„Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.“ (Mt 3,2)

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Liebe Leser,

die Botschaft, die ich euch anbiete, macht uns noch einmal auf die Wirklichkeit dieser Zeit und auf unsere Verantwortung Gott und unseren Schwestern und Brüdern gegenüber aufmerksam. Für viele von euch handelt es sich nicht um neue Themen, denn schon seit Langem werden wir über das Wirken Gottes in dieser Zeit belehrt. Der Heilige Johannes der Täufer weist uns aber darauf hin, dass die Zeit drängt und dass das Reich Gottes nahe ist. Deshalb müssen wir für das bereit sein, was der Herr für jeden von uns und für die gesamte Menschheit vorbereitet. Ich wünsche euch also, dass ihr die Dringlichkeit und die Bedeutung unserer ehrlichen Bekehrung und unserer Antwort Gott gegenüber versteht.

Der Herr schenke euch Frieden.

Stefania Caterina

Botschaft des Heiligen Johannes des Täufers vom 12. September 2013

„Liebe Brüder und Schwestern der Erde, wohl euch! Ich spreche heute zu euch im Namen Gottes, des Allerhöchsten, um eure Aufmerksamkeit wieder auf einige grundlegende Aspekte in dieser Zeit zurückzubringen.

Wie ihr wisst, war ich der Vorläufer des Kommens Jesu Christi auf der Erde: Ich habe Ihm den Weg im Volk Israel, dem auserwählten Volk vorbereitet, das das Kommen des Messias, des Retters erwartete. Deshalb rief ich die Israeliten zur Umkehr auf, denn nur so hätten sie das großartige Ereignis, das sie erwartete, verstehen können: Der Sohn Gottes musste unter ihnen Mensch werden zum Heil für die ganze Menschheit, die im Universum gegenwärtig ist. Ihr wisst, was geschehen ist: Jesus Christus wurde geboren, starb am Kreuz, ist auferstanden und in den Himmel aufgefahren.

Jesus wird am Ende der Zeiten noch einmal wiederkehren, verherrlicht und machtvoll, um die Menschheit zu richten und die Früchte seines Weinbergs, das heißt seines Volkes, das sich im ganzen Universum gebildet hat, zu sammeln. Alle werden Ihn sehen und die ganze menschliche Art wird vor den Menschensohn gerufen werden; jeder Mensch und die ganze Menschheit werden von Jesus Christus gerichtet werden. Auch die Toten werden zum Gericht auferstehen. Wer für würdig befunden wird, wird mit Jesus in die neue Schöpfung eintreten; wer nicht würdig ist, wird unter der Großen Barriere bleiben, in Gesellschaft von Luzifer und seinen Dämonen. So wird für immer das Gute vom Bösen, die Kinder des Lichts von jenen der Finsternis getrennt werden.

Der Herr wird also im Glanz seiner Herrlichkeit wiederkehren. Ich sage euch, dass diese Zeit nahe ist. Nicht ich bin der Vorläufer der glorreichen Wiederkehr Christi, so wie ich es für sein Kommen auf die Erde war. Diese Aufgabe obliegt dem glorreichen Erzengel Michael: er war es, der die erste Schlacht gegen Luzifer zu Beginn der Schöpfung begann und gewann; es obliegt ihm, die letzte, große Schlacht gegen Luzifer an der Spitze der Engel und des Volkes Gottes zu führen.

Der Heilige Michael handelt machtvoll im ganzen Universum, begleitet von den drei außergewöhnlichen Werkzeugen dieser Zeit: den Engeln, der Zentralen Zelle und den Gott treuen Schwestern und Brüdern des Universums. Er ist dabei, die Kinder Gottes aus jedem Winkel des Universums dazu aufzurufen sich zu versammeln, damit alles so schnell als möglich zu Christus zurückgebracht werden kann. Am Ende wird der Heilige Michael Jesus das Volk darbringen und seine völlige Unterwerfung erneuern; dasselbe werden die drei außergewöhnlichen Werkzeuge tun. Es wird alles Tun aufhören und alles wird in die Hände Christi gelegt werden, dem das letzte und endgültige Urteil obliegt. Er wird das für würdig befundene Volk in die neue Schöpfung einführen und sich gemeinsam mit dem Volk dem Vater im Heiligen Geist unterwerfen. Es wird der Beginn einer völlig neuen Schöpfung sein, des so sehr erwarteten Reiches Gottes. „Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten.“ (Mt 13,43).

Der Herr vertraut mir heute für euch auf der Erde diese Worte an, damit ihr euch der Zeit bewusst werdet, in der ihr euch befindet und der Verantwortung, die ihr als Kinder Gottes habt. Ich wende mich vor allem an die Christen, aber auch an alle Frauen und Männer guten Willens. Ich unterbreite euch einige Punkte, über die es gut ist nachzudenken, damit ihr dann eure Entscheidungen treffen könnt. Wisst, dass euch Gott niemals zwingt; Er hält euch für fähig, zwischen dem Guten und dem Bösen zu unterscheiden, denn Er hat euch nach seinem Abbild und Gleichnis geschaffen. Als Vater warnt Er euch dennoch vor den Gefahren und zeigt euch den besten Weg, der euch zum Guten und zur Glückseligkeit führt. Seine Gebote sind kein Zwang sondern zuverlässige Anweisungen für ein gesundes und würdiges Leben. Dennoch seid ihr frei, sie anzunehmen oder nicht. Gleichzeitig sind diese Worte, die ich im Namen Gottes an euch richte, keine Befehle, sondern betrübte Empfehlungen; es sind auch keine Verurteilungen, sondern brüderliche Mahnungen für eure Glückseligkeit. Hier also die Punkte.

1) Das Erste, worum Gott euch in dieser Zeit bittet, ist die Umkehr. Die Bekehrung ist nicht eine außergewöhnliche und seltene Tat, die großen Heiligen vorenthalten ist, sondern betrifft jeden Menschen guten Willens und ist die erste Pflicht der Christen. Sie ist nichts anderes als ein innerer Prozess, durch den sich der Mensch ohne Heuchelei vor Gott stellt; er erkennt sich als schwach und sündig und bereut das Böse, das er begangen hat. Dann bittet er Gott darum einzugreifen, damit sich sein Leben ändert. Indem er darum bittet, akzeptiert er, dass Gott ihn verändert, bis er ein neues Geschöpf ist. So gibt sich der Mensch Gott hin, um sich in Gott zu finden. Davon spricht der Heilige Apostel Paulus: „Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist.“ (Röm 12,2).

Ohne Umkehr gibt es keine Umwandlung und auch kein Verstehen. Der Mensch kann nämlich die Dinge Gottes nur dann verstehen, wenn er Gott zugewandt ist und nicht sich selbst oder irgendeinem Idol, von denen eure Welt voll ist: Macht, Geld, Karriere, usw. Wenn ihr das Wirken Gottes in dieser Zeit verstehen und daran teilnehmen wollt, dann müsst ihr unwillkürlich euer Leben ändern: Es ist notwendig, dass ihr aus der verdorbenen und zerstörerischen Mentalität, die die Erde dominiert, austretet und euch dafür entscheidet, wie Kinder Gottes zu leben, die jede Heuchelei, Täuschung, Habgier, ungesunde Anhänglichkeit und ungeordnete Gefühle zurückweisen. Seid ihr dazu bereit? Wenn eure Antwort negativ ist, könnt ihr darauf verzichten, die restlichen Punkte zu lesen, denn diese Botschaft wird euch nichts nützen. Wenn ihr aber Ja sagt, dann erwarten euch weitere Schritte.

Ohne Bekehrung gibt es auch keinen festen Glauben. Die Bekehrung ist der erste Schritt im Glauben: der Mensch nimmt die Existenz Gottes wahr und setzt sich mit Ihm auseinander. Er nimmt die göttliche Gegenwart in sich und um sich wahr und entscheidet sich dafür, an Gott zu glauben und Ihm zu vertrauen. All das ist das Werk des Heiligen Geistes, der den Geist des Menschen erweckt und ihn auf Jesus ausrichtet. Jesus gibt sich dem Geist des Menschen zu erkennen und wartet, dass der Mensch sich entscheidet, Ihn aufzunehmen: „Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten, und wir werden Mahl halten, ich mit ihm und er mit mir.“ (Offb 3,20). Der Mensch muss die wirkende Gegenwart Gottes in sich akzeptieren, sonst ist sein Glaube schwach und beschränkt sich auf eine Reihe von religiösen Gewohnheiten, die keinen Einfluss auf seine Existenz haben.

Ihr befindet euch in besonderen Zeiten, in denen sich die Macht Gottes ausbreitet, die im ganzen Universum am Werk ist; aber es erwacht auch der Zorn Luzifers, der fühlt, dass sich die Zeit des Gerichts und der endgültigen Konfrontation mit Jesus Christus nähert. Ihr benötigt jetzt mehr denn je eine innige und tiefe Kenntnis Gottes, durch die ihr zwischen dem, was gut ist und dem, was böse ist, unterscheiden könnt. Wenn ihr euch nicht bekehrt, wenn ihr also dem Heiligen Geist nicht erlaubt, in euch zu handeln und euch umzuwandeln, dann werdet ihr nicht wissen, wohin ihr euch zu wenden habt und werdet immer vom Urteil anderer abhängig sein. Deshalb kehrt um und erlaubt Gott, euch umzuwandeln!

2) Der zweite Schritt ist so wichtig wie der erste: ihr werdet darum gebeten, euer Leben Gott aufzuopfern. Das ist die erste Frucht der ehrlichen Umkehr. Ohne eure Hingabe an Gott werdet ihr auf dem Weg des Heils nicht weitergehen können. Ihr werdet euch am Ende in die Religiosität flüchten und euch damit täuschen, alles verstanden zu haben und durch eure guten, religiösen Praktiken gerettet zu sein. Auch diese helfen, aber sie alleine reichen nicht, wenn ihr euch nicht Gott hingebt. Was heißt das, sich Gott aufzuopfern? Es bedeutet, ihm freie Hand in eurem Leben zu lassen, damit Er all das ins Lot bringen und korrigieren kann, was in euch nicht funktioniert. Es bedeutet, Ihm die Tür zu eurer Seele zu öffnen und zu akzeptieren, mit Ihm zu leben und die Dinge so zu sehen, wie Er sie sieht und nicht so, wie ihr sie seht. Es bedeutet, euren Egoismus sterben zu lassen. All das ist gut in den Worten des Herrn zusammengefasst: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ (Lk 9,23). Jesus hat sich für euch alle dem Vater aufgeopfert; auch ihr seid dazu angehalten, euch Jesus hinzugeben, damit ihr Werkzeuge des Heils in seinen Händen werdet. Seid ihr bereit, das zu tun?

Sich selbst aufzuopfern bedeutet nicht, auf grausame Weise oder an einer Krankheit zu sterben; es bedeutet lediglich, sich für das zur Verfügung zu stellen, was der Herr möchte, ohne Heuchelei, ohne Kompromisse, ohne Zögern. Gott wird euch vor allem Bösen beschützen, und wenn ihr aufgrund der Härte des Lebens auf der Erde leiden müsst, werdet ihr Hilfe und Trost von Gott erhalten und jede Prüfung überwinden.

Auf der Erde ist euch ein erhabenes Mittel gegeben worden, um euer Leben Gott hinzugeben: euch mit Jesus im Opfer der Heiligen Messe zu vereinen. In diesem Augenblick werdet ihr, wenn ihr aufrichtig seid und es wünscht, gemeinsam mit Jesus zum Vater erhoben und erneuert euren Bund mit Gott durch Jesus Christus. So nehmt ihr durch Jesus Christus völlig am Leben der Allerheiligsten Dreifaltigkeit teil und werdet innerlich gestärkt und erneuert. Das Opfer eures Lebens an Gott ist das größte Gebet, das der Mensch zu Gott erheben kann. Denkt an die Worte des Heiligen Paulus: „Angesichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch, meine Brüder, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt; das ist für euch der wahre und angemessene Gottesdienst.“ (Röm 12,1).

Gott hat euch noch ein anderes Geschenk gemacht: die Allerheiligste Jungfrau Maria, unsere Mutter und Mutter aller Menschen im Universum und den Heiligen Josef. Vertraut euch ihnen an, um zu Jesus Christus geführt zu werden und ihr werdet nicht fehlgehen. Die Weihe an die Jungfrau Maria und an den Heiligen Josef ist ein großartiges Mittel, um zum Leben Gottes zu gelangen. Verzichtet nicht auf eine derartige Hilfe!

3) Der dritte Schritt ist die Integrität. Sich zu bekehren und an Gott zu glauben bedeutet, sich dafür zu entscheiden, rechtschaffen und untadelig vor Gott zu leben. Der rechtschaffene, untadelige Mensch geht keine Kompromisse mit der Wahrheit ein, und die Wahrheit ist Jesus Christus. Nehmt also das Evangelium an und vergleicht euer Verhalten mit dem, was der Herr euch mitgeteilt hat. Wenn euch etwas bewusst wird, was der Lehre Jesu nicht entspricht, ändert euer Verhalten und bessert eure Fehler aus, indem ihr Gott um Licht und Kraft bittet es zu tun und indem ihr Ihm erlaubt, in euch zu handeln, um euch umzuwandeln. Wie ihr seht, ist die Umkehr eine ständige Haltung des Gläubigen, denn jeden Tag werdet ihr darum gebeten, etwas in euch zu ändern und euch demütig vor Gott zu stellen. So öffnen sich vor euch immer neue Etappen eures Weges. Auf diese Weise wandelt euch Gott Tag für Tag, Augenblick für Augenblick um, vorausgesetzt ihr seid bereit für eine ständige Umkehr.

Der rechtschaffene, untadelige Mensch lässt der Heuchelei keinen Platz in sich, denn er liebt Gott, der die Wahrheit ist. Weist die Heuchelei zurück und verhaltet euch wie jene, die wissen, dass sie ständig unter dem Blick Gottes leben. Der Heuchler beleidigt den Blick Gottes und täuscht sich selbst. Wenn ihr äußerlich ein korrektes Verhalten annehmt, das aber nicht mit eurem inneren Verhalten übereinstimmt, seid ihr Heuchler. Ihr denkt eine Sache und tut eine andere. Die Heuchelei ist eine schwere Sünde in den Augen Gottes und leider ist sie sehr häufig unter den Christen, die vor den Menschen gerecht erscheinen möchten, aber sich nicht darum kümmern, vor den Augen Gottes gerecht zu sein. Sie zeigen sich gehorsam gegenüber dem Evangelium, aber in ihrem Herzen nähren sie Gefühle des Hasses, der Eifersucht, der Rivalität, die sie verderben. Auf diese Weise predigen sie Gerechtigkeit und begehen Ungerechtigkeiten, vollbringen große Werke der Liebe, aber ertragen weder den eigenen Nachbarn, noch vergeben sie das erfahrene Unrecht; sie zitieren die Heilige Schrift, aber leben auf gegensätzliche Weise zu dem, was geschrieben steht. Die Heuchler sind ein Wurm, der von innen heraus das christliche Volk verdirbt. Vergesst nicht, dass Jesus mit ganzer Kraft die Heuchelei der Pharisäer verurteilt hat.

Der rechtschaffene, untadelige Mensch kennt weder List noch vertraut er der menschlichen Wissenschaft. Befreit euch von der Schlauheit und der falschen Wissenschaft! Beide stammen vom mangelnden Glauben an Gott, der euch dazu führt, nur euren Mitteln, euren Fähigkeiten und der Erkenntnis zu vertrauen, die von außen kommt. Passt auf, denn so lasst ihr euch vom Geist der Welt einhüllen, der von Schlauheit, Täuschung und einer oberflächlichen Wissenschaft lebt, die nicht vom Wunsch nach Wahrheit stammt, sondern von der Neugierde und dem Wunsch zu dominieren. Seht, wie die Welt die schlauen Menschen feiert, die von Arroganz und falscher Wissenschaft durchtränkt sind. Die Welt betrachtet sie als tugendhafte Beispiele und so stürzt sie in den Wirbel Luzifers, der die Erde durch die Schlauen und Arroganten beherrscht, die die Gesetze Gottes ignorieren und verachten. Ihr seid das, was ihr vor Gott seid. Versucht nicht, euch selbst zu verbessern, das könnt ihr nicht. Lasst euch hingegen von Gott umwandeln. Noch einmal sage ich euch: kehrt um!

4) Der vierte Schritt ist die Gemeinschaft mit den Schwestern und Brüdern. Wer Christus angehören will, kann nicht auf die Liebe zu seinem Nächsten verzichten: Jesus liebt den Vater, und Er liebt jeden Menschen wie seine Schwester und seinen Bruder. Der Christ ist also dazu angehalten, Gott zu lieben und jeden Menschen wie seine Schwester und seinen Bruder zu lieben. Jesus sagte zu seinen Aposteln: „Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr einander liebt.“ (Joh 13,34-35).

Jahrhundertelang haben es die Christen der Erde am Gebot der Liebe auf schwerwiegende Weise mangeln lassen. Das hat ihr Zeugnis gegenüber der Welt geschwächt. Die Christen sind nicht immer glaubwürdig gewesen, da sie untereinander gespalten sind, sich häufig gehasst und bekämpft haben, und noch heute sind sie gespalten. Ich beziehe mich nicht nur auf die Spaltung zwischen Katholiken, Orthodoxen und Protestanten, denn diese ist Frucht einer viel tieferen und subtileren Spaltung: jener unter Geschwistern. Ich bringe euch das Beispiel der Katholiken: sie sind in derselben Pfarre, in derselben Gebetsgruppe und sogar im selben Kloster gespalten. In den orthodoxen und protestantischen Kirchen ist es nicht besser. Dieser Mangel an Liebe und Frieden erlaubt es den Christen nicht, als ein geeinter und mächtiger Leib gegenüber dem Geist der Welt aufzutreten. Deshalb ist das Zeugnis der Christen nicht vollkommen wirksam und es gelingt ihnen nicht, den Hass und die Kriege aufzuhalten: denn sie tragen denn Hass und die Kriege in ihrem Herzen. Mit welcher Stimme können sie also zur Welt sprechen?

Wer in die neue Schöpfung eintreten will, muss in Gemeinschaft leben: in die neue Schöpfung wird keine Ansammlung von Einzelpersonen eintreten, sondern ein Volk, das durch das Band der geschwisterlichen Liebe vereint ist. Deshalb ermahne ich euch zur geschwisterlichen Gemeinschaft, die wesentliche Bedingung ist, um in Christus vereint zu sein, um Teil des neuen Volkes zu sein, das sich gerade im Universum und auf der Erde bildet. Beseitigt aus eurem Herzen jedes Gefühl von Groll, jede Verurteilung, jedes Lästern über euren Nächsten. Seid allen gegenüber wohlwollend und barmherzig, vergebt und übergebt den Händen Gottes jedes erfahrene Unrecht und die Verletzungen der Seele. Schlagt ein neues Kapitel auf und seid immer bereit, den geschwisterlichen Dialog zu beginnen; erlaubt Luzifer nicht, zwischen euch und euren Schwestern und Brüdern Unkraut zu säen.

Das erscheint euch schwierig? Das ist es, wenn ihr glaubt, es alleine tun zu müssen. Ihr seid aber nicht alleine, denn Gott handelt in euch: wenn ihr euch dazu entscheidet zu lieben, zu vergeben, den Schwestern und Brüdern zu helfen, dann ist es Jesus selbst, der in euch liebt, der vergibt, der hilft. Ihr nehmt an seinem heilenden Wirken teil, indem ihr Ihm euer Sein zur Verfügung stellt, wie der Apostel Petrus sein Boot zur Verfügung stellte, von dem Jesus zur Menge sprach. Ihr seid wie das Boot von Petrus: ihr entfernt euch von der Erde, das heißt von der Mentalität der Welt, um Jesus den Freiraum zu lassen, zu eurem Nächsten zu sprechen. Dann beginnen die Wunder in eurem Leben: die Beziehungen heilen und die Welt um euch wird gesund. Niemand, so fähig und mächtig er auch sein mag, kann die Menschheit heilen; nur Jesus Christus, der Retter und Heiland, kann es. Jesus sucht demütige und aufrichtige Mitarbeiter, um mit seiner Liebe die gesamte Schöpfung zu berühren. Betrachtet euer Herz und beeilt euch, euren Nächsten zu lieben und euch mit ihm zu versöhnen; tut es, bevor es zu spät ist!

5) Die Gemeinschaft unter den Menschen der Erde ist nicht ausreichend. Sie muss alle Menschen, die auf anderen Planeten des Universums leben, miteinbeziehen. Das ist ein sehr heikler Punkt für euch auf der Erde, vor allem für die Christen, aber es ist eine Wirklichkeit, vor der niemand von euch fliehen kann. Gott hat bis heute gewartet, euch diesen Aspekt seiner Schöpfung offen zu zeigen, obwohl Er viele Zeichen gegeben hat. Das deshalb, weil die Völker der Erde über diese Wirklichkeit im Dunkeln gelassen worden sind aufgrund der schuldhaften Stille und der Lügen der Mächtigen und vieler Häupter der Religionen, jene christlichen miteingeschlossen.

Jetzt ist die Zeit gekommen, in der sich das Leben im Universum den Menschen der Erde völlig offenbaren muss, denn es handelt sich um einen unersetzbaren Stein des großen Mosaiks der Schöpfung. Worum werdet ihr also gebeten? Sicher nicht darum, die Existenz des Lebens im Universum zu zeigen und die anderen von dieser Wirklichkeit zu überzeugen; dafür wird der Herr sorgen, der Weisheit und Mittel besitzt, dies zum geeigneten Zeitpunkt zu tun. Ihr werdet nur darum gebeten, euer Herz und euren Verstand nicht vor dieser Wirklichkeit zu verschließen, sondern sie als Geschenk Gottes anzunehmen. Lasst das, was ihr nicht versteht, beiseite und nehmt eine demütige, hörende Haltung ein, indem ihr Gott um die Gnade bittet verstehen zu können. Es ist immer die göttliche Gnade, die euch dafür öffnet, das Geheimnis zu verstehen, nicht eure Vernunft, eure Kultur oder das, was ihr glaubt, auch in religiöser Hinsicht. Wir sprechen von einer kosmischen Wirklichkeit, die Gott vom Geist des Einzelnen aus offenbaren möchte; dann werden die äußeren Zeichen folgen. Das kann nicht geschehen, wenn die Menschen die Idee selbst ablehnen, dass es andere Menschen im Universum gibt, Kinder Gottes wie ihr es seid.

Die Gemeinschaft mit den anderen Schwestern und Brüdern des Universums ist unerlässlich für euch: ihr werdet nicht alleine in die neue Schöpfung eintreten. Die ganze Herde Gottes, auf der Erde und im Universum, muss in Christus vereint werden, der der Hirte der ganzen Menschheit ist, der alle mit der gleichen Liebe liebt und der alle mit seinem Opfer gerettet hat. Warum glaubt ihr, die Einzigen im Universum zu sein? Vielleicht, weil ihr euch für die Besten haltet? Bereut euren Hochmut! Ihr seid durchaus nicht die Besten und der Tag wird kommen, an dem ihr euch dessen bewusst werdet. Betet vielmehr den Herrn darum, dass Er euch dabei helfen möge, eure Schwestern und Brüder zu lieben, wo auch immer sie sich im Universum befinden und dazu fähig zu sein, sie eines Tages als wahre Kinder Gottes annehmen zu können.

Ich sage euch Christen, vor allem euch Priestern und Geweihten: verhaltet euch nicht wie die Priester Israels, die nicht akzeptierten, das Jesus der Sohn Gottes ist und Ihn sogar für einen Gotteslästerer hielten. Es gelang ihnen in keiner Weise ihre Überzeugungen zu ändern, die sich auf ihren Interpretationen des Gesetzes und der Wirklichkeit Gottes gründeten. Keine Überzeugung, wie sehr sie auch in euch verwurzelt sein mag, kann euch bei der Unterscheidung helfen: die Dinge Gottes lassen sich nur im Licht des Heiligen Geistes verstehen, worum ihr mit Demut bitten müsst. Es steht euch nicht zu, aufgrund dessen, was ihr denkt oder aufgrund eurer Doktrin zu urteilen und zu verurteilen. Gott ist viel größer als eure Doktrin. Wenn Gott eine Wirklichkeit nicht sofort offenbart, so deshalb, weil Er seine guten Gründe dafür hat, aber deshalb kann die Existenz einer solchen Wirklichkeit nicht geleugnet werden; zum richtigen Zeitpunkt wird Gott sie offenbaren, wenn ihr bereit seid, deren Gewicht zu tragen (Joh 16,12).

Die Allerheiligste Dreifaltigkeit wurde erst durch Jesus Christus offenbart und niemals zuvor. Die Ablehnung dieser Wirklichkeit hat Jesus Christus zum Tod verurteilt. Wäre es nicht besser gewesen, demütig Gott um Hilfe zu bitten, als sich auf die eigenen Überzeugungen zu versteifen und die Wahrheit an das Kreuz zu schlagen? Wollt auch ihr das Gleiche tun? Wie oft wollt ihr noch die Wahrheit kreuzigen? Bereut und seid demütigt vor Gott! Nur so könnt ihr verstehen und beurteilen.

6) Ihr seid auch dazu aufgerufen, in Gemeinschaft mit den drei großen, außergewöhnlichen Werkzeugen dieser Zeit einzutreten. Ich wiederhole euch, welche das sind: die Engel, die Zentrale Zelle und die Gott treuen Schwestern und Brüder. Die Gemeinschaft mit ihnen wird es euch erlauben, schneller und sicherer vorwärts zu gehen. Auch in diesem Fall werdet ihr darum gebeten, euch dieser Wirklichkeit zu öffnen, unabhängig davon, was ihr verstehen könnt. Betet in Gemeinschaft mit diesen Werkzeugen und vertraut auf Gott. Zum rechten Zeitpunkt wird auch das Wirken dieser Werkzeuge vollkommen offenbart werden; aber wenn ihr sie jetzt nicht akzeptiert, kann es dann für euch zu spät sein und es kann sein, dass ihr nicht mehr versteht. Gebt acht! Die Geduld Gottes ist groß, aber es ist nicht gut, sie zu sehr auszunutzen.

Zuletzt wiederhole ich euch die wichtigsten Wörter dieser Zeit, die für euch verpflichtende Schritte und goldene Wege sind, um vollkommen am Wirken Gottes teilzunehmen:

Umkehr,

Selbsthingabe an Gott,

Weihe an die Allerheiligste Jungfrau Maria und an den Heiligen Josef,

Integrität,

Gemeinschaft mit der gesamten Menschheit des Universums,

Gemeinschaft mit den außergewöhnlichen Werkzeugen Gottes.

Ich lade euch ein, mit eurer Entscheidung Gott anzugehören nicht zu zögern. Wartet nicht darauf, vollkommen zu sein um zu glauben. Glaubt und ihr werdet vollkommen sein. Eure Vollkommenheit vor Gott ist nicht die der Menschen: die Vollkommenheit vor Gott besteht aus wahrem Glauben und ehrlicher Demut.

Ich wiederhole, dass das Reich Gottes nahe ist. Betet viel und seid wachsam. Das Böse steht bevor, aber es kann nichts tun gegen jene, die sich Gott aufopfern.

Ich bete für euch und segne euch im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

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