13. Woche im Jahreskreis – Lesejahr II

Kirche Jesu Christi des Universums

von Mauro

6.7.2024

13. Woche im Jahreskreis – Lesejahr II

Heilige Maria Goretti, Jungfrau und Märtyrerin

Am 9, 11-15; Ps 85(84); Mt 9, 14-17

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes des Vaters und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes seien mit euch allen. (Und mit deinem Geiste).

Diese Worte des Heiligen Paulus1 erinnern uns jedes Mal daran, dass es nicht die Sünde ist, dass es nicht die Prüfungen, die Schwierigkeiten sind, die uns von der Liebe und der Freude Christi entfernen. Nur wir selbst können uns entscheiden, uns von Ihm zu entfernen. Ich sage es für mich, ich sage es für euch: Wir müssen aufpassen und dürfen nicht denken, dass es dabei darum geht, uns endgültig von Christus zu entfernen, dass wir uns nicht für Christus entscheiden; in dieser Gefahr befinden wir uns nicht. Aber jedes Mal, wenn wir uns selbst in den einfachen Dingen nicht ganz für Ihn entscheiden, entfernen wir uns von seiner Liebe. Wie viel verlieren wir dabei! Wir sind es, denen es dabei nicht gut geht. Und ich glaube, es geht uns allen hier so. Ich werde versuchen, später noch einmal darauf einzugehen.

Alles, was wir tun, alles, vom Aufstehen bis zum Schlafengehen, wenn wir es nicht aus Liebe zu Christus tun, entfernen wir uns ein wenig von dieser Liebe, denn es ist ein Gesetz des Geistes, dass, wenn wir es für Ihn tun, schenkt Er uns sich selbst. Indem Er uns sich selbst schenkt, haben wir die Kraft, uns dem Leben zu stellen. Wenn wir nicht so beginnen, verlieren selbst die schönsten Dinge, die wir tun können – für mich ist dabei das Größte die Liebe einer Mutter zu ihrem Sohn, was die reinste Liebe ist –, wenn nicht auch sie durch Christus hindurchgeht, verliert sie ihre Kraft, verlieren diese Dinge an Kraft.

Stellen wir uns also in diesem Bewusstsein vor Gott, dass wir diese Kraft immer brauchen. Dann ist es keine Bitte um Vergebung um ihrer selbst willen, sondern das Bedürfnis, mit Ihm vereint zu sein. Ich dachte auch, als wir sangen, dass diese Liebe Christi immer da ist. Was bedeutet es für Christus, wenn sich eine Seele endgültig für Luzifer entscheidet? Seine Liebe für diese Seele hört nicht auf. Er liebt sie weiterhin. Was wird dann sein? Ich weiß es nicht. Was ist das nur für eine Freiheit, die uns nicht einschränkt, die uns weiterhin liebt und uns frei handeln lässt, auch wenn sie sieht, dass wir uns verletzen?

Machen wir die vielen Seelen, die vor diesem Schritt stehen, aber noch zu retten sind, darauf aufmerksam. Rufen wir alle, die guten Willens sind, hierher.

Und lasst uns im Namen aller sagen: „Ich bekenne …“

***

Die Lesungen an diesem Samstag der 13. Woche, beginnend mit dem Propheten Amos, stellen uns die Frage: Hat der Prophet für Israel gesprochen, für wen hat er gesprochen? Auf wen bezieht er sich, wenn er ankündigt: «Da triefen die Berge von Wein, und alle Hügel fließen über…», der Psalm fährt fort: «Gerechtigkeit und Wahrheit werden sich begegnen…?» Wir können nicht ausschließen, dass er bereits zu den Christen sprach, denn als Prophet sah er bereits die neuen Zeiten, die Zeiten nach dem Kommen Jesu, so wie alle Propheten des Alten Testaments. Ich denke, die einzige Antwort, die wir geben können und die auch jene ist, die die Hoffnung in uns wiederbeleben muss, ist, dass er von der neuen Schöpfung gesprochen hat, von dem neuen Volk, das nicht zwischen Juden, Christen, Griechen,… unterscheidet. Es ist ein „neues Volk“. Und wie Amos haben Jesaja, Jeremia, haben alle Propheten von diesem neuen Volk gesprochen.

Ich habe gesagt, dass dies die Hoffnung entfachen muss, aber es muss auch die Wahrheit entfachen, es muss auch das Licht auf dem Weg entfachen, der uns gegeben wurde, denn wenn dieses Licht nicht in dem Bewusstsein entfacht wird, dass wir uns auf dem Weg zur Neuen Schöpfung befinden, laufen wir Gefahr, alle Lesungen nach dem Geist der Welt zu lesen. Dann würden wir selbst versuchen, uns das Gelobte Land zu machen, so wie Israel, das noch darauf wartet, dass das geschieht, was geschrieben steht, und während es wartet, sehen wir, was passiert. Das alles ist eine menschliche Interpretation der Heiligen Schrift.

Das Evangelium2 fährt mit dieser Klarheit fort: «Neuen Wein füllt man in neue Schläuche.» Jesus sagt es in Gleichnissen, aber seht, Er wiederholt es auf so viele andere Arten, es ist sehr klar. Christus anzunehmen, Jesus anzunehmen, ist eine Entscheidung, die alles neu macht. Es ist eine Entscheidung, die uns in die Neuheit bringt. Es ist eine Entscheidung jener, die sich für das Neue entscheiden, aber es gibt keinen Platz mehr für Kompromisse, es gibt keinen Platz mehr für halbherzige Dinge, es ist neu: «Niemand setzt ein Stück neuen Stoff auf ein altes Kleid, auch füllt man nicht neuen Wein in alte Schläuche.»3 Es ist neu, es ist alles neu, es gibt keine halben Sachen mehr. Es ist eine Entscheidung, die aus Liebe getroffen wird, aus Liebe zu Jesus Christus, aus Liebe zu allem, was wir gesehen haben und was jeder gesehen hat, denn es ist Geschichte, was Jesus für den Menschen getan hat.

Aber seht, auch das steht im Evangelium, wenn Er ganz deutlich sagt: «Von jenen, die mein Vater mir gegeben hat, werde ich keinen verlieren; habe ich keinen verloren.»4 Es ist eine Entscheidung für jene, die bei der Empfängnis Ja gesagt haben, für jene, die Ihm sein Vater gegeben hat, für jene, die Ihm gehören. Es ist eine Entscheidung, die nicht wir treffen. Wir können sie nur bestätigen. Ich versuche, das zu erklären. Ich glaube, dass man nicht sagen kann: „Ich habe mich bekehrt“, so wie man auch nicht von einem Kranken, der geheilt ist, sagen kann: „Ich habe mich geheilt“. Sprechen wir von einem Wunder, sagt niemand: „Ich habe ein Wunder vollbracht“: „Gott hat mich geheilt“. Dasselbe gilt für den Bekehrten. Ich habe mich nicht bekehrt, Jesus Christus hat mich bekehrt. Er ist es, der mich genommen hat, Er ist es, der mich verführt hat, Er ist es, der mich verändert, der mich umgewandelt hat. Ich kann Ihm nicht von mir aus angehören, ich habe Ja gesagt, aber es ist alles ein Wirken der Gnade. Es gab ein Ja bei der Empfängnis, es ist ein Ja, das im Laufe des Lebens durch die Gnade erweckt wird, aber es ist das Werk Gottes. Niemand kann sich bekehren, niemand schafft es, wenn Gott es nicht will.

Im Evangelium sagt Er auch: «Ich rede zu ihnen in Gleichnissen, weil sie hören, aber sich nicht bekehren.»5 Warum sagt Er das? Weil Er böse ist? Er will nicht erlauben, dass jemand diesen Schritt aus menschlicher List, aus menschlicher Berechnung tut: „Es lohnt sich, mich zu bekehren.“ Man bekehrt sich oder besser gesagt, Gott bekehrt einen und man wird aus Liebe verführt und Schluss. Nur aus Liebe.

Nach diesem Schritt, zu Ihm zu gehören, beginnt die neue Zeit, die uns in die Fülle der Neuen Schöpfung bringen wird, aber nachdem Er uns erweckt und bekehrt hat, beginnt der neue Mensch zu leben. Alles beginnt neu: das neue Leben, die neue Art zu denken; auch das ist ein Akt der Gnade, aber wir müssen daran teilnehmen.

Seht, es ist ein großer Fehler, zu versuchen, Gott zu nehmen und in die Welt zu bringen. Das ist nicht die neue Welt. Wenn wir Gott nehmen und Ihn in unser Leben bringen, wenn wir Gott nehmen und die Gnade in unser Leben bringen wollen, dann ist das nicht der neue Weinschlauch, es ist nicht das neue Kleid, es ist das alte. Es geht darum, die Welt zu Gott zu bringen, nicht Gott zur Welt. Indem wir die Welt zu Gott bringen, treten wir in die Dynamik des neuen Lebens ein, in die Dynamik der Umwandlung, der Auferstehung, des Sich-Erhebens.

Wir haben es schon oft gesagt: Sich für Jesus Christus zu entscheiden, bedeutet nicht, einer Religion beizutreten. Es ist ein Leben, es ist eine Art zu leben, es ist die Entscheidung, Ihm zu gehören, es ist die Entscheidung, Ihn im eigenen Leben frei handeln zu lassen. Es bedeutet, für Ihn zu leben. Wir sprechen viel von diesen Gesetzen des Geistes. Wenn wir uns also für Christus aus Liebe entscheiden, wie ich gesagt habe, wenn wir bei all unseren Handlungen, bei allem, was auch immer wir tun, immer von dieser Liebe ausgehen – und hier mache ich eine Zwischenbemerkung: Ich denke, dass es sich mittlerweile im Denken der Menschen festgesetzt hat, dass man, wenn man sich für Christus entscheidet, Mönch, Nonne oder Priester wird, aber so ist es nicht. Sich für Christus zu entscheiden ist für jeden – wenn wir also im Leben in allem, was wir tun – Arbeit, Spiel, Studium, was auch immer –, ob wir verheiratet sind oder nicht –, von Ihm ausgehen, aber nicht als Lippenbekenntnis, sondern in einer wahren Beziehung mit Ihm, dann beginnt ein Gesetz des Geistes, und zwar eines von jenen, das das Universum regiert. Daher suchen wir Ihn und Er kommt zu uns. Wir lieben Ihn und Er schenkt uns Seine Liebe, wir schenken uns ganz Ihm und Er schenkt sich uns ganz. Alles, was wir dann tun, ich wiederhole: arbeiten usw. usw., tun nicht mehr wir selbst, sondern Christus tut es mit uns. Das ändert alles! Das ist der Christ. Wenn er das nicht tut, ist er kein Christ. Lebt das Volk Gottes auf diese Weise, das christliche Volk, so wird es zu einer Barriere des Lichts gegen das Böse, gegen die zersetzende Energie, gegen den ganzen Geist der Welt, der vorrückt. Wenn wir nicht von Christus ausgehen, selbst wenn wir Gutes tun (das Gute ist gut, ich sage nicht, dass es schlecht ist), hat es nicht diese Kraft, das Böse abzuwehren. Es ist etwas Gutes, aber das war’s. Ich weiß nicht, ob das nachzuvollziehen ist. Die gleiche Handlung, ausgehend von Gott, erzeugt eine Energie, die das Böse zurückweist, es vertreibt. Es ist ein Exorzismus.

Das ist der Unterschied (er sollte es sein) zwischen Christen, die gute Werke tun, und dem Staat, der gute Werke tut. Auch die Werke des Staates sind gut, aber sie haben nicht dieselbe Kraft. Ich sage ‚der Staat‘, und meine damit Vereine, usw. Selbst die Kommunisten tun Gutes, das heißt, sie versuchen es.

Wenn wir alles aus Liebe zu Ihm tun und Seine Liebe auf diese Weise empfangen, werden wir jeder Situation, was auch immer es sein mag – Arbeit, Krankheit, Probleme, Prüfungen, alles –, mit der ganzen Kirche gegenübertreten, die hinter uns steht, denn wo einer ist, da sind alle. Wo ein Mitglied seines Leibes ist, da ist der ganze Leib. Es bedeutet dann zwar noch nicht, dass wir das Problem lösen können, aber es ist sicher, das garantiere ich euch, dass wir im Frieden durch jede Situation gehen werden, wir werden hindurchgehen, ohne zu verzweifeln. Wir werden uns der Situation stellen und daraus hervorgehen, so wie Gott es möchte, und somit siegreich, auch wenn es nicht so gelaufen ist, wie wir es uns vorgestellt haben, aber es ist nach dem Gedanken Gottes gelaufen und somit gut.

Es ist klar, dass dies Glauben erfordert. Aber, entschuldigt, wenn wir in unserem Leben, auf unserem Weg hier auf der Erde nicht diesen Glauben an Gott haben, diese Gewissheit, dass Er uns führt, um uns die Würde von Söhnen und Töchtern zurückzugeben, diese Gewissheit, dass die neue Welt kommen wird und wir sie ab sofort lebendig werden lassen können, welchen Sinn hat es, von Christus zu reden, von Christen zu reden? Dass es dafür Glauben braucht, setze ich als gegeben voraus.

Ihr seht also, dass sich in diesem Glauben, wenn wir sagen: «Bei denen, die Gott lieben, führt Er alles zum Guten»6, und es wirklich glauben, alles löst! Sagt mir, wo das Problem liegt, wenn ich von dieser Einstellung ausgehe: Ich weiß, dass Gott mich führt, ich weiß, dass Er mich liebt, ich weiß, dass Er alles zum Guten führt, zu meinem Guten, weil ich Ihn liebe und diese Liebe, die Er mir schenkt, bereits spüre. Es mag Momente geben, in denen man das nicht spürt, in denen man das nicht sieht, das ist klar. Aber auch da bin ich sicher, und ich bitte euch, selbst diese Erfahrung zu machen, wenn ihr es nicht tut, sagt es Ihm. Sagt Ihm: „Jesus, ich weiß, dass alles für mich zum Guten führt, aber ich sehe es nicht. Hilf mir!“ Ihr werdet es sofort sehen. Das heißt nicht, dass ihr sehen werdet, was ihr euch vorgestellt habt, aber ihr werdet den Frieden spüren, ihr werdet verstehen, dass das der Weg ist. Jesus wird es nie verabsäumen, uns Frieden zu schenken. Er wird es nie verabsäumen, uns das Licht zu geben, um durch alles hindurchgehen zu können. Er wird uns hindurchgehen lassen, ja, aber es wird uns nie an Licht fehlen.

Natürlich immer unter derselben Voraussetzung: Wir müssen Ihn unser Leben führen lassen, wir müssen Ihm vertrauen. Wenn ich das Leben in meinen Händen halte, bleibt Er, der meine Freiheit achtet, machtlos, Er kann nichts tun. Er kann zu mir sagen: „Mauro, du hast dich bereits entschieden. Was soll ich dir sagen? Vertraue mir. Folge mir. Komm und folge mir.“ Seht, das ist unser Weg auf der Erde, ein Volk, das so lebt. Seht, nur Jesus Christus kann die Erde retten, aber Er kann es nur durch ein Volk tun, das es Ihm erlaubt, ein Volk, das daran glaubt, ein Volk, das in diesem Glauben lebt. Würde es einen kleinen Rest geben, der so lebt, würden alle Kriege, alle Pandemien, würde alles aufhören.

Aber hier müssen wir uns fragen – und ich glaube, das müssen wir Christen alle tun, wir alle, keiner ausgeschlossen –, wenn Jesus die Apostel fragt: «Für wen halten mich die Leute?»7, dann muss sich jeder von uns fragen: „Aber wer ist Jesus für mich? Was ist Er in meinem Leben? Ist Er mein Bräutigam, ist Er der Motor meines Lebens?“ Er ist Derjenige, ohne den es kein Leben gibt, das heißt, ohne Jesus gibt es kein Leben. Würde man mir Jesus wirklich wegnehmen, reden wir gar nicht mehr über Leben, worüber reden wir dann? Für mich ist es schon ein Widerspruch, dass wir uns unter uns immer wieder sagen müssen: „Von Jesus ausgehen, Jesus an die erste Stelle setzen.“ Ich fühle mich schon ein bisschen als Verräter, dass ich das sagen muss, ich meine, es sollte doch klar sein.

Ich sage euch: Zum Glück gibt es noch viele verfolgte Christen auf der Welt, die, um Jesus an erster Stelle zu halten, getötet werden, die, um Jesus in ihrem Leben an erster Stelle zu halten, ihr Land verlassen müssen. Es gibt sie, es gibt sie! Verfolgte Christen, die ihren Glauben nicht loslassen, die sich töten lassen, ihre Arbeit verlieren, alles verlieren, bis sie fliehen. Und wir hier in Europa kämpfen – und haben es nicht geschafft –, um die christlichen Wurzeln Europas zu bewahren, und wir haben auf so vielen Ebenen verloren: Abtreibung ist zum Gesetz geworden, ein Recht, es ist ein Recht geworden. Europa hat seine Wurzeln verleugnet. Dadurch ist ein Loch entstanden, ein Loch in der Mauer des Lichts, das die Finsternis vertreibt. Die Finsternis ist eingedrungen, und deshalb erleben wir solche Zeiten, wie wir sie erleben.

Ich habe gerade gelesen – ich denke, es war eine Statistik aus dem vergangenen Jahr –, dass es in der Welt hundertfünfzig Millionen Sklaven gibt, mehr als zur Zeit der Sklaverei. Und wisst ihr, wer sie sind? Kinder und Frauen, die für Sex benutzt werden. Einhundertfünfzig Millionen! Als ich das las, kam ein Gebet in mir hoch, eine Frage, die ich uns allen als Gebet stellen möchte: Wo sind die Christen? Wo bin ich? Ich möchte niemanden anklagen. Aber auf welche Werte lege ich die meiste Bedeutung im Leben? Was zählt wirklich? Was ist wirklich wichtig? Was hat es verdient, sich dafür einzusetzen und ihm zu dienen? Seht, ich denke dabei nicht nur an Werke der Nächstenliebe, ich denke an den Glauben, den Glauben, der dem Bösen entgegenwirkt, den Glauben, der uns, wenn wir ihn haben, sagt, dass wir Berge versetzen können.8 Wo ist dieser Glaube? Mir kommen sofort die Worte Jesu in den Sinn: «Werde ich, wenn ich wiederkomme, auf der Erde noch Glauben finden?»9 Jesus ist es, der diese Welt verändern wird, Jesus ist es, der diese Welt retten kann, kein Mensch kann das tun. Ohne Jesus wird sich nichts ändern, alles wird nur noch schlimmer.

Aber es braucht ein Volk, das Ihn annimmt. Es braucht jemanden, der mit Freude, mit Liebe, nicht weil er muss, nicht aus Angst, sondern aus Liebe zu Jesus sagt: „Ja, Du wirst den Glauben finden. Wir sind hier. Und gemeinsam mit Ihm an die Arbeit gehen, unsere Leben für Ihn einsetzen. Ich wiederhole, dann schließe ich: Wenn wir alles, was wir tun, aus Liebe zu Ihm tun, garantiere ich euch, dass sich zumindest die kleine Welt um uns herum ändern wird, vor allem werden wir uns ändern. Das Jammern wird aufhören,… weil man es aus Liebe tut. Und wie können wir uns beklagen, wenn wir es aus Liebe tun? Wie können wir die Last sehen, wenn wir es aus Liebe tun? Ja, einen Moment lang werden wir sagen: So ein Pech!“, aber dann werden wir es mit noch mehr Freude tun. Da wir ja auch wissen, dass jene Liebe Ihn nährt, Ihm hilft, sagen wir: „Aber mit Freude ertrage ich diese Leiden, mit Freude, und vereinige sie mit den Deinen, aus Liebe“.

Ich bitte euch, betrachtet euch alle. Macht alles aus Liebe; aus Liebe, wenn ihr kocht, aus Liebe, wenn ihr einen anderen anseht, aus Liebe im Dienst an einem kranken, an einem alten Menschen, nicht weil ihr müsst: aus Liebe. Alles aus Liebe. Das verändert alles, weil es diese Dynamik in Gang setzt, von der ich beim Gesetz des Geistes gesprochen habe. Es ist ein Gesetz, und Jesus hält sich an die Gesetze. Ihr, liebt Ihn, damit Er euch liebt, und seine Liebe wird viel größer sein als eure. Versucht einfach, euch daran zu messen, und folgende Worte hat Jesus gesagt: „Wenn du dich mir hingibst, gebe ich mich dir hin.“ Ich glaube nicht, dass sich irgendjemand von uns Jesus ebenbürtig fühlt. Es ist ein Tausch zu unseren Gunsten. Ein anderes Mal hat Er gesagt: „Du, kümmere dich um meine Dinge, ich kümmere mich um deine“, das heißt, wir gewinnen auch dort. Die Welt wartet.

Und Maria möge uns segnen, Sie möge alle Ja zu Gott zum Zeitpunkt der Empfängnis segnen, die überall versteckt sind. Möge Sie wirklich all die Unschuldigen erreichen, die Sklaven, all die abgelehnten Kinder, die ganze leidende Menschheit, die nichts getan hat, um mehr zu leiden als wir, sie leidet einfach. Möge die Liebe Marias sie erreichen, aber auch unsere Liebe, unsere Hingabe und unsere Gebete, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

1 Vgl. Röm 8, 35-39

2 Vgl. Mt 9, 14-17

3 Siehe Fußnote 2

4 Vgl. Joh 17, 12

5 Vgl. Mt 13, 10-13

6 Vgl. Röm 8, 28

7 Vgl. Mt 16, 13-17

8 Vgl. Mt 17, 20

9 Vgl. Lk 18, 8