Gedanken – „An der Lebendigen Liturgie teilnehmen“

von Stefania Caterina und Tomislav Vlašić

(übersetztes Audio)

  1. August 2020

Tomislav Vlašić: Liebe Schwestern und Brüder, ich wünsche euch ein schönes Hochfest unserer Mutter, aufgenommen in den Himmel, der Allerheiligsten Jungfrau Maria, Mutter und Königin der neuen Schöpfung. Mit diesem Hochfest haben wir das liturgische Jahr begonnen, wie uns Gott Vater gesagt hat[1]. In den Botschaften, die all dem vorausgehen, gibt es viele Schlüsselstellen, die ihr lesen und sehen müsst, um diesen machtvollen Beginn annehmen zu können. Wie wir das letzte Mal gesagt haben[2], ist der Vater die Quelle und der Höhepunkt, und der Beginn des Lebens Jesu Christi auf der Erde ist in Maria und Maria hat den Weg zu unserer Umwandlung, zur neuen Schöpfung hin geöffnet.

Der Vater hat uns in der Botschaft vom 7. August gesagt: „Jedes Jahr werde ich an diesem Tag mein Bündnis mit euch erneuern und ihr mit mir. Ihr werdet mir die Erde und all ihre Leiden weihen, insbesondere jene meiner Kinder, die mich anrufen. Ich werde meinen Geist machtvoll auf euch und auf meine ganze Kirche herabkommen lassen, die auf der Erde gegenwärtig ist (die Kirche Jesu Christi des Universums Anm.d.Red.).[3] Die Macht dieser Gedenkfeier wird sich auf die ganze Erde und auf mein ganzes Volk auswirken, das im Universum gegenwärtig ist.“

Es ist sehr wichtig, dass ihr versteht, was dieser Beginn des liturgischen Jahres bedeutet. Es heißt nicht, dass damit die Hochfeste gestrichen sind, die die Kirche der Erde bis jetzt gefeiert hat. Alle Hochfeste werden gefeiert werden, aber es werden auch die anderen gefeiert. Die Liturgie des Lebens, die Lebendige Liturgie, die sich der Vater wünscht, ist Das Ereignis mit Großbuchstaben. Der lebendige Gott inmitten seines Volkes, die Dreieinigkeit wirksam inmitten des Volkes, die Antwort des Volkes, das lebt, das aufersteht, und dieses Ereignis wandelt die Einzelnen und die Gemeinschaft um und es wandelt die Erde und das Universum um.

Der Teilnahme an diesem Ereignis wird sich niemand entziehen können. Durch dieses Ereignis muss die ganze Kirche, die Gott angehört und in die neue Schöpfung eintreten muss und wird, hindurchgehen. Uns mit unserem Kopf darüber Gedanken zu machen ist nutzlos, aber wohin führt uns dieses Ereignis, was entfaltet es in uns? Es entfaltet das, was verkündet wurde: dass wir in die Zeit der unmittelbaren Erkenntnis Gottes eintreten, in die unmittelbare Wahrnehmung des Lebens Gottes, wie die Apostel, die am Tod und an der Auferstehung Christi teilnahmen. Unsere Liturgiefeiern auf der Erde haben leider eine Betonung auf der Vergangenheit. Der Vergangenheit wird gedacht, wo Gott mit seiner Gnade vorübergegangen ist. Leider verwandelt sich dieses Gedächtnis in einen Vortrag, in ein geschichtliches, beinahe totes Andenken, aber es muss zum Ereignis werden, zur Umsetzung in diesem Augenblick.

An diesem Ereignis heute teilzunehmen, in jedem Augenblick unseres Durchgangs, öffnet die Zukunft. An jedem Augenblick unseres Lebens, an dem wir dieses Ereignis auslassen, lassen wir eine Seite unseres Weges aus. Daher ist das Bemühen wichtig, weil es uns von Angesicht zu Angesicht mit Gott bringt. Es führt uns zur wahren Vorbereitung in uns, zum großartigen Ereignis der glorreichen Offenbarung des Herrn Jesus, und das wird allen Kindern Gottes die Tür öffnen, um in die neue Schöpfung eintreten zu können.

Wenn die Menschen über diese Dinge nachdenken, geschieht es leicht, dass sie sich hineinprojizieren, dass sie Visionen, eigene Interpretationen haben. Wie ihr gehört habt und euch erinnert, hebt die Muttergottes ständig die Armut im Geist hervor, die Einfachheit, die Mäßigkeit, ohne sich aufzublasen. Erlaubt mir daher euch zu sagen, dass dieses ganze Jahr, insbesondere seit wir uns das letzte Jahr dem Vater geweiht und die Erde dem Vater geweiht haben, eine neue Liturgie war. Es war uns nicht einmal bewusst. Wenn ihr einen Blick zurückwerft, seht ihr, dass durch unsere völlige Teilnahme am Willen des Vaters, durch unsere Weihe an die Allerheiligste Dreifaltigkeit alles zu fließen begonnen hat. Die Muttergottes hat sich im vollen Licht gezeigt, als Miterlöserin. Die Wege zu unseren Festen haben sich geöffnet. Ich möchte das alles nicht einmal wiederholen, ich möchte lediglich einige Dinge erwähnen, die vor kurzem geschehen sind, uns entgehen, aber wichtig sind, damit jeder von uns und das ganze Volk sie in die Praxis umsetzen möge.

Die Botschaft der Muttergottes vom 16. Juli dieses Jahres „Das Leben des Vaters betrachten“[4], ist eine grundlegende Botschaft. „Jesus ist gekommen, um euch das Antlitz des Vaters zu offenbaren und jetzt müsst auch ihr es offenbaren.“ Das wirft aus dem Gleichgewicht, denn leider glaubt der Großteil der gläubigen Christen, dass Gott Vater auf dem Thron sitzt, niemand Ihn sieht, niemand Ihn kennen kann und dass Er weit weg ist. Der Aufruf der Muttergottes ist, dass Er da ist, in uns, lebendig und dass Er sein Antlitz der Menschheit offenbaren möchte. Dieses Antlitz wird die Finsternis vertreiben. Den Verzweifelten wird geschenkt, dass sie das Antlitz des Vaters sehen, den Verwirrten, die viele Götzen im Kopf haben, wird der Vater erstrahlen, Er wird sie in das wahre Licht ziehen. Die Muttergottes spricht von der wahren Kontemplation, vom göttlichen Leben Tag für Tag in euch, in jedem von uns und unter uns. Nehmen wir also an der Liturgie des Lebens teil. Das Leben ist eine Liturgie mit Gott, die unter der Führung des Heiligen Geistes 24 Stunden pro Tag dahinfließt.

In der Botschaft vom 1. August, am Vorabend der Vergebung, hebt die Muttergottes hervor: „Die Vergebung ist kein magischer oder einseitiger Akt, der von Gott kommt.“[5] Man kann Gott nicht täuschen, indem man ein Ritual vollzieht, aber nicht an der Frucht der Begegnung mit Gott teilnimmt. Jedes Sakrament schenkt die Gnade, am Leben des lebendigen Gottes teilzunehmen. Es zieht uns in Richtung neue Schöpfung, es wandelt uns nach dem Abbild Gottes um und fragt euch, ob die Gebete von uns Christen, die Sakramente, die Riten diesen Effekt haben. Hätten sie diesen Effekt im Zusammenhang mit der Teilnahme an der Lebendigen Liturgie, dann gäbe es die Epidemie nicht. Es könnte keine Verdorbenheit dieses Ausmaßes geben.

Wenn wir diese Dinge sagen, ruft das auf der anderen Seite Wut hervor, dass dies eine gewagte Behauptung sei, aber es ist die Wahrheit, die wir mit unseren Augen sehen können. Die Muttergottes hat in dieser Botschaft hervorgehoben, dass die Vergebung ein ständiger Weg ist, ein Loslassen, bis man den Zustand der Umwandlung des ganzen Menschen erreicht, aber es ist ein Weg des Einzelnen und der ganzen Gemeinschaft. Es ist also offensichtlich, dass es die Kirche Jesu Christi des ganzen Universums auf der Erde sein musste, dieses liturgische Ereignis zu feiern und den Weg zu öffnen. Denkt über all das nach, was wir euch erklärt haben.

Die Muttergottes hat insbesondere hervorgehoben, dass die schlimmste Pandemie auf der Erde die Sünde gegen den Heiligen Geist ist, jener innerliche Tod, der Tod des Lebens in den Seelen, des Lebens Gottes in den Seelen, dass die Menschen Ihn beiseitegeschoben, vergessen habe. Sie sind den Impulsen des Heiligen Geistes gegenüber unempfänglich geworden. Die Muttergottes hat am Ende auch die Berufung der Kirche Jesu Christi des Universums hervorgehoben, und zwar der Wiedergutmachung und um all jene zu erwecken, die erweckt werden können. Die Mission der Christen, das Zeugnis der Christen beschränkt sich nicht auf gewisse Kreise der christlichen Religionen, der christlichen Konfessionen, sondern ist die Pflicht aller, so wie eine Pflanze das Gesetz, Leben hervorzubringen, Samen und Früchte zu tragen, in sich trägt. Denkt also darüber nach, ob ihr daran teilnehmen wollt? Für den, der auf die neue Schöpfung zugehen möchte, ist das verpflichtend. Es ist vor allem für jene eine Verpflichtung, die in diesen Jahren vorbereitet wurden, und all jene, die vorbereitet wurden, müssen vereint sein, um in dieses Ereignis der Lebendigen Liturgie einzutreten, die ständig Ereignisse der Gnade hervorbringt, das Böse besiegt und die Menschheit umwandelt.

Die Muttergottes hat uns daran erinnert, uns vorzubereiten: „Bereitet euch auf das Hochfest des Vaters vor, das für euch äußerst wichtig ist[6]. Es ist eine großartige Kreuzung zwischen dem, was ihr bis jetzt getan habt und dem, was ihr ab jetzt tun werdet.“ Ein großer Schritt auf eurem Weg, aber ich möchte heute sagen: nehmt am großartigen Ereignis der Mutter teil, unserer Mutter, aufgenommen in den Himmel. Würden die Christen dieses Ereignis verstehen, lebendig an diesem Ereignis teilnehmen, wäre heute Stille in der Welt und die Druckwelle der Epidemie, vor der sich alle fürchten, würde zu Luzifer zurückkehren. Es würde sich für die Erde der Himmel öffnen.

Wenn wir also von dem liturgischen Jahr sprechen, das beginnt, sagen wir euch, dass ein kosmisches Ereignis für die Umwandlung eines jeden von uns auf der Erde und im ganzen Universum beginnt und unter uns wird unsere Mutter Maria sein, die Unbefleckte, Miterlöserin und Königin, die vor dem Volk wie ein Beispiel einhergehen wird. Sie ist die erhabene Figur, um uns zum verherrlichten Christus zu bringen. Nehmt diese Gnade an und wir begleiten euch mit unserem Gebet.

Und ich segne euch, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Vgl. Botschaft Gott Vaters vom 7. August 2020 „Dieses Hochfest sei der Beginn eures liturgischen Jahres“ veröffentlicht auf https://unterwegszurneuenschoepfung.org

[2] Vgl. Gedanken von Tomislav Vlašić vom 7. August 2020 mit dem Titel: „Das Antlitz des Vaters kennen“ veröffentlicht auf dieser Webseite

[3] Oft und auf verschiedene Weisen wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass die von Jesus gegründete Kirche einzigartig ist im ganzen Universum und sich in ihrer Dynamik offenbart mit dem Ziel, die glorreiche Wiederkehr Christi vorzubereiten. Die Kirche Jesu Christi des Universums hat die Macht in sich, alle Spaltungen unter den Christen der Erde zu überwinden und die Menschheit aller Planeten dahin zu bringen, am Mystischen Leib Christi teilzunehmen.

[4] Veröffentlicht auf https://unterwegszurneuenschoepfung.org

[5] Vgl. Botschaft der Muttergottes mit dem Titel „Geht auf die Vergebung zu“, veröffentlicht auf https://unterwegszurneuenschoepfung.org

[6] Jedes Jahr feiert die Kirche Jesu Christi des Universums, die auf der Erde gegenwärtig ist, am 7. August das Hochfest Gott Vaters und weiht Ihm die ganze Erde.

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