Die Entscheidung der Seele

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Liebe Leser,

ich bin glücklich, wieder mit euch hier zusammen sein zu können. Setzen wir unseren Weg, der dazu führen soll, das Leben Gottes in uns immer besser verstehen zu können, gemeinsam fort. In diesem Monat möchte ich euch eine Botschaft des Heiligen Geistes zur Verfügung stellen, die davon spricht, dass es notwendig ist, sich für die Wahrheit zu entscheiden und von den Konsequenzen, die diese fehlende Entscheidung mit sich bringt. Ich glaube, dass diese Worte uns alle betreffen, denn jeden Tag müssen wir zwischen dem Guten und dem Bösen, zwischen der Wahrheit und der Lüge wählen. Es scheint fast, dass uns das Leben dazu zwingt, eine endlose Partie Schach zu spielen, in der es lebensnotwendig ist, die richtige Schachfigur zu ziehen und zu entscheiden, welchen Weg wir einschlagen sollen, entweder den Weg Gottes oder jenen, den wir für den besten halten oder schlimmer noch jenen, den uns Satan vorschlägt und zu dem er uns auf tausend Weisen zu verführen versucht. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als unser Leben Gott durch das Unbefleckte Herz Mariens aufzuopfern, damit wir Schritt für Schritt zur richtigen Entscheidung geführt werden, die uns auch zur Umwandlung unseres Lebens führt.

Ich möchte mich nicht zu lange bei diesen Argumenten aufhalten, die ich übrigens in meinen Büchern „Über die große Barriere hinaus“ und „Die Geschichte neu schreiben – Band 1: „Im Gedanken Gottes“ ausführlich behandelt habe. Ich überlasse euch also den Worten des Heiligen Geistes, der wahrhaftig unser Leben führt.

Ich grüße euch herzlich und bleibe mit euch im Gebet verbunden.

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In Gemeinschaft leben ohne zu murren und ohne Neid

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Ich grüße euch, liebe Leser!

Ich hoffe, es geht euch gut und ihr könnt ein wenig sommerliche Erholung genießen. Die Botschaft des Heiligen Geistes, die ich euch in diesem Monat zur Verfügung stelle, spricht von der brüderlichen Gemeinschaft, die ihre Quelle und Kraft in der Gemeinschaft findet, die unter den Drei Personen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit herrscht.

Es ist nicht immer leicht in Gemeinschaft mit unserem Nächsten zu leben auf Grund unserer Schwäche und der der anderen, die wir gut kennen. Trotzdem können wir alle Grenzen überwinden, wenn wir uns Jesu durch das Unbefleckte Herz Mariens aufopfern. Denn durch den Akt des Opfers vereinen wir uns mit Jesus und so sind nicht mehr wir diejenigen, die lieben und wahre Gemeinschaft mit den anderen schaffen, sondern Jesus.

Auf diese Weise erheben sich unsere Beziehungen über die kleinen menschlichen Berechnungen hinweg. Aus uns selbst heraus sind wir nicht fähig dem anderen zu begegnen. Der Mensch schafft von sich aus Beziehungen aus Interesse, so sehr es auch in gutem Glauben oder aus edlen Motivationen geschehen mag jedoch nicht aus authentischer brüderlicher Gemeinschaft. Der Mensch, der von Gott getrennt ist, wird zum Egoisten, und auch seine Liebe wird egoistisch. Sie wird zu einer besitzergreifenden Liebe, die erdrückend und manchmal auch gewalttätig sein kann. Das können wir täglich in den traurigen Ereignissen der Nachrichten beobachten.

Der Mensch, der sich nicht hingibt, ist nicht nur dem Nächsten gegenüber egoistisch sondern auch in seiner Beziehung zu Gott. Er verlangt immer etwas vom Herrn und murrt, wenn er es nicht erhält. Dafür beneidet er den, der von Gott Gnaden bekommt. Das ist eine giftige Wurzel, die wir in uns tragen und die nur durch das Opfer unseres Lebens an Gott ausgerottet werden kann. Fürchten und zittern wir deshalb nicht! Der Glaube an Jesus Christus ist die siegreiche Waffe, die uns fähig macht, alles Böse in uns und um uns herum zu besiegen.

Ich überlasse euch also den Worten des Heiligen Geistes und wünsche euch von Herzen alles Gute.

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Geheiligt in der Wahrheit

Consacrati nella verità

Liebe Leser,

aufs Neue sind wir beisammen. Ich hoffe, es geht euch gut und ihr seid glücklich in Gott. In diesem Monat möchte ich euch jene Worte weitergeben, die mir der Heilige Geist in Bezug auf die Weihe mitgeteilt hat. Wenn wir von der Weihe sprechen, denken wir spontan an Priester oder Ordensleute. In Wirklichkeit ist jeder von uns berufen, sich Gott zu weihen. Diese Weihe besteht nicht so sehr in einer bestimmten Lebensform als vielmehr in einem inneren Zustand der Person, die sich dem Herrn hingibt, unabhängig von der Realität in der sie lebt. In diesem Sinn sind all jene Geweihte, die aufrichtig wünschen, Gott anzugehören und sich seinem Willen überlassen. Die Weihe seiner Selbst ist der Nährboden, aus dem jede Berufung sprießt, ob Ehe, Priestertum, Ordensleben, usw. Jene, die sich entscheiden, ihr Leben in die Hände Gottes zu legen, indem sie jeden Egoismus loslassen, um dem Weg Jesu zu folgen, werden vom Herrn angenommen als seine Geweihten. Gott macht keine Unterschiede zwischen den Personen, er nimmt mit Liebe die Gabe eines jeden an.

Erschrecken wir also nicht, denn es wird nicht von uns verlangt, große Dinge zu tun oder erhabene Reden zu halten, um Gott zu gefallen. Es wird von uns nur verlangt, voller Vertrauen zu sein wie Kinder, ohne Arglist, die an die Güte ihres Vaters glauben und sich ihm anvertrauen mit der Gewissheit, dafür nur Gutes und Glück zu erhalten. Wenn wir das tun, werden wir von Gott verwandelt und nehmen an seinem Werk der Erlösung teil. Ja, der Herr braucht solche Geweihte, um der Menschheit zu helfen, um ihr eine andere Lebensweise zu zeigen, um jedem Menschen guten Willens den Weg der Hoffnung zu öffnen.

Hier also die Worte des Heiligen Geistes. Ich wünsche euch, dass ihr durch sie Licht und Kraft erhaltet.

Ich grüße und umarme euch alle in Christus.

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Sich zum Vater erheben

Elevarsi al Padre


Liebe Leser,

aufs Neue sind wir beisammen nach der Osterzeit, in der wir die großen Ereignisse der Erlösung betrachtet haben. Tatsächlich ist für jeden einzelnen von uns der große Übergang vom Tod zum Leben unumgänglich, unabhängig von den liturgischen Zeiten. Tod und Auferstehung begleiten uns durch unser ganzes Leben. In den vielen Prüfungen des Lebens sind wir aufgerufen, den österlichen Sieg Christi zu erfahren, indem wir jeden Tod in Auferstehung verwandeln.

Wir sind Teil des Gottesvolkes, das ständig auf dem Weg ist hin zur vollständigen Verwirklichung der göttlichen Versprechen. Es ist ein Weg, der notwendigerweise über den Schritt der Bekehrung geht, bis wir zur Umwandlung unseres Seins gelangen. Darüber habe ich ausführlich im ersten Band der Buchreihe „Die Geschichte neu schreiben“, mit dem Titel: „Im Gedanken Gottes“ ¹, gesprochen. In diesem Buch habe ich die Erfahrungen und Erklärungen wiedergegeben, die ich in Bezug auf den Gedanken Gottes, der in uns lebt und uns von Tag zu Tag verwandelt, erhalten habe.

Ein grundlegender Aspekt des geistigen Lebens ist die Fähigkeit der Seele, die Neuheit Gottes aufzunehmen. Welche Neuheit? Die, die im Leben enthalten ist, das Gott uns ununterbrochen durch seine Liebe mitteilt. Denn das Leben in Gott ist ständig neu und erneuert sich ständig. Es ist nie statisch sondern im Gegenteil dynamisch, vital, reich an immer neuen Erfahrungen. Jesus hat uns versichert, dass aus dem Inneren dessen, der an ihn glaubt, Ströme lebendigen Wassers fließen werden. (vgl. Joh 7, 37-39).

Wir können uns für die Neuheit Gottes öffnen, wenn wir bereit sind, sein Leben in jedem Augenblick in uns aufzunehmen, wenn wir bereit sind, uns selbst zu ändern, um dem Herrn zu erlauben, in uns zu leben. Die einzige Möglichkeit dies zu schaffen ist, unser Leben Jesus durch das Unbefleckte Herz Mariens aufzuopfern. Dies ist der einzige Weg, der uns erlaubt, mit der Gnade Schritt zu halten und neue Geschöpfe zu werden. Oft erklärte mir der Herr, und das habe ich auch selbst erfahren: um von Gott das Leben in Fülle zu empfangen, ist es notwendig, dass wir unser Leben Gott hingeben, denn man erhält in dem Maß, in dem man gibt. Indem man Gott alles gibt, erhält man alles von Ihm. – Das ist ein Gesetz des Geistes. Ist unser Leben etwa nicht alles? Können wir Gott etwas Wertvolleres geben als unser Leben?

Die Offenheit für die Neuheit des göttlichen Lebens führt uns dazu, unser Sein zum Vater zu erheben. Davon handelt die Botschaft des Heiligen Geistes, die ich euch in diesem Monat vorschlage. Ich habe sie 1999 am Tag Christi Himmelfahrt erhalten. Ich hoffe, sie wird euch von Nutzen sein.

Ich grüße euch und wünsche euch alles Gute in Christus.

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Die intime Beziehung mit Gott

Pentecostes


Ich grüße euch, liebe Leser!

Ich hoffe, ihr hattet ein frohes Osterfest der Auferstehung mit Jesus. Wir nähern uns dem Hochfest von Pfingsten. Der Katechismus der Katholischen Kirche¹ ruft uns die tiefe Bedeutung dieses Hochfestes in Erinnerung. Es heißt: „Fünfzig Tage nach seiner Auferstehung spendet der verherrlichte Jesus Christus an Pfingsten den Geist in Überfülle. Er macht ihn als göttliche Person offenbar, so dass die heilige Dreifaltigkeit voll und ganz geoffenbart ist. Die Sendung Christi und des Geistes wird zur Sendung der Kirche. Diese Sendung besteht darin, das Mysterium der Gemeinschaft der Dreifaltigkeit zu verkünden und auszubreiten.“ (Kap. III § 144).

Es ist also für jeden von uns grundlegend, in einer immer engeren Beziehung mit dem Heiligen Geist zu leben, damit Er uns führt, heiligt, in Christus leben lehrt und uns sendet, um vom Leben Christi Zeugnis abzulegen. Um euch dabei zu helfen, möchte ich euch in diesem Monat eine Botschaft vorschlagen, die ich zur Pfingstvigil 1999 vom Heiligen Geist erhalten habe und in der von der Notwendigkeit gesprochen wird, die wahre Vertrautheit mit Gott zu leben, die die Grundlage des geistigen Lebens ist.

Ich wünsche euch, die Gnade und die Kraft des Heiligen Geistes zu empfangen, um schon hier auf Erden immer mehr in der Seligkeit des göttlichen Lebens versenkt zu leben. Es könnte einer Utopie gleichen, ist aber keine. Wir alle können sie mit der mächtigen Hilfe des Heiligen Geistes erreichen, der uns dahin führt, die Größe und die Güte Gottes Tag für Tag zu erfahren.

Ich grüße euch herzlich in Christus.

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Gott hat uns einen Namen gegeben

BOG NAM JE DAO IME

Liebe Leser, von Herzen wünsche ich euch Frohe Ostern!

Ich würde mir wünschen, dass es für jeden von uns ein Ostern der wahren Auferstehung sei, ein tiefer, innerlicher Durchgang hin zur neuen Schöpfung, den Jesus für uns geöffnet hat, indem Er den Tod besiegt hat. Der Glaube an Christus gibt uns die Gewissheit, dass wir zu einem neuen, erlösten und auferstandenen Leben berufen sind. Um dorthin zu gelangen reicht es nicht, an den Feiern zum Gedenken an den Tod und die Auferstehung Christi teilzunehmen. Es bedarf auch unserer völligen Teilnahme am innerlichen Wirken des Heiligen Geistes, der die Erinnerung unserer Seele erweckt und uns dahin bringt, unsere wahre Identität in Gott zu erkennen, und zwar die, seine Kinder zu sein.

Es ist wichtig, vor Gott von Angesicht zu Angesicht zu stehen, ihm zu erlauben uns mit seinem Blick zu durchdringen und uns von ihm bei unserem Namen rufen zu lassen. Das ist das Erwachen des Lebens, das ist unsere Auferstehung. In der Bibel ist der Name, mit dem Gott einen Menschen ruft, die Bestimmung der Person selbst.

Im Evangelium nach Johannes begegnet Maria Magdalena dem Auferstandenen Jesus, erkennt ihn aber nicht, solange Er sie nicht beim Namen ruft. Im Namen, den Jesus ausspricht, erkennt Maria sich selbst, ihre Identität als Tochter. Sie erkennt die Stimme dessen wieder, der sie geliebt und gerettet hat. Lesen wir gemeinsam diese Stelle:

„Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten. Die Engel sagten zu ihr:

– Frau, warum weinst du?

 Sie antwortete ihnen:

– Man hat meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat.

 Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihr:

– Frau, warum weinst du? Wen suchst du?

Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm.

– Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen.

 Jesus sagte zu ihr:

– Maria!

Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf Hebräisch zu ihm:

– Rabbuni!, das heißt: Meister.“ (Joh 20, 11-16)

Vor einigen Jahren, nachdem ich genau diesen Ausschnitt aus dem Evangelium gelesen habe, hat mir der Heilige Geist durch eine Botschaft, die ich euch gerne zur Verfügung stellen möchte, einige Erklärungen gegeben. Ich hoffe, dass sie euch dabei hilft, zu einer immer tieferen und authentischeren Vereinigung mit Gott zu gelangen.

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Den Tod und das Reich des Todes durchqueren und besiegen

Attraversare e sconfiggere la morte e gli inferi

Die Fastenzeit hat begonnen – intensive Vorbereitungszeit auf Ostern. Ich denke, dass wir alle Jesus in seinem österlichen Übergang vom Tod zum Leben folgen wollen, einem Übergang, der auf jeden einzelnen von uns in allen möglichen Lebensumständen zukommt. Wir wissen nur zu gut, dass unser Dasein voller Umstände  ist, die nicht immer rosig sind. In der Familie, am Arbeitsplatz, in den Beziehungen mit anderen, in den verschiedenen Schwierigkeiten, die uns jeden Tag erwarten, können wir uns entscheiden, diese Ereignisse passiv zu ertragen oder das zu tun, was Jesus getan hat: jede Prüfung in einen Sieg zu verwandeln, jeden Tod in eine Auferstehung . Wie? Indem wir Gott unsere Schwierigkeiten übergeben, zu ihm unsere Herzen und unsere Gedanken erheben, mit Glauben beten und fest daran glauben, dass Er das Böse in Gutes verwandeln kann, aufgrund der großen Liebe, die Er für uns hegt. Oft beten wir um etwas, was uns am Herzen liegt und nicht immer erhalten wir es – wir sind enttäuscht und beginnen, mit dem Herrn zu diskutieren. Ich persönlich habe durch die Prüfungen des Lebens erkannt, dass die tiefe Bedeutung des Gebets nicht die ist, Gott darum zu bitten, das zu verwirklichen, was wir uns zurecht gelegt haben. Der Zweck des Gebetes ist hingegen der, jede Situation vor Gott hinzutragen, sie in seinen Hände zu lassen und zu erlauben, dass Er alles so löst, wie Er es vorgesehen hat, denn seine Vorsehung übersteigt all unsere Vorstellungen.

Am 28. Februar 2001, Aschermittwoch, habe ich, während ich betete, eine Botschaft vom Heiligen Geist erhalten. Ich möchte sie euch zur Verfügung stellen, weil sie mir als Begleitung während der Fastenzeit hilfreich erscheint. Von Herzen wünsche ich euch, dass ihr die Nähe Jesu in dieser Zeit erfahren könnt, soweit, dass ihr ihn in eurem Geist lebendig und auferstanden fühlt, nicht nur zu Ostern sondern in jedem Tag eures Lebens.

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von Stefania Caterina und Tomislav Vlašić