Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? (Lk 24,5)

Liebe Leserinnen und Leser,

wir nähern uns dem heiligen Osterfest und wir alle wünschen uns, uns mit unserem Erlöser Jesus Christus zu vereinen, um gemeinsam mit Ihm den großen Durchgang vom Tod zum Leben vollbringen zu können. Wir feiern seinen Sieg über den Tod und das Böse, einen Sieg, der auch der Unsere ist, wenn wir Jesus lieben und Ihm folgen.

Der Heilige Geist spricht in der folgenden Botschaft vom Tod, einem Thema, das uns alle betrifft. Er lädt uns ein, den Tod als einen glorreichen Übergang zur wahren Dimension, jener ewigen zu betrachten. Trotz des Schmerzes, den uns jeder Tod unweigerlich verursacht, sind wir dazu aufgerufen, unseren Blick auf den Sieg Christi zu richten, der auferstanden ist und über den Tod triumphiert hat. Der Tod ist kein Ereignis mehr, das uns ängstigt, sondern lediglich das Ende der irdischen Phase unserer Existenz, nach der uns die Ewigkeit erwartet, die für all jene Seligkeit ist, die an Gott geglaubt und auf Ihn gehofft haben. In der Seligkeit erwarten wir den neuen Himmel und die neue Erde und wir werden sehen, wie sich die Verheißungen Gottes erfüllen: Eines Tages werden wir als neue Geschöpfe auferstehen, die dazu bestimmt sind, in der neuen Schöpfung zu leben.

Mit dieser Hoffnung, die aus dem Glauben an Jesus Christus kommt, wünsche ich euch und euren Lieben ein sorgloses und frohes Osterfest. Ich umarme euch alle mit ehrlicher Zuneigung und schließe euch in meine Gebete ein.

 

Botschaft des Heiligen Geistes vom 27. März 2012

„Ich segne und begrüße euch. Heute spreche ich über etwas, das viele fürchten und das viele Fragen in der Seele des Menschen hervorruft: der Tod. Ich möchte dieses Thema ansprechen, da ich lange über eure Erschaffung[1] gesprochen habe und über die in diesem Augenblick getroffenen Entscheidungen. Der Tod kommt also, um den Zyklus eures irdischen Lebens zu schließen und einen neuen zu öffnen, der in der Ewigkeit weitergeht.

Was ist der Tod? Er ist der Abschluss eines biologischen Prozesses, der euren Körper betrifft. Dieser Prozess beginnt ab dem Zeitpunkt, ab dem ihr auf die Welt kommt. Der Zusammenprall mit der materiellen Wirklichkeit der Erde zum Zeitpunkt der Geburt bezeichnet den Anfang eines wahren Kampfes zwischen dem Menschen und der Verdorbenheit der Materie. Das ist die bittere Frucht der Erbsünde, die die Bewohner der Erde aus nächster Nähe berührt, aber alle Planeten betrifft, auch jene, die Gott treu geblieben sind, wenn auch mit unterschiedlicher Intensität und auf unterschiedliche Art und Weise. Niemand entgeht diesem Kampf zwischen Geist und Materie. Warum das alles und wo hat der Tod seinen Ursprung? Um euch antworten zu können, muss ich noch einmal zum Zeitpunkt der Erschaffung zurückkehren.

Gemäß den Plänen Gottes hätte der Mensch unsterblich sein sollen. Im menschlichen Wesen, obgleich aus Geist, Seele und Körper gemacht, hätte der geistige Aspekt den materiellen überwiegen sollen. Das bedeutet, dass der Geist dank des ständigen Kontakts mit Gott fähig gewesen wäre, den Körper durch die immer reine und fügsame Seele vollkommen zu führen.

Der Mensch hätte nicht nur sich selbst, sondern die gesamte Schöpfung im Namen Gottes regieren sollen. Im göttlichen Gedanken bedeutet regieren zu dienen, das heißt sich nützlich zu machen, die Einzigartigkeit jedes Geschöpfs zu respektieren und sein Leben und seine Entwicklung zu fördern. Gott bat den Menschen darum, den Geschöpfen dieselbe Liebe zu geben, die er von seinem Schöpfer erhalten würde.

Der Mensch wurde nach dem Abbild und Gleichnis Gottes geschaffen. Was bedeutet das? In der Seele war das Abbild Gottes mit Macht eingeprägt, das die Identität des Menschen bildet: Der Mensch war nicht ein Geschöpf unter vielen, sondern Kind Gottes. Im Geist war das Gleichnis mit Gott eingeprägt, das den Menschen dazu fähig macht, ähnlich wie Gott zu handeln; nicht ein einfacher Befehlsausführender, sondern ein Wesen, das dazu fähig ist, im Einklang mit Gott zu denken und diesem Gedanken entsprechend zu handeln. Der Geist der Stammeltern enthielt in sich alle notwendigen Fähigkeiten, um die lebensnotwendigen Prozesse des Einzelnen und der Schöpfung erkennen und verstehen zu können und um an die Seele alle notwendigen Informationen weitergeben zu können. Die Seele war intelligent und dazu fähig, die vom Geist erhaltenen Informationen wirksam umzusetzen. Sie übermittelte dem Körper auf klare Weise und ohne Beeinträchtigungen die notwendigen Anordnungen, um die vielzähligen, biologischen Prozesse zu aktivieren. Der Körper gehorchte fügsam und war aus diesem Grund gesund und harmonisch. Der Mensch drückte Harmonie, Frieden und Sicherheit aus: Sein Gedanke, seine Handlungen, seine Gefühle, alles war in Harmonie mit Gott und mit dem Rest der Schöpfung. Der Mensch handelte insbesondere im Einklang mit den Engeln, den reinen Geistern, den körperlosen Wesen, durch eine ineinandergreifende Handlung, um die Schöpfung zu regieren. Das alles wurde durch mein direktes Wirken im Geist des Menschen möglich, das in sich die Kraft des dreifaltigen Wirkens trug und vonseiten des Menschen keinerlei Hindernissen begegnete. Das menschliche Wesen war ein wahrer und richtiger Tabernakel, der die Gegenwart des Dreieinen Gottes in sich trug und mit Weisheit und Stärke im Namen Gottes handelte, da er Träger des göttlichen Gedankens und der göttlichen Kraft war. Obwohl er nicht Gott war, handelte der Mensch nach dem Abbild und Gleichnis Gottes. Alle Geschöpfe gehorchten ihm, da sie in ihm die Stimme des Schöpfers erkannten. Das war das, was Gott für die gesamte Menschheit wünschte. Alles, innerhalb und außerhalb des Menschen, war dafür vorherbestimmt, diesen Plan zu verwirklichen.

Dennoch war der Mensch frei und für die Freiheit geschaffen. Gott bat ihn nicht, wie ein Roboter zu handeln, sondern frei zu wählen, ob er an seinem Plan teilnehmen wolle oder nicht. Eure Freiheit und wie ihr sie verwendet sind seit jeher ein Teil von euch: Im Abbild und Gleichnis Gottes konnte die Freiheit in der Tat nicht fehlen. Gott ist frei in seinem Denken und Handeln, und niemand kann sich in seine Entscheidungen einmischen. In der Erschaffung der Engel und des Menschen wollte Er diesen Geschöpfen dieselbe Freiheit schenken, die Er besitzt und die Teil ihrer hohen Würde ist. Deshalb waren die Engel wie auch die Menschen von Anfang an dazu berufen, ihre Freiheit zu verwenden, indem sie wählten, ob sie dem Plan Gottes treu sein möchten oder nicht. Beide erfreuten sich des großen Vertrauens vonseiten des Schöpfers. Ein Teil der Engel verriet dieses Vertrauen und Luzifer, der Anführer der rebellischen Engel, erdachte sich einen Plan, der sich dem Plan Gottes entgegensetzte. Viele Menschen folgten ihm und wählten seinen Plan, während sie den Plan Gottes ablehnten. Das war die Erbsünde, das heißt die Sünde, die seit Anbeginn auf der Menschheit lastet.

Was ist durch die Erbsünde geschehen? Ein Teil der Menschheit ließ sich von einem Geist verführen, der vom Geist Gottes verschieden war: der Geist des Bösen. Luzifer versprach den ersten Menschen, dass sie, wenn sie Gott verlassen würden, um ihm zu dienen, wie Gott werden würden. Mit anderen Worten, der Mensch wäre nicht mehr nur Abbild und Gleichnis gewesen, sondern er wäre selbst Gott geworden, er hätte wie Gott erkannt und die ganze Menschheit beherrscht. Er hätte sich mit dem wahren Gott auf eine Stufe gestellt. Der Geist vieler Menschen, darunter eure Stammeltern, wich, vom Egoismus und der Herrschsucht getrieben, von der Wahrheit ab, ohne die Konsequenzen auch nur in Erwägung zu ziehen. Andere Menschen kamen nicht zu einer klaren Entscheidung, da sie je nach Interesse zum Teil mit Gott zum Teil mit Luzifer sein wollten. Ihr Egoismus ließ sie zögern und machte sie unsicher und feige. Sie verschlossen sich in sich selbst und versuchten, niemanden unzufrieden zu machen und niemandem zu dienen. Im Gegenteil dazu glaubten andere Menschen nicht an Luzifer, da sie sich von der Liebe zu ihrem Schöpfer führen ließen, die sie dazu bewegte, Gott und seinem Plan treu zu bleiben. Sie liebten Gott und erachteten die Versprechungen Gottes würdiger, ihnen Glauben zu schenken als jenen des Dämons. Die Menschheit teilte sich: ein Teil blieb Gott treu, ein Teil unentschlossen und ein anderer rebellisch. Insgesamt kann gesagt werden, dass im Universum die Anzahl der unentschlossenen und Gott gegenüber rebellischen Menschen jene der treuen Menschen um Vieles übersteigt. Diese Situation besteht noch immer.

Die Erbsünde mit der darauffolgenden Teilung der Menschheit hatte verheerende Auswirkungen:

  • Die Harmonie zwischen Gott und einem Gutteil der Menschheit zerbrach. Gott konnte nicht mehr auf die Liebe und die Treue vieler Menschen zählen, noch konnte Er ihnen die Verantwortung anvertrauen, die Schöpfung in seinem Namen zu regieren. Hätte Er das getan, hätte Er indirekt die Schöpfung dem Geist des Bösen anvertraut, der nunmehr die rebellischen Menschheiten beherrschte.
  • Es bildete sich eine unüberbrückbare Distanz zwischen den unterschiedlichen Menschheiten. Gott erlaubte nicht, dass sich die rebellischen Menschen ungestört im Universum bewegen und überall ihren verdorbenen Samen hinbringen. Er nahm ihnen die Erkenntnis und die Fähigkeiten, die sie zu Beginn hatten und hinderte sie daran, das Universum zu erforschen und die Gesetze des Lebens zu beeinflussen. Aus diesem Grund besitzen die Menschheit der Erde und jene der anderen, Gott gegenüber rebellischen oder gleichgültigen Planeten in keiner Weise die Erkenntnis und die Fähigkeiten der Gott treuen Menschheiten. Letztere bewegen sich frei im Universum und arbeiten mit den Engeln zusammen: Gott vertraut ihnen viele Aufgaben zugunsten der gesamten Schöpfung an.
  • Die Zusammenarbeit zwischen den Engeln und einem Teil der Menschheit wurde abgebrochen. Die rebellischen Menschen wählten, sich der Hilfe und der Zusammenarbeit der Dämonen zu bedienen und wiesen die Engel zurück. Die Menschen der Erde gingen noch weiter: Sie entschieden sich dazu, ein Bündnis mit Luzifer einzugehen und viele unter ihnen weihten ihm ihre Erstgeborenen, andere beteten ihn wie Gott an und fahren fort, es zu tun. Aus diesem Grund ist die Erde der schwächste und am meisten leidende Planet des Universums, sowie der durch die Gegenwart des Bösen am stärksten heimgesuchte.
  • Die ganze Schöpfung bekam die Entscheidungen der Menschen zu spüren und auch sie erfuhr die Verdorbenheit. Denn der durch die Erbsünde verdorbene Mensch begann, Impulse vom Geist des Bösen zu erhalten und diese an die anderen Geschöpfe weiterzugeben; die Schöpfung war somit auf nicht mehr gutzumachende Weise mit der Gegenwart des Bösen und der verdorbenen Handlung des Menschen verunreinigt. Auf der Erde ist das offensichtlich, wo die Natur an einem Punkt angelangt ist, wo das Leiden nicht mehr tolerierbar ist. Auf den Gott treuen Planeten hingegen genießt die Natur Frieden und Harmonie und ist von einer außergewöhnlichen Schönheit, da sie von den Menschen Liebe und Pflege erhält.
  • Die rebellischen Menschen bildeten sich geistig und körperlich zurück. Ihr Geist verschloss sich der Erkenntnis, die von Gott kommt, ihre Seele wurde geschwächt und auch ihr Körper ging von der ursprünglichen Harmonie zu einem fortlaufenden Verfall über. Auf den rebellischen Planeten wie dem euren trafen die Verdorbenheit des Menschen und der Natur den menschlichen Körper auf unnachgiebige Weise, der den Alterungsprozess und die Krankheit erfuhr und erfährt. Auf den treuen Planeten hingegen ist der Mensch gesund und harmonisch, Krankheiten sind fast unbekannt. Ihre Ärzte kümmern sich vielmehr darum, Krankheiten zu verhindern, da sie wissen, wie sie auf den Geist und die Seele des Menschen einwirken müssen, von wo die notwendigen Impulse für das gute Funktionieren des menschlichen Körpers ausgehen.
  • Der Tod ist in die Schöpfung eingetreten und hat die gesamte Menschheit berührt. Der Tod ist die direkte Auswirkung der Verdorbenheit, der Gipfel des Verfalls der gesamten Schöpfung. Alles, was Gott rein und unsterblich geschaffen hatte, wurde durch das Handeln Luzifers und die Untreue vieler Menschen verunreinigt und unsicher. Gott hat nichts im Hinblick auf den Tod, sondern auf die Unsterblichkeit hin geschaffen. Der rebellische Mensch hat, indem er das Böse gewählt hat, den Tod gewählt, denn Luzifer und seine Dämonen wollen die Zerstörung; sie lehnen das Leben ab, da sie Gott völlig ablehnen. Der Tod widerfährt allen Menschen auch jenen, die Gott treu geblieben sind. Dennoch hat der Tod auf den treuen Planeten nicht diese tragische Note, die er auf der Erde hat. Es ist ein Einschlafen in Gott, um in der Dimension der Ewigkeit wieder aufzuwachen.

Warum hat Gott dem Tod erlaubt, im Universum zu handeln? Zuallererst weil die rebellischen Menschen ihre Sünde nicht bereuten. Hätten sie das getan und Gott um Vergebung gebeten, hätten sie den Prozess der Verdorbenheit unterbrechen können und Gott hätte alles wiederhergestellt. Dem war nicht so, schlimmer noch, die rebellische Menschheit verfolgte eigensinnig ihren Weg. Zum Zweiten war und ist der Tod, auch wenn er nicht Teil des Planes Gottes war, das einzige Mittel, um den Leiden eines Gutteils der Menschheit ein Ende zu setzen. Durch ihre Feindseligkeit gegenüber Gott machten sich die rebellischen Menschen ihre Existenz sehr schwer. Gott wusste, dass sie nicht auf ewig ihre erbärmlichen Lebensbedingungen hätten ertragen können. Überlegt: was würde geschehen, wäre euer Leben auf der Erde ewig? Wenn die Ungerechtigkeit, die Kriege, der Hunger, die Gewalt, die Diktaturen, usw., usw. ewig wären? Gott konnte nicht erlauben, dass das Böse unsterblich würde!

Trotz der Auflehnung eines Großteils seiner Kinder hatte Gott, der gut ist, entschieden, der Menschheit eine Tages eine neue Schöpfung zurückzugeben. Bis jetzt hatte die Menschheit die Verdorbenheit und den Tod aus Gerechtigkeit und Sühne zu ertragen gehabt; auch die Schöpfung war der Verdorbenheit unterworfen, da sie an den Menschen gebunden ist. All das würde jedoch nicht für immer dauern. Die gesamte, zu Beginn erschaffene Generation der Menschen, treu oder nicht, würde vorübergehen, um einer neuen Generation Platz zu machen. Einer neuen Schöpfung, bewohnt und regiert von einer neuen Generation von Menschen, endlich mit Ihm vereint und treu.

Aus wem sollte diese neue Generation hervorkommen? Alle Menschen, die treuen miteingeschlossen, gehörten der alten Schöpfung an; ein neuer Stammvater war notwendig, der wahrhaftig Gott treu und mit Ihm eins sein würde und in dem die Macht Gottes vollkommen wirksam sein würde. Gott selbst würde sich dessen annehmen, indem Er seinen Eingeborenen Sohn senden würde.

Jesus Christus, Sohn Gottes, ist Mensch geworden, um der Erstgeborene der neuen Menschheit zu sein und die neue Schöpfung zu gründen. So hat Gott direkt in die Geschichte der Menschen eingegriffen, der größte Eingriff nach der Schöpfung. Jesus Christus ist auf der Erde ein für alle Mal Mensch geworden zugunsten der gesamten Menschheit, die im Universum verstreut ist. Er hat sich selbst dem Vater aufgeopfert und den Tod und die Verdorbenheit auf sich genommen, nicht, um sich davon erdrücken zu lassen, sondern um sie mit seiner Auferstehung zu besiegen. Auf diese Weise hat Er die Schuld der ganzen Menschheit beglichen und mit seinem Opfer die Schuld der Stammeltern gelöscht. Der Erstgeborene der neuen Menschheit, Jesus Christus, war dazu fähig, Gott so sehr zu lieben, dass Er sich selbst aufgeopfert hat; welch großer Unterschied verglichen mit den ersten Menschen!

Jesus hat den Tod erfahren wie ihr alle, da Er Wahrer Gott und Wahrer Mensch ist. Dennoch gab Er dem Tod ein neues Gesicht: Er ist nicht mehr ohne Hoffnung, sondern öffnet euch für die wahre Unsterblichkeit. Ich möchte, dass ihr über Folgendes nachdenkt: Wenn ihr Gott treu seid und völlig Jesus Christus als Erlöser annehmt, wenn ihr Ihm euer Leben auf der Erde hingebt, dann verwandelt sich euer Tod in ewiges Leben und die Verdorbenheit wird in euch vernichtet. Das deshalb, weil Jesus dem, der die Macht des Todes hat, entgegengetreten ist und ihn endgültig besiegt hat: Luzifer. Der Herr des Lebens hat den Tod und die Verdorbenheit besiegt.

Zu Füßen des Kreuzes stand Maria, die Mutter Christi und der Menschheit, die neue Frau, die in sich schon die Unbeflecktheit gelebt hat, die Unverdorbenheit ist. Sie geht euch in die neue Schöpfung voraus, denn Sie ist schon neues Geschöpf, während ihr es noch werden müsst. Deshalb sind ihre Gegenwart und ihr Gebet im Leben eines jeden Menschen eine unerlässliche Voraussetzung, um Teil der neuen Schöpfung zu werden. Durch Sie wird die neue Menschheit hervorgebracht, die in sich die Unbeflecktheit Mariens trägt, ihren Glauben und ihre Fügsamkeit. Die Weihe an ihr Unbeflecktes Herz ist unerlässlich für euren Weg.

Jesus ist auferstanden. Seine Auferstehung ist nicht einfach ein Wunder, sondern die natürliche Offenbarung seiner Göttlichkeit, die in sich das Leben trägt, und seiner neuen Menschlichkeit, die keinen Tod kennt. Wenn ihr euch mit Christus vereint, werdet auch ihr neue Geschöpfe, die eines Tages in der neuen Schöpfung den Tod nicht mehr erfahren werden, da er keinerlei Macht mehr über sie haben wird. Aber schon jetzt könnt ihr den Sieg über den Tod spüren dank des Glaubens an Christus: Der Tod kann euch weder beunruhigen noch zerstören, denn ihr nehmt schon jetzt an der Verheißung Gottes teil, jener, eines Tages in der neuen Schöpfung zu sein. Ihr denkt nicht genug über die Auferstehung Jesu und ihre außergewöhnliche Kraft nach, die in eurem Leben wirkt!

Jesus Christus hat jedem Menschen guten Willens, der an Ihn glaubt, den Weg zur neuen Schöpfung hin geöffnet. Er wird am Ende der Zeiten zurückkehren, um seine Herde zu versammeln und sie endgültig in die neue Schöpfung einführen, während Er jene, die Luzifer dienen, ihrem Schicksal überlassen wird. In der neuen Schöpfung wird kein Platz für die Verdorbenheit sein; dort werden die Reinen des Herzens, die wahren Anbeter des Wahren Gottes eintreten.

Mit dieser Aussicht, was ist der Tod für all jene, die an den Dreieinen Gott glauben? Er ist zur gleichen Zeit ein schmerzhafter und großartiger Durchgang. Schmerzhaft, weil der Mensch in sich die Erinnerung und den Wunsch nach der verlorenen Unsterblichkeit aufbewahrt und den Tod ablehnt; denn nicht immer ist der Tod ein leichter Durchgang, und das wisst ihr gut, ihr von der Erde. Für viele von euch ist der Todeskampf die härteste Prüfung, die letzte Schlacht des Lebens. Das geschieht, weil ein Großteil eurer Menschheit Jesus Christus nicht angenommen hat und fortfährt, dem Geist des Bösen zu dienen, der den Tod wie seinen Stachel[2] verwendet, um euch zu quälen und euch von Gott zu entfernen. Wie viele Flüche auf dem Sterbebett, wie viele Anklagen Gott gegenüber!  Dieser Gott, den ihr verflucht, ist Mensch geworden und für euch, an eurer Stelle gestorben, um aus dem Tod einen Durchgang zum Licht zu machen. Warum wollt ihr Ihn nicht annehmen? Warum hört ihr auf die Bosheit des Dämons, der euch Jesus als geschlagen präsentiert, während er derjenige ist, der geschlagen ist? Öffnet also die Augen und bekehrt euch!

Der Tod ist ein ruhmreicher Durchgang für den, der an Christus geglaubt und Ihn in seinem irdischen Leben geliebt und Ihm gedient hat. Nach dem Tod durchschreitet ihr die Große Barriere des Himmels, um die reinste Dimension zu erreichen, in der das Leben des Geistes herrscht. Ich habe euch erklärt, dass die Große Barriere aus Licht besteht, das euch erleuchtet und euch verstehen lässt, was ihr in eurem Leben gemacht habt.[3] Im Fegefeuer werdet ihr die Möglichkeit haben, all das Böse wiedergutzumachen und die Seligkeit des Paradieses zu erreichen, um in Christus vereint zu sein und mit ihm zu regieren.

Wenn ihr das Paradies erreicht habt, werdet ihr dort im Geist bis zur Auferstehung der Toten leben. Euer Körper wird euch zurückgegeben werden, heilig und verherrlicht, ähnlich dem eures Erlösers, der die Himmel durchschritten hat; ähnlich dem Körper Mariens, die im Himmel in ihrem unbefleckten und unverderblichen Körper lebt. Ihr werdet alle aus euren Gräbern herauskommen wie der Auferstandene Christus. Eines Tages werdet auch ihr die Himmel durchschreiten.

In Christus werdet ihr nicht sterben, sondern das ewige Leben haben. Mit dem Tod schließt sich lediglich die irdische Phase eures Lebens, die notwendig ist, um die Fülle zu erreichen. Gott pflückt euch, wenn eure Frucht reif ist. Wenn ihr im Einklang mit Gott und mit seinen Gesetzen lebt, müsst ihr den Tod nicht fürchten, weder den euren noch den eurer Lieben. Wisst, dass Gott niemals jene trennt, die sich mit wahrer Liebe geliebt und in Jesus ihre Hoffnung gelegt haben: Der Geist eurer Lieben, die eingeschlafen sind im Glauben an Jesus, liebt euch mit einer neuen Liebe, der Liebe Gottes und begleitet euch mit seinem Gebet. Der Tod hat keine Macht jene zu trennen, die im Glauben gelebt haben: Der Sieg Christi führt dazu, dass der Tod eure gefühlsmäßigen Bindungen zum Besten verwandelt, ohne sie zu vernichten. Sie gehen in der Dimension des Geistes weiter, stärker und reiner als vorher, frei von jedem Egoismus.

Auch wenn ihr sterbt, seid ihr in Christus lebendig, denn in Ihm und durch Ihn habt ihr den Tod besiegt. Ihr seid keine Toten mehr, sondern Lebende, bestimmt für die neuen Himmel und die neue Erde. Nicht die Friedhöfe und die Gräber, wo die Körper in Erwartung der Auferstehung ruhen, sind eure letzte Wohnstatt oder die eurer lieben Verstorbenen. Seid euch gewiss: Das Leben eurer Verstorbenen ist anderswo, in der höheren Dimension, der des Geistes! Wenn ihr euch mit Gott vereint, nehmt ihr schon auf der Erde am Leben des Geistes teil, wo es weder Distanzen noch Grenzen gibt. Warum also so viele Tränen und Verzweiflung? Sicherlich, der Schmerz angesichts des Todes eurer Lieben ist natürlich und verständlich. Auch Jesus weinte vor dem Grab des Freundes Lazarus;[4] aber die Trennung ist kurz. Der Schmerz steht in keinem Verhältnis zur Freude und der Fülle des seligen Lebens, wo ihr euch eines Tages wiederfinden und für immer vereint leben werdet. Deshalb opfert euren Schmerz über eure Lieben Gott auf, und dann lasst sie frei, ihr Ziel zu erreichen, von wo aus sie euch helfen und euch viel näher sein können.

Ich wiederhole es: Sucht eure lieben Verstorbenen nicht zwischen den Gräbern der Friedhöfe, denn sie leben in Christus; fühlt ihre lebendig Gegenwart, neben euch! Das Leben ist eines, auch wenn es verschiedene Phasen durchläuft, und ist unsterblich, denn ihr seid nach dem Abbild und Gleichnis Gottes geschaffen. Auch wenn euer Körper vorläufig stirbt, eines Tages wird er auferstehen, wenn ihr an Christus glaubt, und der Mensch wird zurückkehren, der zu sein, der er sein sollte. Christus hat euch eure Würde und Kraft als Kinder Gottes zurückgegeben, Er hat das geheilt, was durch die Erbsünde verdorben war. Durch die Taufe seid ihr zum neuen Leben geboren, dem Leben Gottes, das in euch leuchtet und das der Tod nicht unterdrücken kann.

Die wahren Toten sind jene, die das Leben Gottes ablehnen und Jesus Christus nicht als Sohn Gottes und Retter anerkennen wollen. Sie werden dem Schicksal ihres Vaters, Luzifer, folgen und nicht in die neue Schöpfung eintreten. Wer hingegen Jesus Christus annimmt und Ihm sein Leben gibt, wird mit Ihm teilhaben an der Welt der Lebenden. Deshalb trocknet eure Tränen und sucht nicht mehr die Lebenden unter den Toten! Sie sind in Christus durch Gott lebendig.

Ich segne euch im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

[1] Vgl. die letzten zwei Botschaften vom Jänner und Februar 2012, die auf dieser Webseite veröffentlicht wurden.

[2] Vgl. 1 Kor 15,55-58

[3] Vgl. Botschaft des Heiligen Geistes vom Februar 2012, die auf dieser Webseite veröffentlicht wurde

[4] Vgl. Joh 11,35

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