Gedanken – „Als lebendige Mitglieder des Mystischen Leibes Christi teilnehmen“

von Stefania Caterina und Pater Tomislav Vlašić

(übersetztes Audio)

  1. Mai 2020

Pater Tomislav: Liebe Schwestern und Brüder, das letzte Mal haben wir über das Thema „Die glorreiche Wiederkehr Christi vorbereiten“ nachgedacht. Heute behandeln wir das Thema „Als lebendige Mitglieder des Mystischen Leibes Christi teilnehmen“, und zwar nicht auf abstrakte Weise, sondern konkret an der Gnade, die uns in diesen Zeiten, und wenn ihr wollt auch in diesem liturgischen Augenblick, geschenkt wird.

Ihr alle nehmt die Beunruhigung auf der Erde hinsichtlich der Gesundheit, der Arbeit, des Geldes, des Überlebens wahr; eine Beunruhigung auch deshalb, weil die Kirchen geschlossen sind und man sich trotz der Freude, dass sie wieder öffnen, fragt: „Was tun wir, wenn sie wieder öffnen?“. Warum gibt es diese Beunruhigung? Als gläubige Menschen müssen wir das verstehen: weil die Menschheit der Erde, der Großteil der Menschheit der Erde ohne Gott leben möchte. Sie möchte ihr Leben ohne Gott bewerkstelligen. Als Auswirkung davon möchten auch die Regierenden, die Großen das Gleiche tun und haben an die geheimnisvollen Dimensionen unseres Lebens Hand angelegt, denn das Leben ist ein Geheimnis, die Genetik ist ein Geheimnis, der Ursprung des Lebens ist ein Geheimnis, die Viren sind ein Geheimnis. Die Erde ist voll von geheimen Laboratorien, wo Viren aufbewahrt werden, wo Experimente gemacht werden und niemand kann ganz sicher sein, dass nicht ein gefährliches Virus auskommt. Es gibt dort tödliche Viren als Reserve für einen biologischen Krieg. Das sind Nachrichten, die ihr in den Massenmedien findet, ihr müsst euch nur gewisse Themen ansehen. Wir an Christus Glaubende müssen zu unterscheiden wissen, wir müssen das zur Kenntnis nehmen und wissen, was wir in dieser Zeit tun müssen.

Wir haben gehört, dass die dreifaltige Macht das Universum umgibt und jetzt die Erde umfängt, denn Gott selbst möchte die Menschheit in die Hand nehmen und seinen Kindern die Macht schenken. Hier wird die neue Schöpfung in Aussicht gestellt, die neue Schöpfung, in die wir Glaubende, die Menschen guten Willens berufen sind, in die wir vorgesehen sind einzutreten, aber wir können nur dann eintreten, wenn wir mit der Hilfe der Miterlöserin und der Hilfe jedes einzelnen von uns als lebendige Mitglieder des Mystischen Leibes Christi am Leben des Erlösers teilhaben, um die Menschheit zu retten.

In diesem Zusammenhang betrachten wir, was Gott tut. Gott setzt das ganze Universum in Bewegung, alle Werkzeuge, die sich in seinen Händen befinden, die Heiligen, die Engel, die treuen Schwestern und Brüder, die Seelen des Fegefeuers, alle Christen des Universums und Er möchte jene miteinbeziehen, die auf der Erde sind, die das Zeugnis der Erlösung durch Jesus Christus erhalten haben. Gleichzeitig folgt Luzifer Schritt für Schritt mit jenen, die die Verdorbenheit und alle hässlichen Dinge lieben und die das Leben, die Erde gemäß ihren Plänen in Händen halten wollen. In dieser Polarisierung der Erde kann also der, der Jesus Christus angehören möchte, nicht teilnahmslos bleiben, oder besser gesagt kann er nicht untätig bleiben. Er muss in der Macht des Heiligen Geistes, in der dreifaltigen Macht, die uns umfängt, aktiv sein.

Aus diesem Grund haben wir euch einen Teil des Kapitels über die Miterlöserin gegeben[1], um euch einen Überblick zu geben. Welchen Überblick? Dass jene Kirche ans Licht kommen muss, die Christus auf sichtbare, greifbare und erkennbare Weise angehört und die dreifaltige Macht und Allmacht haben und verwenden muss. Wir haben gesagt, dass im Zentrum des Volkes Gottes die Allerheiligste Jungfrau Maria steht, die Mutter, die Miterlöserin und Königin des Universums. Das haben wir euch vor Jahren erklärt. Im Zeichen[2], das wir um den Hals tragen, steht im Zentrum des Volkes das Unbefleckte Herz Mariens. Dieses erhabene Geschöpf, in dem das Angesicht ihres Sohnes erstrahlt, muss ans Licht kommen, und wie uns gesagt wurde, muss in jedem von uns Ihr Angesicht und das Angesicht Christi zum Vorschein kommen. Aber das geschieht als innerlicher Prozess, wenn wir im Geist am Geist Gottes teilnehmen und mit der ganzen Kirche im kosmischen Pfingsten vorwärtsgehen.

Wir bereiten die glorreiche Wiederkehr Christi vor, aber ohne passiv darauf zu warten, sondern in einer ständigen Umwandlung, damit Sein Angesicht zum Vorschein kommt, sich offenbart, denn wenn Er sich offenbaren wird, werden wir, Lebende und Verstorbene, uns so offenbaren, wie wir sind. Aus diesem Grund bestehen wir in dieser Zeit so darauf, die Macht zu entdecken und zu verstehen, die durch Maria, die Miterlöserin wirkt. Deshalb fahren wir fort, darüber zu schreiben und dieses Thema zu vertiefen, denn Sie ist es, die diese Menschheit, die Menschheit der ganzen Erde hervorbringt, um für Christus, den Herrn, vorbereitet zu sein; vorbereitet im Sinne davon, dass diese Menschheit die Wünsche, die Gedanken Gottes hat, so wie sie die Muttergottes hat, dass wir uns die Umwandlung über die Grenzen unserer Schwachheit und der Situationen hinaus wünschen.

In diese Richtung bewegen wir uns und aus diesem Grund kann niemand von uns teilnahmslos oder untätig sein, sondern muss sich entscheiden. Der Heilige Petrus ruft uns dazu auf, lebendige Mitglieder zu sein. Er sagt: «Schwestern und Brüder! Kommt zum Herrn, dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen, aber von Gott auserwählt und geehrt worden ist! Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen, zu einer heiligen Priesterschaft, um durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen, die Gott gefallen!»[3] All das führt uns in einen Kult ein, der in der neuen Schöpfung zum Lobpreis Gottes wird, zur Liebe zwischen uns allen, wo uns die erhabenen Gesetze, die das Leben in Gott regieren, lenken und wo wir im Namen Gottes die Geschöpfe gemäß der Einzigartigkeit jedes Geschöpfs regieren werden.

Das ist die Gnade in diesen Zeiten. Die Gefahr ist, dass wir uns in unserer Religiosität verschließen und weder die Schritte sehen, die zu tun sind, noch die Gnade, die heute wirkt und uns in das Neue führt. Oder wir verschließen uns in unseren Ängsten, unseren Sorgen. Jesus sagt: «Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen.»[4] Suchen wir diese Wohnungen? Wissen wir, dass sie existieren? Verstehen wir die Bedeutung dessen, dass es einen Platz gibt, der in der neuen Schöpfung für uns bestimmt ist? Wenn wir Jesus Christus lieben, wenn wir Ihn umarmen, wenn wir im Heiligen Geist mit Ihm vereint sind, dann führt Er uns durch alle Situationen, die es heute in der Welt gibt. Er wandelt uns um und bereitet uns darauf vor, in das erfüllte Leben, jenes ewige Leben einzutreten. Wenn wir Ihn annehmen, dann hat Er alle Macht, in uns jede Sorge, jede Beunruhigung zu beseitigen. Er ist Der, der uns zur neuen Schöpfung bringt. Er beschützt uns auch hier auf der Erde und schenkt uns das, was wir auf unserem Weg benötigen, wie Er es im Leben der Hebräer tat, als sie von Ägypten fortgingen, im Leben der Apostel, als sie darüber besorgt waren, den vielen Menschen zu essen zu geben, wie Er die Apostel und die Jünger durch die Passion zur Auferstehung brachte. Unsere innere Offenheit ist jetzt sehr wichtig, um dieses Wirken des Dreieinigen Gottes durch Jesus Christus wahrzunehmen, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.

In diesen Tagen feiern wir die Muttergottes von Fatima: heute feiern wir gemeinsam mit euch allen, wir feiern hier auch am Mittwoch, den 13. Auch wenn wir nicht zu euch sprechen werden, werden wir mit euch im Geist vereint sein. Was feiern wir heute? Wir feiern das Angesicht von Maria, das viele Male auf der Erde erschienen ist und nicht einmal von der Kirche verstanden wurde. Betrachtet die Geschichte der Kirche. Sehr selten hat sie das Angesicht von Maria sofort angenommen. Erinnern wir uns an die Versprechen, die die Mutter Gottes den Hirtenkindern von Fatima gegeben hat und wie die Menschheit, der Großteil der Menschheit und auch der Kirche das Dritte Geheimnis von Fatima nicht verstanden, nicht angenommen und auch verschleiert hat. Die Konsequenzen davon sind diese Zeiten.

Es ist also der Tag, an dem die Kirche des ganzen Universums und jener Teil der Kirche der Erde, der an den Programmen des ganzen Universums teilnimmt, Gott dankt, Gott lobpreist und Gott darum bittet, alle Gnaden wiederherzustellen, die die Menschen während der Erscheinungen zurückgewiesen haben oder auch zum Teil in materiellen Dingen, in Ideologien, in Kriegen usw. ausgenutzt haben. Damit Er all diese Gnaden einsammeln möge und sie dem neuen Volk, der Kirche, die vollkommen Jesus durch die Unbefleckte Mutter Maria angehören möchte, als Schatz schenken möge.

Dieses Fest der Muttergottes von Fatima führt uns zum Fest der Königin des Friedens in Medjugorje und wir haben euch erklärt, dass der Höhepunkt all dessen, was uns die Muttergottes erklärt hat, ihre Miterlösung ist. Was bedeutet das? Wir erwarten uns nicht und verlangen auch nicht, dass eine religiöse Person ein Dekret „Die Muttergottes ist die Miterlöserin“ schreibt. Das interessiert uns nicht. Uns interessiert, dass die Kirche Jesu Christi des Universums es versteht, diese Gnade annimmt, dass diese Gnade in jedem von uns wirkt, dass die Mutter und Miterlöserin, die durch die Gnade allmächtig ist, in uns in dieser Zeit wirkt, um uns immer mehr zu Christus und in die neue Schöpfung zu bringen.

Wie ich gesagt habe, fahren wir fort, dieses Thema zu euren Gunsten zu vertiefen, aber kein Thema wird euch helfen, wenn ihr euch nicht bemüht, durch Maria lebendige Glieder Christi zu sein. Durch die Mutter Maria müssen wir die Macht entdecken, die sich in jedem von uns befindet, in jedem Original, wie die dreifaltige Macht in jedem von uns wirkt. Vor allem die Gnade, dass wir Gott Vater erkennen können, der der Ursprung aller Geheimnisse ist und von dem das Licht ausgeht, um jedes Geheimnis zu erleuchten. In der Erkenntnis des Vaters und immer durch Jesus Christus tun sich alle Geheimnisse des Lebens auf und wir sollen in dieser Zeit in diesem Licht leben und zu unterscheiden wissen zwischen den Wegen, die zum wahren Gott führen und den Wegen, die ins Verderben führen. Diese Unterscheidung ist heute für alle wichtig, denn in den heutigen Zeiten kann man nicht tatenlos in der Wüste bleiben: einige kehrten nach Ägypten zurück, andere blieben in der Wüste und starben und wenige traten in das verheißene Land ein. Wer stehenbleibt und die Gnaden nicht annimmt, geht zurück. Das ist das Gesetz, das wir verstehen müssen. Wenn wir unseren Garten nicht jäten, gießen und den Pflanzen nicht das geben, was sie brauchen, dann haben wir keine Früchte. Wenn wir glauben, im Herbst damit zu beginnen, im Garten zu arbeiten, sind wir zu spät.

Die folgenden Worte Jesu, die das heutige Evangelium nach Johannes schließen, sagen: «Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere als diese vollbringen, denn ich gehe zum Vater.» Das sagt Er für jeden von uns, dass wir Sein Werk vollbringen können und dass wir größere Zeichen und Werke als Er vollbringen können, denn die Kirche Jesu Christi des Universums hat sich sehr weiterentwickelt und wir können diese Macht in uns spüren, wenn wir ehrlich an Christus teilhaben wollen. Der letzte Satz des Evangeliums ist hier nicht angeführt: «Alles, worum ihr in meinem Namen bittet, wird euch gegeben werden.» Im Namen Jesu zu bitten ist keine rechtliche, liturgische Formel: es bedeutet gemäß Christus zu leben, für die Herrlichkeit Christi zu leben, zu leben, damit Er sich in seiner Herrlichkeit jedem von uns offenbaren kann. Er verherrlicht sich, wenn wir vollkommen im Leben sind. Wir sind seine Herrlichkeit. Er möchte uns so verwirklichen, wie wir vom Vater empfangen wurden, geführt vom Gedanken, vom Wunsch des Vaters. Er wird alles tun und wir werden erhört werden. Diese Haltung erhebt uns über die Schwierigkeiten, die uns beschäftigen. Wir wissen, wenn wir mit Gott verbunden sind, von Gott regiert, dann beginnt in uns das Gesetz der Vorsehung zu wirken. Wir werden das haben, was wir benötigen. Wir werden beginnen, nicht nur unser Leben zu regieren, wie Gott es will, sondern auch die Geschöpfe. Wenn wir uns also dafür entscheiden, kommt eine Prüfung auf uns zu? Welche Prüfung? Wir werden sensibel für das Gute und das Böse und das ist die Prüfung, um uns weiterzuentwickeln und uns in eine andere Dimension zu erheben.

Kehren wir zum Evangelium zurück. Am Ende seiner Begegnung mit den Aposteln, nach der Auferstehung, sendet Jesus sie, um zu erwecken, um zu heilen, um dem Tod entgegenzutreten, um Satan, dem Gift, dem Virus Covid entgegenzutreten, all dem, was uns umgibt. Aber der durchschnittliche Christ sagt, wenn er diese Dinge hört: „Aber ich habe Angst vor dem Tod. Ich habe Angst mich einzusetzen. Ich habe Angst, schief angesehen zu werden. Ich habe Angst, meine Beziehung mit Gott in meinem Zimmer, zu Hause weiterzuentwickeln, solange die Kirche geschlossen ist“. Seht, Gott sendet uns nicht, wenn es über unsere Fähigkeiten hinausgeht und Er hat uns mit den erhabenen, außergewöhnlichen und gewöhnlichen Werkzeugen ausgestattet, die uns im Geist begleiten. Wir sind nicht dazu berufen, Lazarus zu erwecken, aber dazu, die lebenden Toten aufzuwecken, jene die leben, aber schon tot sind. Wir sind dazu berufen, die Menschen aufzuwecken, um sie in die Ewigkeit zu bringen, denn schon hier auf der Erde können wir die Ewigkeit leben, auch wenn wir durch Prüfungen hindurchgehen müssen. Nur wenn wir uns in Christus mit der ganzen Kirche des ganzen Universums vereinen, in dessen Zentrum bereits die Mutter und Miterlöserin, die Königin des Universums steht, können wir alles in Angriff nehmen, weil der Heilige Geist durch uns ausstrahlt, all jene berührt, die guten Willens sind und Jesus ist Der, der sie auferweckt und in das ewige Leben führt.

Wenn es dieses Wirken der Christen heute auf der Erde nicht gibt, wo eine Verdorbenheit herrscht, die kein Gesetz, kein Organ, keine Institution, kein Polizist ausrotten kann, wenn wir nicht auf diese Weise handeln, werden weder die Erde noch jene, die guten Willens sind umgewandelt und jene, die das Böse säen werden nicht ausgegrenzt. Nehmt also die Gnade dieser Zeit an und seid nicht unentschlossen, untätig, sondern vereint euch innerlich mit der dreifaltigen Macht, die durch die Kirche Jesu Christi des Universums geht, der einzigen, jener Braut, von der der Apostel Johannes in der Apokalypse spricht, der Kirche, die Braut Christi ist, das Leben Jesu Christi angenommen hat und Gott kennt.

Und ich segne euch im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Vgl. „Das dreifaltige Wirken in der Kirche Jesu Christi des Universums, Kap. 3 – Das Angesicht der Allerheiligsten Jungfrau Maria“, veröffentlicht auf https://unterwegszurneuenschoepfung.org

[2] Nähere Erklärungen diesbezüglich sind im Beitrag „Das Zeichen ist ein Kreuz…“ zu finden, der auf https://unterwegszurneuenschoepfung.org veröffentlicht wurde.

[3] 1Petr 2,4-9

[4] Joh 14,1-12

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