Kirche Jesu Christi des Universums
von Mauro
07.06.2025
Vorabendmesse zum Pfingstsonntag
Lesejahr C – Hochfest
Lesungen: Joël 3, 1-5; Ps 33; Röm 8, 22-27; Joh 7, 37-39
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes, des Vaters und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes seien mit uns allen.
Einführung und Vergebung
Wir sind nun am Vorabend von Pfingsten angelangt. Ich wünsche mir, für jeden von euch, dass ihr euer Priestertum aus Liebe zur Menschheit ausübt. Ich möchte, dass wir uns vorstellen, im Amphitheater[1] zu sein, im Gedanken Mariens, dass wir uns am Vorabend dieses Ereignisses sehen, denn dieses Jahr wird es ein Ereignis sein, versammelt im Unbefleckten Herzen Mariens, in ihrem Gedanken. Ich wiederhole, mit all jenen Seelen, all jenen Realitäten, all jenen Durchgängen, all jenen Umwandlungen, die mit jedem von uns verbunden sind und dort bereit, unser Leben hinzugeben; zuzulassen, dass Maria den Sohn Gottes in uns hervorbringt – so wie Sie Ihn im Heiligen Geist hervorgebracht hat, muss Sie Ihn in jedem von uns hervorbringen – und dann wirklich dieses Licht sein, dieses Zeugnis, das das Antlitz der Erde erneuert.
Das Antlitz der Erde zu erneuern bedeutet nicht, dass wir große Dinge tun müssen: Wir müssen Gott erlauben, durch uns große Dinge zu tun, denn Er ist es, der große Dinge tut.
Es wäre schön, und ich werde versuchen, dieses Wirken des Gedanken Gottes ein wenig zu verstehen, der uns erdenkt, uns hervorbringt, uns Maria schenkt und Maria, die uns zum Sohn bringt, den Sohn in uns hervorbringt und dies im Heiligen Geist tut; Jesus, der uns dann im Heiligen Geist zum Vater bringt. Dieses Wirken des Heiligen Geistes ein wenig zu verstehen, das, meiner Meinung nach, in den Köpfen der Christen sehr verworren ist.
Versuchen wir also, durch den Gedanken von Maria darin einzutreten. Ohne Maria würde uns nichts gelingen. Maria bringt immer Jesus hervor, ohne Jesus würde uns nichts gelingen. Es ist immer so, wenn ihr es genauer betrachtet. Lassen wir Ihn in dieser Stunde ungehindert wirken, um Ihn immer frei wirken zu lassen.
Bereiten wir uns vor.
Ich bitte Dich, o Mutter, jeden von uns, deine Kirche, durch dein Herz in dieser Vigilfeier darzubringen, so wie bei der ersten Vigilfeier in Jerusalem. Die Jünger und Apostel waren um Dich versammelt, und dein Bräutigam kam auf Dich herab, kam auf sie alle herab und überbrachte die ganze Wahrheit.
O Mutter, bringe uns durch dein Herz dem Vater dar, damit die Vergebung des Vaters auf uns herabkomme, auf alle unsere Interpretationen des Heiligen Geistes; sie komme auf uns herab, auf alle unsere Versäumnisse gegenüber dem Heiligen Geist; die Vergebung des Vaters möge in uns den ganzen Weg erneuern, den wir schwierig und verschlungen gemacht haben, weil wir den Impulsen des Heiligen Geistes nicht folgen. Mögen wir diese Vergebung des Vaters jedoch als umfassend empfinden, möge sie keine Bitterkeit hinterlassen, mögen wir uns nicht darauf beschränken, zu sehen, dass „wir Fehler gemacht haben“, sondern mögen wir die Liebe Gottes betrachten, der nicht auf unsere Fehler schaut, sondern uns bereits in seinem neuen Gedanken, in der Neuen Schöpfung sieht, und dass Vergebung genau das ist: uns zu befreien, damit wir ins Leben eintreten.
Möge also deine Liebe, o Vater, noch einmal auf diese Kirche herabkommen, auf die Menschheit, auf alle Männer und Frauen guten Willens. Sie möge auf die Kleinen, die Letzten herabkommen, auf jene, auf die am meisten vergessen wird; sie möge auf jene herabkommen, die, ohne es zu wissen und ohne Dich zu kennen, ganz in deinen Willen eingetaucht sind. Deine Liebe erreiche auch die Schöpfung. Sie möge in uns das wahre Verständnis, die wahre Weisheit, die wahre Wissenschaft öffnen, die uns dazu bringen, Dich zu kennen, die uns dazu bringen, den Sohn zu kennen, die uns dazu bringen, den Heiligen Geist zu kennen, und die uns auch dazu bringen, die Allerheiligste Jungfrau Maria zu kennen. Deine Vergebung komme auf die Kranken, auf die Sterbenden herab und möge all jene heilen, die bereit und willens sind, gesund zu werden, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gedanken
Wir sind in Weiß gekleidet und nicht in Rot, wie wir es morgen sein werden, genau aus dem Grund, den ich zuvor genannt habe: um bei Maria zu sein. Versuchen wir, im Herzen Mariens zu sein, in ihrem Gedanken.
Ich habe gesagt, dass dieses Pfingsten nicht wie die anderen ist. Es ist nicht wie die anderen im Gedanken Gottes, es ist nicht wie die anderen im Wirken Gottes. Seine Entfaltung in Fülle, sein Zeugnis für den Heiligen Geist, für Jesus, für den Vater hängen von uns ab, von unserer Antwort. Aber dieses Pfingsten ist nicht wie die anderen. Wir haben eine Novene gebetet, damit der Herr seine Kirche immer sichtbarer macht, und das wird Er tun; ihr müsst aber verstehen, dass das von der Antwort jedes Einzelnen von uns abhängt, denn wir sind seine Kirche. Ich weiß, dass Er seinen Teil erfüllen wird, denn Er ist treu.
Pfingsten: Aber was ist der Heilige Geist, die dritte Person der Allerheiligsten Dreifaltigkeit? Die Liebe des Vaters, die auf den Sohn herabkommt, die Liebe des Sohnes, die auf den Vater herabkommt, ja, aber was ist Er? Er ist in erster Linie eine Person, und so wie wir eine Beziehung zu Maria haben, die uns hilft, eine Beziehung zu Jesus Christus zu haben, die uns hilft, eine Beziehung zu Gott Vater zu haben, müssen wir lernen, eine Beziehung zur Person des Heiligen Geistes zu haben, eine echte, konkrete Beziehung, einen Austausch.
Er ist das erste Geschenk, das Jesus uns macht. Die Verherrlichung Jesu, seine Erlösung, sein Kreuz, und als erstes Geschenk schenkt Er uns den Heiligen Geist. Er schenkt uns eine Person, mit der wir sprechen, uns austauschen, die wir verstehen können; eine Person, die dann der Tröster ist, mit all seinen Gaben. Vor Jesus gab es viele Propheten, Abraham, die Patriarchen. Sie alle wurden von Gott geführt, aber sie hatten den Heiligen Geist nicht. Sie wurden vom Heiligen Michael, vom Heiligen Raphael, von den Erzengeln und Engeln geführt. Ohne den Durchgang Jesu kann niemand den Heiligen Geist empfangen.
Wir haben kürzlich in der Apostelgeschichte, und auch über den Heiligen Paulus gelesen, der Jünger trifft und sagt: „Welche Taufe habt ihr empfangen? Jene im Heiligen Geist?“ „Wir wussten nicht einmal, dass es Ihn gibt. Wir haben die Taufe des Johannes empfangen.“[2] Und dann tauft er sie. Petrus erlebt, wie der Heilige Geist auf die Heiden herabkommt. Er sagt: „Wer bin ich, dass ich leugnen könnte, dass Er auf sie herabgekommen ist, wie auf uns?“[3]
Das Erste, was wir ganz klar verstehen müssen, sind diese Schritte, die nicht selbstverständlich sind: Wenn wir Jesus Christus annehmen, kommt der Heilige Geist; wenn wir Jesus Christus nicht annehmen, haben wir den Heiligen Geist nicht. Jesus Christus ist der Einzige, der in unser inneres Heiligtum eintreten kann, Er ist der Einzige, der den Schlüssel hat. Nur Er. Seine Aufgabe als zweite Person der Allerheiligsten Dreifaltigkeit ist es, diese Tür zu öffnen, uns zu befreien, uns von unseren Gedanken, von der Erbsünde, von unserem Ich zu befreien; uns zu befreien, uns zu heilen. Aber der, der uns zur ganzen Wahrheit führt, uns den Vater erkennen lässt, uns zu Kindern Gottes macht, das ist der Heilige Geist. Wenn wir also Jesus aufnehmen, um Erlösung zu erleben, schenkt uns Jesus den Heiligen Geist, der den Prozess der Umwandlung einleitet und uns dann zu Jesus zurückführt, und Jesus führt uns im Heiligen Geist zum Vater. Seht das nicht als etwas Technisches an, das ist sehr konkret.
Wir wissen, dass Er der Spender der sieben Gaben ist. Ich denke jedoch, dass Ihn die Christen immer als Spender von Charismen, von Gnadengaben gesehen haben, aber Er hat mit Charismen nichts zu tun. Er überbringt die sieben Gaben des Heiligen Geistes, die keine Charismen sind. Das sehen wir später.
Der Heilige Geist ist die Zärtlichkeit des Vaters. Er ist derjenige, der uns durch die gesamte Umwandlung unseres Lebens führt, durch all unsere Grenzen, die geöffnet wurden, durch unsere Sünden, die vergeben wurden, durch die Situationen unseres Lebens, die erlöst wurden, sodass wir keinen Grund mehr haben, an sie gebunden zu bleiben, denn der Heilige Geist führt uns zur Umwandlung, zur ganzen Wahrheit, aber zur Wahrheit Gottes. Verwechseln wir nicht die Wahrheit der Welt oder denken an seine Gaben – Weisheit, Verstand, Wissenschaft,… – gemäß der Welt. Sie haben nichts mit der Welt zu tun. Die Weisheit, die uns der Heilige Geist schenkt, ist die, Gott zu erkennen; die Wissenschaft ist jene in Gott, der Verstand in Gott, das Leben gemäß Gott. Wenn wir sie also gemäß der Welt einordnen, stehen wir genau auf der anderen Seite.
Er ist der Tröster. Aber wovon tröstet Er uns? Ich denke, dass Er vor allem jene tröstet, die Jesus Christus begegnet sind, die sich befreit gefühlt haben, die Ihn gesehen, Ihn gewollt haben, die sich nach Ihm sehen und Ihn nicht mehr finden, weil Jesus Christus zum Vater zurückgekehrt ist. Er tröstet uns über die Abwesenheit Christi hinweg. Ich weiß nicht, ob ihr versteht, was ich sagen möchte. Er tröstet uns über die Tatsache hinweg, dass Jesus zum Vater zurückgekehrt ist. Zu den Aposteln sagt Jesus: „Weint nicht. Es ist besser für euch, dass ich weggehe, denn ich werde euch den Tröster senden.“[4] So ist es auch heute. Ich sage: Er tröstet uns von der Kommunion, die wir heute Abend empfangen, bis zu der, die wir morgen Abend empfangen werden; vierundzwanzig Stunden lang tröstet Er uns, bis wir Jesus erneut empfangen. Aber Er tröstet uns nicht mit Liebkosungen, sondern indem Er in uns die ganze Wahrheit offenbart.
Er tröstet uns in unseren Mühen, denn, seien wir ehrlich – zumindest für mich ist es so –, Christus nachzufolgen ist das Einzige, was man tun kann, es ist das Schönste, was es gibt, aber es ist mühsam, es ist anstrengend. Er tröstet uns in unseren Mühen, Er kommt, um uns die Sanftmut, die Zärtlichkeit des Vaters zu überbringen. Er lässt uns die Dinge des Himmels kosten, die uns den Mut und die Kraft geben, in der Welt hier unten weiterzumachen. Es ist der Heilige Geist, Er ist die Liebe, jene Liebe, die lebendig und konkret wird, die nicht nur zwischen dem Vater und dem Sohn fließt, sondern die wir spüren, wenn wir eine Beziehung mit Ihm leben; jene Liebe, die uns erklärt, was Liebe ist, nicht gemäß der Welt; jene Liebe, die uns dazu bringt, unsere Vorstellung davon, wer und was die Liebe ist, zu verändern: Das ist der Heilige Geist.
Die sieben Gaben des Heiligen Geistes sind, wie ich gesagt habe, alle mit der Erkenntnis des Lebens in Gott verbunden. Charismen können die Macht sein, Wunder zu vollbringen, in Zungen zu sprechen, fügt alles hinzu, was euch einfällt, aber es sind nicht die Gaben des Heiligen Geistes. Tatsächlich gab es Charismen auch schon vorher, bei den früheren Propheten; es gab sie schon vor Jesus, während es den Heilige Geist erst nach Jesus gibt.
Um also diesen Weg der wahren Erkenntnis beginnen zu können, musste uns Jesus von der Erbsünde befreien. Jedes Mal, wenn wir uns für Jesus entscheiden – und sagt nicht: Ich habe mich ein für alle Mal für Ihn entschieden –, jedes Mal, wenn wir uns in den schwierigen Phasen unseres Lebens, in denen die Erbsünde noch wirkt, in denen uns die Erbsünde noch versklavt, uns noch an die Welt bindet, für Jesus entscheiden, dann öffnet Er uns erneut durch diese Entscheidung für Ihn, Er befreit uns erneut und schenkt uns den Heiligen Geist, und der Weg der Auferstehung und der Umwandlung beginnt, oder nennen wir es Heilung. Wovon? Von uns selbst: Heilung der Seele, Heilung der Fähigkeiten der Seele – Verstand, Gedächtnis, Wille[5] –, die immer und in jedem Fall der Herrschaft des Geistes der Welt unterworfen sind; auch nachdem sie befreit wurden, laufen sie Gefahr, rückfällig zu werden. Und wieder befreit uns Jesus, siebzigmal siebenmal befreit Er uns durch die Vergebung, schenkt uns Kraft und den Heiligen Geist.
Und dort nehmen jene Worte ihren Ausgang: „Die Wahrheit wird euch frei machen“[6], „Der Heilige Geist wird euch die ganze Wahrheit schenken“[7], denn Er ist es, der uns helfen wird, die Worte Jesu, das Handeln Jesu zu verstehen. Er wird uns helfen, unser Handeln zu verstehen, wo wir mit unserem Gedanken nicht hingekommen sind. Alles immer mit Feingefühl, denn Er ist die Liebe. Es wird niemals ein Wirken sein, durch das gewaltsam mit dem Finger auf uns gezeigt wird, sondern es ist eine Handlung von Jesus-Heiliger Geist; wir könnten an die erste Stelle auch Maria setzen: Maria-Jesus-Heiliger Geist. Der Heilige Geist hilft uns einfach, den Weg zu verstehen, den wir gehen müssen, Er öffnet uns den Weg. Das ist die ganze Wahrheit: unser Weg, unsere Wahrheit, unsere Identität. Er zeigt uns die Gaben, die uns der Vater geschenkt hat, die Gaben, die uns Jesus geschenkt hat, die Gaben, die uns umgeben. Er zeigt uns alle Gaben und lässt uns seine Gegenwart spüren. Er ist es, der uns die Kirche spüren lässt, all jene, die in den Heiligen Geist eingetaucht sind; es ist eine Gabe, die uns erlaubt, uns als Leib zu erfahren, als Mystischen Leib. Und dort findet die wahre Umwandlung des Denkens statt, nur in Ihm, sonst wandeln wir unser Denken von einem menschlichen Gedanken in einen erhabeneren Gedanken um, der aber immer noch menschlich ist, weiser nach menschlicher Weisheit, mehr aus Konzepten, aus Theorien bestehend, aber ohne den Heiligen Geist. Es ist eine andere Umwandlung. Der Heilige Geist wandelt uns in Kinder Gottes um.
Wir wissen, dass die Sünde gegen den Heiligen Geist nicht vergeben wird. Ich denke, dass alle, zumindest ich, wenn ich das höre, sagen: Um Himmels Willen, was ist das? Was ist das? Was ist diese Sünde? Ich denke, ihr habt die Reife – und nennt mich nicht einen Häretiker –, um zu verstehen, dass die Sünden nicht das sind, was wir vielleicht immer bekämpft haben, so falsch sie auch gewesen sein mögen; es sind nicht unsere Grenzen, unsere Schwächen, unsere Unzulänglichkeiten, es sind nicht unsere Anstrengungen, die uns mehr oder weniger hässlich machen. Das ist nicht die Sünde gegen den Heiligen Geist; das wird immer vergeben, man muss nur darum bitten. Wir haben es in der ersten Lesung gehört, und auch der Heilige Paulus sagt, dass es ausreicht, den Namen des Herrn anzurufen. Die Sünde, die… dazu führt, dass einem nicht vergeben wird, nicht so sehr, während man sie begeht, sondern weil man, anstatt sich zu erheben, anfängt, abzusteigen, tiefer, immer tiefer, und sie wird nicht vergeben werden, weil man auf die Hölle zuläuft anstatt auf den Himmel. Diese Sünde ist Auflehnung. Auflehnung gegen wen? Gegen die Gaben Gottes, dagegen, die Gaben Gottes anzunehmen, die Hilfe Gottes anzunehmen, all jene Möglichkeiten nicht anzunehmen, die Gott uns schenkt, den Herrn nicht anzunehmen, der auf jede erdenkliche Weise versucht, uns zu erheben, in unserem Denken zu verharren, in dieser Ablehnung zu verharren und die Hilfe Gottes abzulehnen. Wie kann das vergeben werden? Wir lehnen sie ab. Es bedeutet, die Hand nicht anzunehmen, die Gott uns reicht, wie Petrus es tat, als er zu ertrinken drohte[8]. Wenn wir diese Hand nicht annehmen, wird uns nicht vergeben. Wir sind es, die nicht wollen, nicht Er, der uns nicht vergibt, sondern wir sind es, die nicht wollen, dass uns vergeben wird. Wir wollen dort bleiben.
Es bedeutet, den Weg anzulehnen, den Er uns öffnet, weil wir nicht auf seine Stimme hören. Wenn wir das tun, ist es eine Sünde gegen den Heiligen Geist, so sagt man, aber wenn ihr genau hinseht, beginnt diese Sünde damit, Jesus Christus nicht anzunehmen. Folglich haben wir dann auch den Heiligen Geist nicht, und weiter geht es mit all den Sünden. Aber Vorsicht, denn es gibt viele Arten, Jesus nicht anzunehmen: Wenn wir Ihn nicht kennenlernen möchten, wenn wir Ihn nur in unserem Leben haben möchten, damit Er uns so hilft, wie und wann wir es uns vorstellen, wenn Jesus uns folgen muss, nicht wir Jesus. Er muss Wunder vollbringen, damit die Dinge so laufen, wie wir es uns vorstellen. Wie viele Nuancen! Unser Ego und unseren Gedanken in den Mittelpunkt zu stellen, unsere Intuitionen, bedeutet bereits, sich auf diese Sünde zuzubewegen.
Wenn wir hingegen wissen, dass Jesus vom Vater gesandt ist, wenn wir anerkennen, dass Er den Weg kennt, dass Er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, wenn wir um Hilfe bitten, dann beginnt das, was ich zuvor gesagt habe: Er öffnet uns den Weg, schenkt uns den Heiligen Geist und führt uns zur ganzen Wahrheit.
[1] Das bezieht sich auf das Amphitheater des Haus-Heiligtums des Antlitzes Mariens in Medjugorje.
[2] Vgl. Apg 19, 1-6
[3] Vgl. Apg 10, 44-48
[4] Vgl. Joh 16, 5-7
[5] Vgl. „Über die Große Barriere hinaus“, Kap. 13; S. 232-234
[6] Vgl. Joh 8, 31-32
[7] Vgl. Joh 16, 13
[8] Vgl. Mt 14, 28-31
