Archiv der Kategorie: Artikelverzeichnis

Was sagt ihr zu mir: Herr! Herr! … (Lk 6,46)

Liebe Leserinnen und Leser,

erneut treffen wir uns. Ich wünsche euch ein gutes neues Jahr, das wir hoffentlich Schritt für Schritt gemeinsam zurücklegen werden.

Ich schlage euch eine Botschaft Jesu vor, die ich für sehr gewichtig halte und die uns dazu bringt darüber nachzudenken, wie wir unseren Glauben leben und ausdrücken. Ich wünsche mir, dass sie euch auf eurem Weg des geistigen Wachstums helfen möge.

Ich grüße euch herzlich und bleibe im Gebet mit euch verbunden.

Was sagt ihr zu mir: Herr! Herr! … (Lk 6,46) weiterlesen

Weihnachtswünsche

Liebe Leser,

Weihnachten steht nun unmittelbar vor der Tür und damit die großen heilsbringenden Ereignisse, die wir uns in dieser Zeit vergegenwärtigen. Ich glaube, dass sich jeder von uns wünscht, den eigenen Geist den Gnaden öffnen zu können, die der Herr auf die Menschheit herabkommen lassen wird ungeachtet der Feststimmung, die wenig mit dem Geist zu tun hat. Im Gegenteil, es wird ganz selten vom Jesuskind gesprochen. Es wurde bereits vom Weihnachtsmann ersetzt, der den Kinder als eine magische Figur präsentiert wird, der all das machen kann, worum man ihn bittet. Schade, dass er nie existiert hat. Es wird von der „Weihnachtsmagie“ oder dem „Geist von Weihnachten“ gesprochen, alles Begriffe, die die große Leere überdecken, die leider in vielen Herzen herrscht.

Aber wir wissen, dass Jesu noch einmal mitten unter uns kommen wird. Er wird kommen, uns das Licht des Lebens und die Hoffnung einer neuen Existenz zu bringen, die weder Traum noch Magie ist sondern eine greifbare Realität reich an Glückseligkeit für den, der sie zu entdecken weiß, indem er aus seinem Leben ein Geschenk für Gott macht. Den Wunsch also, den ich euch überbringen möchte, ist genau jener, dass ihr das Leben Gottes in euch entdecken könnt, indem ihr in den Gesetzen des Geistes vorwärtsgeht hin zu einem immer unmittelbareren und tieferen Verständnis Gottes, der euch zur wahren Glückseligkeit führt und euch zu neuen Geschöpfen macht.

Weihnachtswünsche weiterlesen

Ihr seid mein heiliges Volk

Weihnachten 2010

Liebe Leserinnen und Leser, ich grüße euch! Ich bringe euch eine neue Botschaft von Jesus. Ich denke, dass sie euch helfen wird, in geschwisterlicher Gemeinschaft zu leben und euch der Bedeutung eurer Mission immer bewusster zu sein, die uns als Mitglieder seines Volkes anvertraut ist.

Ich wünsche euch Gesegnete und Frohe Weihnachten und ein mit Güte und Gnade Gottes erfülltes Neues Jahr. Alles Gute euch allen und euren Familien.

Botschaft Jesu vom 12. November 2010

„Meine lieben Kinder, ich habe euch schon gesagt, dass ihr lebendige Tempel Gottes seid. Gehen wir also einen Schritt weiter. Ich möchte euch dabei helfen zu verstehen, dass jeder von euch, wenn er mich liebt und mir nachfolgt, Teil des Volkes Gottes ist. Wer bildet dieses Volk? Es wird von all jenen gebildet, die meinen Vater anbeten, die mich als Sohn Gottes und Erlöser anerkennen und die den Heiligen Geist annehmen. Ihr seid mein heiliges Volk weiterlesen

Ihr seid der Tempel Gottes

17. November 2010

Ich grüße euch liebe Leserinnen und Leser! Wir nähern uns dem Hochfest Jesu Christi, König des Universums und ich hoffe, dass ihr bereit seid, Jesus in euren Herzen regieren zu lassen. Jesus hat mir für euch wie versprochen eine neue Botschaft anvertraut, mit der Er uns dahin führen will, unser inneres Leben besser verstehen zu können. Ich möchte sie euch also zur Verfügung stellen und bete gemeinsam mit euch, damit Jesus in jedem Einzelnen und über die ganze Menschheit regieren möge.

Botschaft Jesu vom 8. November 2010

„Ich segne euch meine lieben Kinder, vielgeliebte und wertvolle Kinder. Ihr seid wirklich wertvoll und werdet von meinem Vater geliebt. Jeder von euch wurde erschaffen, um ein wertvoller Schrein zu sein, in dem unermessliche Schätze aufbewahrt sind und doch seid ihr so wenige, die das verstehen! Ihr seid der Tempel Gottes weiterlesen

Das Leben Gottes annehmen

21. Oktober 2010

Ich grüße euch alle liebe Leserinnen und Leser und möchte euch teilhaben lassen an dem, was mir vor einigen Tagen geschehen ist. Der Herr hat mir seinen Wunsch und sein Versprechen mitgeteilt, sein Volk auf besondere Art und Weise zu führen; auch mit Hilfe dieser Webseite.

Auf diesen Wunsch kann ich nur mit meinem ganzen Sein antworten und mich dem Herrn völlig zur Verfügung stellen, damit Er mich über meine menschlichen Grenzen hinaus als Werkzeug verwenden kann. Deshalb werde ich versuchen, soviel wie möglich in den Hintergrund zu treten und meine Worte auf das Mindeste zu beschränken, um Platz zu lassen für die Worte, die der Herr an mich richten wird, auf die Weise und in der Zeit, die Er bestimmt.

Ich gebe euch heute die Botschaft Jesu weiter, die ich in diesen Tagen für euch erhalten habe. Jedes Mal, wenn ich etwas erhalte, werde ich euch daran teilhaben lassen. Ich bitte euch, mit mir und für mich zu beten. Es wird sicherlich nicht an Hindernissen und Schwierigkeiten mangeln. In diesen Tagen waren sie für uns greifbar durch die verschiedenen Versuche, diese Webseite zu blockieren[1]. Aber der Herr hat versprochen, dass nichts seine Pläne aufhalten wird und seine Worte trotz allem jene erreichen werden, die sie mit ehrlichem und aufrichtigem Herzen erwarten. „Das Wort Gottes ist nicht gefesselt“, betont der Heilige Paulus (2Tim 2, 9). Gott ist Gott und steht weit über uns. Beten wir deshalb, damit wir uns im Gebet und in der Gemeinschaft darauf vorbereiten, das zu erhalten, was der Herr uns versprochen hat. Das Leben Gottes annehmen weiterlesen

Zeugen des Lebens

23. September 2010

Ich grüße euch, liebe Leserinnen und Leser.

Wir nähern uns dem Fest der Heiligen Erzengel am 29. September. Die Erzengel und Engel nehmen einen ganz wichtigen Platz in meinem Leben und in meinen Erfahrungen ein. Das haben jene, die meine Bücher gelesen haben, bestimmt bemerkt, in denen ich vieles, was mir die Erzengel anvertraut haben, wiedergegeben habe.

Die Engel sind auch besonders wichtig auf dem Weg des Volk Gottes. Sie öffnen den Menschen guten Willens den Weg, begleiten sie und unterstützen und beschützen sie im Kampf gegen das Böse. Heutzutage ist ihre Verehrung in der Kirche leider stark zurückgegangen. Überdies haben viele nicht-christliche Bewegungen die Engel benützt und missbraucht und sie auf magische, unwirkliche und diffuse Figuren reduziert. In Anbetracht der Verdorbenheit der Welt, die sich immer weiter ausbreitet, und den vielen Verführungen, die das Böse uns heute anbietet, ist es mehr denn je notwendig, zu den Engeln zu beten, sie zu lieben und ihren Schutz und ihre Hilfe zu suchen. Zeugen des Lebens weiterlesen

Liebe Leserinnen und Leser,

ich habe einige Emails erhalten, in denen ich gebeten wurde, einen Abschnitt der letzten Botschaft des Heiligen Geistes, die im August veröffentlich wurde, genauer zu erklären.

Der Abschnitt ist folgender:

„Ich kann euch nur den Weg zeigen, aber ich kann nicht an eurer Stelle entscheiden. Daher irren sich jene Menschen, die Gott bitten, eine Seele zu bekehren. Hieraus entstehen auch viele Lästerungen, denen man in der Welt begegnet: Gott bekehrt die Bösen nicht, Er ändert auch dieses und jenes nicht. Gott könnte all dies tun, da Er allmächtig ist, aber Er lässt euch eure Freiheit, damit ihr frei euren Weg im Guten oder im Bösen wählen könnt, …“ Liebe Leserinnen und Leser, weiterlesen

Die Entscheidung der Seele

24. August 2010

Liebe Leserinnen und Leser,

ich bin froh, erneut bei euch sein zu können. Setzen wir unseren Weg gemeinsam fort, der dazu führen soll, das Leben Gottes in uns immer besser verstehen zu können. In diesem Monat möchte ich euch eine Botschaft des Heiligen Geistes zur Verfügung stellen, die von der Notwendigkeit spricht, sich für die Wahrheit zu entscheiden und von den Konsequenzen, die der Mangel dieser Entscheidung mit sich bringt.

Ich glaube, dass diese Worte uns alle betreffen, denn jeden Tag müssen wir uns zwischen dem Guten und dem Bösen, zwischen der Wahrheit und der Lüge entscheiden. Es scheint fast, als würde uns das Leben dazu zwingen, eine endlose Partie Schach zu spielen, in der es lebensnotwendig ist, die richtige Schachfigur zu ziehen und zu entscheiden, welchen Weg wir einschlagen sollen, entweder den Weg Gottes oder jenen, den wir für den besten halten oder schlimmer noch jenen, den uns Satan vorschlägt und zu dem er uns auf tausend Weisen zu verführen versucht. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als unser Leben Gott durch das Unbefleckte Herz Mariens aufzuopfern, damit wir Schritt für Schritt zur richtigen Entscheidung geführt werden, die uns auch zur Umwandlung unseres Lebens führt. Die Entscheidung der Seele weiterlesen

In Gemeinschaft leben ohne zu murren und ohne Neid

24. Juli 2010

Ich grüße euch, liebe Leserinnen und Leser!

Ich hoffe, es geht euch gut und ihr könnt ein wenig sommerliche Erholung genießen. Die Botschaft des Heiligen Geistes, die ich euch in diesem Monat zur Verfügung stelle, spricht von der geschwisterlichen Gemeinschaft, die ihre Quelle und Kraft in der Gemeinschaft zwischen den Drei Personen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit findet.

Es ist nicht immer leicht, in Gemeinschaft mit unserem Nächsten zu leben aufgrund unserer Schwäche und der Schwäche der anderen, die wir gut kennen. Trotzdem können wir alle Grenzen überwinden, wenn wir uns Jesus durch das Unbefleckte Herz Mariens aufopfern. Denn durch den Akt der Hingabe vereinen wir uns mit Jesus und auf diese Weise sind nicht mehr wir diejenigen, die lieben und eine wahre Gemeinschaft mit den anderen schaffen, sondern Jesus. In Gemeinschaft leben ohne zu murren und ohne Neid weiterlesen

Geheiligt in der Wahrheit

24. Juni 2010

Liebe Leserinnen und Leser, aufs Neue sind wir beisammen. Ich hoffe, es geht euch gut und ihr seid glücklich in Gott. In diesem Monat möchte ich euch jene Worte weitergeben, die mir der Heilige Geist in Bezug auf die Weihe mitgeteilt hat.

Wenn wir von der Weihe sprechen, denken wir spontan an Priester oder Ordensleute. In Wirklichkeit ist jeder von uns berufen sich Gott zu weihen.

Diese Weihe besteht nicht so sehr in einer bestimmten Lebensform als vielmehr in einer inneren Haltung der Person, die sich dem Herrn hingibt, unabhängig von der Realität in der sie lebt. In diesem Sinn sind all jene Geweihte, die aufrichtig wünschen, Gott anzugehören und sich seinem Willen überlassen. Die Weihe unseres Selbst ist der Nährboden, aus dem jede Berufung hervorgeht, ob Ehe, Priestertum, Ordensleben, usw.

Jene, die sich entscheiden, ihr Leben in die Hände Gottes zu legen, indem sie jeden Egoismus loslassen, um dem Weg Jesu zu folgen, werden vom Herrn angenommen als seine Geweihten. Gott macht keine Unterschiede zwischen den Menschen, Er nimmt mit Liebe die Gabe eines jeden an.

Erschrecken wir also nicht, denn es wird nicht von uns verlangt, große Dinge zu tun oder kultivierte Reden zu halten, um Gott zu gefallen. Es wird von uns nur verlangt, voller Vertrauen zu sein wie Kinder, ohne Arglist, die an die Güte ihres Vaters glauben und sich Ihm anvertrauen mit der Gewissheit, dafür nur Gutes und Glück zu erhalten. Wenn wir das tun, werden wir von Gott umgewandelt und nehmen an seinem Werk der Erlösung teil. Ja, der Herr braucht solche Geweihten, um der Menschheit zu helfen, um ihr eine andere Lebensweise zu zeigen und jedem Menschen guten Willens den Weg der Hoffnung zu öffnen.

Hier also die Worte des Heiligen Geistes. Ich wünsche euch, dass ihr durch sie Licht und Kraft erhaltet. Ich grüße und umarme euch alle in Christus.

Botschaft des Heiligen Geistes vom 18. Mai 1999

„Ihr habt im Evangelium diese Worte Jesu gelesen: „Und ich heilige[1] mich für sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind.“ (Joh 17, 19-20). Jesus sprach vom Opfer, das jeder Christ aus seinem eigenen Leben machen soll und das jeden Christen zu einem authentischen Geweihten macht. Leider sind nicht alle Christen geweiht und nicht alle, die sich als Geweihte bezeichnen, sind es in der Wahrheit. Das beleidigt Gott, denn ihr Opfer ist unrein. Das unreine Opfer ist schlimmer als die Lüge. Wer sagt, sich Gott aufzuopfern und dann nicht in der Wahrheit, sondern in der Dunkelheit lebt, ist schlimmer als jene, die sich für die Dunkelheit entscheiden. Das tat Judas und andere fahren fort, es ihm gleichzutun.

Durch die Hingabe des Lebens seid ihr Gott geweiht. Dieses Opfer muss in der Wahrheit geschehen, nicht aber in eurer Wahrheit, der Wahrheit eures Ichs oder eures Verstandes, sondern in der Wahrheit Gottes. Es muss also ein Opfer nach dem Willen Gottes sein, nach dem, was für jeden von euch vorgesehen ist. Viele möchten nämlich das erhalten, was nicht für sie vorgesehen ist. Sie möchten bestimmte Charismen besitzen und letztlich auch Gott. Das lässt euch nicht mehr in der Wahrheit sein, denn Gott gibt jedem entsprechend der Gnade, den Möglichkeiten und den Fähigkeiten des Einzelnen, und all das tut Er mit Liebe und aus Liebe, mit Aufmerksamkeit jeder Seele gegenüber.

Die Wahrheit Gottes besteht in dem, was für jeden von euch vorgesehen ist. In dieser Wahrheit könnt ihr euch authentisch weihen und euer Leben Gott zur Verfügung stellen, damit Er seinen göttlichen Plan in euch verwirklicht.

Wenn ihr hingegen Ambitionen, menschliche Wünsche oder persönliche Interpretationen des Willens Gottes in den Mittelpunkt stellt, wird eure Weihe außerhalb der Wahrheit sein, sie wird nur ein Mittel sein, um eure Erwartungen zu verwirklichen, auch wenn ihr meint, von einem großen Glauben angetrieben zu sein. Es gibt in vielen, die sich Geweihte nennen, kranke Bestrebungen, da sie sich auf ihre Weise weihen, um etwas von Gott zu erhalten, und das ist Ambition.

Wenn ihr in der Wahrheit Gottes lebt, werdet ihr wahre Geweihte sein. Nicht einmal das Böse wird euch schaden können, denn es wird in euch nichts finden können, woran es sich klammern kann. Satan versucht nämlich, euch von der Wahrheit, vom Plan Gottes zu entfernen. Er versucht, euch vom göttlichen Willen abzulenken, indem er eure Ambitionen nährt und eure Schwächen ausnützt, um euch von der Wahrheit fortzuziehen. Wenn ihr aber aus ganzer Seele wollt, dass sich nur die Wahrheit Gottes für euch verwirklicht, dann kann euch Satan nicht anrühren.

Ich lade euch ein, darüber nachzudenken, ob in euch alles in der Wahrheit ist, ob jeder Schritt, jeder Wunsch, jedes Gebet in der Wahrheit Gottes sind, im Plan Gottes für euch, der eure Wahrheit ist, die Wahrheit eures Seins.

In der Wahrheit geheiligt, geweiht zu sein, bedeutet, alles zu verlassen. Jesus hat euch eingeladen, alles zu verlassen (Mk 10, 17-27 und Mk 10, 28-31). Leider wird diese Einladung von vielen von euch auf rein materieller Ebene gesehen, so, als habe euch Jesus lediglich befohlen hinzugehen, eure Güter zu verkaufen, in einer Art Geschäft, um eure Angelegenheiten in Ordnung zu bringen und Ihm dann nachzufolgen. Nein, darum geht es nicht! Alles zu verlassen bezieht sich auf das, was in euch ist, auf eure menschlichen Sicherheiten, auf die bequemen Entscheidungen, auf die Kompromisse, auf die ihr oft zurückgreift, wenn die Wahrheit Gottes mit eurer Wahrheit nicht vereinbar ist, wenn die Wünsche Gottes euren entgegengesetzt sind, wenn ihr eine Gefahr für euren guten Ruf fürchtet. All das ist gefährlicher als die materiellen Reichtümer.

Viele meinen sich Gott geweiht zu haben, weil sie irgendein materielles Gut losgelassen haben, aber sie täuschen sich, denn sie haben ihre innere Welt nicht verlassen, die sie dazu bringt, das Vertrauen mehr in die Menschen und in die Dinge der Erde zu setzen als in Gott. Der Geist der Welt folgt manchmal auch den Ordensleuten bis hinter die Klostermauern, er breitet sich wie ein Virus unter den Christen aus und verdirbt das Volk Gottes. Daraus entstehen für die Gläubigen viele Übel: der Mangel an Gebet, an Glauben und Hingabe an Gott, zu viel Rationalität, leere Worte und unnütze Predigten.

Als Jünger Christi wird von euch in besonderer Weise verlangt, alles zu verlassen. Wer sich dem Vater durch den Sohn im Heiligen Geist aufopfert, kann nichts besitzen: Da er das eigene Leben hingegeben hat, hat er Gott alles geschenkt. Wer hingegen eine Sicherheit besitzt, die sich nicht ausschließlich auf Gott stützt, besitzt etwas und das bedeutet, dass er nicht alles losgelassen hat. Wer nicht alles verlassen hat, kann nicht alles geben.

Auf dem Weg der wahren Weihe gehen die, die wirklich alles verlassen haben und die bereit sind, nicht auf etwas zu hoffen, das für die menschlichen Augen sichtbar ist, sondern auf etwas, das nur mit den Augen des Glaubens erfasst werden kann. Hier seid ihr aufgerufen, eure Netze auszuwerfen (Lk 5, 5) und auf das Unbekannte zuzugehen. Damit euch das gelingt, könnt ihr nur auf Gott zählen. Vergesst nie, dass ihr nur durch die Vorsehung am Leben gehalten werdet, die das Band ist, das euch mit Gott verbindet. Deshalb zerreißt es nie, sonst werdet ihr ins Leere fallen. Ich möchte euch darin ermutigen, denn, wie euch Jesus versichert hat, wird jeder, der alles verlässt, das Hundertfache erhalten und das ewige Leben.

Ich segne euch mit dem Segen des Lichts, der Kraft und des Friedens, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

[1] Im italienischen Bibelzitat wird, anders als im Deutschen, das Wort consacrare verwendet, das Weihe bedeutet.