Kirche Jesu Christi des Universums
von Mauro
(übersetztes Audio)
25.6.2023
Botschaft der Allerheiligsten Jungfrau Maria „Ich habe euch alles gesagt“[1]
Mt 6, 24-34
Ich wünsche euch allen ein schönes Hochfest! Ich habe mich selbst gefragt – und lade auch euch ein zu überlegen –, wofür ich an diesem Fest danken möchte. Maria für ihre Anwesenheit zu danken, dafür, dass Sie unter uns gekommen ist? Aber ich frage mich auch für mich persönlich: Wofür soll ich danken? Was sage ich zu Maria, die hier vor mir steht, vor jedem von euch und zu jedem von euch sprechen möchte? Was sagt ihr zu Ihr? Danke für…
Ich werde euch nicht sagen, wofür ich danke, aber ich rate euch: Macht es, jeder von euch, in einem Moment der Stille vor Maria, in dieser persönlichen Beziehung, um zu sehen: „Wofür danke ich?“ Denn es besteht die Gefahr, dass wir danken, weil es das Volk macht, weil Sie erschienen ist, weil es Wunder gibt, weil ich deshalb eine Reise nach Medjugorje gemacht habe. Seht, wenn wir nicht in eine persönliche, lebendige Beziehung mit Maria eintreten, wie unsere Beziehung mit Gott sein müsste, laufen wir Gefahr, oberflächlich zu bleiben und in die Religiosität, die Gewohnheit… zu verfallen. Auf diese Weise treten wir nicht ins Leben ein.
Dann bin ich noch eine Schritt weiter gegangen und habe mir, nachdem ich mit jenen gesprochen habe, die in Medjugorje leben, die Hotels und Geschäfte haben und Maria danken, weil Sie ihnen den Wohlstand gebracht hat, die Frage gestellt, ob es denn wirklich Marias Wunsch war, dort zu erscheinen, damit all diese armen Menschen, die von Tabak und Schafzucht lebten, reich würden? War das wirklich Marias Wunsch?
Wir wissen, was das Ziel ihrer Erscheinungen war (Sie sagte es uns): ein Volk auf die Ereignisse vorzubereiten, die wir jetzt erleben[2]. Ich füge hinzu – und glaube mich nicht zu irren –, dass Maria 1981 in einem letzten Versuch erschienen ist, um zu sehen, ob vielleicht keine Notwendigkeit für die Zentrale Zelle und diese ganze Dimension, die wir jetzt leben, bestünde, ob die Kirche vielleicht eine Antwort geben und möglicherweise noch vor dem Jahr 2000 das Leben im Universum verkünden würde. Sie versuchte es. Daraufhin bereitete Sie die Zentrale Zelle und die außergewöhnlichen Werkzeuge[3] vor und auch die gewöhnlichen Werkzeuge, zu denen auch wir gehören. Sie bereitete das Heiligtum und Portal „Das Antlitz von Maria“[4] vor. All diese Dinge bereitete die Allerheiligste Jungfrau Maria vor. Sie bereitete sie in uns vor, im Geist. Sie bereitete sie in all jenen vor, die bereit waren, auf Sie zu hören. Wer Wunder wollte, wer die Berge hinauf- und hinunterlaufen wollte und außergewöhnlichen Dingen nachlief, den ließ Sie dabei.
Wenn wir Ihr nachfolgen und Ihr danken, weil Sie erschienen ist, fallen uns sofort folgende Worte ein: „Es ist tatsächlich wahr, dass «wer viel hat und wem viel gegeben wurde, von dem wird viel verlangt.»[5] Von den Mitgliedern der Pfarre von Medjugorje, von den Franziskanerbrüdern in Medjugorje wurde mehr verlangt. Die Muttergottes erschien jeden Donnerstag und führte die Pfarre bis Sie weinend erschien, beziehungsweise erschien Sie gar nicht und alle fragten sich: „Wie kommt es, dass die Muttergottes nicht erschienen ist?“ Schließlich erschien Sie weinend, aber dann kam Sie nicht mehr. In der Folge haben die Erscheinungen begonnen, die wir alle einmal im Monat haben, aber jene, durch die Sie die Pfarre 1984 oder 1987 führte (ich erinnere mich nicht mehr), hörten auf.
Wir sagen also: „Schön, dass die Muttergottes erscheint! Was für eine Freude!“ Legen wir das auf uns um: Wie viele Gnaden haben wir erhalten! Sie hat uns geführt, Sie hat zu uns gesprochen, Sie hat uns Erklärungen geschenkt und ist dabei auch ins Detail gegangen. Wir wissen jetzt mehr über ihr Leben, über ihre Beziehung zum Heiligen Josef, zum Heiligen Johannes[6]. Wir wissen viele Dinge, aber seien wir uns auch der Verantwortung bewusst, die all das mit sich bringt.
Als Sie sich vor zwei Jahren, am 14. August, von uns verabschiedete, sagte Sie: „Ich habe euch alles gesagt. Ich erwarte mir von euch, dass ihr die Unterweisungen, die ihr erhalten habt, in die Tat umsetzt. Ihr seid meine Kirche, ich bin eure Mutter. Ich bin in eurer Mitte.“[7] Ich sage aber, seien wir wachsam, dass die Muttergottes zwar in unserer Mitte ist, wir Ihr aber nicht zur Verfügung stehen, wie es mit den Mitgliedern der Pfarre von Medjugorje und den Franziskanerbrüdern geschehen ist. Ich scheue mich nicht, das zu sagen und nehme die Konsequenzen auf mich.
Danken wir Ihr also für das Vertrauen, das Sie in uns hatte, danken wir Ihr, weil Sie uns gerufen hat, weil Sie uns von diesem Plan erzählt hat. Danken wir Ihr, weil die Neue Schöpfung wirklich dabei ist, sich zu entwickeln, denn das bedeutet diese neue, persönliche Beziehung eines jeden von uns mit Gott, mit Ihr und der Kirche.
Aber an diesem Festtag – Festtag auch deshalb, weil wir uns der Vollendung nähern; Festtag auch deshalb, weil wir uns in den letzten Zeiten befinden; Festtag auch deshalb, weil bei dieser Menschheit, bei dieser Art zu leben, weil bei diesem Gedanken, der in jeden von uns eingetreten ist und uns, das müssen wir zugeben, von unserer Bestimmung als Kinder Gottes entfernt hat, ein Festtag also, weil endlich ein Schlussstrich gezogen wird – danken wir, dass ein Schlussstrich gezogen wird. Lasst uns aber versuchen, diese Verantwortung zu leben, mit dem Wissen, dass dies entweder wunderbare oder furchtbare Zeiten sind, je nach der Entscheidung, die wir treffen, und wenn wir sagen, abhängig von den Entscheidungen, die wir treffen, dann meine ich nicht die Entscheidung „ich gehöre der Kirche an“. Wenn wir der Kirche angehören, müssen wir auch das leben, was die Kirche vorantreibt, dann müssen wir mit dem Schritt halten, was die Kirche hervorbringt und sie bringt das hervor, was der Heilige Geist eingibt und vorantreibt. Wir können nicht nach unserem Gedanken, nach unseren Vorstellungen leben, nach dem, was wir glauben, was die Kirche ist: Wir müssen das leben, was uns die Muttergottes, Königin der Kirche, Mutter der Kirche zeigt und wohin Sie uns führt. Wenn wir damit nicht Schritt halten, bedeutet das, Sie zu verraten. Damit nicht Schritt zu halten bedeutet, „Nein“ zu sagen.
Es geht nicht, Maria zu danken, dass Sie gekommen ist und dann ihrem Gedanken, ihrem Plan nicht völlig zu folgen, sondern unserem. Ansonsten würde uns ihr Kommen in Schwierigkeiten bringen, denn wir können nicht sagen, dass wir es nicht gewusst hätten. Es ist eine Freude, ihn voll und ganz zu leben. Leben wir ihn nicht voll und ganz, dann verurteilen uns ihr Zeugnis, ihre Anwesenheit und ihre Fürsprache. Denn wenn wir vor dem Herrn stehen werden, wird Er zu uns sagen: „Warst du nicht einer von jenen, die an allen Treffen der Kirche teilgenommen haben? Hast du etwa nicht alle Botschaften von Maria und alle meine Botschaften gehört? Hast du etwa nicht gehört, was Pater Tomislav gesagt hat? Habt ihr euch nicht gesehen und begrüßt? Wohin bist du danach gegangen? Wo bist du jetzt?“ Seht, wenn Jesus im Evangelium zu jemandem sagt: «Ich kenne dich nicht. Weg von mir, du Gesetzloser!», und jener sagt zu Jesus: «Aber ich habe mit Dir gegessen, ich habe Wunder getan. Ich habe mit Dir und von Dir gesprochen», und Jesus ihm antwortet: «Ich kenne dich nicht. Weg von mir!»[8], dann ist das genau das, wovon wir sprechen!
Die Freude, mit Maria zu tun zu haben, bringt Verantwortung mit sich. Beim Plaudern sagt man manchmal, dass es schwierig sei, mit einem Heiligen zu leben. Jene, die zufällig einen Heiligen in der Familie haben, wissen, dass es sehr schwierig ist. Warum? Weil es sehr schön ist, wenn man ihm nachfolgt und sich selbst abstirbt, wenn man sich umwandeln lässt und den eigenen Gedanken verändert, aber wenn man das nicht tut, hat man ständig jemanden an der Seite, der einem sagt: „Das machst du falsch, das machst du falsch, das machst du falsch!“ Es ist schwierig. Es ist leichter, mit jemandem zu leben, der sich auf derselben Ebene befindet, sodass wir gemeinsam Fehler machen, nicht wahr? Und wir rechtfertigen uns: „Es ist richtig, es ist richtig, es ist richtig.“ Mit Maria zu leben ist so. Sie ist die beste aller Mütter, es ist das Beste, was einem passieren kann. Es ist eine Freude, die kein Ende nimmt und sich fortsetzt, aber nur dann, wenn wir die Bereitschaft haben, uns zu ändern. Ansonsten müssten wir Ihr anstelle eines Dankes, dass Sie jetzt erschienen ist, sagen: „Warum bist du gerade jetzt erschienen, wo ich lebe? Hättest du nicht ein bisschen später erscheinen können, oder früher, jedenfalls zu einem Zeitpunkt, an dem ich nicht gelebt habe?“
Also, ich bin froh, in diesen Zeiten zu leben, mit all diesen Gnaden, die anspruchsvoll sind, daher bitte ich euch: Haltet Schritt mit der Zeit!
Ich möchte heute ganz Medjugorje segnen, alle Seelen, die je in Medjugorje waren, alle Pilger, all jene, die verstanden haben und jene, die nicht verstanden haben. Ich möchte die ersten Zeiten der Erscheinungen segnen, die eine Vorbereitung auf unsere Zeiten waren, und insbesondere möchte ich jetzt unser Portal segnen. Ich möchte die Arbeit segnen, um die wir im Dienst am Portal, im Dienst am Volk gebeten werden, das wir nähren sollen. Ich möchte die Bemühungen segnen, neue Geschöpfe zu sein, um zu beginnen, als neue Geschöpfe zu leben, indem wir uns endgültig vom Geist der Welt lösen. Die Gnaden, das zu tun, stehen uns zur Verfügung. Wir haben auch die Gnaden, selbst Steine des Anstoßes für jene zu werden, die nicht vollkommen nach den Gesetzen Gottes leben möchten; Steine des Anstoßes für jene, die an diese Welt gebunden bleiben möchte, die mit Kompromissen, mit ihren Bindungen leben möchte. Möge uns der Segen von Maria heute neben dem Mut auch die Freude bringen, um wirklich gemeinsam mit Ihr zu Miterlösern zu werden, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
[1] Botschaft, die im Buch „Unterwegs zur Neuen Schöpfung – Band 8, 2021“ auf S. 79 und auf unserer Webseite https://unterwegszurneuenschoepfung.org in der Rubrik „Botschaften – 2021“ veröffentlicht wurde.
[2] Vgl. Botschaft der Allerheiligsten Jungfrau Maria vom 25. Mai 2013 „Der Plan der Muttergottes in Medjugorje“, veröffentlicht auf unserer Webseite in der Rubrik „Botschaften – 2013“.
[3] Zur Vertiefung der Zentralen Zelle und der außergewöhnlichen Werkzeuge verweisen wir auf unsere Webseite, auf die Rubrik „Die außergewöhnlichen Werkzeuge Gottes“.
[4] Dieses Haus-Heiligtum mit dem Portal befindet sich in Medjugorje.
[5] Vgl. Lk 12, 48
[6] Wir verweisen diesbezüglich auf das Buch „Die Geschichte neu schreiben – Band 3 – Die Frau mit der Sonne bekleidet“, Verlag Luci dell‘Esodo
[7] S. Fußnote 1
[8] Vgl. Mt 7, 22-23; Lk 13, 25-27
