Das Antlitz Gottes

Botschaft des Heiligen Erzengels Raphael vom 7. Juli 2013

Auszüge aus der Botschaft des Heiligen Erzengels Raphael. Die vollständige Botschaft ist auf unserer Webseite in der Rubrik „Botschaften 2013“ veröffentlicht (hier klicken).

„Liebe Schwestern und Brüder der Erde! Ihr befindet euch in einer Zeit der großen Verwirrung: Verwirrung in den Herzen, in den Familien, in den Völkern. Eure Menschheit ist auf einem schlüpfrigen und unsicheren Weg unterwegs. Trotz der vielen und wiederholten Einladungen des Himmels bekehren sich die Menschen nicht zu Gott, im Gegenteil, sie entfernen sich immer mehr von Ihm. Warum ist das so? Weil die meisten Menschen viele Dinge suchen, aber sie suchen nicht Gott, sie wollen sein Antlitz nicht betrachten.

Das Antlitz Gottes ist der einzige Spiegel, in dem sich der Mensch selbst sehen kann, denn ihr seid nach dem Abbild und Gleichnis Gottes geschaffen. Das Antlitz Gottes zu suchen bedeutet daher, das Bild zu vergessen, das ihr von euch selber habt oder das euch andere auf den Leib geschneidert haben, um das reine Bild eurer Selbst zu finden, wie es aus den Händen des Schöpfers hervorgegangen ist. Das kann euch nur dann gelingen, wenn ihr Gott von Angesicht zu Angesicht gegenübersteht, ohne euch zu verstecken, ohne etwas von dem hinzuzufügen oder wegzunehmen, wer ihr seid. Im Antlitz Gottes findet ihr eure wahre Identität und eure Einzigartigkeit. […] Das Antlitz Gottes ist ein strahlendes Antlitz, auf dem das Licht der Wahrheit leuchtet. Deshalb will der, der in der Finsternis lebt, sich dem Antlitz Gottes nicht nähern. […]

Gott möchte, dass die Menschheit des ganzen Universums in Christus vereint wird. Das ist das Programm für diese Zeiten, die die letzten sind. […] Niemand kann jedoch zu Christus zurückgeführt werden, wenn er nicht zuerst sein Antlitz sieht: Wer das Antlitz Christi nicht sehen will, wird nicht in die neue Schöpfung eintreten. […]

Auch die Schöpfung wartet auf das Offenbarwerden der Kinder Gottes, wie euch der ruhmreiche Apostel Paulus in Erinnerung gerufen hat (Röm 8,19-23). […] Die Schöpfung (sucht) das Antlitz Gottes, da es die Quelle des Lebens ist. Das Antlitz Gottes zu betrachten, ist keine schöne Redensart, sondern ein tiefes Bedürfnis der gesamten Schöpfung. Die Schöpfung kann das Antlitz Gottes nur durch die Kinder Gottes sehen. Seht, was hingegen auf der Erde geschieht: Die meisten Menschen spiegeln nicht mehr das Antlitz Gottes wider, sondern jenes Satans. Das verdirbt die Schöpfung und führt zu Katastrophen, denn die Natur lehnt sich gegen den Menschen auf, weil sie in ihm das Antlitz Gottes, das die Quelle des Lebens ist, nicht wiedererkennt, sondern ein Antlitz, das den Tod hervorruft.

Was erwartet sich Gott von seinen Kindern? Er erwartet sich, dass sie sein Antlitz und sein Abbild vollkommen offenbaren, damit Er durch sie die gesamte Schöpfung berühren kann. Das ist die erste große Aufgabe und das erste große Zeugnis der Gläubigen: das Antlitz Gottes vollkommen zu offenbaren. […]

Auch die Schöpfung leidet, wenn sie das gekreuzigte und leidende Antlitz Christi in den Kindern Gottes sieht. Sie freut sich, wenn sie es auferstehen sieht. Ich lade euch ein, mehr und mehr die Macht des Antlitzes Christi zu offenbaren, auch, wenn ihr gekreuzigt seid, damit auch euer Antlitz wie in Jesus aufersteht und so strahlend wird wie das seine. Die Geschöpfe um euch herum werden es spüren. Sie nehmen an eurem Leiden teil und nehmen einen guten Teil davon in sich auf. […] Bringt dem Herrn das Leid der Geschöpfe dar und erbittet für sie seinen Schutz, damit auch ihr geschützt seid. Bittet Gott um Vergebung für die Grausamkeit, mit der der Mensch der Erde die Geschöpfe und die Umwelt verletzt. […] Ihr seid aufgefordert, eure Verantwortung als Kinder Gottes gegenüber der Schöpfung in gerechter und ausgewogener Weise zu verstehen. […]

Auch das Gebet ist Betrachtung des Antlitzes Gottes. Ich frage euch: Betrachtet ihr das Antlitz Gottes, wenn ihr betet? Seid ihr in der Lage, seine Macht in euch aufzunehmen, um Ihm ähnlich zu werden und den anderen die göttliche Macht zu bringen? […] Gott ist im Geist des Menschen, der Ihn sucht, sehr wohl gegenwärtig, und der Geist des Menschen kann und muss das Antlitz Gottes betrachten; aber es muss ein reiner Geist sein. Die neue Schöpfung wird nicht auf magische Weise von oben herabkommen. Sie ist das Reich Gottes, das in euch wächst, ein Samen, der sich entwickelt und euch dazu bringt, die Schönheit und die Macht des Antlitzes Gottes mehr und mehr zu betrachten. […] Tretet vor das Angesicht Gottes und lasst euch von Ihm betrachten, lasst Ihn euer Innerstes erforschen: Er wird euch zu verstehen geben, was ihr in euch verbessern müsst. […]

Die Verwirrung auf der Erde wird in dem Maße zunehmen, in dem sich die Menschheit von Gott entfernt. Jetzt sind die Christen mehr denn je aufgerufen, Gott von Angesicht zu Angesicht zu betrachten, um das Licht seines Antlitzes zu erhalten und es auf eine Welt auszustrahlen, die mehr und mehr in der Finsternis versinkt. Ich werde für euch beten.

Ich segne euch im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“