Kirche Jesu Christi des Universums
von Mauro
24.11.2024
(übersetztes Audio)
Unser Herr Jesus Christus, König des Universums
Dan 7, 2a.13-14; Ps 93(92); Offb 1, 5-8; Joh 18, 33-37
Wir feiern heute das Hochfest Christkönig, König des Universums in Verbindung mit dem morgigen Hochfest: Maria, Mutter und Königin des Universums. Wir feiern beide gemeinsam.
Es ist der Beginn des Kirchenjahres, aber was bedeutet das? Es ist der Beginn des Kirchenjahres, weil es ein feierlicher Schritt, ein Hochfest sein soll, durch den wir Jesus Christus zum König unseres Universums, meines Universums machen. Dass Er König aller Völker, König des Universums ist, geschieht in dem Maße, in dem Ihn jeder Mensch zum König seiner selbst macht, dann breitet sich sein Königtum aus. Er wird nicht mit Gewalt zum König aller Völker. Und warum ist Er König? Weil Er Priester ist. Sein Königtum beruht auf der Tatsache, dass Er Hohepriester ist, sein Königtum beruht auf der Tatsache, dass Er sein Leben für sein Volk geopfert hat, für jene, die möchten, dass Er ihr König ist. Er hat sein Leben für jene hingegeben.
Wir wissen von Alpha Centauri, dass es auch auf Alpha Centauri einen König gibt, Aris, Hohepriester und König von Alpha Centauri. Für uns ist das Königtum immer mit dem Priestertum verbunden, mit der Hingabe des Lebens: Wir regieren, weil wir dienen, wir regieren, weil wir uns hingeben, wir regieren, weil wir für die andere bezahlen, nicht weil wir sie beherrschen. Jesus beherrscht niemanden.
Wenn wir uns also für Christus, den König, und Maria, die Königin, entscheiden möchten, müssen wir zu Beginn in uns all das sehen, was diesem Königtum nicht unterworfen ist und es übergeben, denn Er wird es niemals mit Gewalt tun, auch nicht bei einem jeden von uns. Er bittet uns um Erlaubnis: „Du musst mir dein Einverständnis geben, dein Ja“, und dann beginnt der Prozess.
Bereiten wir uns vor.
Ich bitte Dich, o Mutter, hilf uns, das in uns zu sehen, von dem wir glauben, es übergeben zu haben, wo wir glauben, keine Könige zu haben. Wenn wir Dir hingegen erlauben, uns mit deinem Licht, mit deiner mütterlichen Liebe zu durchdringen, werden wir wahrscheinlich noch einige Könige finden. In unserem Inneren möchten wir ganz mit Christus vereint sein, seine Untertanen, seine Kinder sein, aber wir laufen immer Gefahr, etwas festzuhalten, vielleicht sogar, um Dir zu gefallen. Und das, was wir für deinen Willen halten, machen wir zu unserem König. Hilf uns in all diesen subtilen Schritten, o Mutter, denn die großen Dinge, so glaube ich sagen zu können, haben wir in diesem Volk gesehen, wir haben sie übergeben, aber diese subtilen Schritte sind vielleicht gefährlicher als die anderen, und sie blockieren uns.
Bleiben wir also einen Moment in der Stille… und lasst auch die Gedanken schweigen, damit wir wirklich unser Inneres betrachten.
Die Frage, die Jesus Pilatus stellt, als dieser zu ihm sagt: «Du bist König, König der Juden.», «Sagst du das von dir aus oder haben es dir andere über mich gesagt?», können auch wir uns stellen. Heute feiern wir ein Fest: Jesus, der König, Maria, die Königin. Sagen wir das, weil wir es so beschlossen, so verstanden haben, oder weil es uns jemand gesagt hat? Warum seid ihr in diese Kirche gekommen? Weil wir Jesus den König feiern? Aber ist Er der König für euch? Das ist nicht banal! Sich für Christus, den König und Maria, der Königin zu entscheiden, ist nur möglich, wenn wir wissen, was wir wollen… denn wenn wir uns für sie entscheiden, können wir nicht mehr umkehren. Wenn wir sie zum König und zur Königin machen, haben wir Hand an den Pflug gelegt und können nicht mehr zurückblicken.1 Wenn wir es nur vom Hörensagen machen, ist es, als hätten wir es nicht getan. Wir würden sagen: „Na gut, dann gehe ich eben zu einem Fest.“ Man kann auch zum Fest der Einheit gehen, dort isst man gut, man singt Lieder – das wäre dasselbe. Sich für etwas entscheiden, bedeutet zu wissen, was man möchte: Wir möchten Ihn als König, weil wir Ihn wenigstens ein bisschen kennen, weil wir wenigstens ein bisschen in uns erfahren haben, was sein Reich ist, dass es nicht von dieser Welt ist; weil wir erfahren haben, was der König des Friedens überbringt. Wir müssen uns zumindest von Ihm angezogen fühlen, wenn wir Ihn als König wählen. Wir können es nicht nur aus Gehorsam tun, sonst werden wir Ihn bestimmt früher oder später aufgeben.
Ich übersetze das auf meine Weise: Man muss sich entscheiden, ob man wirklich Christ sein will oder nur getauft. Getaufte gibt es meiner Meinung nach viele, Christen wenige, sehr wenige. Christen in dem Sinne, dass sie sich für Christus entschieden haben, dass sie für Christus, mit Christus und in Christus leben möchten, dass sie Ihn als König erwählt und Ihm ihr Leben übergeben haben. Seht, dass beide, Jesus und Maria, regieren können und wir somit alle Vorteile ihrer Herrschaft über uns haben, ist nur möglich, wenn wir sie annehmen, und sie anzunehmen bedeutet, ihre Liebe anzunehmen. Wir können uns nicht für sie entscheiden und sie annehmen, nur weil wir wissen, dass sie mächtig sind, auch wenn wir nicht ganz an sie glauben. Seht, es gibt jene, die das tun. Sie stellen die Allerheiligste Jungfrau Maria und sogar Jesus oft auf die Probe: „Wenn es dich gibt, dann schenk mir ein Wunder“, nicht wahr? So wie jene unter dem Kreuz2. Ich spreche nicht von diesem Glauben, ich spreche von dem Glauben, durch den ich weiß, dass es Ihn gibt, aber ich möchte Ihn besser kennenlernen und dann kann ich auch diese Frage stellen, aber um Ihn besser kennenzulernen, nicht um ein Zeugnis, einen Beweis zu haben.
Wenn wir die Liebe von Jesus und Maria annehmen, so ist das Erste, das geschieht, dass sie uns hervorbringen, dass sie Kinder Gottes hervorbringen, aber damit das geschieht, müssen sich diese Kinder für Gott und für Jesus und Maria als Könige entschieden haben. Dies sind verpflichtende Schritte. Sie können nicht jene regieren, die sich nicht entscheiden. Sie können nicht über jene regieren – das steht im Evangelium –, die in zwei Welten gespalten sind. Es kann nicht Gott und den Mammon geben, es ist entweder der eine oder das andere3. Wir können nicht gespalten sein. Dafür sind wir nicht vorgesehen. Entweder wir entscheiden uns für Gott, oder, auch wenn wir nicht offen sagen: „Ich habe mich für einen anderen entschieden“, so haben wir uns doch entschieden, auch wenn wir es nicht sagen. Ich sage nicht, dass man sich für das Böse entschieden hat, nein, aber wenn wir uns nicht vollständig für Gott entscheiden, haben wir das Böse gewählt, denn das ist der Geist dieser Welt. Christus kam auf die Erde, um genau das zu tun. Er ist bei seinem zweiten Kommen zurückgekommen, um das zu verstärken, und bei seiner glorreichen Wiederkehr muss Er schließlich ein Ende setzen: Wer sich für Ihn entschieden hat und wer die Welt gewählt hat. Es gibt nichts dazwischen, es darf nichts geben. Jetzt gibt es viel dazwischen. Der Großteil der Menschen ist dazwischen, aber am Ende wird es nichts geben.
Der erste Schritt – ich werde mich kurzfassen, sonst spreche ich Stunden –, um sich für Christus, den König, zu entscheiden, ist, Maria als Mutter zu wählen. Warum? Weil nur Maria jetzt, in dieser Zeit, in der der Geist dieser Welt so stark ist, in uns jene Prozesse in Gang setzen kann, die uns dazu bringen, Christus, den König, zu begehren. Aber zuerst müssen wir Sie als Mutter wählen, denn Sie regiert nicht, wenn wir Sie nicht zuerst als Mutter erwählen. Sie will nicht Königin sein. Königin zu sein ist die Konsequenz daraus, dass Sie Mutter ist, so wie Jesus König ist, als Konsequenz daraus, dass Er Priester ist und sich aufopfert. Das Gleiche gilt für Maria. Sie ist Mutter und bleibt Mutter für die Ewigkeit. Sie ist eine Mutter und führt uns als Mutter. Wenn wir uns für Maria entscheiden, bringt uns Maria zu Jesus mit all den Schritten, die Sie uns aufzeigt. Sie weist Ihn uns als Erlöser aus, Sie weist Ihn uns als Erlösung aus, als Freiheit, und in all diesen Schritten wird Er schließlich König. Aber was ist es, das zuletzt triumphiert? Immer das Leben, das wahre.
Jesus sagt zu Pilatus: «Ich bin König, aber ich bin nicht von dieser Welt.» Aber Er sagt auch: «Dafür bin ich gekommen, um König zu sein.» Versteht, dass mit diesen Worten die Erlösung und sein Königtum miteinander verbunden sind? Die Taufe reicht also nicht aus, um die Erlösung zu erlangen. Man muss in seinem Leben auch dahin gelangen zu sagen: „Christus ist König“. «Dafür bin ich gekommen», sagt Er, «um König zu sein.» Es ist klar, dass es Ihm nicht darum ging, König von Judäa zu sein: König der Seelen, König der Menschen, König des Lebens. Hätte Ihn Judäa interessiert, hätte Er ein anderes erschaffen.
Auch für uns bedeutet – und das nicht auf romantische Weise –, uns für Jesu Christi als König und für Maria als Königin zu entscheiden, nicht von dieser Welt zu sein. Wir können Jesus Christus nicht bitten, in uns zu regieren, wenn wir von dieser Welt sind (ich spreche von unserer inneren Welt). Wir können nicht eine Welt in uns haben, die uns all unsere Energie raubt, und Christus als König wollen, denn Er ist nicht von dieser Welt, und wir sollten es auch nicht sein. Seinem Weg zu folgen bedeutet, uns für sein Reich zu entscheiden. Es bedeutet, diese unendliche Liebe zu erfahren. Es bedeutet, als Kinder Gottes zu leben. Es bedeutet, dass unser eigenes Königtum zu entdecken das Zentrum unseres Lebens wird, denn in dem Maße, in dem wir unser Priestertum entwickeln – wir haben gehört, dass Er sich ein Volk von Priestern erworben hat und das seid ihr alle -, führt es uns dazu, Könige zu sein. Von der Taufe an sind wir Propheten, Priester und Könige, aber diese Eigenschaften sind in der Dimension unserer Hingabe an Ihn, in unserer Teilnahme an dem, was Er tut, alle miteinander verbunden. Wir können kein paralleles Leben führen und einen König haben, der ein anderes Leben lebt.
Ich glaube, ich liege nicht falsch, wenn ich sage, dass viele Jesus als König wollen, sich aber nur wenige für Ihn entscheiden. Und warum? Weil sie das Reich dieser Welt nicht verlassen wollen. Denn in dem Maße, in dem sie sich Ihm nähern – und sie möchten es, ich habe viele kennengelernt, die das wollten –, kommt der Schritt, den leider viele als jenen Schritt ansehen, bei dem sie etwas verlieren anstatt zu verstehen, dass sie dabei gewinnen, denn darin liegt der Unterschied. Denkt an den reichen, jungen Mann: «„Was muss ich tun, um das ewige Leben zu erhalten?“ „Die Gebote befolgen.“ „Das mache ich bereits.“ Er sah ihn an und liebte ihn. „Was fehlt mir jetzt noch?“ „Verkaufe alles und folge mir nach.“ Da wurde der junge Mann traurig.4» Das ist ein Durchgang, der sehr vielen passiert, denn dieses „Alles-Verkaufen“ erschüttert unsere Sicherheiten, es macht uns Angst. Aber Jesus musste diesen Satz sagen, denn für diesen jungen Mann war dieses „Alles“ sein König, diese Sicherheiten waren sein König. Jesus musste diesen König herausfordern, zwei Könige konnten nicht bestehen, Jesus und ein anderer, und das gilt für jeden von uns.
Ich denke, dass ich bis zum letzten Tag meines Lebens – ich spreche für mich, ihr werdet alle viel besser sein – ein paar Könige haben werde, und Jesus wird sie auf meinem Weg allmählich herausfordern. Mit einem Mal wird es nicht getan sein. Es ist ein Hirngespinst zu sagen: Ich habe mich bekehrt. Schön wär’s! Ich habe angefangen, aber mein ganzes Leben lang werde ich Könige haben, die ich zu Fall bringen und dafür Jesus einsetzen muss. Sie werden immer subtiler, immer tiefgründiger sein. Aber ich kann bezeugen oder muss bezeugen, dass das der Weg der Auferstehung und der Freiheit ist, nicht des Verlustes. Wenn jemand vor mir bezeugt: „Ah, ich habe alles losgelassen“, und sich dabei großartig fühlt, aber was hat er losgelassen? Er hat den Mist losgelassen, um Gold zu erhalten, und damit gibt er sogar noch an. Am besten wäre, er würde den Mund halten. Er muss Gott danken, dass Er ihn gerufen und ihm die Kraft gegeben hat, auf den Ruf zu antworten, denn würde Er ihm nicht die Kraft geben, könnte er nicht einmal eine Antwort geben. Das ist eine Wahrheit. Das heißt, mit der Entscheidung für Christus als König, beginnt ein Weg, ein Weg, der uns dazu führt, alles in uns zu besiegen, alles, was nicht König ist; dieser Weg wird der Durchgang vom Tod zur Auferstehung genannt, sich selbst abzusterben und mit Christus aufzuerstehen. Jesus hat es selbstverständlich nur einmal gemacht, wir müssen diesen Durchgang immer wieder machen, mehrmals am Tag: uns selbst absterben und wieder auferstehen. Diese Auferstehung ist Christus, der König, Maria, die Königin.
Dieser Weg benötigt all jene Dinge, die wir kennen: das Gebet, die Eucharistie, die Kommunion und… die Hilfe… Vor allem jeden Tag erneut Ja zu Gott zu sagen, immer von Ihm auszugehen. Alles Dinge, die ihr kennt. All das ist nötig, um bei Christus, dem König, anzukommen, und es beginnt immer mit einem Verlangen, denn Christus zu begegnen, wie ich immer sage, bedeutet, Ihn zu heiraten, und man kann eine Frau nicht heiraten, wenn man sie nicht begehrt. Es genügt nicht zu sagen: „Ich liebe sie.“ Bevor man sie liebt, begehrt man sie, dann liebt man sie, man lernt sie kennen, man liebt sie mehr und mehr, und so ist es auch mit Christus. Und an diesem Punkt muss Christus noch mehr werden als die Frau, die man sich ausgesucht hat, wenn man verheiratet ist, denn «Wer Vater und Mutter, Söhne und Töchter mehr liebt als mich…»5 Es ist ein Weg, aber wenn man warten würde, bis man diese Liebe hat, um ihn zu beginnen, würde man nie beginnen. Am Anfang des Weges steht das Verlangen, das reicht, dann geht es los.
Auf diesem Weg gibt es schließlich Schritte, die ich erwähnen muss, auch wenn ich sie immer anspreche: treu bleiben, denn es wird schwierige Momente geben, das ja. Treu bleiben heißt, immer zu sagen: „Ich liebe Jesus mehr als alles andere“, denn in bestimmten Durchgängen, die schmerzhaft sind, und somit die schönsten Durchgänge sind – es gibt nichts Schöneres – sagt uns Jesus: „Liebst du mich mehr als diese?“ Wie oft habe ich euch gesagt, dass Er Petrus zum Weinen brachte: «„Herr, du weißt, dass ich dich liebe.“ „Liebst du mich mehr…?“, fragte Er ihn dreimal, dann fing Petrus zu weinen an und sagte: „Du weißt alles, entscheide Du.“»6 Und Jesus wird uns immer an diesen Punkt bringen, immer. „Liebst du mich mehr als das Leben? Liebst du mich auch in diesem Schmerz? Liebst du mich in dieser Prüfung? Glaubst du, dass ich da bin? Oder willst du, dass ich mit dem üblichen Wunder eingreife? Vertraust du mir? Willst du mit mir durch diese Prüfung gehen, damit du dann das Wunder siehst, das wirkliche Wunder, wovon ich dich befreit haben werde? Wenn ich jetzt das Wunder vollbringe, bleibst du, was du bist. Du bist nicht auferstanden, du bist zwar geheilt, aber nicht auferstanden.“ Das ist etwas anderes. Es ist besser aufzuerstehen, als geheilt zu sein, denn die Heilung kommt als Konsequenz.
Wenn wir treu bleiben, vollendet Jesus die Erlösung in uns, und diese Erlösung ist was? Ein neuer Mensch, ein freier Mensch, ein auferstandener Mensch. Das bedeutet das Fest Christkönig. Es ist der Beginn des Kirchenjahres, weil Folgendes geschehen sollte: Heute möchte ich diesen Weg beginnen, und dann gehen wir weiter. Und müssen wir ihn jedes Jahr erneuern? Ja, ich würde es sogar mehr als einmal im Jahr machen. Hin und wieder ein Reset und von neuem beginnen, denn wir sind schwache Geschöpfe. Ob wir wollen oder nicht, es fällt uns immer leichter, uns für das zu entscheiden, was wir nicht wählen sollten. Das ist normal. Selbst da stürze ich mich nicht in den Abgrund, aber ich entscheide mich für Jesus.
Wenn uns das gelingt, kommt der Höhepunkt, den wir am liebsten sofort erreichen würden: «Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.»7 Wir alle hätten das gerne von Anfang an, um unsere ganze Zeit auf der Erde bis zum Paradies hin friedlich und selig leben zu können. Das neue Herz und den neuen Geist schenkt Er uns aber erst, wenn Er wirklich der König ist, wenn wir nichts mehr haben. Wenn wir zu Ihm sagen: „Schau, ich habe nicht einmal mehr Tränen zum Weinen, ich habe nichts mehr“, dann schenkt Er uns ein neues Herz und einen neuen Geist, und wir beginnen zu leben.
Ich wünsche allen ein frohes Hochfest und lade euch ein, zu beginnen! Habt keine Angst und sagt nicht: „Ach, ich bin fünfzig.“ Beginnt, auch wenn ihr fünfzig seid. Beginnt, auch jene, die nicht mehr ganz so jung sind (es gibt einige). Beginnt! Solange eure Augen offen sind, könnt ihr beginnen!
Empfange durch uns, durch unser Priestertum, durch unsere Begrenztheit, alle Seelen, die uns ähnlich sind, mit denselben Fehlern, die aber vorwärtsgehen möchten; auch jene, denen es nicht gelingt sich zu vergeben, denen es nicht gelingt, anderen zu vergeben, dass sie heute diese Gnade durch unsere Hingabe, durch unser Gebet erhalten. Und diejenigen, die sich taufen lassen möchten, taufe ich auf den Namen ‚Maria‘ und ‚Josef‘, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Im Namen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit spreche ich euch von euren Sünden los, präge das Siegel des Heiligen Geistes in euch und schenke euch das Zeichen des Triumphs des Unbefleckten Herzens Mariens. Ich vereinige euch mit der Kirche Jesu Christi des Universums. Ich befehle dir, Satan, Luzifer, all deinen Dämonen, Erzdämonen, falschen Propheten, Antichristen, ich befehle deinem Geist, deinem Gedanken, deinem Zorn, deiner Verführung, ich befehle dir, dich vor allen als das zu offenbaren, was du bist: Du bist der Falsche, du bist das Nichts, du bist derjenige, der den Tod gewählt hat. Mögen alle, die von dir etwas erhalten, wissen, dass ihre Zeit vorbei ist, weil deine Zeit vorbei ist. Rufe alle Flüche zurück, die du auf die Kinder Gottes geworfen hast. Rufe jene Diktatur zurück, die durch die Esoterik die Welt beherrscht und sie durch den Okkultismus, durch die Freimaurer, die Illuminaten versklavt. Ihr alle, die ihr es nicht bereut, euch für Luzifer entschieden zu haben und ihn weiterhin wollt, verschwindet mit ihm im Schwefelsee, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gott, unser Vater, der Du uns mit dem Brot des unsterblichen Lebens genährt hast, gib, dass wir mit Freuden Christus, dem König des Universums, gehorchen, um mit Ihm in seinem herrlichen Reich, der neuen Schöpfung, ohne Ende zu leben. Er, der lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Der Herr sei mit euch.
Und möge Gottes Segen, heute sein Königtum, das gemeinsam mit seiner Liebe und Gnade, Vergebung, Leben und Auferstehung bringt, auf das ganze Universum herabkommen, auf alle Menschen guten Willens, die von so vielen Königen erdrückt werden. Möge der Segen herabkommen, um eine Kraft zu überbringen, die allen den Mut gibt, sich auf den Weg zu machen, den Herrn Jesus Christus zum König ihres Lebens zu machen. Sein Segen möge herabkommen auf die Ärmsten, die Verzweifeltsten, auf jene, die sich in den schwierigsten Situationen befinden, im Krieg, im Gefängnis, in der Krankheit. Möge er herabkommen auf jene, die die Hoffnung verlieren, auf jene, die den Glauben verlieren und ihnen das wahre Leben zurückgeben, den Mut, gemeinsam mit Jesus etwas zu wagen, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
1 Vgl. Lk 9, 62
2 Vgl. Mt 27, 39-44
3 Vgl. Mt 6, 24
4 Vgl. Mt 19, 16-22
5 Vgl. Mt 10, 37
6 Vgl. Joh 21, 15-19
7 Vgl. Ez 36, 26
