Gott hat uns einen Namen gegeben

BOG NAM JE DAO IME

Liebe Leser, von Herzen wünsche ich euch Frohe Ostern!

Ich würde mir wünschen, dass es für jeden von uns ein Ostern der wahren Auferstehung sei, ein tiefer, innerlicher Durchgang hin zur neuen Schöpfung, den Jesus für uns geöffnet hat, indem Er den Tod besiegt hat. Der Glaube an Christus gibt uns die Gewissheit, dass wir zu einem neuen, erlösten und auferstandenen Leben berufen sind. Um dorthin zu gelangen reicht es nicht, an den Feiern zum Gedenken an den Tod und die Auferstehung Christi teilzunehmen. Es bedarf auch unserer völligen Teilnahme am innerlichen Wirken des Heiligen Geistes, der die Erinnerung unserer Seele erweckt und uns dahin bringt, unsere wahre Identität in Gott zu erkennen, und zwar die, seine Kinder zu sein.

Es ist wichtig, vor Gott von Angesicht zu Angesicht zu stehen, ihm zu erlauben uns mit seinem Blick zu durchdringen und uns von ihm bei unserem Namen rufen zu lassen. Das ist das Erwachen des Lebens, das ist unsere Auferstehung. In der Bibel ist der Name, mit dem Gott einen Menschen ruft, die Bestimmung der Person selbst.

Im Evangelium nach Johannes begegnet Maria Magdalena dem Auferstandenen Jesus, erkennt ihn aber nicht, solange Er sie nicht beim Namen ruft. Im Namen, den Jesus ausspricht, erkennt Maria sich selbst, ihre Identität als Tochter. Sie erkennt die Stimme dessen wieder, der sie geliebt und gerettet hat. Lesen wir gemeinsam diese Stelle:

„Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten. Die Engel sagten zu ihr:

– Frau, warum weinst du?

 Sie antwortete ihnen:

– Man hat meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat.

 Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihr:

– Frau, warum weinst du? Wen suchst du?

Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm.

– Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen.

 Jesus sagte zu ihr:

– Maria!

Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf Hebräisch zu ihm:

– Rabbuni!, das heißt: Meister.“ (Joh 20, 11-16)

Vor einigen Jahren, nachdem ich genau diesen Ausschnitt aus dem Evangelium gelesen habe, hat mir der Heilige Geist durch eine Botschaft, die ich euch gerne zur Verfügung stellen möchte, einige Erklärungen gegeben. Ich hoffe, dass sie euch dabei hilft, zu einer immer tieferen und authentischeren Vereinigung mit Gott zu gelangen.

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Den Tod und das Reich des Todes durchqueren und besiegen

Attraversare e sconfiggere la morte e gli inferi

Die Fastenzeit hat begonnen – intensive Vorbereitungszeit auf Ostern. Ich denke, dass wir alle Jesus in seinem österlichen Übergang vom Tod zum Leben folgen wollen, einem Übergang, der auf jeden einzelnen von uns in allen möglichen Lebensumständen zukommt. Wir wissen nur zu gut, dass unser Dasein voller Umstände  ist, die nicht immer rosig sind. In der Familie, am Arbeitsplatz, in den Beziehungen mit anderen, in den verschiedenen Schwierigkeiten, die uns jeden Tag erwarten, können wir uns entscheiden, diese Ereignisse passiv zu ertragen oder das zu tun, was Jesus getan hat: jede Prüfung in einen Sieg zu verwandeln, jeden Tod in eine Auferstehung . Wie? Indem wir Gott unsere Schwierigkeiten übergeben, zu ihm unsere Herzen und unsere Gedanken erheben, mit Glauben beten und fest daran glauben, dass Er das Böse in Gutes verwandeln kann, aufgrund der großen Liebe, die Er für uns hegt. Oft beten wir um etwas, was uns am Herzen liegt und nicht immer erhalten wir es – wir sind enttäuscht und beginnen, mit dem Herrn zu diskutieren. Ich persönlich habe durch die Prüfungen des Lebens erkannt, dass die tiefe Bedeutung des Gebets nicht die ist, Gott darum zu bitten, das zu verwirklichen, was wir uns zurecht gelegt haben. Der Zweck des Gebetes ist hingegen der, jede Situation vor Gott hinzutragen, sie in seinen Hände zu lassen und zu erlauben, dass Er alles so löst, wie Er es vorgesehen hat, denn seine Vorsehung übersteigt all unsere Vorstellungen.

Am 28. Februar 2001, Aschermittwoch, habe ich, während ich betete, eine Botschaft vom Heiligen Geist erhalten. Ich möchte sie euch zur Verfügung stellen, weil sie mir als Begleitung während der Fastenzeit hilfreich erscheint. Von Herzen wünsche ich euch, dass ihr die Nähe Jesu in dieser Zeit erfahren könnt, soweit, dass ihr ihn in eurem Geist lebendig und auferstanden fühlt, nicht nur zu Ostern sondern in jedem Tag eures Lebens.

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Die Allerheiligste Jungfrau Maria, Miterlöserin der Menschheit

Maria SS, corredentrice dell'umanità

 

Im Buch „Über die große Barriere hinaus“ habe ich keine Reihe von Phänomenen und außergewöhnlichen Erfahrungen vorgestellt. Das war in der Tat nicht meine Absicht. Indem ich den Lesern meine Erfahrungen beschrieben habe, wollte ich vielmehr viele hilfreiche Elemente aufzeigen, um zu erklären, dass sich das ganze Universum auf Jesus Christus hin bewegt, in Erwartung, dass die ganze Schöpfung in ihm wieder vereint wird. Jene, die Christus angehören, wie die Erzengel, die Engel, die Heiligen, die Seelen im Fegefeuer und die Menschen, die Gott treu sind auf der Erde wie auf anderen Planeten, müssen notwendigerweise mit Christus vereint leben, um ihre Sendung zu Gunsten der ganzen Menschheit ausüben zu können. Wir alle erhalten gleichzeitig mit dem Leben, das wir empfangen, auch eine Sendung, die auszuüben ist. Das Sein und das Wirken bilden unsere Identität. Unsere Sendung kann sich aber nicht verwirklichen, wenn wir nicht mit Christus vereint sind. Getrennt von ihm, verlieren wir die Orientierung und finden uns nicht selten dabei wieder, leere Werke zu tun trotz guten Willens. Wir riskieren also, viele Werke im Namen Gottes zu tun, ohne jedoch das Werk Gottes zu vollbringen. Jesus selbst hat uns darauf hingewiesen, als er sagte:“Getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen“ (Joh 15, 5).

Wir sind alle zur mystischen Vereinigung mit Christus berufen. Sie ist keine außergewöhnliche Erfahrung, die nur wenigen auserwählten Seelen vorbehalten ist sondern eine vorgeschriebene Etappe für jeden Christen, die gleichzeitig Ausgangs- und Zielpunkt unseres Weges ist. Die mystische Vereinigung mit Christus ist die völlige Vereinigung mit seinem Leben, das uns zur Wirklichkeit des Lebens Gottes führt. Vereint mit Jesus Christus erfahren wir, was es bedeutet, in Gott und mit Gott zu leben. Davon spricht der Hl. Paulus im Brief an die Galater, wo er behauptet:“Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Soweit ich aber jetzt noch in dieser Welt lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat“ (Gal 2, 20). Die mystische Vereinigung wird nur erreicht durch die aufrichtige und freie Hingabe seiner Selbst an Gott in Christus, durch das Unbefleckte Herz Mariens.

Ich kann bezeugen, dass die Erzengel, viele Heiligen sowie die Brüder der anderen Planeten, die Gott treu geblieben sind und mit denen ich die Gnade hatte zu sprechen, mir immer diesen Punkt bekräftigt haben: dass nichts im Universum getrennt von Jesus Christus existieren kann. Die Macht seines Gedankens stützt das Universum. Satan selbst muss sich mit der unendlichen Macht Christi auseinander setzen, er kann sie zurückweisen aber nicht annullieren oder in Frage stellen, und von Christus wird er endgültig besiegt werden am Ende der Zeiten. Deshalb ist jedes Werkzeug Werkzeug Gottes, wenn es mit Jesus Christus vereint ist.

Im Universum gibt es ein Geschöpf, einzigartig in seinem Wesen und Wirken, dessen Rolle fundamental ist für die, die das Ziel einer tiefen und aufrichtigen Vereinigung mit Jesus Christus erreichen möchten. Dieses Geschöpf ist die Allerheiligste Jungfrau Maria, Mutter Jesu Christi und der Menschheit, Königin des Universums, als die sie nicht nur auf der Erde verehrt wird sondern auch auf den anderen Planeten, deren Menschheiten Gott treu geblieben sind. Ich habe über diese Menschheiten ausführlich im Buch „Über die große Barriere hinaus“ gesprochen.

Wenn die mystischen Vereinigung mit Christus durch die Allerheiligste Jungfrau Maria gelebt wird, werden die begründenden Werte des christlichen Lebens zur Gänze wiedererlangt, sowohl auf der Ebene des Einzelnen als auch der gemeinschaftlichen. Unter diesen Werten erhalten besonders zwei eine neue Bedeutung: das allgemeine Priestertum (das dem Volk Gottes eigen ist) und die Beziehung zwischen Mann und Frau, die in der Einheit und in der Unterschiedlichkeit harmonisch wird.

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Freie und intelligente Geschöpfe

creature libere e intelligenti

Taufe des Herrn

Die Fähigkeit, die Ereignisse in der Welt zu unterscheiden und zu beurteilen, ist für jeden einzelnen von uns lebensnotwendig. Das ist nicht nur unser Recht, sondern ich würde eher sagen, dass es viel mehr auch unsere Pflicht ist. Sonst nehmen wir die Ereignisse mit Resignation, Angst, Depression, Sorge und Passivität hin oder werden nervös und aggressiv. Das sind alles Haltungen innerer Auflehnung. Wir haben jedoch eine große Verantwortung für unser Leben und das der anderen, für das, was in der ganzen Menschheit geschieht. Wenn das für jeden Menschen gilt, dann gilt es umso mehr für den, der sich als gläubig bezeichnet. Jesus hat mir einmal gesagt: „Ich habe keine Marionetten geschaffen, sondern freie und intelligente Geschöpfe“. Weil wir also keine Marionetten sind, da Gott uns frei und intelligent erschaffen hat, sind wir fähig, die Ereignisse um uns herum im Licht der geistigen Intelligenz zu lesen, die uns der Herr geschenkt hat, als Er uns nach Seinem Abbild geschaffen hat.

Wenn wir für die Realität die uns umgibt Verantwortung übernehmen und nicht mehr nur passive Zuschauer sind, dann geben wir unseren kreativen Beitrag zur Geschichte. Wenn wir behaupten gläubig zu sein, dann bringt uns unsere Verantwortung dazu, am Werk Gottes teilzunehmen. Wie? Durch unsere Entscheidung, für Gott zu leben, durch die Liebe die unseren Gedanken erhebt und uns hilft, das was Gott für uns tut zu verstehen. Wenn diese Entscheidung fehlt, beschränken wir uns darauf, die Ereignisse die geschehen, als einfache Phänomene zu betrachten. Dann sind wir auf geistiger Ebene blind, da unseren Augen das Licht Gottes vorenthalten bleibt.

Wenn wir uns mit einem aufrichtigen Glaubensakt entscheiden, unser Leben durch das Unbefleckte Herz Mariens Gott aufzuopfern, wird in uns ein unaufhaltsamer Prozess ausgelöst, der uns über die Bekehrung zur Umwandlung führt. Die Bekehrung ist jene innere Haltung, die uns erlaubt, ständig die Art und Weise wie wir in den verschiedenen Situationen des Lebens denken und handeln zu ändern, um sie dem Willen Gottes gleichförmig zu machen. Die Umwandlung hingegen ist die Veränderung unseres ganzen Seins, die abhängig ist vom Wirken Gottes und unserer Antwort. Hierbei handelt es sich um einen ständigen Prozess, der unsere ganze Existenz auf allen geistigen und körperlichen Ebenen miteinbezieht. Im Buch „Über die große Barriere hinaus“ habe ich in Kapitel 15, das von der neuen Schöpfung spricht, eine Botschaft vom 28/7/2007 wiedergegeben, in der der Heilige Erzengel Raphael unter anderem behauptet:

Die ganze Menschheit wird den österlichen Durchgang, den Jesus Christus gelebt hat, leben müssen, indem sie sich mit Seinem Tod vereint, um an Seiner Auferstehung teilzuhaben. Das wird der große Exodus sein, der Durchgang des ganzen Universums vom Tod zum Leben, von der Verdorbenheit zum unbefleckten Leben, so wie das Leben ursprünglich geschaffen worden ist.

Auf diese unsere fundamentale Haltung der Hingabe an Gott kommt die göttliche Gnade herab, als Ausdruck der Macht des Herrn, um unsere Entscheidung zu bekräftigen. Er gibt uns alle nötigen Werkzeuge (z.B. das Gebet, die Sakramente, die Heilige Schrift, usw.), damit wir unsere Entscheidung verwirklichen können und macht uns fähig, sie richtig zu verwenden, während Er uns mit Seinem Wohlwollen begleitet.

Tag für Tag lernen wir Gott immer mehr so kennen, wie Er ist und nicht so, wie wir Ihn uns vorgestellt haben, nachdem wir Sein Bild durch unsere Ängste, unsere Logik, unsere Bedürfnisse und Wünsche verzerrt haben. Indem wir Gott kennen lernen, lernen wir uns selbst kennen.

In diesem Sinn gelingt es uns, die Führung des Heiligen Geistes in uns bis in die feinsten Nuancen zu verstehen. Wir treten in eine lebendige und vitale Beziehung mit dem Heiligen Geist ein und in Ihn versunken, werden wir die Ereignisse, die die Menschheit im ganzen Universum miteinbeziehen, verstehen und daher in der Lage sein, zu unterscheiden und zu handeln. Aus meinen Erfahrungen und aus dem, was mir offenbart worden ist, kann ich schließen, dass sich die Menschheit vor großen Ereignissen befindet, die Gott zulassen wird, um die Menschen aufzuwecken und sie dadurch zu einer  Entscheidung zu bringen. Das Buch „Über die große Barriere hinaus“ endete mit einer Botschaft des Heiligen Erzengels Michael, der solche Ereignisse ankündigt. Ich gebe sie hier wieder und überlasse sie euch zur Betrachtung. Ich hoffe, dass sie dazu beiträgt, euch immer mehr für Gott zu entscheiden. So machen wir uns durch diese Monatsschrift gemeinsam auf den Weg.

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Der Ruf und die Antwort zur Umwandlung des Lebens

La chiamata e la risposta per la trasformazione della vita.

Der Mensch hat die Möglichkeit, aus zwei verschiedenen Richtungen in die Zukunft zu blicken: aus jener der menschlichen Wissenschaft und jener des Glaubens. Die eine dürfte die andere nicht ausschließen, aber dem Menschen obliegt die Aufgabe, sich zu orientieren, um seine eigene Verwirklichung zu erreichen und sich zum Instrument für die Orientierung der Menschheit zu machen.

Die Humanwissenschaft hat ihre eigene Perspektive. Von der Zukunft des menschlichen Körpers berichtet ausführlich die Zeitschrift „Focus Extra“ Nr. 24/2006. Es wird von der Dauer des Menschenlebens von 100 vielleicht 200 Jahren gesprochen. Wie wird dieser Mensch sein? Ich zitiere ab S. 7 der Zeitschrift: „Ein Mensch mit sechs Millionen…künstlichen Armen, Beinen, Knien. Aber auch Herz, Augen und Blase würden im Labor erstellt. Die künftigen Generationen werden über Technologien verfügen, die imstande sind, „Ersatzstücke“ zu liefern.

Die Perspektive des Glaubens geht darüber hinaus und öffnet dem Menschen einen ganz neuen Raum ohne Lebensende, das vom Tod gezeichnet ist. Durch seine Auferstehung spricht Jesus davon und legt Zeugnis dafür ab, und zwar von der Wiedergeburt und der Auferstehung des Menschen (Mt 22, 30-31). Dieselbe Sicht wird durch die Apostel Paulus (1 Kor 15) und Johannes ausführlich erläutert, die eine ganz neue Wirklichkeit ankündigt: „Siehe, ich mache alles neu“ (Offb 21,5).

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von Stefania Caterina und Tomislav Vlašić