Dörfer des Geistes

5. Juni 2021 – Vorabend zum Hochfest des Allerheiligsten Leibes und Blutes Christi – Fronleichnam[1]

 Botschaft Gott Vaters

 Dörfer des Geistes

 

Die Gemeinschaft unter den Mitgliedern meiner einzigen und wahren Kirche des ganzen Universums ist dazu bestimmt, zu wachsen und immer sichtbarer zu werden. Ihr seid aufgerufen, euch in Gemeinschaft mit all euren Schwestern und Brüdern zu fühlen. Wenn ihr einander sucht und begegnet – körperlich, im Geist oder mithilfe der Werkzeuge, die euch die heutige Technologie anbietet – bildet sich zwischen euch eine geistige Dimension, die ich als „Dörfer des Geistes“ bezeichne, einen Ort der geistigen Begegnung, wo die dreifaltige Liebe zirkuliert, die euch miteinander verbindet. Es ist keine Fantasievorstellung, da die Wirklichkeiten des Geistes keine virtuellen Vorstellungen sind, sondern konkrete Wirklichkeiten, die genauso konkrete Früchte tragen für jene, die daran glauben.

„Geliebte Kinder,

ich komme zu euch am Vorabend dieses großen Hochfestes, an dem ihr den Leib und das Blut meines Sohnes Jesus Christus verehrt. Ihr seid euch noch nicht völlig der Bedeutung der Eucharistie, der lebendigen Gegenwart Jesu unter euch bewusst. Sie ist ein Schatz, der euch anvertraut wurde und meiner Liebe für euch, dem Opfer meines Sohnes und dem Wirken des Heiligen Geistes entspringt. Ohne die eucharistische Gegenwart Jesu hätte die Erde dem ständigen und niederträchtigen Wirken Luzifers und seiner Anhänger nicht widerstehen können, die seit jeher auf der Erde wirken.

Die Hostie, die ihr während der eucharistischen Feier erhaltet, ist weder ein Symbol noch ein Andenken: sie ist eine großartige und furchterregende Wahrheit, da sie den Leib, das Blut, die Seele und die Göttlichkeit Jesu, wahrem Gott und wahrem Menschen enthält. Sie trägt die dreifaltige Macht und die Primärenergie in sich, die ihr zum Leben benötigt. Jedes Mal, wenn ihr den Leib und das Blut Jesu erhaltet, wird euch das geschenkt, was ihr in jenem bestimmten Augenblick und an jenem Punkt des Wegs, an dem ihr euch befindet, benötigt; wie das Manna in der Wüste, das Tag für Tag und in der für jeden entsprechenden Menge geschenkt wurde.[2]

Das Brot des Himmels, das euch mein Sohn schenkt, ist die wahre Nahrung für den Geist, die Seele und den Körper, da die Primärenergie, die es in sich trägt, euer geistiges und körperliches Leben stützt, den Geist und die Seele stärkt und den Körper heilt, was die ersten Christen nur zu gut wussten, die alleine durch die Betrachtung des Allerheiligsten Sakramentes von Krankheiten geheilt wurden. Leider hat sich die Liebe für den Eucharistischen Jesus im Laufe der Jahrtausende unter den Christen der Erde stark abgekühlt, von denen viele nicht einmal mehr an die Gegenwart Jesu in der Eucharistie glauben. Dazu kamen die Gleichgültigkeit vieler Priester und die zerstreute Teilnahme eines Gutteils des Volkes. All das hat die Eucharistiefeier allmählich von einem Gedächtnis in einen Ritus verwandelt, der Gewohnheit und Gewöhnung hervorgerufen hat. Daher fühlen sich heute viele Christen unbehaglich in gewissen nüchternen und hastigen Eucharistiefeiern. Sie empfinden eine Leere und viele von ihnen gehen nicht mehr in die Kirche.[3]

Jetzt ist es Zeit, dass die Kirche des ganzen Universums, die auf der Erde gegenwärtig ist, bezeugt, dass die eucharistische Gegenwart Jesu im Mittelpunkt ihres Lebens und ihres Wirkens steht. Diese Gegenwart unterscheidet sich nicht von der Gegenwart in Fleisch und Blut, die sich auf den treuen Planeten offenbart, wenn Jesus sie besucht.

Ich möchte, dass ihr durch seine eucharistische Gegenwart immer mehr mit Jesus in Gemeinschaft eintretet und seinen Leib und sein Blut verehrt. Ich weiß, dass ihr aus verschiedenen Gründen nicht alle die Möglichkeit habt, jeden Tag an der Eucharistiefeier teilzunehmen, auch deshalb, weil ihr in den katholischen Kirchen nicht gern gesehen seid, da ihr diesem Weg folgt.

Ungeachtet dieser Schwierigkeiten, wisst, dass ihr niemals ohne Gnade bleibt. Vor allem habe ich Jesus noch einmal in seinem ZWISCHENZEITLICHEN KOMMEN auf die Erde gesandt, damit Er in der Macht des Heiligen Geistes wirken möge, um all jene zu nähren und zu stärken, die aufrichtig der Allerheiligsten Dreifaltigkeit angehören möchten. Die Macht dieses Wirkens ist in jedem Augenblick und an jedem Ort, an dem ihr euch befindet, wirksam. Eurerseits müsst ihr bereit sein so zu leben, wie ihr es in diesen Jahren gelernt habt: makellos, Gott hingegeben und durch das Unbefleckte Herz Mariens in Gemeinschaft mit der Kirche des ganzen Universums; bereit, jeden Tag eure Zugehörigkeit zu diesem Weg und den Programmen der Kirche des ganzen Universums zu erneuern.

Darüber hinaus weihen die sieben großen Erzengel, die Priester der Zentralen Zelle und die Priester der Kirche des ganzen Universums fortwährend das Volk Gottes und opfern es Jesus im Heiligen Geist auf. Jesus, der Hohepriester, opfert es mir auf dem Alter des Himmels auf. Daraus entspringt eine machtvolle Gnade, die sich auf jene ergießt, die im ganzen Universum an diesem Weg teilnehmen, auch auf jene auf der Erde, die nicht körperlich an der Eucharistiefeier teilnehmen können.

Zusätzlich zu all dem gibt es ein weiteres, sehr wichtiges Werkzeug, das euer christliches Leben erhebt und stärkt: die geschwisterliche Gemeinschaft, die ein Zustand der Gnade und die erhabenste Offenbarung des christlichen Volkes ist. Sie umfasst die Gemeinschaft mit den Schwestern und Brüdern des Universums, die ihr nicht seht, die aber existieren und denen ihr eines Tages begegnen werdet; die Gemeinschaft mit den Schwestern und Brüdern der Erde, die den Weg und die Programme der Kirche des ganzen Universums teilen; die Gemeinschaft mit allen Menschen guten Willens, die noch nicht Teil dieser Kirche sind, aber auf dem Weg und zu unterstützen sind.

Die christliche Gemeinschaft, von der ich spreche, jene wahre, ohne Falschheit, entspringt keinem menschlichen Willen, sondern ist mein Geschenk und Frucht des Opfers Jesu und dem fortwährenden Wirken des Heiligen Geistes und des Wirkens Marias, der Miterlöserin, die, vor dem Altar des Himmels niedergeworfen, für euch betet und sich für euch aufopfert. Dazu kommt euer Ja zu Gott, euer persönliches und gemeinschaftliches Ja, das euch erlaubt, das Geschenk der geschwisterlichen Gemeinschaft anzunehmen und es unter euch immer mehr wachsen zu lassen.[4]

Euer Ja, das jeden Tag erneuert wird, stärkt das geschwisterliche Band, das euch eint und euch zu Zeugen Christi macht, der sich zu eurem Bruder machen wollte und euch aufgerufen hat, einander zu lieben, wie Er euch geliebt hat.[5] In der gegenseitigen Liebe wachst ihr Tag für Tag und helft euch gegenseitig auf eurem Weg, vor allem, wenn er schwerer und mühsamer wird. Jesus fährt fort, euch mit seinem Leib und seinem Blut zu nähren, damit eure Gemeinschaft immer stärker wird, denn es ist in der Eucharistiefeier, wo sich die wahre Kirche bildet. Nicht in einem hastigen Ritus, sondern in einem authentischen Gedächtnis, das für euch, in euch und unter euch das Opfer des Geopferten Lammes erneuert.

Die Gemeinschaft unter den Mitgliedern meiner einzigen und wahren Kirche des ganzen Universums ist dazu bestimmt, zu wachsen und immer sichtbarer zu werden. Ihr seid aufgerufen, euch in Gemeinschaft mit all euren Schwestern und Brüdern zu fühlen. Wenn ihr einander sucht und begegnet – körperlich, im Geist oder mithilfe der Werkzeuge, die euch die heutige Technologie anbietet – bildet sich zwischen euch eine geistige Dimension, die ich als „Dörfer des Geistes“ bezeichne, einen Ort der geistigen Begegnung, wo die dreifaltige Liebe zirkuliert, die euch miteinander verbindet. Es ist keine Fantasievorstellung, da die Wirklichkeiten des Geistes keine virtuellen Vorstellungen sind, sondern konkrete Wirklichkeiten, die genauso konkrete Früchte tragen für jene, die daran glauben.

Ich lade euch ein, diese Dörfer des Geistes zu bilden, wo ihr euch in der Liebe und im Glauben begegnen könnt, auch ohne euch ständig zu treffen, wo ihr sicher seid, Schwestern und Brüdern zu begegnen, die euch lieben. Der Heilige Geist wird euch helfen und euch auf rechte Weise inspirieren. Jesus wird euch führen und euch bei jedem Schritt begleiten.

Ich bitte die Priester dieser Kirche, diese Dörfer des Geistes ab jetzt auf den Altären aufzuopfern, damit sie nach meinen Wünschen entstehen und sich entwickeln, genährt vom Leib und Blut meines Sohnes in der Macht des Heiligen Geistes und durch das Unbefleckte Herz Mariens. Ich bitte euch alle dafür zu beten, dass die Dörfer des Geistes pulsierende Zellen des Mystischen Leibes werden, der meine Kirche des ganzen Universums ist.

Es wird eine Zeit kommen, in der die Dörfer des Geistes auch zu aus Häusern gemachten Dörfern werden, wo die Mitglieder meiner Kirche wohnen und der Welt eine neue Art zu leben und zu wohnen zeigen werden. Es werden heilige Orte sein, geschützt vor dem Bösen und der Verdorbenheit der Welt. Es werden Zeiten kommen, in denen es für euch wichtig sein wird, so nahe wie möglich beieinander zu wohnen, um euren Weg einfacher und eure Gemeinschaft stärker zu machen. All das wird aber weder auf magische Weise geschehen noch vom Himmel herabkommen, sondern Frucht des Gebets, der Hingabe und des guten Willens eines Volkes sein, das fähig ist, gemäß dem Gedanken Christi zu leben.

Macht euch also auf zu den Dörfern des Geistes, und ich werde euch in jeder Weise helfen. Es ist ein großes Projekt, das seit jeher in meinem Gedanken ist. Für euch, die ihr diese Programme angenommen und an sie geglaubt habt, wird es der erste Vorgeschmack auf die neue Schöpfung sein. Das verspreche ich.

Ich segne euch, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

[1] Dieses Hochfest wird in Italien am 2. Sonntag nach Pfingsten gefeiert. (Anm.d.Ü.)

[2] Vgl. Ex 16,11-22

[3] Vgl. 1Kor 11,17-34

[4] Vgl. Eph 4,1-6

[5] Vgl. Joh 13,34; Joh 15,12-17