Das Wesentliche unseres Glaubens

Kirche Jesu Christi des Universums

von Mauro

(übersetztes Audio)

26.04.2021

 

Wir befinden uns in der Osterzeit und durchleben erneut alle Schritte unserer Erlösung. Es ist eine Zeit, in der in uns insbesondere die Erinnerung erwacht, dass wir für das ewige Leben erschaffen wurden, dafür, die Dinge des Himmels zu suchen[1]. Es ist eine Zeit, in der das Wort Gottes aus den Lesungen völlig in uns eindringt, bis zu dem Raum, der zwischen unserem Geist und unserer Seele besteht und dort diese Wahrheiten erweckt: wir sind auf der Erde, aber nicht für die Erde gemacht; wir sind in der Welt, aber nicht von dieser Welt.

In diesen Durchgängen, die wir gemacht haben, die Fastenzeit und dann Ostern, haben wir die Liebe Gottes betrachtet. Gott hat uns gerade vom Kreuz das Höchstmaß seines Wirkens und seiner Liebe gezeigt: die Liebe des Vaters, der den Sohn hingegeben hat, um die rebellischen Kinder zu erlösen, und durch diesen Durchgang hat Er den Weg geöffnet, damit all jene, die guten Willens sind, zum Vater zurückkehren können. Er hat den Weg geöffnet und in uns erneut das Abbild und das Gleichnis mit Gott erweckt, das in uns seit der Empfängnis eingeprägt ist.

In diesen vierzig Tagen, während wir auf das Fest Christi Himmelfahrt zugehen, ein Fest wie viele andere Feste, erinnert uns und auch Luzifer gerade und insbesondere die Himmelfahrt daran, dass die Kinder Gottes dazu berufen sind, in den Himmel aufzusteigen, dass sie berufen sind, in der neuen Schöpfung zu leben, dass sie berufen sind, auf ewig zu leben. Es erinnert Luzifer und jene, die sich für ihn entschieden haben, daran, dass sie diese Wahrheit abgelehnt haben, dass sie auf die Dinge der Erde konzentriert geblieben sind, dass sie die Dinge der Erde suchen und nicht jene des Himmels.

Wir wissen, dass in diesen vierzig Tagen insbesondere die Apostel unterwiesen wurden, auch wenn wir aus den Schriften nicht genau wissen wie. Wir haben euch in diesen Jahren etwas mehr darüber erzählt, was in diesen vierzig Tagen geschehen ist. In dieser Zeit, im Jahr 2021 werden auch wir auf besondere Weise von Jesus selbst in seinem zwischenzeitlichen Kommen unterwiesen, ausgebildet und vorbereitet. Es wurde uns auch gesagt, was wir tun müssen, um Ihm zuzuhören und zu erlauben, dass Er ungehindert in uns wirken kann. Gerade um dieses Wirken nicht zu behindern und Jesus diesen Raum zu überlassen, versuchen wir, immer seltener zu euch zu sprechen. Auch Pater Tomislav sagte, er würde eine Weile nicht mehr zu euch sprechen[2], gerade um euch die Möglichkeit zu geben, in diese jungfräuliche Stille einzutauchen, damit ihr euch vielleicht auch die Zeit nehmt, gewisse Dinge, die euch gesagt wurden, erneut zu lesen oder gewisse Anweisungen erneut anzuhören.

Es ist eine Zeit, in der wir unterwiesen, ausgebildet werden für jene Schlacht, die gerade geschlagen wird; es sind starke Zeiten, Zeiten der Gnade, Zeiten, in denen das Licht und die Schwingung, die Jesus auf die Erde brachte, immer stärker werden, und all das provoziert das Böse. Das Böse kommt hervor, es kann nicht mehr verborgen bleiben, es kommt ans Licht, denn alles muss hervorkommen und offenbar werden.

Wir möchten daher noch einmal die zentralen Punkte der Kirche Jesu Christi des Universums klarstellen und in den Fokus rücken – wir haben das schon oft getan –, jene Punkte, die wir als unser Leben erachten, die wir zu leben und zu verkörpern versuchen, um Gott zu erlauben, auch uns als gewöhnliche Werkzeuge hier auf der Erde zu verwenden. Das Kernstück dieser ganzen Offenbarung ist die Vereinigung aller Dinge in Christus, jener des Himmels und jener der Erde[3]. Im Zentrum steht die Eucharistie. Wir sind eucharistisch, marianisch und franziskanisch. Ein weiterer Punkt ist die Hingabe des Lebens an Jesus durch das Unbefleckte Herz Mariens, der Miterlöserin. Nicht ohne Grund pochen wir jetzt auf Maria als Miterlöserin, denn auch das ist ein Zeichen des Wegs, den wir in diesen Jahren gegangen sind: ausgehend von der Weihe an das Unbefleckte Herz, auf einem Weg der Begegnung mit und des Kennenlernens von Maria, die sich uns gezeigt hat, unter uns ist, bis dahin, Sie als das zu sehen, was Sie ist: Mutter und Königin der neuen Schöpfung und Miterlöserin der Menschheit. Es ist die Frucht eines Wegs, der aus vielen Etappen besteht und wo jede Etappe neue Etappen öffnet. Das bedeutet, Jesus nachzufolgen: «Wer mein Jünger sein will, der nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.»[4]

Die Zentralität Jesu und der Allerheiligsten Jungfrau Maria wird immer deutlicher. Es geht weder ohne den Einen noch ohne die Andere. In diesen Tagen hören wir, dass Er der gute Hirt ist[5], die Tür[6]. Wir wissen seit jeher: ohne Jesus Christus gibt es kein Heil. Es gibt kein Heil, ohne Jesus zu akzeptieren, ohne die Erlösung, die Barmherzigkeit zu leben, ohne uns von seinem Blut waschen zu lassen. Wir fügen aber hinzu: es geht nicht ohne die Allerheiligste Jungfrau Maria, ein weiterer zentraler Punkt dieses Programms. Die Allerheiligste Jungfrau Maria steht für uns nicht mehr im Zentrum als Jesus. Sie steht im Zentrum, um zu Jesus zu gelangen und in die Allerheiligste Dreifaltigkeit einzutreten. Sie ist die Mutter und ohne die Mutter gibt es nichts.

Wir haben drei Säulen: die universale Gemeinschaft, die Integrität und die Hingabe des Lebens. Auch hier, die universale Gemeinschaft: sie ist keine Theorie, sondern ein Leben und Zusammenarbeiten in Gemeinschaft mit der ganzen Kirche, die auch Schwestern und Brüder des Universums umfasst, die Gott treu sind. Und auch sie sind keine Draufgabe, sondern unerlässlich. Ohne sie würden wir es in dieser Schlacht, in dieser Auseinandersetzung nicht schaffen.

Das sind alles Punkte, die Diskussionen hervorrufen können, die zum Nachdenken angeregt und Anstrengungen und Schritte gefordert haben können, genau so wie wir es aus der ersten Kirche hören, als Petrus die Vision eines großen Leinentuches hatte, als er bei den Heiden eintrat[7]; der Heilige Paulus, der zu den Heiden sprach und Petrus, der sich den Heiden nicht näherte, als er den Heiligen Paulus anschließend besuchte. Alles Tatsachen, die bereits geschehen sind, aber auch wir sind jetzt aufgerufen, neue Schritte zu machen, um weiterzugehen.

Ein weiteres Element, das wir verkündet haben – sicher nichts Neues –, ist, dass das Volk ein priesterliches, prophetisches und königliches Volk ist. Auf unserem Weg reicht es nicht, es nur zu verkünden. Wenn das Volk sein Priestertum, seine Prophezeiung und seine Königswürde nicht lebt, schwindet die ganze Kraft der Kirche hier auf der Erde, schwinden die Gemeinschaft und die Integrität. Es ist ein Programm, das völlig angenommen wird oder gar nicht. Man kann nicht nur einen Teil annehmen.

Um gerade diese Themen, von denen ich gesprochen habe, vertiefen, um immer mehr in diesen Geist einzutauchen zu können, hat uns der Herr das Leben geschenkt, aber nicht, um an die Dinge hier unten zu denken, sondern um an die Dinge des Himmels zu denken. Jenes Leben, in dem dieser Weg, diese Themen im Alltag eines jeden von uns, in der eigenen Identität und Einzigartigkeit herausgearbeitet werden, dort, wo sich jeder von uns befindet und für jene Bereiche, die einen jeden von uns betreffen, aber alle in der Fülle. Und um das in der Fülle tun zu können, gibt es die außergewöhnlichen Werkzeuge[8]. Auch für sie gilt, dass wir sie nicht mal schnell annehmen können oder nicht. Entweder, wir nehmen sie in dieser Zeit an, ohne es wird uns nicht gelingen: das sind die Zentrale Zelle, die Gott treuen Schwestern und Brüder und das Handeln der sieben großen Erzengel.

Wie viel Neues mussten wir in diesen Jahren verdauen. Bei der Zentralen Zelle war es wahrscheinlich am schwierigsten. Wozu dient sie? Warum? Wie viel Neues ist in dieser Zelle enthalten, die aus Lebenden, aus Heiligen und aus Menschheiten anderer Planeten besteht, und dennoch öffnet die Tatsache, sie anzunehmen, einen Raum in uns, in dem wir die Hilfe anerkennen, die sie uns schenkt, um zu Gott zu gehen und um zu werden wie Gott, da wir Kinder Gottes sind. Die Zentrale Zelle ist ein außergewöhnlicher, einzigartiger Eingriff Gottes. Sie ist nicht mit anderen Offenbarungen vergleichbar, sondern ist gerade der Eingriff Gottes, um alle seine Kinder zu versammeln und alle Offenbarungen zur Vollendung zu führen, denn das sind die letzten Zeiten.

Dieser Eingriff ist mit den Erscheinungen der Allerheiligsten Jungfrau Maria verbunden, insbesondere mit Medjugorje. Er ist ein Geschenk, das die Allerheiligste Jungfrau Maria erreicht hat. Unsere Aufgabe als Stiftung, als Verein ist es also, das Leben für das hinzugeben, was wir gesehen und erkannt haben, das Leben hinzugeben, ohne zu urteilen, sondern um zu dienen. Wir haben oft gesagt, dass wir gegen niemanden sind, dass wir niemanden überzeugen wollen. Unsere Aufgabe ist es, all das zu verkünden. Würden wir das nicht tun, hätte unser Leben keinen Sinn. Wir versuchen zu leben und dabei unser Zeugnis abzulegen. Ich sage nicht, dass wir das auf perfekte Weise machen, aber wir versuchen, es zu leben.

Das Herz dieser Berufung ist es, das eigene Leben aus Liebe zu Gott zu verlieren. Das Herzstück ist zu glauben, dass unser Leben in Christus verborgen ist[9] und Christus und seinem Geist die Freiheit zu lassen, uns zu führen, uns nach seinem Abbild umzuwandeln, uns umzuwandeln, bis auch wir sagen können: «Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.»[10] Denn das gilt nicht nur für die Heiligen oder für den Heiligen Paulus, sondern für jeden Christen: «Seid heilig, wie unser Vater heilig ist.»[11] Daher müssen wir in der Hingabe unseres Lebens, darin, Lämmer zu sein, Jesus ähnlich sein, nicht aufgrund unserer Fähigkeiten, sondern aufgrund der außergewöhnlichen Gnaden, die in dieser Zeit geschenkt werden, um Ihm ähnlich zu sein. Ihm ähnlich, wenn wir lieben, verzeihen oder wenn wir alle segnen, die Guten und die Bösen. Ich wiederhole, in dem Bewusstsein, dass niemand von uns fähig ist, dass es sich niemand von uns verdient hat, niemand von uns steht über den anderen, sondern es sind alles Gnaden. Gott hat diese Gnaden aus Liebe zur ganzen Menschheit geschenkt, damit wir auf diese Weise leben können, und das Evangelium bezeugt das. Wir wissen auch, dass wir es nur mit der Hilfe von Maria, der Miterlöserin, nur in Gemeinschaft mit der Kirche Jesu Christi des ganzen Universums schaffen, nur aus Gnade. Nur aus Gnade können wir versuchen, diesen Weg zu gehen.

Das ist unser Zeugnis. Ich lade euch ein, die Worte und Anweisungen, die euch geschenkt wurden, immer wieder zu lesen, in diesem Zustand des innerlichen Zuhörens zu bleiben und das zu leben, was ihr verstanden habt.

Und ich bitte Maria euch zu segnen, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Vgl. Kol 3,1-2

[2] Vgl. Gedanken von Pater Tomislav vom 10. April 2021 „Die wahre und wahrhaftige Kirche im Auferstandenen Christus“ veröffentlicht auf https://unterwegszurneuenschoepfung.org

[3] Vgl. Ef 1,8-12

[4] Vgl. Lk 9,23

[5] Vgl. Joh 11-16

[6] Vgl. Joh 10,1-10

[7] Vgl. Apg 11,1-18

[8] Zur Vertiefung dieses Themas verweisen wir auf unsere Webseite https://unterwegszurneuenschoepfung.org auf die Rubrik „Die außergewöhnlichen Werkzeuge Gottes“

[9] Vgl. Kol 3,3

[10] Vgl. Gal 2,20

[11] Vgl. Lev 19,2