29. Oktober 2012
Liebe Leserinnen und Leser,
in der Botschaft, die ich euch anbiete, spricht die Muttergottes von der Macht des Kreuzes. Sie spricht auch wichtige Themen an, die die Zeiten betreffen, die auf uns zukommen und ruft uns zu einer ernsthaften Entscheidung für Gott auf. Ihre Worte sind gewichtig, wie die einer Mutter, die für ihre Kinder das Gute wünscht und die Gefahren kennt, denen sie ausgesetzt sind.
Ich glaube, dass uns diese Worte dazu bringen sollten, unsere Art zu leben zu überdenken und auch, wie wir Christus bezeugen in diesen schwierigen, aber auch großartigen Zeiten, in denen der Herr wirkt, um seine Kinder der Verdorbenheit der Welt zu entreißen.
Ich grüße euch und segne euch in Christus. Möge Gott euch Frieden schenken.
Botschaft der Muttergottes vom 14. September 2012 – Erhöhung des Heiligen Kreuzes
„Liebe Kinder, ich segne euch an diesem wichtigen Tag, an dem ihr das Kreuz meines Sohnes verehrt. Heute feiert ihr nicht nur die Erinnerung an sein Leiden, sondern auch das Gedenken an die Macht, die vom Kreuz ausgeht. Ihr vergesst oft die Macht des Kreuzes, die groß, sehr groß ist.
Am Kreuz vertraute mich Jesus Johannes an und Johannes mir. In diesem Augenblick explodierte meine Mutterschaft in ihrer ganzen Macht. Die Mutterschaft war eine Gabe, die seit der Empfängnis in mir lag, aber das Kreuz, der Tod und die Auferstehung meines Sohnes ließen diese Gabe vollkommen wirksam werden. Das Gleiche geschah in Johannes und in vielen anderen im Laufe der Jahrhunderte. Alle Gnaden, die Gott euch zum Zeitpunkt der Empfängnis und in der Taufe geschenkt hat, wären ohne die Kraft, die vom Kreuz Jesu ausgeht niemals wirksam in euch. Das Kreuz ist viel mehr als ein Symbol, das an das Opfer meines Sohnes erinnert: Von ihm geht die Macht Gottes aus, die durch das Opfer Jesu wirksam wurde. Deshalb steht das Kreuz auf den Altären: Es bezeugt die Macht, die im Sakrament wirksam ist durch das Opfer meines Sohnes. Für die Christen ist das Kreuz kein Symbol des Todes, denn es wirkt im Hinblick auf die Auferstehung.
Ich lade euch heute ein, eure Treue zu meinem Sohn zu erneuern, der durch die Macht des Kreuzes in euch wirkt. Jeder von euch ist aufgerufen, das eigene Kreuz zu tragen, aber nicht, um vom Kreuz erdrückt zu werden, sondern vielmehr um von der Macht erfüllt zu sein, die von ihm ausgeht und die euch direkt zur Auferstehung führt, vorausgesetzt ihr tragt das Kreuz mit Liebe zu meinem Sohn.
Bringt alle Gaben, die ihr von Gott erhalten habt, auf dem Altar dar, damit die Macht des Kreuzes sie erneuert und stärkt im Hinblick auf die besonderen Zeiten, die euch erwarten; Zeiten, reich an Gnaden, aber auch an Kämpfen und Lasten, durch die ihr hindurchgehen müsst, um zu siegen. Wenn ich euch das sage, will ich euch nicht ängstigen. Ihr habt nichts zu befürchten, denn Gott wird euch immer die Kraft geben, das zu tun, worum ihr gebeten werdet.
Als wahre Mutter möchte ich euch darauf hinweisen, dass euch schwierige Zeiten erwarten; eine Mutter verheimlicht ihren Kindern niemals eine Gefahr, auch wenn sie das beunruhigen könnte. Seht zu, dass euch die Macht des Kreuzes immer begleitet, bleibt mit dem Kreuz Jesu vereint, denn ohne das Kreuz werden eure Gaben nicht erblühen und in den Situationen, die euch erwarten, wirken können. Ohne die Macht des Kreuzes kann sich die Macht der Auferstehung nicht freisetzen.
In den kommenden Zeiten wird die Konfrontation mit dem Geist der Welt unvermeidlich sein; früher oder später wird dies geschehen. Würde es nicht geschehen, würdet ihr kein deutliches Zeichen des Widerspruchs sein; denkt immer daran, dass ihr für die Welt ein Zeichen des Widerspruchs seid, so wie Jesus es war1, deshalb wird euch die Welt als sehr unbequem erachten. Ihr werdet ein immer deutlicheres und immer größeres Zeichen des Widerspruchs sein. Denn Gott wirkt in den Herzen der Menschen guten Willens, um ein neues Volk zu bilden, das Ihm völlig treu ist; dieses Volk wird ein großes Zeichen des Widerspruchs sein. Die Konfrontation zwischen dem neuen Volk, das vom Heiligen Geist erneuert wurde, und dem alten Volk, das an seinen eigenen Interessen festhält, wird unvermeidbar sein.
Auch in der Kirche wird es große Gegensätze geben zwischen jenen, die offen für das Neue dieser Zeiten sind und jenen, die es nicht sind. Es ist recht, dass das geschieht, denn nur so kann Gott seine Kirche erneuern. Die Kirche kann kein Verein von Menschen sein, die aufgrund von religiösen Zwecken miteinander vereint sind, die sich über die Jahrhunderte hinweg nicht verändert haben. Die Kirche ist ein lebendiges Volk, das der Heilige Geist unaufhörlich führt und formt und in dem die Menschen durch die Liebe Christi miteinander vereint sind, um der Welt eben diese Liebe zu bezeugen, zur Ehre des Vaters.
Neue Zeiten bereiten sich für die Menschheit vor und neue Wege für das Volk Gottes. Das Neue in Gott ist niemals eine gewaltsame Revolution: Es ist ein Prozess der Erneuerung und der Umwandlung, die vom Herzen eines jeden Menschen guten Willens ausgeht und sich auf andere Menschen überträgt, bis er die gesamte Menschheit erneuert. Es ist ein Sauerteig, der den Teig durchsäuert, wie euch Jesus erklärte. Das ist es, was beim Kommen Jesu geschehen ist: Einige wenige Menschen, die durch die göttliche Liebe entflammt waren, legten von seiner Lehre Zeugnis ab, und viele glaubten. Gott verwandelt ohne zu zerstören, denn Er möchte all das Gute, das in jedem von euch ist, zurückgewinnen. Auch in der Kirche gibt es viel Gutes, das nicht verloren gehen wird; dennoch möchte mein Sohn, dass seine Kirche das Leben der Dreifaltigkeit in Fülle offenbart, das einzige Leben, das euch retten kann. Deshalb wird seine Hand durch die Kirche gehen und alles, was abgewichen ist, wiederherstellen, Er wird die krummen Wege gerade machen und sich seinem Volk als der einzige Herr offenbaren.
Viele Male sandte mich der Herr zu euch, um euch zu helfen, seinen Willen zu verstehen und um euch auf eurem Weg auf der Erde zu trösten, einem dornigen Weg, den ich gut kenne. Ich erschien an vielen Orten der Erde und rief euch unermüdlich zum Guten auf, zum Leben mit Gott und zur Umkehr. Oft heilte ich euch von euren Gebrechen. Wie eine wahre Mutter beugte ich mich über euch, aber ich kam nicht nur, um euch zu trösten: Ich kam, um euch in den Dingen Gottes zu unterrichten, um euch den Weg zu zeigen, aber nur wenige von euch haben das verstanden. Oft habt ihr euch darauf beschränkt, mich um eine Gnade zu bitten ohne anzunehmen, was ich euch sagen wollte. Wie starrsinnige Kinder seid ihr euren gewohnten Weg weitergegangen, ohne euch zu ändern, während ihr euch mit einer Liebkosung zufriedengabt, ohne euch je in meine Arme zu werfen. Ihr überfülltet meine Heiligtümer, die ihr selbst errichtet habt, um mir euer Leid zu bringen, ohne jemals das zu nehmen, was ich euch wirklich geben wollte: das Leben Gottes, das ich in meinem Schoß trug und das ich in meinem Herzen trage: Jesus.
Meine Kinder, ich möchte euch keinen Vorwurf machen, sondern euch helfen zu verstehen. Noch einmal lade ich euch ein, euer Leben meinem Sohn durch mein mütterliches Herz hinzugeben. Gebt euch selbst und alles, was ihr besitzt, in die Hände Gottes, lasst euch von Ihm umwandeln. Erneuert eure Gedanken, eure Gebete, eure Bestrebungen. Erhebt euch zu Gott und lasst die Dinge der Erde beiseite. Auch wenn ihr viele Dinge besitzt, zählt nur eines: die Liebe Gottes; ihr werdet sie finden, wenn ihr Jesus in euren Herzen findet.
Bemüht euch, als Menschen und als Gläubige zu wachsen. Habt eine gute Beziehung zu Gott: Es reicht nicht mehr, schnell ein Gebet aufzusagen oder geistesabwesend an einem Ritual teilzunehmen. Wenn ihr an der neuen Schöpfung teilnehmen wollt, müsst ihr euch vollkommen vom Heiligen Geist erneuern lassen und euch eurer Verpflichtung als Christen bewusst sein. Wie könnt ihr das tun? Indem ihr euch ernsthaft auf die Spuren Jesu begebt. Viele Male und an verschiedenen Orten forderte ich euch im Laufe der Jahrhunderte immer wieder auf, meinem Sohn zu folgen und nach seinen Lehren zu leben. Ich zeigte euch auf welche Weise, indem ich immer dieselben Worte verwendete, damit sie sich in eure Seelen einprägen. Es sind die Worte, die ich euch auch jetzt wiederhole: euch selbst Gott hinzugeben, euch seinem Willen zu überlassen, zu beten, Buße zu tun, dem eigenen Egoismus zu entsagen, sich zu bekehren; vor allem, die Liebe zu Gott über alles und jeden. Dies sind wichtige Worte, für die Gott mich zu euch gesandt hat, um sie euch zu sagen; aber sie bleiben leer, wenn ihr euch nicht entscheidet, euch selbst abzusterben, um als neue Geschöpfe aufzuerstehen.
Ich rufe euch noch einmal auf, euch für Gott zu entscheiden. Meine Kinder, ihr habt nicht mehr viel Zeit dafür, denn Gott verkürzt die Zeit, und wenn ihr jetzt untätig bleibt, werdet ihr später in große Schwierigkeiten geraten, denn die Hand meines Sohnes wird schnell vorübergehen, und viele Dinge werden sich ändern. Deshalb beeilt euch, den Herrn zu suchen; das ist eine Zeit besonderer Gnaden für jene, die Gott suchen möchten!
Meine viel geliebten Kinder, ich werde immer bei euch sein und für euch beten. Ich sage euch aber, dass die Zeit meiner Erscheinungen auf der Erde zu Ende geht. In den kommenden Zeiten werdet ihr mich nur dann im Geist an eurer Seite spüren können, wenn ihr mit Gott vereint seid. Meine Erscheinungen waren eine außergewöhnliche Gnade, die der ganzen Menschheit unentgeltlich gewährt wurde, damit sie sich bekehrt. Das ist nicht geschehen: Ein großer Teil der Menschheit glaubte nicht an meine Erscheinungen und verspottet und bekämpfte diejenigen, die daran glaubten. Die Kirche selbst machte sie zum Gegenstand endloser und sinnloser Diskussionen und Auseinandersetzungen. Selbst meine Gegenwart unter euch ist zum Zeichen des Widerspruchs geworden, sogar in der Kirche.
Nun geht die Zeit, in denen Gnaden unentgeltlich geschenkt wurden, zu Ende, und Gott sendet mich, es euch zu sagen. Der Herr, Gott des Universums, wird nicht mehr zulassen, dass jene, die nicht glauben, seine Kinder beleidigen und sie daran hindern, zu Ihm zu gelangen. Ihr seid alle zu einer endgültigen Entscheidung aufgerufen: mit Gott oder gegen Gott; nichts kann dazwischen bleiben.
Für jene, die glauben und treu vor Gott unterwegs sind, werden sich hingegen neue Dimensionen auftun: Die Gnaden, die von der Welt und leider auch von vielen Christen abgelehnt werden, werden den wahren Kindern Gottes zuteil, jenen, in denen keine Falschheit ist. Die Zeit der Heuchelei ist vorbei, die Zeit der Kompromisse mit der Wahrheit ist vorbei. Jene, die aufrichtig sind, werden von Gott Kraft und Intelligenz erhalten, um in ihrem Geist die Zeichen der Zeit zu verstehen und mit den außergewöhnlichen Werkzeugen Gottes zusammenzuarbeiten, die alle in dieser Zeit am Werk sind.
All jene, die sich in diesen Jahren mit Liebe und Aufrichtigkeit meinem Herzen geweiht haben, die mit mir unterwegs waren, die gelitten und gebetet haben, werden mich sehr nahe spüren, denn ich werde an ihrer Seite sein. Meine Gegenwart wird von den guten und einfachen Seelen mit derselben Intensität wahrgenommen werden, mit der sie mich heute in meinen Heiligtümern wahrnehmen.
Wie ich euch gesagt habe, werden meine Erscheinungen auf der Erde aufhören; dennoch hat mir der Herr in seiner großen Barmherzigkeit gestattet, worum ich Ihn gebeten habe: dass in meinen Heiligtümern weiterhin besondere Gnaden wirken. Ich habe um diese Gnade für euch gebeten, um vor allem jene unter euch nicht ohne Hilfe zu lassen, die sich gerade erst für Gott entschieden haben und noch nicht imstande sind, mich im Geist zu spüren. Wenn sie aufrichtig und treu sind, werden sie in meinen Heiligtümern Kraft und Unterstützung spüren. Wisst aber, dass jenen, die meine Heiligtümer ohne Glauben, aus reiner Neugierde, als Tourismus oder um etwas zu erhalten, besuchen und dann die erhaltenen Gnaden vergessen, keine Gnaden mehr gewährt werden. Wisst auch, dass meine Heiligtümer keine „religiösen Märkte“ mehr sein werden: Es müssen Orte der Gnade und der Stille sein, wo das Volk meines Kommens unter euch gedenkt und mich als Mutter und Königin verehrt. Die Zeit der menschlichen Hinterlist und der gebrochenen Versprechungen ist vorbei. Keine Scherze mehr mit dem Herrn: Wer verspricht, Ihm zu folgen und Ihm treu zu sein, muss dies ernsthaft tun; das gilt für alle, vom Größten bis zum Kleinsten im Volk Gottes.
Liebe Kinder, empfindet diese meine Sprache nicht als hart! Wenn ich so zu euch spreche, so nur deshalb, weil ich euch unermesslich liebe und wünsche, dass ihr eines Tages in die neue Schöpfung eintretet. Ich habe euch auf den Ernst dieser Zeit aufmerksam gemacht, aber ich möchte nicht, dass ihr euch beunruhigt. Alles liegt in den Händen Gottes und wer sich Ihm anvertraut, hat nichts zu befürchten. Seid jedoch bereit, vor der Welt Zeichen des Widerspruchs zu sein, denn das wird euch die Möglichkeit geben, wahre Zeugen Christi zu sein.
Was ich euch gesagt habe, wird zu den Zeiten und auf die Weise geschehen, die Gott vorgesehen hat und die nur Er kennt; vieles wird von der Entscheidung der Menschen abhängen, von dem, was in den Seelen geschehen wird. Deshalb lade ich euch erneut ein, JA zu Gott zu sagen und jede Sorge und jede Angst beiseite zu lassen. Habt Glauben, und Gott wird in euch, durch euch und im gesamten Universum verwirklichen, was Er zum Wohl seiner Kinder vorgesehen hat. Wer Gott ablehnt, wird keinen Anteil an seinem Leben haben; ich sage euch das mit Schmerz, aber dies ist die Zeit, in der Gott die Menschheit abwägt. Nach so viel Barmherzigkeit Gottes beginnt nun die Zeit seiner Gerechtigkeit; sie ist ebenso notwendig wie die Barmherzigkeit, um die Menschheit von der Verdorbenheit Luzifers zu retten. Aber fürchtet euch nicht: Die Gerechtigkeit Gottes geht immer Hand in Hand mit seiner Barmherzigkeit; wer von euch könnte sonst vor dem Antlitz Gottes stehen?
Ich habe zu Beginn dieser Erläuterungen von der Macht des Kreuzes gesprochen. Jetzt wird diese Macht mehr denn je im Volk Gottes lebendig und wirksam sein und den Feind in Schach halten. Als eure Mutter sage ich euch: Habt Glauben und liebt Gott, den Rest überlasst Ihm, und Er wird sein Werk auf vollkommene Weise verwirklichen. Es ist nicht mehr an der Zeit, sich mit Dingen abzumühen, die vergehen. Es ist an der Zeit, sich mit großer Verantwortung für das Reich Gottes einzusetzen. Ich bin euch nahe und segne euch im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“
1 Vgl. Lk 2,33-34
