Vereint in Christus Überlegungen und Gebete – Folge 7

von Tomislav Vlašić

Gebete oder DAS GEBET?

7. September 2013

Ich grüße euch, Brüder und Schwestern, die ihr zuhört und am Gebet teilnehmt. Setzen wir unsere Überlegungen und unsere Gebete vereint in Christus fort. Das Thema, das wir an diesem Tag ausführen ist: Gebete oder DAS GEBET? Was sprechen wir aus? Gebete, die wir aufsagen oder ist unser Leben ein Gebet? Beginnen wir mit dem Gebet: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

O Herr Jesus, lehre uns zu beten oder besser noch, zieh uns in dein Herz, damit wir an deinem Gebet teilhaben können, damit wir im selben Geist sind, damit uns dein Geist vereint. Zieh uns an dich, da wir unser Leben dargebracht haben und es der Allerheiligsten Jungfrau Maria mit dem Heiligen Josef für den Frieden in der Welt und in der Menschheit aufgeopfert haben. Du hast uns auf diesen Weg gerufen, um in dir vereint zu sein und alles in dir zu vereinen. Lehre uns die Schritte, die zu tun sind. Erleuchte unseren Weg, gib uns die Zeichen und das ganze Handeln Gottes zu verstehen, damit wir die Gnaden aufnehmen und in der Gnade leben können. Erleuchte den Zweck, weshalb wir leben, damit unsere Gebete von diesem Zweck angezogen werden: die mystische Vereinigung mit dir, damit wir in die reinen Gesetze des Heiligen Geistes eintreten können. Amen.

Wie wir alle wissen, hat Papst Franziskus heute alle dazu eingeladen zu beten und zu fasten, nicht nur die Christen sondern auch Menschen anderer Religionen, auch Laien, und wie wir durch die Massenmedien gehört haben, haben viele, auch Laien mit dem Wunsch zu fasten geantwortet. In diesem universalen Gebet, das der Heilige Vater sammelt, vereinen sich unterschiedliche Stimmen, unterschiedliche Arten zu beten und Gebete zu beten. Wir Christen haben viele inspirierte Gebete, die wir in der Heiligen Schrift finden und die wir beten. Wir haben das Gebet, das uns die Kirche übermittelt hat als Gebet, das den Jüngern gelehrt wurde. Wir haben Gebete, die in der Kirche im Laufe der Geschichte an die Allerheiligste Jungfrau Maria oder die Heiligen entstanden sind, insbesondere der Rosenkranz, die Meditation, usw. Ich möchte am Anfang einen Aspekt unterstreichen, und zwar dass es ein Geist ist, der all jene vereint, die beten oder fasten, seien es Laien, Christen oder Menschen anderer Religionen: ein Geist, der den Frieden wünscht. Wir Christen sind dazu aufgerufen, dem Gebet jene Qualität zu geben, die Jesus Christus uns übergeben hat. Deshalb möchte ich, dass wir uns in dieser Überlegung, in diesem Gebet auf dem Weg bewegen, den uns Jesus Christus gezeigt hat, und dass wir unseren Dienst mit dem Papst tun, um den Frieden zu erflehen. Und natürlich lade ich euch alle ein, das einzufügen, was für diesen Weg grundlegend ist: euer Leben für den Frieden aufzuopfern.

Ich halte mich in diesen Überlegungen nicht bei den Gebeten auf, ich klammere sie lediglich ein. Heute möchte ich auf DAS GEBET mit Großbuchstaben, das Gebet im wahrsten Sinn des Wortes, DAS GEBET eingehen. Was ist dieses Gebet? Dieses Gebet ist eine, von unserer Seite aus lebendige Beziehung, die all unsere Fähigkeiten miteinbezieht, unser ganzes Wesen, den Geist, die Seele und den Körper, unsere Ausdrucksfähigkeit Gott gegenüber, uns selbst gegenüber, dem Nächsten gegenüber. Das Gebet, das die Identität eines jeden von uns, die Identität des Volkes Gottes entfaltet, das das unversehrte Leben im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe entfaltet, sei es auf individueller als auch auf gemeinschaftlicher Ebene, wie es zu Pfingsten war. DAS GEBET, großgeschrieben, ist also unsere totale, unversehrte Beziehung, eingetaucht in den Heiligen Geist, vereint mit dem Gebet des Herrn Jesus Christus und unseres Priesters vor Gott Vater. Die Identität des Gebets von uns Christen ist also folgende: die Eingliederung in das Leben des Dreifaltigen Gottes, so wie das Leben in der Allerheiligsten Dreifaltigkeit zwischen dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist vibriert. Auf diese Weise kann es in uns vibrieren, natürlich im Rahmen unseres Weges, um jene Fülle zu erreichen, die in Gott ist, aber immer darauf bedacht, jenen Samen zu entfalten, den Gott in uns hineingelegt, mit der Macht des Heiligen Geistes durch Jesus Christus wachgerufen hat. Und das führt uns, wie ihr verstehen könnt, in das Pfingsterlebnis hinein. Wenn wir von unserer Vereinigung mit dem Gebet Jesu Christi sprechen, so kann das nicht abstrakt bleiben. In den letzten Überlegungen sprachen wir von der Teilnahme am Gedenken an das Leiden, den Tod und die Auferstehung Jesu Christi. Die Entfaltung unseres christlichen Gebets geht über den Weg, den Jesus gegangen ist, leidend, siegreich. Im wahren Leben der Eucharistie, in der wahren Teilnahme an der Eucharistie nehmen wir also an diesem Weg teil. Und wenn dir die Eucharistie in ihrer Dynamik betrachten, so bezieht sie alle Ebenen, alle Aspekte unseres Lebens mit ein und erhebt uns mit Jesus Christus. Das wahre Gebet in jeder Seele muss die lebendige Eucharistie entfalten, so dass der Christ Teil einer ständigen Eucharistie wird, da er mit Christus mystisch vereint ist. Mit seinen Tränen, mit seinen Seufzern, mit der Freude und mit seinem königlichen Priestertum, das zu Christus alle Situationen der Welt trägt, so wie wir alle die Situation in Syrien darbringen, die nicht nur die Situation in Syrien ist sondern die Situation der ganzen Erde und des ganzen Universums, damit all das, was uns bedrückt und bedroht, in den Händen Christi ist, der sich dem Vater aufopfert, für uns eintritt und wir in Ihm Fürsprache halten.

Es kann kein Gebet außerhalb der Eucharistie, außerhalb des Weges Jesu Christi, außerhalb aller Elemente geben, die Christus erlebt hat, denn Er hat unsere Natur auf sich genommen und unsere Natur, so wie sie ist, muss sich in ihm siegreich empor heben. Und unser Gebet, das unsere innige, tiefe Beziehung mit Gott entfaltet, entfaltet unser ganzes Leben, um es in das neue Leben umzuwandeln, in das Leben des neuen Geschöpfs. Wir vereinen uns nicht nur mit Jesus Christus. Wir vereinen uns insbesondere mit Maria, der Unbefleckten, unserer Mutter. Und diese Vereinigung mit der Allerheiligsten Jungfrau Maria ist uns nicht freigestellt, sondern sie ist unumgänglich und notwendig, da sie unsere Mutter ist, die unbefleckte Mutter, die Mutter, die sich in der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, in der Herrlichkeit Gottes befindet. Niemand hat wie sie am Leben Jesu teilgenommen und niemand außer ihr befindet sich jetzt Gott so nahe. Mutter ist hier kein Ehrentitel, sie ist die Mutter, die uns in Gott hervorbringt und die Kinder fördert. Genauso müssen wir neben ihr den Heiligen Josef sehen, wie es immer in ihren Botschaften steht, die sie uns gibt. Der Heilige Josef kann nicht auf karitative Werke reduziert werden: „Mir fehlt Reis, also stelle ich einen Topf vor die Figur des Heiligen Josef“. Solche Beispiele gibt es. Wir können vor Gott, vor den Heiligen frei sein, aber es gibt eine erhabenere Beziehung mit dem Heiligen Josef. Die Kirche nennt den Heiligen Josef Hüter der Kirche. Aber er ist sicher nicht Hüter der Bauten und der Paläste. Er ist Hüter des Lebens Gottes in jedem von uns, in der ganzen Kirche gemeinsam mit Maria. Auch das ist uns nicht freigestellt. Ihr wisst, dass die Kirche jeden Tag einen Heiligen feiert und auch viele lokale Heilige in den örtlichen Kirchen, warum? Weil es ein außergewöhnlicher Moment ist, an dem der ganze Himmel diesen Heiligen feiert und wo Gott durch diesen Heiligen besondere Gnaden auf uns ausgießt. Es gibt die reinen Geister, die Engel, die das Angesicht Gottes betrachten und uns jenes Leben übermitteln, denn in ihnen sind die Vibrationen des Lebens mächtig. Wir erklärten, dass es im Universum Gott treue Brüder und Schwestern gibt, die mit Christus sehr, sehr vereint leben. Im ganzen Universum gibt es Gerechte und gleichzeitig gibt es Menschen guten Willens, die das Heil suchen und es alleine nicht erreichen können. Das alles bringt uns in eine universale Gemeinschaft, die nicht freiwillig sein kann. Wer den universalen Reichtum verringert, verarmt selbst und lässt die anderen verarmen. Im Heiligen Geist in Jesus Christus muss also unser Gebet immer diesen Weg der universalen Gemeinschaft gehen, ausgehend von uns selbst und unserem Nächsten. Hier erfolgt das Wachsen, hier befindet sich der Weg, den wir aufgezeigt haben, und zwar dass die ganze Menschheit durch den österlichen Durchgang in das kosmische Pfingsten eintreten muss.

Was hat das mit dem Gebet dieses Tages zu tun? Sehr viel. Wenn wir im reinen Geist in der Allerheiligsten Dreifaltigkeit vereint leben, gießt sich sehr viel auf die Menschen guten Willens aus. Es ist der Heilige Geist, der das mitteilt. Jesus sagte: „Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen?“[1] Wenn wir am Geist der Welt teilnehmen und uns vom Geist der Welt einwickeln lassen, sind wir weltlich und eingeschläfert, ohne Geschmack. Wenn wir uns im Heiligen Geist erheben, auch wenn wir uns physisch nicht kennen, wenn wir weit voneinander entfernt sind, die Macht des Heiligen Geistes breitet sich aus. So, wie ihr beobachten könnt, wenn an einem Abend die Lichter nicht brennen, dann fängt hier ein Licht zu leuchten an, da, dort und schön langsam leuchten viele Lichter, dann ist die ganze Stadt erleuchtet. Das ist also unsere Aufgabe und deshalb lade ich euch alle, die ihr mir zuhört dazu ein, euer Leben Jesus durch die Jungfrau Maria und mit dem Heiligen Josef aufzuopfern in Gemeinschaft mit all jenen, die im Heiligen Geist sind und die Früchte des Heiligen Geistes zu erreichen wünschen, und aus gegebenem Anlass auf besondere Weise den Frieden.

Wie können wir beten, wenn wir von DEM GEBET mit Großbuchstaben sprechen? So, wie es die Muttergottes in ihrer letzten Botschaft, die uns durch Stefania gegeben wurde, sagte: in Einfachheit. Es Gott zu überlassen, unsere Gedanken, unsere Reaktionen, unsere Wünsche zu ändern, dass wir mit Einfachheit zueinander in Beziehung treten. In Medjugorje sagte die Muttergottes einmal: „Viele beten, wenige treten in das Gebet ein.“ Viele beten Gebete, aber in das Gebet einzutreten bedeutet, in das Leben der Allerheiligsten Dreifaltigkeit einzutreten. Indem wir in das Leben der Allerheiligsten Dreifaltigkeit eintreten, gießt sich das Leben der Allerheiligsten Dreifaltigkeit über und durch uns aus. Ich gebe euch hier einige einfache Anstöße, um in das Gebet einzutreten:

Zuerst: in das Gebet eintreten, in uns alle Gedanken beseitigen, Gott all unsere Sorgen, unsere Sünden anvertrauen, unseren Groll entfernen, unsere Verletzungen, unser Bedauern, unsere Selbstvorwürfe und die Vorwürfe den anderen gegenüber darbringen, vergeben. Und dann, vertrauensvoll alles Gott überlassen, um den Frieden und die Freiheit des Geistes in uns zu finden. Das ist ein Prozess, niemand kann euch ersetzen, kein Priester, kein Charismatiker, niemand. Jeder muss diesen Weg in sich durchlaufen. Die anderen können uns den Weg nur zeigen.

Wenn ihr in diesem Schritt dahin gelangt, in Gott ruhig, frei zu sein, dann könnt ihr das Wort Gottes anhören und euch wünschen, dass euch der Heilige Geist dabei hilft, diesem Wort zuhören und es verstehen zu können. Das Wort des Evangeliums ist kein technisches Wort. In jedem Wort ist Gott, ist der Sohn Gottes mit der ganzen Macht des Heiligen Geistes, gesandt vom Vater. Dieses Wort schenkt uns das Leben. Ausgehend von der Offenheit unseres Herzens sind wir dazu fähig, diesem Wort zuzuhören, es zu verstehen, es sozusagen aufzusaugen, sich mit ihm in unserem Leben zu vermählen, denn unser Geist ist dazu fähig, es zu umfangen, es aufzunehmen, es sich zu eigen zu machen nicht nur als technisches Wort sondern als Wort voll des Heiligen Geistes, das in unserem Innersten wirkt. Es erweckt uns für all das, was Jesus uns lehrt, was Er tut und führt uns dazu, am Wirken des Priesters Jesus Christus teilzunehmen und erhebt uns zum Vater. Aus diesem Zuhören entstehen automatisch die Freude, das Leben und die Antwort. Wir können keine endgültige Antwort verlangen, die in einem Gebet am Ende der Zeiten gegeben werden wird. Visionen, innere Schau helfen uns dabei nicht oder nur wenig, aber wir können es erreichen, dass der Samen in uns, der vom Heiligen Geist erweckt wurde, zu wachsen beginnt. Das hat seinen Weg, er erreicht die Blüte, er erreicht die Reife, um Früchte zu bringen und das Leben explodiert in der Freude, es explodiert in der Dankbarkeit Gott gegenüber. Im Gebet wird das alles von der reinen Liebe geführt. Welche Liebe? Die Liebe zu lieben, Gott zu lieben und das, was in Gott ist. Je mehr wir von unseren Absichten losgelöst sind, auch wenn sie für unser tägliches Leben notwendig sind und sie Gott übergeben, umso mehr wird es uns vergolten. Jesus sagt: „Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wir euch alles andere dazugegeben.“[2] Hier müssen wir unser Leben durchlaufen bis wir dahin gelangen, den Geliebten zu lieben, so wie sich Verliebte lieben und sich wünschen, sich miteinander zu vereinen. Auf diese Weise entsteht im Innersten unseres Geistes das Gebet, das alle Fähigkeiten unserer Seele und unseres Körpers miteinbezieht, uns erhebt und uns umwandelt. Das ist der Antrieb des Gebets, nicht die Techniken, nicht die Methoden. Ohne diese Flamme in unserem Innersten, die die Flamme des Lebens, der Lebensatem ist, der in uns und durch uns auflodert, erreicht man das Gebet nicht. Unser Gebet ist dann, wenn es diesen Schritten folgt, um am Gebet Christi teilzunehmen, das durch die Ereignisse der Erde hindurchgeht, dem Vater im Heiligen Geist immer treu, tritt allem entgegen, erhebt sich. Wir leben unser priesterliches Leben, unsere Erhebung und tragen die Situationen, die uns berühren, wie in diesem Fall der Krieg in Syrien, zu Jesus und Jesus betet vor dem Vater. Der Vater erhört den Sohn, aber Er erhört ihn in dem Ausmaß, in dem wir erhoben sein wollen, in den reinen Geist eintreten wollen, damit die Macht des Heiligen Geistes die anderen miteinbezieht, die Gläubigen und Nicht-Gläubigen, die Christen und Nicht-Christen, jene, die die tiefen Werte suchen, die Gott suchen, den sie manchmal nicht kennen. Dann bringt unser Gebet Früchte. Das Gebet, das uns nicht zu dieser Gelassenheit, zur Blüte, zum Dank, zum Gesang, zur Freude führt, nicht jene Freude, die wir in den Schauspielen sehen sondern die Freude, die unser ganzes Wesen nährt und sich in Einfachheit ausdrückt, wenn dieses Ziel nicht erreicht wird, dann fehlt dem Gebet dieser Weg.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Heilige Michael, wenn er mit den anderen sechs Erzengeln von der Schlacht aus der Hölle zurückkommt, mit den anderen Engel das Gebet anstimmt, das im 15. Kapitel der Offenbarung nach Johannes[3] enthalten ist. Beten wir es alle gemeinsam:

Groß und wunderbar sind deine Taten,

Herr, Gott und Herrscher über die ganze Schöpfung.

Gerecht und zuverlässig sind deine Wege,

du König der Völker.

Wer wird dich nicht fürchten, Herr, wer wird deinen Namen nicht preisen?

Denn du allein bist heilig:

Alle Völker kommen und beten dich an;

denn deine gerechten Taten sind offenbar geworden.

Dieses Gebet wird vom Heiligen Michael gesungen. Dieses Gebet kann in uns bleiben, still aber lebendig. Wir können dieses Gebet in uns hüten; an Gott, den Allmächtigen, den Herrscher, der gut ist, glauben und all das erfahren. Wenn unser Gebet diese lebendige Beziehung mit Gott ist, wie es der Brief an die Hebräer im 12. Kapitel erklärt, dann ist unser Leben lebendig, jenes Leben der Allerheiligsten Dreifaltigkeit gießt sich in uns aus, auf uns und durch uns; und die Sendung des Christen hat mit der Macht des Heiligen Geistes begonnen.

Ich lade euch ein, Brüder und Schwestern, nicht nur heute und in diesen Tagen an diesem Gebet teilzunehmen, an denen wir auf besondere Weise sensibilisiert sind, für den Frieden in der Welt, in Syrien zu beten sondern fortzufahren, auf diese Weise zu beten, Zeit für diesen Weg zu finden. Und dieses Gebet, wenn eine große Anzahl daran teilnimmt, wird auf der Erde und auch im Universum Auswirkungen haben. Ich danke euch.

Jetzt beten wir gemeinsam, vereint mit dem ganzen Universum, mit allen Menschen, mit allen Geschöpfen guten Willen:

Vater unser im Himmel,

geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Amen.

Gott Vater, Quelle des Lebens, Quelle des Lichts, Quelle des Friedens, allmächtige Quelle, die all das Böse durch seinen Sohn Jesus Christus in der Macht des Heiligen Geistes besiegt, Er segne uns und segne in uns, durch uns all jene, an die wir denken, die wir gerne haben, mit denen wir verbunden sind nicht nur auf physischer Ebene sondern auch auf der Ebene des Heiligen Geistes, der mit dem ganzen Universum kommuniziert.

Komm auf uns herab, komm auf das Volk in Syrien herab, auf die Anführer der Länder, auf jene, die über den Krieg oder den Frieden entscheiden. Komm auf die Kleinen und die Großen herab, und dieser Friede bleibe über uns allen.

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.


[1] Vgl. Mt 5,13

[2] Vgl. Mt 6,33

[3] Vgl. Offb 15,3-4

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