Die Waffen des Lichts – Teil 2

Kirche Jesu Christi des Universums

von Mauro

(übersetztes Audio)

06.03.2021

 

Wir sprechen mittlerweile schon seit einer Weile über diese Schlacht, eine Schlacht, die uns von den Werkzeugen Gottes[1] angekündigt wurde.[2] Im letzten Beitrag[3] haben wir von den Waffen gesprochen, die uns für diese Schlacht zur Verfügung stehen und so sind, wenn wir es genauer betrachten, gerade die außergewöhnlichen Werkzeuge für diese Zeit ganz auf diese Schlacht ausgerichtet. Aber was ist diese Schlacht? Seht, diese Schlacht ist der ewige Versuch Luzifers, den Menschen daran zu hindern, seinem Schöpfer zu begegnen. Es ist der Versuch Luzifers, dem Menschen ein falsches Gesicht von Gott zu zeigen, wenn er die Begegnung mit Gott schon nicht verhindern kann. Er möchte dem Menschen das Gesicht eines Tyrannen zeigen, das Gesicht eines Gottes, der für den Menschen ein Problem ist, anstatt das Gesicht eines Vaters. Er möchte das Gesicht eines Gottes zeigen, der in den Wolken und unmöglich zu erfahren ist; einen verurteilenden Gott, einen Gott, der es nicht verdient, geliebt zu werden. Und Luzifer tut dies alles, indem er uns seine Vorstellung des Lebens zeigt. Er tut dies, indem er die tiefe Bedeutung des Lebens, der Liebe und des Grunds, weshalb wir erschaffen wurden, verändert und uns die wahrsten, gesündesten und heiligsten Wahrheiten auf getrübte Weise zeigt: woher wir kommen, wohin wir gehen und weshalb wir auf dieser Erde sind.

In dieser Schlacht zeigt Gott mit seinen Werkzeugen Sein Angesicht: das Werkzeug schlechthin ist Jesus Christus, Sein Sohn, der gekommen ist, uns das Angesicht des Vaters zu zeigen. Seine außergewöhnlichen Werkzeuge – mittlerweile kennt ihr sie: die Zentrale Zelle, die Erzengel, die Gott treuen Schwestern und Brüder –, denkt aber auch an die Marienerscheinungen und an das Zeichen, von dem wir letztes Mal sprachen[4] und das uns Maria geschenkt hat – sind also jene Hilfe, die Gott schenkt, damit jeder Mensch seinen Schöpfer kennenlernen möge. Das Hauptziel unseres Aufenthaltes hier auf der Erde ist also gerade, Gott zu begegnen, Ihn und sein wahres Angesicht kennenzulernen und nicht eine Beziehung mit Gott einzugehen, um hier ein gutes Leben zu haben. Alles, was wir hier erleben, sämtliche Erfahrungen, all unsere Durchgänge haben zum Ziel, das Angesicht Gottes kennenzulernen.

Nachdem der Mensch diesem Angesicht begegnet ist, kann er damit beginnen, es zu betrachten, es zu studieren, es kennenzulernen; er kann beginnen, die Besonderheiten zu sehen, die Art und Weise, wie Gott handelt, wie Er mit uns, dem Menschen und der Schöpfung in Beziehung tritt. Der Mensch beginnt also zu sehen, wie Gott liebt, er beginnt die Bedeutung zu verstehen, was die Liebe ist und indem er sich dieser Liebe bewusst wird, wird es sich bewusst, wie sehr er geliebt wird. Er beginnt Gott zu lieben, nicht, weil er im Gegenzug etwas dafür haben möchte, sondern weil es Gott verdient geliebt zu werden. Und er beginnt Gott zu lieben, weil er auch zu verstehen beginnt, was das Leben ist: das Leben ist Liebe, Liebe großgeschrieben. Er beginnt diese Beziehung, die die Umwandlung des ganzen Wesens ist. Er versteht immer mehr, dass das Leben einzig und allein Folgendes ist: sich von Gott lieben zu lassen und mit derselben Liebe, mit der wir geliebt werden, uns selbst und die anderen zu lieben. Darum dreht sich alles und das Leben verändert sich.

Wir haben von den Waffen des Lichts gesprochen: dem Gebet, dem Segen und der Vergebung. Seht, das, was wir als „Waffen des Lichts“ bezeichnen, sind die Eigenschaften Gottes, es ist das Angesicht Gottes, das Jesus uns zu zeigen gekommen ist, es ist das Angesicht des Vaters. Wenn wir also sagen „diese Waffen zu verwenden“, heißt das, sich zu verhalten wie Gott. Mit diesen Waffen zu handeln bedeutet, sicher zu sein, dass der Feind in uns und um uns besiegt wird, weil wir uns wie unser Vater verhalten, wir verhalten uns wie Gott: wir verzeihen, wir segnen, und indem wir uns so verhalten, wie ich zuvor beschrieben habe, beginnt unverzüglich dieser Umwandlungsprozess, der uns dahin führt, Kinder Gottes zu werden, dem Ziel unseres Aufenthalts auf der Erde.

Es ist immer ein Wirken des Heiligen Geistes, ein Wirken der Dreifaltigkeit, unterstützt von den Werkzeugen, die Gott uns schenkt, in erster Linie der Sakramente, die uns dabei helfen sollen, wie Gott zu handeln; im Evangelium gibt es mehr als einen Abschnitt, in dem es heißt: «Ihr seid Götter»[5]. Das führt uns dazu, jene Empfehlungen in die Tat umzusetzen, die uns Jesus gegeben hat: «Verhaltet euch wie euer Vater, der es über Gerechte und Ungerechte regnen lässt»[6], «seid heilig, denn ich, euer Gott, bin heilig.»[7] Ich habe gesagt, dass das etwas ist, was wir nicht alleine tun können, sondern was Gott macht, weil Er bereits jenen Samen in uns gepflanzt hat: Er hat uns nach seinem Abbild und Gleichnis erschaffen.

Er handelt, zuallererst durch seinen Sohn, dann durch die Allerheiligste Jungfrau Maria, durch die Sakramente und durch seine Kirche, die Kirche Jesu Christi des Universums. Zu erkennen, dass wir in diese Schlacht einbezogen sind, ist also keine Kleinigkeit. Zu erkennen, welchen Sinn unser Aufenthalt auf der Erde hat, ist keine Kleinigkeit. Es verleiht den Dingen ihre Priorität, sonst würden wir sie nie an die erste Stelle setzen. Wir würden sie in die Nähe der ersten Stelle setzen, aber nie an die erste Stelle.

Wir alle möchten glücklich sein und das ist recht so. Wir alle suchen nach Frieden – heute mehr denn je – und das ist recht so, aber es gibt nur einen Weg, um Frieden zu haben und nur einen, um glücklich zu sein und dieser Weg bedeutet zu handeln, wie Gott gehandelt hat und wie Er in jeder Situation handelt. Seht, das ist nicht Hochmut, das ist das Gebot Jesu: «Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.»[8] Dieser Weg heißt, immer zu vergeben. Er ist etwas Konkretes, nicht etwas für wenige. Immer zu vergeben, immer zu lieben, niemals zu urteilen, immer zu geben, immer und unter allen Umständen. Niemanden mit unserem Maß zu messen, nicht einmal uns selbst. Das ganze Leben auf Basis dieses Wegs zu messen, der der Gegenüberstellung mit Gott entspringt, daher, vor Gott von Angesicht zu Angesicht zu stehen, aus der Betrachtung dessen, was Gott getan und uns gesagt, nicht befohlen hat. Wenn ihr es genauer betrachtet, hat Er nichts befohlen, sondern ist als Erster hindurchgegangen, dann sagte Er: «Wer mir nachfolgen will …»[9], aber Er hat es zuerst getan. Das ist der einzige Weg des Lebens. Alle übrigen sind mehr oder weniger vermischt und vom Geist der Welt inspiriert. Mehr oder weniger alle haben etwas, das vom Feind angeregt wurde.

Jede menschliche Berechnung, jeder Versuch, der auf der menschlichen Logik basiert, führt dazu, das Leben trostlos zu machen und uns unglücklich. Das führt uns in gewisser Weise dazu, Kompromisse einzugehen. Dieser Weg hingegen erlaubt keinerlei Kompromisse, insbesondere in dieser Zeit, denn je mehr wir uns der Vollendung nähern und diese Tatsache immer deutlicher wird, kann niemand mehr zwischen den Fronten stehen. Immer zu vergeben, immer zu lieben, immer zu geben, aber nicht auf betrübte Weise, sondern mit Glauben und der Gewissheit, dass das der Weg ist, den Gott gemacht hat, der Weg des Lebens. Gehen wir ihn also mit Freude.

Jedes Mal, wenn wir Erwartungen haben, auch die Erwartung heilig sein zu wollen, aber unseren eigenen Vorstellungen entsprechend, bringt uns das immer dazu zu urteilen. Es bringt uns immer in Gegensatz zu dem, was ich vorher gesagt habe: immer zu vergeben, niemals zu urteilen. Alles, was von uns kommt, wird uns immer dazu bringen, die Dinge nach unseren Vorstellungen zu betrachten und das führt dazu, mit der Ansicht eines anderen in Konflikt zu geraten. Wir werden also versuchen, Recht zu behalten und zu glauben, dass wir im Recht sind und der andere im Unrecht ist. Anstatt uns zur Fülle zu führen, führt es uns zur Trostlosigkeit, auch wenn wir es aus Liebe zu Gott tun möchten und Gott darum bitten, Er möge uns helfen. All das bringt uns nicht zur wahren Freiheit.

Seht, Gott ist allmächtig, aber Er versucht nie, Recht zu behalten oder jemanden zu überzeugen. Er tut nichts weiter als zu lieben. Gott dreht sich nicht um sich selbst, auch nicht um seine Ansichten. Er tut nichts weiter als zu lieben. Nur indem wir über das nachdenken, können wir verstehen, was die Liebe ist, ansonsten sehen wir nur einen Abklatsch der Liebe. Gott erinnert sich nicht an das Böse, niemals, Er lässt es los. Er sucht keine Gründe, Er betrachtet das Böse nicht, es interessiert Ihn nicht. Er weiß, dass sich das Böse von selbst auflöst. Er tut nichts weiter als zu lieben. Er rät uns, nach dem zu suchen und das zu betrachten, was im Himmel ist und nicht das, was auf der Erde ist[10]. Wenn wir also das betrachten, was im Himmel ist und so leben, wie wir gesagt haben, dann fügt uns das direkt in den dreifaltigen Wirbel ein, in den Wirbel der Liebe. Wie ich also gesagt habe, ist es nichts, worum wir uns bemühen müssen, sondern es ist ein Leben, das von uns Besitz nimmt, das sich in uns entfaltet, uns nach Seinem Abbild und Gleichnis umwandelt und aus uns wahre Kinder Gottes machen wird.

Mehr als einmal haben wir davon gesprochen, unseren Gedanken umzuwandeln. Wir können unseren Gedanken nicht umwandeln, wir können Gott erlauben, es zu tun. Wir können Gott freie Hand lassen, unseren Gedanken umzuformen. Allmählich beginnen wir dann, das Leben so zu sehen, wie Gott es sieht, uns selbst und den Nächsten so, wie Gott uns sieht und das ist die Freiheit, denn hier fallen die Ängste und Schuldgefühle. Es gibt kein: „Ich kann das, ich kann das nicht; ich bin gut, ich bin böse“. Wir treten lediglich in den Kreislauf ein, indem wir nichts weiter tun als zu lieben.

Das ist also der einzige Weg, wie ich gesagt habe, um das Leben, um die Bedeutung der Liebe zu entdecken. Wenn ihr Maria betrachtet, so seht ihr, dass Sie diesen Weg bis zuletzt ging. Wenn wir jetzt betrachten, wie Maria diese Schlacht schlägt, auch in Bezug auf Exorzismen, Luzifer, Satan, dem Bösen, wisst ihr, wie Maria sich all dem gegenüber verhält? Ein Blick voller Liebe und Luzifer nähert sich nicht, das Böse nähert sich nicht. Sie wird nicht in Versuchung geführt. Sie befindet sich in einem Wirbel, dem sich Luzifer nicht nähert und weshalb die zersetzende Energie Maria nicht berührt.

Wir alle sind dazu aufgerufen, in diesen Wirbel einzutreten und wir haben alle die Möglichkeit dazu. Auf diese Weise besiegen wir den Tod und die Unterwelt. Wir können das sofort tun und gemeinsam mit Ihm ab sofort in der neuen Schöpfung leben und sie mit Ihm aufbauen. Seht, wenn das ganze Evangelium aus diesem Blickwinkel betrachtet wird, wird es tatsächlich zu etwas Schönem, das für alle erreichbar ist, denn Gott ist es, der es für uns erreichbar macht.

Ich vertraue also noch einmal die ganze Kirche Jesu Christi der Mutter der Kirche, der Allerheiligsten Jungfrau Maria und Miterlöserin der Menschheit an. Möge ihr Segen jedes Mitglied begleiten, um völlig in das Leben eintreten zu können, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Es bezieht sich auf die außergewöhnlichen Werkzeuge Gottes in dieser Zeit. Nähere Informationen auf unserer Homepage https://unterwegszurneuenschoepfung.org unter der Rubrik „Die außergewöhnlichen Werkzeuge Gottes“.

[2] Vgl. Botschaft des Heiligen Erzengels Michael vom 2. April 2020 „Appell an die Menschheit der Erde“ veröffentlicht auf https://unterwegszurneuenschoepfung.org

[3] Vgl. Beitrag von Mauro vom 3. März 2021 „Die Waffen des Lichts“, veröffentlicht auf https://unterwegszurneuenschoepfung.org

[4] Siehe Fußnote 3; nähere Informationen zum Zeichen auf unserer Homepage unter der Rubrik „Das Zeichen ist ein Kreuz…“

[5] Joh 10,34

[6] Vgl. Mt 5,44-45

[7] Lev 19,2

[8] Vgl. Joh 13,34; 15,12

[9] Vgl. Mt 16,24

[10] Vgl. Kol 3,1-2