Zeugen des Lebens

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Ich grüße euch, liebe Leser.

Wir nähern uns dem Fest der Heiligen Erzengel am 29. September. Die Erzengel und Engel nehmen einen ganz wichtigen Platz in meinem Leben und in meinen Erfahrungen ein. Das ist jenen sicherlich klar geworden, die meine Bücher gelesen haben, in denen ich vieles, was mir die Erzengel anvertraut haben, wiedergegeben habe.

Die Engel sind auch besonders wichtig auf dem Weg des Volk Gottes. Sie öffnen den Weg für die Menschen guten Willens, sie begleiten sie und unterstützen und beschützen sie im Kampf gegen das Böse. Heutzutage ist ihre Verehrung in der Kirche leider stark zurückgegangen. Überdies haben viele nicht-christliche Bewegungen die Engel benützt und missbraucht und sie auf magische, irreale und diffuse Figuren reduziert. In Anbetracht der Verdorbenheit der Welt, die sich immer weiter ausbreitet und den vielen Verführungen, die das Böse uns heute anbietet, ist es mehr denn je notwendig, zu den Engeln zu beten, sie zu lieben und ihren Schutz und ihre Hilfe zu suchen.

In diesem Licht schlage ich euch eine Botschaft vor, die mir der Hl. Erzengel Michael vor einigen Tagen, genau am 20. September, mitgeteilt hat, dem ersten Tag der Novene zu den Erzengeln, mit der ich mich gewöhnlich auf ihr Fest vorbereite. Der Hl. Erzengel Michael hat gesagt, dass er diese Worte besonders jenen widmen möchte, die diese Homepage frequentieren und durch euch dem ganzen Volk Gottes.

Ich überlasse euch seinen Worten, ich umarme und segne euch in Christus. Ich vertraue euch seinen Engeln an.

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Liebe Leser,

ich habe einige E-Mails erhalten, in denen ich gebeten wurde, einen Abschnitt der letzten Botschaft des Heiligen Geistes, die im August veröffentlich wurde, genauer zu erklären.

Der Abschnitt ist folgender:

Ich kann euch nur den Weg zeigen, aber ich kann nicht an eurer Stelle entscheiden. Deshalb irren sich Personen, die Gott bitten, Seelen zu bekehren. Hieraus entstehen auch viele Lästerungen, denen man in der Welt begegnet: Gott bekehrt die Bösen nicht und ändert auch dieses und jenes nicht. Gott könnte all dies tun, da Er allmächtig ist, aber Er lässt euch eure Freiheit, damit ihr frei euren Weg im Guten oder im Bösen wählen könnt…usw.“

Ich bedanke mich bei allen, die mir geschrieben und mich um Erklärungen gebeten haben. Ich halte das für sehr hilfreich, um die Themen, die wir auf der Homepage behandeln, zu vertiefen. Diese Themen sind vielschichtig und verlangen häufig weitere Erklärungen, da die menschlichen Worte angesichts des Mysteriums unzureichend sind. Ich halte es auch für sehr dienlich, dass ein Dialog zwischen euch und mir entsteht, wenn auch über die Entfernung hinweg. Auch das trägt dazu bei, die Gemeinschaft zwischen uns zu bilden und die Homepage lebendiger zu machen.

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Die Entscheidung der Seele

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Liebe Leser,

ich bin glücklich, wieder mit euch hier zusammen sein zu können. Setzen wir unseren Weg, der dazu führen soll, das Leben Gottes in uns immer besser verstehen zu können, gemeinsam fort. In diesem Monat möchte ich euch eine Botschaft des Heiligen Geistes zur Verfügung stellen, die davon spricht, dass es notwendig ist, sich für die Wahrheit zu entscheiden und von den Konsequenzen, die diese fehlende Entscheidung mit sich bringt. Ich glaube, dass diese Worte uns alle betreffen, denn jeden Tag müssen wir zwischen dem Guten und dem Bösen, zwischen der Wahrheit und der Lüge wählen. Es scheint fast, dass uns das Leben dazu zwingt, eine endlose Partie Schach zu spielen, in der es lebensnotwendig ist, die richtige Schachfigur zu ziehen und zu entscheiden, welchen Weg wir einschlagen sollen, entweder den Weg Gottes oder jenen, den wir für den besten halten oder schlimmer noch jenen, den uns Satan vorschlägt und zu dem er uns auf tausend Weisen zu verführen versucht. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als unser Leben Gott durch das Unbefleckte Herz Mariens aufzuopfern, damit wir Schritt für Schritt zur richtigen Entscheidung geführt werden, die uns auch zur Umwandlung unseres Lebens führt.

Ich möchte mich nicht zu lange bei diesen Argumenten aufhalten, die ich übrigens in meinen Büchern „Über die große Barriere hinaus“ und „Die Geschichte neu schreiben – Band 1: „Im Gedanken Gottes“ ausführlich behandelt habe. Ich überlasse euch also den Worten des Heiligen Geistes, der wahrhaftig unser Leben führt.

Ich grüße euch herzlich und bleibe mit euch im Gebet verbunden.

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In Gemeinschaft leben ohne zu murren und ohne Neid

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Ich grüße euch, liebe Leser!

Ich hoffe, es geht euch gut und ihr könnt ein wenig sommerliche Erholung genießen. Die Botschaft des Heiligen Geistes, die ich euch in diesem Monat zur Verfügung stelle, spricht von der brüderlichen Gemeinschaft, die ihre Quelle und Kraft in der Gemeinschaft findet, die unter den Drei Personen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit herrscht.

Es ist nicht immer leicht in Gemeinschaft mit unserem Nächsten zu leben auf Grund unserer Schwäche und der der anderen, die wir gut kennen. Trotzdem können wir alle Grenzen überwinden, wenn wir uns Jesu durch das Unbefleckte Herz Mariens aufopfern. Denn durch den Akt des Opfers vereinen wir uns mit Jesus und so sind nicht mehr wir diejenigen, die lieben und wahre Gemeinschaft mit den anderen schaffen, sondern Jesus.

Auf diese Weise erheben sich unsere Beziehungen über die kleinen menschlichen Berechnungen hinweg. Aus uns selbst heraus sind wir nicht fähig dem anderen zu begegnen. Der Mensch schafft von sich aus Beziehungen aus Interesse, so sehr es auch in gutem Glauben oder aus edlen Motivationen geschehen mag jedoch nicht aus authentischer brüderlicher Gemeinschaft. Der Mensch, der von Gott getrennt ist, wird zum Egoisten, und auch seine Liebe wird egoistisch. Sie wird zu einer besitzergreifenden Liebe, die erdrückend und manchmal auch gewalttätig sein kann. Das können wir täglich in den traurigen Ereignissen der Nachrichten beobachten.

Der Mensch, der sich nicht hingibt, ist nicht nur dem Nächsten gegenüber egoistisch sondern auch in seiner Beziehung zu Gott. Er verlangt immer etwas vom Herrn und murrt, wenn er es nicht erhält. Dafür beneidet er den, der von Gott Gnaden bekommt. Das ist eine giftige Wurzel, die wir in uns tragen und die nur durch das Opfer unseres Lebens an Gott ausgerottet werden kann. Fürchten und zittern wir deshalb nicht! Der Glaube an Jesus Christus ist die siegreiche Waffe, die uns fähig macht, alles Böse in uns und um uns herum zu besiegen.

Ich überlasse euch also den Worten des Heiligen Geistes und wünsche euch von Herzen alles Gute.

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Geheiligt in der Wahrheit

Consacrati nella verità

Liebe Leser,

aufs Neue sind wir beisammen. Ich hoffe, es geht euch gut und ihr seid glücklich in Gott. In diesem Monat möchte ich euch jene Worte weitergeben, die mir der Heilige Geist in Bezug auf die Weihe mitgeteilt hat. Wenn wir von der Weihe sprechen, denken wir spontan an Priester oder Ordensleute. In Wirklichkeit ist jeder von uns berufen, sich Gott zu weihen. Diese Weihe besteht nicht so sehr in einer bestimmten Lebensform als vielmehr in einem inneren Zustand der Person, die sich dem Herrn hingibt, unabhängig von der Realität in der sie lebt. In diesem Sinn sind all jene Geweihte, die aufrichtig wünschen, Gott anzugehören und sich seinem Willen überlassen. Die Weihe seiner Selbst ist der Nährboden, aus dem jede Berufung sprießt, ob Ehe, Priestertum, Ordensleben, usw. Jene, die sich entscheiden, ihr Leben in die Hände Gottes zu legen, indem sie jeden Egoismus loslassen, um dem Weg Jesu zu folgen, werden vom Herrn angenommen als seine Geweihten. Gott macht keine Unterschiede zwischen den Personen, er nimmt mit Liebe die Gabe eines jeden an.

Erschrecken wir also nicht, denn es wird nicht von uns verlangt, große Dinge zu tun oder erhabene Reden zu halten, um Gott zu gefallen. Es wird von uns nur verlangt, voller Vertrauen zu sein wie Kinder, ohne Arglist, die an die Güte ihres Vaters glauben und sich ihm anvertrauen mit der Gewissheit, dafür nur Gutes und Glück zu erhalten. Wenn wir das tun, werden wir von Gott verwandelt und nehmen an seinem Werk der Erlösung teil. Ja, der Herr braucht solche Geweihte, um der Menschheit zu helfen, um ihr eine andere Lebensweise zu zeigen, um jedem Menschen guten Willens den Weg der Hoffnung zu öffnen.

Hier also die Worte des Heiligen Geistes. Ich wünsche euch, dass ihr durch sie Licht und Kraft erhaltet.

Ich grüße und umarme euch alle in Christus.

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Sich zum Vater erheben

Elevarsi al Padre


Liebe Leser,

aufs Neue sind wir beisammen nach der Osterzeit, in der wir die großen Ereignisse der Erlösung betrachtet haben. Tatsächlich ist für jeden einzelnen von uns der große Übergang vom Tod zum Leben unumgänglich, unabhängig von den liturgischen Zeiten. Tod und Auferstehung begleiten uns durch unser ganzes Leben. In den vielen Prüfungen des Lebens sind wir aufgerufen, den österlichen Sieg Christi zu erfahren, indem wir jeden Tod in Auferstehung verwandeln.

Wir sind Teil des Gottesvolkes, das ständig auf dem Weg ist hin zur vollständigen Verwirklichung der göttlichen Versprechen. Es ist ein Weg, der notwendigerweise über den Schritt der Bekehrung geht, bis wir zur Umwandlung unseres Seins gelangen. Darüber habe ich ausführlich im ersten Band der Buchreihe „Die Geschichte neu schreiben“, mit dem Titel: „Im Gedanken Gottes“ ¹, gesprochen. In diesem Buch habe ich die Erfahrungen und Erklärungen wiedergegeben, die ich in Bezug auf den Gedanken Gottes, der in uns lebt und uns von Tag zu Tag verwandelt, erhalten habe.

Ein grundlegender Aspekt des geistigen Lebens ist die Fähigkeit der Seele, die Neuheit Gottes aufzunehmen. Welche Neuheit? Die, die im Leben enthalten ist, das Gott uns ununterbrochen durch seine Liebe mitteilt. Denn das Leben in Gott ist ständig neu und erneuert sich ständig. Es ist nie statisch sondern im Gegenteil dynamisch, vital, reich an immer neuen Erfahrungen. Jesus hat uns versichert, dass aus dem Inneren dessen, der an ihn glaubt, Ströme lebendigen Wassers fließen werden. (vgl. Joh 7, 37-39).

Wir können uns für die Neuheit Gottes öffnen, wenn wir bereit sind, sein Leben in jedem Augenblick in uns aufzunehmen, wenn wir bereit sind, uns selbst zu ändern, um dem Herrn zu erlauben, in uns zu leben. Die einzige Möglichkeit dies zu schaffen ist, unser Leben Jesus durch das Unbefleckte Herz Mariens aufzuopfern. Dies ist der einzige Weg, der uns erlaubt, mit der Gnade Schritt zu halten und neue Geschöpfe zu werden. Oft erklärte mir der Herr, und das habe ich auch selbst erfahren: um von Gott das Leben in Fülle zu empfangen, ist es notwendig, dass wir unser Leben Gott hingeben, denn man erhält in dem Maß, in dem man gibt. Indem man Gott alles gibt, erhält man alles von Ihm. – Das ist ein Gesetz des Geistes. Ist unser Leben etwa nicht alles? Können wir Gott etwas Wertvolleres geben als unser Leben?

Die Offenheit für die Neuheit des göttlichen Lebens führt uns dazu, unser Sein zum Vater zu erheben. Davon handelt die Botschaft des Heiligen Geistes, die ich euch in diesem Monat vorschlage. Ich habe sie 1999 am Tag Christi Himmelfahrt erhalten. Ich hoffe, sie wird euch von Nutzen sein.

Ich grüße euch und wünsche euch alles Gute in Christus.

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Die intime Beziehung mit Gott

Pentecostes


Ich grüße euch, liebe Leser!

Ich hoffe, ihr hattet ein frohes Osterfest der Auferstehung mit Jesus. Wir nähern uns dem Hochfest von Pfingsten. Der Katechismus der Katholischen Kirche¹ ruft uns die tiefe Bedeutung dieses Hochfestes in Erinnerung. Es heißt: „Fünfzig Tage nach seiner Auferstehung spendet der verherrlichte Jesus Christus an Pfingsten den Geist in Überfülle. Er macht ihn als göttliche Person offenbar, so dass die heilige Dreifaltigkeit voll und ganz geoffenbart ist. Die Sendung Christi und des Geistes wird zur Sendung der Kirche. Diese Sendung besteht darin, das Mysterium der Gemeinschaft der Dreifaltigkeit zu verkünden und auszubreiten.“ (Kap. III § 144).

Es ist also für jeden von uns grundlegend, in einer immer engeren Beziehung mit dem Heiligen Geist zu leben, damit Er uns führt, heiligt, in Christus leben lehrt und uns sendet, um vom Leben Christi Zeugnis abzulegen. Um euch dabei zu helfen, möchte ich euch in diesem Monat eine Botschaft vorschlagen, die ich zur Pfingstvigil 1999 vom Heiligen Geist erhalten habe und in der von der Notwendigkeit gesprochen wird, die wahre Vertrautheit mit Gott zu leben, die die Grundlage des geistigen Lebens ist.

Ich wünsche euch, die Gnade und die Kraft des Heiligen Geistes zu empfangen, um schon hier auf Erden immer mehr in der Seligkeit des göttlichen Lebens versenkt zu leben. Es könnte einer Utopie gleichen, ist aber keine. Wir alle können sie mit der mächtigen Hilfe des Heiligen Geistes erreichen, der uns dahin führt, die Größe und die Güte Gottes Tag für Tag zu erfahren.

Ich grüße euch herzlich in Christus.

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von Stefania Caterina und Tomislav Vlašić