„Deinem Haus gebührt Heiligkeit …“ (Ps 93,5)

4. April 2013

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Botschaft des Heiligen Augustinus, die uns durch Stefania Caterina übermittelt wird, fügt sich in das Programm ein, das der Heilige Erzengel Michael in seiner Botschaft vom 17. März 2013 mit folgenden Worten angekündigt hat: „Heute beginnt für euch alle ein bedeutender Weg der geistigen Erneuerung…“. Der Heilige Augustinus unterstreicht: „Gott wollte, dass ich derjenige sei, der mit euch den Weg der Heiligung beginnt, der in dieser Zeit für das Volk Gottes vorgesehen ist. Nach mir werden andere zu euch sprechen… die großen Zeugen Gottes auf der Erde und im Universum.“ Was ist damit gemeint?

Der Dreifaltige Gott wirkt immer mehr in unserer Mitte. Sein Leben, das Heiligkeit ist, wird sich mehr und mehr offenbaren bis zum Höhepunkt, wenn der Sohn in seiner Herrlichkeit erscheinen wird (Offb 1,7-8). Mit ihm werden sich seine Heiligen offenbaren (Sach 14,5), die ganze Heiligkeit aller Zeiten: Das LEBEN wird in der neuen Schöpfung triumphieren!

Wir wünschen uns, liebe Leserinnen und Leser, dass ihr nicht nur Leser bleibt, sondern Werkzeuge der Heiligkeit, des Offenbarwerdens des Lebens werdet. Macht euch auf den Weg, um all das begreifen zu können, was Gott euch, sei es einzeln oder in den Zellen, durch die universale Gemeinschaft im Heiligen Geist, durch die Heiligen und die Gerechten mitteilen möchte. Wir begleiten euch und versuchen, euch trotz unserer Begrenztheit, die Heiligkeit Gottes mit unserem Leben zu vermitteln, in der Hoffnung, euch so dabei helfen zu können, heilig zu werden. Wir segnen euch mit Liebe.

Stefania Caterina und Tomislav Vlašić

Botschaft des Heiligen Augustinus, Bischof und Kirchenlehrer, vom 3. April 2013

Geliebte Schwestern und Brüder, Gott wollte, dass ich derjenige sei, der mit euch den Weg der Heiligung beginnt, der in dieser Zeit für das Volk Gottes vorgesehen ist. Nach mir werden andere zu euch sprechen; es wird ein tiefgehender Dialog zwischen Gott und seinem Volk, der Kirche sein, durch verschiedene Werkzeuge, die die großen Zeugen Gottes auf der Erde und im Universum waren und sind.

Gott möchte, dass ich über die Heiligkeit spreche, die die Grundlage und das Mittel der Heiligung eines jeden von euch und der gesamten Kirche ist. Was bedeutet Heiligung? Es bedeutet, dass jeder von euch und ihr alle gemeinsam dazu bestimmt seid, in Gott und durch Gott verherrlicht zu werden, um die Herrlichkeit des Schöpfers auszustrahlen. Er ist der Vater und möchte daher, all seine Kinder, niemanden ausgenommen, an seiner Herrlichkeit und seiner Macht teilhaben lassen. Er möchte außerdem, dass das gesamte Volk, das Ihm angehört, ein verherrlichtes Volk ist, fähig, seine Größe zu bezeugen.

Ohne Heiligkeit kann die Heiligung des Einzelnen wie die des Volkes nicht erreicht werden. Sie ist eurer Existenz nicht fern, sondern ist seit jeher Teil von euch. Der Mensch kennt die Heiligkeit Gottes nämlich ab dem Augenblick seiner Empfängnis; genau in diesem Augenblick steht er vor seinem Schöpfer und ist aufgerufen, zwischen Gott, dem Höchstmaß an Gutem, und Luzifer, dem Ursprung des Bösen zu wählen. Das bedeutet, dass jeder Mensch mit absoluter Gewissheit die Erfahrung der Existenz Gottes und des Teufels macht, und das seit seiner Empfängnis; von da an hilft Gott ihm mit seiner Gnade, sich zu entscheiden. Entscheidet sich der Mensch für Gott, entscheidet er sich für die Heiligkeit, denn Gott ist Heilig, und wer Gott in seinem Leben annimmt, nimmt auch seine Heiligkeit an. Der Mensch ist frei zu wählen und bleibt es vom ersten Augenblick an bis in die Ewigkeit. Ich werde nicht weiter auf diesen Punkt eingehen, denn ihr habt im Laufe der Jahre bereits viele Erklärungen darüber erhalten.

Gott schuf den Menschen als sein Kind, deshalb hat Er ihn zur Heiligkeit bestimmt, Er hat ihn von der Empfängnis an zur Heiligkeit berufen. Wie könnte daher Der, der Heilig ist, etwas anderes als Heiligkeit für seine Kinder wünschen? Es sind die falschen Entscheidungen des Menschen, die den Menschen verderben, denn Gott ruft jeden zur Heiligkeit auf, und der Samen des göttlichen Lebens ruht im menschlichen Geist. Daher bewahrt der Geist des Menschen die Erinnerung an Gott vom Augenblick der Empfängnis an. Das irdische Leben mit seinen Prüfungen, Kämpfen und Versuchungen sowie der bedrückenden Gegenwart des Bösen können diese anfängliche Erinnerung zwar trüben, aber sie nicht gänzlich auslöschen. Sie bleibt als ein tiefes, zuweilen unaussprechliches Seufzen im Innersten eines jeden Menschen erhalten, auch wenn er Gott ablehnt.

Jeder Mensch kann das Leben Gottes in sich selbst wahrnehmen, so wie es seiner Einzigartigkeit am besten entspricht; er strebt nach diesem Leben, er sucht es, wie eine Pflanze das Licht sucht, das sie zum Leben braucht. Der Mensch sehnt sich unaufhörlich nach Gott, auch wenn er sich rational seiner Existenz nicht bewusst ist, denn die Erkenntnis Gottes ist keine rationale Erkenntnis. Der Heilige Geist wirkt in den Tiefen des menschlichen Geistes und richtet ihn auf das aus, was über dem Menschen steht; Er erhebt ihn zu Gott, weil Er selbst Gott ist und sich euch mitteilt, indem Er euch mit dem Vater und dem Sohn vereint, wie Er selbst mit ihnen vereint ist.

Die Heiligkeit ist also Grundlage der Heiligung. Sie ist ein Samen, den der Schöpfer in euch eingepflanzt hat. Wenn der Mensch Gott in seinem Leben annimmt und Ihn liebt, geht der Samen auf und der Spross der Heiligkeit sprießt und wächst, bis er zu einem Baum wird, dem Baum eures Lebens. Er bringt Blätter und Früchte hervor, die die Tugenden und die Werke sind. Die Jahreszeiten vergehen, und euer Baum bringt, wenn er gut gepflegt wird, immer reichere Früchte hervor, bis der Herr beschließt, ihn in einen anderen Garten zu verpflanzen, den Garten der Ewigkeit. Auch dort wird er weiter Früchte hervorbringen, bis zu dem Augenblick, an dem die neue Schöpfung kommt und jeder Baum für immer an seinen Platz gesetzt wird. In der neuen Schöpfung wird sich die endgültige Verherrlichung eines jeden Kindes Gottes und seines ganzen Volkes verwirklichen; nicht einmal die Herrlichkeit des Paradieses ist endgültig: die Heiligen warten auf die Auferstehung am Ende der Zeiten, dem Auftakt zur neuen Schöpfung, zum ewigen Reich unseres Gottes. Dann wird die Heiligkeit eines jeden und aller ihre glorreiche Vollendung erreichen: Menschen und Geschöpfe werden geheiligt sein, das heißt verherrlicht sein.

Die Heiligkeit ist also das Mittel, um in die neue Schöpfung einzutreten. Sie ist das, was für euren Weg in dieser Zeit nötig ist, in der Gott von jedem von euch und von der ganzen Kirche erwartet, dass ihr die wahre Heiligkeit erlangt. Jesus Christus, der Erstgeborene der neuen Schöpfung und das Haupt der Kirche, heiligte sich selbst durch Sein Opfer, wodurch Er dem ganzen Volk den Weg der Heiligung geöffnet hat. Deshalb braucht ihr keine Angst zu haben: Jesus hat euch seinen Leib und sein Blut als Nahrung gegeben, damit die Sehnsucht nach Gott, die in jedem von euch ist, nicht nur ein Wunsch bleibt, sondern in der Heiligkeit eines jeden und der gesamten Kirche eine konkrete und sichtbare Wirklichkeit wird.

Ich möchte, dass ihr versteht, dass die Tugenden und guten Werke der Christen Frucht der Heiligkeit sind und nicht umgekehrt. Achtet auf diesen Punkt: Der Mensch kann viele gute Werke vollbringen, ohne heilig zu sein; er kann tugendhafte Verhaltensweisen haben, die aber keine Tugenden sind. Die Welt ist voll von wohltätigen Werken, die nicht der Heiligkeit entspringen, sondern menschlichem Mitleid und Gefühlen. Selbst jene, die Satan dienen, verbergen ihr wahres Tun oft hinter scheinbar guten Werken. Das soll auf euch nicht zutreffen: Das, was ihr seid und alles, was ihr tut, soll die Frucht der Liebe zu Gott, der aufrichtigen Hingabe an Ihn durch Jesus Christus und der selbstlosen Liebe zu den anderen sein.

Seid nicht ehrgeizig. Wisst, dass es einen subtilen und gefährlichen Ehrgeiz gibt: den, heilig zu werden, um von den Menschen bewundert zu werden. Dieser Ehrgeiz entfernt euch von der wahren Heiligkeit, er ist ohne jede Liebe und macht jeden Verdienst zunichte, wie der Heilige Paulus sagt (1Kor 13).

Wer ist also wirklich heilig und was ist Heiligkeit? Heilig ist jener, der „durch Christus, mit Christus und in Christus“ zur Ehre Gott Vaters lebt, geführt vom Heiligen Geist. Wer so lebt, tritt in das Leben der Allerheiligsten Dreifaltigkeit ein, das ein ununterbrochenes Fließen der Liebe zwischen den Drei Göttlichen Personen ist. Wer für Gott lebt, kann nicht mehr für sich selbst leben, sondern sucht die Gemeinschaft mit den Schwestern und Brüdern und liebt die anderen mit der gleichen Liebe, mit der er selbst geliebt wird.

Für Christen ist die mystische Vereinigung mit Christus der Schlüssel zur wahren Heiligkeit. Nur Jesus offenbart euch den Vater und gibt euch Ihm hin; ihr erhaltet im Namen Jesu den Heiligen Geist (Joh 14,26). Deshalb muss die gesamte Schöpfung in Christus vereint sein: Alles muss durch den Sohn im Heiligen Geist zum Vater zurückgebracht werden. Ohne die Vereinigung aller Dinge in Christus kann es weder Heiligkeit noch Heiligung geben, während Gott die gesamte Schöpfung heiligen möchte. Daher muss die Schöpfung notwendigerweise in Christus vereint sein, und diese Vereinigung ist ein Prozess, der bereits im Gange ist.

Aus all dem könnt ihr verstehen, was Heiligkeit ist: Es ist die tiefgehende Teilnahme des Menschen am Dreifaltigen Gott und an seinen Gesetzen durch Jesus Christus im Heiligen Geist. Es ist die Beziehung des Menschen mit Gott, die von Liebe, Respekt, Freiheit und Unentgeltlichkeit geprägt ist. Die Heiligkeit drückt sich im Einzelnen wie in der Kirche auf vielfältige Weise aus:

  • Heiligkeit ist wahre Armut (Mt 5,3): Der Heilige entäußert sich seiner selbst, um Platz für Gott zu schaffen; er lebt nicht mehr für sich selbst, sondern für Gott, denn wahre Armut ist, seinen Egoismus loszulassen. Indem sich der Mensch seiner Selbst entledigt, offenbart sich die Heiligkeit Gottes, die nichts mit menschlicher Größe zu tun hat. Sich der materiellen Güter zu entledigen ist zweitrangig: Was nützt es, materiell arm zu sein, wenn man reich an sich selbst ist, an der Arroganz der eigenen Ideen?

  • Heiligkeit ist wahre Weisheit und wahre Erkenntnis, denn der, der mit Christus in Gott lebt, erhält den Gedanken Christi, in dem geschrieben steht, dass „in ihm alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen sind“ (Kol 2,3). Die wahre Erkenntnis besteht darin, Gott zu kennen, und der ist weise, der Gott sucht. Wenn ihr mit Christus vereint seid, seid ihr vom Heiligen Geist umhüllt und müsst Gott nicht studieren, um Ihn zu kennen, denn Er selbst offenbart sich euch in den Tiefen eures Geistes.

  • Heiligkeit ist göttliche Macht, die sich im Menschen offenbart, der vollkommen mit Gott vereint ist. Sie überwindet die menschliche Schwäche, mehr noch, sie hat Freude daran, in dem zu wohnen, der seine eigene Begrenztheit anerkennt und vor Gott demütig bleibt (2Kor 12,9). Der wahre Christ ist derjenige, der Jesus erlaubt, in ihm zu leben und zu wirken, und die wahre christliche Gemeinschaft ist jene, die sich auf die lebendige Gegenwart Christi in jedem Mitglied und in der Gemeinschaft selbst gründet. Die Gegenwart des lebendigen Jesus ist die wahre Macht des Christen und der Kirche, vor der Satan flieht (Phil 1,12-26).

  • Heiligkeit ist wahre Gemeinschaft, denn sie führt euch dazu, alle zu lieben, sogar die Feinde. Sie befreit euch nämlich vom Egoismus, aus dem die Angst vor den anderen herrührt. Wer die Heiligkeit lebt, fürchtet die Feinde nicht und weiß auch seinen Gegnern die Hand zu reichen; er fürchtet nicht, etwas zu verlieren, denn er besitzt Alles: Gott. So kann er ohne Angst auf alle zugehen, auf gute und schlechte Menschen (Mt 5,43-48).

  • Schließlich ist Heiligkeit wahre Reinheit, denn wer in Gott lebt, vermeidet, was unrein ist, nicht aus Zwang, sondern aus natürlicher Entscheidung: Man kann nicht in der Gesellschaft Gottes leben und gleichzeitig dem Teufel dienen; ihr versteht von selbst, dass das eine das andere ausschließt. Deshalb ist der Weg der Heiligkeit immer ein Weg der Reinigung, der euch Schritt für Schritt dazu bringt, das Gute zu wählen und das Böse abzulehnen. Er macht euch authentisch, klar und ehrlich (Mt 6,22-24).

Liebe Schwestern und Brüder, setzt alles daran, heilig zu werden! Die Heiligkeit ist für jeden erreichbar. Gott bittet euch nur, euch nach der Heiligkeit zu sehen und euch Ihm großzügig zur Verfügung zu stellen. Wenn ihr das tut, beginnt Gott in euch zu wirken und wandelt euch um: Er wandelt euren Gedanken und euer Leben um, das heilig wird. Erinnert euch jedoch daran, dass die Heiligkeit kein menschliches, sondern ein göttliches Werk ist. Sie kommt nicht von euren menschlichen Bemühungen, auch wenn eure persönliche Mitarbeit und euer guter Wille erforderlich sind.

Gott ruft euch unaufhörlich und auf vielfältige Weise, um die Erinnerung an Ihn in eurem Geist zu erwecken, und Er wartet darauf, dass ihr Ihm antwortet. Wenn ihr mit einem kräftigen und aufrichtigen Ja antwortet, beginnt der Heilige Geist, der heilig macht und euch zur Vollkommenheit führt, sein Werk. Er führt euch zur Heiligkeit, auch mithilfe von Prüfungen; sie sind notwendig, um eure Entscheidung zu festigen. Er stellt euch auf die Probe, beschenkt euch aber auch mit seinen Gaben. Nach und nach erfüllt Er euch mit seinen Früchten: Liebe, Freude, Frieden, Freundlichkeit, Langmut, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung (Gal 5,22). Hört also auf Gott, der euch ruft, und lasst zu, dass sein Leben in euch erwacht!

Nehmt euch ein Beispiel am Leben der Heiligen, die euch vorausgegangen sind und die Herrlichkeit erreicht haben, aber versucht nicht, ihnen gleich zu werden. Jeder Heilige ist einzigartig, so wie es jeder von euch ist. Werdet nicht zur schlechten Kopie von jemand anderem, sondern seid ihr selbst, so, wie ihr vor Gott seid. Gebt euch Ihm hin, damit Er eure Einzigartigkeit im Volk Gottes zum Leuchten bringt; jeder von euch ist unnachahmlich und unersetzbar! Bemüht euch, das zu verstehen.

Macht kein Idol aus einem Heiligen! Oft werden die Heiligen mehr angerufen als Gott, und viele glauben, dass die Wunder von Heiligen vollbracht werden. Nein, Schwestern und Brüder, der Heilige ist nur ein Werkzeug, durch das die Heiligkeit Gottes fließt. Er ist ein Funke, aber nicht das Feuer, er ist ein Lichtschimmer, aber nicht das Licht, er ist ein Sonnenstrahl, aber nicht die Sonne. Nur Gott ist der Heilige, wir alle sind seine Kinder, seine Geschöpfe; wir können sein Abbild widerspiegeln, aber nur Gott ist Gott.

Die Kirche ist heute dazu aufgerufen, die Heiligkeit als ihre Hauptaufgabe wiederzuentdecken, von der sich alle ihre Werke ableiten. Wenn die Kirche nicht die Heiligkeit des Dreifaltigen Gottes offenbart, ist sie nicht mehr die Kirche, die von Jesus gegründet wurde; sie reduziert sich auf eine wohltätige Organisation, die auf den Ideen und Bemühungen von Menschen gegründet ist. Die Kirche, die das Volk Gottes ist, hat ihre Grundfesten in der Heiligkeit ihres Herrn und ist berufen, das Antlitz Christi für jeden Menschen sichtbar zu machen.

Die Kirche benötigt die Allerheiligste Jungfrau Maria, die Mutter der Kirche ist, und die Heiligkeit des Heiligen Josef. Sie wachten über das Haus in Nazaret, so wie sie heute über die Kirche wachen, die das Haus Gottes inmitten der Menschen ist. Es ist unentbehrlich und richtig, sich mystisch mit ihren Herzen zu vereinen, den Herzen, die dem Herzen Jesu am nächsten sind.

Die Heiligkeit der Kirche ist das einzige Zeichen der Hoffnung für die Erde, und sie weist den Weg zur neuen Schöpfung. Wenn die Menschen guten Willens an die Türen der Kirche klopfen, sollte sie antworten, indem sie alle den Weg des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe lehrt; das ist es, was eure Menschheit braucht. Das Haus Gottes, das die Kirche ist, braucht weder Gold noch Silber (Apg 3,6), da es bereits den größten Schatz im Universum besitzt: die Heiligkeit. Das ist der Reichtum, der ihr gebührt, wie geschrieben steht: „Herr, deinem Haus gebührt Heiligkeit für alle Zeiten.“ (Ps 93,5). Bemüht euch also, Schwestern und Brüder, das Haus Gottes immer reicher zu machen! Die Hilfe wird euch nicht fehlen.

Ich segne euch im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

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