brauchte jemanden, der die Beziehung zwischen dem schwachen Menschen und seinen Schöpfer wiederherstellen würde. Gott versprach einen Retter, den eine Frau gebären würde, die aus der rebellischsten Menschheit ausgewählt würde. Diese Frau würde sich von allen anderen Frauen unterscheiden, obwohl sie aus derselben Menschheit stammte. Sie würde Gott so lieb und treu sein, dass sie von der Schuld ihrer Väter bewahrt bleiben würde. Eine Frau, die nicht nur unverdorben sondern neu und von allen anderen Frauen verschieden wäre, einzigartig und erhaben, gegen die Luzifer nicht ankommen würde. Eine Frau, die für immer die Geschichte der gesamten Menschheit bestimmen würde: durch sie würde Jesus Christus, der Sohn Gottes und Retter geboren werden.

Gott hätte den Retter auf viele andere Arten hervorbringen können; seine Allmacht kennt keine Grenzen. Dennoch entschied Er, sich einer Frau zu bedienen, die inmitten der sündigsten und am tiefsten gefallenen Menschheit geboren würde, einer Menschheit, die versklavt und von den Pfeilen des Bösen durchbohrt wurde. Und die Menschen nahmen dieses Versprechen des Retters mit Freuden an, gerade weil Er durch eine von ihnen geboren werden sollte, ein Sohn unter Söhnen also. Das Versprechen einer Heiligen und Unverdorbenen Frau, die dazu fähig sein würde, den Retter hervorzubringen und Luzifer, ihren Feind zu besiegen, war ein Licht der Hoffnung für die rebellischen Stammeltern, die sich inzwischen verloren fühlten. Ihr seid euch des Geschenks nicht vollkommen bewusst, das Gott euch gemacht hat, indem Er unter euch die Mutter des Retters hervorgebracht hat[2]!

Im Hinblick auf all dies versprach Gott den rebellischsten Stammeltern überdies, die Erwartung des Retters unter ihnen lebendig zu erhalten, damit seine Verheißung nicht in Vergessenheit geraten würde. Daher würde Er zu gegebener Zeit ein Volk hervorbringen, einen kleinen Rest der Menschheit, der die Hoffnung der Rettung lebendig halten und aus der der Retter hervorkommen würde. Gott entschied sich für die untreueste und am meisten verdorbene Menschheit, um seinen Heilsplan zu verwirklichen; Er wählte sie, weil sie es am nötigsten hatte. Inmitten dieser Menschheit würde der verheißene Retter die Gerechtigkeit wiederherstellen und die große Wunde der Erbsünde heilen.

Es wurde uns gesagt, dass Gott den Retter der Welt auf andere Weise hätte schicken können. Warum wollte Er es durch die Frau tun? Ich zitiere aus demselben Buch, Seite 15 aus dem 1. Kapitel, das den Titel trägt „Gott ist das Leben“: Das Leben Gottes enthält die schöpferische Macht in sich, die einerseits mit dem Samen vergleichbar ist, der befruchtet wird, andererseits mit der Gebärmutter, die das Leben hervorbringt. Deshalb ist Gott Vater und Mutter zugleich, denn in einem Schöpfungsakt befruchtet Er das Leben und bringt es hervor. Von Ihm gehen jede Vaterschaft und Mutterschaft aus. Gott macht aber nichts ohne die Engel, die reine Geister und Ihm treu sind, und ohne die Menschen, die Er nach seinem Ebenbild geschaffen hat, denn vom Augenblick der Schöpfung an wollte Gott, dass sie daran teilnehmen, die gesamte Schöpfung zu erhalten. Die Gabe der göttlichen Mutterschaft und Vaterschaft mussten also durch eine Frau und durch einen Mann, Gott-Mensch, Jesus Christus gehen. Daher hat uns Gott die Mutter geschenkt, die Unbefleckte Mutter, die dazu fähig ist, das Leben Gottes – es ist immer das Leben Gottes – hervorzubringen. Überlegen wir. Kann ein Kind ohne Mutter, ohne Vater auf die Welt kommen? Mit der Gentechnik und der Technologie von heute wird alles Mögliche gemacht, aber es ist nicht natürlich und nicht von Gott vorgesehen. In der Schöpfung muss die Schöpferkraft Gottes durch den Mann teilhaben sowie die Kreativität der Mutterschaft durch eine Mutter. Es reicht über die Auswirkungen in den Kindern nachzudenken, die ihre Eltern verloren haben, oder deren Eltern geschieden sind. Die Auswirkungen haben wir vor unseren Augen und werden zu einem Normalzustand. Die Wirtschaftsminister sagen, dass das jedem Staat sehr viel kostet. Auch wenn jemand seine Mutter ablehnt, so sucht er sie auf andere Weise; wenn jemand seinen Vater ablehnt, so sucht er ihn auf andere Weise. Aber die Vaterschaft Gottes und die Mutterschaft in Gott können nur durch die Muttergottes, die Unbefleckte Frau gehen, die die Mutter der Kirche ist, weil Sie das Leben Gottes, das Gott schenkt, hervorbringt, weil Ihr Leben, Ihr Herz, Ihr Leib, Ihr ganzes Leben dazu fähig ist, das makellose Leben Gottes aufzunehmen und an uns weiterzugeben.

Auf diesem Weg zur neuen Schöpfung ist dies also Pflicht. Sagt nicht: ich kann glücklich sein unabhängig davon, ob ich meine Mutter liebe oder nicht. Es ist nicht richtig, so zu denken. Leider wird auch in der Kirche und unter den Christen so gedacht. Wenn ihr euch zur neuen Schöpfung aufmachen wollt, dann gibt es eine Mutter und die ganze Kirche als Mutter muss auf Sie und durch Sie sehen und sich Jesus Christus unterwerfen, so wie Sie sich den Gesetzen des reinen Geistes unterworfen hat. Seid hier sehr vorsichtig. Vor der glorreichen Wiederkehr Christi wird die große Schlacht gegen Luzifer von der Muttergottes mit ihren Kindern geführt werden. In der Bibel ist Sie gemeinsam mit Ihren Kindern dafür vorgesehen, den Kopf des Drachen zu zertreten. Niemand von uns hat die Bibel geschrieben. Sie wurde geschrieben und wir glauben, dass sie die Grundlage für unsere Gedanken und das Kriterium ist, nach dem zu unterscheiden ist.

Ich bitte euch um Folgendes: die Muttergottes hat mehrmals durch Stefania gesagt, dass Sie nach Ihren Erscheinungen in Medjugorje, die Ihre letzten Erscheinungen auf der Erde sein werden, in jenen bleiben wird, die ihr Leben Jesus durch Ihr Herz aufopfern. In diesem Rest des Volkes wird Sie bleiben. Denkt daran, dass die Erscheinungen nicht zum Selbstzweck sind. Sie überbringen einen Inhalt und eine Absicht. Die Muttergottes möchte in einem Volk lebendig sein, das Jesus Christus angehört und sich auf seine glorreiche Wiederkehr vorbereitet. Es ist die Mutter, die dieses Volk vorbereitet. Sie, die in der Allerheiligsten Dreifaltigkeit ist, kann durch niemanden ersetzt werden. Das bezeugen uns der Heilige Michael und die sechs großen Erzengel. Niemand kann die Muttergottes ersetzen! Und auch die Kirche sagt in ihrer Lehre, dass die Muttergottes das Mitglied der Kirche an sich ist. Sie ist die Mutter der Kirche – nicht, um leere Worte zu sprechen, aber die Mutter ist die Mutter! Sie ist in Gott und niemand kann uns so wie Sie helfen.

Heute also, am Fest ihrer Geburt, bitte ich euch darüber nachzudenken, Ihr eure Herzen zu schenken, euer Leben, damit Sie in euch und unter euch wohnen kann. Beginnt, Sie kennenzulernen, nicht auf sentimentale Weise, sondern wirklich, indem ihr Ihr erlaubt, auch im Verborgenen und still eure Herzen umzuwandeln, euch auf die glorreiche Wiederkehr Christi vorzubereiten. Ohne Ihre Hilfe kann keines unserer Gebete sein Ziel erreichen.

Mit Freude segne ich euch heute zu Beginn dieses Wegs. Ich segne euch, die ihr betet und jene, für die ihr betet. Ich segne eure Leiden und eure Sorgen. Ich segne eure ungelösten Probleme, damit die Hand Gottes über euch sei, damit das Herz der Mutter bei euch sei, damit die Mutter bei Gott für euch und für alles, was ihr benötigt Fürsprache halte, und wir begleiten euch mit unserer Hingabe, unserem Gebet, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Und ich bitte euch, euch jetzt zu bemühen, für den Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens zu beten und euch aufzuopfern. Das muss der glorreichen Wiederkehr Christi vorausgehen.

 

[1] Vgl. Ps 51

[2] Vgl. Gen 3,15

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